rungen, denen sich die Beteiligten aus Gründen des öffentlichen Wohles zu unterwerfen gesetzlich verpflichtet sind. ycben Freigabe von der etwaigen kommunalen Umfat- Bej.euc rung zu beansprucher
Oefterreich- Ungarn
** Der Zollausschuß des österreichischen Abgeordneten Hauses hat über den Handelsvertrag mit Deutschland Bericht erstattet. Der Bericht sagt, daß die österreichischen Unterhändler soviel erlangt hätten, als unter den ob! valtenden ungünstigen Umständen zu erlangen war. Der Bericht klagt ferner über die ungerechtfertigte Höhe der österreichischen Eisenzölle, die auf manche Industrie drücken. Schweiz.
** In Vern hat die zweite Konferenz zur Revision der Internationalen Konvention über den Güterfrachtverkehr ans Eisenbahnen begonnen. Den Vorsitz führt der schweizerische Bundesrat Ramp, Vizepräsidenten sind der deutsche Delegierte Geheimrat von der Lehen aus dem preußischen Eisenbahnministerium, der französische Vertreter Berume und der russische Vertreter Tscheremissinoff. Außerdem sind Oesterreich- Ungarn. Belgien, Dänemark, Italien, die Niederlande und Rumänien vertreten. Luxemburg hat feinen Delegierte: geschickt, doch im Vorhinein seinen Anschluß an die Konferenzbeschlüsse erklärt. Die Beratungsgegenstände wurden auf drei Kommissionen verteilt, die tägliche Sigungen halten. Die Verhandlunaen find nicht öffentlich.
Hof und Gesellschaft.
Was trinkt man im Sommer?
biwafierte in obiger Gegend. Gestern Bormittag 9 Uhr trafen die Mannschaften wieder in der Kas rne ein. Ernteurlauber. Wir weisen die Landwirte daraufhin, rechtzeitig die Anträge auf Abfommandierung der Ernteurlauber zu stellen. Die Militärbehörden erinnern in diesem Jahre selbst daran. Bedingungen find dabei: Die Landwirte müssen sich verpflichten, den Leuten ein gutes Unterkommen und gute und ausreichende Beföstigung zu gewähren, ihnen ferner eine der Arbeit entsprechende Entschädigung zu zahlen und ihnen Gelegenheit zum Besuche Die Truppendes Sonntagsgottesdienstes zu bieten. tommandos find berechtigt, von der gewährten Entschädigung einen Teil zum Besten der ärmeren Mannschaften einzuziehen.
Ob das Verhungern oder das Verdurften eine quälendere Todesart ist, kann durch menschliches Zeugnis natürlich nicht entschieden werden. Immerhin scheinen die Aussagen dahin übereinzustimmen, daß der Durst doch noch schmerzhafter ist. Man hat auch Versuche an Tieren gemacht und weiß daraus, daß ein Hund, der ohne feste Nahrung gelassen wird, etwa doppelt so lange lebt als ein anderer, dem jedes Getränk vorenthalten wird. Der Mensch kann, abgesehen von Hungerkünstlern- es ist auch bezeichnend, daß sich noch nie Durstkünstler produziert haben, nur eine sehr viel gerirugere Zeit ohne die Befriedigung dieser körperlichen Houptbedürfnisse auskommen. Daß er gegen den Durst hödst empfindlich ist, erklärt sich daraus, daß etwa zwei Drittel des Gewichts seines ganzen Körpers aus Wasser bestehen, das infolge des dauernden Verbrauchs immer wieder ersetzt werden muß. Ein großer Teil des nötigen Wassers wird freilich schon durch die Speisen zugeführt, denn selbst Fleisch und Fisch enthalten bis zu 70 v. H. Wasser, frisches Obst 70-80 und frische Gemüse oft noch mehr. Trotzdem empfindet der Mensch Durst, namentlich im Sommer, wenn der Wasserverlust durch gesteigerte Hauttätigkeit beschleunigt mird. Ueber die Hygiene des Trinkens hat ein gelehrter Mitarbeiter des Pariser„ Cosmos" eine