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!] Kinderarbeit in England. Auf Anregung des Lon doner Grafschaftsrats war vonseiten der englischen Regierung eine Untersuchung über die Verwendung von Kindern angestellt. Dabei hat sich die erstaunliche Tatsache ergeben, daß mehr denn 55 000 Schulkinder allein in London gezwungen sind, für Tagelohn zu arbeiten.
1] Beendigung des Bierboykotts in Rheinland- Westfalen. Nachdem die Portreter der Arbeiter die durch den Boykottschutzverband der rheinisch- westfälischen Brauereien nach längeren Verhandlungen mit den Arbeitern aufgestellten Bedingungen angenommen haben, ist der über die Berbandsbrauereien verhängte Boykott für aufachoben erflärt worden. Die Bedingungen lauten auf Wiedereinstellung von 123 ausgesperrten Brauereiarbeitern unter Anrechnung der bisherigen Dienstzeit, Beibehaltung der Lohntarife, Ergänzung der bis Oktober d. 3. eintretenden Vakanzen aus noch arbeitslosen, ausgesperrten und ausständigen Arbeitern. Bäckerstreik in Newyork. Ein Generalstreik der jüdi schen Bäcker ist ausgebrochen, infolgedessen Tausende unter der ärmeren jüdischen Bevölkerung ohne Brot sind. Betrü ger haben sich die Lage zunuze gemacht und versuchen, all abendlich Brot zu verkaufen, das als rituell„ koscher" bezeich net ist. Dabei kommt es regelmäßig zu schweren Ausschrei tungen, die das energische Eingreifen der Polizei erfordert Es werden Anstrengungen gemacht, um einen Generalstreil der Bäcker im ganzen Staate zu inszenieren.
= Die Bücher des Jahres 1904. Nach einer soeben erchienenen Statistik sind im abgelaufenen Jahre rund 150 000 Bücher erschienen. Davon entfallen auf England 3381, die Vereinigten Staaten 7856, Frankreich 12 261, Italien 9975, die Niederlande 2837 und Deutschland 27 686.
= Ein Land der Wälder. Eines der waldreichsten Län. der der Erde ist die australische Kolonie Neu- Seeland. Sie besitt 8,2 Millionen Heftar Waldgebiet mit den wertvollsten Bauhölzern. Die Behörden sind sehr für die Pflege des Waldes, jährlich werden 1,5 Millionen junger Bäume neu argepflanzt. Außerdem hat sich der Staat selbst eine halbe Million Hektar reserviert, wo fein Holz ohne seine Genehmi gung geschlagen werden dari.
Lokales.
11. August 1905.
** Huddes Gnadengesuch abgelehnt. Aus zuverlässiger Quelle erfahren wir, daß das von dem Raubmörder Hudde durch seinen Verteidiger Dr. Jung- Gießen an den Großherzog eingereichte Gnadeng esuch abgelehnt worden ist. Mittwoch Nachmittag hielt, da der Justizminister beurlaubt ist, der Geheime Rat Bückel, dem Großherzog einen längeren Vortrag über das Gesuch, worauf der Landesherr sich entschloß, von seinem Begnadigungsrecht feinen Gebrauch zu machen. Somit sind für Hudde alle Wege erschöpft. Hudde fteht nach wie vor unter derselben strengen Bewachung.
*** Kaiserpreisschießen. Heute Morgen 4 Uhr rückten die 8. und 12. Komp. des Inf. Reg. Nr. 116, Kaser Wilhelm II, nach dem Trupp nübungsplatz bei Darmstadt zum Kaiserpreisschießen aus. Die Kompanien tehren heute Abend 9 Uhr wieder nach Gießen zurück.
** Die Studentenschaft der Landesuniversität beschloß, daß in Zukunft an Stelle des Rektors ein vom Gesamtausschuß bestimmter Komilitone den Vorsiz im Ausschuß übernehmen und die Studentenschaft vertreten solle. Der Beschluß unterliegt der Genehmigung des Senats.
