Einzelbild herunterladen

ter.) ditorium vor Madeleine G Ragnin bor

und ge

jomnambuler Vorhange tuble und be

1 Gesichtsaus ines Chopin afwandelnden befannte ge den Körpe üds. Mehr erges, Laute gopins völlig

unfäglichen

n Boden un

leblos. Gin int die wild leine lebendig erz in höchste

fter Sinnlid mnästhetisch ehen, wie fid drehen, mi in" auf ihre elerin, jel

. Für Made dem Saale um, fie stöß für fie, fein Bu fagen: fi

en war. Da

der Umstand Ufürlich wat rren der Ge haben; in ngen. Aber - und der Isbald nad

einzufchlafen tand gerate

e anfänglic ewundernde geheimnis Erklärung a schaft bergeb gewiesen, da bemerkens annten öfter It es sich nich

fischen Gräfin perimentierte Bauer in de ne Schulter schmetternd. hrsmann Bu zwitschern

e, woher di Maute, die id hörte. De ntin, und e räch zwischen sehr erregt

Satientin, daß Patientin er ewahrte und Batientin bal Tieren jeder olte ich mil ne wie bei ythmen, bei Erklärung nicht geben die Bunder nfalls pra

ch den Kop

des alten

fonnte eine

n. Dingle

am Fuße der och den Leib

duft," fagte mein Bater

St' ich Dich ufen laffen.

weig' bringft

dann dent und wenn

! Bo ich

am hellen ich Dir

über dem

Jung fein,

igen, he?"

nit, Did

in furzen nem Rebler

twie Did

als er fab,

bas biefer

etner Rache

3 aud nit

wohl, ig

ich wükt amlid, b's

albe Setten

jat, damit

Warum,

tfegung folgt)

Lokales.

29. Februar 1904. ** Der Großherzog hat am 10 Februar d. I. dem Kirchendiener und Balgtreter Georg Christian Braun zu Laubach das Agemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift " Für langjährige treue Dienst." verliehen.

* Der in der letzten Hauptversammlung des Gießener 3weigvereins vom roten Kreuz wiedergewählte Vorstand setzt sich zusammen wie folgt: Amtsgerichtsrat Wiener, Medizinalrat Dr. Haberkorn, Staatsanwaltsgehilfe Mann, Bibliothekstustos Dr. Heuser und Meggermeister Birr. Zum Führer der neuen Sanitätsfolonne wurde Brauereibefizer Förtsch gewählt.

*

Ein Nachspiel wird demnächst der Fall des Vizefeldwebels Jeckel vor der Gießener Straffammer haben. Wie wir hören, ist gegen die ehemalige Köchin des Offiziers­Kasinos Strafantrag wegen Unterschlagung gestellt.

*

Zigeuner- Konzert Rakoczi". Die gestern im neun Saalbau in Gießen reranstalteten Konzerte des Defter.- Ungar. Damen- und Herren- Orchester Rakoczi waren überaus stark besucht. Lebhaften Beifall ernteten die fremden Gäste nach jeder Pice. Es war eine Lust die schmucken Gestalten zu sehen und zu hören. Die Solo- und Chor­gefänge zeichneten sich durch Reinheit und Wohlflang aus. Die Aufführung: Ein Traum von Licht und Schönheit" brachte eine angenehme Abwechslung mit reicher Farbenpracht und graziöser Bewegung der Darstellerin. Alles in allem, es war ein glänzender Erfolg. Auf allgemeinen Wunsch hat sich die Kapelle entschlossen, auf ihrer Rückreise noch ein Konzert zu veranstalten.

*

Besizwechsel. Für 18500 Mt. ging das An­wesen des Fuhrunternehmers Spieß im Neuenweg in Gießen in den Besitz des Restaurateurs F. Wigandt über.

× Quccborn, 28. Febr. Der Grünberger Gendarmerie| ist es endlich gelungen die Diebe, welche schon längere Zeit unseren Ort unsicher machten und stahlen was nicht niet­und nagelfest war, zu ermitteln. Die Diebe sind zwei 15jährige Jungen einer in unserem Drt übel beleumundeten Familie. Die Bürschchen hatten es speziell auf Hühner, liebe Mama hat als Helfershelfer die gestohlenen Sachen in Wurst, Speck, Schinken u. dergl. mehr abgesehen und die Empfang genommen. Zum Teil wurden die Sachen selbst verwendet, zum Teil auf den Markt nach Gießen gebracht. Hoffentlich steht den jugendlichen Einbrechern eine recht exemplarische Strafe bevor. Auch wäre es sehr am Blaze, wenn dieselben einer Erziehungsanstalt überwiesen würden. Die Mutter aber, welche als Hehlerin in Betracht kommt, kann sich einer hoffnungsvollen Zukunft erfreuen.

