Einzelbild herunterladen

Jagdbezirke; denn es war hier eine Abstimmung zu erwarten, bei der es auf jede Stimme antam. Tatsächlich Fonnte auch erst durch den Hammelsprung" festgestellt wer­den, daß die Majorität dem Antrag des Grafen Limburg­Stirum( fons.) auf zurück verweisung an die Kom­mission zustimmte. Die folgende Debatte über den Antrag des Grafen Douglas, ein Volks wohlfahrts amt ein­Burichten, erhielt ihre Bedeutung nicht durch die kurzen zu­stimmenden Erklärungen der Parteivertreter, sondern durch eine geistreiche und wirkungsvolle Rede des neuen Ministers des Innern, Herr v. Bethmann- Hollweg. Die Förderung nationaler Volkskultur bilde, so führte der Mi­nister aus, den Kern jeder staatlichen Tätigkeit. Und wenn er auch im einzelnen Bedenken habe, ob das vorgeschlagene Amt in der erhofften Weise werde wirken können, so hoffe er doch auf eine glückliche Lösung der großen Aufgabe. Denn wenn er nicht soweit Optimist wäre, um auf Fortentwicke­lung unseres Volkes in kultureller Beziehung zu vertrauen, so würde er nicht an dieser Stelle stehen. Die schlichte und Flare Vortragsart des Ministers hob noch den Eindruck seiner Worte, so daß lauter Beifall bald rechts, bald links ertönte. und zum Schluß aus dem ganzen Hause ihm dargebracht wurde. Der Antrag Douglas wurde einstimmig angenom­men. Größeren Widerstand fand der Antrag v. Bodel. schwingh, der die Gründung von Wanderarbeits. stätten behandelt. Die alte Furcht, daß nur die Vaga­bondage dadurch organisiert wurde, erfüllte immer noch eine Anzahl der Abgeordneten, namentlich in der freikonserva­tiven Partei; der Teil aber, der sich Segen von solchen Ar­beitsstätten verspricht, war wesentlich größer, so daß der An­trag angenommen wurde. Der Minister des Innern brachte freilich auch hier wieder allerlei gewichtige Bedenken vor, und Ser Finanzminister zeigte sich gegenüber der geforderten Be­teiligung des Staates an den Kosten sehr zurückhaltend. Es bleibt also abzuwarten, was die Regierung mit dem Antrag machen wird. Die nächste Sigung wurde auf morgen anbe raumt, wo als Hauptpunkt der Antrag Gamp auf Aende rung des Berggesetzes beraten werden soll.

Ein moderner Blaubart vor Gericht. ( Von unserem Gerichtsberichterstatter.) München, 6. April.

Einem Kriminalroman spannendster Art gleicht die Vor­geschichte eines Betrugs- und Urkundenfälschungsprozesses, der am Montag vor der ersten Strafkammer des hiesigen Landgerichts I zur Verhandlung gelangt und den praktischen Arzt Dr. Ivan Braunstein auf die Anklagebank führt, der sich demnächst vor dem Münchener Schwurgericht unter der Anklage,

feine Gattin auf der Hochzeitsreise vergiftet

zu haben, zu verantworten haben wird. Dr. Justin Jwan Braunstein, der im Jahre 1859 in Wipperfürth bei Köln geboren ist, entstammt einer der angesehensten und ver­mögendsten Familien des Rheinlandes. Er war ursprünglich Artillerie- Offizier und widmete sich dann in Bonn dem medizinischen Studium. Nach den Angaben seiner Kom­militonen war er sehr fleißig und vertiefte sich dermaßen in feine Arbeiten, daß er schließlich in der fröhlichen Universi­tätsstadt gar feinen Umgang mehr hatte und als Menschen­feind galt. Mit Vorliebe beschäftigte er sich mit

Alchemie und anderen Geheimwissenschaften. Wie ein Blig aus heiterem Himmel wirkte deshalb eines Tages die Nachricht, daß der fleißige Student wegen Ent­wendung von Mikroskopen, Lehrbüchern usw., die teils Eigen­tum des Universitätslaboratoriums, teils Eigentum von Kommilitonen waren, verhaftet worden sei. Die Angelegen­heit endete schließlich mit der Verurteilung Braunsteins zu ciner längeren Gefängnisstrafe, worauf er aus Bonn ver­schwand.

