der russischen Beamtenschaft der russische Staatskredit. Dem russischen Budget fehlte der Glaube, denn ihm fehlte die öffentliche Kontrolle.
Das wird anders und besser werden. Wir haben vie fache Ursache, uns dessen zu freuen. Denn es ist imme: angenehmer, daß bei dem Nachbar gute und geordnete Ver hältnisse walten, als umgekehrt. Ueberdies ist Rußland inser guter Kunde. Es kann uns nur lieb sein, wenn unser
de recht aut" im faufmännischen Sinne ist. Um so grogere und bessere Geschäfte werden wir mit ihm machen
Graf Witte an der Arbeit,
( Eig. Bericht.) Petersburg, 31. Oftober. Die Nebel lichten sich, die seit Wochen über der russischen Residenz lagerten. Das Manifest des Zaren hat sie durchbrochen, wenn auch nicht verscheucht. Die Gutgesinnten find zufrieden, und sie bilden in der Tat die Mehrzahl. Die noch immer im Schwange stehenden Demonstrationen sind nur noch das Grollen des enteilenden schweren Gewitters. Aus dem Nebel tritt jetzt immer deutlicher die kraftvolle Gestalt Wittes hervor, der einen Sieg auf der ganzen Linie erzielt hat. Wenn im Manifest der Zar von seinem ,, unbeugsamen Willen" spricht, so werden Eingeweihte die Floskel nur belächeln. In der Tat ist das Manifest als die Frucht des gebeugten zarischen Willens anzusehen. Moch in letzter Stunde schwankte Nikolaus II., als Witte ihm das Manifest zur Unterschrift vorlegte. Ob es denn sogleich geschehen und ob es nicht noch Zeit hätte mit der Unterschrift, fragte der Herrscher seinen ersten Minister. Witte wies unerschrocken und nachdrücklich auf das Bild der Berrüttung und Zerklüftung hin, das das„ weiße Rußland" bietet, auf die erneuten Meutereien der Schwarzen Meer- Flotte und auf die revolutionäre Bewegung, die mit ihren Blutströmen das ganze Reich erfüllen. Zögern wäre jett ein Verbrechen; noch einige Tage, und die Revolution mit all ihren Schrecken werde das Land verwüsten. Das Ausland sähe schon die Revolution kommen; das beweise ein Telegramm aus Berlin, das den Niedergang der russischen Kurse meldete. Die Hofpartei, die aus Feinden und Neidern Wittes besteht, opponierte; sie wies auf die Bajonette Trepoms hin, die treffsicherer sind als die„, liberalen Schrullen" Wittes, und forderte, daß die ganze Bewegung durch die eiserne Faust niedergehalten, zerschmettert werden möge. Witte siegte. Zar Nikolaus unterschrieb.
Heute berief Graf Witte die Chefredakteure aller hicfigen Zeitungen zu einer Konferenz, ersuchte sie, ihn in seinen Bestrebungen zu unterstützen. Er habe die besten Absichten; volle Breßfreiheit soll in kürzester Zeit gewährt, das Wahlrecht auf breitester Grundlage durchgeführt und kein Todesurteil vollstreckt werden. Der Erlaß einer Amnestie für politische Verbrecher wird vorbereitet; die Freilassung der auf administrativem Wege verschickten Personen sei verfügt. Graf Witte schloß mit der Bitte, ihm einige Wochen Zeit zu lassen und seinen Maßnahmen etwas mehr Bertrauen entgegen zu bringen. Die Nede wurde mit freudiger Zustimmung aufgenommen; die Redakteure hatten die Ueberzeugung gewonnen, daß die konstitutionelle Bewegung in Witte nicht nur einen energischen, sondern auch einen ehrlichen Freund habe. Diese Ueberzeugung werden sie jetzt ihren Lesern beizubringen suchen
Politifche Rundschau.
Deutfches Reich.