*** Das Großh. Polizeiamt Gießen veröffentlicht in heutiger Nummer eine Warnung betr. das Schießen nach Singvögeln, auf die wir hiermit besonders hinweisen.
*** Narrenhände beschmieren... In lezter Beit hat die schon oft gerügte Unfitte, Gebäude und Einfri bigungen, namentlich auch solche mit frischem Anstrich durch Beschmieren mit Kreide oder Schmuß zu verunreinigen, wieder sehr überhand genommen. Wir empfehlen deshalb allen, ein wachsames Auge auf die Kinder zu haben. Das Bolizeiant hat die Schußleute angewiesen, die Schuldigen im Betretungsfalle unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen.
*** Herbst- Pferdemarkt zu Gießen. Am 6. Sep
tember findet zu Gießen ein Pferdemarkt mit Prämiierung
fonfurrieren, Ehrenpreise gegeben. In den Abteilungen| lichen Abendversammlung Oberlehrer Lic Hermann- Darmstadt
2., 3. und 4. werden nur Pferde im Besiß von Händlern zugelassen. Der Prämiierunge plan, welcher die nähere Bedingungen enthält, wird von dem Weinhändler August Schwan zu Gießen auf Wunsch übersandt.
* Bettlerzeichen an den Häuseru. Bisweilen fann man, schreibt man dem Franff. General- Anzeiger," an weniger auffälligen Stellen in der Nähe von Hauseingängen eigenartige Kreidestriche und Kreidefiguren wahrnehmen. In der Annahme, es seien dies harmlose Ergebnisse findlicher Schreib- und Zeichenversuche, pflegt man diesen Hieroglyphen feine weitere Bedeutung beizulegen. Es handelt sich aber dabei nicht selten um Beichen, die von Bettlern und Landstreichern herrühren und den Zweck verfolgen, ihren Leidens und Zunftgenossen gewisse Auskünfte über die Hausbewohner zu geben, ob sie gutmütig, mildtätig, geizig, bösartig oder ängstlich sind, ob ein wachsamer Hund gehalten wird u. dgl. mehr. Mitunter wird aber auch durch solche Zeichen auf eine günftige Gelegenheit zum Diebstahl oder Einbruch hingewiesen. Das geschieht mit Vorliebe an Häusern, deren Bewohner auf einige Zeit verreist sind. Es dürfte sich für die Hausbesizer empfehlen, solchen Zeichen ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden und dieselben entweder zu entfernen oder die Sicherheitsorgane darüber zu verständigen. Die Zigeunerhorden pflegen bekanntlich ebenfalls auf ihren Streifzügen an Wegen und Läumen allerlei Zeichen zu hinterlassen, um ihren Genossen die eingeschlagene Reiferoute anzudeuten oder Warnungssignale abzugeben.
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RM. Bom Binger Bahnhof. Die Eisenbahndirektion Mainz dergibt für die Anfertigung, Lieferung und Aufstellung der Bahnsteighallen im Bahnhof Bingen 99 Tonnen Eisenkonstruktionen, 1960 Quadratmeter Dachdeckung von Holz oder Beton und 320 Quadratmeter Glaseindeckung. Termin ist der 30. August.
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In Amerita verstorbene Hessen. Philipp Block in Brooklyn, geboren in Alsfeld. Frau E. M. Ecker, geb. Hoffmann, in Allegheny, geboren in Kirch Brombach. Apotheker Friedrich W. Kring in St. Louis, geboren in Hungen.
