Die Wahlen zur Hal sunde freiheitliche Entwickelung u Die direkte Wahl de Gegner der Volksrechte haben wie erste Kammer, die es für nötig ersten Kammer zu überwinden.
Der Kampf gegen dies allgemeine und gleiche trauen gegen das Volk entspring muß neben dem allgemeinen und die Ansprüche der ersten Kam
Neben dem Wahlgeset Verteilung der Gemeindeabgaben der Entwickelung der Gemeinde h schwerer werdenden kommunalen( Die bevorstehende Vern
allen Instanzen bringen.
Manche weiteren Aufgc und Verkehrs gerichteten Bestrebu des Volkes ist die starke und frei zu machen, und stets gewissenhaft
In diesem Sinne war
wir erwarten in schwerer Zeit, di Wählt! Starkem
Darmstadt, 2. Noven
Der Lande
Schill
Im November 1859 murt zum Andenken an den großen der auch die nun emporgewachsene Eid
am nächsten
vor dieser Schillereiche ein Erinne Zu dieser Feier hat die Bürgerschaft dazu höfl. einzuladen.
Die Vorstände und Fahne werden gebeten von der Licher st wollen vom alten Schiffenbergerwe
Di
Cirkus Otto
Giessen, Oswaldsg
Täglich 8 Uhr abends: Grosse
Samstag, den 11. Nov., nachmittags 4 1hr findet eine
ftatt.
desselben nicht minder schwer und schmerzlich zu leiden habe, als sie selbst. Daß ver Schritt, welchen jie jezt unterneh men wollte, in den Augen der Leute als ein Verstoß gegen Herkommen und gute Sitte gelten würde, fam ihr faum zum Bewußtsein. Sie wollte für ihr höchstes und herrlichstes Besitztum fämpfen, und in der unbewußten Sicherheit ihrer findlichen Unschuld und Reinheit berührte sie feins von jenen Bedenken, die jedem welterfahrenen jungen Mädchen in ihrer Lage unzweifelhaft gekommen wären.
In ein schlichtes Wintermäntelchen gehüllt und mit unverschleiertem Gesicht schlüpfte sie über die fnarrende Stiege hinab. Daß die Hausglocke bei ihrem Fortgehen anschlug, fümmerte sie nicht; denn nun sie einmal draußen war, fühlte sie sich gesichert gegen jeden Versuch, ihre Flucht zu verhindern. Sie wußte, wo sich Herberts Wohnung befand, und es war ihr gleichgültig, daß sie fast die halbe Stadt zu durchwandern hatte, ehe sie dahin gelangte. Mit dem Sonnenuntergange hatte sich ein scharfer, schneidender Wind aufgemacht, der ihr einzelne Schneefristalle gleich scharfen kleinen Nadeln ins Gesicht trieb, und an den Straßenübergängen erfaßte sie der Sturm oft so heftig, daß sie Mühe hatte, sich auf den Füßen zu erhalten.
Der Kampf gegen die Unbill des Wetters ließ ihr Herz ebenso stürmisch flopfen, wie die gewaltige innere Erregung, und wie sie nun endlich vor dem unansehnlichen alten Mietshause stand, dessen Nummer sie mit Mühe bei dem flackernden Licht der Straßenlaterne ausgeforscht hatte, da mußte sie doch für eine kleine Weile stehen bleiben und sich an den Pfosten des Tores lehnen, um das heiße Wogen ihres Blutes zu beruhigen und Kraft zu sammeln für den letzten, schwersten Teil ihres Weges.
Endlich raffte sie sich zusammen und schickte sich an, das Innere des Hauses zu betreten. Aber sie hatte faum den Fuß in den halbdunklen Flur gesetzt, als sie, wie von heftigem Erschrecken festgebannt, stehen blieb, um dann rasch in die finstere Ede des Raumes zu flüchten. Von der Mündung der Treppe her hatte sie den Klang einer männlichen Stimme vernommen, einer Stimme, welche sie unter Tausenden erkannt hätte. Und wie heiß sie sich auch danach gesehnt haben mochte, sie wieder zu hören, in diesem Augenblick versetzte die Stimme des Geliebten sie doch in eine so grenzenlose Verwirrung, als wäre sie auf einem schweren Unrecht ertappt worden, und als müsse sie vor allem danach
wider ihren Willen verraten könnte. Aber die beiden waren, wie es schien, viel zu angelegentlich mit sich selber beschäftigt, als daß sie die schattenhaften Umrisse der schlanken Mädchengestalt in der finsteren Ecke hätten wahrnehmen sollen. In einer Entfernung von weniger als zwei Schritten ging Herbert an ihr vorüber, ohne ihre Nähe zu ahnen. Maria hörte, wie er zu seiner Begleiterin sagte:
,, Sie werden nicht verlassen sein, so lange ich imstande bin, Ihnen
Dann fiel die schwere Haustür hinter ihnen zu, mit ihrem dumpfen Krachen den Rest seiner Worte übertäubend.
