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ganz in der Nähe von Tanger unter dem Schutze Raijulis an und raubte Vich, das zum Teil Europäern gehörte. Haisuli, der im Begriffe ist, seine Streitkräfte zu ergänzen, hatte einige Scharmützel, bei denen mehrere Personen ge­tötet und mehrere verwundet wurden. Die Behörden reichten eine Klage bei dem deutschen Konsul in Casablanca ein. In einem Streite erschlugen zwei Araber einen fran­zösischen Staatsangehörigen. Die Bevölkerung ist in großer Erregung. Das Ultimatum Frankreichs läuft heute ab. Außer den bereits bekannten Forderungen stellt Frankreich noch andere, darunter die Ueberreichung einer Entschuldi­gung sowie die Regelung bereits früher gestellter Forde­

rungen.

Deer und flotte. Armee- Märsche in Liedern. Der Kaiser ordnete eine Sammlung von Armeemärschen in Liedern an, damit diese von den Mannschaften gesungen werden.

Soziales Leben.

Aussperrung in Dresden. Bei der Nähmaschinenfabril und Eisengießerei Seidel und Naumann, Aktiengesellschaft, sind sämtliche Betriebe geschlossen worden, weil eine Anzahl ausständischer Arbeiter die Arbeit in der festgesetzten Zeit nicht wieder aufnahmen. Die Aussperrung trifft 2500 Arbeiter.

Nab und Fern

Opfer der Genicstarre. Seit dem November vorigen Jahres sind an Genickstarre in Preußen 3250 Personen er­frankt, von denen 1750 an der Krankheit starben. Daran entfallen auf die Provinz Schlesien rund 2950 Erkrankungs­und 1600 Todesfälle.

Unglücksfall im Bergwerk. Auf der vierten Sohle der Zeche Bruchstraße" in Witten erfolgte bei einem Spreng schuß eine Explosion schlagender Wetter. Drei Bergleute erlitten lebensgefährliche Verlegungen, zehn wurden leichter verwundet. Der durch die Explosion verursachte Brand wurde bald gelöscht.

Auf der Jagd verunglückt. In dem königlichen Forst Karnkewig( Kreis Schlawe) wurde der Regierungsrat von Hassenstein aus Stralsund, der seit einigen Tagen dort bei seinem Bruder, dem Oberförster von Hassenstein, auf Be­such weilte, tot aufgefunden. Ein Schuß war ihm in den Kopf gedrungen und hatte das Gehirn bloßgelegt. Eine Rugel saß noch in dem einen Laufe des Gewehres, während die abgeschossene Hülse neben der Leiche am Boden lag.

Ein Militär- Automobil verunglückt. Auf der Ahrstraße zwischen Langenschwalbach und Hohenstein versagte die Steuerung eines in voller Fahrt befindlichen Militär- Auto­mobils. Das Fahrzeug überschlug sich. Die drei Insassen, ein Offizier, der Chauffeur und ein Militärradfahrer, wur den herausgeschleudert. Während die beiden letzteren nur leichtere Verlegungen davontrugen, wurde der Offizier er. heblich an den Armen und Beinen verlegt.

Ermordung einer Post- Elevin. In Hoch- Stüblau bei Danzig wurde auf der Straße das beim Postamt zur Er. lernung des Dienstes eingetretene Fräulein Heiene Ma­lewski tot aufgefunden. Sie hatte am Kopfe schwere, von einem Gewehrschusse herrührende Wunden. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich auf den Postboten Kamischke, der mit der Toten ein Liebesverhältnis unterhalten haben soll. Kamischke, der verschwunden war, hat sich am Tage nach der Tat dem Amtsgericht in Pr.- Stargard gestellt.

Wieder ein Eisenbahnunfall. Kurz vor Magdeburg fuhr ein von Thale kommender Zug auf eine Rangiermaschine auf. Da der Zug seine Schnelligkeit schon erheblich gemin­dert hatte, kamen die Passagiere mit leichteren Kontusionen davon.

Unglücksfall beim Preisschießen. Auf den Militär­schießständen in Liegnig hielten die Offiziere des Königs­Brenadier- Regiments ein Preisschießen ab. Nach Beendi Jung des Schießens brachten mehrere Grenadiere die Ge­vehre in die Kaserne zurück. Dabei ging aus einem ver­jehentlich nicht entladenen Gewehr der Schuß los und fuhr zwei Grenadieren von hinten durch den Unterleib. Einer der Verunglückten starb am nächsten Tage.