* Die deutsche Reichsregierung hat zur Regelung der deutsch- norwegischen Beziehungen Stellung genommen. Auf die Mitteilung, oap Norwegen mit dem Deutschen Reich in amtliche Verbindung zu treten wünsche, ist von der deu:= schen Regierung eine entgegenkommende Antwort erteilt worden.
* Die Ausbreitung des Aufstandes in Deutsch- Ostafrifa hat die Regierung vor die Frage der Schuß- und Polizeitruppen gestellt. Nach einem Bericht des Gouverneurs Grafen Götzen ist eine Verstärkung der Schußtruppe und Polizeitruppe um je etwa 1000 Mann auf rund 4200 Mann erforderlich. Den größeren Teil der neuen Mannschaften liefert das Schutzgebiet selbst. Die Aufstellung des Nachtragsetats für das Schutzgebiet Ostafrika soll derart ge= fördert werden, daß er dem Neichstag bei seinem Zusammentreten sofort vorgelegt werden kann.
Protestversammlung für die Provinz Posen gegen den polnischen Ostmarkenverein Straz", auf der die deutschen Grundbesitzer sich verpflichten werden, ihr Land nicht an Polen zu verkaufen, in Pudewig stattfinden.
Oefterreich- Ungarn
** Anläßlich des Parteikongresses der österreichischen Sozialdemokratie fand in Wien nach einem Beschlusse des Barteitags eine große Demonstration für das allgemeine Wahlrecht statt. Der Aufzug umfaßte über 6000 Personen and bewegte sich zum Reichstagsgebäude, von dessen Rampe Ansprachen gehalten wurden. Zusammenstöße mit der Polizei oder sonstige Mißhelligkeiten kamen nicht vor.
Schweden.
** In Stockholm wurde die Lösung von der Union mit Norwegen durch einen besonderen öffentlichen Akt bekräftigt. Gestern morgen um 9 Uhr ging an dem königlichen Schlosse, dem prinzlichen Palais, dem Reichstagsgebäude, der Skeppsholmsfestung, an anderen Staatsgebäuden und mehreren Privatgebäuden hier unter Abfeuerung von 21 Kanonenschüssen und Glockengeläut in den Kirchen die rein schwedische Flagge in die Höhe. Tausende von Menschen hatten sich dazu vor dem Schlosse und auf dem Gustav Adolfs- Plazze versammelt.
Norwegen:
** Im Storthing stand die Frage der Königswahl zur Diskussion. Der Antrag von 10 Storthingsmitgliedern auf Volksabstimmung über die zukünftige Staatsform wurde mit 86 gegen 30 Stimmen abgelehnt. Sodann wurde ein Antrag Foss, wonach eine Volksabstimmung stattfinden sollte, ehe man sich an den Prinzen Karl von Dänemar! wende, mit 84 gegen 32 Stimmen abgelehnt. Schließlich wurde mit 87 gegen 29 Stimmen der Regierungsvorschlag angenommen. Danach wird die Regierung ermächtigt, mit dem Prinzen Karl von Dänemark zu verhandeln. Der Prinz soll gefragt werden, ob er die Wahl als König von Norwegen unter der Voraussetzung annehme, daß das norwegische Volk durch eine Volksabstimmung seine Zustim mung zu dem Beschlusse des Storthings und der Regierung gibt.
* Der Vorstand des Deutschen Städtetages wurde von Reichskanzler Fürsten Bülow empfangen. Es handelte sich um die Fleischteuerung. Die Abordnung bestand aus den Oberbürgermeistern Kirschner- Berlin, Beutler- Dresden, Schnepler-' Karlsruhe, Beck- Straßburg i. Els., von BorschtMünchen und Gauß- Stuttgart. Jeder der Delegierten legte die Verhältnisse dar, wie sie sich in der von ihm verwal= teten Hauptstadt und weiterhin im Lande entwickelt haben. Ebenso gaben sie Aufschlüsse über die herrschende Mißstimmung. Fürst Bülow erklärte, daß er sehr wohl das Moment der Uebereinstimmung in den verschiedenen Schilderungen erkannt habe. Er erörterte die Ausführungen und versprach, sie in ernste Erwägung zu ziehen. Der Reichskanzler wies darauf hin, daß die Erhaltung des deutschen Viehbestandes die bestehenden Vorsichtsmaßregeln erfordern. Er werde es aber doch nicht unterlassen, in gemeinsame Erwägungen mit den Bundesregierungen darüber zu treten, ob Erleichterungen an den Grenzen eintreten könnten, wenn er die Ueberzeugung gewonnen hätte, daß solche Erleichterungen möglich und zweckmäßig wären. Zu dieser Ueberzeugung fehlten aber vorläufig die Voraussegungen. Er könne den Städten nur empfehlen, dem Bei[ piele der Stadt Wien und den Anregungen der preußischen Landwirtschaftskammern zu folgen und ihrerseits in der gegenwärtigen kritischen Lage die Fleischversorgung ihrer Städte in die Hand zu nehmen.
