Einzelbild herunterladen

Am 28. Augu

Nr. 240.

ichts an ihr." boten- Chronit mohl en diese häuslichen zu den unsterblichen en, gebildet haben bwechselungen sollen ipielt haben bis zu

on hatte einen wun

en. Meine Herren,"

chaft junger Leute,

"

Aber Sie be

end geantwortet.

cnite, es wäre auch

nicht mit mir ein

Der

ken.

gie und Psychologie

über krankhaften

mt nicht selten vor,

elegentlich und aus Schlucken zu einer nervösen Erschei nem zehnjährigen bon einem hysteri men ganzen Monat Den Erfolg behandelt unterbrochen an und

n nach dem Erwachen nd magerte sehr ab, Nahrungsaufnahme. ggestion, fonnte aber leinen Patientin ge rreichte er jedoch zu­wurde, und als ein­angs blieb eine fight­

Bauchdecke zurück. n erstenmal ein hyp­Schlucken ganz auf. bon neuem ein, nach­erlitten hatte, jedoch iche Sigung, um ihn

gerfamilie verlobt sich t fortführt, mit einer Da fragt ein Be­tigams: Heißt deine Von Sidonie," ant Stofrat.

r: Aber Karl, schon außer mir."- Aarl: u siehst ja, ich ärgere brer, der seinen kle bids erzählt, schließt Sies geschah vor drei­nes der Kleinen, das r Erklärung zugehört: ie für ein Gedächtnis

liebeswarm

uf den Arm,

tragen. vort

infcht, sofort fagen.

nächsten Nummer.

ftabttandig und ge fofort gesucht. Näheres in der attes.

In dem flädtischen Haufe

g 9 ift der untere Sto

Jasertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Ober­keffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362.

Donnerstag, den 12. Oftober 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Die thüringischen Staaten.

Das Thüringer Land ist vier verschiedenen Herren untertan. Roburg und Gotha, Weimar, Meiningen, Alten­burg sind selbständige deutsche Staaten, die im Bundesrat je eine Virilstimme haben, wie sie früher eine solche im Bundestag hatten. Die vier thüringischen Staaten, ein Großherzogtum und drei Herzogtümer, sind noch nicht die fleinsten im Reich. Aber die buntesten sind sie. Die nicht schr ausgedehnten Territorien hängen nicht einmal zusam= men, find vielmehr zersplittert. Das fommt aus der Zeit, da man Länder bei der Vererbung nicht viel anders behan­delte als die Landgüter. Waren mehrere Söhne vorhanden, so wurde das Land in die entsprechende Anzahl Teile zer­schnitten. Zuweilen sogar in noch mehr Teile. Eine von landesherrlichen Bedenken nicht eingeschränkte Elternzärt­lichkeit zerfetzte das Territorium förmlich in kleine Stücke, damit nur ja jedes einzelne Kind gleichwertiges Erbe er­lange. Was auf solche Weise unter Verleugnung jedes staatsmännischen Sinnes und jedes Staatsgedankens ent­standen war, das blieb und besteht jetzt zu Recht, ist histo­risch begründet wie nur irgend ein anderes Recht. Aber die Konsequenzen werden als ein Uebelstand empfunden. Han­delte es sich um Rittergüter, so hätte man längst Abhilfe ge­schaffen und nach preußischem Muster zwangsweise Arron­dierungen durch Austausch vorgenommen, wobei niemand zu kurz zu kommen brauchte. Heutzutage aber dürfen Län­der nicht mehr wie Landgüter behandelt werden, bei Aus­tausch und Arrondierung müssen alle Beteiligten, auch die Bewohner durch ihre Vertreter, befragt und um ihre Zu­ſtimmung angegangen werden, und in Staats- Sprengseln hat sich neben der persönlichen Anhänglichkeit an das Herrscherhaus, die beiden Teilen Ehre macht, erstaunlicher­weise auch eine Art historischen Staatsgefühls herausgebil­bet, das sich von dem, was historisch geworden ist, nicht trennen mag.

In den vier thüringischen Staaten haben sich einige Ein­richtungen erhalten, die man anderwärts nicht wiederfindet. Da ist in Kranichfeld und Ruhla ein Kondominium, eine Sweiherrschaft, die eine Anomalie bildet. Da ist die Uni­bersität Jena, die einen gemeinsamen idealen Besitz der vier thüringischen Staaten darstellt. Gerade aus den Kreisen dieser gemeinsamen thüringischen Universität kommt jetzt

übrigens nicht zum erstenmale- die laute Klage, daß Thüringen unter seiner staatlichen Zerrissenheit leide, nicht am wenigsten in materieller Hinsicht, daß seine Verwaltung überteuer sei. Daran schließt sich die Forderung, daß man im deutschen nationalen Interesse auf die Beseitigung der Duodesstaaten bedacht sein müsse.

