Er jagte darüber h, als meine Frau de heftig bewegten. Diese bertreiben und er die bösen Geister n. Um die Leufel Hals meiner Frau, aus diefem heraus durch, daß ich mein nbefund ergab, day hat. Der Jere felbit seine Freude über e Erdstöße sind wie vorgekommen. Zahl
as frühere Erdbeben .In Santonofrio Lo eine Mutter mit
Trümmern begrarten die Leute nadi df, die sie in wilder
an der englischen " Johann" und der Wetter zusammen; des Schooners aus Chalb fünf Minuten mei Frauen mit fid anscheinend mit adt Dem Kapitän und edem Zimmermann eines Bootes festzu„ Brießig" sie auf
rpen traf aus Chile if Undine" ein, das hatte. Der Kapitän Fahrt gestorben. Das Antwerpen, isoliert; dem vom La Plata englischen Dampfer , und es besteht der d. Das Schiff wird fung unterzogen.
Ein Fahrzeug, das den berwachungsarzt rebi ilch verabreicht. Als aßregeln dazu geben azwischen: Kenn ich Am Nachmittage traj fer wieder, und dieser eKalfmilch doch wohl ordentlich den Magen Trinkwasser sehr vereigte er diesmal mehr
5. Die Norweger verdes Kaisers Wilhelm Dort hat as früher nübergeführt. Dem geltend gemacht, daß Ostar gelegentlid; des nia geschenkt sei, aber gewesen. Ein Grund vegen liege nicht vor, n auch mit dem großen ns, in schwedischer Addes Seraphinenordens
Sheboygan( Amerika) üttern, die Babys auf en Straßenbahnen bia , um den kleinen den zu ermöglichen. Das g der kostenlosen Fahrt, itnahm, zahlten halben he Tat der Straßen Anflang gefunden. rischen, reinen Luft zu. is wurde ein Mensch zu rteilt, der an niedriger Er hatte es zu seinem ben. Er fonnte diese die von ihm bestohlenen Befit anzugeben. E ächlich von dem Men
Beleidigungsklage gegen die Prinzessin Henriette von Schleswig- Holstein. Die ehemalige Gesellschafterin der oerstorbenen Herzogin Amalie von Schleswig- Holstein, Fräulein Milewsky, hat eine zweite Privatbeleidigungsflage gegen die Prinzessin Henriette angestrengt. Die erste Klage schwebt noch. Ihr liegt ein Brief zugrunde, den die Beklagte an den Herzog Ernst Günther geschrieben haben joll. Zur zweiten Klage bildet der Umstand den Anlaß, daß die Klägerin erfahren haben will, die Prinzessin Henriette habe sich in den Jahren 1903 und 1905 mehrfach zu Mitgliedern des kaiserlichen Hauses ungünstig über sie geäußert. 1s Zeugen find angegeben die deutsche Kaiserin, die jüngste Schwester der Kaiserin, Prinzessin Feodora, der Herzog Ernst Günther von Schleswig- Holstein, die Gemahlin des Prinzen Friedrich Leopold und die Herzogin Karoline Mathilde von Schleswig- Holstein- Sonderburg.
Der Landwirt.
pr Knochenfutter für Geflügel. Die nicht ausgefochten Knochen der Rinder, Schafe und Schweine, zerstoßen und mit etwas Schrot, gefochten Kartoffeln und dergl. vermischt, find sehr gut zur Fütterung des Federviehs, namentlich der Buten oder Truthühner zu gebrauchen. Alles Federvieh frißt das Knochenmehl auch ohne irgend welchen Zusatz mit Wegierde und wird dadurch schnell und außerordentlich fett. Your muß man es dabei nicht an Wasser und auch nicht an Eand fehlen lassen. Daß die Knochen eine so große Nahrbaftigkeit für das Geflügel haben, erklärt sich daraus, daß fe 33 bis 38 Prozent Gallerte enthalten.
Cokales.
2. November 1905.
Am Samstag, dem 4. November, vormittags 19 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzial Ausschusses mit folgender Tages- Ordnung statt: 1. Gesuch bes stari Didhaus in Gießen um Erlaubnis zum Gastwirt
schaftsbetrieb im Hause Walltorstraße 28. 2. Gesuch des Heinrich Schneider von Rödgen um Erlaubnis zum Gaftwirtschaftsbetrieb. 3. Das Faselwesen in der Gemeinde Großen- Buseck.
