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melgebäck ist noch vor dh nicht mehr, und Ge

hat man ja ausgesiedelt, angebaut. Die Frauen dt, aber dafür ist noc ajonette an den Geweh ind auf den Bergen der

tterie auf Batterie baut Trotzdem geht es in gemütlich zu, und man Coren. So ridtet z. B. die Herren Bost- und te, die an die Redaktion Durchlefung der wich

3.

Redaktion zuzustellen. Shronit ganz beidheiden, brennen und diejenigen,

einem Stopefenlichtchen crn...

9. Sommerville im Stoat Kirchenfeit einen sehr inter Sand waren in

ien Getränke beträdt­gem Apfelbranntwein rde viel getrunken, und

eilnehmer fich gewalti

a davon hatten. Ani

itri te ab. Eine An Antälle, und ingere gemeinsam mit Geist­ren dem Tanz fin. Wien wurde in Gegen­iteriums ein von Atha­Panzer erprobt. Der Stahlmantel von einem chossenen 30 Millimeter Opulverisierte die Blei­

Canzers, dessen Rüdseite igt 3 Millimeter. Die Weinhändler in Weinjahr. Der schöne ich günstige Witterung alität des kommenden

r. In Paris haben ütte in der Nähe der

e aufgehoben werden, e defekten Bildwerke Kehrichtkästen gefun­lung bildete die Gips. enus von Milo hinzu, t darüber, daß ihr die hatte. Einige Wochen Cch eine alte Statuette digt. Die Sammlung önch fam neben einem tinische Sänger" ohne übergestellt, dem der lage befindet sich ein otographien Platz ge­sten von Staatsober­inrern, so des Zaren Krüger, der Könige phokles'. Die Büsten t zu erröten, denn sie lich die Augen ausge

mittel. Die Direktion ßte die Bemerkung start beitehlen wurde. Direktion eine monat­Fahrbillet ist gieid­eht jetzt jeder Fehrgait nt, und hebt sie sorg­Tich viel Geld, aber die Einrichtung einen Ge­r bekommen für jedes

15. Auguft 1905.

e am Sonntag der Fiernheim bei.

evangelischen Lehrer zu meindeschule zu Wohn Liften- und Leftordienft ordnung des Königlichen

Mittelpläge der Border­bung von wafferbichtem bern der betreffenden t fein. Wie verlautet, n Wunsch des Kaisers n in aller Frühe rückte

elm II, unter flingenbem

. Battaillon begeben fich rend das 3. nach Bier Der ist ein vierwöchiges. tlich am Samstag, den Bfarraffiftenten Sattler

Rebatteur!

er Grabrede om Grabe . Sie haben, wohl aus

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n aus dem bort wieber Bil ohne diese Säße m. E. bie Lefer so wenig am Sonntag, wenn anders t einen höheren 8wd egeftern von Ihnen burd

Bunkte nur ang d. uteten Ausführungen heute gefl. nach- ¡ befannt holen zu wollen.

Hochachtungsvoll

C. Sattler, Pfarraffiftent.

Wir kommen dem Wunsche des Pfarrassistenten Sattler gern nach und bringen untenstehend den gestern Raummangels halber ven uns zurückgestellten Teil der Rede heute zum Abbruck:

... Und so muß es klingen aus unsrer Brust, dankbar nicht nur gegen einen Toten, sondern auch dankbar gegen Gott, der ihn uns gegeben hat; auch ein Preis des Gottes, der solche Soll da der Macht des Wissens dem Menschen gegeben hat. Dant gegen Gott schon aufhören? Auch wenn der Dank gegen

Wilhelm Onden auf Jahrhunderte hinaus stets seine Höhe fände im Danke gegen Gott: alles Wissens, auch das große Wissen unseres Toten, fann uns nicht wahrhaft frei machen von all dem Niederdrückenden im Menschenleben, von Tod und Schuld. Auch wenn sein Name nie vergessen würde, es wäre ein schlechter Trost für euch, die sein Grab umstehen; wo ist das Beste, was Onden gehabt hat? Da hilft Wissen nicht und gibt uns Antwort; da sagt's der Glaube: Erlösung im höchsten Sinne finden wir nicht in dieser Welt. Da gilt's den Blick aufwärts zum Gott Jesu

