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1878. Im letzten Jahrzehnt hat der Verein eine erhöhte Betätigung gezeigt und verschiedene Gesangswettstreite besucht. Er ist dabei mit den verschiedenen Gesangs vereinen befreundet worden, was auch wohl ein Haupt. grund mit ist, daß die Anmeldungen zu seinem Jubel- Feste so zahlreich eingelaufen sind. Dann dürften aber auch die landschaftlichen Reize und die schmucken, bändergezierten Hütten­berger Boltstrachten, zu denen unsere Bevölkerung treu hält, manchen nach Lang- Göns führen. Aus welchen Gründen einer nun aber auch unseren Ort und unser Gesangsfest be­sucht, er wird vollbefriedigt wieder von dannen ziehen und noch manchmal an die Stunden zurückdenken, die er hier verlebt. Darum auf zum Eängerfest nach Lang- Göns!

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wollte er zunächst nach Worms und dann nach Köln reisen. Das 00-00 Pfg., Echsenfleisch per Pfb. 70-72 fc., Rindfleisch letzte Lebenszeichen des Vermißten war eine Karte, die am 13. Juni in Rüdesheim abgestempelt worden ist. In Worms wollte sich der junge Schlosser in einer Schnellschuhsohlerei die Stiefel sohlen lassen.( In einem Ausschreiben der Staatsanwalt­schaft befindet sich die Bemerkung der Ermordete habe frisch gesohlte Stiefel getragen.) Orientierungskarte mit Futteral vorgefunden, der Vermißte soll nach Aussagen des Bruders eine solche Starte bei sich getragen haben. Festgestellt ist ferner, daß der junge May­fahrt am 13 Juni das Niederwalddenkmal besuchte und im

Weiter wurde bei ihm eine

Besitz nicht unbedeutender Geldmittel war. In Bezug auf die Zeit der Ermordung herrscht vorerst feine volle Klarheit. Die Behörden, die die Untersuchung leiten, nehmen an, dak der Mord zwischen dem 17. und 19. Juni ausgeführt worden ist. Um diese Zeit hätte der Vermißte nach seiner

** Laubach. 5. Juli. Anfangs dieses Monats ist der bisherige gräfliche Oberforütmeister Thum in den Ruhestand getreten und der Oberförster Königer Absicht eigentlich schon in Köln sein müssen. Immerhin ist Arnsburg zu feinem Nachfolger ernannt worden. Der es möglich, daß er sich durch Reisekollegen hat überreden Sohn des Oberforstmeisters Thum, der ihm in den letzten Jahren beigegeben war, siedelt nach Arnsburg über, um die lassen, länger unterwegs zu verweilen. Die Staatsanwalt. Verwaltung der dortigen gräflichen Oberförsterei zu über- schaft Wiesbaden hat Ermittelungen nach dieser Seite hin

nehmen.

* Lich, 4. Juli. Dekorierter Künstler. Der Schöpfer des Fürst Ludwig Denkmals, Bildhauer Emil Couer aus Berlin. erhielt das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen.

+ Butzbach, 5 Juli. In Fauerbach und Bußbach werden am 8. resp. 10. Juli Ziegenmärkte mit Brämiierung abgehalten. Zulässig sind nur Saaner weiße Biegen.

? Eberstadt, 5 Juni. Als Gemeindeeinehmer Als Gemeindeeinehmer ift Wilhelm Löbrich 3. vom Gemeinderat gewählt worden. > Wetzlar, 5. Juli. Der Sturz in die Tiefe. Der mit Restaurierungsarbeiten beschäftigte Maurer Schäfer aus W. Nieder- Girmes stürzte vom Gerüst und erlitt einen Armbruch, eine starke Verstauchung und eine Verlegung am Kinn.

§ Rüdesheim, 5. Juli. Der Bruder des Er­mordeten? Ueber das Opfer des Rüdesheimer Mordes schwebt noch immer geheimnisvolles Dunkel. Jezt scheint es aber, daß ein schwacher Lichtstreifen dareingefall n. In Höchst fand sich auf dem Polizeiamt ein junger Mann ein, der die Meldung machte, daß sein 18jähriger Bruder seit dem 13. Juni bermißt werde. Der Vermiste heißt May­fahrt, war Schlosser und bis einige Tage vor dem 13. Juni auf der Guftaveburg beschäftigt. Nach seinem Austritt dort hatte er in Höchst seinen Bruder besucht. Von da aus

aufaenommen.

*

Neueste Nachrichten.

* Laschamps, 5. Juli. In dem heutigen Gordon­Bennett- Rennen siegte Thery- Frankreich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70,9 Kilometer die Stunde. Feodossia, 5. Juli.( Petersb. Tel..Ag.) Das Banzerschiff Potemkin" ist hier eingetroffen. Es ver­langte Kohlen, Proviant, einen Arzt und forderte die Stadtverwaltung auf, sie solle ihm für den Aufenthalt von einem Tage Sicherheit garantieren.

* Milwaukee, 5. Juli. Die Teilnehuner des hier statt­findenden Delegiertentages des deutschen Bete­rauen- Kriegerbundes von Nordamerita schickten dem deutschen Kaiser ein Telegramm, das mit den Worten schließt: Als Zeichen höchster Verehrung, unwandelbarer Liebe und Anhänglichkeit zur alten Heimat senden wir fameradschaftlichen Gruß. Der Verband beschloß, dem Kaiser zu seiner silbernen Hochzeit ein Angebinde zu senden.

-

Marktberichte.

tekes, 6. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 100-1.15 M., Hühnereler per Stück 6-7 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bfo., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, der Stud 0.80--1.80 Enter her Hd 1.80-2.20 Gönner fo

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Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 100 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.)

9 80 298 381 450 533 34 90 688( 5000] 823 911 40 96 1019 51 [ 150] 62 377 79 84 424 65 650 57 67 931 2011 205 20 25 29 76 300 2 4[ 150] 27 56 483 506 13 94 652 56 734 70 947 51 3018 19 148 292 307 412 579 636 54 711 37 885 993 4006 16 78[ 150] 104 64 430 46 71 516 600 12 824 902 18 70

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Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

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Lehrlinge: 2 Schloffer, 1 Spengler, 1 Schleifer oder Polierer, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, i Buchbinder, 1 Kellner. 1 Installateur, 1 Buchhändler. Es suchen Arbeit:

1 Striderin, 1 Buchbinder, 1 Wäscherin, 1 Fabrik­arbeiter, 1 Fabrikarbeiterin, 1 Haus- oder Bureaudiener, 2 Lauffrauen.

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Nächste Riehuna: 2. Auauit 1905.

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Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. sind zu beziehen durch die Ziehung 1. Klaffe ecm 6. nnd 7. Juni der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie amtlich bestellte Haupt- Kolleftur

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