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Bekanntmachung.

Betreffend: Ausführung des Reichsgesetzes vom Sonntagsverein für Mädchen.

28. Mai 1894 über den Schuß der Brieftauben und den Brieftauben­verkehr im Kriege. Bekanntmachung.

In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverord­neten- Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deut­schen Kaiserpaares, Sr. Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gemäß§ 3 Absatz 2 und unter Bezugnahme auf Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehe- die nachstehend abgedruckten weiteren Bestimmungen des paare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, rubrizierten Reichsgesetzes bringen wir hiermit die errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche Namen der Mitglieder des im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mt. bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu

melden.

Gießen, den 5. Januar 1905.

Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

Bekanntmachung.

Die unterm 22. November. v. Js. angeordnete Sperre der Goethestraße zwischen Südanlage und Wieseck wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 11. Januar 1905.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg.

Bekanntmachung.

Zur Bekleidung armer Konfirmanden zu Ostern

1905 ist die Lieferung von

1. fertigen Knabenanzügen aus schwarzem Cheviot.

2. schwarzen Cachemir zu Mädchenkleidern.

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Brieftaubenklubs Gießen,

welch letzterer dem Verbande deutscher Brieftaubenliebhaber. Vereine angehört und somit sine Tauben der Militär­Verwaltung zur Verfügung gestellt hat, zur öffentlichen Kenntnisnahme:

1. R. Neuling, Steinstraße 72. 2. J. Hecker, Schloßgasse 5. 3. H. Hentel, Walltorstraße 27. 4. J. Döring, Marburgerstraße 82. 5. W. Scharmann, Brandplay 13.

6. K. Wesselin Liebigstraße 61.

7. W. Möser, Rodheimerstraße 12. 8. K. Plant, Bleichstraße 29.

9. K. Bohling, Kaplansgasse 14. 10. J. Schlitt, Mittelweg 3.

11. H. K. Fießer, Grünbergerstraße 7. 12. H. Rosenbaum, Löwengaffe 10. 13. Fr. Wigandt, Neuenweg 31. Gießen, den 5. Januar 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg..

3. farbigem Flanell zu Unterröcken zu vergeben. Auszug aus dem Gesetz, Angebote unter Beischluß von Mustern auch zu betreffend den Schutz der Brieftauben und den Brief­dem für die Knabenanzüge zu verwendenden Futter taubenverkehr, vom 28. Mat 1894. find bis zum 1. Februar d. Js. beim städtischen Armen­amt, Neuen- Bäue 25, einzureichen. Die Angebote sollen die Firma nicht erkennen lassen. Dieselbe ist vielmehr auf besonderem Zettel in verschlossenem Briefumschlag den Mustern betzufügen.

Gießen, den 11. Januar 1905. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Eurschmann.

Betanntmachung.

Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 17. Dezem­ber 1904 ist der Johannes Herr Btw. dahier die Er­laubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesindever­mieterin erteilt worden.

Den Gebührentarif derselben bringen wir nachstehend zur öffentlichen Kenntnis:

a) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen Mt. 5.­

b) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herr­schaft nach auswärts Mt. 7.­

wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Gießen, den 12. Januar 1905.

Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg.

Holzversteigerung.

Montag, den 16. d. Mts. wird in hiesigem Ge­meindewald folgendes Holz versteigert: 24 Kiefern- Stämme 16-34 cm Durchm.

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4-11 m Länge= 9,26 Fstm. 9 Fichten- Stämme 14-22 cm Durchm. 8-16 m Länge 2,13 Fstm. 228 Fichten- Derbstangen 14,77 Fitm. 160 Retsstangen 4,73

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329 Rm. Kiefern- Knüppel( hiervon find 87 Rm. 3 m Ig.) 2110 Wellen Kiefern- Reisig

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Fichten- Reisig

78 Nm. Nadel- Stöcke

28 Haufen Kulturabraum.

§ 1. Die Vorschriften der Landesgesetze, welchen das Recht, Tauben zu halten, beschränkt ist, und nach welchen im Freien betreffend Tauben der freien Bueignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militärbrieftauben keine Anwendung.

Die Zusammenkunft ist Mittags 1 Uhr im Diftrift Sandfaute auf der Jägerschneise bei Stamm­

Holz Nr. 1.

Großen- Lindeu, den 9. Januar 1905.

Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden.

Leun.

Dasselbe gilt von landesgesetzlichen Vorschriften, nach welchem Tauben, die in ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des Letzteren gehören.

Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkinderswale; die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen; von 4 Uhr bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Für den Vorstand: Dr. Naumann, Kirchenrat.

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§ 2. Insoweit auf Grund landesgesetzlicher Be­stimmungen Sperrzeiten für den Taubenflug bestehen, finden dieselben auf die Reisepflüge der Militärbrief­tauben keine Anwendung. Die Sperrzeiten dürfen für Militärbrieftauben nur einen zusammenhängenden Zeit­raum von höchstens je 10 Tage im Frühjahr und Herbst auf Neu umfassen. Sind längere als zehntägige Sperrzeiten ein­geführt, so gelten für Militärbrieftauben immer nur die Feine Damen n. Herren­Wäsche ersten zehn Tage.