Chrifti, sich klammern an den, der gesagt: Ich lebe und ihr sout

auch leben; an ihn, der der Vater einer neuen Familie sein will in der Ewigkeit, wo kein Scheiden mehr gilt, wo alle sich vereinen im Lobe seiner Majestät; wo es nicht Schein von der Wahrheit ist, wir bei Jesaja lesen: Die Erlösten des Herrn werden wieder­fommen und gen Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein, Freude und Wonne werden sie ergreifen und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. Daß unser Toter zu diesen Erlösten gehört, des hoffen wir bestimmt zu Gottes Grade, zur Gnade dessen, der uns eindringlich mahnt: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starter rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher nicht seines Reichtums, sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, daß er mich wisse

nnd fenne."

** Fleischteuerung. In Darmstadt ist dieser Tage der Preis für 1 Pfund Schweinefleisch um 10 Pfennige und für 1 Pfund Wurst um 8-12 Pfennige aufgeschlagen worden.

** Der Lehrgang 1905/06 an den landwirtschaft lichen Winterschulen beginnt zu Darmstadt am 7., Heppenheim am 6., Michelstadt am 6., Alsfeld am 7, Büdingen am 6., Friedberg am 6, Alzey am 6., Mainz am 6. und Worms am 9. November. Bezüglich der Errichtung einer landwirtschaftlichen Winterschule im Kreise Gießen wird das Nähere noch bekannt gegeben.

*** Am Sonntag unternahm der Fahrbeamten­verein Gießen vom Ludwigeplatz aus einen Ausflug nach dem herrlich gelegenen Ludwigsbrunnen. In bester Ver­fassung erreichten die Teilnehmer das Ziel des Cusflugs und und gaben sich mit ganzer Kraft den gebotenen zerstreuungen Während die Kinder hübsche Reigen aufführten und mit Bregeln dafür belohnt wurden, gingen die Erwachsenen Um 7 Uhr abends flott den Freuden des Tanzes nach. Um 7 Uhr abends wurde der Rückmarsch angetreten.

hin

* Eine rheinhessische Sage. Wenn man auf der Kaiserstraße( Paris- Mainz) Wörrstadt verlassen hat, be­gegnet man ungefähr in der Mitte zwischen Underheim und Wörrstadt einem mächtigen Steine, der hochaufragend mitten auf einem Acker steht. Wie der Stein, ein Megalolith, dorthin gefommen, fann geschichtlich nicht nachgewiesen werden. Die Sage berichtet: Als die auf einer Höhe liegente Unden­heimer Kirche gebaut werden sollte, kam der Teufel und schleppte den genannten Stein herbei, da er der Meinung war, das Gebäude solle ein Wirtshaus werden, worin er viele Seelen ein heimsen fönne. Als er sich getäuscht sah, schmetterie er ihn zornig zur Erde, sodaß der Stein seinen jeßigen Standpunkt in der Obersaulheimer Gemarkung bekam." Man hielt den Stein auch für ein Schwedendenkmal, und man vermutete Schäze unter ihm. Diese Annahme verleitete vor etwa 20 Jahren mehrere Männer resp. Burschen, nach Schäßen suchend, den Stein zu untergraben. Schäße fanden sie nicht, aber zwei Menschenleben wurden von dem umfallenden Steine vernichtet. Viele Leute tamen von weither und schlugen sich fleine Stückchen aus diesem berzauberten" Stein, bis man ihn mit Brettern umkleidete und ihn später wieder aufrichtete. Abergläubige meiden noch heute eine Berührung mit ihm, dem Langen Stein".

