Hus den Parlamenten.
* Es steht nunmehr fest, daß die große wasserwirtschaftliche Vorlage, die dem preußischen Landtag zugehen wird, in vier Vorlagen zerfällt: die eigentliche Kanalvorlage, die die Kanal strecke Rhein- Hannover enthält, eine Vorlage wegen der Flußregulierungen, eine Vorlage, betr. Maßnahmen gegen die Hochwassergefahren und eine Notstandsvorlage, die augenblicklich den Provinziallandtagen der betreffenden Provinzen zur Begutachtung unterbreitet ist.
Heer und flotte.
Ehrwürdige Feldzeichen wurden in das Berliner Zeughaus ( Ruhmeshalle) übergeführt. Es sind die alten Fahnen des Infanterieregiments Nr. 31 Graf Rose, die an den Kämpfen bei Podol und Königgräß( 1866) und bei Beaumont u. s. w. ( 1870) mit teilgenommen haben. Die ehrwürdigen Zeugen dieser ruhmreichen Zeit sind auf den Schlachtfeldern derart von Kugeln durchbohrt worden, daß sie schließlich nur noch aus durch silberne Bänder zusammengehaltenen Stücken bestanden. Auf Befehl des Kaisers werden sie nunmehr zur bleibenden Erinnerung für fünftige Geschlechter in der hiefigen Ruhmeshalle aufbewahrt werden.
Deutfcher Reichstag.
( 44. Sigung.).
CB. Berlin, 27. Februar. In berechneter Steigerung führt die Justizdebatte von politisch unverfänglichen Dingen über die leider zu einer politischen Hauptfrage gewordene Handwerkernot zu dem die Gemüter schon bedenklich erhizenden Strafvollzug an Preßsündern, um schließlich in einer leidenschaftlichen Redeschlacht über die Handhabung des Fremdenrechts auszutoben. Mit dem Wunsche nach Heimstätten, die jeder Deutsche erwerben können soll, begann vorgestern die Debatte. Den Unannehmlichkeiten der unfreiwilligen Heimstätten, die den Sündern gegen das Preßgesetz und den Beleidigungsparagraphen von Staats wegen bereitet werden, galt der erste Teil der heutigen Verhandlung. Und die deutliche Bekundung des Willens des auswärtigen Amts und der preußischen Regierung, es nicht zu dulden, daß russische Revolutionäre auf deutschem Boden für ihre gegen ihre Heimatsregierung gerichteten Umtriebe eine Heimstätte begründen, hat die preuBischen Minister rhr. v. Hammerstein und Dr. Schönstedt an die Seite des Staatssekretärs des Reichsjustizamts geführt, um dem Angriff der Sozialdemokratie entgegenzutreten.
Zunächst wurde die von den Freisinnigen Borgmann und Träger beantragte Resolution besprochen, die für die Untersuchungs- und Strafhaft bei politischen und Preßvergehen Selbstbeschäftigung, Selbstbeköstigung und Zeitungsleftüre fordert. Die Antragsteller bezeichneten diese Angelegenheit mit Recht als Seeschlange und einen der ältesten Ladenhüter des Reichstags. Staatssekretär Nieberding aber stellte sich, wie in den früheren Jahren, auch diesmal auf den Standpunkt, daß einer einheitlichen Regelung des Strafvollzugs die Revision des materiellen Strafrechts vorangehen müsse. Der Umstand, daß zur Beleuchtung der Angelegenheit die Behandlung des wegen Beleidigung des oldenburgischen Justizministers Ruhstrat zu 10 Monaten Gefängnis verurteilten Redakteurs Biermann herangezogen wurde, und das Eingreifen eines oldenburgischen Regierungsvertreters führte zu Angriffen seitens des Sozialdemokraten Stadt= bagen. Mit schwerem Geschütz zog der sozialdemokratische Abg. Ha a se wider die Minister Frhr. v. Hammerstein und Dr. Schönstedt los. Diese beharrten jedoch auf ihrem alten, wiederholt präzisierten Standpunkt: Ausländische Anarchisten würden kurzerhand über die Grenze geschoben. Und der Versuch, die papierene Propaganda der russischen Anarchisten von den Rockschößen der deutschen Sozialdemokratie zu schütteln, sei mißlungen. Hoffentlich ist mit dieser Auseinandersetzung die Russendebatte erledigt.