Ruppertenrod, 26. Febr. Heute wurde hier unter zahlreicher Beteiligung von Leidtragenden und unter Vor­antritt des Kriegervereins mit umflorter Fahne Herr Heinrich Fuchs IV. zu Grabe getragen. Er war ein Veteran der großen Zeit von 1870 und 71, hatte alle Schlachten und Division gekämpft und war unversehrt aus dem Feldzuge Gefechte als Dragoner mitgemacht, in denen die hessische zurückgekehrt. Auch an dem Gefechte bei Briare, in dem eine hessische Abteilung beinahe gefangen genommen worden wäre, hatte er teilgenommen. Der Verstorbene hat sich auch für den landwirtschaftlichen Betrieb, durch die Einführung fünstlicher Dünger in hiesiger Gegend, Verdienste erworben. der hiesigen Gemeindejagd, Rechtsanw. Grünewald und XCrumbach am Dünsberg, 27. Febr. Die Pächter Bankier Zobel- Gießen, hielten heute Treibjagd auf Hirsche schaftlichen Kulturen entstanden war. Es tamen zur Strecke ab, nachdem im Herbst großer Schaden an den landwirt­4 Schmaltiere und 1 männliches Hirschkalb.- Der Abschuß erfolgte durch 7 Jäger.

-

leitung, welche für Groß- Felda und Restrich bestimmt sein A Groß- Felda, 28. Febr. Die zu erbauende Wasser­soll, wurde der Firma Oltsch& Co. in Zweibrücken für den Preis von 50,200 Mt. übertragen. Eine gut besuchte General- Versammlung hielt heute der Gewerbe- Verein ab. Frankfurt a. M., 28 Febr. Die hiesige Polizei hat wenig Hoffnung den Mörder des Kaufmanns Lichtenstein Man vermutet, daß die Tat von 2 internationalen Verbrechern begangen worden ist. Ein in ganz ähnlicher Weise ausgeführte Mordtat soll fürzlich in der Schweiz begangen worden sein. Die Seftion der Leiche hat ergeben, daß der Tod durch Zertrümmerung des Körper enthielt nur noch wenig Blut. Die Strangulierung Schädels und Quetschung des Gehirns erfolgt ist. Der soll erfolgt sein, um Lichtenstein, falls er zum Bewußtsein kommen würde, am Schreten zu verhindern. Die Beerdigung findet auf dem Frankfurter Friedhof statt.

Der 9. Kreis der deutschen Turnerschaft, zu dem auch unser Turngau Hessen gehört, hielt gestern in der Turnhalle zu Bad Nauheim seinen 66. Turntag ab. Vertreten waren 170 Vereine durch 288 Abgeordnete, 12 Gauturnwarte und 29 Kreisausschußmitglieder, im Ganzen 329 stimmberechtigte Mitglieder. Der 1. Kreisvertreter Schmuck- Darmstadt erstattete Bericht über das abgelaufene Jahr 1903 in sehr eingehender Weise, aus welchem hervorzu- habhaft zu werden. heben ist, daß der Kreis jetzt 21 Gaue mit 805 Vereinen und 79 998 Mitglieder umfaßt. Unter den Vereinen sind es nur noch 70, die im Winter wegen Mangel an Räumlich­feiten einen geregelten Turnbetrieb nicht haben. Der neue Kreisturnwart Bolze- Frankfurt a. M. referterte über den technisch- turnerischen Teil. Hier möchte hervorgehoben sein, daß unser Gau Hessen im Kreis die 4. Stelle bezgl. der Turnerzahl einnimmt. Die Einnahmen der Kreistasse be­trugen 8 482,04 Mt., die Ausgaben 7 826,65 Mt. Das 27. Kreisturnfest, welches in diesem Jahre in Koblenz stattfindet, wird am 6. bis 8. August abgehalten. Für das nächste gleiche Fest im Jahre 1906 hatten sich Hanau und Mainz gemeldet; Mainz trat zu Gunsten Hanau zurück, reflektiert aber dann auf 1908. Dem langjährigen 1. Kreis­turn wart Heydecker- Wiesbaden, welcher auf dem letzten Kreis­turntag in Darmstadt sein Amt infolge Geschäftsüberbürdung niederlegte und in Anerkennung seiner Verdienste um die Hebung der Turnerei im Kreis zum Ehren- Kreisturnwart ernannt worden war, wurde nachträglich noch Sit und Stimme im Kreisausschuß resp. Turnausschuß zuerkannt. Gegen 2 Uhr erreichte die nahe 4 stündige Verhandlung ihr Ende. Aus der am Samstag Abend vorher in Langsdorfs Hotel stattgefundenen 8stündigen Kreis­Ausschußsizung ist zu erwähnen, daß den Vereinen Caub, Hachenburg, Bruchköbel und Oberstein je 200 Mt. zur Unterstüßung von Turnhallenbauten bewilligt worden sind und zwei Gaue, der Kinzig- Gau und der Untere Taunusgau, neu aufgenommen wurden. An sämmtlichen Verhandlungen nahm auch der 1. Vertreter vom Gau Hessen, Helm Gießen, mit Teil.

