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In früheren Zeiten wurde ich von Cherif- Pascha anders empfangen," verseßte der Gefragte. Da hieß es nicht so barsch: Was willst du hier?", sondern freundlich: Will­kommen, Freund!""

Die Zeiten ändern sich," erwiderte der Pascha in einem Ton, dem man immer noch die Unbehaglichkeit anmerkte. ,, Nicht meine Schuld ist es, wenn die Freundschaftsgefühle anderen Empfindungen gewichen sind."

Ich wüßte nicht, dich gekränkt oder beleidigt zu haben. Doch eine andere Angelegenheit ist es heute, die mich zu dir führt: ich komme, dein Gerechtigkeitsgefühl anzurufen."

Sprich, ich bin bereit, dich zu hören!" Der Pascha hatte während dieser Worte langsam den Weg gegen das Haus eingeschlagen, und Djambek schritt neben ihm einher.

ein solches Ansinnen

drohe ich,

da du dich gegen verwahrſt, dich körperlich zu züchtigen. Was tätest du da?" Du vergissest, mein Bester, daß ich mit deinem Freunde nicht auf gleicher Stufe stehe. In gewisser Beziehung bin ich über das Gesetz erhaben, während ihr euch den Macht­Sprüchen desselben zu fügen habt. An Elisba war es, sein Recht vor der Behörde zu beweisen, nicht aber dasselbe durch einen Mordversuch noch zweifelhafter zu gestalten. Oben­drein hat er sich der Verantwortung durch die Flucht ent­zogen, und dieser Fall ist im Gesez vorgesehen. Ihr möchtet immer nur eure Rechte beanspruchen, nie aber der Regierung solche zugestehen und ihr lebt etwas gar zu sehr der Mei­nung, in allem die Herren spielen zu dürfen. So, und nun muß ich abbrechen, die Geschäfte rufen mich."

,, Nichts vermag dich also zu bewegen, ein Unrecht zu ver­

Der Pascha schüttelte den Kopf: Genug." Djambek erhob warnend den Finger:

Es wäre zu zeitraubend, wollte ich dir erklären, wie es damals Ali- Beg gelungen ist, dich zu täuschen und aus deinerhüten?" Reise für sich Vorteil zu ziehen- dessen muß ich dich aber auf mein Wort versichern, daß er deine Gunst nicht verdient, daß er ein harter, ungerechter, geldgieriger Mann ist, der das Land drückt und die Leute zum äußersten treibt, so auch im letzten Falle, bei welchem mein Freund und Nachbar Elisba Alichwari leider eine Rolle gespielt hat, die dich bewog, gegen ihn gerichtlich einzuschreiten."

Merke dir eines, Cherif- Pascha: Wenn eines Tags meine geknechteten, mißhandelten Landsleute sich gegen ihre Unterdrücker, gegen deinen Blutsaugertroß erheben, so wird die Verantwortung über dein Haupt kommen!"

,, Dagegen werden wir uns schon zu schüßen wissen," ent­

Cherif- Pascha schien die Worte seines Begleiters aufmerk- gegnete der andere in spöttischem Ton." Mein guter Djam­fam anzuhören, dabei war er aber beflissen, seine Schritte zu beschleunigen; das Haus lag in Sicht, und das gab dem Mann, der im ersten Moment ein Attentat von ſeiten Djam­beks befürchtet hatte, mehr Mut.

Ich kann, selbst wenn ich wollte, in der Sache nichts machen," unterbrach er abwehrend. Es ist einzig und allein Sache des Tribunals, zu entscheiden, ob dein Freund strafbar ist oder nicht."

Ich weiß aber, daß du die ausschlaggebende Stimme hast - gestatte mir also, dir den wahren Sachverhalt in aller Kürze darzustellen."

,, Da bist du falsch unterrichtet; die Geseze schreiben ge­nau vor, was in den einzelnen Fällen zu geschehen hat, und da kann meine Person nicht zugunsten oder zu ungunsten eines Beschuldigten Einfluß nehmen."