Preufsifcher Landtag.
Haus der Abgeordneten.
( 29. Sigung.) RK, Berlin, 27. Februar. Noch einmal kam heute beim Justizetat der Kampf zwi schen Dr. Theodor Barth und der Kösliner Staatsanwalt ichaft weaen des bekannten Wahlflugblatts aufs Tapet. Abg.
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Tiophel dachte nicht im Geringsten daran, daß er beobachtet würde, darum schritt er ganz wohlgemut nach der Stelle, wo er sein Gewehr liegen hatte. Nicht gerade oberhalb, sondern etwas seitwärts versteckt schaute der Forstlaufer dem Tun Tiophels zu und als er gewahrte, daß dieser die Büchse in der Hand hatte, eilte er, immer sich weit vom Rande baltend. abwärts. um vor dem Wildhirten den Ausgang aus der Lehmtaute zu erreichen.
Eben als Tiophel den wenig berugten Fahrweg, der aus der Lehmfaute ins Feid führte, unterhalb einer abschüssigen Stelle betrat, gewahrte er an deren oberen Rande den Forstlaufer, der gleich darauf den Rain herabsprang und mit angeschlagenem Gewehr den Wildhirten zum Stehenbleiben zwang.
,, Legste Deine Sprig' hin oder ich schieß' Dich 3'sammen we'n Hund!" rief der Forstlaufer mit feuchender Stimme, wobei man ihm die Wut anmerken konnte, die ihn erfüllte über den Wilddieb, der ihm so manchen Rüffel seitens des Försters verursacht hatte.
Wolff- Lissa( fr. Vg.) nahm sich seines Parteigenossen Dr. Barth in längerer Rede mit Nachdruck an. Justizminister Schönstedt ging nur kurz auf die Angelegenheit ein, die in der weiteren Debatte noch vom Abg. Strosser( fons.) wieder aus der parlamentarischen Versenkung, in der si schon verschwunden schien, wieder hervorgeholt wurde. Sach. lich Neues oder besonders Beachtenswertes brachte keiner der Redner vor. Die übrigen Redner traten mit erfreulichem Eifer für eine Verbesserung der Gehälter einzelner Beamten fategorien, namentlich der Gerichtssekretäre, ein; doch er klärte die Regierung, sie sei nicht in der Lage, solchen Wün schen zu entsprechen. Auch polnische Wünsche, wie der weger Vermehrung der Dolmetscher, wurden laut, ebenso Klagen über üble Wirkungen der neuen Gerichtsvollzieherordnung. Ein Regierungskommissar erwiderte, den Be schwerden über diese Neuordnung hielten die Anerkennungen die Wage. Die Regierung werde indessen alle Beschwerden Jenau prüfen und danach sich schlüssig machen, ob und was sie tun wolle. Und dann kam der sehnlich erwartete Moment, vo der Präsident v. Kröcher die Genehmigung des Justizetats verkünden konnte. Am Montag kommt die Bauverwaltung an die Reihe.
Tiophel stand anfangs wie eine Bildsäule, denn er war ganz verblüfft über das unerwartete und dabei so energische Auftreten des alten Forstlaufers. Die Büchse behielt er in der Hand.
" Legste das Ding hin oder ich schieß' Dir den Arm entzwei!" rief jetzt der Forstlaufer, indem der Hahn seiner Flinte fnackte.
Im Gesicht Tiophels lag etwas Raubtierartiges, das den alten Dingler fast erbeben machte. Behutsam ließ jener die Büchse fallen.
Nab und Fern.
Für die deutschen Sanatorien auf Madeira, zu deren Errichtung die portugiesische Regierung dem Prinzen Hohenlohe ausgedehnte Konzessionen erteilt hat, sind die Vorbereitungen im vollen Gange. Sie sollen unter Verwertung aller Erfahrungen erbaut werden, welche in den berühmtesten Kurorten und Heilstätten der Welt, insbesondere in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, gemacht worden sind. Eine aus hervorragenden Wissenschaftern und Technikern bestehende Kommission, der auch mehrere Chefärzte von Lungenheilstätten sich anschließen, wird sich zur Bearbeitung der definitiven Projekte am 10. März mit dem Dampfer„ Eleonore Woermann" ab Hamburg nach Funchal begeben.
" So, nun vor mir her!" sagte der Forstlaufer ziemlich erleichtert, und nit mir so auf'n Leib aerückt.