Nach langen erfahrten Ternte er in Halle 1901 die alleinstehende, 36 Jahre alte Rittergutsbesizerstochter Minna Wege kennen. Er bewarb sich um sie und wußte die bisher Männern ganz unzugängliche Dame zu überreden, die Ehe mit ihm einzugehen. Jedoch auch in Halle war Braunsteins Bleiben nicht lange. Er soll sich allerhand Ver­fehlungen haben zu schulden kommen lassen, deren gericht­lide Verfolgungen er geschickt zu vereiteln wußte. Dabei führte er ein Leben in Saus und Braus, ohne daß sich fest­stellen ließ, woher er die Mittel dafür hernahm. Infolge gesellschaftlichen Boykotts verließ der Angeklagte im Som­mer 1902 Halle und übersiedelte nach München, wo er sich als Spezialarzt für Nasen-, Ohren- und Halskrankheiten niederließ.

Die verhängnisvolle Hochzeitsreise.

eine Täuschung der italienischen Behörden soll Braunstein es erreicht haben, daß die Leiche nicht nach dem zuständigen Mailänder, sondern nach dem Züricher Krematorium ge­schafft wurde. Bald darauf tauchte Dr. Braunstein wieder in München auf, wo er mit einem Frauenzimmer zweifel­haftester Sorte

in Saus und Braus

lebte und mit keinem Worte den Verbleib seiner Frau er­wähnte. Die darauf angestellten Ermittelungen führten zu dem Ergebnis, daß Braunsteins Verhaftung wegen drin­genden Verdachtes des Gattenmordes angeordnet wurde. Braunstein hatte sich inzwischen aber heimlich von München entfernt, und war flüchtig geworden. Inzwischen liefen merkwürdigerweise in Halle und München

Am 12. November 1903 vermählte sich Dr. Braun­stein in Halle. Nach kurzem Aufenthalt in München reiste das Paar nach Zürich ab, von wo gegen Ende November Dr. Braunstein allein, allerdings nur auf kurze Zeit, nach Mün­chen zurückkehrte. Das Fehlen seiner Frau erklärte er mit einer plöblichen Erkrankung derselben auf der Reise. Am 24. Dezember also am Heiligabend- besuchte Dr. Braunstein nochmals München, zum letztenmal. Am 27. Dezember schrieb er noch einmal aus Mailand an einen Freund, er reise mit seiner franken Frau an die Riviera, wo fie zur Erholung im Winter sich aufzuhalten gedächten, und bon dieser Zeit ab war er

wie vom Erdboden verschwunden.

Briefe der toten Frau

ein, in welchen diese ihren Bekannten mitteilte, daß sie an der Seite ihres Mannes eine Westindienfahrt mit dem Ver­gnügungsdampfer Viktoria Luise" der Hamburg- Amerika Linie mache. Die Sache wurde noch schauerlicher dadurch, daß inzwischen bereits die Urne mit den Aschenresten der Frau von dem Züricher Krematorium an die Münchener Staatsanwaltschaft eingeliefert worden war. Nur einem zufälligen Umstande Dr. Braunstein war auf ein photo­graphisches Gruppenbild geraten war es schließlich zu verdanken, daß Braunstein, nach dem man im In- und Aus. lande gefahndet hatte, Ende vorigen Jahres in Italien ver­haftet werden und, nachdem die diplomatischen Ausliefe­rungsverhandlungen beendet waren, nach München ausge liefert werden konnte. Nachträglich meldeten sich noch ver­schiedene wohlhabende Damen, denen der Angeklagte Hei. catsversprechungen gemacht hatte, obgleich er noch verheiratet war. Er habe sie ebenfalls zu Fahrten ins Ausland be­wegen wollen, wo ihrer vielleicht ein ähnliches Schicksal ge­wartet hätte, wie der Hallenserin, deren trauriges Ende den Ausgangspunkt der bevorstehenden Prozesse bildet.