** Reform des Polizeiftrafgesetzbuches. Die Staatsanwaltschaften des Großherzogtums sind vom Justiz minifterium aufgefordert worden, ihm bis zum 1. Januar 1906 das Material zu unterbreiten, das zur Abänderung des verE% alteten hessischen Polizeiftrafgesetzbuches dienen soll. dürfte sich die zweite Rammer in ihrer nächstjährigen Tagung mit der Umarbeitung des Polizeiſtrafgesetzbuches zu befassen haben.
* Eine direkte Verbindung des Schelde tales mit der Hauptbahn Gießen Deuz wird bald geschaffen sein. Bei dem Dorfe Niederscheid wird eine Haltestelle errichtet und ist dort eine Unterführung des Gleises für die Züge nach Dillenburg und eine Verlegung des Gleises für die Züge nach Gießen vorgesehen. Mit der Haltestelle soll eine Blockstation verbunden werden, um die beiden benachbarten Bahnhöfe Dillenburg und Herborn zu entlaften.
** Unsere gestrige Notiz über das im nächsten Jahre iu Butzbach stattfindende oberhessische Trachtenfest tounen wir heute dahin ergänzen, daß Fürst Karl von SolmsHohenfolms- Lich das Protektorat über die Beranstaltung
übernommen hat.
wiesen.
tt. Stadttheater Gießen. Auf das morgen Freitag stattfindende zweite Gastspiel von Fräulein Jüngling vom Darmstädter Hoftheater sei nochmals besonders hingeBekanntlich hatte die erste Aufführung von Damzelle Ritouche" mit Frl. Jüngling und Herrn Reimer in den Hauptrollen einen gang außerordentlichen Erfolg zu verzeichnen. Erwähnt sei nochmals, daß eine Aufführung von Mamzelle Nitouche" im Abonnement ausgeschlossen ist.
"
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Nach einem erfolgreichen Gastspiel als Rudorff in Rosenmontag" und als Don Carlos ist Herr Reinhold Lüttjohann, der reichtalentierte Heldendarsteller unseres Stadttheaters, ab Herbst 1906 auf 3 Jahre an das Stadttheater in Stettin engagiert worden.
*** Heute Abend veranstalten der Kaufmännische Verein und der Ortsgewerbeverein Gießen ihren 2. volkstümlichen Vortrag. Als Referent ist Dr. Victor Pohlmeyer- Berlin gewonnen, der über Deutschland und die Bereinigten Staaten Nordamerikas sprechen wird.
A Großen- Linden, 1. November. Der erste Kursus der Haushaltungsschale wurde gestern hier durch Regierungsrat Dr. Wagner und Bürgermeister Leun eröffnet. Die hiesige Eisenbahnstation will si an das Acetylenwert der Gemeinde anschließen.
sich darauf nicht ein Dadurch hat ihn nun gland ist jezt ein neuer ekommen, der an Sonnwelt sich um die Heze von aninden wird aus dem nden zum Beschnuppern prung von etwa dreißig lidh bald eingeholt und in Stüde gerissen. Da ind, fönnen sie das Kaganz töten, so daß das ich noch den Gnadenito Sefeitigt, dann fommt das an die Reihe Bährend
ettet.
Darmstadt erzählt man
den fedziger Jahren des
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§§ Müde, 1. Nov. Ein auf dem hiesigen Sägewerk der Holzindustrie beschäftigter Arbeiter von Bettsaasen geriet mit einer Hand in die Säge und zog sich schwere Bewundungen zu.
§§ Mäde, 1. Nov. Mit dem heutigen Tag trat PostSekretär Philippi in den Ruhestand. Mit ihm scheidet ein sehr gewissenhafter, allzeit dienstbeslissener und sehr tüchtiger Beamte aus dem Postdienste. Den Unterbeamten ftets ein humaner Vorgesezter, dem Bublifum immer entgegentommend. Im vorigen Jahre erhielt er die Ernennung zum
Kronenordes 4. Klasse und des Ritterkreuzes 2. Klasse
Mücke eine recht zahlreich besuchte Versammlung in der Gros'schen Gastwirtschaft ab. Neue Orte, die dem Projekte ihr Interesse entgegenbringen, hatten gleichfalls ihre Vertreter geschickt. Bunächst wurde für den verwaisten Vorsitz ein neuer Vorsitzender und zwar Oberförster Schütz hier gewählt. Es steht zu hoffen, daß das lebensfähige Bahnprojekt des Vogelsbergs verwirklicht wird.