Pockenepidemie in Flensburg. Die schwarzen Blattern sind in Flensburg ausgebrochen und bereits acht Personen an der gefährlichen Seuche erkrankt. Vor drei Tagen trat bei einem bei einem Getreideimporteur beschäftigten Arbeiter eine Krankheit auf, die sich alsbald auf die ganze Familie und die mit ihr in Berührung kommenden Verwandten übertrug. Es sind umfangreiche Schutzmaßregeln gegen etwaige Weiterverbreitung getroffen.
Aus dem Eisenbahnzuge gestürzt. Das dreijährige Söhnchen eines Auswanderers stürzte bei Winsen während der Fahrt aus dem Zuge, der von Uelzen nach Hamburg fuhr, und wurde tötlich verletzt aufgehoben. Ein Passagier, der später das Kind suchen half, wurde von einem aus der entgegengesetzten Richtung kommenden Zuge überfahren und schwer verletzt.
Sein eigenes Kind abgeschlachtet. Eine ungeheuerliche Tat beging der Arbeiter Seufert in Berlin. Aus Eifersucht und Rache gegen seine Ehefrau schlachtete er sein zweijähriges Töchterchen Gertrud ab und warf der Frau dann den zuckenden Körper in die Arme. Der Unmensch wurde verhaftet.
[ Die Henkersmahlzeit Kohlers.] Der kürzlich hingerichtete Matrose Kohler ließ sich, wie nachträglich aus Aurich gemeldet wird, am Tage vor seiner Hinrichtung zu Mittag Bouillon, Eisbein mit Sauerkohl, sowie eine halbe Flasche Wein verabfolgen; als Abendbrot erhielt er auf seinen Wunsch eine Portion Kartoffelsalat und ein Glas Bier. Betanntlich kann sich der zum Tode Verurteilte die Henkersmahlzeit, d. i. seine letzte Mahlzeit, selbst auswählen.
[ Der falsche Dalai Lama.] Im eisigen tibetanischen Hochlande wird zur Zeit Neujahr gefeiert, und zwar gleich bolle drei Wochen lang. In diesen Wochen geht mit der Hauptstadt Lhasa, die die geistliche und weltliche Macht umschließt, eine seltsame Veränderung vor sich. Der Dalai Lama, der sonst schon ein ganz abgeschlossenes Dasein führt, verschwindet völlig; seine Macht geht durch den merkwürdigen Brauch einer Versteigerung über an einen Bonzen aus dem Buddhakloster Debang. Dieser falsche Dalai Lama wird " Talno" genannt und darf sich in seiner Regierungszeit pielerlei Unfug und Rechte herausnehmen.
[ Eine kostbare Eisenbahnladung] traf in Berlin ein. Es handelt sich um vier und eine halbe Million Mark in Gold, die von der Reichsbank- Hauptstelle in Bosen abgesandt und für die Berliner Reichsbank bestimmt war. Der Transport wurde unter ganz besonderen Sicherheitsmaßregeln bewerkſtelligt.
sonst könnt mir die Flinte doch noch losgeh'n, und das wär' auch kein Schade um Dich Nichtsnuz."
Langsam und bedächtig fam Tiophel daher, den Blick fest in die Augen des Alten begrabend. Er machte den Eindruck eines Demütigen, in dem aber die Natur eines Tigers schlummerte.
Der Forstlaufer trat zur Seite, um den Wildhirten vorbei zu lassen, dem er natüclich mit gespannter Büchse foigen wollte, um ihn auf diese Weise ins Dors zu treiben.
" Ihr werd' doch nit schießen?" sagte Tiophel mit fast ängstlicher Betonung, indem er vor der büchsenmündung vorbei passieren wollte.„ Das Ding könnt am End los——
Damit hatte er durch einen gewandten Sah und gleichzeitigen Griff die Flinte des alten Forstlaufers dicht unter der Mündung erfaßt und hielt sie nach oben. in Schuß blitzte, dessen Echo sich rauschend im Walde brach, aber er ging wirkungslos in die Luft.