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gewordenen Kupferst cher Guttenberg, Beevir, Dunter u. a. waren Willes Schüler. Im Pantheon zu Paris ruhen die Gebeine des großen deutschen Künstlers. Eine schlichte Marmortafel mit einer sinnigen Widmung er­innert den an der Obermühle vorüberziehenden Wanderer an den großen Meister.

ch Rodheim a. d. B., 14. August. Ein recht würdiges Missionsfest wurde am Sonntag in unserem großen Dorfe gefeiert. Schon in dem Vormittagsgottesdienste vermochte die alte Kirche nicht alle Missionsfreunde aufzu­nehmen, sodaß viele derselbe feinen Sitzplatz finden konnten. Die andächtige Menge lauschte den berufenen Missions­

predigern Pfarrer Wagner aus Nieder- Florstadt und Pfarrer Koch aus Lüßellinden. Um 2 Uhr nachmittags versammelte sich eine ungeheure Menschenmenge in dem herrlich gelegenen Tannenwäldchen jenseits des Bieberbaches, wo um 4 Uhr auch noch eine Nachversammlung abgehalten wurde. Der hiesige Posaunen- und gemischte Chor wirkte auch diesmal bei dem schön verlaufenen Feste mit.- Wie wir noch erfahren, wird sich auch aus hiesiger Gemeinde ein junger Mann für den überaus schwierigen Missionareberuf aus­bilden.

Erbsen per Liter 21 Pfs, Linsen per Liter 32 Big, Tauben per Paar Y. 0.80-1.00, Sühner per Stild Rt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stild 0.80-1.80, Enten per Städ 1.80-2.20, Gänse ver Pid. 00-00 Pfg. Ochsenfleisch per B. 00-00 Bf., Rindfleisch ber Pf5. 00-00 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch 00-00 Big. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.00 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 00-00 Pfg. Sammelfleisch per Pib. 00-00 Pig., Kartoffeln bro 100 kilo 7.50-800 m., Zwiebeln per St. m. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. pe Stüd, Zentner 3-4 Mr. Nepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen be: Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Lite: 20. Pfg. Dauer der Marktzeis von 7 Uhr morgens bis 1 ubi nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vo: Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

Die Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 14. August 1905.

Ochsen Kälber

Höchste Schlachtviehpreise

in Frank urt a. M. , 50 kg Schlachtgewicht 77-80 m. 86-90 Pf. 75-00

1/2 17

"

"

18.00 M. 15-15 15

"

Fleischpreise in Gießen / kg 70-80 f. 70-74 do. 70-80 do. " Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f. Schwarzbr. do. 48

"

W

"

Schweine do. Getreidepreise in Mannheim

?? Wetzlar, 14. Auguft. Entgleisung. Weizen 100 kg Samstag Abend sind 5 für Buderus bestimmte 15 Tonnenwagen aus Roggen do. dem Anschlußgeleise gehoben worden. Mehrere Wagen stürzten von dem Bahnförper herab. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen.

Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Zum Verkauf flanden: 463 Dchsen, 69 Bullen, 749 Rühe und Färsen( Stiere und Rinder), 254 Kälber, 216@chase nnd Hämmel, 1689 Schweine,

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Biegen,

?? Braunfels, 14. Augnst. Kommenden Sonntag wird der mit Hilfe des Gesamt- Taunus- Klubs auf dem Remischen errichtete Aussichtsturm seiner Bestimmung übergeben werden. Ziegen und Schaflämmer. Billertshausen, 14. Auguft. Das Grundbuch Aus Desterreich: 178 Ochsen, Bullen. für die hiesige Gemarkung ist vom 20. September ab als Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebend­angelegt anzusehen. chien:

*

§ Eberstadt, 14. Aug. Abgestürzt. Der Landwirt Schlottner stürzte beim Fruchtabladen vom Gerüst und trug recht schwere Verlegungen davon.

*

Homberg, 14. Auguft. Marktverbot. Infolge größerer Verbreitung der Rotlauffeuche in der Gemeinde Homberg ist die Aufhebung des auf den 16. August für Homberg festgeseßten Marktes verfügt worden.

* Bad- Nauheim, 14. Auguft. Frequenz. Bis zum 10. August find 21 148 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 5734 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 10. August 269 840 abgegeben. Mehr gegen 1904 bis jeßt 1588 Personen.

Marburg- Dreihausen hat einem dringenden Be­§ Marburg, 14. August. Unsere neue Kreisbahu dürfnis abgeholfen, Tag für Tag wird sie von zahl= reichen Passagieren benutzt, sodaß ihre Rentabilität ge­sichert ist. Auch der Güterverkehr läßt sich zufrieden­stellend an.