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** Lollar, 10. Auguft.( Eingesandt.) Einer ernsten Beit gehen wir in Lollar wiederum entgegen, nämlich der Wahl eines Bürgermeisters. An Bewerbern wird es auch diesmal wohl nicht fehlen, allein den rechten Mann zu finden, der ohne Eigennug und Ehrgeiz das Wohl der ganzen Gemeinde wahrnimmt, ist schwer. Es wäre sehr zu wünschen, daß ein tüchtiger, umsichtiger Mann, ausgerüstet mit den nötigen Kenntnissen auf landwirtschaftlichem sowohl als auch gewerblichem Gebiet vorgeschlagen und einstimmig gewählt würde, damit Lollar wieder in die ruhigen Bahnen von früher geleitet werde. Ein Wähler.
** Krofdorf, 10. Auguft. Bei verendeten Schweinen der Eingesessenen Karl Bender, Philipp Schubecker und Eduard Abels Ww. ist die Notlauffeuche festgestellt und über die Gehöfte die Sperre verhängt worden.
> Rodheim a. d. B. Am tommenden Sonntag wird in unserem freundlichen Orte ein Missionsseft gefeiert. Als Festredner sind Pfarrer Wagner- Niederflorstadt und Pfarrer Koch zu Lüzellinden gewonnen. Von unserer missionsfreundlichen Bevölkerung ist eine starke Feftbeteiligung zu erwarten. Der Vormittagsgottesdienst wird in unserer Kirche und der Nachmittagsgottesdienst bei günstigen Wetter im Walde gehalten werden.
-b Dutenhofen, 10. August. In Dutenhofen wird Sonntag, den 13. Auguft der Grundstein zur nenen Kirche gelegt. Die altehrwürdige Kirche, welche sich für die Gemeinde als zu klein erwiesen hat, wird nach den Pänen des Kreisbaumeisters Witte zu Weglar bedeutend erweitert. Der Bau wird die Kreuzform erhalten und in einfacher Weise zur Ausführung kommen. Die Gemeinde, welche in den letzten Jahren auf dem Verkehrs- und Schulgebiet große Ausgaben hat, hat jest doch in richtiger Würdigung der Bedeutung firchlichen Lebens mit Unterstützung der Behörde die nicht unbedeutenden Mittel aufgebracht.
* Wetzlar, 10. Auguft. Wenn die Fortbildungsschule fehlt. Vor der Fachprüfungsfommission für den Kreis W Blar legten gestern Wilhelm Beckert- Griedelbach,
August Groh- Dorlar, Heinrich Binz- Hörnsheim und Johann Jung 2.- Lügellinden die Prüfung als Zimmergeselle ab. Während der Ausfall der Prüfung nach der praktischen Seite hin ein recht guter war, schreibt der Wegl. Anz.", so ließ die theoretische zu wünschen übrig. Es trat dabei als ein angel zutage, daß die jungen Leute teine Gelegenheit gehabt hatten, Fortbildungsschulunterricht zu genießen.
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? Weglar, 10. Auguft. Brauereiverkauf. Herr Luy verkaufte seine Brauerei Zum grünen Laub" für 295 000 t. an die Herren H. Gerlach und J. Euler dahier.
][ Dorf Güll, 10. Auguft. Hier ist ein Fall von ilzbrand festgestellt und über das betr. Gehöst die Sperre verhängt worden.