Wir zögern feinen Augenblick, uns gegen diese Forde: rung und gegen ihre Begründung mit dem Hinzufügen zu erklären, daß selbst eine bessere Begründung uns nicht veran laffen könnte, dem Vorschlag beizustimmen. Wir sagten oben schon, daß das Recht der deutschen Kleinſtaaten histo­risch so unanfechtbar ist, wie irgend ein anderes Recht. Ein solches Recht kann wohl freiwillig aufgegeben, es kann aber nicht genommen werden, es sei denn infolge eines Krieges. Das Beispiel freiwilliger Aufgabe haben die Fürsten von Hohenzollern- Hechingen und Sigmaringen gegeben, die aus eigenem Antrieb auf ihre Souveränität verzichteten. von einem Krieg unter Bundesfürsten nicht die Rede sein fann, so bleibt zur Beseitigung der Duodesstaaten einzig der Weg des freiwilligen Verzichts offen. Es will uns aber unter allen Umständen im höchsten Grade unschicklich er­

Da

Send aus 7 Zimmern nebf heinen, zu solchem Verzicht, der nur das Ergebnis unbe Sör und füdlichem Neben einflußter freier Entschließung sein kann, zu drängen, urd f1. Oftober, auf Wunsch leberredung dazu zu leiten und durch die Behauptung darauf üher, zu vermieten. Nähere hinzuwirken, daß das Wohl des Landes den Verzicht ver.

er Bürgermeisterei, Zim.

Wolfengaffe

Freundl. 2-3im. Wohn u bermieten.

lange.

leine Wohnung fof. ju be die Kleinstaaterei, nicht zuletzt gerade die thüringische Klcin

Gießen, Tiefenweg

Freibant

Beate

Schweinefleisch 50 darunter, und Hamburg nicht? Mecklenburg- Strelik wohl,

Stadt- Cheat

Giessen.

Diese Behauptung ist übrigens beweislos. Wir sehen in der Kleinstaaterei kein Jdeal; wir müßten aber blind und undankbar sein, wollten wir verkennen oder vergessen, daß flaaterei, dem Deutschtum größten Gewinn und Segen in mehr als einer Epoche gebracht hat. Dazu kommt, daß die Grenze für den Begriff des Kleinstaats schwer zu ziehen ist. Fällt Lübeck darunter, und Bremen nicht? Fällt Bremen und Mecklenburg- Schwerin nicht? Sollten die kleinen Staaten zu einem neuen Mittelstaat zusammengelegt wer­den oder Teile eines größeren deutschen Staates bilden? Wir können den Vorschlag, der angeblich aus Jenaer Professorenkreisen kommt, überhaupt nicht ernst nehmen. Die Klagen über Kostspieligkeit der Verwaltung, über Stö­rungen, die sich aus der Rücksicht auf die krausen und von Teil übertrieben, zum Teil lassen sie sich abstellen, ohne daß man historisches Recht antastet und zu Gewaltmitteln, zu sogenannten heroischen Kuren" greift. Oben ist bereits das Rondominium, die Zweiherrschaft in Kranichfeld und Ruhla ertvähnt. Diese Zweiherrschaft ist das Ergebnis alter Un­gervißheit von Rechtsverhältnissen. Es ist kein rechtliches Sindernis vorhanden, daß die beteiligten Staaten aus freier Entschließung ein besseres Kondominium in mehr als einer Beziehung einrichten, namentlich hinsichtlich der Verwaltung

Dir: Germann Steingott der Willfür gezogenen Landesgrenzen herschreiben, sind zun

Freitag, den 13. Oftob

2. Freitags,

Abonnements- Vorstellung

Konna Vann

Schauspiel von M. Maeterl

und des Justizdienstes. Die thüringischen Staaten haben von alters her die Universität Jena gemeinsam. Diese Ge­meinsamkeit hat der Universität nichts geschadet und das Recht der thüringischen Staaten nicht beeinträchtigt. Nichts steht im Wege, daß sie solche Gemeinsamkeit freiwillig noch ausdehnen.

Politische Rundschau.

Deutsches Reich.

* Die Konferenz in Berlin über die Eisenbahnbetriebs­mittel- Gemeinschaft begann gestern. Wie verlautet, sind von bayerischer Seite neue Vorschläge eingebracht worden. Um die bisher bestandenen Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, wird die bayerische Verwaltung vorschlagen, die Gemeinschaft auf das durchaus notwendige Maß zu be­schränken. Es handelt sich dabei unter anderem um den Widerstand Bayerns gegen die von Preußen gewünschte Verlegung des bayerischen Konstruktionsbureaus nach) Berlin.