hübsche Studie veröffentlicht. Weine, Bier und gegohrene Obstweine werden von diesem Fachmann als für die meisten Leute bekömmlich bezeichnet, wenn sie mäßig genossen werden, d. h. zu etwa 4 Liter Wein am Tag oder eine entsprechende Menge des erheblich weniger Alkohol enthaltenden Biers oder Apfelweins. Aromatische Getränke sind anregend und erleichtern die Verdauung, werden aber im allgemeinen warm genommen. Es scheint, daß der Mensch durchschnittlich noch 1-1,5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen muß, außer derjenigen, die in der Nahrung enthalten ist. Einige Regeln haben sich ziemlich sicher aus dem Widerstreit der Ansichten herausfristallisiert. Für den gesunden Menschen ist es ziemlich gleichgültig, ob er während oder außerhalb der Mohlzeit die nötige Flüssigkeit seinem Körper zuführt. Solche aber, die an Verdauungsstörungen oder an Magenerweiterung leiden, sollten besser nicht beim Essen trinken und können sich bei guten Willen auch schnell daran gewöhnen. Was die Temperatur betrifft, so sind Eisgetränke in der heißen Jahreszeit, wie jeder weiß, sehr angenehm, aber sie müssen langsam genossen werden, weil die Schleimhaut des Magens sie langsamer verarbeitet. Unter diesen Umständen wirken sie anregend im allgemeinen und insbesondere auch auf die Verdauung.
Die Ostseereise des Kaiserpaares nimmt einen ungestörten Verlauf. Der Kaiser auf der Jacht„ Meteor" und die Kaiserin mit der Prinzessin Viktoria Luise an Bord der Jacht Iduna" sind in Begleitung der„ Hohenzollern", des Kreuzers„ Berlin" und des Depeschenbootes„ Sleipner" in der Bucht bei Cjenner eingetroffen. Der Kaiser hat dem Fürsten von Lichnowski auf Schloß Gräß in der Provinz Posen mitteilen lassen, daß er bei dem dem Fürstenpaare geborenen Sohne die Pathenstelle übernehmen werde. Die Kaiserin gedenkt, mit den Prinzen Oskar und Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise am 11. Juli in Cadinen einzutreff
Britische Scheckgauner.
( Eig. Bericht.)
Kunft und Wiffenfchaft.
1878 3m leptem 3 Betätigung gezeigt befudt rift bireinen befreundet
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Bith, 4. Jul Shopfer des Fürft Coner aus Berlin Berbienflorbens Bhil + Busbad, 5 werden am 8. ref Bramiierung abgehalt Biegen.
* Raubmörder Mogler verhaftet. Die Jagd auf den Raubmörder Mogler, die der Hudde- Heße nicht unähnlich war, ift endlich von Erfolg getrönt worden: den Verbrecher hat am Montag in Berlin sein Schicksal ereilt. Drei Wochen lang hat er aller Verfolgungen gespottet. Er hat ein ruheloses Leben geführt, bis er in Berlin landete, um sich im Strudel der Großstadt zu betäuben und das Geld zum großen Teil in Animier- Kneipen zu vei prassen. Als er keine Mitteln mehr besaß, fam er in ein Wirtshaus des dritten Polizei- Reviers, wo man ihn festnehmen lassen wollte. Er stellte sich selbst der Polizei, wurde auch gleich erkannt und festgenommen. Mogler gibt an, daß er, um in den Besitz des Geldes zu gelangen, mit dem Beil allerdings auf den Meister, die Meisterin und das Kind losgeschlagen, aber nicht die Absicht gehabt habe, sie zu töten. Jieue zeigt er nicht und erklärt, daß alle drei Personen noch am Leben gewesen seien, als er den Raub ausgeführt habe und da vongegangen sei. Mogler wurde am Dienstag Morgen in Heilbronn eingeliefert. Es soll der Verdacht bestehen, Mogler habe auch den Raubmord an der Empfangsdame Eugenie Most in Kannstatt verübt.