Du willst mich nicht verstehen; es ist allerdings richtig, daß die Gesetze die Strafe bestimmen, welche beispielsweise auf Mord zu sehen ist, es hängt aber von den Richtern ab, ob sie die Umstände in Erwägung ziehen wollen, unter wel­chen jemand einen anderen getötet hat. Sieh, gleich der Arieg: ist er nicht ein Morden im Großen, und wird er nicht von den Gesezen sogar gutgeheißen?"

Wir wollen uns lieber nicht in derlei Fragen einlassen, deren Lösung uns nicht zusteht," entgegnete der Pascha ge= langweilt. Vor dem Hause war nun Totia in Begleitung Hassan- Begs sichtbar geworden, und des Gouverneurs Zu­bersicht nahm immer mehr zu.

Du willst also nicht, daß ich dir die Möglichkeit gebe, Ge­rechtigkeit auszuüben?"

Der andere zuckte die Achsel:

sch sagte dir schon, daß dieser Fall mir fern liegt und daß ich nicht berechtigt bin, in das Amt der Richter einzu­greifen."

Nicht berechtigt," wiederholte Djambek in ärgerlichem Zon. Als ob man nicht wüßte, daß der Höchstgebietende in allem und jedem Einfluß nehmen kann, wenn er will. Ich verlange ja von dir nichts anderes als Gerechtigkeit; ich bitte dich ja nur um die einzige Begünstigung wenn es über haupt eine solche genannt werden kann eine strenge Unter­suchung des Falles anzuordnen. Bis jetzt hast du nur eine Partei angehört, und in deren Interesse lag es, recht viel Üngünstiges über Elisba zu berichten. Der Sachverhalt wurde dir grundfalsch dargestellt; mein Freund, der einer der fried­fertigsten Menschen ist, muß dir als ein roher Wüterich er­scheinen, dem ein Menschenleben keinen Piaster wert ist; das ist aber nicht der Fall. Nicht gegen deinen Stellvertreter, den Kaimafam, hat er sich aufgelehnt, sondern er hat sein gutes Recht gegen den Privatmann Ali- Beg zu verteidigen gesucht, der an ihm einen Raub begehen wollte. Und du weißt, was es zu bedeuten hat, wenn man noch obendrein gegen einen freien Mann die Hand zum Schlage erhebt. Ist es da nicht rechtmäßige Notwehr, wenn ich diesen Angriff mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln zurückweise? Würdest du anders handeln, falls ich dir jetzt sagte: Die Hälfte deines Hauses gehört mir; du wirst es räumen- und

bek, du warst von jeher ein Träumer. Diesem Umstand hast du es auch zu verdanken, daß ich deine knabenhafte Drohung trachte es als Pflicht der Gastfreundschaft, dich auf meinem nicht ernſt auffasse. Meine Langmut ist groß, und ich be­Grund und Boden unbehelligt zu lassen, obwohl ich dich nicht hierher eingeladen habe und auch nicht für die Zukunft ein­laden werde.- Nun aber sag ich dir ernstlich und wohl­meinend: Geh! In wenigen Minuten könnte ich es bereuen, deine herausfordernden Worte ungestraft gelassen zu haben."

wechselten spöttische Blicke, als Djambet an ihnen vorbei­Totia und Hassan Beg kamen herangeschritten und eilte, um Cherif- Paschas Gebiet als Feind zu verlassen.

Siebentes Kapitel.

Du hast die Sache falsch angepackt," sagte Artschil, nach­dem ihm Djambek von seinem erfolglosen Besuche gesprochen hatte. Willst du wissen, wer gegenwärtig der eigentliche Pascha ist, wer alle Geschäfte in und außer dem Hause führt und um seine Protektion angegangen werden muß?" ,, Hassan- Beg?"

,, Bewahre! Der Betreffende nimmt eine viel bescheidenere Stellung ein, und doch geht alles durch seine Hände; es ist Totia Nitscheladze."

Bist du dessen sicher? Ich kann mir nicht denken, daß dieser Mensch, der früher ein bescheidener kleiner Schreiber war, plöglich zu solchem Einfluß gelangt sein soll."

