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England.

** Ueber den mehrfach besprochenen Ankauf von Kohlen. feldern in Wales durch ein deutsches Syndikat bringt der ,, Standard" jekt nähere Mitteilungen, deren Bestätigung allerdings abzuwarten bleibt. Nach dem Blatte ist eine Gesellschaft in der Bildung begriffen, die den größten Teil der Felder ankaufen will. Der in Deutschland bereits ge­zeichnete und bar bezahlte Betrag sei 150 000 Pfund Ster­ling, während ein weiterer Betrag von 150 000 Pfund Sterling gezeichnet und teilweise bezahlt sei. Das Gesamt­fapital betrage 600 000 Pfund Sterling. Für die zur Ausgabe in England bestimmten 200 000 Pfund Sterling terde am 3. November zur Zeichnung aufgefordert wer­den. Die übrig bleibenden 100 000 Pfund Sterling wer­den in Reserve gehalten. Nach Schätzungen von Sachver Ständigen seien auf dem Besitz der Gesellschaft 298 bis 400 Millionen Tons Kohle vorhanden, wovon mindestens ein Drittel rauchschwache Kohle bester Sorte sei.

Türkei.

Die aufständische Bewegung in Kreta scheint für dieses Jahr beendet zu sein. Die drei tretischen Chefs Veliselos, Manos und Funis zeigen den Generalkonsuln der vier Schutzmächte an, daß sie bereit seien, die Waffen nieder­zulegen. Damit betrachtet man die Insurrektion allgemein als beendet. Wahrscheinlich wird man den Insurgenten eine Amnestie bewilligen. Wenn dann der böse Winter vor­bei ist, können sie von neuem die einstweilen in die Ecke gehängten Waffen in die Hand nehmen für Freiheit und Recht".

Afien.

** Der Entschluß des deutschen Kaisers zur Zurück­ziehung der Besatzungen aus Tschili hat England zur Nach­ahmung veranlaßt. Der englische Gesandte in Peking t angewiesen, über die Modalitäten der Zurückziehung der fremden Truppen sich mit seinen Kollegen und den Truppen­führern zu beraten. Im Gegensatz zu der durch die Truppen­Burickziehungen bekundeten Beruhigung des Landes steht die Nachricht, daß fünf amerikanische Missionare, zwei Männer, zwei Frauen und ein Kind am 28. Oktober von Chinesen in Lienschang getötet worden seien. Bestätigt ist die Meldung allerdings nicht, obwohl gerade die Amerikaner sich besonderer Unbeliebtheit in China erfreuen. Der Boykott der amerikanischen Waren wegen der Einwande­rungsgesetze gegen die Chinesen steht noch in voller Blüte.

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verständlich, daß die Kenntnisse, die sie sich in der Behand­lung der Kranken erwarben, jetzt, nach Beendigung des Krieges, einen bleibenden Einfluß haben werden. Gegen­wärtig wird sich wohl kaum eine japanische Frau finden, die nicht dieser oder jener patriotischen Gesellschaft an­gehörte. Gleich im Beginn des Krieges sind solche Ver­einigungen überall wie Pilze aufgeschossen.

Eine Verordnung des Kaisers von Japan ordnet die Freigabe der fremden Handelsschiffe an, die nach dem 5. September wegen Verdachts der Führung mit Kriegs­konterbande von den Japanern beschlagnahmt wurden.

Kunft und Wissenschaft.