* Ein lebhaftes Tempo schlagen gegenwärtig die Bestrebungen zum Zusammenschluß der Deutschen in der Ost. mark an. In Obornik haben sich die dortigen deutschen Vereine, der Flotten-, Deutsche, Jünglings-, Landwehr-, Landwirtschaftliche Lehrer-, Männergesang- und Männerturnverein zu einem Verband der deutschen Vereine in Obornik", dessen Vorsitzender Landrat von Klizing ist, zujammengeschlossen. Ferner soll eine allaemeine deutsche
Amerika.
** Die Vereinigten Staaten von Nordamerika verschärfen die Kontrolle der Einwanderung. Der Einwanderungs. kommissar hat angeordnet, daß anstelle der bisherigen ober. flächlichen ärztlichen Untersuchung der eintreffenden Passa giere der ersten und zweiten Kajüte eine ebenso gründliche Untersuchung treten solle, wie sie bisher bei den Zwischen. decks- Passagieren ausgeübt worden sei.
Präsident Roosevelt plant die Einberufung eines drit. ten panamerikanischen Kongresses nach Washington. Dis diplomatischen Vertreter der Union bei den lateinischen Re publiken Südamerikas sind beauftragt worden, deren Stck ungnahme in diesem Plane zu fondieren.
Hof und Gesellschaft. *** Zum Besuch bei dem Kaiser, der von Liebenberg sich mittelst Automobils in das Neue Palais zu Potsdam zurückbegeben hatte, traf der König von Griechenland dort ein. Am 6. November kommt der König von Spanien zum Besuch nach Berlin resp. Potsdam. König Alfons wird vom Kaiser persönlich auf dem Bahnhofe empfangen werden. Beim Brandenburger Tor findet eine Begrüßung durch den Oberbürgermeister von Berlin statt. Unter den Linden bilden die Truppen Spalier. Es sind eine Reihe festlicher Veranstaltungen, Truppenbesichtigungen und Jagden geplant, darunter auch eine Jagd im Saupark zu Springe und eine Pirsche im Wildpark bei Potsdam. An 12. November erfolgt die Abreise des Königs.
Nab und fern.
VYI
† Im Sumpf versunken. Ein Fischer aus Spandau vählte, um auf fürzestem Wege zu seinem bei Tiefwerder muf der Havel verankerten Kahn zu gelangen, den Weg über die Uferwiesen und geriet in eine sumpfige Stelle. Personen, die auf seine Hilferufe herbeieilten, sanken ebenjalls in den Morast ein und vermochten daher keine Rettung zu bringen. Bevor Rettungsgeräte herbeigeschafft waren, persank der Unglückliche in den Sumpf.