Es ist dennoch so; ich weiß es ganz bestimmt. Cherif­Pascha wird von Tag zu Tag träger sein Arzt versicherte mich unlängst, es sei frankhaft und so findet er es sehr be­quem, daß ein anderer für ihn denkt und handelt. Hassan­Beg ist auch einer, der froh ist, wenn man ihn mit Arbeit ver­schont, also wurde es Totia leicht, sich hineinzuschieben, um mit Kleinem zu beginnen und zu Großem zu gelangen. Wer ein Anliegen an Cherif- Pascha hat, muß vorerst bei dessen Günſtling anklopfen; freilich kostet das Geld in dieser Be­ziehung hattest du neulich recht, über diese Mißstände in Wut zu geraten aber wenigstens kann man jetzt etwas erreichen, während es vorher einfach bei des Paschas Versprechungen blieb." Diambek schüttelte den Kopf.

Ich werde mir die Dienste jenes Burschen nicht zu er­kaufen suchen. Ich habe meine Gründe, ihn mir vom Leibe zu halten."

Wenn du auch nicht persönlich gewillt bist, mit ihm zu verhandeln, so kann ja Elisbas Vertreter den Versuch machen."

Das meinetwegen; nur will ich, wie gesagt, nicht in die Angelegenheit gemengt werden. Ich wäre dir daher auch sehr verbunden, wenn du darüber mit dem Anwalt Rück­sprache nehmen wolltest." ( Fortsetzung folgt.)

Für andre fürchten und für andre sorgen, Statt andrer leiden und unglücklich sein, Den bittren Kelch, den ihren Lippen strafend Das Schicksal vollgegossen, heimlich leeren Und schweigen ja statt andrer selber sterben. Das kann ein edles zartgesinntes Weib.

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Ein frommer Betrug.

Novelle von J. Cassirer.

( Nachdruck verboten.) ,, Gine Lüge ist nie zu rechtfertigen und meiner Ansicht nach verdient jemand, der kaltblütig eine Täuschung plant und sie ausführt, aus jeder anständigen Gesellschaft aus geschlossen zu werden. Ich wenigstens kann keine Ent­schuldigung für ihn finden. Die Wahrheit, die ganze Wahr heit und nichts als die Wahrheit," das ist mein Wahr­spruch."

Zur Bekräftigung seiner Worte schlug Herr Heinrich Troppau mit der Faust auf den Tisch. Er richtete dabei seine Blicke auf seinen einzigen Gast und alten Freund Paul Hübner, als ob er von diesem Zustimmung zu seiner Be­hauptung erwartete.

Du stimmst mir doch bei, Paul?" fragte er ihn, du bist auch davon überzeugt, daß ein Mann unter allen Umständen, auch wenn er sich selbst dadurch schädigen sollte, bei der Wahr heit bleiben muß?"

Paul Hübner war ein Mann in den besten Jahren, mit einem scharfgeschnittenen, geistreichen Gesicht, in das aber in diesem Augenblick ein tieftrauriger Zug trat, der von einer fummervollen Erinnerung Zeugnis ablegen mochte.

Als Antwort will ich dir eine Geschichte erzählen, Die Geschichte zweier jungen Leute, die in ihrer jungen Ehe viel Armut, Kummer und Sorge kennen gelernt haben.

Sie hatten sich sehr jung verheiratet. Als sie mit ein­ander bekannt wurden, war er Angestellter eines Handlungs­hauses mit einem Jahresgehalt von 1500 Mark und sie eine arme Gouvernante, die weder Freunde noch Verwandte hatte. Als sein Gehalt auf 1600 Mark erhöht wurde, schlossen sie den Bund der Ehe. Der junge Gatte verfügte über eine reiche Phantasie und war schriftstellerisch veranlagt, in den Augen seiner ihm ergebenen Gattin galt er aber als ein ver­borgenes Genie, das die Zeit schon ans Licht bringen würde und das unsterblicher Ruhm erwartete.