Als erste ist zu nennen die sogenannte Soldaten- Will­fomm- Gesellschaft", die in jeder Stadt und in jedem Dorj festen Boden gewann. Wenn der Vater oder der Sohn einer Familie zur Front gerufen wurde, begleiteten ihn die Mitglieder dieser Gesellschaft zum Bahnhof oder zum Lan dungsplatz. Wenn eine Truppenmasse den Garnisonsori verließ, wurde ganze Stadt dekoriert. Große Hütten wurden in der Nähe des Bahnhofes errichtet; hier wurden die Soldaten mit Erfrischungen versehen, die von den ersten Damen der Stadt dargereicht wurden. Es ist zu bemerken, daß die Frauen bei dieser Gelegenheit keinen Unterschied zwischen höher und niedriger stehenden Soldaten machten. Man konnte solche Schauspiele immer und immer wieder beobachten. Die Arbeit, die die Frauen dabei leisteten, war bisweilen sehr ermüdend. So ist es zur Zeit der großen Truppennachschübe wiederholt vorgekommen, daß alle zwei Stunden ein Militärzug abfuhr, und bei jeder Abfahrt waren die liebenswürdigen Spenderinnen zugegen, um die Soldaten zu bewirten.

TG Ein Denkmal für Theodor Körner in Desterreich Am Sonntag wurde im Wiener Bezirk Döbling ein Denk mal des Sängers der deutschen Freiheitskriege zum An denken an den Aufenthalt Körners in Döbling eröffner Der Feier wohnten hohe staatliche und kommunale Beamte viele Schriftsteller, Künstler und Vereine bei. Anspracher hielten Statthalter Graf von Kielmannsegg und Bürger meister Dr. Lueger.

Vermischtes.

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Ein Herzog auf Aktien. In London hat sich eine Aktien­gesellschaft zu dem Zwecke gebildet, den jezigen Herzog von Portland seines Titels und seines Riesenvermögens zu entkleiden und beides einem Herrn G. H. Druce zu verschaf= fen. Letterer ist der Großsohn von Thomas Charles Druce, dem Besitzer des Bakerstrut- Bazars, und behauptet, dieser sei eigentlich der fünfte Herzog von Portland gewesen, habe aber in einer erzentrischen Laune den Namen Druce ange­nommen, den Bazar eingerichtet und sich von seiner Familie losgesagt, so daß er für diese verschollen gewesen sei. Die Aktiengesellschaft hat ein Kapital von 11 000 Pfund Ster­ling in Ein- Pfund- Aktien, der Inhaber einer Aktie ist aber zu 100 Pfund berechtigt, wenn Druce in seinem Prozesse gegen den jetzigen Herzog von Portland erfolgreich ist.

Aehnliche Menschenfreundlichkeiten sah man bei Ankunst der Verwundetenzüge. Es waren da wieder die Frauen der patriotischen Gesellschaft, die die Unglücklichen in die Hospi­täler begleiteten. Hier wurden die Kranken nicht von den Professionswärterinnen bewacht, sondern von vornehmen Damen, die ieden Tag hingingen, um den Leuten Trost zu spenden, für ie Briefe an die Angehörigen zu schreiben, ihre Krankenbetten mit Blumen zu schmücken u. s. w. Jeder franke Soldat im Hospital hatte am Kopfende seines Bettes einen Zweig margrün, ferner einige Blumen in einer Vase, ein Bild, nicht selten Photographien seiner Familie oder eines berühmt gewordenen Offiziers. Ueberall verriet sich die hel nde Hand der sympathischen japanischen Frau. Und noch die letzte Szene: Der kleine Sarg, der die sterb­lichen Ueberreste des für sein Vaterland gefallenen Solda­ten birgt, ist angekommen und wird der Familie übergeben. Ein imposantes Leichenbegängnis wird angeordnet, denn dies ist für die Angehörigen ein Ehrentag. Die Uniform des Helden ist oben auf den Sarg gelegt; eine Musik spielt einen Trauermarsch. Eine große Volksmenge aus allen Ständen erweist dem Verblichenen durch große und schöne Blumenspenden die letzte Ehre. Von neuem kann man hier die Frauen des Ortes in hervorragender Weise vertreten Jehen, alle mit den Medaillen der patriotischen Gesellschaft geschmückt. Der Krieg bot also der japanischen Frau will­fommene Gelegenheit, sich aus dem alten Drucke herauszu­arbeiten, und diese Gelegenheit scheint sie in vollem Maße wahrgenommen zu haben. Ob sie sich jetzt nach Beendigung des Krieges wieder als untergeordnetes Wesen hergeben wird? Wir glauben, diese Frage verneinen zu dürfen. Selbstverständlich werden die Aufgaben, die ihr durch den Krieg gestellt wurden, bald ein Ende nehmen. An ihre Stelle werden aber andere Pflichten und Aufgaben treten und man darf hoffen, daß die javanische Frau auch diese 311 Nuk und Frommen ihres Vaterlandes erfüllen und lösen wird.

