wenn fie bolle fwürdige, in der ratsfähige junge Röden mit mehr ben Streifen er
ne gewisse Geld jährlichen Su Streifen bedeuten das Jahr, die jährlich.
ites Kindlein zur bon entfernt und zu mir kommen!" forgnis, ihr Neumein Sohn ist !" war die Ant inder, welche seit
1 an fonnte weder
hre gehen, und so
Bebote des Herrn
e nicht,
ht.
ich zieht,
Terz,
t.
eit,
cije
Weise
Men
Arbeit willen
Das läßt sich , nicht so schnell
er Minute mehr ber an, es könne also bei jedem inte er in einer Tag und Nacht) r müßte 9522 fortzählen und ( 47 360 000)
fürchte, mein
3 Fleisch nur bezu sich genomt holen, gnädige Fleisch nicht recht abon!" erschrecken.- B.: den Schlucken beSt er vorüber.- A.: Danke schön! lieber Geheimrat, ollte ich an Stelle ſteden!"
Bomberg, derjenige in dem Bürgermeisterei ge in Nieder- Ohmen dem Bürgermeisterei
der betreffenden Ge durch wiederholte öffent Toon in Kenntnis fegen. Alsfeld.
905.
or.
g von affierarbeiten.
rarbeiten für den Aus neuen Veterinäranstalt dem Bahnhof follen
d. J., vorm. 11 Uhr Bedingungen liegen auf Bäne 22 zur Einsicht auf dafelbft erhältlich find n Zeitpunkt an uns einzu
oden
aft 1905. Tiefbauamt.
να φ
IA- SEIFE
Selenah undern
Nr. 190.
fortionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBen, bie Kreise Wehlar unb Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg. Reklamen ble Betitzeile 30 refp. 40 Big.
Rebattion u. Saupterpebition: teßen, Gettersweg 88. Sernsprechenschluk Nr. 388.
Dienstag, den 15. August 1905.
Gießener
14. Jahrgang
Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Neueste Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Unabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeifung)
für Oberheffen und die Kreiſe Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Krieg oder Frieden?
Scit vierzehn Tagen sind die Bevollmächtigten Japans und Rußlands auf amerikanischem Boden beisammen, um über die Bedingungen des Friedens zu beraten, und schon mehr als einmal war davon die, Rede, daß die Verhandlungen abgebrochen werden, die Delegierten unverrichteter Dinge in die Heimat zurückkehren sollten. Zwischendurch gab es wieder Tage, an denen man mit besserem Zutrauen bon im Gelingen des Friedenswerkes sprach. Rechte Zuversicht aber wollte niemals aufkommen. Die Hoffnung t war nicht frei von bangen Zweifeln.
Daß eine gedrückte Stimmung vorherrschte, hatte mannigfache Gründe, die auch von schwerem Gewicht waren. Von vornherein waren die Bevollmächtigten in einer schiefen Lage. Wenn sonst Friedensdelegierte zusammenkommen, ' o ist es eine der streitenden Parteien, die die Zusammenkunft verlangt hat. Der Unterlegene bittet den Sieger um Frieden und bemüht sich selten mit Erfolg-, mög lichst gelinde Bedingungen zu erlangen. Es geschieht wohl mich, daß beide Teile, des langen Haders müde", gleichzeitig den Wunsch haben, möglichst schnell den Rückweg zum Frieden zu finden, und ihre flügsten Männer beauftragen, diesen Rückweg mit Eifer zu suchen. Der Wille zum Frieden ist dann unter allen Umständen vorhanden, bei dem Sieger wie bei dem Besiegten und bei den Kriegsmüden. Hier aber hat ein Dritter die Friedenskonferenz vermittelt und beinahe aufgezwungen. Der Vermittler war von keiner Seite angerufen worden, er hat sich im Gegenteil sozusagen ausgedrängt. Das geschah in bester, menschenfreundlichsier