So, nun gib mir mal das Ding her," sagte der Wildhirt, indem er die Flinte in der Mitte faßte, sodaß die Mündung des Laufs an ihm vorbeihielt. Gleichzeitig gab er mit einem seiner schweren nägelbeschlagenen Schuhe dem alten Forstlaufer einen Tritt vor den Leib, daß jener vor Schmerz aufschrie und, die Büchse loslassend, zurücktaumelte und zur Erde stürzte. Hierbei passirte im noch das besondere Mißgeschick, daß cr auf die in der Kitteltasche befindliche Schnapsflasche fiel, sodaß sie in Scherben ging.
,, Alleweil biste kaput," sagte Tiophel, indem er die Büchse schwang, um den Kolben auf den Kopf des armen Dingler niedersausen zu lassen.
Wunder der Hypnofe.
( Von unserem medizinischen Mitarbeiter.)
In München produzierte sich vor einem Auditorium von ärztlichen Sachverständigen eine Pariserin, Madeleine G., die von einem Magnetiseur namens Magnin vorgeführt wurde. Dieser schläferte sie ein, und zwei Aerzte konstatierten den eingetretenen somnambulen Zustand. Da ertönt Musik hinter einem Vorhange. Alsbald erhebt sich Madeleine aus ihrem Lehnstuhle und be. gleitet mit Armen und Beinen wie mit lebhaftem Gesichtsausdrucke diese Töne. Den weichen Liebestönen eines Chopinschen Notturnos entspricht die Geberde der Schlafwandelnden mit überzeugender Wahrheit. Jetzt ertönt der bekannte gewaltige Trauermarsch. Augenblicklich erfaßt den Körper Madeleines die gewaltige Tragik dieses Musikstücks. Mehr und mehr steigert sich die Pantomime des Schmerzes, laute martikulierte Klagetöne, die indes die Noten Chopins völlig treffen, stößt die Somnambule aus, wirft sich voll unsäglichen Leides, das sich auf ihren Zügen malt, auf den Boden und erstarrt plöglich, als die Musik abbricht, wie leblos. Eine Lisztsche Czardasmelodie erklingt. Jezt beginnt die wilde Liebesraserei, die in diesem Tanze steckt, in Madeleine lebendig zu werden. Die großen Augen, die vorher Schmerz in höchster Potenz ausdrückten, nehmen den Ausdruck vollster Sinnlichfeit an, die Bewegungen, ohne einen Moment unästhetisch zu werden, folgen darin. Es ist hinreißend, anzusehen, wie sich diese feinen, schlanken Glieder winden und drehen, mit welcher fabelhaften Sicherheit die Schlaftänzerin" auf ihrer langen Schleppe herumtanzt! Jede Schauspielerin, jede Tänzerin wäre gefallen, zum mindesten gestolpert. Für Made leine ist der kleine erhöhte Bühnenraum in dem Saale ein weiter Plat, sie braucht keinen größeren Raum, sie stößt nirgends an, es gibt kein räumliches Hindernis für sie, keine Erschöpfung, keine Zeit, man wäre versucht, zu sagen: sie scheint das Ding an sich"!
Denk an mein Weib und meine Kinder!" rief dieser ächzend und in Todesangst, und denk auch an Dich!" fügte er noch hinzu, als Twophel die Büchse sinfen ließ.
Bemerkt sei, daß jede Täuschung ausgeschlossen war. Dafür bürgen die Beobachtungen der Aerzte und der Umstand, daß die Auswahl der Musikstücke gänzlich willkürlich war und am Klavier renommierte Künstler und Herren der Gesellschaft saßen.
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Madeleine behauptet, nie tanzen gelernt zu haben; in das Theater sei sie vielleicht jährlich einmal gegangen. Aber sie gibt ihre Erregbarkeit durch Musik zu, teilt mit und der Magnetiseur Magnin bestätigt es, daß sie alsbald nach den ersten Taften einer Musik, die sie ergreife, einzuschlafen pflege und alsdann in den somnambulen Zustand_gerate, in dem sie von sich nicht das Geringste wisse. Die anfängliche Skepsis des Auditoriums verwandelte sich in bewunderndes Staunen über diese neue Offenbarung aus dem geheimnisvollen Gebiet der Hypnose. Eine erschöpfende Erklärung zu geben, wäre bei dem heutigen Stand der Wissenschaft vergebliches Bemühen. Darum sei hier nur darauf hingewiesen, daß der Fall Madeleines bereits einen vielleicht noch bemerkenswerteren Vorläufer in der Praxis eines bekannten österreichischen Arztes gehabt hat. Allerdings handelt es sich nicht um Tanz, sondern um Gesang.