ftatt. Die letzten Mä fie waren durchschnittlich mit etwa 300 Pferden befahren und von Händlern und Landwirten sehr gut besucht. Es wurden recht bedeutende Käufe abgeschlossen. Auch für diesen Herbst steht ein guter Markt zu erwarten. Für die Pämiierung der Pferde stehen 1670 Mt. zur Verfügung. Die Prämiterungstommission Die Prämiterungstommission besteht aus dem Gutspächter Müller- Neuhof bei Gießen, Borsigenden des Landeepferdezuchtvereins, Gute pächter Bene Hof Altenberg bei Weßlar, Dekonomierat Hofmann- Hofgüll, Schlachthofdirettor Dr. Liebe Gießen, Oberstleutnant BahnGießen. An Preisen sind die folgenden vorgesehen: 1. Abteilung: Reitpferde: 30 und 20 Mt. 2. Abteilung: Wagenschläge( paarweis): 70, 60 und 40 f. 3. Abteilung: Arbeitsschläge( paarweise) a) schwere: 80, 60 und 40 mt, b) leichte: 60, 40 und 20 t. 4. Abteilung: Arbeits-§ Lauterbach, 10. Auguft. Unser Volksfest, das altschläge( einzeln) a) schwere: 30, 20, 15 und 10 Mt., b) befannte Hainigfest, wird fommenden Sonntag gefeiert leichte: 30, 20, 15 und 10 Mt. 5. Abteilung: Arbeits- werden. Das Arrangement hat wiederum der Turnverein schläge( diese Pferde müssen mindestens 6 Monate im Besiß übernommen, der durch turnerische Vorführungen dem Fefte von Landwirten sein, die Mitglied des hessischen Landes- noch ein besonderes Gepräge verleihen wird. Der Feftzug pferdezuchtvereins oder eines landwirtschaftlichen Bezirks- wird um 2 Uhr am Felsenkeller" aufgestellt werden. vereins find): a) einzelne Pferde: 30, 20 und 10 mt.,* Limburg, 9. Aug. Haftpflicht der Lehrer. b) paarweise: 50, 30 und 20 t. 6. Abteilung: Drei Die Stadt hat für alle städtischen Lehrer und Lehrerinnen jährige Fohlen: a) Wagenschläge: 40, 30, 20 und 10 mt, die Haftpflicht übernommen. b) Arbeitsschläge: 40, 30, 20 und 10 mt. 7. Abteilung: Bweijährige Fohlen: a) Wagenschläge: 30, 20, 20 und. 10 Mt., b) Arbeitsschläge: 30, 20, 20 und 10 Mr. 8. Abteilung: Buchtstuten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt. ( Brämien für inländische Büchter, welche Mitglied des Landespferdezuchtvereins find): a) Magenschläge: 60, 50, 30, 20, 15 unb 10 t., b) Arbeitsschläge: 60, 50, 30, 20, 15 wt., und 10 Mt. In den Ableilungen 1. bis 4. werden für im Privatbesitz befindliche Pferde, die nicht um Geldpreise
PA. Alsfeld, 10. Auguft. Evang Bundesfest. Am 24. und 25. August wird der hessische Hauptverein des evang. Bundes in unseren Mauern tagen, und schon rüstet sich Alsfelds Bürgerschaft, allen Gästen gaftliche Herberge zu bestellen und herzlichen Willkomm zu bereiten. Bei dem reichen Programm der beiden Festtage dürfen wir erwarten, baß feiner der Teilnehmer unbefriedigt nach Hause geht. Am 24. August spricht in der Abgeordnetenversammlung u. a. Pfarrer Ecriba- Groß- Winternheim und in der öffent
und Pfarrer Lo08- Butzbach. Am 25. August wird vormittags im Gottesdienst Pfarrer Berck Waidmichelbach die Festpredigt halten und in der Mitgliederversammlung referieren Landgerichtsrat Smedenbecher Gießen und Pfarrer D. Guyot- Heppenheim.
leichten Kleidung. Im einem Nachbarorte war ein * Bad Nauheim, 10. Aug. Ein Anhänger der Landwirt mit Umarbeitung eines Ackers beschäftigt. Da es ihm hierbei anscheinend etwas warm" wurde, war er furz entschlofien, zog seine Hose aus und- ackerte zum Ergößen der auf dem Felde arbeitenden Leute, nur mit Hemd und Schuh n gekleidet, gemütlich weiter!
** Aus der Wetterau, 10. Auguft. Die Eröffnung der Teilstrecke Stockbeim- Windecken von der im Bau begriffenen Nebenbahnlinie Steckheim- Vilbel findet am 1. Oftober statt.