† Das Spiel mit Schießgewehr. In dem Laden eines Brimframhändlers in Berlin hantierte ein 13jähriger Knabe mit einem Tesching. Er zielte auf ein Plakat, und als der Schuß nicht losging, versuchte er, mit dem Taschenmesser das Gewehr in Ordnung zu bringen. Plötzlich entlud es sich, und die Kugel drang dem zehnjährigen Töchterthen des Händlers in das Auge, so daß es sofort tot zusammenbrach.
selige Tat offenbar im Irrsinn vollbracht. Er sagte darüber folgendes aus:„ Heute früh bemerkte ich, als meine Frau mir den Kaffee machte, daß sich ihre Röcke heftig bewegten. Es waren Teufel darunter. Ich wollte diese vertreiben und stieß zu dem Zwecke meine Frau um, aber die bösen Geister waren inzwischen in ihren Leib geflohen. Um die Teufel umzubringen, drückte ich kräftig auf den Hals meiner Frau, die dann den Mund aufriß, da der Satan aus diesem heraus. wollte. Ich verhinderte dies jedoch dadurch, daß ich mein Taschentuch hineinstopfte." Der Leichenbefund ergab, daß die Frau sich aus allen Kräften gewehrt hat. Der Jere selbst bekundete vor dem Untersuchungsrichter seine Freude über die Vernichtung des Höllengeistes.
† Ein Bankkrach. Bei der Vorschußkasse in Königswald wurden Defraudationen des Kassierers entdeckt, die sich auf 100 000 kronen belaufen. Infolgedessen kündigten hunderte von Sparern ihre Einlagen im Betrage von Hunderttausenden.
Beleidigungsklage go Baleswig- Holstein. Die berftorbenen Herzogin Fräulein Milewsky, ba Elage gegen die Prinzeff Sage schwebt nod. Th Betlagte an den Herzo foll. Zur zweiten Klage die Klägerin erfahren habe sich in den Jahre gliedern des faiserlicher Als Zeugen find angeg Schwester der Kaiferi Cernit Günther von G Brinzen Friedrich Leo thilde von Schleswig
† Neues Erdbeben in Italien. Starke Erdstöße sind wie. der an verschiedenen Stellen Süditaliens vorgekommen. Zahlreiche Gebäude, deren Festigkeit durch das frühere Erdbeben schon erschüttert war, brachen zusammen. In Santonofrio wurden zwei Schwestern, in Sannicolo eine Mutter mit ihrem achtzehnjährigen Sohn unter den Trümmern begraben. Es regnet in Strömen; daher fehrten die Leute nach wenigen Minuten in ihre Häuser zurück, die sie in wilder Flucht verlassen hatten.
† Ein Giftmörder. In Duisburg- Meiderich war die Frau eines Bergmannes plötzlich gestorben, und der Mann reiste alsbald in Begleifung einer Hebamme aus Neumühl nach Amerika ab, nachdem er die Lebensversicherung und das Sterbegeld, eine Summe von 2000 Mark, erhoben hatte. Die gerichtliche Obduktion der wieder ausgegrabenen Leiche hat die Vergiftung mit Arsenik festgestellt. Das Mörderpaar wird ausgeliefert werden.
+ Schiffs- Zusammenstoß. Bei Blyth an der englischen Küste stießen der schwedische Dampfer Johann" und der Rigaer Schooner Antares" bei flarem Wetter zusammen; wahrscheinlich war die Backbordlaterne des Schooners aus gegangen. Der Johann" sank innerhalb fünf Minuten und rig 21 seiner Bemannung und zwei Frauen mit sich in die Tiefe. Auch der Schooner ist anscheinend mit acht Mann der Besagung untergegangen. Dem Kapitän und dem Zimmermann des Johann", sowie dem Zimmermann des„ Antares" gelang es, sich am Kiel eines Bootes festzuhalten, bis der Hamburger Dampfer Brietig" sie aufnahm.
† Bestverdächtige Schiffe. In Antwerpen traf aus Chile wo die Pest grassiert, das deutsche Schiff„ Undine" ein, das sechs Kranke und einen Toten an Bord hatte. Der Kapitän und vier Mann waren schon auf der Fahrt gestorben. Das Schiff wurde bei Doel, vier Meilen von Antwerpen, isoliert; die Untersuchung ist eingeleitet. Auf dem vom La Plata im Hamburger Hafen eingetroffenen englischen Dampfer ,, Ashmore" sind tote Ratten gefunden, und es besteht der Verdacht, daß sie an Pest gestorben sind. Das Schiff wird aur Abtötung der Ratten einer Ausgasung unterzogen.