Absicht, aus reiner Liebe zum Frieden. Doch die Nächstbeteiligten hörten nur widerwillig auf den freundlichen Rat. Präsident Roosevelt durfte nicht geradezu vor den Kopi gestoßen werden. Auch verpflichtete die Beschickung der Friedenskonferenz anscheinend zu nichts. Man konnte immerhin hören, was der andere sagen würde, und hatte dann Zeit, sich zurückzuziehen. Die Russen konnten es tun. indem sie die Forderungen der Japaner für übertrieben und gar keiner Erörterung fähig erklärten; die Javaner fonnten es tun, indem sie dasselbe von den russischen Gegenvorschlägen sagten, aus denen hervorginge, daß die Russen zur rechten Erfenntnis ihrer Lage noch nicht gekommen seien und erst dahin gebracht werden müßten. Zum mindesten die Möglichkeit war vorhanden, daß die Japaner dem Präsidenten Roosevelt in Höflichkeit dankten, während sie im Herzen den Störenfried verwünschten, der sie hindern möchte, die Siegerlaufbahn bis zu Ende zu gehen, die Armee des Generals Lenewitsch zu zerschmettern, Wladiwostok einzunehmen, furz, die Russen völlig zu Boden zu ringen. Genau so möglich war es, daß die Russen es als eine peinliche Zumutung empfanden, sie sollten um der schönen Augen des Präsidenten Roosevelt willen und aus Rücksicht auf seine übel angebrachte Sentimentalität, die weder den Spaniern noch den Philippinos gegenüber sich regte, aus den Versuch verzichten, die unzweifelhaft erlittenen Schlap pen wieder auszugleichen, die unerschöpften westlichen Kräfte nochmals gegen das bis zur Atemlosigkeit ausge pumpte Japan zu führen, den Zauderer Lenewitsch zu einem zweiten Kutusom werden zu sehen. Nur äußere Notwen digkeit also, nicht innerer Zwang hatte die Friedensdelegier. ten zusammengeführt, die überdies in um so schlimmerer Lage waren, als das Maß ihrer persönlichen Verantwort lichkeit gerade deshalb ins Ungeheuerliche wachsen mußte, weil ihrem Belieben und freien Ermessen so weiter Spielraum gegeben war. Konnte der eine Teil den Frieden diktieren, war der andere Teil in der Notwendigkeit, sich den Frieden diffieren zu lassen, so hatten die Delegierten leichtc Arbeit. Hier aber hatten die Bevollmächtigten durch das eigene Urteil die Grenzen zu bestimmen, innerhalb deren fie sich halten wollten. Mochte ihnen auch gestattet oder sogar vorgeschrieben sein, vor dem endgültigen Abschluß nach der Heimat zu berichten und von dort aus die Entscheidung einzuholen, so lag doch bei ihnen die Empfehlung der Annahme oder Ablehnung der gegnerischen Verschläge im einaclnen wie im ganzen. Sie mußten sich sagen, daß ihre Empfehlung für oder wider den Ausschlag geben werde und daß somit, wohl nicht formal, doch tatsächlich die Entscheidung selbst in ihre Hände gelcat sei. Die Kriegsarbeit ist nun einmal in Ostasien nicht völlig getan, es liegt fein abgeschlossenes Werk vor, und darunter haben die Diplomaten zu leiden, denen man ansinnt, einen Friedensvertrag nach Hause zu bringen, der nicht den wirklichen Verhält nissen, sondern den Hoffnungen beider kriegführenden Teile entspricht.
Das ist eine unerfüllbare Aufgabe. Es ist ganz begreiflich und sogar selbstverständlich, daß bei dem Versuch der Lösung sich bald Hoffnungslosigkeit einstellte, abwechselnd der eine und der andere Teil die Fortsetzung der vergeblichen Beratungen und Verhandlungen verweigerte.
