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bearbeitet. Aus den Aufzeichnungen geht hervor, daß das Netz der Verkehrswege in der Neuzeit eine ganz außer­ordentliche Ausdehnung erfahren hat. Seit 1881 bis zu Anfang des Jahres 1804 sind 932 km Kreisstraßen mit einem Kostenaufwand von nahezu 11 000 000 Mt. neu erbaut, bezw. umgebaut worden. Die gemittelten Kosten für 1 km Neubau betragen 11767 Mr. Von den zur Zeit vorhandenen 4857 km Kreisstraßen( ein schließlich der 1862 km früheren Staatsstraßen) ent­fallen auf die Provinz Starkenburg= 1681. auf die Provinz Oberhessen= 2197, auf die Provinz Rheinhessen= 979 km, während die 1481 km Eisen­bahnen sich verteilen: auf die Provinz Starkenburg mit 561, auf die Provinz Oberhessen mit 505, auf die Provinz Rheinhessen mit 415 km. Die Längen der Verkehrswege innerhalb der einzelnen Kreise sind naturgemäß sehr verschieden; ein übersicht liches Bild bezüglich deren Verteilung auf Kreise, Flächeneinheit pp. gewähren, die hierzu gefertigten graphischen Darstellungen. An gesetzlichen Staats­Beiträgen zu 3w.den des Kreisstraßen- Neubaues wurden vom 1. April 1832 bis 31. März 1904 1 227 883 geleistet: an die Provinz Starkenburg Mart, an die Provinz Oberhessen= 1174 888 Mark, an die Provinz Rheinhessen= 290 470 Mark Zu dem gleichen Zwecke wurden aus dem ftaatlichen Unterstügungsfonds seit 1. April 1888 bis 31. März 1904 an minderbemittelte Kreise und Gemeinden an Unterstützungen gewährt= 840 833 Mark.

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Toteswürfel. Es wird uns folgendes geschrieben: Im Hohenzollernmuseum- Berlin befanden sich zwei äußer­lich gleiche Würtel Totenwürfel genannt. Unter dem Großen Kurfürsten von Brandenburg wurde in Berlin ein Mord verübt, der großes Aufsehen erregte. Das Opfer war ein junges schönes Mädchen, geliebt von 2 Soldaten. Beide wurden verhaftet, beide leugneten den Mord begangen zu haben. Einer, Ralph, hatte thn tatsächlich aus Eifersucht, weil sein Kamerad Alfred thm vorgezogen wurde begangen. Die angewandte Tortur brachte kein Geständnis. Da befahl der Kurfürst daß das Gottesurteil" entscheiden solle. Die beiden Soldaten sollten mit zwei Würfeln um den Tod spielen. Welcher die geringste Zahl werfen würde sei der Mörder. Der Kurfürst mit großem Gefolge wohnte dem Todesgericht bei. Ralph warf zuerst, aber die höchste Zahl zwei Sechs. Da fiel Alfred auf die Knie und rief: Allmächtiger Gott, du weißt, daß ich un­schuldig bin." Dann nahm er die Würfel und warf einer sprang in zwei Stücken. Zwei sechs Punkte lagen nach oben und auf dem abgesprungenen Stück noch einer, also 13. Die Gesellschaft war starr, besonders als Ralph wie vom Blig getroffen zusammenbricht. Als man ihn wieder zu sich gebracht hatte, gesteht er den Mord ein. Der Kürfürst aber rief gerührt: Gott hat gesprochen".

am

m Grünberg, 5. Januar. Die Tagesordnung für die nächste Gemeinderats- Sigung kommenden Montag, abends 7 Uhr, ift: 1. Eisenbahn Lich- Grün­berg; Uebernahme von Obligationen. 2. Abhaltung der städtischen Holzversteigerungen.

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+ Krofdorf, 5. Janur. Wie wir bereits gestern mit­teisten, hat die Untersuchung ergeben, daß der so jäh aus dem Leben geschiedene Förster Lucas das Opfer eines Un­glücksfalls geworden ist. Dienstag Nachmittag 3 Uhr hatte Lucas noch eine Abteilung Waldarbeiter aufgesucht, um ihnen ihre

Abeiten zuzuteilen und sie darauf wieder verlassen. Wenige Minuten darauf fil der Todesschuß, den die Arbeiter aber nach Lage der Umstände für einen Fehlschuß auf einen hoch in der Luft kreisenden Raubvogel hielten und ihm deshalb weiter feine Aufmerksamkeit schenkten. Die Familie des Sörfters wurde zwar etwas beunruhigt, als Lukas abends nicht heinikehrte, nahm aber an, daß er die Nacht bei seinem Sohne in Wißmar verbringe und zog am folgenden Morgen aus Wißmor die Nachricht ein, daß er dort nicht übernächtigt habe. Schlimmes befürchtend machte man sich sofort auf die Suche und fand dann Lutas entseelt vor. Die Teil­mahme für die so hart getroff nen Familie ist hier algemein. Der Berunglückte erfreute sich in allen Kreisen der größten Hochachtung und Beliebtheit.