Der Deutsche Werkmeister- Verband( Siz Düsseldorf) zählte am Schlusse des Jahres 1903 rund 42000 Mitglieder, die sich aus dem Bergbau und allen Industrien rekrutieren. Für Sterbefälle wurden in dem gleichen Jahre 524000 Mt. zur Auszahlung gebracht, während 4300 Witwen mit Mt. 170000, bedürftige, franke und stellenlose Mitglieder mit Mt. 135 000 unterstützt wurden. Der Brandversicherungsverein, den der Verband für seine Mitglieder ins Leben rufen will, liegt der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vor, ebenso eine Bensionskasse. An Ver­mögen verfügt der Verband zur Zeit über 5 Millionen Mark, während er seit seinem Bestehen( 1884) insgesammt Mt. 8000000 an Sterbegeldern und Unterstützungen zur Auszahlung brachte.

-- Lumda, 28. Febr. Am Donnerstag ereignete sich zwischen Lumda und Kesselbach ein sehr bedauerlicher Un­glücksfall. Eine Hochzeitsgesellschaft, welche ihren feierlichen Einzug in Lumda halten wollte, wäre beinah auf dem Bahnübergang bet Kesselbach von dem von Londorf kommenden Buge überfahren worden, wenn nicht noch rechtzeitig einer der Hochzeitsgäste, der Schreinermeister Seim von Lumda, vom Wagen gesprungen wäre und die Pferde, welche schon nahe an die Bahnstrecke herangekommen waren, noch im legten Augenblick herumgerissen hätte. Hierbei machte das Handpferd einen Seitensprung, bäumte sich hoch auf und schlug den Schreiner Seim mit dem Huf die rechte Seite des Gesichts entzwei, sodaß ihm die Nase, Backe und Unter­fiefer vom Gesicht heruntergerissen wurde. Seim befindet sich in ärztlicher Behandlung. Es wäre an der Zeit, daß die Eisenbahnverwaltung nun endlich einmal eine Borsichtsmaßregel an dieser für Fuhrwerk gefährlichen Stelle treffen würde. Ist doch dies schon der vierte folgen­schmere Fall, welcher sich seit Eröffnung der Strecke Lollar­Grünberg ereignet hat. Wie unseren Lesern noch in Er­innerung sein wird, wurde vor etwa Jahresfrist Herrn Dr. Wagner von Londorf an dieser Stelle das Pferd vor dem Wagen vom Zug tod gefahren. Desgleichen wurde etwas früher einem Händler das Pferd in gleicher Weise bom Zug überfahren und getödtet. Die Führer der e- fährte tamen glücklicherweise immer mit dem Schrecken davon.

A Mainz, 28 Febr. Das einjährige Söhnchen eines Beamten in der Neustadt fiel in einem unbewachten Augen­blite in einen auf der Erde stehenden Kessel mit kochendem Wasser und erlitt so schwere Brandwunden, daß es bald darauf starb.

Aus dem Gerichts[ aal.

-

Straffammer.