* Heldenbergen, 1. November. Der Bahnbau der Strecke Heldenbergen- Windecken- Vilbel ist in lezter Beit so gefördert worden, daß im uächsten Jahre die Betriebseröffnung erfolgen dürfte. Im nördlichen Teil der Strecke beginnt man schon mit dem Oberbau. Die Strecke ist der lezte Teil der Gesamt- Nebenbahn Lauterbach- GedernStockheim- Vilbel. Wie nun aber in gut unterrichteten Areisen verlautet, so stehen der Einführung der neuen Strecke in den Bahnhof Vilbel beträchtliche Schwierigkeiten gegenüber. Die Bahnbehörde selbst soll mit dem Gedanken um gehen, einen Tunnel durch den letzten Höhenzug des Vogelsbergs, der Vilbel von Frankfurt trennt, zu bauen. Die Main- Weser- Bahn, die jetzt in einem großer Bogen den Höhenzug umgeht, würde dadurch erheblich abgefürzt und nordöstlich in Frankfurt eintreffen. Im Interesse der Be völkerung des Bogelsbergs und der Wetterau, die die dirette Berbindung mit den größeren Städten Mitteldeutschlands, besonders mit Frankfurt schon seit Jahrzehnten erstrebt, wäre zu wünschen, daß die bestehenden Hindernisse baldigst beseitigt würden.
* Ober- Ofleiden. Die am 1. Januar 1900 auf Anregung unseres damaligen Pfarrers Dörr,( jezt zu Offenheim) und unseres damaligen Lehrers Walther,( jezt zu Bad Nauheim) gegründete Pfennigsparkasse für die Kinder von Ober- Ofleiden und Gontershausen löste sich Ende 1904 mit dem Wegzng der beiden Herren leider auf. Es war jedoch der allgemeine Wunsch der hiesigen Bevölkerung, daß eine so segensreiche soziale Einrichtung fortgeführt werden sollte und diesem Wunsche ist nun erfreulicher weise Rechnung getragen worden. Unser jeßiger Pfarrer Laut hat sich bereit erklärt, die Pfennigsparkasse wieder fortzuführen und die Buchführung ohne jegliche Vergütung
zu übernehmen.
* Ober- Ofleiden. Bor einigen Tagen erlegte Lehrer Kloos dahier einen in unserer Gegend eigentlich nicht hrimischen Vogel, einen sogenannten Nordseetaucher.
* Friedberg, 31. Oftober. Touristen- Jubiläum. Jean Dörr, der Vorsigende des hiesigen Taunusklubs Wetterau, beftieg am Samstag zum 100. Mal den Feldberg.
* Mainz, 1. November. Ein gutes Geschäft. Der Bürgermeister Freber- Mombach verkaufte der Stadt Mainz 80 Morgen Land, an denen er innerhalb Jahresfrist 100 000 Mark verdient hat.
Zur Biehteuerung.
Der Verband hessischer Mezger- Innungen ersucht uns um Veröffentlichung folgenden Artikels:
Die Vorstände der hessischen Megger- Innungen hielten am Freitag in Darmstadt eine Versammlung ab, in welcher dte Resolution des Hess. Landwirtschaftsrats in Sachen der Biehteuerung besprochen und einstimmig folgende Gegenresolution beschlossen wurde:
" Die hessischen Megger- Innungen haben im Hinblick auf die negativen Erfolge des allgemeinen deutschen Fleischer verbandes, des deutschen Städtetages, sowie der vielen sonstigen bedeutenden Körperschaften in Sachen der Viehteuerung davon Abstand genommen, zu den bereits längere Beit bestehenden, die Signatur des Rotstands unverkennbar tragenden, hohen Schlachtviehpreisen, insbesondere den xorbitanten, noch nie dageweſenen Schweinepreisen Stellung zu nehmen.
In Ansehung der agrarischen Macht über die Geschicke der deutschen Bevölkerung im allgemeinen und des sichtbaren gewaltigen Einflusses der vielen hochstehenden, zum großen Teil persönlich dabei sehr interessierten Herren im besonderen, waren die hessischen Meßgerinnungen von der absoluten Zwecklossigkeit des Verlangens nach Deffnung der Grenzen zur Bekämpfung des bestehenden Schlachtviehmangels überzeugt. Sie sahen den vielen Betriebseinstellungen und Betriebsbeschränkungen in ihren Reihen mit Resignation zu, hoffend, die Not des Volkes würde doch endlich die agrarische Macht besiegen und die Regierungen veranlassen, diesen außergewöhnlichen Verhältnissen in gleicher Weise Rechnung zu tragen, wie es rascheft und bereitwilligst geschieht, wenn bie Landwirtschaft behauptet, in Not zu sein.