> Buzzbach, 5. Januar. Unser Bahnhof erhält

deftrische Beleuchtung.

K Gernsheim, 5. Jan. In dem Konkursverfahren über die Rheinische Zuckerfabrik, das 3 Jahre gedauert hat, hand gestern der Schlußtermin statt. Die ca. 5000 Gian­biger erhalten als Restzahlung noch 154/10 Prozent. 10 Pro­aunt haben sie bereits früher erhalten.

K Aus dem Odenwald. Der Landwirt Schmohl zu Siltersklingen suchte in der Neujahrsnacht in vorgerückter Stunde seine Wohnung auf. Unterwegs kam er über Biesen, entkleidete sich bort im Rausch und legte sich schlafen. Am Nenjahrsmorgen wurde er erfioren aufgefunden.

3.- 6. Ditober 1848 in Mainz tagte. In Anerkennung feiner zahlreichen Verdienste wurde der Verstorbene im Jahre 1875 von Papst Pius IX. zum Ritter bes St. Georgs­Ordens ernannt und vom Bapst Leo XIII. durch Verleihung des filbernen Ehrenkreuzes Pro ecclesia et pontifice" ausgezeichnet.

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K. Hanau, 5. Januar. Das Komitee für Errichtung einer Eisenbahn Hanau- Nord- Büdingen hat nun­mehr seine Arbeit aufgenommen.

K. Von der Rhön, 5. Januar. Aehnlich wie auf dem Feldberg im Taunus sollen auf der großen Wasserfuppe in fommendem Sommer zum ersten Male Rhön- Turnspiele ab­gehalten werden. Der Rhönklub steht dem Projekt sehr sympathisch gegenüber.

K Darmstadt. Geheimer Justizrat Dr. Rießer ist am 31. Dezember aus der Direktion der Bank für Handel- und Industrie in Berlin ausgeschieden. Rießer war früher Rechtsanwalt in Frankfurt a. M.

S. Darmstadt, 6. Januar. In der geftrigen Ver­sammlung des Gartenbauvereins, in welcher Herr Oberlehrer Nack aus Gernsheim einen Vortrag über Biele und Erfolge des Pflanzenschutzes hielt, wurde folgende Resolution an­genommen:

A

Der Gartenbauverein spricht den Wunsch aus, es möge seitens der Regierung in Darmstadt eine Ver­suchsstation für Pflanzenschutz für die wachsenden Bedürfnisse des Obst- und Gartenbaues, der Land- und Forstwirtschaft errichtet werden."

Der Verein zählt jezt 465 Mitglieder, auch der Finanz­minister ist demselben beigetreten.

Sängers Jahresschluß.*)

Eh' das müde Jahr will scheiden Gönnt mir noch ein letztes Mort: In dem Kreislauf flücht'ger Beiten Ist ein Jahr nur ein Akford.

Sind im ew'gen Sphärenflange Jahre die vorüber zieh'n, Hier auf uns'rem Lebensgange Nur verklungne Melodien.

-

Eins um's and're wird vollendet, Stunden sind der Taftschlag nur, Wird das Notenblatt gewendet Singen wir die letzte ,, Dur".

-

Jahr um Jahre zieh'n von dannen Und verhallet Lied um Lied, Ob beim Singen Tränen rannen, Ob das Aug' vor Freude glüht. Aber einst, wenn uns're Weisen Sind verhallt am Friedhofstor, Wird in Seraphinenkreisen Stimmen ein der Sängerchor.

Wenn schon hier im Staubgewande Kann ein Lied das Herz erfreu'n, Ach, wie mag's im Heimatlande Bei den sel'gen Klängen sein. Wo die Morgensterne fingen Vor des Lammes Ehrentron, Cherubin den Reigen schlingen Dort bei gold'ner Harfen Ton. Darum eh' das Jahr will scheiden Schließ dies Wort in'e Herze ein: Selig ist in flücht'gen Zeiten Sich dem ew'gen Liede weih'n.

Selig ist's, den Fuß im Staube Schon die Seele himmelwärts- Auf dem Liede trägt der Glaube Einstens heim das Sängerherz!

