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Lokales.
** Der Großherzog hat den von dem Grafen zu Solms- Rödelheim auf die evangelische Pfarrstelle zu OberOfleiden, Dekanat Grünberg, präsentierten Pfarrverwalter Rudolf Laut zu Arheilgen für diese Stelle bestätigt. ** Graf Goerg- Schlik nebst Sohn und Tochter, die gegenwärtig als Touristen in Korfu weilen, wurden dort vom Kaiser an Bord empfangen.
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*** Landeslotterie.( Privattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 6. Hess.- Thür. Landeslotterie wurden gezogen 20000 t. auf 3474, 46 763, und 75 833, 10000 Rt. auf 37025 und 40 140, 5000 mt. auf 31 297, 33 228 und 949 25.
*** Besizwchsel. Ph. Bauer zu Gießen vertaufte sein Haus Bahnhofstraße 57 an den Wirt Rühl in Lollar zum Preise von 68 000 Mt.
*** Meister- Prüfungen. Die Großh. Regierung hat der mit dem Siz in Gießen für die Provinz OberHessen bestellte Prüfungstemmission zur Abnahme der Meisterprüfungen nach Anhörung der Handwerkskammer folgende Busammense gung gegeben:
Borsigender:
Ludwig Traber, Baumeister und Großh. Hauptlehrer zu Gießen.
Stellvertretender Vorsitzender: Martin Dörr, Schlossermeister zu Gießen. Ständige Beisizer:
Louis Petri 2., Weißbindermeister, Ludwig Huhn, Architekt zu Gießen.
Weitere Beisiger:
Aus dem Bäckergewerbe: Peter Peiffer, August Deibel, Bäckermeister zu Gießen.
Aus dem Bandagisten und Messerschmiedegewerbe: Adam Reinig, Otto Heger, Bandagisten und Messerschmiede zu Gießen.
Friedberg.
Aus dem Bildhauergewerbe: Jakob Azbach, Bildhauermeister zu Gießen, Karl Eugen Boll, Bildhauermeister zu Aus dem Buchbindergewerbe: Adolf Bourgeois, Paul Richter, Buchbindermeister zu Gießen.
Aus den Buchdruckergewerbe: Albin Klein, Buchdruckereibesitzer zu Gießen, Peter Muth, Buchdruckereibesitzer zu Bad Nauheim.
Aus dem Tachdeckergewerbe: Heinrich Carlé, Heinrich Ruckstuhl, Dad deckermeister zu Gießen.
Aus dem Drehergewerbe: Karl Schwan, Drehermeister zu Gießen, Fr. Rappolt, Drehermeister zu Nidda.
Aus dem Feilenhauergewerbe: Andreas Müller, Heinrich Lehr, Feilenhauer zu Lollar.
Aus dem Friseurgewerbe: Heinrich Tichy, Fr. Klenker, Frieseure zu Gießen.
Aus dem Glasergewerbe: B. Bierau, Georg Luh, Glasermeister zu Gießen.
Aus dem Goldarbeitergewerbe: Karl Brück, Karl Noll, Goldarbeiter zu Gießen.
Aus dem Graveurgewerbe: Heinrich Huhn, Karl Schwan, Graveure zu Gießen.
Aus dem Gärtler- und Bürstenmachergewerbe: Joh. Leichtweis, Emil Beißdbcker, Bürstenmacher zu Gießen.
Aus dem Installateurgewerbe: Rudolf Rödiger, Georg Appel, Installateure zu Gießen.
Aus dem Konditorengewerbe: Ed. Lind, Heinrich Hettler, Konditoren zu Gießen.
Aus dem Küfergewerbe: Georg Euler, Julius Wellhöfer, Küfermeister zu Gießen.
Aus dem Kupferschmiedegewerbe: Eduard Trautmann, Kupferschmiedemeister zu Gießen, Aßmus sen., Kupferschmiedemeister zu N dda.
