Einzelbild herunterladen

eberhaftet?

Bet Beginn Bublifums

Der enormen

Temperatur Iten Schwurs Storius, läßt

en den An

nur weg, ich werde schon allein fertig werken!"( Große Be­wegung.) Angeklagter Walter: Das ist richtig. Ich nahm aber an, daß er den Betreffenden nur verhauen hätte.

Beuge: Die Bemerkung geschah doch gerade in Bezug anf den Roubmord. Auch daß Hudde ihm einmal, als sie wegen der Verteilung von 500 Mart in Differenzen geraten waren, den Revolver auf die Brust gesetzt hätte, habe

ihm angegeben.

Der Angefl. Hubbe giebt die Aeußerung zu. Er habe aber dabei an fein Töten gedacht, sondern nur daß er den

thm noch Betreffenden allein überwinden würde. Morgen( Dienstag) wird auf den Mord näher ein

em Umfang

egeben. geleugnet, in

nb behauptet, n zu sein?

Bahrheit zu

gegangen werden.

*

Zweiter Verhandlungstag.

Gießen, 6. Juni.

Auch heute drängt sich das Publikum, unter denen die Damen der Gießener ersten Gesellschaftskreisen besonders nicht zu ftart vertreten find, in bichten Scharen in Buschauernur Man glaubt, daß die Beugenvernehmung heute zu Ende ge­führt werden wird.

Sie find der

t.

ift als rubiger er Sie nicht ein Grund die ht ein andere

waren, wie der Behörden nach langem aben. Angeklagte in Angaben ge

gegeben. Das

ich hatte mir e ganze Wahr rde, nahm if

das von Aut Pfarrer obes Meffer habe

6r? rrer Thobes.

Walter.

tto alter, seine Aussagen der mit Hudde rf und Biffe Jahr Buch noch wegen de verantworten

mit einem Jahr und Beleidigung Buchthaus hat 1 6 Monate

er in Landau

et, daß er mit hätten sie beide

n einen Meißel

ug für einen

Ich dacht

Belegenheit zum n Heppenheim wolver getauft unterwegs

nft gebrauchen? bei Einbrüches

dbe zum erften

he Pfarrhäuser

gut gegangen golischen Bur Dert der Ange

origer Woche in

rben?

ge ift verurteilt

Die Berhandlung

en.

bernommen,

rden war.

ber

Als

Als erster Zeuge wird heute früh Pfarrer Hartleib aus Klein- Schwalbach vernommen, der befundet: Am 9. No­vember um 5% Uhr teilte mir der Küster mit, daß die

Kirche mit meinen eigenen Schlüsseln geöffnet worden sei. Meine Schwefter lief hinunter in das Wohnzimmer, in dem die Kirchenschlüssel aufbewahrt werden. Sie tam sofort mit der Meldung zurück, daß die Diebe auch bei uns gewesen

feien.

Es waren alle Schubfächer herausgerissen, der Sekretär war aufgebrochen und die sämtlichen Kirchenschlüssel fehlten. Mit diesen waren die Kirche, die Sakristei und der Opferstod geöffnet worden. Auf dem Hochaltar lag eine Rerze, die angezündet gewesen war, ebenso lag in der Safriftei eine vom Hochaltar entnomme Kerze. Alle Schränke ber Safristei wurden geöffnet und durchsucht, auf dem Tisch lag alles durcheinander; ein Relch war auseinander gebrochen, das vergoldete Mittelstück fehlte. Der Kelch war in einem eisernen Wandschrank aufbewahrt gewesen. Der Schrank war ebenfalls mit einem Schlüssel geöffnet worden. Aus dem Pfarrhaus waren Geld und verschiedene Gegenstände entwendet worden. Aus der Küche fehlte ein großes Tranchirmesser.

genommen worden ist.

|

-

tommen.