Bei dieser ihrer zurückhaltenden Stellung mußte es umsomehr befremden und von den hessischen Mezgerinnungen gerabezu als eine Verhöhnung und Herausforderung betrachtet werden, wenn der hessische Landwirtschaftsrat in der in feiner am 21. Oftober stattgehabten Gesamtsizung gefaßten Resolution glattweg bie Behauptung aufstellt, daß der Zwischenhandel und die Megger den größten Nußen aus der Steigerung der Preise hätten."
"
Was den Zwischenhandel" angeht, so fann es nicht unsere Aufgabe sein, für denselben das Wort zu nehmen; das dürfte dieser besser selbst besorgen. Fefistellen wollen wir aber, daß alle Anstrengungen seitens der Metzger direkt vom Landwirt zu kaufen, daran scheitern, daß die Land. wirte die Ausschaltung des Zwischenhandels nur und ausfrüheren Zeiten, auf dem Lande herumlaufen und abwarten
Demotrat war, erhielt Bofisekretär und in diesem Jahre erfolgte die Verleihung des schließlich so verstehen, daß der Mezger wieder, wie in herzogliche Hoftafel ein Philipp des Großmütigen. Schon 1861 erfolgte der Eintritt soll, bis es dem Bauern und seinen Ratgebern gefällt, nach lich bekannten Märzen Philippis in den Postdienst unter Thurn und Taxisscher so und so viel fostspieligen zwecklosen Besuchen den Handel gab das Schreiben dem Berwaltung. 1871 ward er zum Postverwalter in
Nehme Se das widder
wenn er oder der Groß
olle se in de Wirtschaft
de Straß werd nir ab
Ruppertenrod und 1890 zu Müde ernannt.
Am
borigen Sonntage verabschiedete er sich von seinen früheren 14 Unterbeamten in einer fleinen Feier auf Mücke; die so recht das schöne Verhältnis des Scheidenden zu seinen Untergebenen dartat.
§§ Ulrichstein, 1. Nov. Am verflossenen Sonntag Am verflossenen Sonntag hielt das Romitee des Eisenbahnprojektes Ulrikein
endlich perfekt werden zu lassen. Daß einerseits unter den gegen früher total veränderten Betriebsverhältnissen der Meggerei, sowie andererseits der heutzutage bestehenden besten Gelegenheit, auf den öffentlichen Viehmärkten Schlachtvieh vorteilhaft zum Verkauf zu bringen, der angedeutete frühere Zustand nicht mehr denkbar, ein ordnungsmäßig beaufsichtigter Betrieb namentlich in den Städten einfach unmöglich ist, dürfte für jeden vernünftigen Menschen klar sein. Was hat
der hessische Landwirtschaftsrat übrigens je für den direkten Verkauf praktisch getan?!
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Was die hessischen Mezger" betrifft, so legen wir, als deren Vertretung, auf das entschiedenste Verwahrung ein gegen das Vorgehen des hessischen Landwirtschaftsrates. Wir bezeichnen es als eine Leichtfertigkeit ohne gleichen, wenn in einer Beit, in der die Bevölkerung ohnehin in großer Erregung sich befindet, derartig wahrheitswidrige BeHauptungen in die Bevölkerung geschleudert werden gegen ein Gewerbe, welches noch nie in mißlicherer Lage sich befand, in welchem noch nie so viel Betriebseinstellungen und Beschränkungen zu verzeichnen waren, als gerade jezt und welches außerdem dem hessischen Landwirtschaftsrat nicht den geringsten Anlaß zu solch unverantwortlichem Vorgehen gegeben hat. Wir erachten es als unmännlich, andere zu verdächtigen, um sich weiß zu waschen und fordern hierdurch den hessischen Landwirtschaftsrat öffentlich auf, den Beweis zu erbringen, daß die Metzger von der Steigerung der Viehpreise den größten Nugen haben". Wir erwarten bei der Schwere der Beschuldigung aus der Not der Bebölferung Vorteil zu ziehen die Beweisführung für diese Behauptung durch Beibringung von ernstem Beweismaterial, nicht etwa in nichtssagenden Bhrasen und Entschuldigungen, wie sie der Vorsißende des deutschen Landwirtschaftsrates, der Herr Graf von Schwerin- Löwiz erst fürzlich in ähnlichem Falle, auf wiederholte öffentliche Aufforderung gezwungen, beliebte, auch nicht durch irreführende Vergleiche mit will fürlich gegenübergestellten statistischen Zahlen des Brutto8entnerpreises im Einkauf und Netto- Pfundpreises im Detailverkauf, oder durch sonstige gewaltsame Bahlengegenüberstellungen, mit denen man befanntlich alles beweisen fann, wie es gerade in den Kram paßt. Dem Landwirtschaftsrat empfehlen wir hierzu die für ihn gewiß einwandfreien Geschäftsbilanzen der von seinen, im Gewinnberechnen erfahrensten Führern unter den allergünstigsten Ein- und Berkaufsverhältnisse seinerzeit in Mainz errichteten Genossenschaftsmezgerei. Dort findet er feine flimmernden Verdienstverhältnisse in der Mezgerei, und nur mit solchem Bahlen, wohl aber die nackte Wahrheit über die wirklichen Material dürften ernste Männer in ernsten Fragen an die
Deffentlichkeit treten.