Nab und Fern.

Schneestürme und große Kälte herrschten in diesen Lagen in einem großen Teil Deutschlands und Desterreichs. Namentlich im böhmischen Erz- und Mittelgebirge, im Riesengebirge und im Böhmerwald fiel starker Neuschnee bis weit in die Täler hinab

Braunsteins Frau, das oben genannte Fräulein Wege - übrigens eine Doppelwaise hate ihm ein Vermögen von 150 000 Mark mit in die Ehe gebracht. 70 000 Mark waren davon festangelegt, während 80 000 Mark sofort flüssig gemacht werden konnten und auch von Braunstein Durch Vermittelung der Deutschen Banf" flüssig gemacht wurden. Er soll jedoch dazu nur unter Verübung von Ur­Tundenfälschungen und anderen betrügerischen Manipula­tionen in der Lage gewesen sein. Gleich nach der Verheira­tung hatte ferner Dr. Braunstein seine Gattin zu überreden gewußt, in ein Testament einzuwilligen, wonach dem über­lebenden Teil das gesamte Vermögen verbleiben sollte. Auch hierbei soll Braunstein allerlei Schiebungen gemacht haben. Kurze Zeit nach der gemeinsamen Abreise nun schrieb die junge Frau an eine Kusine aus San Remo, sie fühle sich sehr frant und elend. Das Unwohlsein empfinde sie seit dem Genusse eines Beefsteaks, und sie vermute, daß sie

von ihrem Manne vergiftet

sei. Bald darauf gelangte nach München ein anonymer Brief, in welchem mitgeteilt wurde, daß die Frau plößlich in dem Kurort Lugano im Kanton Tessin gestorben und ihre Reiche im Züricher Krematorium bereits verbrannt sei. Den Totenschein hatte ein italienischer Arzt ausgestellt. Durch

Mord anstelle Doppelselbstmordes. In Breslau hatte ber Maurer Bruno Hahn beschlossen, mit seiner Braut Berta Faltin, deren Eltern das Verlöbnis aufheben wollten, ge­meinsam in den Tod zu gehen. Als er dem Mädchen einen tödlichen Revolverschuß in die Schläfe beigebracht hatte, ber­ließ ihn der Mut, und er lief davon Erst am nächsten Tag fonnte er verhaftet werden.

O Mehr als fünf Millionen Rubel Passiva hinterläßt der Bäckermeister Philippow in Moskau, der soeben seine Zah. lungen einstellte. Philippow, der für schwer reich galt, mterhielt über 2000 Verkaufsstellen in der Stadt. Die Gläubiger beabsichtigen, um ihres Geldes nicht ganz ver­lustig zu gehen, das Unternehmen als Aktiengesellschaft weiterzuführen.

Der Landwirt.

fb Dreschmaschine und Arbeitermangel bringt der Direktor der Bonner landwirtschaftlichen Akademie, Frhr. v. d. Golk, in ursächlichen Zusammenhang. Er sagt in einer neuer­schienenen Abhandlung, man dürfe nicht glauben, daß die Anwendung von Maschinen in der Landwirtschaft immer vorteilhaft sei. Während man vor Einführung der Dresch= maschine im Winter, wenn die Feldarbeit ruhte, die männ­lichen Arbeitskräfte mit dem Flegeldrusch beschäftigen konnte, ist jetzt unmittelbar nach der Ernte das Korn schon ausgedroschen. Da keine Möglichkeit für sie vorliegt, auch im Winter beschäftigt zu werden, sind so viele Arbeiter ge­zwungen, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren.

