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auf deren Unterstützung der franzosische Bevollmächtigte für feine Pläne rechnete. Es besteht kein Zweifel mehr daran, daß der Sultan in Uebereinstimmung mit den Wünschen seines Volkes die deutschen Vorschläge zur Regelung de Marokkofrage befolgen und vertreten wird.

Zur Eicherung der Deutschen auf Samoa, die s. 3. in einer Petition an den Reichskanzler um tatkräftige Hilfe gegen einen befürchteten Aufstand der Eingeborenen baten. ist jetzt der Kreuzer" Condor" aus den australischen Gewässern nach Samoa beordert worden. Es soll die Einrichtung ge­troffen werden, daß von jetzt ab dauernd ein Kriegsschiff als Stationsschiff vor Samoa liegen wird. Damit dürfte jede Furcht vor Eingeborenenaufständen in der Zukunft schwinden

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Was Kenner der südwestafrikanischen Verhältnisse be­fürchteten, als gemeldet wurde, daß Hendrik Witboi mit an­deren Hottentottenkapitänen und ihrem Anhang auf eng­lisches Gebiet entwichen sein sollten, findet jetzt seine amtlidje Bestätigung. Nach den neuesten Telegrammen aus Windhuk bereitet man sich in Aminuis und im Aurob- Tale auf Ein­fälle der Hottentotten von Lehufitu in Britisch- Betschuana­land aus vor. Sollte wirklich der Fall eintreten, daß die von den deutschen Truppen verfolgten Räuber auf englischen Territorien Unterschlupf gefunden haben, um sich zu neuen Freveltaten zu stärken, so könnte das Stoff zu ernsten diplo­matischen Verwickelungen geben. Jedenfalls könnte man es den deutschen Truppenführern nicht übel nehmen, wenn sie die englische Grenze bei der Verfolgung des Feindes nicht mehr so peinlich respektieren würden wie bisher. Daß unsere braven Truppen ihre Pflicht weiterhin mit Energie und Auf­opferung erfüllen, geht aus den Berichten über mehrere sieg­reiche Gefechte hervor, die von ihnen in den letzten Tagen des Mai geliefert wurden. Der bedeutendste Erfolg war am unteren Fischfluß die Zerstreuung der Bande des Bethanier­häuptlings Cornelius, die nach mehrstündigem Gefecht unter Verlust von 8 Toten und einer beträchtlichen Anzahl von Vich dem Oranje zugedrängt wurde. Die Verfolgung wird in Gilmärschen fortgesetzt, da nach Aussage seiner eigenen gefangenen Mutter auch Cornelius die Absicht hat, sich auf englisches Gebiet in Sicherheit zu bringen. Andauernder heftiger Sturm erhöhte in lezter Zeit die großen Schwierig. teiten des Heliographen- und Funkentelegraphendienstes.

Hof und Gesellschaft.

An die in Berlin zu den Hochzeitsfestlichkeiten einge­troffenen auswärtigen Würdenträger sind Orden saus­zeichnungen in reicher Fülle verliehen. Die Führer der fremdländischen Delegationen erhielten meistens den Kronenorden erster Klasse, so auch der französische Bevoll­mächtigte Arogo, ebenso der Vertreter des Sultans, Turkhan Pascha und der Direktor Saita aus Japan. Dem Ober­bürgermeister Kirschner und dem Bürgermeister Reicke von Berlin ist vom Großherzog von Mecklenburg- Schwerin das Großkomthurkreuz resp. das Komthurkreuz des Greifen- Or­dens verliehen worden.

Die Oberhofmeisterin der Kronprinzessin Cecilie, Frau Oberst von Tiele Winckler, ist vom Kaiser zur Freifrau erhoben.

Vorsitzender: Begnügten Sie sich damit, daß der Willy Ihnen nur den Vornamen nannte?

Angeklagter: Ich nannte mich ja auch nur Oskar. Vorsitzender: Fragten Sie auch nicht, welchen Beruf der Willy hatte?