PG Professor Koch in Afrika. Der auf Forschungsreisen in Deutsch- Ostafrika weilende Professor Robert Koch ist Anfang Juni über Mrogoro wieder in Dar- es- Salaam eingetroffen. In einem Briefe betont er, daß die Reise für ihn außerordentlich glücklich und erfolgreich verlaufen ist, und daß er einige recht wertvolle wissenschaftliche Entdeckungen" gemacht hat. Er beabsichtigt zu weiteren wissenschaftlichen Forschungen sich noch länger in Deutsch- Ostafrika aufzuhalten und in nächster Zeit auch einen mehrwöchigen Aufenthalt in Amani zu nehmen.
London, 5. Juli. Wie bekannt, ist der Scheck hier das gebräuchlichste Zahlungsmittel. Der Mann, der etwas auf sich hält und ebenso die Frau führt in der Regel außer Scheidemünze fein bares Geld bei sich, hat es auch nicht zu Haus. Rechnungen werden durch Schefs beglichen, durch Anweisungen auf die Bank. Es hat eben jeder seine Bank", nicht bloß der Reiche. Die Schecks werden in gutem Glauben angenommen, und es kommt außerordentlich selten vor, daß jemand, der nicht ohnehin in so schlechtem Ruf steht, daß man unter feinen Umständen seine Unterschrift honorieren nürde, einen Scheck ausstellt, für den auf der betreffenden Bank nicht volle Deckung vorhanden wäre. Man weiß eben, mie viel man noch auf der Bank stehen hat, und kann sich jeden Augenblick davon durch Nachrechnung im Scheckbuch überzeugen. Durch die Popularität, die das Scheckwesen gewonnen hat, ist das englische Volk zu einer musterhaften Scheck- Ehrlichkeit erzogen worden. Und doch kommen Schädigungen durch Schecks nicht selten vor, neuerdings häufiger vinn je. Aber die Geschädigten sind nicht die Scheckempfänger, denen etwa bei der Bank die Zahlung verweigert wird, sondern der Inhaber des Scheckfontos, dessen Unterschrift auf einem echten Scheckformular gefälscht worden ist. Ganz leicht freilich ist die Fälschung nicht. Denn die Banken prifen jede Unterschrift ganz genau, und die Nachahmung mug schon recht geschickt sein, wenn sie den Bankbeamten nicht in die Augen fallen soll. Auch muß der geschickte und erfolg reiche Fälscher darauf bedacht sein, mit aller Beschleunigung außer Erfennungsweite zu kommen, denn die Bank macht den Inhaber eines Scheckfontos von jeder geleisteten Zahlung ohne Verzug Mitteilung. Doch Schwierigkeiten haben englische Spiẞbuben noch nie zurückgeschreckt, wenn hinter den Schwierigkeiten eine ansehnliche Beute winfte. Die Scheckfälscher gehen in organisierten Banden vor. Sie verbirgen sich als Kammerdiener und in ähnlichen Stellungen bei wohlhabenden Herren; sie ermitteln ganz genau, welches Guthaben ihr Herr noch verfügbar hat damit sie sich nicht durch Ueberforderung das Geschäft verderben sie stehlen ein Scheckformular, was nicht allzuschwer ist, da das Fehlen eines Blattes in dem Buch leicht verheimlicht werden kann, fie verschaffen sich eine zuverlässig echte Unterschrift, und diese ahmen sie mit vorher erworbener und oft geübter Geschicklichkeit täuschend nach. Die gleiche geschickte Nachahmung dient ihnen auch zur Ausstellung von Vollmachten und Beglaubigungen an sich selbst, mit denen sie sich bei den Banken
Hessischer Landtag.