Gießen, 26. Februar 1904. Der seither in Gießen beschäftigte Kellner May Hellweg aus Düsseldorf verlobte sich mit einem Dienstmädchen, welchem er verschwieg daß er bereits verheiratet ist und schwindelte ihm den Betrag von 40 Mt. ab. Das Schöffen= gericht Gießen verurteilte ihn dieserhalb zu 6 Wochen Ge­fängnis wegen Betrugs, wogegen er Berufung verfolgte. Nach wiederholter Beweisaufnahme wieß das Gericht die frivol eingelegte Berufung des Angeklagten zurück, unter dem Ausdruck des Bedauerns, die Strafe nicht erhöhen zu fönnen, da von der Staatsanwaltschaft Berufung nicht an­gezeigt war. Nach einem Zechgelage verlegte der Dienst­fnecht Georg Fischer von Elpenrod den Landwirt Rudolf Jäger in betrunkenem Zustande mit einem Messer im Gesicht, wofür er heute fünf Monate Gefängnis zudiktirt bekam. Der vielfach vorbestrafte Ludwig Wege von Allendorf entwendete im hiesigen Filialarbeitshaus, wo er internirt ist, etne Jagdflasche und ein Messer, was ihm 4 Monate Ge­fängnis eintrug. Wegen Beleidigung eines Amtsrichters auf offener Straße zu Nidda, wurde der Taglöhner Louis Wirth dortselbst zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt, auch wurde auf Publikationsbefugnis erkannt. Der umber­ziehende Korbmacher Johann Adam Klein, welcher, wie er selbst angab, größtenteils nur gestohlene Weiden verarbeitet, wurde wegen eines zu Steinfurth begangenen Weiden­diebstahls zum Schlusse mit einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten belegt.

Eingesandt.

-

Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Bublifum gegenüber keine Verantwortung.

Befter Freund Kasper ich hu schun su lang naud vo der gehert ich muß der amol schreiwe wei mers ewe hei git, wer ich noch amol derham ich hat do gesellschaft, en Kliwerig font mich gedes goud leire, hei en der Stod es alles ganz annerst, hei hot mer naut wei Verneme Minsche, wann dos noch alles wer, mei Fra will hei ach noche mol Vernehm wern, dink der emol ros fer oschleg, hei seut se dey Verneme leu jeden dot, ich west erst vo gornaud, of amol frei ich a Rechning of die anner, se hot sich do zwa verneme klarer mache lorre, aich bezohl se awer net die Kafleu möge seh wuse ehr Gäld treie, dos es hei ganz annerst, het borft jeder Kafmann, bei us, wann mci Fra no Boußbach ging wan se ta gäld hat trog se naut, ich bloge mich Dof en Nogt o meier Huwelbant un dei mächt Scholde, das bring aich net fettig, jeder schlegt kan Schold mache, se dinte awer net o bezohl, un dink der awer, ſe will ach noch frank ſei, se left fast jeden Dof zum Dockter, se schweßt dem su vill fer, des der Dockter om in sälbst tlabt, se mer frank, der Docktor sät soll ens Bood gie, wos brach der Dockter do no se frege, dem fans jo anerla sei, dei mecht mer su ze schaffe dos glabd ta minsch, se fimt vom Dorf, en wil hei Vernem

wänn, du solst se ower amol hen wan se Vernem schwetze will, a Wot su, das anner annerst, da ser se alsemol wu es da äus Anlies, su vernem es dei; wans su fot gid, blei ich net bei, ich gie werre no Aliweria.

Litterarisches.

merksam der ganzen zivilisierten Welt nach Ostasien hinge­Der russisch- japanische Krieg hat plötzlich die Auf­lenft. Da kommt gerade die neueste Nummer des über die ganze Welt verbreiteten Moden- und Familienblats Mode und Haus", Verlag von John Herny Schwerin, Berlin 2. 35, zur rechten Beit, worin uns ein hochinteressanter, reich illustrierter Artikel die Geheimnisse jenes Wunder­landes enthüllt. Ueberhaupt findet man in dieser besten aller Zeitschriften alles, was Hauswirtschaft und Familie betrifft. Da werden uns in 93 künstlerischen Abbildungen wundervolle Moden- Genrebilder für Erwachsene wie für Kinder vorgeführt, Haus-, Gesellschaft- und Straßenkostüme, sowie Wäsae und Handarbeiten, ferner finden wir Ratschläge über Kindererziehung, ärztliche und juristische Ratschläge, wie aus dem Leben der Frau. Ebenso giebt die große vorzügliche geistige Unterhaltung, Aftuelles aus der Zeit Anzahl der Beilagen einen Begriff von dem unerschöpflichen Reichtum des Blattes. Mode und Haus" kostet trob seines reichen Inhalts pro Quartal nur Mk. 1,-, mit Moden- resp. Handarbeiten Colorits Mark 1,25. Abonnements bei allen Buchhandlungen und Bostanstalten. Gratis- Probe­nummern bei ersteren und durch den Verlag John Henry Schwer n, Berlin W. 35.

Neueste Nachrichten.

Ueber Berlin wird uns folgendes gemeldet:

Berlin, 28. Febr. Sicherem Vernehmen nach findet rufs- und Betriebszählung, am 1. Dezember 1905 die übliche im nächsten Jahr während des Sommers die geplante Be­Volkszählung statt. Der Gedanke, eine Verbindung beider Zählungen ist endgiltig aufgegeben worden.