Gedicht, das wir seines tiefen Inhaltes wegen noch nachträglich *) In einer auswärtigen Zeitung fanden wir vorstehendes zur Kenntnis geben wollen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 7. Januar. Trüb, windig, Niederschläge, zunächst noch

etwas fäfter.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. Januar, 1. nach Epiphanias. Landes Missionsfest. In der Stadtkirche.

Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.

Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Professor D. Stamm.

Donnerstag, den 12. Januar, abends 8 Uhr im Mar­

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Sonntag, ben 8 Januar.

Fest der Erscheinung des Herrn.

Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Fest- Anbacht mit Segen.

Israelitische Beligionsgesellschaft. Sabbathfeier am 7. Januar 1905. Freitag Abend 4.15 Uhr. Samstag vormittags: 8.30 Uhr. Predigt.

Samstag Nachmittag: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 5.30 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7.10 Uhr.

abends 4.00 Uhr.

Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 1. Sonntag, nach Epiphanias( 8. Jan.) Landes­issionsfest, predigt über die Heiden- Mission

1. vormittags: Defan Wagner.

2.

Text: Matth. 2, 1-12. Lied Nr. 174. nachmittags: Pfarrer Schmidt.

Lexi: Jes. 60, 1-6. Lied Nr. 175. Gottesdienst in Lumda vormittags 91/2 Uhr. In allen Gottesdiensten Kollekte für die Mission. Katholischer Gottesdienst in Grünberg

findet statt: Sonntag, den 8. Januar, vormittags 91/2 Uhr.

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentelle XIbin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid zu Gießen.

Bei Philippi.

X.

Die Nr. 3 des Kritik und Aufklärungsblattes Schwarze Zeitung"( Straßburg) enthält einen hochinteressanten Artikel, den wir Raummangels wegen an dieser Stelle leider nicht abdrucken fönnen; aber jedem, der sich einen klaren Blick und einen tiefern Einblick in die Logik Sorblets verschaffen will, ist die Lektüre gerade dieses Artikels wärmstens zu empfehlen. Auf der Tagung des Landwirtschaftsra es hatte Soxhlet folgende Behauptung aufgestellt, welde sofort auch durch eine Anzahl Zeitungen nachgedruckt wurde: Wer mit der Bauernfreude" Knochenbrüchigkeit vorbeugen wolle, zahlt für das Pfund phosphorsauren Kalt darin 7 Mt. In Form bon Futterfalt faust man ihn für 15 Pfg.". Herr Laufer erwiderte prompt: Es ist durchaus unzutreffend, daß in Bauernfreude" das Pfund phosphorsaurer Kalt 7 Mt. fofte. Wahr ist vielmehr, daß Herr Prof. ir. Steuert unter Eid bewiesen hat, daß der in ,, Bauernfreude" enthaltene phosphorfaure Kalk in Prima Qualität auf 15/5 Pfg. zu stehen kommt." Wir halten es für notwendig, deshalb besonders auf die in der Schwarze Zeitung" abgedruckten Ausführungen hinzuweisen, weil Soxhlet kein anderes Ziel mehr als die Vernichtung der Bauernfreude" zu kennen scheint. Schwer muß ihn geärgert haben, daß die Firma Laufer den Mut gehabt hat, ihn wegen Beleidigung nach§ 186 und 187 St. G. B. vor Gericht zu ziehen, und ihn auf eine Buße von 6000 Mt. zu ver­flagen. Soxhlet schor der Bauernfreude" dafür furchtbare Rache. Beim Landwirtschaftsrat stellte er Antrag auf vollständige Ver­tilgung dieser Futterwürze. Erfolg wird Soxhlet damit nicht er­zielen. Im übrigen seien unsere Leser auch auf die Nummer 4 der Schwarze Zeitung" hingewiesen, welche sehr intereffante, beachtens­werte Mitteilungen nach dieser Richtung enthält. Mancher wird dann auch ein Verständnis dafür bekommen, welch' ein erbittertes Ringen zwischen Theorie und Praxis z. 3. besteht. Wir sind über­zeugt, daß die Praxis den Sieg davon tragen wird, wennschon das erft wohl nach langem Kampfe erreicht werden wird. Unsere er­fahrenen Landwirte aber werden hierbei sicher stets auf Seiten der Praris zu treffen sein.