*

Es hat den Anschein, daß General von Trotha in Deutsch- Südwestafrifa keinen Nachfolger in dem Posten eines militärischen Kommandeurs erhalten soll. An General von Trotha erging eine Ordre, die Geschäfte dem Gouver­neur von Lindequist sofort nach dessen Ankunft zu über­geben. Ueber die Einsetzung eines neuen Kommandeurs ist fein Beschluß gefaßt. Beim Zusammenwirken der Truppen regelt sich die Sache nach dem allgemeinen Branche, daß der älteste Stabsoffizier den Befehl hat.

*

* Neue Unruhen sind in Deutsch- Ostafrika bei Kondutschi in der unmittelbaren Nähe von Dar- es- Salam ausgebrochen. Eine Abteilung der Schuttruppen ist nach dort abmarschiert. Kondutschi ist eine Ortschaft unmittelbar an der Küste. Der ,, Bussard" hat den Hafen von Zanzibar verlassen und dampfi nach Kondutschi und Mbueni, um dort Truppen zu landen.

* Die diesjährige Hauptversammlung des Evangelischen Bundes wurde gestern in Hamburg von dem Ehrenvor­sitzenden Graf Winzingerode mit einer Ansprache eröffnet und im Auftrage des Senates von Senatssekretär Hagedorn, im Auftrage des Kirchenrates der Hamburger evangelischen Kirche vom Senior Behrmann begrüßt. Der von Professor Nippold- Jena gehaltene Hauptvortrag behandelte die inter­nationale Lage des Protestantismus. Hierauf gelangte eine von Professor D. Scholz- Berlin begründete Resolution, die sich gegen den Toleranzantrag des Zentrums richtet und eine andere vom Superintendenten D. Meyer- Berlin begründete Resolution zur Annahme, welche die Lage der evangelischen Kirche in Desterreich zum Gegenstand hat.

*

* Es besteht die Absicht, ein Bistum Kolmar zu begrün­den. Die gemeinsame Romreise der Bischöfe Korum, Benz­ler, Frißen und Zorn von Bulach gilt der Förderung dieses Planes.

Oefterreich- Ungarn

** In Prag fanden große Demonstrationen für das all­gemeine Wahlrecht statt, die von tschechischen und deutschen Sozialdemokraten veranstaltet waren. An der Kundgebung, die in ungestörter Ordnung verlief, beteiligten sich etwa 60 000 Menschen. An den Statthalter und den Oberst­landmarschall wurden Deputationen entsandt, die von beiden Herren empfangen wurden. Die Garnison war konfigniert, doch fand sich kein Anlaß zum Einschreiten.

frankreich.

** Der Kriegsminister will keine Truppen gegen Strei­kende mehr verwenden. Der Minister erklärte, daß er zui Aufrechterhaltung der Ordnung in Ausstandsgebieten in Zu funft keine Truppen, sondern ausschließlich Gendarmerie verwenden werde. Die Kosten für eine erhebliche Verstär fung des Gendarmeriekorps würden zwar ziemlich bedeutend sein, doch müßte die Geldfrage angesichts der Wichtigkeit der Angelegenheit in den Hintergrund treten. Ein Gesezent wurf darüber, der von den Leitern der Ministerien des Krieges, des Junern, der Justiz und der Finanzen geprüf werden werde, solle schon zu Beginn der nächsten Session hem Parlamente unterbreitet werden.

Dänemark.

** Im Folkething erklärte der Minister des Auswärtigen, das Verhältnis zu Deutschland habe sich für Dänemark we sentlich gebessert. Das Bestreben der Regierung sei, die guten Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Belgien.

** Der belgischen Regierung wird die Absicht zugeschrie. ben, den Kongostaat annektieren zu wollen. Ein englisches Blatt behauptet, der König der Belgier habe verschiedenen hochstehenden Politikern geheime Mitteilungen gemacht von der Absicht, den Kongostaat unverzüglich für Belgien zu an nektieren wegen der Bloßstellung des Verwaltungssystems im Kongo und der Enthüllungen de Brazzos über die Er.

gebnisse der in wenigen Jahren mit dem Verwaltungssystem in Französisch- Kongo gemachten Versuche.

Balkan- Staaten.

** Die bulgarischen Unruhestifter werden immer an­maßender. Wie aus Belgrad gemeldet wird, erhielt das englische Konsulat in Monastir von bulgarischen Komitat. this einen Drohbrief, daß alles im Konsulat ermordet mer. den würde, wenn nicht bis zum 14. Oftober 5000 Pfund be­blt würden. Es wird wirklich Seit, daß endlich dem Un­wesen ein Ende gemacht wird.