Bei der Pfändung erstochen. In der Nähe von Meran sollte der Schuhmacher Zanotti wegen einer Schuld von 60 Kronen gepfändet werden. Da er und seine Frau als ge­walttätige Leute bekannt sind, nahm sich der Erekutor einen Gendarmen zum Schuße mit. Die beiden Amtspersonen wurden sofort von dem wütenden Ehepaar, sowie dem Bru­der und der Mutter der Frau mit Messern und sonstigen Waffen angegriffen. Im Kampfe erhielten Zanotti und dessen Frau von dem Gendarmen tödliche Stiche. Die bei­den anderen wurden von den Beamten überwältigt.

Der Spekulant als Wohltäter. An der Londoner Börse hat ein Spekulant am Tage, da die Kunde von dem Ah­schlusse des Friedens den Geldmarkt beherrschte, durch glück­liche Wagnisse vierzig Millionen Mark verdient. Aus Freude darüber spendete er zwei Millionen Mark für Wohltätig. feitszwecke.

Gold in Finnland. Das neueste Goldland ist das rus­ische Großfürstentum Finnland. Dort wurde eine Gold­ider entdeckt. Man fand einen Goldklumpen von 8 3en­timeter Länge, 4 Zentimeter Breite und 1 Zentimeter Stärke.

Ausgesetzte Kinder. In einem Walde in der Nähe von Colchester fand man 7 Kinder im Alter von 13 bis zu 3 Jahren fast nackt und halb verhungert unter einer Decke zusammengefauert sitzend. Sie erzählten, daß ihre Eltern jie vor 14 Tagen in den Walde verlassen und daß sie seit­dem von Beeren ihr Leben gefristet hätten. Einige der Kleinen waren so schvach, daß sie kaum zu gehen vermochten. Die Polizei sucht cifrig nach den Rabeneltern.

äußeren Anlaß zu der Maßregel bot die Tatsache, daß jüngst­hin an einem Abende der Kassierer des Königlichen St. Josefs- Spitals, Vicomte da Espinhosa, 160 000 Mart talgelder verspielt hatte.

Vom Blitz gezeichnet. In der Nähe von London wurde ein junger Mann unter einem Baum, unter dem er vor einem Gewitter Schutz gesucht hatte, vom Blitz erschlagen. : n verschiedenen Stellen der Leiche zeigte die Haut deutliche Abzeichnungen von Blättern des Vaumes in roter Farbe.

Sieben Personen ertrunken. Vor Boulogne- sur- Mer unternahm ein Schwimmeister mit seinen beiden Töchterr und vier Personen eine Bootsfahrt auf dem Meere. Drei­hundert Meter vom Strande brachte ein Wirbelwind das Boot zum Kentern, und nach verzweifeltem Kampfe ertranken alle sieben Insassen des Bortes vor den Augen der am Strande promenierenden Badegäste.

Verbot der Svicthüllen in Portugal. Die Oberpolizei­behörde in Lissabon hat für alle Kasinos im Lande das Roulette- und das Trente- et quarante- Spiel verboten bei Androhung sofortiger Schließung. Das Spiellaſter rui­niert in Portugal jährlich hunderte von Eristenzen. Den

Ein menschliches Ungeheuer. In dem Territorium Kouang- Tscheou im französischen Indo- China hatte der Ver­waltungschef namens Liégeot entsetzliche Greuel an Ein­geborenen sich zu schulden kommen lassen. Er band die Un­glücklichen an einen Pfahl mit dem Kopf in aufgehobener Stellung. Unter dem Kinn pflanzte er ein Gewehr mit einem Bajonett auf. Ebenso brachte er links und rechts vom Angebundenen in schiefer Stellung ein Bajonett in Kopfes­höhe an. Nun schlug er seinem Opfer mit einem Stock auf den Scheitel oder die Wangen. Je nach der Richtung des Schlages fuhr der Unglückliche mit den Wangen oder dem Kinn in die Bajonette, die ihn langsam zu Tode spießten. In seinem Garten hatte der Unmensch einen ganzen Kirch­hof seiner Opfer. Auf Grund der Anzeige eines Unter­gebenen ordnete der Generalgouverneur eine Untersuchung an, der Liégeot dadurch zuvorkam, daß er sich erschoß.

Sieg deutscher Ruderer in Frankreich. Im Bassin von Courlevoie fand der alljährliche Ruderwettkampf zwischen französischen und deutschen Mannschaften, je 8 Mann um­fassend, statt. Frankreich war durch die Société Nautique de la Basse Seine, Deutschland durch eine Mannschaft aus Frankfurt a. M. vertreten. Die Wettfahrt ging über 2,5 Bilometer. Der Kampf blieb bis zuletzt zweifelhaft; ersi 5 Minuten vor dem Ziel gewann das Frankfurter Boot einen Vorsprung und siegte mit ein und dreiviertel Längen. Die Sieger wurden vom Publikum lebhaft begrüßt.