§ Ein zwölfjähriger Mörder. Vor dem Schwurgericht des Ain- Departements in Frankreich erschienen der zwölf­jährige Schafhirt Pierre Genty und die 40jährige Bäuerin Poncet unter der Anklage die fünfjährige Tochter der lez­teren ermordet. beziehungsweise die Mordtat angestiftet zu haben. Die Poncet hatte ihr fünfjähriges Mädchen der­maßen vernachlässigt, daß es oft tagelang im Freien her. umstreifte und die Nächte in irgend einer Scheune zu. brachte. Das gefühllose Weib fand, daß das bedauerns. werte Kind denn doch noch eine zu große Last bilde, und bot deshalb dem jungen Schafhirten fünf Francs dafür an, daß er das Mäochen töte. Genty nahm das Kind mit und ertränkte es in einer Pfütze. Vor dem Schwurgericht schien Genty sich des begangenen Verbrechens gar nicht bewußt zu sein. Die Zeugenaussagen waren so belastend, daß die Poncet schuldig gesprochen und zu acht Jahren Zuchthaus berurteilt wurde. Der junge Schafhirt wurde zwar frei­gesprochen, wird aber bis zu seinem 20. Lebensjahre in einer Zuchtanstalt untergebracht werden.

Japanische frauen.

( Von einent in Japan lebenden Europäer.) Er soll dein Herr sein". Die Wirkungen des Krieges Aufklärung durch die Zeitungen. Das Rote Kreuz". Die Soldaten- Willkomm- Gesellschaft. Patriotische uus soziale Arbeit. Aufgaben des Friedens und dancend Hebung der Frauenwelt.

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Nah und Fern.

Im Abzugskanal fortgeschwemmt. Als fünf Arbeiter in London in einem Abzugskanal beschäftigt waren, stürzte

plötzlich durch ein Zuflußrohr von oben das auf der Straße pann fich auch übe

angesammelte Regenwasser herab. Alle fünf Arbeiter wur­den fortgerissen. Einer hielt zwei Kameraden über Wasser, mußte sie aber fahren lassen und wurde von einem Kamera­den gerettet, dem es gelungen war, an einer Treppe Halt zu finden. Auch der fünfte wurde gegen eine Zugangs­treppe getrieben. Die Suche nach den beiden Fortgeschwemm­ten blieb erfolglos.

Gruben Explosion. In der Zeche Zentrum bei Bochum fand infolge eines Sprengschusses eine Kohlenstaub- Explo­sion statt. Vier Bergleute wurden dabei verletzt.

Decken- Einsturz in einer Kirche. In der Kirche in Che­mazé im französischen Departement Mayenne stürzte wäh­rend der Messe ein Teil des Deckengewölbes des Chors ein. Die Sänger, sowie mehrere andere auf dem Chor befind­liche Personen wurden schwer verlegt.

Zum Schutz der Vogelwelt. Im Herzogtum Gotha haben sich elftausend Damen verpflichtet, die Verwendung bon Vogelbälgen und Federn für Schmucksachen nicht nur selber zu vermeiden, sondern auch in dieser Richtung auf­klärend zu wirken. Ausgenommen sollen nur Strauß­federn und Federn von Haus- und Jagdgeflügel sein.