? Eberstadt, 5 ift Wilhelm Lobrid > Weglar, 5. Der mit Restaurierun aus W. Nieder- Birm Armbruch, eine flaile Rinn.
* Zur Bichteuerung schreibt der bekannte National ökonom Tr. Jastrow, Professor an der Berliner Universität, ein zweifellos bestunterrichteter und urparteiischer Beuge, folgendes:„ Nach den amtlichen Rotierungen war der stand der Schlachtviehpreise( Rinder, Schweine, Kälber, Hämmel) seit 1895 noch nie so hoch wie gegenwärtig. Auch im Vergleich mit früheren Perioden fann behauptet werden, daß die gegenwärtigen Preise überhaupt noch nicht dagewesen sind. Für Deutschland fann die Bewegung der Schlachtviehpreise etwa bis 1850 zurück einigermaßen vergleichbar verfolgt werden. Bei einem solchen Vergleich findet sich kein einziges Jahr, in dem der Durchschnitt für die erwähnten vier Schlachtbiebgattungen auch rur annährend an den jzigen Preisstand herangereicht hätte. Stehe nun aber die Tatsache feft, daß wir in Deutschland augenblicklich Schlachtvietpreise haben, wie sie im letzten Halbjahrhundert niemals zu beobachten waren, so läßt sich nicht länger bestreiten, daß das Angebot sehr knapp, die Nachfrage dagegen auf dem Viehmarkte ziemlich start ist. Damit wäre aber bewiesen, daß trotz aller Einwände in Deutschland zur Zeit ein Viehbezw. Fleischmangel besteht."
Darmstadt, 5. Juli. Präsident Haas eröffnet die Sizung 1/211 Uhr. Auf der Tagesordnung steht zunächst der Staatsvertrag betr. das Lotterie- Abkommen mit Preußen. mit Preußen. Abg. Molthan beleuchtet die Vorteile des Staatsvertrags von der pefuniären Seite, deren Regelung ein besonderes Verdienst des Herrn Finanzministers sei. Was die Entschädigung dienst des Herrn Finanzministers sei. Was die Entschädigung der Kollekteue betrifft, so sei es nur gerecht, daß man deren Arbeitsleistung durch eine Abfindungssumme anerkannt habe. Er empfiehlt die alten Kollekteure dem Wohlwollen der hessischen und preußischen Regierung. Abg. Bennrich, der Schöpfer der hessichen Landeslotterte, hält eine fleine,
aber stabile Staatseinnahme für besser, als die seither mit dec Lotterie gemachten Experimente. Die Bedingungen seten in lcyaler Form gestellt und entsprächen der Billigkeit und verdienten volle Anerkennung. Abg. Ulrich ist als prinzipieller Gegner gegen jede Staatslotterie. Er ist sehr erfreut, daß Hessen eine Einrichtung los werde, die zu großen Differenzen in moralischer und rechtlicher Hinsicht geführt habe. Abg. Wolf tritt namens seiner Partei ebenfalls für die Vorlage ein. Finanzminister Gnauth dankt dem Hause für die wohlwollende Aufnahme der Regierungsvorlage, mit der die Regierung wohl allen ge
als zur Akhebung von Summen ein für allemal berechtigt rechten Anforderungen entsprochen habe. Darauf wird die
legitimieren. So mancher Lord, so manche Lady es muß nicht gerade ein Lord und es muß keine Lady im eigentlichen Sinne sein bekamen die Erklärung für den unverständlich plötzlichen Abschied des Kammerdieners, der Kammerjungfer durch die unerfreulich überraschende Mitteilung ihrer Bank, daß man aus ihrem Guthaben auf ihren Scheck 500 Pfund oder eine ähnliche Summe gezahlt habe. So mancher Snob erkannte zu spät, daß das findliche Schreiben, in dem er um ein Autogramm ersucht worden war, einen Svizbuben zum Urheber hatte, der mit Geschick auf die Eitelkeit baute, um für seine Fälschung ein echtes Vorbild zu erhalten. jezt ist die Fälscherbande noch nicht abgefaßt.