Aus dem Gerichtsfaal.

§ Im lippeschen Schmähbriefprozeß wurde eine eintägige Pause dazu benutzt, die Angeklagte Kracht durch eine ge­richtsärztliche Kommission auf ihren Gesundheitszustand untersuchen zu lassen. Das Gutachten lautete auf völlige Burechnungsfähigkeit.

sich ein sechzehnjähriges junges Mädchen, Tochter cine Brauereibesizers, am Tage ihrer Konfirmation.

=[ Die verkannte Scheidungsformel.] Ein lustiges Ge schichtchen wird aus einem kleinen niederbayerischen Städt. chen berichtet. Ein Rechtsanwalt hatte die Scheidung seiner Klientin von Tisch und Bett" durchgesezt und fragte sie türzlich, wie sie mit den veränderten Verhältnissen zufrieden sei. Antwort: mei, mein Mo( Mann) ißt halt iatt in d'r Kuchel, un er schlofat auf'm Kanapä."

-

nelloffen,

dhaltung und

110 Mt.) mit genehmigt dem G Biter Wagner f Frontfurter Hof Germania" in Das Gefu berlaffung be em Feuerweh Die Db imes Gießener 7000 Mart hi zm Serable poird obgeleb

[ Das große Los] in der Nürnberger Kirchenbaulot. terie ist nach Rosenheim in Oberbayern an einen Goldarbei. ter und seine Köchin gefallen, die sich jetzt am Ende über­legen, ob sie den Preis von 20 000 Mark teilen oder lieber beieinander lassen sollen. Dann wird aus der Köchin eine ,, Madam", die das große Los gezogen hat.

§ Widerrechtliche Befreiung von militärischen Uebungen hatte der Berliner Bezirksfeldwebel Heinemann zwei Vize­feldwebeln der Reserve zugesagt und dafür von ihnen 30 resp. 100 Mark erpreßt. Ebenso hatte er von einem Rekla­manten, dem er behilflich war, sich 20 Mark für seine Dienste geben lassen. Heinemann entschuldigte sein Verhalten mit durch lange Krankheit seiner Frau hervorgerufener Not. Er wurde vom Kriegsgericht zu 7 Monaten Gefängnis und De­gradation verurteilt.

-

IL

[ Ein vielversprechendes Zeitungsprogramm.] In Wipfingen- Zürich erscheint seit einigen Tagen eine neu Zeitung, die sich Protest" nennt und in ihrer ersten Numma ihr Programm" also formulierte: Von Nummer zu Num mer werden wir unsere Ansichten höher hinaufführen, schär fer hervorheben, besser ausgestalten, bis zulegt erkannt wer den muß, daß wir eine absolut einheitliche Welterfassung geschaffen haben, die ihre Kontrolle über alle Gebiete er. streckt, für jedes Wort einen mit dem Ganzen zusammen­hängenden Inhalt ausprägt und uns sagt, was Gott ist!" Mehr kann von einer Zeitung kein Mensch billigerweise ver. langen,

§ Eine blutige Liebesaffäre fand vor der Berliner Straf­fammer ihren gerichtlichen Abschluß. Der Reisende Karl Gill wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er seine Braut Hedwig Fähndrich auf deren Bitten erschossen hatte. Gill selbst hatte sich darauf ebenfalls mehrere schwere Wunden beigebracht, die aber durch einen Zufall nicht tödlich waren. Der Grund zu der Verzweiflungstat war der Ein­spruch der Eltern des jungen Mädchens gegen die von den Liebenden geplante Verbindung.

-

Vermischtes.