Das Ende der Konferenz, das im Abbruch der Vereinbarungsversuche bestand, hätte auch unweigerlich kommen müssen, wenn den Friedensdelegierten nicht ein besonderer Umstand zu Hilfe kam, der die ganze Basis ihrer Arbeit ver. schob, ihren Bemühungen zunächst eine Erfolgs möglich. feit zeigte, und endlich die Vertreter beider Teile z wang, den Frieden unbedingt zu wollen, den Frieden auf jeden
Fall, den Frieden um jeden Preis! Präsident Roosevelt ist cin guter Psychologe geweien, ein seelenkundiger Mann, menn er das vorausgesehen hat, und ein glückliches Workzeug der Vorsehung, wenn er unbewußt herbeigeführt hat, was inzwischen geschehen ist. Obwohl der Beginn der Friedensverhandlungen in Amerika nicht durch die Vereinbarung eines Waffenstillstandes eingeleitet worden ist, hat doch die bloße Tatsache der begonnenen Friedenserörterungen ausgereicht, einen Friedenswunsch zu schaffen, der von Tag zu Tage mächtiger geworden ist und jetzt solche Stärke gewonnen hat, daß er selbst dem Widerwilligen sich aufzwingt. Rußland und Japan fönnen gar nicht mehr anders, als zum Friedensentschluß und zum Friedensschluß kommen. Die Verantwortung der Bevollmächtigten und ihre Auftraggeber wäre unerträglich schwer, wollten sie um Geldeswillen abermals Zehntausende und Hunderttausende dem Tode weihen, monten sie über Landfragen nicht zu einer Verständigung kommen, die das Ende des Krieges Russen wie Japanern ermöglicht.
Witte und Komura werden noch manchesmal mit dem
h der Verhandlungen drohen, weil der Japaner Unerfüllbares verlangt, weil der Russe billigen Forderungen icht nachgeben mag. Es wird aber nicht zum Abbruch komnen. Die Verhandlungen werden noch Wochen und Wochen Sauern, aber im Frieden werden sie führen. Denn die Fortichung des ricces ist durch den Beginn der Friedens berhandlungen zur Unmöglichkeit geworden.
Die norwegische Volksabftimmung.
Mit 292 300 Vejahungen hat das Volk von Norwegen in Urabstimmung das Verhalten des Storthing gebilligt. die Auflösung der schwedisch- norwegischen Union gutgeheißen, die neunzig Jahre lang in Geltung gewesen ist. Nur 136 Norweger haben sich für die Erhaltung der Union erklärt, noch nicht einer unter zweitausend stimmberechtigten Männern!
Dieses Zahlenverhältnis ist ein unwiderleglicher Beweis und ein Zeugnis zugleich. Es beweist, daß das norwegische Bolk mit aller Kraft sich aus der schwedischen Umstrickung herausgesehnt hat, und daß es damit im vollen Rechte war. Nicht bloß weil eine so erstaunliche Einhelligkeit der Volksüberzeugung nicht auch trüglich sein könnte. Selbst die po= pulärsten Strömungen fönnen durch Irreleitung hervorgerufen sein. Aber die natürliche Neigung zur Erhaltung des bestehenden Zustandes so völlig zu unterdrücken, wie hier geschehen, dafür gibt es keine andere Erklärung, als daß eine verärgernde, verbitternde, aufreizende, das ganze Gemüt empörende dauernde Mißregierung voraufgegangen sein muß und nicht den König Oskar trifft die Schuld. Denn das Storthing, mit dem sich das norwegische Volk solidarisch erklärt hat, ist selbst in dem Augenblick der Trennung nicht so ungerecht gewesen, die Wohlmeinung und Aufrichtigkeit des Königs zu verkennen. Es dürfte ohne Gleichen sein, daß eine Volksvertretung in dem Augenblick, da sie sich von einem König trennte, diesen König bat, einen jüngeren Prinzen seines Hauses zum König zu machen. Darin spricht sich Liebe