Zehn Minuten später trat Maria Caragiali auf die Straße hinaus. Sie war auf der Stelle, wo sie gestanden hatte, in die Knie gesunken, und ihr war nicht anders gewesen, als ob sie nun auf dieser Stelle auch sterben müsse. Sie fühlte einen so heftigen förperlichen Schmerz in der Brust, als ob da drinnen wirklich etwas zerrissen wäre, und sie drückte den Stopf an die feuchte Mauer, ohne zu fühlen, mie ihr ein Strom eisiger Kälte von der Stirn aus durch den Körper rieselte. Es war ein Glück, daß niemand sie in dieser Stellung gefunden hatte, und daß ihr die Kraft zurückkam, sich wieder aufzuraffen, noch ehe das zudringlich neugierige Auge eines Fremden ihre graujame Demütigung belauschte.
Nun war der erste, gewaltige Ansturm des leidenschaftlichen Schmerzes überwunden, und wer ihr jetzt ins Gesicht gesehen hätte, wie sie festen Schrittes und hoch aufgerichtet ihres Weges ging, dem würde vielleicht sogar ein Zweifel gekommen sein an der Tiefe dieses Schmerzes. Keine Träne netzte ihre Wimpern und fein Zucken ihrer Lippen gab Zeugnis davon, daß ihr junges Herz erfüllt sei von Gram und Verzweiflung. Nur ein fremder, herber Zug hatte sich in ihr schönes Gesicht eingezeichnet, und in der Haltung ihres Köpfchens war etwas Stolzes und Hochmütiges, das ihr bis zu dieser Stunde ganz fremd gewesen war. Die Angst eines Kindes war es gewesen, welche sie vorhin durch Sturm und Finsternis zu dem Hause des Geliebten gejagt hatte; wie ein angsterfülltes Kind hatte sie sich voll hingebenden Vertrauens an seine Brust werfen und ihn unter Bitten und Tränen fragen wollen, um welcher Sünde willen er sie von sich stoße. Nun aber, da sie desselben Weges zurückging, war nichts Kindliches mehr in ihrem Denken und Empfinden. ( Fortsetzung folgt.),
„ Mein Gott, hungrig fein! Bid und Lampe um!" rende Scherben fall Händen meine Ban men Bidlein ein li bodhrotes Seidenba es hinab bors Sa fpringen wohl fee tann ich Bidelden lich kommt mein Ja, Kind, du ift Wo die Alte fe Das Aufziehen jum Aleinigkeit." Das war es in
ſtreben, ſich ſeinem Blick zu verbergen. An allen Gliedern Bekenntnisse einer Naturfreundin.
zitternd, aber mit von der Aufregung geschärften Sinnen schmiegte sie sich eng an das kalte, rauhe Mauerwerk ihres Verstecks. Sie fonnte den untersten Absatz der Stiege deutlich übersehen, und in der Erwartung, daß Herbert dort schon im nächsten Augenblick erscheinen müsse, preßte sie beide Hände auf ihr in angstvoller Spannung schier zerspringendes Herz.
Und nun nun fam er wirklich die steilen, ausgetretenen Stufen herab. Da sie ihn hatte sprechen hören, wußte Maria ja im voraus, daß er nicht allein sein könne; aber auf das, was sie nun sehen mußte, war sie wahrlich nicht gefaßt gewesen! An seiner Seite und auf seinen Arm gestüßt, ging eine Dame- ein junges Mädchen, über dessen Gesicht die Flurlampe eben ihren vollen Lichtschein fluten ließ. Niemals hatte Maria sanftere und lieblichere Züge gesehen, und niemals einen so schmerzlichen, fummervollen Ausdruck, wie auf diesem schmalen, jugendlichen Mädchengesicht. Es war für einen Dritten unmöglich, zu entscheiden, ob es förperliche Schwäche oder zärtliche Hingebung sei, welche sie beranlaßte, sich so eng an ihren Begleiter zu schmiegen, daß ihr Köpfchen fast an seiner Schulter ruhte; jedenfalls aber mußte die regungslose Lauscherin in ihrem dunkeln Winkel von dem Anblick des Paares den Eindruck empfangen, daß es sehr nahe und innige Beziehungen seien, welche sie miteinander verknüpften. Herbert neigte sich wiederholt zu dem schönen Mädchen hinab, und wenn er auch seine Stimme gedämpft hatte, so daß Maria nicht verstehen konnte, was er sprach, so glaubte sie doch aus dem dankbaren und ver trauensvollen Blick, der ihm antwortete, den Inhalt seiner Worte nur zu gut zu erraten.