Angeklagter: Nein! Vorsitzender: Welchen Dialekt sprach der Willy? Angeklagter: Er war ein Deutscher( Heiterkeit). Nach einer Pause geht der Vorsitzende mit dem Angeklagten die Vorgänge bei der Ermordung des Pfarrers näher durch und macht ihm eine Reihe Vor­haltungen.

Der Raubmord im katholischen Pfarr­haus zu Heldenbergen. ( Eigener Bericht.)

Nachdruck verboten.

Hg Gießen, den 5. Juni 1905.

Vorsitzender: Sie haben heute gesagt, daß Sie ganz erschrocken waren. Früher haben Sie gesagt: ich ging vor, um den Pfarrer zurückzudrücken.

Angeklagter: Das habe ich auch heute gesagt. Vorsitzender: Nein, Sie sagten heute, daß Sie vor Schreck sich nicht rühren konnten?

Angeklagter: Ich war nur im Augenblick erschrocken, dann ging ich voran, um zu gucken, was vorgegangen set. Vorsitzender: Worüber waren Sie so erschrocken? Angeklagter: Ich dachte, daß er den Pfarrer um­getracht hat. Ich wollte zuspringen, aber ich habe den Ecinordeten gar nicht gesehen.

Der Mord in Heldenbergen. Neben dem Gartenfenster des Pfarrhauses in Helden­bergen habe ein großes Faß gestanden. Der Willy habe ihm gesagt, er solle das Faß unter das Fenster ziehen, da­rauf si zuerst Willy durchgekrochen und er nach. Das Fenster sei so eng gewesen, daß sie sich gegenseitig durchhelfen

Vorsitzender: Sie hatten doch Ihr Taschenlämpchen? Angeklagter: Daran habe ich nicht gedacht. Vorsitzender: Haben Sie nicht eine Zampe an­

gezündet?

mußten, er habe mit seiner elektrischen Taschenlaterne, die er sich in Köln angeschafft hatte, geleuchtet. Zuerst seien sie in das Eßzimmer gefommen. Da dort nichts war, gingen sie weiter. Willy habe sich gleich in das nächste Zimmer wenden wollen, er habe aber mit seiner Laterne ge= sehen, daß es ein Schlafzimmer set und da habe er gesagt: da dürfen wir nicht hinein, dort schläft der

Angeklagter: Nein, der Willy wollte, aber er hat es nicht gethan. Ich ging schnell hinaus.

Vorsitzender: Früher haben Sie gesagt: das alles wir das Werk von Sekunden, als wir merkten, daß der Pfarrer tot sei, wollte ich schnell hinaus, aber der Ally rief mir zu: bleib, nun nehmen wir alles Geld nilt. Wir zündeten eine Lampe an, die Willy herbet­blahte. Wie reimt sich das mit Ihren heutigen An­geben zusammen?

Angeklagter: Die Lampe hat er nicht angezündet. wenn ich wir" sagte, so meinte ich nur, daß wir doch zunmen waren.

Vorsitzender: Sie haben dem Untersuchungsrichter zweimal gesagt, daß die Petroleumlampe angezündet worden sei?

Angeklagter: Es ist aber nicht geschehen.

Vorsitzender: In Aachen wurden Sie verhaftet? Angeklagter: Ja! Nachmittagssikang.

nur weg, ich werbe Lorgung.) Angellogter ain, daß er den Be Bruge: Die anf den Roubmort wegen der Verteil waren, den R- vol ihm angegeben. Der Angefl aber dabei an fei Betreffenden alle Morgen( gegangen werden

Es tritt dann die Mittagspause ein. Bei Beginn der Nachmittagspause ist der Andrang des Publikums noch stärker, als am Vormittag. Bet der enormen Hize herrschte eine geradezu unerträgliche Temperatur in dem von hunderten Menschen dicht gefüllten Schwur­gerichtssaal.