Aus dem Lackierergewerbe: Justus Vogel, Karl Leib jun., Lackierermeister zu Gießen.
Aus dem Lithographiegewerbe: Martin Loos, Karl Kramer, Lithographen zu Gießen. Aus dem Maurergewei be: Heinrich Keßler, Heinrich Winn, Maurermeister zu Gießen.
Aus dem Mechaniker- und Optikergewerbe: Wilhelm Spörhase, Wilhelm Schmidt, Mechanifer und Optiker zu Gießen.
Aus dem Meggergewerbe: Jafob Braun, Frig Schlörb, Meggermeister zu Gießen.
Aus dem Pflästerergewerbe: Johannes Nickel, Johannes Hofmann, Pflasterermeister zu Gießen.
Aus dem Posamentiergewerbe: Julius Schulze, Louis Kattrein, Posamentier zu Gießen.
Aus dem Sattlergewerbe: Karl Bender, Friedrich Groß, Sattlermeister zu Gießen.
Aus dem Schlossergewerbe: Fr. Krogmann, Karl Krailing, Schlossermeister zu Gießen.
Aus dem Schmiedegewerbe: Johannes Heß, Johannes Becker 3., Schmiedemeister zu Gießen.
Aus dem Schneidergewerbe: Wilhelm Heß, H. Siever, Schneidermeister zu Gießen.
Aus dem Schornsteinfegergewerbe: Eduard Rupp, Schornsteinfegermeister zu Gießen, Schwent, Schornsteinfegermeister zu Nidda.
Aus dem Schreinergewerbe: Emil Beil sen., Schreiner. meister zu Gießen, Reuning sen., Schreinermeister zu Nidda. Aus dem Schuhmachergewerbe: Stari Berg sen, Philipp Seipp, Schuhmachermeister zu Gießen. Aus dem Seilergewerbe: Valentin Brauer, Seilermeister zu Gießen.
Aus dem Spenglergewerbe: F. A. Faber, Rudolf Nödiger, Spenglermeister zu Gießen. Aus dem Steinmezgewerbe: Jakob Azbach, Martin Schmall, Steinmeß neister zu Gießen.
Aus dem Tapeziergewerbe: Johannes Klinterfuß, August Oßmann, Tapeziermeister zu Gießen.
Aus dem Uhrmachergewerbe: Otto Schmidt, Heinrich Marx, Uhrmacher zu Gießen.
Aus dem Wagnergewerbe: Louis Faber, Heinrich Spies, Wagnermeister zu Gießen.
Aus dem Zimmerergewerbe: Georg Schuhbecker, Konrad Marx, Zimmermeister zu Gießen.
Aus dem Weißbinder, Maler- und Bau- Lackiererge-| Landwirtschaftlichen Zeitschrift" plant der Hessische Landwerbe Karl Reuling, Christoph Schmidt 2., Weißbinder- wirtschaftsrat eine Studienreise nach dem badischen Oberland meister zu Gießen. zur Besichtigung der dortigen Zuchten und Zuchteinrichtungen. An derselben sollen vorzugsweise die Vorsitzenden und Mitglieder der Zuchtvereine teilnehmen fönnen. Sollte ihre Zahl nicht 45 erreichen, so dürften auch andere Teilnehmer zugelassen werden. Die allgemeinen Kosten der Veranstaltung trägt der Landwirtschaftsrat, während die persönlichen Kosten die Teilnehmer selbst zu tragen haben. Reiseplan und sonstige nähere Mitteilungen werden später noch bekannt gegeben.