Paris, 28. Febr. Das japanisch Koreanische Abkommen wird von der Pariser japanischen Gesandtschaft im Wortlaut mitgeteilt. Japan wird darin tatsächlich die Oberhoheit über Korea eingeräumt. Die foreanische Regierung willigt in alle japanischen Reformvorschläge betreffend die innere Ver­waltung. Ferner wird die Unabhängigkeit" und territoriale verbürgt. Falls Korea durch den Angriff einer dritten Macht Integrität Koreas sowie die Sicherheit des Herrscherhauses oder durch innere Uuruhen gefährdet wird, ordnet Japan alle Maßnahmen an, und Korea muß diese unterstüßen. Japan darf alsdann alle strategischen Punkte beseßen. Künftige Abmachungen Japans oder Koreas mit dritten Mächten bedürfen der gegenseitigen Einwilligung.

Petersburg, 28. Febr. Die russische Telegraphen­Agentur" meldet aus Liaujang vom 28. Februar: Chinesen vom Jalufluß berichten, daß ein russisches berittenes Avant­garde Dechament etwa zweihundert Werft jenseits des Flusses nach Korea hinein vorgeritten und mit einer japanischen Abteilung zusammengestoßen sei.

Irkutsk, 28. Febr. Gestern abend ist die Schienen­legung auf dem Eise des Baikalses, die vom Ost- und vom Westufer her in Angriff genommen wurde, beendet worden.

Port Arthur, 28. Febr. Vor Port Arthur sank ein schwer havariertes japanisches Kanonenboot.

Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& D. Lüders, Futtermittelgroß­handlung, Reis- und Delfuchenmühle, Hamburg.

Die Haußeströmung der Vorwoche hat in dieser Berichtswoche weitere Fortschritte gemacht und die durch die kriegerische Verwicklung im fernen Often angeregte Meinung hat zu großen Umfäßen geführt bet anziehenden Preisen.

Tendenz: feft.

Reisfuttermehl 24-28 Proz. Fett und Protein Mk. 4.00-4.20 pr. 50 Kilo ab Hamburg, M. 4.15-4.30 ab Hamburg, ohne Ge= haltsgarantie Mt. 340,-3,90 ab Hamburg Reisfleie 2.10-2.40, Weizenkleie, grobe 4.30-4.50, Roggenkleie 4.10-4.30, Gerſtekleie 4.60-5.00, Erdnußkleie( gemahlene Erdnusschalen) 1.90-2.25, Erdnußkuchen und Erdnußmehi 52-54 Proz. 5.90-6.10,- 53 Broz. 6.15-7.25, Baumwollsaatkuchen und Baumwollsaatmehl 52 bis 58 Proz. 6.40-6.60, 58-62 Proz. 6.50-6 80, Cocusnußkuchen und Mehl 28-34 Proz. Fett und Protein 5.35-6.20, Palmfern­kuchen und Mehl 22-26 Proz. 4.90-5.10, Rapskuchen und-Mehl 38-44 Broz. 4.40-4.75, Leinkuchen und Mehl 38-42 Broz. 6.20 bis 6.50, Maisölkuchen und-Mehl 18-14 roz. 5,25-5.50 Ge­trodnete Schlempe 33-45 Pro3. 5.20--5.40, Getrocknete Treber 24-30 Broz. 4.90-5.10, Malzkeime Mt. 4 75-5.00, alles pro 50 Kilo ab Hamburg.

Kirchliche Nachrichten für Gießen.

In der Johanneskirche. Montag, den 29. Febr., abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief, Kap. 5. Pfarrer Dr. Naumann.

Mittwoch, den 2. März, ab. 6 Uhr: 3. Passions­andacht in der Johanneskirche. Pfarrer Dr. Raumann.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden:

1 landw. Knecht, 1 landw. Magd, 3 Schmiede, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 3 Bäcker, 1 Friseur, 2 Schneider, Dienstmädchen, hier und auswärts.

8

Lehrlinge: 1 Spengler, 2 Schlosser, 1 Fein­mechaniker, 2 Buchbinder, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 3 Bäcker, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Weißbinder und Lackierer, 1 Kaufmann.

1 landw. Knecht, 4 Schreiner, 1 Schlosser, 2 Lackierer, Es suchen Arbeit: 3 Fahrburschen, 3 Hausburschen, 3 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 2 Bureaugehilfen.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts," und" Deffentlichen Sprechfaal": Fr. Oppermann