Großes Fener in Adrianopel. Durch eine Feuersbrunst wurden in Adrianopel fast 7000 Gebäude vernichtet. Die katholische und die armenische Kirche, die polnische Schule, ein Frauenkloster, viele Moscheen und das Telegraphen bureau sind ein Raub der Flammen geworden. Mehrere Personen büßten das Leben ein.

Von der Choien. Eine Meldung, berzufolge in Thorn unter dem Militär Cholerafälle vorgekommen seien, hat sich bislang nicht bestätigt. Ein Pionier ist an Brechdurchfall erkrankt Er ist sofort abgesondert, sein Befinden hat sich schon gebessert. Trotzdem sind sämtliche Mannschaften, die mit dem Erkrankten zusammengelegen haben, auf 5 Tage im Fort Herrmann Balf untergebracht worden. Bei einem Schiffer in Treul ist Cholera amtlich festgestellt worden. In Grabowfo ist eine aus Schulit gekommene Schiffers­frau gestorben. Es ist dies der erste auf einem Kahn vor­gekommene Erkrankungsfall. In Mocker bei Thorn ist ein 14jähriges Mädchen choleraverdächtig erkrankt. Außerdem werden zwei choleraverdächtige Fälle aus der Jakobsvorstadt in Thorn gemeldet. Der Regierung in Bromberg ist ein Flößer namens Sell im Josefinen- Kanal bei Nakel als cholerakrank gemeldet, als choleraverdächtig in Nakel 4 Per­sonen, 2 Männer und 2 Frauen, von der Ueberwachungs­stelle Negedamm ein Flößer, in Stöwen, Kreis Kolmar, ein Arbeiter und eine Arbeiterfrau, in Weißenhöhe der Arbeiter Lamprecht, im Kreise Czarnifau in den Ortschaften Briesen­dorf, Romanshof, Walkowitz je ein Arbeiter. Verstorben sind an Cholera der Schiffer Zucker auf einem Nezzekahn bei Wirsiz, in Bilamy zwei Kinder von dem Schiffer Albrecht bei Nakel. Auch in Hamburg ist ein weiterer Cholerafall festgestellt, und zwar bei einem Arbeiter, der im St. Georgs­Krankenhause untergebracht wurde. Es handelt sich um einen leichteren Fall.

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Tod eines deutschen Kriegsforrespondenten. Der Haupt­mann a. D. Baron v. Krieglstein ist auf dem ostasiatischen Kriegsschauplab, wo er als Korrespondent deutscher Blätter meilte, verunglückt. Der tödlich verlaufene Unglücksfall er­1. Igte, als Herr v. Krieglstein ein Gewehr reinigte.

Zusammenstoß von Lokomotiven. In Suhl erfolgte ein Zusammenstoß zweier Lokomotiven, wobei ein Lokomotiv­führer getötet und ein Heizer schwer verletzt wurde. Die Maschinen durchbrachen die Wände mehrerer Gebäude und richteten großen Schaden an.

Ein lohnender Einbruch. In Newyork wurde ein ganz raffinierter Einbruchsdiebstahl in der Wohnung des Advo­faten Jalmaar verübt, der augenblicklich in der Sommer­frische weilt. Die Diebe erbeuteten für 600 000 Mark Wert­sachen. Sie hatten sich den Anschein von Arbeitern gegeben, die mit der Reinigung des Hauses betraut seien. Länger als eine Woche weilten sie im Hause, kochten dort ihr Mittag­essen und packten in Seelenruhe Bilder, Juwelen und Silber­zeug ein, das sie vor den Augen der Nachbarschaft weg­schafften.

Ans Furcht gestorben. In dem Hospital von Gravesend wurden einem Dienstmädchen unter Anwendung eines Be­täubungsmittels mehrere Zähne ausgezogen. Das Mäd­chen kam nach der Operation zum Bewußtsein, fiel dann jedoch in eine tiefe Ohnmacht, die mit Tod endete. Nach An­sicht der Aerzte ist der Tod nicht dem Betäubungsmittel, sondern der übergroßen Furcht zuzuschreiben, die das Mäd­chen hatte.

Sturmschaden in Hongkong. Durch einen Taisun wurde in Hongkong eine Hochflut verursacht, die enormen Schaden anrichtete. Straßen und Lagerhäuser am Hafen wurden überschwemmt. Viele Dschunken kamen zum Sinfen, und eine Menge Chinesen ertranken.