-n Feuerwehr- Jubiläum. Die Vorarbeiten für das für die Stadt Gießen und ihre gesamte Bevölkerung seltene und sehr beachtenswerte Fest sind nunmehr aufgenommen worden, die einzelnen Ünterausschüsse haben in besonderen Sizungen getagt, sich ihre Voranschläge aufgestellt und gestern Abend war der Geschäftsführende Ausschuß daraufhin versammelt, um einen Gesamtvoranschlag auszurechnen, der auch nach 41/ 2stündiger Beratung fertig wurde. Mit wenig Ausnahmen waren die Herren alle erschienen; vom Feſtausschuß Kommerzienrat ail, während Oberbürgermeister Mecum sich entschuldigt hatte. Die Verhandlungen leitete der 1. Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses, Stadtverordneter Helm. Derselbe gab befannt, baß wohl einige Verschiebungen in den Vorstandeämtern infolge geschäftlicher Gründe notwendig gewesen sind, allein es hat immer ein gleichwertig guter Ersaß einrücken fönnen. Ferner teilte Stadtverordneter Helm mit, daß entsprechend der Anregung des Oberbürgermeisters Mecum der Geschäftsführende Ausschuß bei der Stadtverordnetenversammlung um Ueberlassung des Dswaldsgarten mit den Nebenplägen als Festplatz rechtzeitig eingefommen ist und hierzu auch für die Tage vom 15.- 17. Juli die Erlaubnis bekommen hat. Jezt, nachträglich sei der Gießener Radfahrerverein 1885 mit einem gleichen Gesuch an die Stadt herangetreten. Hiergegen wäre nichts einzuwenden, wenn das Radfahrerfest nicht 14 Tage vor dem Feuerwehrfest stattfände. Er, Helm, habe, als dies den Stadtverordneten zur Beschlußfassung vorlag, Verwahrung dagegen eingelegt, da unsere beiden Gießener Freiw. Feuerwehren sich doch nicht in ihren Vorarbeiten beschränken lassen fönnten und dann ist das zweite Fest auf gleichem Plaze doch nur als ein Nachfest anzusehen. Es spreche auch die finanzielle Frage und die ganze Festbereitschaft unserer Bürger hier mit. Ohne Zweifel verdiene die Feuerwehr, welche im Dienste der öffentlichen Sicherheit steht, doch unbedingt keine Zurücksegung. Diese seine auch gestern Abend wiederholten Gründe wurden einstimmig vom Geschäftsführenden Ausschuß gutgeheißen und beschlossen, eine Eingabe an die Stadtverordneten zu richten, daß in dieser kurzen Zeit vorher fein anderes größeres fest auf Oswaldsgarten genehmigt werde. Im Verlaufe der weiteren Mitteilungen gab der Vorsitzende bekannt, daß Oswaldsgarten der Hauptfestplaß wird, der selbe aber noch eine ganz bedeutende Vergrößerung durch das überaus liebenswürdige Entgentommen des Kommerzien rat Gail befomme.
Kommerzien rat Gail stellt seinen Garten als Festplat mit zur Verfügung!
Diese Nachricht wird in der ganzen Bevölkerung unserer Stadt mit großer Freude begrüßt werden, auf der anderen Seite ist dieses ein Beweis, wie wohlwollend Kommerz enrat Ga il dem Feuerlöschwesen resp. den berden Gießener Wehren gesinnt ist, wie letztere selbst gut in Ansehen dastehen. Diese Nachricht wird aber zweifellos auch dazu mit beitragen, daß die gesamte Bürgerschaft dem 50jährigen Jubelfist sehr sympathisch ist und zur Ausschmüdung und finanziellen Sicherheit des Festes mit beitragen wird. Es sind große und gediegene Sachen im Projekt so daß wir heute schon versichern können, daß Gießen seinen alten Ruf als gute Feststadt neu beleben tann.