Spanien

** Die Deputiertenkammer wurde mit einer Thronrce gestern eröffnet. Die Rede erwähnt die Marokkoverhand­Inngen. Spanien habe sich an diesen Verhandlungen lebhaft beteiligt; es habe dem Plane einer internationalen Ko.. ferenz, welche über die zwischen den Mächten streitigen Punkte entscheiden soll, zugestimmt und sich damit einve:- standen erklärt, daß die Konferenz auf spanischem Boden abgehalten wird.

*

Ruisland.

Fortgesetzt widersprechen sich die Nachrichten über die Vorgänge im Zarenreiche. Während die offiziösen Berichte immer wieder alle ernstlichen Unruhen in Abrede stellen, bleiben die sonstigen Meldungen dabei, daß überall im Lande Aufruhr, blutige Kämpfe und Verschwörungen im Gange sind. Neuerdings will man sogar von einem cin­heitlich organisierten, weit verzweigten Komplott wissen, das eine höchst gefährliche Agitation entfalte. In Mos= kau dauern die blutigen Zusammenstöße fort; allmählich versuchen dunkle Elemente von der Straße Besitz zu ergrei­fen. In Rodom versuchte ein früherer Gymnasiast, gegen einen Offizier eine Bombe zu schleudern, und als diese nicht explodierte, erschoß er den Polizisten, der ihn verhaften wollte, und schnitt sich dann den Hals durch In Dom= browa wurde ein Gendarm auf dem Bahnhofe von einem Unbekannten mit Revolverschüssen getötet. In Helsing fors gelang es dem Mörder des Prokurators Johnson, während der Nacht aus dem Gefängnisse zu entfliehen.

Soziales Leben.

Einigungsverhandlungen im Berliner Arbeitskampf. Die Bemühungen zur Herbeiführung von Einigungsverhand lungen sind von Erfolg gekrönt gewesen. Zwischen Vertre tern des Verbandes Berliner Metallindustriellen und Dele. sind Ver. gierten des Deutschen Metallarbeiterverbandes handlungen in die Wege geleitet worden. Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß diese Verhandlungen zum Ziele führen werden, bevor die Generalaussperrung in Kraft treten würde Die Arbeitervertreter haben sich bereit erklärt, bis spätestens Freitag abend eine definitive Antwort dahin zu geben, ob die Arbeiter mit dem Anerbieten der Arbeitgeber sich zu frieden geben werden.

Die Bewegung im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Die Fabrikanten in Gera haben beschlossen, allen Webern zu fündigen, wenn in den vier gekündigten Betrieben bis heute nicht eine genügende Anzahl Weber ihre Bereitwilligkeit zum Weiterarbeiten zusagen. Die Arbeiter rüsten sich zu Gegenmaßregeln. In Greiz und Ronneburg fanden stark besuchte Arbeiterversammlungen statt. In beiden sammenkünften wurde der Lohntarif abermals als unan­nehmbar bezeichnet. In Greiz sprachen die Arbeiter in einer Resolution ihr Einverständnis mit dem Vorgehen der Geraer Arbeiterschaft aus und beschlossen, die weitere Behandlung des Lohnkampfes in die Hände des Deutschen Tertilarbeiter­verbandes zu legen.

Zu­

Münzarbeiter- Streik in Frankreich. Da die Gießer der französischen Münze, welche seit einiger Zeit ausständig sind, die Wiederaufnahme der Arbeit verweigert haben, wur­den sämtliche Münzwerkstätten geschlossen. Eine amtliche Note erklärt, daß die Interessen des Staates durch den Ausstand vorläufig keine Einbuße erfahren, da gegenwärtig feine neuen Münzprägungen notwendig seien und auch keine dringenden Medaillenbestellungen seitens der Privat­industrie vorliegen.

*

Hof und Gesellschaft.

Für die Silberne Hochzeit des Kaiserpaares hat die Stadtverordnetenversammlung in Düsseldorf die Summe von 100 000 Marf bewilligt. Mit ihr soll eine Ledigenheim- Stiftung unter dem Namen Wilhelm- und Auguste Victoria- Stiftung" begründet werden.

* **

Die Verlobung des Prinzen Eitel Friedrich ran Preußen mit der Herzogin Sophie Charlotte bon Oldenburg hat, wie bekannt wird, bereits vor drei Wochen stattgefunden. Sie war geheim gehalten und ist erst jetzt offiziell bekannt gegeben. Die Prinzessin, die sich der zweite Sohn des Kaiserpaares erforen hat, ist die einzige Tochter des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg und seiner im Jahre 1895 verstorbenen ersten Gemahlin.