Das Leben der japanischen Frau war und ist teilweise jezt noch nur ein ununterbrochenes Dienen. Ob Tochter, Mutter oder Gattin, ihre erste Pflicht ist unbedingter Ge horsam gegenüber den Eltern, dem Manne oder dem älteren Bruder. Obwohl die Ausübung dieser Pflicht nicht immer allzu streng genommen wurde, war die Frau doch in ihrer geistigen Entwickelung gehemmt. Sie konnte feine wahre Gehilfin und Ratgeberin ihres Mannes werden, da ihre Ratschläge selten als gut befunden und beachtet wurden. Der jüngste Krieg aber übte einen nicht unbedeutenden Ein fluß auf die Stellung der japanischen Frauen aus. In erster Linie sind hier die Familienunterhaltungen über den Krieg in Betracht zu ziehen. Die Zeitungen, die den Frauen vielleicht vorher nie oder nur selten zu Gesicht ge kommen waren, informierten sie jetzt täglich und brachten sie mit Ländern und Dingen in Verbindung, von denen sie bislang selten etwas gehört hatten.

Schiffs- Zusammenstoß. Vor Genua stieß eine Scha­luppe des Kreuzers Garibaldi" mit dem Dampfer Maria Teresa" zusammen. Die Schaluppe sank; drei Offiziere sind tot, mehrere andere verwundet.

Der Frre im Bankgewölbe. Ein reicher Farmer in Chonoa im amerikanischen Staate Illinois besuchte seinen Schwager, den Kassierer der dortigen Bank. Plößlich zog er in einem Anfall von Tobsucht seinen Revolver und erschoß Jeinen Verwandten. Dann zog er sich unter fortwährendem Schießen in das Bankgewölbe zurück und verbarrikadierte die Tür mit Büchern, Geldsäcken und Banknoten- Bündeln. Man suchte den Frren auszuräuchern, allein vergeblich. Schließlich ergab sich der Mann und konnte nur mit Mühe bor dem Richter Lynch bewahrt werden.

Der Streit der Schuljungen. Zu einem Landwirt in Susigte im Posenschen entsandten die bei ihm mit Kar­toffelsammeln beschäftigten Schuljungen eine Deputation mit der Forderung eines erhöhten Lohnes. Als die For­derung nicht bewilligt wurde, erklärte der Sprecher der Abordnung: Wir streiken, wir sind im Verbande!" Richtig nahmen die Herren Jungen bei einem anderen Landwirt ihr Sammelwerk wieder auf. Vorher aber hatte einer der jugendlichen Streifer eine Säge entwendet und aus Wut über die Nichtgewährung der Forderung das Gartenstaket des Landwirts zersägt.

Aber viel wichtiger als diese passive Empfänglichkeit wa für die Frau der Umstand, daß sie sich am Kriege selbst direkt oder indirekt beteiligen konnte. Die Gesellschaft vom ,, Roten Kreuz" zählt unter ihren Mitgliedern viele Frauen, von denen eine nicht zu unterschätzende Anzahl auf dem Kriegsschauplatz freiwillige Krankenwärterianendienste tat und sich durch ihre Arbeiten in den Hospitälern Lob und Anerkennung erwarb. Man hätte nur sehen sollen, mit welcher Ausdauer und Ruhe diese Frauen auf dem Schlacht­felde die armen Verwundeten pflegten! Es ist nun selbst­

ebäude.

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worben find von einem h da die Angehörigen be bezahlen- auch die Ben Hei Bon Fall zu Fall e

Allgemeinen foll man aber Stadtv. Dr. Haber im ärztlichen Preisb war, daß wenn der Arzt be oftenlos vornimmt, die Fimmer ftellt. Es find etreten, da hier in Bie Abneigung gege erherrsche, ston weil weitere Geldausgaben te Stadt erforderlich n diesem Sinne einen wollen, damit fich die Der Leiche eher erflärer and zur Beruhigung uch sehr wertsoll für ie Wissenschaft im A immer an Berzinsun ar nicht maßgebend Simmer nach den staa hußte. Die Herren de ebereinkommen mit deflärt, für weniger B aupt fostenlos borz Stadt davon absehen. Beorgi bringt Sta Antrag sofort ein, der Ser Gebührenordnung bendig ift) erft in berden soll. Der heu ochmals an die Frie

Ein ungetreuer Kassierer. In Bochum unterschlug der Kassierer des Verbandeswasserwerkes der Landgemeinden achttaufend Mark und verwettete das veruntreute Geld am Totalisator. Der Kassierer wurde verhaftet.