Es wurde hierauf in die Beratung des Voranschlages eingetreten. Einzelheiten wollen wir nicht herausgreifen, nur das set erwähnt, daß unnüze Posten resp. Geldausgaben gestrichen wurden und doch balanziert der ganze Voranschlag in Einnahre und Ausgabe mit 13 442 Mt. Darinnen mit enthalten ist der Bau einer Fe st halle, welche voraussichtlich einem Gießener Unternehmer übertragen wird. Ueberhaupt sind für auszuführende Bauten, Guirlanden 2c. 9230 Mt. vorgesehen, während abgesehen von anderen die Einnahmen des Finanzausschusses, des Musik- und Vergnügungsausschusses, des Wirtschaftsausschusses mit rund 1150 Mt." veranschlagt sind. Welchen Umfang das Fest bekommt unb welche große Zahl allein auswärtiger Festgäfte erwartet wird, mag der Leser daraus ersehen, daß 289 hessische Feuerwehren und noch die benachbarten preuß schen Feuerwehren eingeladen noch die benachbarten preuß schen Feuerwehren eingeladen werden. Bei gutem Wetter wird der zahlreiche Besuch nicht ausbleiben, dafür verbürgt die Kameradschaft, welche unter den Feuerwehrleuten besteht und mit diesem frohen Hoffen sind die Vorbereitungen begleitet. Wünschen wir, daß heller, blauer Himmel an den Festtagen uns beschieden ist.
** Einen Klavier- Abend wird morgen Freitag Abend der blinde Panist Menn aus Köln im Neuen Saalbau zu Gießen veranstalten. Dem Künstler geht ein guter Ruf voraus, seine Ausbildung hat er auf dem MusitKonservatorium in Köln und auf der Kgl. Musikhochschule in Berlin erhalten. Auswärtige Blätter rezensieren gut über seine Leistungen.
*** Wohnungsmeldepflicht. Das Polizeiamt weist | in seiner heutigen Bekanntmachung darauf hin, daß zur Anmeldung des am 1. April zahlreich stattgehabten Wohnungswechsels sowie der Ab- und Zuzüge die vorgeschriebenen Formulare, welche auf dem Polizeiamt sowie bei den Oftroierhebern zu erhalten sind, zu benutzen sind. Weiter wird darauf hingewiesen, daß insbesondere die Schlafstellen, welche an Arbeiter( Italiener) abgegeben werden, alsbald anzumelden sind.
Wer seiner Meldepfl cht noch nicht nachgekommen ist, möge dies bald tun, um einer Strafanzeige zu entgehen. § Einen Rückgang des hessischen Viehbestandes um rund 10 000 Stück in den Jahren 1900 bis 1904 fonstatiert die soeben erschienene amtliche Statistik über die Viehzählung am 1. Dezember 1904. Ferner ist die Zahl der Schafe um 24 312 und die der Begen um 781 Stüd zurückgegangen. Bugenommen hat dagegen die Zahl der Pferde um 2445 und die der Schweine um 24067 Stück.
* Veranstaltung einer landwirtschaftlichen Studienreise. Laut Bekanntmachung in der Hessischen
§ Provinzial- Bichmarkt. Die Rommission vom landwirtschaftl. Provinzialverein für Abhaltung eines ProvinzialViehmarktes weilte gestern in Bußbach, um die dort zur Verfügung gestellte Halle in Augenschein zu nehmen. Von der Entscheidung der Kommission hängt es ab, ob der Markt nach Gießen oder Buzbach fällt.
Großeu- Linden, 12. April. After Juden- Friedhof. Es dürfte nicht allgemein bekannt sein, daß sich am Nordende unseres Drtes, westlich der Frankfurterstraße ein Jahrhunderte alter israelitischer Friedhof befindet. Hier wurden seit Menschengedenken die Juden aus der gesamten Umgegend Cießens, ja sogar aus der Rabenau, dem Buseckertal und der nördlichen Wetterau beerdigt. Um das Jahr 1850 wurde der Friedhof zum größten Teil aufgegeben und sein Gelände zu Obst- und Grasgärten verwandt. Jetzt sind Verhandlungen zum Wiedererwerb des Friedhofs im Gange.
-a Rodheim a. d. Bieber, 12. April. Am gestrigen Nachmittage wurde auf dem hiesigen Rathause in Sachen des neuen Grundbuchs durch das Königl. Amtsgericht Gladenbach der letzte Termin abgehalten. Die diesbezüglichen Verhandlungen der Grundbuchregulierung haben zwei volle Jahre in Anspruch genommen. Es galt große Schwierigkeiten. zu überwinden, da die ausgedehnte Gemarkung Rodheim den Kreis Behlar und die Provinz Oberhessen berührt.