Auf 30 Pfg tarierte Soxhlet den Wert der Bauernfreude". Hören wir, wie Herr Prof. Dr. Wein unter Eid vor dem Amts­gericht in Freising sich zu dieser Frage, die von Prof. Dr. Steuert bereits in einer für Bauernfreude" überaus günstigen Weise be­antwortet wurde, stellte. Herr Prof. Dr. Wein beschwor:

" I habe mich durch Umfragen bei Fachleuten über diese Frage orientiert und folgendes in Er­fahrung gebracht: Nach der Rezepturtare kostet 1 Bfund ,, Bauernfrende" ohne Berechnung von Spachteln w. f. w., weus fie in Avotheken her tage etwa die Hälfte. Dabei ist aber auch in Be­gewellt würde, 5 Mark, nach der Handverkaufs­tracht zu ziehen, daß bei Anfertigung eines solchen Puivers in Apotheken die Bestandteile nicht so fein gepalvert sind, wie dies bei der mir freude" der Fall ist. Die feine Mahlung ver­vom Gericht vorgelegiem Probe der Bauern­

ursacht dem Fabrikanten nicht unbedeutende Mehr­token. Demgemäß fann ich mich der von Soghlet geäußerten Anschauung, daß das Pulver, das pro fund zu 60 fg. und pro Ztr. zu 45 Mt. bertrieben wird, dem Landwirt zu teuer verfauft werde, nicht anschließen. Ich erachte vielmehr den Preis im Hinblid auf die Fabrikationsfoften und Geschäftsspesen als einen angemessenen.

K Mombach), 4. Jan. Ein 18jähriger Bursche steckte einer brennenden" Frosch" als ein Polizeidiener auf ihn fussal Kirchstraße 9. Bibelstunde 4. Corinth. 11. Pfarrer hoch, sondern ein durchaus ber chtigter fei ulam in den Nermel, sodaß er erhebliche Brandwunden

exlitt.

Schwabe.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Rubergottesdienst für die Lukas­

In der Johanneskirche.

Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Schulz. gemeinde. Pfarrer Ealer.

K Mainz, 5 Januar. Im Alter von 80 Jahren ver­ced gestern Abend nach einem arbeitsreichen Leben, dessen Epur Opfer, Erfolg und Entsagung fennzeichnet, der frühere langjährige Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Johann Falt III. Mit ihm ist ein ganzer Mann, ein Mann der das Herz auf dem rechten Fleck hatte, dahingegangen. Exit 1873 war der Verstorbene Besizer des Buptorgans der Centrumspartei in Hessen und Din angrenzenden Landesteilen des Mainzer Journals", er zu hoher Blüte brachte. In jungen Jahren gründete Fall im Verein mit Moufang, Professor Riffel in den Dirztagen des Jahres 1848 den Piusverein für religiöse Fuiheit und war Mitveranstalter der ersten Generalver- Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit ammlung der Katholischen Vereine Deutschlands, die vom

Nach sämtlichen Gottesdiensten wird eine Rollette zum Besten der Heidenmission erhoben. Montag, den 9. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Ronfirmandensaal der Lukasgemeinde. Text: Offb. Joh. 3, 7-13. Pfarrer Euler.

Batholische Gemeinde. Samstag, den 7. Januar.

zur hl. Beichte.

Damit sind die Gegner der Bauernfreude" glatt desapouiert. Wir können diese Gelegenheit nicht vorüber gehen lassen, ohne da rauf hinzuweisen, daß de staatliche landw. Bersuchsstation zu Ebs­torf, deren Leiter Herr Prof. Dr. Beute ist, eine Anfrage dahin be= antwortet hat, daß der Preis der Bauernfreude" keineswegs zu Die staatl. landwirt­schaftliche Versuchsstation hatte sich 1 Pfund Bauernfreude" in der Apotheke anfertigen lassen, dafür aber vielmal mehr bezahlen müssen, als der Preis bei der chem. Fabrik Th. Lauser beträgt.

Und wie stellte sich Herr Prof. Dr. Steuert zur Preisprage? Sein eidliches Gutachten lautet folgendermaßen:

Nach den Rezeptursätzen in Apotheken würde das Pulvergemisch Bauernfrende" sicher das Fünffache kosten. Selbst im Engros Einkauf kommt das Pfand auf 60,92 Pfa. zu stehen; der Breis der Bauernfreude" muß daher als ein angemessener angesehen werden".

"

Diesen Urteilen über die Preisfrage werden wir in der nächsten Nummer noch weitere beifügen. Unsere Leser ersehen aber daraus schon jetzt, daß sie Bauernfreude" mit Recht als das beste und billigste Anregungs und Genußmittel bisher angesehen haben und daß sie dieser ih er in der Praxis gewonnenen Anschauung durch weitere Verwendung der Bauernfreude" auch in der Folge zu ihrem Nutzen getreu bleiben sollen.