Bis dahin überlassen wir der hessischen Bevölkerung das Urteil beruhigt darüber, ob die Metzger, welche gezwungen sind für das Schlachtvieh unerschwinglich hohe Preise zu zahlen,„ Nuz n von der gegenwärtigen Not haben", oder diejenigen, welche diese Preise sich zahlen lassen.
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Zur Frage der Vieh, und Fleischteuerung hat auch der Obermeister der Gießener Fleischer- Innung, Ernst Ludwig Sack, eine Entgegnung auf die erste Erwiderung des Landwirtsch. Provinzial- Vereins veröffentlicht, in der er u. a. sagt:
Einen
Welchen Glauben man in Fachtreisen den Behauptungen betreffs der verfügbaren Schweine schenkt, dafür ist der Beweis schon vor 14 Engen dadurch erbracht, daß auf ein mehrmaliges Inserat ein Angebot von 2 Schweinen einlief, welche auch sofort getauft wurden... Es hat zu den verschiedensten Beiten Perioden gegeben, in denen die Schweine bis zu 70 Mt. pro Bentner Schlachtgewicht gekostet haben; daß die Preise aber innerhalb Jahresfrist um 20 Mt. pro Zentner gestiegen sind, und dann immer noch eine steigende Tendenz aufweisen, eine solche Zeit hat es überhaupt noch nicht ge geben. Wie sind die Verheißungen des preußischen Land. wirtschaftsministers, die er am 11. August in Berlin dem deutschen Volfe proklamierte, in Erfüllung gegangen? Nicht vier, sondern zehn Wochen sind es her, daß der Minister die Worte sprach: In brei bis vier Wochen gibt es Schweine in Ueberzahl und die Preise fallen von selbst! besseren Beweis des Gegenteils der Erfüllung der Ministerworte wie die gegenwärtige Geschäftslage hier in Gießen, wo wir noch dazu in einer bevorzugten Gegend der Schweinezucht leben, fann es nicht geben. Mit Bahlen kann man die Bevölkerung wirklich nicht satt machen, noch weniger aber die Preise auf ein bekömmliches Maß bringen, sondern hierzu gehören Taten im Sinne verständnisvoller Fürsorge, die allerdings in dem am 1. März 1906 in Kraft tretenden Bolltarif für Schlachtvieh nicht zu erblicken ist. Wir gehen auf dem Gebiete der Fleischversorgung fuhr mehrerer 100 000 Stüd Schlachtvieh am 1. März 1906 schweren Zeiten entgegen, denn ein Ausfall der Einwird den deutschen Schlachtviehmarkt noch bedeutender in die Höhe treiben zum Frohlocken der Agrarier und zum Schaden der Fleisch konsumierenden Bevölkerung." Auf eine zweite Erwiderung des Meggermeisters Sack fommen wir morgen zurück.
Brieftasten.
Nach Grünberg. Wird entsprochen.
Siegener landwirtschaftlicher Bettervient. Boraussichtliche Witterung in Hesser für Freitag, den 3 November. Beitweise trocken, allmählich aufheiternt den 3 November. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inferatente: @lein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beli
30.
Schöne gesunde Zähnchen
wachsen ohne Pein, wenn die Mütter der Kinder dem bei den Kleinen leicht eintretenden Mangel an faltigen Substanzen dadurc borbeugen, daß sie ihnen vor und während der Zahnzeit Kalf in einer leicht einnehmbaren und rasch assimilierbaren Form zugänglich machen, wie sich eine solche in Scotts Emulsion bietet. Scotts Emu sion schmeckt süß, ist sehr leicht verdaulich und enthält Kalt im Gleichzeitig ist Scotts Emulfion ein ganz richtigen Verhältnis. vorzügliches Kräftigungsmittel.
Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie loje nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.
Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unter phosphorigfaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, bestill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulfion mit Zimt, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen.