?? Amöneburg, 10. Auguft. Der Steckbrief hinter dem Bürgermeister. Gegen den Bürgermeister unserer Gemeinde, Weber, der 11000 Mt. städtische Gelder unterschlagen hat, ist ein Steckbrief erlassen worden. Man vermutet, daß der Defraudant sich auf dem Wege nach Amerika befindet.
* Marburg, 8. Aug. Vorsicht. Hier sind drei Kinder einer Familie dadurch schwer erkrankt, daß sie beim fog. Seifenblasenmachen start talihaltige Seife benutzt hatten. ? Mainz, 10. Auguft. Automobil und Feuerwehr. Zum 1. Oftober werden bei unserer Feuerwehr Automobile als Mannschaftswagen in Betrieb gestellt. * Altenkirchen, 10. August. Die Landwirtschaftskammer für die Rheinproving hat die Errichtung einer Buchtstation für Glau und Lahnvieh auf der Domäne Raffroth und einer solchen auf der Arbeiterkolonie Elfenroth beschlossen.
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Alzey, 10. Auguft. Mittwoch, 30. August, wird zum erstenmale in Alzey der vom landwirtschaftlichen Provinzialverein eingerichtete Provinzialziegenmarkt abgehalten. Zum Markte sind nur Böcke, Biegen und Lämmer von Besizern zugelassen, die Mitglieder des Brovinzialziegenzuchtvereins find.
Bingen, 10. August. Auf dem Rochusberg soll in der Nähe der Rochustapelle ein Alters- und Erholungsheim für katholische Briefter errichtet werden.
Aus dem Gerichts[ aal.
Straftammer.
Gießen, den 10. August 1905. Einige Burschen aus Grünberg belästigten in dem Wartesaal der dortigen Station mehrere Frauen. Als sie von dem diensttuenden Beamten zum Verlassen des Lokals aufgefordert wurden, widersetzten sie sich und beleidigten ihn. Es wurde dieserhalb durch das Schöffengericht Ludwig Rappes mit einer Gefängnisstrafe von 2 Wochen 3 Tagen und einer Woche Haft belegt; Johannes Wagner wurde zu einer Woche und 20 Mt. Geldstrafe verurteilt, während ihr Genosse Ritter mit einer Geldstrafe durchkam. K. und W. verfolgten Berufung und die Straffammer erhöhte die Gefängnisstrafe des Rappis auf 4 Wochen und setzte die Haftstrafe auf drei Tage herab. Wagner blieb aus, weshalb seine Berufung verworfen wurde. Der Heuhändler Karl Gerhardt von Grünberg erhielt einen Sirafbefehl, weil er seinen Hund, den man als bösartig bezeichnete, frei umherlaufen ließ. Auf Einspruch kam das Schöffengericht zur Bet etner Freisprechung, bei der es auch die Kammer beließ. Privatklage des Mitts Hamel gegen Fräulein Wellhöfer in Gießen fam das Gericht zur Freisprechung der Angeklagten. -In der Privattlage sache des Schreinermeisters Friedrich Schäfer in Groß- Felda gegen den Sattlermeister Louis Völzing von da mußte Vertagung eintreten.
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Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Am 8. Sonntag nach Trinitatis, den 13. Auguft. In der Stadtkirche. Vormittags 8.00 Uhr: Pfarrer Schwabe. Bugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten der Markus gemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Johannesfirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Bugleich Chriftenlehre für die Neufonfirmierten aus der Lufasgemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Sattler.
Batholische Gemeinde. Samstag, den 12. Auguft. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 13 Auguft. 9. Sonntag nach Pfingsten. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.
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8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. bon 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2½ Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Batholischer Gottesdienst in Grünberg findet statt: Sonntag, den 13. August vormittags 9½ Uhr. Siebener landwirtschaftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, 12. Auguft. Vorwiegend heiter, mäßig warm. ( Näheres durch die ießener Wetterfarte.)
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Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: 16 in klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.