Laubach, 12. April. Die Vorarbeiten zur Errichtung einer oberhessischen Gas- Zentrale gehen rüftig weiter. An die Kre sämter Gießen, alsfeld, Schotten werden die Pläne des Projekts zur Prüfung eingesandt und sämtlichen ca. 30 Gemeinden werden die Verträge zugestellt. Das Projekt findet immer mehr die Sympathie der Bevölkerung. Außer den bereits unterzeichneten Gemeinden haben sich dieser Tage noch einige zum Anschluß unter gleichen Bedingungen angemeldet.
Hungen, 12. April. Einen wertvollen Münzenfund machte ein Landwirt in Nonnenrot, indem er bei Vornahme von Erdarbeiten einen mit aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Münzen gefüllten Topf fand.( Wahrscheinlich berbarg ihr derzeitiger Besizer diese Münzen in den Zeitläuften des 30jährigen Krieges vor den plündernden Heerhaufen. D. Red.)
][ Nieder- Ofleiden, 12. April. Peter Klein 3. ist als Feldschüß für die hiesige Gemarkung bestellt worden.
?? Azenhain. Als Befehlshaber der Pflichtfeuerwehr wurde August Wick und zu seinem Stellvertreter Wilhelm Lenz 4. ernannt und vereidigt.
(§) Maulbach, 12 April. Georg Lein dahier sind die Funktionen eines Leichenbeschauers für unsere Gemeinde übertragen worden.
§ Deckenbach, 12. April. Heinrich 8ahrt wurde als Nachtwächter für unsere Gemeinde eidlich verpflichtet.
** Aus Nassan. Regierungsrat Krekel, der neuernannte Landeshauptmann ist geborener Nassauer. Er wurde als Sohn des nassauischen Landes Oberschultheißen Krekel in Dillenburg geboren, wo er auch seine erste Jugendzeit verbrachte. Nach dem Besuch des Gymnasiums WeilEinjähriger in das Füsilierregiment v. Gersdoiff in Wiesburg und den Studien jahren trat Krekel im Jahre 1870 als dann Amtsrichter in Langermünde und Landrichter in baden und machte den Krieg gegen Frankreich mit. Er war Limburg. 1888 wurde er Landesrat in Wiesbaden. Bei seiner Ernennung zum Landeshauptmann dürfte seine nassauische Abfunft nicht wenig mit entscheidend gewesen sein.
Biebener landwirtschaftlicher Witterbienh.
Boraussichtliche Witterung in Seffen für Freitag, den 14. April. Zunächst noch heiter, am Nachmittag wolkig( besonders in Rheinhessen) nach noch fühlerer Nacht am Tage wärmer. Trocken.
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Marktberigte.
Steven 13. April. Auf dem heutigen Wochenmarti lofteten Butter fb. 105-1.15 Mt., Hühnereter per Stüd 5-6 Bfg., Enteneter St. 0 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 fg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar 02. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. 00-00 fg., Dchsenfleisch per fb. 70-80$ fg., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfh. Schweinefleisch 66-76 fg. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 pfg. Hammelfletsch per Pfd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kello 6.00 5.
6 50 Mt., Zwiebeln der 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüffe 100 St. 00-00 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzett von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marttzett überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktgett im Umberziehen feilgeboten werben. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 10. April 1905.
Ochsen Kälber Schweine
Höchste Schlachtviehpreise
in Frank urt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 73-75 M. 83-85 Pf. 1/2" 65-66
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Fleischpreise in Gießen 1/2 kg 70-80 f.
18.60 m. 15.00
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60 70-74 do. 60-72 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Pf Schwarzbr. bo. 48
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do. Getreidepreise in Mannheim
Weizen 100 kg Roggen do.
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil 16 in klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.