Der Arzt suchte die nervösen Leiden einer russischen Gräfin durch Hypnose zu heilen. Während er mit ihr experimentierte, flog ein zahmer Kanarienvogel, der im offenen Bauer in des Arztes Studierzimmer gehalten wurde, auf seine Schulter. Während der Hypnose zwitscherte der Vogel schmetternd. Da mit einem Mal" so erzählt unser Gewährsmann ..fing die hypnotisierte Patientin so täuschend zu zwitschern an, daß ich im ersten Augenblicke nicht wußte, woher die Laute kommen. Es waren unzweifelhafte Vogellaute, die ich nie vorher von einem menschlichen Kehlkopfe hörte. Der Vogel flog sofort auf die Schulter der Patientin, und es entwickelte sich ein förmliches reges Zwiegespräch zwischen Vogel und Patientin. Der Vogel schmetterte sehr erregt, und ich sah ganz deutlich aus den Mienen der Patientin, daß sich ein Gespräch" abspielte. Kaum war die Patientin er weckt, als sie den Vogel auf ihrer Schulter gewahrte und entsetzt aufschrie. Der Vogel entflog, und die Patientin bal mich, ihn in den Käfig zu sperren, da sie vor Tieren jeder Art Furcht habe. Dieses Experiment wiederholte ich mit demselben Effekt dreimal."
Man sieht, dieselbe Empfänglichkeit für Töne wie bei Madeleine, nur daß sie sich bei dieser in Tanzrhythmen, bei der Gräfin wieder in gleiche Töne umsette. Eine Erklärung des Phänomens konnte auch der behandelnde Arzt nicht geben. Wir müssen uns eben vorläufig damit bescheiden, die Wunder der Hypnose zu registrieren und vorkommendenfalls praktisch in der Medizin zu verwenden.
Diesem war blißartig der Gedanke durch den Kopf geschossen, daß es mit dem Todtschlagen des alten Forst aufers ja noch Zeit habe. Denn es konnte eine solche Sache doch am Ende schlecht ausfallen. Dingler hatte sich unterdessen aufgerichtet und saß am Fuße der abschüssigen Stelle, indem er sich immer noch den Letb bielt, dec ihn anscheinend sehr schmerzte.
,, Das will ich Dir sagen, Du alter Schuft," sagte Tiophe: halblaut, Du hast zwar damals mein Vater in die Eisen g'schafft und deshalb müßt' ich Dich eigentlich todtschlagen; aber ich will Dich laufen lassen. Das jedoch sag' ich Dir, wennste mich zur Anzeig' bringst und ich komm auf' ne Zeitlang ins Loch, dann dent dran, daß ich auch mal wieder' raus komm' und wenn ich wieder' raus bin, dann biste den Kazen! Wo ich Dich friege, schlag' ich Dich todt, und wenn's am hellen Tag auf der Dorfstraße is, und's Nest steck ich Dir und Deiner Brut so wahr und wahrhaftig über dem Kopf an, als ich dem Gänsehannes sein Jung sein, Haste mich verstanden? Willste mich nun anzeigen, he?". ,, Nee, nee, Dich nit, Dich wahrhaftig nit, Dich Satan! Ich laß mich pensionir'n!" stöhnte in furzen Säßen der alte Forstlaufer. Ich will in' nem Revier nit mehr Forstlaufer sein, wose so'n Bandit wie Dich zum Wildhirt machen." ,, Ha, ha," lachte Tiophel befriedigt, als er sah, daß er den Alten so in die Angst getrieben, daß dieser sich wohl hüten würde, ihn aus Furcht vor seiner Rache zur Anzeige zu bringen. Ich möcht' Dir's auch nit geraten haben, Du alter Racker! Glaubst wohl, ich tenn' Dich und Deine Schlinkschlankweae nit. ich wüst nit, daß Dir der Lange, der Nau's Lange nämlich, d's ganze Jahr die Körbe voll Kartoffeln, die halbe Seiten Speck und die Würst ins Haus geschleppt hat, damit Du mit Deiner Bande was zu fressen hatteft! Warum, he, warum hat der Bange das getan?"( Fortsetzung folgt.)
heben ist, da und 79 998 es nur noch feiten einen Areisturnwo technisch- tur daß unser
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