-

-

-

-

-

brauche einen zünftigen Kollegen! Vors: Sprach er im Anschluß an den Vorschlag davon, latholische Pfarr­häuser aufzusuchen?- Zeuge: Nein, damit fam er erst am nächsten Tage heraus. Ober- Staatsanw. Theobald: Was mag Hudde unter einem ünftigen" Rollegen ver standen haben?- Beuge: Einen, der zu ihm hielt. Oberstaatsanw. Theobald: Was wollte Hudde auf dem Ost­.bahnhof?-- Beuge Abele: Das hat er nicht gesagt. Ich fragte, wo er hinwolle, aber er gab mir keine Antwort. Erst furz bevor wir auseinander fomen, sagte er: Mir ist es ganz egal, wohin ich fomme; ich will blog aufs Land und in fatholische Pfarrhäuser! Angefl. Hudde: Als Abele mir vorschlug, bei im zu übernachten, sagte er noch, er wolle seine wirtin bestehlen und damit am nächsten Morgen verschwinden. 8'uge Abele( erregt): Das ist eine große Gemeinheit von dem Hudde, das ist gar nicht war. Hudde: Doch!- Eine längere Zeit nimmt die Be­weisaufnahme über die Dauer des Aufenthaltes Huddes in Frankfurt a. M. in der Zeit zwischen dem Einbruch in der Klein- Schwalbacher Kirche und dem Heldenberger Mord, in Anspruch. Hubbe will am 9. und 10. November in Frant­furt gewesen sein und dabei auch einmal im Taunushotel übernachtet haben. Es werden darüber verschiedene Frank­furter Gastwirte, Oberfellner, eine Kellnerin 2c. vernommen. Schneider und Altwarenhändler Nelzner: Am 9. November abends sei der Angeklagte Hudde mit bloßem Kopf zu ihm gekommen, um eine filberne Uhr für 3,50 Mt. zu verkaufen. Er gab an, daß er nebenan in einer Wirtschaft gesessen habe und daß das Geld ausgegangen sei. Er habe die Uhr wieder zurücklaufen wollen, sei aber nicht mehr ge­Die Kellnerin Else Goldback bestätigt, daß Hubbe mit einem anderen Manne( Abele) bei ihr in der Wirtschaft den ganzen Nachmittag gesessen und gezecht habe. -Frau Stelzner: Der Mann, der die Uhr verkauft, habe noch einen Gegenstand, der aussah, wie ein Teil eines Kelches vorge­gezeigt und sie gefragt, ob das Gold sei. Sie habe es aber als mitnahm. Kriminalfommissar Geiwiß: Am 6. Dezember wertlos bezeichnet, worauf der Mann den Gegenstand wieder Kriminalfommissar Geiwiß: Am 6. Dezember habe er im Berstedt gelegen, um Sudde, der in Frankfurt sein sollte, abzufassen. Es sei ein Mensch namens Abele zu ihm herangetreten und habe ihm erklärt, daß er Hudde kenne. Der­selbe habe ihn verleiten wollen, Einbrüche zu verüben und habe ihn auf die Hanauer Landstraße mitnehmen wollen. Er sagte, er wüßte ein katholisches Pfarrhaus und brauche einen fouragierten Mann. Abele sagte weiter, daß. er zu­nächst auch mitgegangen sei, er sich dann aber doch über­legt habe und auf der Hanauer Landstraße umgekehrt sei! Kellner Büttner: Hudde habe in der Thielenhaus'schen Wirtschaft etwa für 7 Mark Zeche gemacht und nicht blos Abele, sondern auch andere Gäste freigehalten. Einige Tage später war Abele allein in der Wirtschaft. Derselbe las gerade in der Zeitung von dem Helden­Oskar gewesen sein, mit dem ich neulich hier war. Der berger Mord und sagte: das wird wohl mein Freund hat mich verleiten wollen, mit ihm zu gehen; ich habe es aber nicht getan, weil er so dummes Zeug redete. Die weitere Zeugenvernehmung erstreckt sich auf den Weg, den Hudde von Frankfurt bis Heldenbergen ein­geschlagen hat. Es wird dazu im Gerichtssaal eine große Wegefarte aufgestellt. Meggermeister Schaefer­Niederdorfelden: Kurz vor dem Morde, den Tag wisse er nicht, habe ein gut geileideter Meggergeselle bet ihm angesprochen. Er habe demselben 5 Pfennige und ein Stück Blutwurst gegeben. Er habe dem Handwerks­burschen gesagt: Na Du bist ja so gut genährt und haft so gute Klitsche( Kleidung) an( Heiterkeit), da ist es nett von Dir, daß Du auch mal auf dem Lande ansprichst! Willst Du auch arbeiten? Ich weiß einen Meister in Heldenbergen, bei dem hat sein Geselle Strike gemacht. Er gab mir feine rechte Antwort darauf, während ich Papier holen ging, um ihm die Adresse aufzuschreiben, war mein Hudde weg. Er rief mir noch Adieu zu( Stürmische Seiterkeit). den Angeklagten wieber? Beuge: Er war damals schlaufer und sieht heute besser genährt aus. Ich kann ihn nicht wieder erkennen. Auch die Ehefrau Schäfer vermag den Angeklagten nicht wiederzuerkennen. Der Angell. Sudde erklärt, daß er der Handwerksbursche gewesen sei. Es sei am Nachmittag vor dem Morde gewesen. Die Burst habe er mit Willy" geteilt. Die Beugen, ebenso noch andere, haben nur eine Person gesehen. Auch in einer Wirtschaft, in der Hudde auf dem Wege von Dorfelden nach Heldenbergen eingefehrt war und sich Brot hatte geben lassen, zu dem er die Brust verzehrte, ist er nur allein gesehen worden.