Vorsitzender: Hudde, weshalb haben Sie denn an­gegeben, daß Sie alle Sachen auf den Tisch gelegt, dirchsucht und alles Geld, das Sie finden fonnten, mit­g.nommen hätten?

Pfarrer. Darauf seien fie gegenüber in das Zimmer gegangen, hätten aber auch nichts gefunden. Schließ­lich seien sie in die Küche gekommen, wo sie Fleisch und Wein fanden. Damit habe er sich zur Haustüre wenden wollen; aber der Willy habe ihm erklärt: Nein, erst wollen wir Geld haben. Er lief dann in die Küche zurück und holte ein großes Messer. Jezt gingen wir ins Schlafzimmer des Pfarrers. Ich leuchtete ins Zimmer. Der Pfarrer schlief. Der Willy stellte sich an das Bett und ich hob den Deckel vom Schreibtisch hoch und suchte nach Geld. Ich hatte das Geld noch nicht herausgenommen, da hörte ich hinter meinem Rüden den Pfarrer Au schreien. Ich war so erschrocken, daß ich ganz bersteinert war. Ich wollte schnell weg­gehen, aber der Willy rief mir zu: jetzt ist doch alles borbet, nun gehen wir nicht eher weg, als bis wir alles Geld haben.

Vorsitzender: Was dachten Sie sich dabei, als der Willy das sagte?

Angeklagter: Es ist so, wie ich es heute an gegeben habe.

Vorsitzender: Eine goldene Uhr haben Sie doch auch an sich genommen?

Angeklagter: Ja, die hatte ich schon, bevor der Pfarrer Au schrie, im Schreibtisch gefunden.

Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Prätorius, läßt nach Wiederaufnahme der Verhandlungen den An­geklagten Hudde nochmals vortreten, um ihm noch einige Punkte vorzuhalten.

Vorsitzender: Auch zwei silberne Uhren sind mit­genommen worden?.

Angeklagter: Die hat Willy mitgenommen.

Vorsitzender: Angeklagter, in welchem Umfang haben Sie Ihre Schuld zugegeben?

Angeklagter: Die Diebstähle habe ich zugegeben. Borsigender: Haben Sie nicht hartnäckig geleugnet, in Heldenbergen überhaupt gewesen zu sein und behauptet, während des Novembers in Luxemburg gewesen zu sein?

Angeklagter: Ich hatte die Absicht, die Wahrheit zu sagen, der Herr Oberstaatsanwalt aber ließ mich nicht zu Wort fommen und fuhr mich gleich an: Sie sind der Mörder! Da habe ich dann nicht alles gesagt.

Vorsitzender: Der Herr Oberstaatsanwalt ist als ruhiger Mann bekannt, da ist nicht anzunehmen, daß er Sie nicht zu Wort gelassen hat, aber selbst das wäre tein Grund die Unwahrheit zu sagen. Sollte das Motiv nicht ein anderes gewesen sein?

Angeklagter: Nein!

Vorsitzender: Gerade durch Ihr Leugnen waren, wie Sie wissen werden, eingehendste Ermittelungen der Behörden am ganzen Rhein nötig und es gelang erst nach langem Mühen festzustellen, wo Sie sich aufgehalten haben.

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Oberstaatsanwalt: Schon vorher hat der Angeklagte in Aachen der Kriminolpolizei genau dieselben Angaben ge macht und nur die Diebstähle mit Walter zugegeben. Das hat er dann hier wiederholt.

Angeklagter: Das ist wohl richtig, aber ich hatte mir borgenommen, dem Herrn Oberstaatsanwalt die ganze Wahr. heit zu sagen; erst als ich so angefahren wurde, nahm ich davon Abstand.

Der Vorsiz nde hält dem Angeklagten das von Blut und Roft bedeckte Rüchenmesser vor, mit dem Pfarrer Thöbes ermordet worden ist

ich noch niemals gesehen. Der Angeklagte erklärt ganz ruhig: Das Messer habe Vorsitzender: Kennen Sie diese goldene Uhr? Angeklagter: Ja, die ist die des Herrn Pfarrer Thöbes. ( Bewegung.)