*-* Heidelbach, 14. Auguft. Im Pfarrhaus dahier wurde am hellichten Tage nachmittags gegen 4 Uhr ein Einbruchsdiebstahl verübt. Dem Einbrecher fielen 8 Mt. aus dem Koffer des Dienstmädchens und 83 Pfg. Opferbüchsengeld in die Hände.

*** Alsfeld, 14. Auguft. Die diesjährige Dekanats­Synode des Dekanats Alsfeld findet am 6. S.ptember in der Kirche zu Alsfeld statt.

* Alsfeld, 13. Auguft. Chloroformiertes Pferd. Eine merkwürdige Operation wurde vor ein paar Tagen von dem Tierarzt Hofmann an einem Pferde vorgenommen. Dem Tier wurde nämlich, nachdem es chloroformiert, ein Das Zahnfleisch war an der schadhafter Zahn gezogen. Stelle, wo der Bahn saß, mit Morphium besprigt worden, damit die Operation schmerzlos verlaufe. Die Sache ging denn auch glatt von statten, und das Pferd ist i zt hoffentlich seiner Zahnschmerzen ledig.

Groß Felda, 14. Auguft. Erfindung. Schmiede­meister Martin Mayreis hat ein Hoftor mit doppelter Rollenführung hergestellt und sich die Erfindung durch das Kaiserl. Patentamt schüßen lassen.

*** Frankfurt, 14. Auguft. Branerei- Vereinigung. Die hiesige Bürgerbrauerei und die Hofbraueret Schöffer­hof- Mainz haben Verhandlungen eingeleitet, die die haben. Das ist die dritte Fusion, die in ganz kurzer Zeit im Braugewerbe durchgeführt wird.

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a. volfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge flischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemäftete

c. mäßig gerährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. volfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vol fleischige ausgemäfteten Kühe höchsten Schiachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

gewicht

gewicht

Ma 77-80

Ma

-

70-73

66-69

-

65-67 62-64

-

71-73

65-67

-

52-54

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

49-51

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

Geschäft bei Hornvieh gut. Ueberstand beträchlich.

-

Frankfurt a. M., 14. Auguft. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 17.00-17.20, furhessischer Mr. 16.90-17.15 Roggen, hiesiger Mr. 14.35-14.50, russischer Mt. 14.75-15.00 Gerste, hiesige Mr 16.90 bis 17.50, Pfälzer Mr. 17.00 bis 17.75, fränkischer Mt. 00 00.- 10.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Safer, hiesiger und Wetterauer Mt. 00.00-00.00, furhessischer Mr. 15.25-16 00, bab­erischer Mr. 00.00-00.00, Mais, Mixed Mr. 13.60-13.75. Ales pro 100 Kilo ab hter. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marken Mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, mt. 19.00-19.50 feinere Martin Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis Weizen­23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17 00. schalen Mt. 5.00-5.25, Weizenkleie Mr. 5.00--7.00, Roggenkleie Mr. 5.80-8.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.00.

-

Sießener landwirtschaftlicher Wetterdien Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch,

E Launsbach, 15. Auguſt. Fener. Heute Nacht Vereinigung ihrer Unternehmungen zum Gegenstande den 16 Auguft. Temperatur wenig verändert, nachts etwas

1/212 Uhr ist in der hiesigen Feldmart ein Dreschwagen des Dreschmaschinenbesizers Albohn- Gießen verbrannt.

> Dutenhofen, 14. August. Gestern wurde in feiers licher Weise der Grundstein zum Erweiterungsbau unserer 1654 errichteten Kirche gelegt. Die Weiherede hielt Pfarrer Gaul aus Volperte hausen.

? Allendorf a. d. Lahn, 13. Aug. Die erste Lehrer stelle an unserer Gemeindeschule ist zu besetzen. Der Lehrer W. Padderaz dahier ist zum Lehrer an der Ges meindeschule zu Oberbiel ernannt.