Ein feind der Menschen. Die Fliege als Krankheitspermittlerin Wenn in heißen Sommertagen das Mittagsschläfchen des braven Bürgers und Familienvaters durch eine oder meh rere Stubenfliegen gestört wird, so ist der Zorn verständ lich, mit welchem der mißhandelte Ruhebedürftige dem Tier chen das Lebenslicht auszublasen versucht. Greift das In soft doch seine Opfer mit einer unablässigen Hartnäckigkeit en, die an Tollfühnheit grenzt und der schon Vater Homer die Anerkennung als Symbol für nicht abzuschreckende Tapferfeit nicht versagen konnte. Aber die verhältnis­mäßig harmlose Beschäftigung der Fliege als Störer des Schlafes oder der Ruhe erscheint faum erwähnenswert wenn man ihr in neuerer Zeit ans Tageslicht gezogenes

Mufit in fchloffener ale bald bal richtige Stimmung entwidelt Bündenden Borten, e

gemeingefährliches Treiben zur Uebertragung von gefähr lichen Krankheiten in Betracht zieht. Bei den Cholera fällen auf deutschem Boden wird man an die in Indien beobachtete Tatsache erinnert, daß die Fliegen zuweilen für die Uebertragung der Seuche verantwortlich gemacht werden müssen, indem sie den Cholerafeim mit sich herumschleppen und auf Speisen absetzen. Die Rolle der siegen in der Verbreitung von ansteckenden Krankheiten ist wahrschein. lich überhaupt eine recht bedeutende.

Fabrilant Gabriel

Deflamationen vor, Tanze an und übe Saale herriate Fröb Heimweg unter de Sämtliche Teilnehm Verlauf der Veranf Manöv ftarlem Wellenschla werfchiedentlich mit dacht wurden. Na Kavallerie- Divifion ein prächtig bunte befanden fich auf Gelände der Divifion

Der englische Arzt Dr. Nash bezieht sich bei seinen Aus­führungen über dieses Thema insbesondere auf den im Sommer häufig epidemisch auftretenden Durchfall, also aus die Krankheit, welche vielfach als Cholerine bezeichnet wird. Früher hat man ausschließlich die gesteigerte Tempe ratur und die dadurch bedingten Wechsel zwischen Erhizung und Abkühlung des Körpers verantwortlich gemacht. Dr. Ballard machte zuerst die merkwürdige Entdeckung, daß die sommerliche Steigerung der Sterblichkeit an Durchfall erst dann einsetzt, wenn die mittlere Erdtemperatur in einer Tiefe von 4 Fuß unter der Oberfläche eine Steigerung bis auf 14 Grad erfahren hat. Er schloß, daß dadurch das Wachstum der ansteckenden Keime der Krankheit besonders begünstigt werden müßte, jedoch blieb er im unklaren über die Mittel, welche die Uebertragung auf Nahrungsmittel und namentlich in die Milch zu bewirken vermöchten. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Fliegen als die gefährlichsten Zwischenträger zu betrachten sind. Im Südende von Lon­don wurden während der Monate Juli und August 1901 23 Todesfälle an Durchfall unter den Kindern gezähit, wäh rend in derselben Zeit des folgenden Jahres nicht ein ein­ziger vorkam, obgleich die Temperaturverhältnisse die gleichen waren. Es fiel schon damals auf, daß der Hoch. sommer 1902 sich durch den fast völligen Mangel an Fliegen auszeichnete, die sich dagegen im September überreichlich ein stellten. Alsbald stieg auch wieder die Häufigkeit des Durch falls bei den Kindern, von denen eine große Anzahl in diesem einen Monat daran zugrunde gingen. Es hält schwer, da noch an einen zufälligen Zusammenhang zu glauben. Dr. Nash hat dem Sachverhalt später noch ge­nauere Aufmerksamkeit geschenkt und die Vermutung be­stätigt gefunden, daß gerade in Häusern, die besonders start von Fliegen heimgesucht wurden, auch Erkrankungen an Durchfall häufiger waren als anderswo. Diese Erfahrungen zeigen, wie die Erfüllung der Forderungen der Gesund­heitspflege einen Lohn in trägt, der die Versprechungen und Erwartungen noch weit übertrifft. Die Fliegen und andere Insekten leben durch die Unreinlichkeit und werden in ihrer Vermehrungs- und Verbreitungsfähigkeit bedeutend eingeschränkt, wenn sorgfältig auf die Entfernung jedes Un­cats, aller Pfitzen und sonstiger Ansammlungen von stehen­dem oder fauligem Wasser Sorge getragen wird. Die Ab­nahme der Fliegen ist nicht nur eine Annehmlichkeit für den Menschen, sondern bedeutet eine erhebliche Verringerung Der Krankheitsgefahr. Dieser Segen beschränkt sich nicht uf eine Verminderung der Kindersterblichkeit, sondern er­treckt sich sicher auch auf die Erwachsenen. Es ist nicht ein­¡ usehen, warum die Fliegen ebenso wie die Reime der er­rähnten Krankheiten nicht auch andere, so namentlich die ies Typhus, auf den Menschen sollten übertragen können.