und Vertrauen aus, die unabhängig sind von der Erkenntnis der Trennungsnotwendigkeit. Darin spricht sich ferner aus, daß das norwegische Storthing alle Schuld an der zur Trennung der Union führenden Politik nicht dem König Oskar, sondern der ungeschickten schwedischen Regierung beimaß. Und die schwedische Regierung hat dafür gesorgt, daß für die Richtigkeit dieses Urteils geschichtlich feststehendes, unerschütterliches Zeugnis abgelegt wurde. Sie fonnte ihre Blindheit gegenüber den Wünschen und Neigungen der norwegischen Bevölkerung gar nicht deutlicher dartun, als indem sie verlangte, daß eine Volksabstimmung das gegen die Beibehaltung der Union gerichtete Votum des normegischen Storthing erst ausdrücklich bestätige. Wenn der Storthing das nicht aus freien Stücken tat, die schwedische Regierung hatte doch kein Interesse daran, vor aller Welt zu konstatieren, daß ganz Norwegen, daß alle Norweger bis in die entlegenste Ansiedelung hinein, keinen innigeren Wunsch hatten als den, der Gemeinschaft mit Schweden ledig zu sein. Einen König wollten die Norweger aus dem schwedischen Königshaus haben aber von der schwedischen Regierung wandten sie sich mit Abscheu und beinahe mit Haß ab. Nach neunzigjähriger Unionsdauer ist das kein sehr stolzes Ergebnis.
Die beiden Völker müssen einander in der Tat nicht berstanden haben. Ihre Anschauungen und Gewöhnungen gingen wohl zu weit auseinander. Die Norweger sind Temokraten. Sie haben den Adel abgeschafft, nicht bloß auf dem Papier, wie weiland die erste französische Republik, sondern in ernsthafter Wirklichkeit. Es gibt keinen norregischen Adel mehr. In Norwegen herrscht der Bauer, und seine Herrschaft ist unangefochten. In Schweden hat eine stolze Aristokratie immer großen Einfluß ausgeübt, manchmal allzu großen und verhängnisvollen. Die schivedische aristokratische Diplomatie und das norwegische Bauerntum konnten nicht zusammenkommen, nicht einma! in untergeordneten Fragen, wie die Konsulatsfrage trar, die zur Trennung führte. Der norwegische Bauer blieb mißtrauisch. Er wollte von Schweden los. Dabei war
dem Bauer die Gemeinschaft mit den Intellektuellen" direkt unangenehm. Der Bauer liebte die literarischen Lärm macher nicht, auch wenn diese berühmte Schriftsteller waren. Denn die berühmten Schriftsteller sind nicht notwendig fluge Politiker; vor allem fehlt ihnen die Tugend der Schweigsamkeit, ihr Beruf macht sie plauderhaft. Björnstjerne Björnson war deshalb bei den bäuerischen Politikern in üblem Anschen; und als er nach dem entscheidenden Schritt des Storthing an den Präsidenten Michaelsen telegra phierte: Jetzt ist es Zeit, zusammenzuhalten", bekam er die grobe, aber ehrliche Antwort: ezt ist es Zeit, das Mau! zu halten!"
Die norwegischen Bauern haben ausgezeichnet verstanden,„ das Maul zu halten". Es war eine merkwürdige Ungeschicklichkeit der schwedischen Regierung, die Wortfargen zu dem vernichtenden einülhigen Protest zu zwingen.
*
Politifche Rundschau.
Deutfches Reich.
Bei den Friedensverhandlungen in Portsmouth fam der russische Minister Witte anläßlich eines Interviews auc auf Deutschland und sein Verhältnis zu Rußland zu sprechen. Er sagte, die Freundschaft Rußlands zu Deutschland werde fein Hindernis bilden für eine Annäherung Rußlands an England. Voraussetzung wäre, daß diese Annäherung nicht gegen das beiden befreundete Deutschland gerichtet wäre.