Hus dem Gerichtssaal.

§ Die Seidenräuber. Im Mai d. Is. wurden aus einem Geschäftshause in Berlin für 40 000 Mark schwarzer und farbiger Seide durch Einbruch entwendet. Als Diebe wur­den der Schneider Hermann Ebner, der Kaufmann Albert Schmidt aus Schöneberg, als Hehler der Schneider Franz Langer, der Portier Hermann Pieper und der Partie­warenhändler Leonhard Sünde festgestellt. Die Straf kammer verhandelte jezt gegen die Gesellschaft und verur teilte die Angeklagten Ebner und Schmidt wegen Dieb stahls zu je zwei Jahren sechs Monaten Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht, Langer wegen ein. facher Hehlerei zu sechs Monaten Gefängnis und zwei Jahren Ehrverlust, Pieper wegen Beihilfe zu drei Monaten Gefängnis. Sünde wurde freigesprochen.

Ein jugendlicher Held. Eine mutige Rettungstat voll­brachte der 13jährige Sohn des Fuhrknechts Blohm zu Käse­burg in Oldenburg. In dem hochangeschwollenen Sieltief sah er den Körper eines Kindes treiben. Ohne Zaudern sprang er ins Wasser, schwamm zu dem Kinde und brachte es glücklich ans Ufer. Es stellte sich heraus, daß der tapfere Junge sein eigenes sechsjähriges Brüderchen gerettet hatte. Am Tage der Diamant- Hochzeit gestorben. In Königs­walde in der Neumark wurde das neunzigjährige Ziegler Baadesche Ehepaar an dem Tage, da es seine diamantene Hochzeit feiern wollte, vom Tode ereilt. Das Fest sollte beginnen, Kinder und Kindeskinder waren angelangt. Da wurde die alte Frau von einer Ohnmacht befallen und starb eine halbe Stunde später. Bald darauf war auch ihr greiser Lebensgefährte eine Leiche.

Des Mörders Selbstverrat. In Fieberphantasien hat sich sieben Jahre nach geschehener Tat ein Mörder verraten. In einem Walde bei Oberkaufungen war ein Kuhschweizer des Rittergutes Windhausen als Leiche aufgefunden. Der offenbar Ermordete hatte eine Suh zur Stadt gebracht, das Kaufgeld war geraubt. Alle Nachforschungen nach dem erkrankte ein Täter blieben ergebnislos. Vor kurzem Schmied des genannten Gutes. Im Krankenhause enthüllte

Als letter Punkt

Sikung der Stadtverordneten Gießens. ma Haas& St

Gießen, 2. November 1905.

Oberbürgermeister Mecum eröffnet 5 Uhr die Sigung und vertieft zunächst ein Dankschreiben der Direktion der Anstalt für Epileptische in Nieder- Ramstadt, welcher eine städtische Unterstüßung von 100 Rt. zugesprochen worden war für ihre Erweiterung.