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Vermischtes.

die Uniformen der ber

in lebhaftem Farben

Tote Sufaren, grüne den Langen mischien Ravallerielagers und hmaden Jäger von 2nd Generalfläbler bollfländigten noch das eilig der Div fione fta Brigade Quartiere b Führer der D visio geftigen. Am Aber nm Hofe der alten Maschinengewehre in aller Frühe rid Richtung auf Buz daß die gesamte S eintrifft. Der Sta lag bis gestern in werden auch noch Maschinengewehr- A Divifionemanövern Regimenter der 25. Brigademanöver im bis zur Lahn, Hahn und find auf Hombu mählich enger und 49. Infanterie- Brig ffand im Hartal fla rund Hohe Kanzel Ibezogen zum Teil, Gestern lagen die 11 gefähr 5 Aompanien reihte fich auch die Manöverbild ein, um leger.

= Sicbesrache. In Wien besteht seit einiger Zeit, wie in einer Reihe anderer größerer Städte, eine Wach- und Schließgesellschaft, die für Kaufleute und andere Private die Nachtwachen besorgt. Kürzlich wurde von Dieben aus gerechnet gerade in der Zentrale dieser sonst gut funktio­nierenden Gesellschaft eingebrochen und ein Teil der zur Auszahlung bestimmten Löhne, etwa 3000 bis 4000 nen, gestohlen. Besonders pikant wird dieser Diebstahl noch dadurch, daß das Gebäude, in dem der Einbruch geschah, gerade gegenüber der Polizeidirektion belegen ist.

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= Ein Kampf um den Kuß. Ein Schlosser in Wien wollte eines Tages, als er aus dem Geschäft heimkam, einer Ehefrau einen Kuß geben. Die Frau aber wollte gerade in der häuslichen Arbeit nicht gestört sein und ver schmähte des Mannes Zärtlichkeit. Darob kam es zuni Streit, zumal als der Mann Gewalt anwenden wollte. Die Frau lief zum Arzt, ließ flaue Flecke an den Armen und rote Streifen am Halse feststellen und erhob Klage wegen Mißhandlung. Der Richter sprach den Angeklagten frei, da eine Ueberschreitung seines Züchtigungsrechtes vorliege.

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= Der Papagei als Lebensretter. Fin Kaufmann in Cin­cinnati besaß einen Papagei, der sich durch sein Schreien so lästig machte, daß die Familie den Vogel abschaffen wollte. Da brach im Hause Feuer aus, während alles im tiefsten Schlafe lag. Als der Papagei den Feuerschein bemerkte, erhob er ein derartiges Geschrei, daß die Familienmitglieder erwachten. Die Alarmrufe des Vogels waren zur rechten Zeit ausgestoßen morden, denn die Gewarnten konnten gerade noch das nackte Leben retten.

Lokales.

5. September 1905. ** Der Großherzog hat für die Landwirtschaftliche Landes- und Jubiläums- Ausstellung einen wertvollen Ehren­preis geftiftet.

** Nach einem Amtsblatt der Ministerialschulabteilung vom 28 v. ts. sollen fortan nach Allerhöchster Bestimmung am Geburtstage der Großherzogin( 17. September) alle Schulen geschlossen bleiben. Wenn der 17. September auf einen Sonntag fällt, soll diese Bestimmung für den vorhergehenden Werktag gelten. Der Geburtstag des Großherzogs soll auch in der Folge durch eine Schul­feier begangen werden. Fällt der 25. November auf einen Sonntag, so ist die Schulfeier auf den vorhergehenden Wert­tag zu verlegen, an dem im übrigen die Schulen ebenfalls geschlossen bleiben.

*

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* Der Staatsminister Dr. Rothe ist aus dem Urlaub zurückgekehrt.

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Die Sedanfeier, die sämtliche militärischen Vereine Gießens mit ihren Familienangehörigen auf der Hardt vereinigte, ist in der besten Weise verlaufen. Troß. dem der Regen fiel, wurde der Feftzug gegen 4 Uhr auf Ds­waldsgarten aufgestellt und dann ging es unter schmetternder e

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