Fräulein Julie Hartleib bestätigt die Angaben ihres Bruders und kam auf das entwendete Tranchirmesser, daß in der weiteren Beweisaufnahmen noch eine Rolle spielen wird, näher. Vors: Angefl. Hudde, Sie haben von Zeugen mit aller Bestimmtheit gehört, daß ein Tanchirmesser fort. Hudde: Ich habe kein Messer mitgenommen. Bors.: Sie geben doch aber zu, den Ein­bruch in Klein- Schwalbach allein verübt zu haben.- Hudde: Vors.: Wie soll denn das Messer weggekommen Ja. Hudde: Das weiß ich nicht.- Vors: Ich rate Ihnen, doch die Wahrheit zu sagen. Es wird ja noch ein Zeuge kommen, der das Messer bei Ihnen auch gesehen hat. Hudde: Ich weiß von dem Messer nichts.

fein?

-

-

-

-

-

-

Die Beugin Wilhelmine Ostertag, eine 29 jährige Brostituierte in Köln, hat die Bekanntschaft der beiden Ange­flagten im Colosseum in Köln gemacht, als sie im Oktober nach dem großen Einbruch in Heppenheim nach Köln gekommen waren. Die beiden Fremden Hudde tennt sie genau wieder hätten eines Nachts in Begleitung eines unbekannten Dritten an ihre Wohnung geflopft und Einlaß erhalten. Sie verlangten Seft und Hudde sei nachher allein bei ihr geblieben. Vors: Wer hat den Sett bezahlt?- Zeugin: Hudde bezahlte alles. 24 Mart für zwei Flaſchen Sekt und gab mir noch zwanzig Mart, ir trafen uns noch einmal am nächsten Tag, aber die Beiden hatten sich inzwischen einer Tyroler Sänger gesellschaft angeſchloſſen und da ſagte ich mir das hat für Dich feinen Zwed!( Heiterkeit). Die Zeugin will aus dem ganzen Benehmen der beiden Fremden gleich den Eindruck gehabt haben, daß es mit denen nicht richtig sei" und will zu einer" Kollegin" gesagt haben: Ich glaube, die haben etwas gemacht!"- Der nächste Zeuge ist der Schmied Hermann Abele aus Frank furt a. M., der sich wegen Körperverlegung und Ur­fundenfälschung zur Zeit in Frankenthal in Strafhaft befindet. Am 9. oder 10. November also unmittel bar nach dem Einbruch in Klein- Schwalbach hat der Beuge, der ohne Arbeit war, den Angeklagten Hudde in einer Wirtschaft kennen gelernt und mit ihm gekneipt und thn über Nacht in seine Wohnung mitgenommen. Am nächsten Morgen habe Hudde ihm angetragen, mit ihm zu gehen und katholische Pfarrhäuser aufzusuchen. Hudde habe hinzugesezt: Da ist immer Geld! Wenn Du mit mir fommst, wirst Du immer Geld haben.( Lebhafte Bewegung.) Hubde habe dann zum Ostbahnhof hinwollen, er habe ihn auch zunächst hinbegleitet, aber sei dann doch zurückgeblieben, weil er nicht mitmachen wollte. Vors: Bußten Sie, wie er hieß?- Buge: Ich hatte ihn nach seinem Namen gefragt, er sagte, das sei Nebensache, er heiße Detar. Vors.: Nannten Sie ihm Ihren Namen? Beuge: Nein, ich fagte dann auch nur, daß ich Hermann heiße. Hubbe hatte ein langes Messer bei sich und erzählte, daß er in Mainz einen zünftigen" Rollegen gehabt habe, der aber verhaftet worden sei. Dabei sei ihm auch fein Revolver weggenommen worden. Der Zeuge ist im Dezember selbst unter dem Verdacht der Mittäterschaft in Haft genommen worden. Hudde bestreitet, ein Messer dem Abele gezeigt zu haben. Er habe nur einen Meißel gehabt. Bors: Mit dem Meißel tommen sie jest zum