Gastwirt Peter Berg

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ist um Bau- Dispens eingefommen für einen an Stelle seiner alten Nebengebäude projettierten Anbau an sein Wohnhaus, Ede Kaplansgasse und Bahnhofstraße. Jest schon ist das erforderliche Fünftel vom ganzen Grundstück für den Hof nicht vorhanden und der Neubau würde infolge seiner höheren Ausführung noch mehr gegen die Bauordnung verstoßen. Die Stadtverordneten lehnten das Gesuch darum ab. Die Erdarbeiten zum Ausbau der Friedrichst caße, des Wetzlarer Weges und des Mittelweges sind ausgeschrieben gewesen; die eingegangenen Offerten haben aber alle den Boranschlag von 2250 Mt. überschritten. Da durch noch maliges Ausschreiben ein günstigeres Angebot wohl nicht erzielt wird, wie der D.-B. bemerkt, wird dem Mindest fordernden, einem Unternehmer in Kinzenbach, der Buschlag für 2413,50 Mt.( also 163,50. über Bor­anschlag) erteilt. Bei dem nächsten, 3. Bunft betr. Gesuch um Herstellung gepflasterter Uebergänge in der Stephanstraße ( von Joh. Gg. Pfaff) und in der Marburgerstraße( Birt Karl Jöckel) werden von mehreren Stadtverordneten Klagen über den

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schlechten Zustand der Straßen vorgebracht. Stadtv. Leib regt an, daß der jest vorhandene Schmuz( mehr oder weniger durch die Kanalisation und die größere Bautätigkeit in den einzelnen Straßen verursacht) durch städtische Arbeiter öfters abgespült werden müsse. Auf teinem Dorf sei es in dieser Beziehung schlimmer als hier. Auch Stadtv. Schaffstaedt ist für Spülung

irmen Gebr. Kaufma fung einer Fetteint Die jetzt bestehende Brund zur Auflösung Bei Erweiterung des üdlicht genommen und lern eine gewünschte Zum Schluß bericht igkeit der in lepter städtisch

hat eine gemeinsch chhändlern stattgefun arantie vorgerechnet n foften ein Reingewin gehaltenen Märkten t bungen der einzelnen hhändler zu gewiffen rtaufen sollten, scheiter Fischhändler fi Bechen überhaupt mit ngelegenheit nicht zu t

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Goldene Dienfta

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Zur Landta hlauruf der nationd

u. a. bie Verpflicht haft einzutreten, ebe

bel, Gewerbe und J

und Stadtv. Kirch äußert sich sogar, daß das Passieren elstandes; die be der Straßen zur Zeit geradezu unmöglich ist. Stadtv. den von den Koften d

Eichenauer macht auf den schlechten Zustand der Hecke an der Wieseck entlang der Aliceftraße und Stadtv.

durch Kabellegung seitens der Boftverwaltung in der

der Ausbau der Veri

werden bezeichnet die

ich Schwachen, und sch

er in seinen Fieberphantasien die Mordtat. Er wurde so- Helfrich auf die schlechten Trottoirs aufmerksam, der Gemeindefteuergesetzgebun Vom Schieferblock erschlagen. In einer Schiefergrube Grünbergerstraße eingetreten ist. Ferner weist noch der retten Wahlrechts.- Stadtv. Löber auf den miserabelen Zustand des Afterwegstu. a. die Forder

fort in Haft genommen.

bei Martelingen in der Rheinprovinz stürzte ein schwerer Block auf die Arbeiter herab. Zwei wurden getötet, ein anderer ist schwer verletzt.

Durch Kohlengas vergiftet. In Harvstehude wurden der emeritierte Pastor Lieboldt und seine Frau durch eine Kohlengasvergiftung schwer betroffen. Die Gase waren aus einem im Schlafzimmer stehenden Dauerbrand- Ofen ent­standen. Als man in das Zimmer eindrang, war der Pastor schon erstickt, die Frau wurde nach vieler Mühe wieder ins Leben zurückgerufen.

von der Nordanlage bis Steinstraße hin. D.-B. Mecum verspricht Abhilfe. Der gegenwärtige

Mangel an Lagelöhnern

en und geheimen ab

der Wahlpflicht

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Die Bartei unbedingt fe

bringt es mit sich, daß die Straßen nicht wie früherigen baratter ber Boll

öfters gespült werden können. Hierin wird er vom Stadtv. Dr. Ebel and Stadtv. Petri unterstützt.

Huhn treten für Errichtung des Ueberganges in ber

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