*

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** Lollar. Die Vorboten zur Wahl eines neuen Bürgermeisters die Arbeit im Stillen und die Be urteilung der im Frage kommenden Kandidaten laffen hier und da schon einiges an die D. ffentlichkeit durchsichern. In der Hauptsache werden drei Männer als Kandidaten genannt: ein Arbeiter( aufgestellt von den Sozialdemokraten), ein Landwirt, der auch zugleich Handwerker ist und der jezige Beigeordnete. Die Wähler unserer Gemeinde wollen also gründlich prüfen; eine Hauptsache aber auch ist es, daß eine starke Wahlbeteiligung eintritt.

ch. Aus dem Biebertal, 14. Auguft. Die Geburts­stätte eines deutschen Meisters. Vier Mühlen klappern am rauschenden Bieberbach, bevor er die Ortschaft gleichen Namens durchfließt. Unter diesen ist die oberste die unweit Königsberg gelegene Obermühle. Sie ist die Geburtsstätte des berühmten Meisters der Kupferstechtur st Joh. Georg Wille, der am 5. November 1715 das Lcht der Welt er­blickte. Wie die Familie Will erzählt- Wills sind nämlich von jeher die Besizer dieser schön gelegenen Mühle gewesen erschrat die Mutter des Künstlers eines Tages über eine von ihrem talentvollen Knaben auf dem Fußboden natur­getreu gemalte Schlange. Wie schon manchem Leser bekannt sein dürfte, war Wille Hoffupferstecher des deutschen Kaisers, des französischen und dänischen Königs. Napoleon I erhob den Meister zum Ritter der Ehrenlegion. Lie nachmals so

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Literarisches.

Rechts und links der Eisenbahn. Von dieser im Vorjahr im Verlag von Justus Perthes erschienenen allseitig freudig begrüßten Serie neuartiger Reiseführer sind weitere 39 Hefte erschienen. Es liegen nun 65 Hefte vor, und sind damit faft alle größeren deutschen Strecken vertreten. Diese neuen Reiseführer verfolgen befanntlich den Zweck, die

so häufig als langweilig empfundene Eisenbahnfahrt auf angenehme und doch belehrende Weise zu verkürzen. An der Hand einer prächtigen genauen Karte des Schienenwegs und seines Seitengeländes entrollen sie in unterhaltender Form, aber auf ernster wissenschaftlicher Grundlage vor dem geistigen Auge des Reisenden ein anschauliches Bild der durchfahrenen Gegend. Was immer die durchfahrene Gegend für Erinnerungen an die Vergangenheit bietet, was sie an bemerkenswerten Werken menschlichen Schaffens auf­weist, alles das meldet gewissenhaft der Führer seinem Reisenden. Auch die unsere Gegend durchschneidenden Auch die unsere Gegend durchschneidenden Hauptbahnen sind in der Sammlung vertreten. Herausgeber dieser Eisenbahnführer ist der bekannte Förderer deutscher Landes- und Volkskunde Prof. Paul Langhans, der sich die Mitarbeit einer großen Bahl führender Gelehrter auf erdkundlichem Gebiet gesichert hat. Die Rechts uno links". Führer sind in allen Bahnhofs- und Stadtbuchhandlungen läuflich( das einzelne Heft mit zwei Karten foftet nur 50 Pfennia)

Marktberichte.

Stees, 15. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter pe: fb. 100-1.15 wt., Sühnerefer per Stüd 7-8 Bfg., Enteneler St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg

wärmer; vereinzelt Gewitter.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Berantwortlich: für die Politik und den Inserateniet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Gießen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

1 Spengler, 2 Bau- und 1 Kunstschlosser, 1 Schmied, 1 Strickerin, 11 Schreiner, 1 Rüfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Schneider, Erdarbeiter, jüngere Arbeiter( auswärts), 2 jüngere Hausburschen, 1 Köchin( auswärts), Dienst- und Hausmädchen, Lauffrauen oder Mädchen.

Lehrlinge: 1 Schreiner 2 Schlosser, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher.

Es suchen Arbeit:

1 Schmied, 1 Spengler, 1 Schlosser, 1 Maschinen­schlosser, Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schneider, 2 Wäscherinnen, 1 Installateur, 1 Lauffrau, Haus- oder Bureaudiener, 2 Bureaugehilfen, Rassierer.

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