-

-

-

-

ubmord in Hel daß man ein offenes Messer in der Tasche tragen kann.

"

-

-

-

-

Bors.: Erkennen Sie

-

Es tritt dann um 1 Uhr die Mittagspause ein. ( Fortsetzung folgt.)

Der Gerichtshof

ist in folgender Weise, was wir gern noch nachtragen wollen, zusammengesetzt:

Präsident: Landgerichtsrat Praetorius; Beisiger: Landgerichtsrat Koch, Landrichter Dr. Friedrich; Ergänzungsrichter: Amtsgerichtsrat Wachtel;' Geschworene: Bankier Rudolf Bücking­Alsfeld, Landwirt Hch. Christ. Fauerbach- Büdesheim, Rechner Louis Geist- Ober- Widdersheim, Landwirt Peter Ganert 3.- Quedborn, Müller und Landwirt Karl Goppel­Pfordt, Bäcker Jakob Jhring- Lich, Pächter Heinrich Streff Konhausen, Landwirt Andreas Lepper 3.- Zell, Mehlhändler Karl Hch. Rausch- Friedberg, Bächter Ru­

Se er diefem ge ersten Male. Hudde: Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dolf Weiß- Hof Graß, Ingenieur Karl J. Wezel- Nieder­nerfucht, ihm Bruge: Das Meffer war in Papier gewickelt und er sagte Ersakgeschworene: Bürgermeister Karl Leschhorn 2.

das geschehen,

ann wird es

g) Bei anderer

bbe ihm einmal

bann geb' Du

noch: Jeder Mezger hat sein Stichmesser!( Be­wegung.) Vors: Das ist sehr wichtig. Bleiben Sie unter Ihrem Eid bei dieser Aussage? Beuge: Jawohl! Bors: Hat der Angeklagte Sie nicht auch gefragt, ob Sie Rourage hätten? Benge: Nein, er sagte nur: Ich

Erlenbach und Bankier Joh. Georg Windisch- Friedberg. und Landwirt Hch. Karl Weith- Nieder- Wölstadt.

Lokales.

6. Jnui 1905.

P Unfug. In der Nacht von Samstag zum Sonntag wurde das Liebigdenkmal, jedenfalls von Nachtschwärmern, verunziert. Das ganze Denfmal war mit Reisig und dürren Aesten behängt, den einzelnen Figuren waren Blumentöpfe auf die Köpfe geftülpt und Liebig selbst hatte noch einen Weichselstock am linken Arm hängen. Wir meinen, derartige Spässe, durch die gar zu leicht eine Beschädigung des Dent­mals herbeigeführt können, sollten doch vermieden werden.

? Seltsamer Wettlauf. Auf eine eigentümliche Idee verfiel am Himmelfahrtstage ein Student. Er flammerte sich in der Nähe von Braunfels an einen Zug und lief eine ganze Strecke hinter ihm her. Der Zug warf ihn zu Boden und schleifte ihn eine ganze Weile mit, bis der Student von ihm getrennt wurde. Der Streich ist noch verhältnismäßig gut abgelaufen, da der Wettläufer außer P Diebstahl. Der Gelegenheitsarbeiter Jakob Schlen­zerrissenen Kleidern keinen weiteren Schaden genommen hat. becker aus Bieber entwendete am Samstag Abend aus der Würstküche eines Gießener Mezgers Wurst und Fleischwaren im Werte von 6 Mart. Der Dieb ergriff die Flucht, wurde aber eingeholt und verhaftet, die gestohlenen Sachen warf derselbe während der Flucht weg.