Bernehmung des Angeklagten Otto Walter.

Der zweite Angeklagte, Buschneider Otto Walter, ein blasser, hellblonder junger Mensch, macht seine Aussagen mit der größten Gelassenheit. Er ist wegen der mit Hudde gemeinschaftlich verübten Diebstähle in Herdorf und Wissen bereits abgeurteilt, wofür er in Neuwied 1 Jahr Zucht haus erhalten hat. Er hat sich jetzt nur noch wegen der

Vorsitzender: Sie haben doch früher auch angegeben, Diebstähle in Heppenheim und Garbeck zu verantworten.

daß Willy, ehe er die Lampe holte, sich die Hände ge­waschen hat.

Angeklagter: Ja!

Vorsitzender: Das geschah alles im Dunklen? Angeklagter: Ja, ich bin dann sofort weggeangen und habe auf Willy draußen im Garten gewartet, bis der Willy kam. Ich hatte eine Flasche Wein mit­genommen, Willy brachte Speisen mit, das haben wir verzehrt und dann sagte Willy, daß ich denselben Weg, wie wir gekommen, zurückgehen sollte, hinter dem Dorf wolten wir uns treffen.

Angeklagter: Na, daß er den Pfarrer tot gemacht hat. Willy sagte mir, ich sollte denselben Weg zurück­gehen, hinter dem Pfarrhaus wollten wir uns wieder treffen. Als ich auf die Chauffee fam, stand er schon da. Hier haben wir das Geld geteilt, auf jeden famen etwas über 100 Mart. Dann gingen wir eine Strecke bis zu einem Wegweiser. Willy ging den Weg nach Griesheim, ich den nach Hanau. Am nächsten Morgen wollten wir uns in Frankfurt mit dem ersten Zug auf dem Bahnhof treffen. Ich war auch dort, aber Willy nicht. Da bin ich denn allein nach Mainz und Köln gefahren. Den Willy habe ich nicht mehr gesehen. Vorsitzender: Was bewog Sie, von Frankfurt weg­

zugehen?

Vorsitzender: Wie lange blieb denn der Willy noch im Hause?

Angeklagter: Etwa zehn Minuten. Vorsißender: Früher haben Sie gesagt: wir gingen, nachdem wir das Geld genommen hatten, hinaus. Angeklagter: Das ist dann ein Irrtum. Vorsitzender: Das Protokoll ist Ihnen doch vor­grfen worden. Wo teilten Sie die Beute? Angeklagter: Am Wegweiser beim Schein meiner

Angeflagter: Das geschah ganz planlos. Vorsitzender: Haben Sie dem Willy gleich gesagt, daß Sie in katholische Pfarrhäuser einbrechen wollten? Angeklagter: Ja, das hatte ich bor.

Laterne.

Vorsitzender: Weshalb trennten Sie sich dort? Angeklagter: Ich war froh, daß ich ihn los war. Vorsitzender: Dann wundert es mich, daß Sie ihn ani nächsten Morgen wieder treffen wollten?

Angeklagter: Ich wollte mich vergewissern, wo er in Frankfurt wohnte und wie er hieß.

Hndwerksbursche? Vorsitzender: Wohnte? Ich denke, es war ein

Angeklagter: Ja, aber er hatte mir auch gesagt, de ß er ein Verhältnis in Frankfurt habe und da nahm ich an, daß er dort wohnen würde.

Vorsitzender: Wozu wollten Sie das wissen? Wolten Sie ihn wegen der Bluttat etwa anzeigen? doch wissen, woran ich mit ihm bin. Angeklagter: Anzeigen gerade nicht, aber ich wollte

Oberstaatsanwalt Theobald: Der Angeklagte behauptet, daß er als die Hälfte der Beute nur 200 Muk erhalten hat. Der Betrag ist aber weit größer gewesen.