† Dynamitexplosion. Auf der Bleierzzeche„ Glückauf" bei Velbert explodierte beim Bohren eine Dynamitpatrone, die im Gestein steckte und seinerzeit nicht losgegangen war.. Ein verheirateter Arbeiter kam ums Leben, ein anderer erlitt einen schweren Armbruch.
† Eine Greisin ermordet. In dem Dörfchen Wallon am Murtener See wurde eine in einem einsam belegenen Hause wohnende siebenzigjährige Frau bei Nacht ermordet. Dem Täter fielen Wertpapiere im Betrage von 12 000 Francs in die Hände. Die alte Frau muß sich fräftig gewehrt haben, man fand sie am Boden liegen, der Brustkorb war ihr durch Fußtritte eingedrückt.
† Ein wahnsinniger Gattenmörder. In Charleroi erschien in der Gendarmerie ein Tischlermeister und erklärte, er habe seine Ehefrau umgebracht. Tatsächlich fand man die Frau erwürgt in der Wohnung vor. Der Mörder hat die un
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Vermischtes.
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pr Knochenfutter für Knochen der Rinder, mit etwas Schrot, gefod Find fehr gut zur Fütter Buten oder Truthühner frißt das Knochenmehl a Begierde und wird dadu Hur muß man es dabei Sand fehlen laffen. Da baftigkeit für das Geflüg fc 33 bis 38 Prozent G
- Heiteres aus der Cholerazeit. Ein Fahrzeug, das den Gilgefluß hinabfuhr, wurde vom Ueberwachungsarzt revi diert, und dem Schiffer wurde Kalkmilch verabreicht. Als der Arzt die nötigen Verhaltungsmaßregeln dazu geben wollte, brummte der alte Seebär dazwischen:„ Kenn ich allens aus die frühere Cholerazeit!" Am Nachmittage traf der Arzt auf der Rückfahrt den Schiffer wieder, und dieser machte dem Arzt Vorwürfe, daß seine Kalfmilch doch wohl nicht mehr frisch sein müsse, da er sich ordentlich den Magen berdorben", troßdem er sie mit dem Trinkwasser sehr verdünnt habe. Für die Belehrungen zeigte er diesmal mehr Aufmerksamkeit.
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Der Streit um des Kaisers Bild. Die Norweger verlangen vom König Oskar das Bild des Kaisers Wilhelm für das Schloh in Christianio zurüd Dort hat es früher gehangen, ist aber jegt nach Stockholm übergeführt. Dem gegenüber wird von schwedischer Seite geltend gemacht, daß das Porträt allerdings dem König Oskar gelegentlic; des Aufenthaltes des Kaisers in Christiania geschenkt sei, aber die Gabe sei rein persönlicher Natur gewesen. Ein Grund zur Zurückgabe des Porträts an ocvegen liege nicht vor, namentlich da der Kaiser darauf, wenn auch mit dem großen Band des norwegischen St. Olafsordens, in schwedischer Admiralsuniform und mit der Kette des Seraphinenordens dargestellt sei.
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Freie Fahrt für Babys. In Sheboygan( Amerika) wurde im letzten Sommer allen Müttern, die Babys auf dem Arm trugen, freie Fahrt auf den Straßenbahnen bis zum nahen Lake View- Parf gegeben, um den kleinen den Aufenthalt in frischer, guter Luft zu ermöglichen. Das Baby gab der Mutter die Berechtigung der fostenlosen Fahrt, und die größeren Kinder, die sie mitnahm, zahlten halben Fahrpreis. Diese menschenfreundliche Tat der Straßenbahngesellschaft hat enthusiastischen Anklang gefunden. Ganze Familien wallfahrteten der frischen, reinen Luft zu. Dar Dieb der Bettler. In Paris wurde ein Mensch zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt, der an niedriger Gesinnung das Denkbarste leistete. Er hatte es zu seinem Metier gemacht, Bettler auszurauben. Er konnte diese Schandtat um so eher ausführen, als die von ihm bestohlenen Bettler sich scheuten, den geraubten Besitz anzugeben. gab vermögende Bettler, die sich tatsächlich von dem Menschen freifauften. Als ein Ehepaar sich darauf nicht einlassen wollte, schlug er es einfach tot. Dadurch hat ihn nun sein Geschick ereilt.