* In Kassel hat Kaiser Wilhelm die amerikanischen Professoren Burgeß und Butler- Murray empfangen, mit denen er sich über den Austausch deutscher und amerikanischer Professoren unterhielt. Der Kaiser äußerte sich im Einverständnis mit den amerikanischen Gelehrten dahin, es sei zweckmäßig, nur solche Professoren zu verwenden, welche die beiderseitigen Sprachen genügend beherrschen, um dozieren zu können. Kultusminister Studt wird in den nächsten Tagen in Kassel eintrefen, um endgültige Abmachungen zu treffen.
* Mit der Fleischteuerung beschäftigte sich eine Generalversammlung der Fleischerinnung in Königshütte. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der die von der Regierung getroffenen Maßnahmen nicht für ausreichend erflärt werden. Der erste Bürgermeister Stolle teilte mit, eine Kommission der Interessierten von sieben Schlachthausgemeinden habe eine Audienz beim Ministerpräsidenten: nachgesucht, aber noch keinen Bescheid erhalten. In Aachen und Weißensee haben ebenfalls Kundgebungen zugunsten auskömmlicher Vorsorge zur Abstellung der Teuerung stattgefunden. In Chemnitz kündigen die Fleischer eine abermalige Erhöhung der Preise an, in Emden sind die Schweinepreise wieder um 15 Prozent gestiegen.
* Eine Novelle zur preußischen Städteordnung plant die Regierung. Es sollen einheitliche Bestimmungen über die Befugnisse der Stadtverordnetenversanimlungen zwecks Verwendung des städtischen Vermögens getroffen werden, um den bisher öfters entstehenden Streitigkeiten in dieser Richtung den Boden zu entziehen.
*
In Kiel fand der 31. Abgeordnetentag des Dentschen Kriegerbundes statt, verbunden mit der vierten Tagung des Preußischen Landeskriegerverbandes. Der Deutsche Kriegerbund beschäftigte sich mit reformierenden Beschlüssen zur finanziellen Lage und zu der Organisation der Kriegerwaisenhäuser. Der Verwaltungsbeitrag wurde von zwei auf vier Pfennig pro Kopf und Jahr erhöht. Der preußische Landeskriegertag behandelte die Reform des Unterstützungswesens und die Eingliederung der Sanitätskolonnen in die Organisation des Roten Kreuzes.
Oesterreich- Ungarn
** Der ungarische Ministerrat beschloß, gegen solche Kotitatsbehörden, welche die freiwillig eingezahlten Steuern nicht der Staatskasse zuführten, mit aller gesetzlichen Strenge vorzugehen. Beamte, die sich in dieser Beziehung bergehen, sollen rücksichtslos ihrer Stellungen enthoben werden.
England.
** Aus Petersburg kommt die Nachricht von britischen Imtrieben an der Grenze von Persien. Die russische Herfunft der Meldungen macht sie allerdings etwas verdächtig. Die Engländer sollen beabsichtigen, die strategisch wichtigen Punkte Laodis, Dusab und Mirchiwa an der Grenze zwischen Persien und Belutschistan zu besetzen. Mirchiwa war schon einmal in englischen Besitz, mußte aber an Persien zurückgegeben werden. Der deutsche Photograph Franz Löjel war wegen angeblicher Spionage in Haft. Er sollte die Batterieanlagen in Sheerneß aufgenommen haben. Jetzt ist die Einstellung des Verfahrens beschlossen worden.
Spanien.
** Zu ernsten Bedenken gibt die überhandnehmende Hungersnot Anlaß. Die Behörden sind machtlos den Ver. zweiflungstaten der Landarbeiter gegenüber. Diese bemächtigen sich nachts der Schafherden und schlachten die Tiere, um sich Nahrung zu verschaffen. Der Ackerbauminiſter erflärte, ein Kredit von zwölf Millionen werde nicht ausreichen, um die dringlichsten Bedürfnisse zu decken und die