Das Loch in der Sonne."] Von einem deutschen Missionar wird folgendes Kulturbild aus der chinesischen Provinz Südschantung in einem jezt hier angelangten Brief geschildert: Am chinesischen Neujahrstage( 4. Februar) wurde in der Frühe bei vorgelagertem Nebel ein großer, deutlicher Sonnenflect etwa von der Größe einer geballien Faust mit unbewaffnetem Auge in der Sonnenscheibe er­blickt. Später war er noch bis zum Nachmittage durch ein rußiges Glasstück deutlich sichtbar und bildete schließlich auf dem Sonnenrande eine Scharte, als sei ein Stück aus dem Sonnenrade gesprungen. Noch am 12. Februar war der Fleck durch einen gewöhnlichen Feldstecher deutlich, aber doch nur mehr sehr klein zu sehen. Die Chinesen sahen diese Er­scheinung am Neujahrstage als ein Zeichen kommenden großen Unglücks an. Es fehlte auch nicht an Stimmen, welche meinten, es sei eine Granate der Japaner in die Sonne ge­flogen und habe dieses Loch gemacht. Nachdem der Fleck ( oder nach ihrer Sprachweise das Loch) wieder verschwunden, ist auch die Furcht vor dem kommenden Unglück wieder ge­schwunden."

[ Vernichtende Selbstrezension.] Am 4. April waren es 150 Jahre her, seit Heinrich Spieß, der Begründer des deutschen Schauerromans, in Freiberg geboren wurde. Seine Bahlreichen Ritter- und Räuberromane, die von allen Schich­ten der Bevölkerung förmlich verschlungen wurden, leisteten das Unheimlichste an nervenerregenden Situationen und Die vernichtendste fürchterlichem Gespensterhokuspokus. Kritik seiner Werte hat Spieß selbst geliefert. Er verfiel durch seine Tätigkeit in qualvolle Wahnvorstellungen.

-

[ Seltene Familienfeste.] Silberhochzeiten gelten an und für sich schon für selten; daß aber jemand zum zweiten­mal dies Fest feiern kann, ist wohl ein Unifum. In Barne­wig konnte der Postagent August Liepe mit seiner zweiten Frau die Silberhochzeit begehen, nachdem er schon im Jahre 1874 seine erste Frau, die ihm drei Jahre später durch den Tod entrissen wurde, im Silberkranz vor den Altar geführt hatte. Der doppelte" Silberbräutigam ist 77 Jahre alt und noch sehr rüſtig. Ein sicher auch nicht häufiges Fa­milienfest wurde in Swinemünde gefeiert. Dort verlobte

Runft und Wissenschaft.

Präfiden Sigung 91 gierungsbo boer Lands

findet nad unter Abl rufsverbär Landesber ein Antrag Berufsverba Mitglieder uzulaffen, a em Aussch weiteren Ar Ausschußfaj tip der in pirtschafts

FN Eine große Verbesserung der drahtlosen Telegraphie scheinen Experimente des Italieners Alessandro Artom zu versprechen. Sie bezwecken die Verhütung von Abirrungen der drahtlosen Depeschen. Durch die Benuzung kreisförmig oder elliptisch polarisierter Wellen ermöglicht es Artom, De­peschen in einer bestimmten Richtung zu senden. In der letzten Reihe der Experimente wurden beispielsweise Signale vom Monte Mario in Rom nach der Maddalena- Insel über­mittelt, ohne daß der Empfangsapparat für drahtlose Tele­graphie auf der Insel Ponza, die nur verhältnismäßig wenig von der Verbindungslinie jener beiden Stationen entfernt liegt, im geringsten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das neue System würde auch eine bedeutende Kostenersparnis im Gefolge haben.

Sihung der Stadtverordneten Gießens.

n Gießen, 6. April 1905. Oberbürgermeister Mecum eröffnet 45 Uhr die Sigung und ladet die Stadtverordneten ein, tommende Woche das Elektrizitätswert zu besichtigen. Gaftwirt Hengst ift um Diepens für einen Anbau an sein Haus an der Bäcker Licherstraße eingekommen. Wird genehmigt.