P Gelegenheit macht Diebe. Ein Gießener

Glaserlehrling benuzte beim Einsetzen einer Dachfensterscheibe

in einem Hause im Großen Steinweg die Gelegenheit, aus einem Schrant 1 Mart 50 Pfg. zu entwenden.

= Obstanssichten in Oberhessen. Die trockene und fühle Witterung während der Blütezeit war den Obst­bäumen überaus günstig, die Blüte konnte sich prächtig ent­wickeln und der Fruchtansah versprach elne reiche Ernte. Bei der, aber schon seit Wochen herrschenden Trockenheit ist ein Fruchtabfall unausbleiblech, sodaß die erhoffte gute Obst­ernte sehr in Frage gestellt ist.

= Heuchelheim. Am Sonntag fand im Gasthaus zum Treppchen" Schlußaktus verbunden mit Breisverteilung bes hiesigen Gabelsberger Stenographen- Vereins statt. Es ist dies der erste Anfängerkursus, der mit 17 Teilnehmern seinen Abschluß fand.

?? Krofdorf, 5. Juni. Förster Schneider dahier ist der Charakter eines Königl. Hegemeisters verliehen worden. § Nieder- Gemünden, 5 Juni. In allernächster Beit wird die oberhessische Kornhaus- Genossenschaft in Burg Nieder- Gemünden ein Kornhaus errichten.

* Bad- Nauheim, 5. Juni. Bis zum 1. Juni sind 6985 Rurgäste angekommen. Bäder wurden bis zum 1. Juni 66 223 abgegeben.

? Alsfeld, 5. Juni. Lohnbewegung. Heute Morgen sind sämtliche Bauarbeiter in den Streit getreten. § Hirschhorn, 5. Juni. Bluttat. Einige Mitglieder eines Kriegervereins, der einen Ausflug nach hier gemacht hatte, gerieten hart aneinander, nachdem sie des Guten zu­biel getan hatten. Unser Bürgermeister Zipp wollte den Streit schlichten und trat unter die Parteien. Darüber er­bost holte ein Bursche mit seinem Bleifnüttel aus und ließ ihn mit voller Wucht auf[ 8ipps Ropf niedersausen, sodaß der Schädelfnochen zersprang und das Gehirn hervorqnoll. Der Bustand 8ipps ist hoffnungslos.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Mittwoch, den 7. Juni. 8unächst ergiebige Gewitterregen, später am Tage langsam aufheiternd und erheblich fühler.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marktberichte.

Stebes, 6. Mat. Auf dem heutigen Wochenmarkt toẞteten Butter per fb. C9.0-1.05 R., Hühnereler per Stüd 5-6 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 f., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 80-84 Bfg. Schweine fletsch gesalzen per fund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfb. 70-74 Bfg. Sammelfletsch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.50 b. 7.00 Mt., Zwiebeln per St. Mr. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. per Stüd, Bentner 3-4 Mr. Nepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00 Nüffe 100 St. 00-00 fg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktgett von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 5. Juni 1905.

Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M.

Flenpreise in Gieken

Ochsen Kälber Schweine

do.

Getreidepreise in Mannheim

18.7 W. 15 35"

50 kg Schlachtgewicht 71-73 m./ kg 70-80 Bf. 1/8 1 87-90 Pf do. 70-74 69-70 do. 66-76 Brotprelle in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f Edwarzbr. do. 48

"

"

"

"

Weizen 100 kg Roggen do.

Verantwor! li: für die Politik und den Jaferatentes: Ibin Klein, für den#brigen Jhalt: Georg Horn, beids in Blem

A

Wenn Sie

ZÜRICH oder LUZERN

besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der

Seidenstoff- Fabrik- Union

ADOLF GRIEDER& CE,

zu besichtigen.

C

Beste Bezugsquelle.

Muster umgehend

G

N