Nab und Fern.
Bis
† Vor den Augen der Geliebten erschossen. In Mannheim erschoß sich der Kellner Karl Beisel unter eigentümlichen Umständen. Er rief seiner Braut, die sich zurzeit im allgemeinen Krankenhaus befindet, von der Straße aus ans Fenster, winkte ihr mit der Hand Lebewohl zu und jagte sich dann mit einem Revolver drei Schüsse in den Kopf, die nach furzer Zeit seinen Tod herbeiführten.
† Ein schwerer Junge. Der Einbrecher Martin Maier aus München wurde bei Schloß Berg festgenommen. Bei der Festnahme suchte er sich zu erschießen, doch wurde ihm der Revolver abgenommen. Ein zweiter Selbstmordversuch im Gefängnis mißlang, und man legte ihm die Zwangsjacke an. Im Laufe der Nacht gelang es ihm jedoch, sich aus ihr zu befreien; man fand ihn am Morgen an der Zwangsjacke erhängt. Maier hat über 25 schwere Einbrüche in München und Umgebung ausgeführt.
§ Eine Schwurgerichtssigung mit lauter Freis sprechungen gehört entschieden in das Reich der Seltenheiten. Die eben beendigte Sigung des Schwurgerichts Limburg erkannte jedoch in allen Fällen es handelte sich um Brandstiftung, Münzberbrechen, Sittlichkeitsverbrechen, Notzucht und Unterschlagung auf Freisprechung.
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Sängerstreit.„ Viele fliß'ge Hände regen, helfend sich gh. Lang- Göns, 5. Juli. Sänger- Jubiläum und im munt'ren Bund", möchte man unwillkürlich ausrufen, wenn man einen Blick in das geschäftige Leben und Treiben wirft, das gegenwärtig unseren Ort erfüllt. Ueberall stößt man auf Vorbereitungen zu dem Jubeliefte des 50jährigen Bestehens unseres Gesangvereins Frohsinn". Lange, lange Beit vorher hat man die Vorarbeiten aufgenommen, forglich die verschiedenen Ausschüsse einges ßt und alles umsichtig nnd gewissenhaft geordnet. Man hat die Gesangvereine in weitem Umkreise eingeladen und die Antworten lauteten zustimmend. So wird unser altehrwürdiger Ort, der eine reiche Geschichte hinter sich hat und in dem auch der Eiserne Kanzler wiederholt und der alte Kaiser als Prinz weilten, am 8., 9. und 10. Juli stattliche Sängerscharen aus den benachbarten Tälern und von den Ufern des Mains und des Rheins, von Darmstadt und von Gießen zu seinen Toren hereinziehen schen, um in friedlichem Kampfe um den Preis zu streiten. Am Samstag Abend bewegt sich ein Fackelzug nach dem Fesiplaz, auf dem eine akademische Feter mit Konzert, Gesangsvorträgen und Ansprachen abgehalten wird. dem Feftzug, der nachmittags 2 Uhr aufgestellt wird, beteiligen sich außer den Sängern auch sämtliche hiesige Vereine, der Sängerstreit. An sodaß insgesamt 52 Rorporationen in ihm vertreten sind. gebrannt werden. Auch die Turnerschaft steuert nach ihrem Bei eintretender Dunkelheit wird ein Brillantfeuerwerk abVermögen bei, indem sie hübsche Pyramiden und Marmor gruppen zu stellen gebenft. Für Montag ist ein großes Boltsfest vorgesehen und außerdem weist das Programm ( siehe auch den Anzeigenteil unseres heutigen Blattes) noch eine Menge größere und kleinere Einzelheiten auf Die starte Beteiligung