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Ein blutiger Sport. In England ist jetzt ein neuer Sport bei dem Mob in Aufnahme gekommen, der an Sonntagen viel betrieben wird. Es handelt sich um die Hetze von Kaninchen durch Hunde. Ein Kaninchen wird aus dem Käfig herausgenommen, zwei Hunden zum Beschnuppern gegeben, dann erhält es einen Vorsprung von etwa dreißig Metern. Das Kaninchen ist natürlich bald eingeholt und wird von den Hunden buchstäblich in Stücke gerissen. Da die Hunde selbst nur fleine Tiere sind, können sie das Kaninchen nur zerfleischen, nicht aber ganz töten, so daß das arme Opfer dieses Sports schließlich noch den Gnadenstoß erhalten muß. Ist ein Kaninchen beseitigt, dann kommt das nächste mit zwei anderen Hunden an die Reihe. Während der ganzen Zeit wird lebhaft gewettet.
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= Ein grober Bierbrauer. In Darmstadt erzählt man sich eine lustige Geschichte, die in den sechziger Jahren des borigen Jahrhunderts dort passiert sein soll. Ein alter Bierbrauereibesizer, der ein urechter Demokrat war, erhielt vom Hofmarschall durch einen Lafeien ein Schreiben, in dem er ersucht wurde, für die großherzogliche Hoftafel ein Dutzend Flaschen seines als vorzüglich bekannten Märzenbieres zu liefern. Der alte Herr gab das Schreiben dem Lakaien mit den Worten zurück: Nehme Se das widder mit und sage Se dem Hofmarschall, wenn er oder der Großherzog Märzenbier trinke wollte, solle se in de Wirtschaft gehe, wo's verzappt werd'. Ueber de Straß werd nix abgewe."
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** Am Sams 1/29 Uhr beginnend, Ansigafjes mit fol des Karl Didhaus in Schaftsbetrieb im Hauf Heinrich Schneider v wirtschaftsbetrieb.Großen Bused.
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Reform d Staatsanwaltschaften
minifterium aufgeforde bas Material zu unte alteten hessischen P dürfte sich die zweite mit der Umarbeitung de * Eine direl tales mit der Ha geschaffen sein. Bei Haltestelle errichtet Gleifes für die Büge des Gleises für die 8 Haltestelle soll eine B beiden benachbarten entlaften.
** Unsere geftri in Buzbach stattfin fönnen wir heute dah Hohenfolms- Lich das übernommen hat.
tt. Stadtthe Freitag ftattfindende; dom Darmstädter Ho wiefen. Bekanntlid Mamzelle Rito
Reimer in den Hau Erfolg zu verzeichnen. Aufführung von ausgeschlossen ist.
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Nach einem Rofenmontag" und
Buttjohann, der Stadttheaters, ab He
theater in Stettin en *** Heute Aber
und der Ortsgewerber Vortrag. Als Re gewonnen, der über T
Nordameritas Sprecher A Großen- Lind Handhaltungsi
rat Dr. Baguer Die biefige Eifen wert der Gemeinde SS Made, 1
werk der Holzindu geriet mit einer fchwere Bewundunge
$ 8 Made, 1. 9 jefretär Philippi ein sehr gewissenhaft fets ein humaner Borge tommend. Im vorigen Boffekretär und in die Kronenordes 4. Alaffe
tätiger Beamte aus
Bhilipp des Großmütig
Philippis in den Poft Berwaltung. 1871 Ruppertenrod un borigen Sonntage bera 14 Unterbeamten in ei recht das gone Ber Untergebenen dartat.
88 Uiridiften, 1 Bielt bas Romitee De