Nur eine Zeit von wenigen Sefunden war ihr für ihre Beobachtung gegeben, aber das Bild hatte sich mit seinen Kleinsten Einzelheiten so in ihre Seele eingebrannt, daß sie sicher war, es nie me zu vergessen: Sie fürchtete in diesen schrecklisten Augenblicken nichts so sehr, als daß Herbert sie entdecken, daß ein Laut oder eine Bewegung sie
Giessen.
5. Sonntag=
Extra Schüler- und Familien- Vorstellung Dir.: Hermann Steingoetter. Ermäßigte Preise. Schüler zahlen zu diefer Vorstellung: Sonntag, den 12. November Num. Sperrfit 50 Bfg, Sperrfiz 40 Pfg., 1 Plaz 30 Bfg., 2. Platz 20 Pfg. Gallerie 10 Pfg. Abonnements Vorstellung. Erwachsene zahlen auf allen Plätzen halbe Abendpreise. Diese Vorstellung enthält ein ebenso reich- Novität! haltiges Programm wie eine jede Abend Vorstellung. Abends 8 Uhr: Gala- Vorstellung.( Volle Preise.) Es labet ergebenst ein
Otto Mark, Direktor u. Eigentümer. Der Zirkus ift vor allem llawetter geschützt und geheizt.
Sonntags- Verein für Mädchen.
Die Bereinigung junger Mädchen am Sonntag soll für das Winterhalbjahr am nächsten Sonntag, den 12. November wieder ihren Anfang nehmen.
Die Bereinigung findet statt an jedem Sonntag zwischen
Novität!
TelephonGeheimniffe.
Schwank von H. Hausleiter und
Gießen.
( Schluß.)
Von A. v. Planfenberg.
( Nachdrud verboten.)
Jetzt ist er gegangen, ich stehe allein da mit meinen glücklich dem Tode entrissenen Schäßen. Was wird Alexander dazu sagen? Noch fehlt mir jede Ahnung, ob mein Zicklein von der Natur vielleicht zu einer Stammutter bestimmt ist. Ich will es hoffen, denn ein Bock wäre mir diesesmal wirklich etwas fatal in meiner fragwürdigen Lage.
Aber mir bleibt nicht lange Zeit zum Grübeln. Der kleine Hund zittert wie Espenlaub und will abgetrocknet sein. Dieweil ich mich mit aller Hingebung dieser Arbeit unterziehe, faßt das Zidlein wieder neuen Lebensmut und gibt diesem durch die lustigsten Sprünge recht lebhaften Ausdruck. Nun fängt auch Köterchen an zu bellen, ich wehre hierhin und dahin ab. Mitten in dem erbaulichen Trubel öffnet sich die Tür, und mein Gatte erscheint auf der Schwelle.
„ Ei, ei, Herzenskind, was hast du für seltsame Gäste?" Fast will mich's wie momentane Verlegenheit befallen, aber ich überwinde jede Regung von Feigheit und sage nur, ihm Hund und Zicklein zuführend:
Ich rettete beide vom Tode; sie werden sich auf unserem fünftigen Besize schon nußbringend erweisen, du wirst mich noch loben."
Er lächelt nur.
„ Jedenfalls müssen wir uns schon dieser beiden wegen mit dem Ankaufe beeilen. Ich habe heute einen prächtigen Besitz angesehen. Bist du einverstanden, so führe ich dich morgen hin. Er liegt nur eine Stunde Fahrzeit von hier entfernt."
Ich blicke hilflos auf meine Pfleglinge. Wohin so lange mit diesen? Vorläufig bleibt mir jede Antwort erspart, denn das Zicklein ist auf das grünbezogene Kanapee gesprungen und scheint dieses als Wiesengrund betrachten zu wellen, mein Schwarzer liegt zu meinen Füßen und benagt in Ermangelung eines Besseren den schönen Teppich.
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Giessen
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Wie das B hat, es is nit nimmer tragen. Die Alte lag
Ich wechsele ein haben uns verit Aleid ab, ein an fleid in die Arn Da nehmt b
es foll euer Schad Sie füßt mir d Augapfel. Gott b Bäuerin und 3 um den Hals, Liebfojungen beda nach dem bewuß im Schoße, der voter Haltung net Sand. Alles aus haben laut Rechnu
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