ist dem festgebenden Verein„ Frohsinn von Herzen zu wünschen, hat er doch durch ein halbes Jahr hundert bis jetzt seine Existenz zu behaupten bermocht und der Lehrer Kolb, die ihn 1855 in Gemeinschaft mit Seine eigentlichen Schöpfer sind der Bürgermeister Henrich mehreren sangesfrohen Männern unter dem Name Lang Gönser Singverein gründeten. Später nahm der Verein den jezigen Namen Frofinn an. Im Gründungsjahre erhielt der junge Verein auch seine erste Fahne, die von dem Bürgermeister Henrich gemalt und mit dem schönen, zu versichtlichen Schillerschen Wort von der Hoffnung geschmüdt alter hindurch über frohe Sänger sich entfaltet, durch eine worden war. 1878 wurde die Fahne, die ein Menschens zwei Bundes Sängerfeste in unserem Drte statt: 1868 und neue ersetzt. Während des Bestehens des Vereins fanden
Vorlage einstimmig angenommen. Es gelangt nun zur Beratung die Gesegesvorlage, betreffend das Verbot des Spielens in außerhessischen Lotterien, die gleichsfalls ein ftimmig angenommen wird. Dann werden die Beratungen über die Erhebung der Gemeindeabgaben aufgenommen. Hiermit soll den Gemeinden die Möglichkeit gegeben werden, sich neue Einnahmequellen autonomisch durch Erhebung einer Bertzuwachssteuer, einer Tanz- und Billetsteuer zu schaffen. Abg Frenay will die Wertzuwachssteuer nicht obligatorisch eingeführt wissen. Abg. Ulrich spricht sich gegen die Tanz und Billetsteuer aus. Für die Wertzuwachssteuer fordert er eine Verminderung der Besteuerungsgrenze nach unten bis zu 5 Prozent und eine Schöhung derselben nach oben statt 10 Prozent auf 333 bis 50 Prozent. Finanzminifter Gnauth betont, daß Hessen mit diesem Gesezentwurf an der Spize aller deutschen Staaten stehe; man wolle erst einen Schritt nach vorwärts tun, wenn dann eine Aenderung der Gesezes bestimmungen notwendig werde, sei es immer noch Beit, andere Bestimmungen hinzuzufügen. Der Entwurf wird hierauf einstimmig angenommen.
Cokales.
6. Jult 1905.
A Großen Regimentsfelddienst hatte in den l- ßten Tagen unser Kaiser Wilhelm- Regiment hinter dem Dünsberg bei Krofdorf, Krumbach und Kirchbers. Das Regiment rückte Montag Nachmittag 5 Uhr aus und
Vom
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Haushal
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Alle Nummern, nebenw
9 80 298 381 45 [ 150] 62 377 79 84 424 [ 150] 27 56 483 506 412 579 636 54 711 37
600 12 824 902 18 70 5012 45 63 98 1 55 338 530 607 850 55 37 852 8052 177 279 43 84( 150) 470 86 51 69 123 207 37 150 S
10059 123 34 4
270 72( 150) 96 308 13062 90 237 88 310 45/200 85 114 66 15032 69 72
48 810 70 924 16 56 57 920 70 88 1 789 89 818 27 35
79 655 713 16 87 631 39 733 8068 20006 20 21025 41 43 52
429 602 9 7828
848 80 937 24 25019 28 917 43 61 2710 697 710 36 92 82 106 56 62 64 76 204 15 75 400 58
905 14 26031
30070 76
33 42 05 329 4
34035 301 415 50 35099 106
99 36084 91 288
121 285 353 644 6 [ 150] 91 400 2 52
52 97 861 944 06 42 515 63 603 80 49 875 906 7 51 93 99 816 48 903 45 60[ 150] 918
40046 638
45006 107 228 91 11501 322