Weggang noch mehr mitgenommen haben. Angeklagter: Dann muß der Willy nach meinem aber am Kreuzweg teilten, hat er mir nichts da­von gesagt.

Oberstaatsanwalt: Wovon hat denn der Angeklagte die ganze Zeit gelebt? Von den 100 Mark?

Der Angeklagte ist in Berlin bereits mit einem Jahr Gefängnis und mehrfach wegen Unterschlagung und Beleidigung verurteilt worden. Zu den 11 Jahren Zuchthaus hat er noch in Biden wegen Einbruchsdiebstahls 6 Monate Zuchthaus Zusatzstrafe erhalten.

Angeklagter: Jawohl, ich habe ja auch noch einen Diebstahl in Norath verübt, wobei ich 200 Mark

erbeutete.

Der Angeklagte giebt an: Hubde habe er in Landau in der Herberge fennen gelernt. Ec bestreitet, daß er mit Hudde Diebstähle verabredet habe, vielmehr hätten sie beide die Absicht gehabt, zu arbeiten.

Vorsitzender: Die goldene Uhr haben Sie verkauft? Angeklagter: Nein, ich hatte sie in Köln versetzt, nach dem Diebstahl aber wieder eingelöst und später nochmals versetzt.

Vorsitzender: Wozu hatten Sie sich denn einen Meißel getauft? Das ist doch kein Handwerkzeug für einen

Schneider.

Ich dachte

Angeklagter: Hudde wußte davon nicht. nur vielleicht bietet sich mal eine günstige Gelegenheit zum Einbrechen.

Vorsitzender: Nach dem ersten Diebstahl in Heppenheim haben Sie sich auch in Mannheim einen Revolver getauft. Wozu?

Angeklagte: Um dann und wann mal unterwegs auf Spaßen zu schießen.( Heiterkeit.)

Borsigender: Bu teinem anderen Zweck? Angeklagter: Wozu sollte ich ihn denn sonst gebrauchen? Vorsitzender: Wollten Sie nicht etwa bei Einbrüchen eine sichere Waffe in der Hand haben? Angeklagter: Nein.

Vorsitzender: Wann haben Sie mit Hudde zum ersten Male den Entschluß gefaßt, speziell katholische Pfarrhäuser aufzusuchen?

Angeklagter: Als es in Heppenheim so gut gegangen war, sagte Hudde, daß wir uns auf die katholischen Pfarr­häuser verlegen wollten.

eine Kerze, die Safriftei eine v der Satriftei m lag alles bur gebrochen, da Der Kelch war gewesen. Der geöffnet worder berfchiebene Geg fehlte ein große Fräulein Bruders und fan weiteren Beweis näher. Vors.

Die einzelnen Einbruchsdiebstähle schildert der Ange­flagte Walter in gleicher Weise wie Hudde. Vorsitzender: Sind Sie nicht auch in voriger Woche in Hof wegen Einbruchsdiebstahl abgeurteilt worden? Angeklagter: Vor 8 Tagen. Mein Kollege ist verurteilt worden, ich bin freigesprochen.

D. Staatsanwalt: Das stimmt nicht, die Verhandlung gegen den Angeklagten ist nur vertagt worden. Es bginnt dann die

Zeugenvernehmung.

Als erster Zeuge wird Kriminalkommissar Daniel aus Darmstadt vernommen, der sofort mit d Emittelungen beauftragt worden war. Als Beuge deo.t.c in Neuwied verhörte, habe er diesem ge fagt, daß pudde im Verdacht stehe, den Raubmord in Hel­denbergen verübt zu haben. Walter habe ihn ersucht, ihm die Lage des Hauses zu schildern. Nachdem das geschehen, bab: Walter gesagt: Wenn das so liege, dann wird es pudde auch gewesen sein."( Bewegung) Bei anderer Gelegenheit habe Balter angegeben, daß Hudde ihm einmal gesagt: Kommt nns Jemand in den Weg, dann geh' Du

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