-

-

Stimmen Dr. Web

schüffe in follen, wo

fah. Die die Dienf

liber das

erflärt.

anderweit

Form ein

se benso de Bejcg, di

waffer bet

des Abg.

der bisher äußerung

Sonntags

bleibt die

fürworter Freitag V

*

heutigen gezogen 1

10 0009 41 554, 4 Itreffer fiel

**

Finanzafpi

Rinifterial Innern un

**

abgehaltener Itoumffaria ich wurder

I. G

a. Er

Frd. J

9411,77

Nonnenroth

b. St Spefti

Niedermer

meister Deibel am Neuenweg läßt bekanntlich 2 Doppel wohnt äuser errichten und an demselben Erter anbringen. Der hierzu erforderliche Dispens wird ebenfalls genehmigt. Gastwirt Rahnefeld hat auf seinem chnehin schon engen Hofe einen hölzernen Schweinestall vor längerer Zeit er richtet ohne Bauerlaubnis. Er bekam deshalb einen Polizei befehl, den Stall abzureißen, was er aber nicht getan hat. Dagegen ist er um nachträgliche Bauerlaubnis eingekommen, um die Küchenabfälle bei eigener Schweinehaltung besser verwerten zu können. Aus prinzipellen Gründen wird das Gesuch abgelehnt und R. muß nun doch den Stall abbrechen. Das fleine Gäßchen neben dem Kühn'schen Grundstüd am Seltersweg haben die Anlieger der Stadt geschen und und ßtere führt nun den schon in letter Szung be schlossenen Entwässerungsfanal auf eigene Kosten aus. Dr. Kennel will ein 59 Quadratmeter großes städtisches Gelände am Riegelpfab kaufen, wodurch er sein anliegendes Grundstück besser verwerten tann. Preis 25 Mart pro Quadratmeter, der von der Versammlung als richtig tonftatiet wird. Weißbindermeister Wagner III. hat ebenfalls von der Stadt ein 57 Quadratmeter großes Restgrundstück am Die Eigentümerin ver ehemaligen Stephaneweg erworben. langt hier, da das Gelände inmitten von Privatbesig liegt, Der Vertrag betr. nur 8 Mart pro Quadratmeter. Unterhaltung der Anlagen vor dem Universitätsgebäude if wieder um 1 Jahr verlängert worden; es wird nichts da Zur Wiederherstellung der Holz gegen eingewendet. fassade am Bäckermeister Frey'schen Hause, Neuenbäue welche einen Altertumswert hat, gibt der Staat auf Grund de Dentaalschußgefeßes einen Betrag bis zu 250 Mart, der Oberh. Gesch.- Berein leistet ebenfalls eine Beihülfe und man ift auch an die Stadt herangetreten einen Teil der 800 M betragenden Mehrkosten zu übernehmen. Dem wird ent sprochen und die Stadt zahlt denselben Betrag wie der 15,00 Die Verlegung des Stadtringgrabens an der Nordanlage wird freihändig vergeben an eine der Ranal baufi men. Die Barzellenvermessung in der Gemarkung

@taat.

Datar

Gießen 1

c. 8

Geb

Sungen 3

d. D

Chr.

2382,85

e. G

5. D

f. 6

H. E

g. Ei

C. Fen

Remmerer

190,00

a. Ma

Stengler

Gießen rechts der Lahn ist sehr notwendig, da infolge der 403,85.

Feldbereinigung die Besizer der dortigen Parzellen jest in Unklaren sind, wessen Landes Eigentümer sie sind. Da

b. Ste

Seff. S

Katasteramt in Darmstadt ist damit einverstanden, daß die ing- Gieße

-

Mi

Arbeiten vom Stadtgeomter Wißner ausgeführt werden die Kosten werden später vom Staat zurückerstattet. dem Ziegenzuchtverein hat die Stadt einen Bertra

Ollar Graff­

C.

Bim

R. Schel

Bungen 3005