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2C. 2C.

§ 3. Als Militärbrieftauben im Sinne dieses Ge- Haushaltungs- Wäsche feges gelten Brieftauben, welche der Militär-( Marine-) Verwaltung gehören und von derselben gemäß der von welche mit dem vorgeschriebenen Stempel versehen sind. ihr erlassenen Vorschriften zur Verfügung gestellt und Dampfwaschanstalt Privatpersonen gehörige Militärbrieftauben genießen den Schutz dieses Gesetzes erst dann, wenn in ortsüblicher Weise bekannt gemacht worden ist, daß der Züchter seine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat.

Holzversteigerung.

Donnerstag, den 19. Januar 1. 6. sollen im Grünberger Stadtwald aus den Distrikten Langerseif und Bobenhäuserkopf versteigert werden:

Scheiter: Buche 70 Rm., Eiche 4 Rm; Knüppel: Buche 236 und Eiche 39 Rm.; Reiser: 566 Rin. Buche und 398 Rm. Eiche, meistenteils Durchforstung; Stöde: 69 Rm. Buche und 4 Rm. Eiche. Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr im Distrikt

Langerseif bei Brennholz Nr. 70.

Grünberg, den 12. Januar 1905.

Gr. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer.

Holzversteigerung in der fürstl. Oberförsterei Lich.

Montag, den 16. Jannar, von vorm. 9 Uhr an,

Bau- und Nußholzversteigerung im Diftrift Riedwald: Scheitholz: 345 Rm. Buchen, der Gräfl. Oberförsterei Arnsburg.

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16 Rm. Eichen, 5 Nm. Nadelholz( Kiefern); Knüppel: 189 Rm. Buchen, 113 Rm. Eichen, 3 Rm. Wetchlaubholz, Mittwoch, den 18. Januar nach Zusammenkunft 72 Nm. Nadelholz( Kiefern); Stöde: 121 Rm. Buchen, 10 Uhr vormittags an der Kreuzung der Straße Lich- 84 Rm. Gichen, 76 Nm. Nadelholz( Kiefern); Wellen: Butzbach mit dem Jägerpfad werden versteigert: 7520 Buchen, 7230 Eichen, 300 Weichlaubholz, 3160 1. Stämme: Nadelholz( Kiefern). 602 Fichtenderbstangen= 23,23 2,7/ 13 m lang 23/65 cm Dhm. Festmeter, 1153 Fichtenreisstangen= 7,76 Fitm.( Eichen- 16 Kanzleibogen 43,47 Fitm. Wagnerholz kann aus der Hand verkauft werden). 30/49 cm Dahm. 14 Kanzleibogen Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von 25,86 Fitm. Lich nach Harbach die sog. alte Laubacherstraße kreuzt. 12 Kanzleibogen Dienstag, den 17. Jannar, bon borm. 92 Uhr 1,89 Fitm. an, in den Distrikten Fuchsstrauch und Koluhänser. 18/39 cm Dhm. topf: Scheitholz: 153 Rm. Buchen, 2 Nm. Gichen;

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56 Eichen

36 Buchen

3/13"

"

4 Kirschbäume

4/11"

24/37 cm Dohm.

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8 Stiefern und Lärchen

8/22

"

3 Pappeln und Linden

5/10,

H

46 Fichten

9/20

"

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2. Stangen:

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10,16 Fftm. Snüppel: 196 Nm. Buchen, 205 Nm. Eichen, 6 Rm:

26/38 cm Dm Birken; Stöcke: 84 Rm. Buchen, 4 Nm. Eichen; Wellen. 1,79 Fitm. 3410 Buchen, 2200 Eichen, 750 Weichlaubholz, 200 Nadel­

=

11/33 cm Dftm. holz. 2 Eichen Schnittholz( 46 und 53 cm Durch 12,25 stm. messer)= 3,09 Fitm.; 6 Buchenschnittholz( 47 bis 71 cm Durchmesser)= 13,40 Fftm.; 15 Fichtenbauholz

=

=

15 Gichen 1,22 stm. zu Deichseln Längwieden geeignet 1,95 Fftm.; 138 Fichtenderbstangen 6,11 Fstm.; 145 Fichten 1. Kl. 13,07 Fftm. Sparren

379

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525

"

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2. 22,72 Leiterbäume, Gerüststangen 3. 18,37 Latten.

3. Werkscheit: 2 rm Eichen.

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742 Fichtenreisstangen 2,50 Fftm.; 121 Eichen- Gruben­holz= 8,84 Fitm.( Wagnerholz, Pfostenholz u. s. w.) Die Zusammenkunft ist bei der neuen Wegunter­führung an der Oberhessischen Eisenbahn im Fuchsstrauch.

25 Stück 20 Pfg.

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