Gelegentlich wurden seine Skizzen und Erzählungen auch angenommen und honoriert. Nach Schluß des Bureaus schrieb er sie in dem einen ärmlichen Zimmer, das das junge Baar in einer billigen Vorstadt gemietet hatte. Und das Honorar dafür hielt die Hoffnung in ihrem Herzen warm und half ihnen den harten Kampf ums Dasein" zu bestehen. Wie allen Dichtern, schwebte auch dem jungen Gatten ein Meisterstück vor, das er schaffen wollte. Es sollte das ein dreiaktiges Lustspiel sein, das ganz Berlin im Sturme erobern und den glücklichen Dichter mit einemmal in die vorderste Reihe der dramatischen Schriftsteller stellen sollte. Allmählich nahm das Schauspiel in seinem Geiste festere Gestalt an. Ihm war seine Gattin nicht nur seine Gehilfin, sondern auch seine Gefährtin, und ihr vertraute er auch alle seine Hoffnungen und Wünsche an.

Ihre blauen Augen leuchteten bei dem Gedanken an seinen Erfolg.

Ihr war kein Opfer zu groß, das sie für ihren Mann zu bringen hatte, und ohne daß er es wußte, versagte sie sich die harmlosen, kleinen Eitelkeiten, die doch einmal zur weib­lichen Toilette gehören, und trug lieber das Geld nach der Sparkasse, um für alle Fälle einen Notgroschen zu haben.

Hoffenden Herzens hatte sie Pläne für die Zukunft ge­schmiedet, als das Lustspiel glücklich beendet war. Zu aller erst mußte ihr Mann einen neuen Anzug haben, damit er einen recht vorteilhaften Eindruck mache, wenn er die Theater­direktoren besuchte.

An alles hatte sie gedacht. Am Abend der Premiere wollten sie eine Loge im Theater nehmen, und um den Triumph ihres Gatten gebührend zu feiern, dann in einem Wein- Restaurant oupieren, wobei auf ferneren Erfolg des Stückes ein Glas geleert werden sollte.

Nur wir zwei," meinte sie, als sie neben dem Schreib tisch, an dem ihr Mann eifrig arbeitete, niederkniete. Sie

drückte ihr Gesicht gegen das ihres Mannes und lachte vor Entzücken. Das Lustspiel war fast vollendet und eigen­tümlich genug, der Verfasser hatte nicht das Gefühl der Be­friedigung, das er eigentlich davon erwartet hatte.

Er legte seine Feder nieder und sah seine junge Frau aufmerksam an. Heut war es ihm, als wenn er im Aus­sehen seiner Frau etwas neues, ungewohntes entdeckte.

Wie blaß und abgezehrt du aussiehst, mein lieber Schab," sagte er zu ihr und dabei war es ihm, als ob ihm das Herz zerspringen müßte. Was hast du denn gemacht? Du siehst ja nur noch wie ein Schatten aus."

Im Winter sehe ich immer blaß aus," erwiderte sie. Wenn es aber erst wieder Frühling sein wird, dann werde ich schon wieder zunehmen und rote Wangen bekommen. Und mit deinem Theaterstück wirst du dann so viel Geld ver­dienen, daß wir verreisen können und du auch deine Stellung im Bureau, die dir so verhaßt ist, aufgeben kannst."

Wir müssen aber auch auf eine Ablehnung gefaßt sein," erwiderte er und zwang sich dabei gewaltsam zu einem cheln. Du weißt doch wohl, daß alle berühmten Schrift­steller mit ihren Erstlingswerken feinen Erfolg zu erzielen vermochten." Es entging ihm nicht, welch' plötzliche Ver­änderung sich bei diesen Worten auf dem blassen Gesicht seiner Frau vollzog, und er beeilte sich, den Schatten wegzufüssen.

Ich zweifle keineswegs, daß das Lustspiel angenommen werden wird," versicherte er ihr, indem er ihre Hand zärtlich streichelte. Du darfst dich aber nicht entmutigen lassen, Schatz, wenn der erste Direktor, dem ich es einreiche, es mir wieder zurückschickt."

Dieser Abend bezeichnete den Anfang des schrecklichen Unglücks, das über den jungen Gatten jetzt hereinbrach. Das Stück war vollendet, seine Gattin pacte es ein- ,, es würde ihm das Glück bringen" meinte sie und er trug es zum Direktor eines sehr bedeutenden Theaters. Zunächst blieb nichts übrig, als auf eine Antwort zu warten.

Bestelle dir nur den neuen Anzug, Schatz," drang die junge Frau mit einer bei ihr ungewohnten Beharrlichkeit in ihn. Herr Gruhl- Grundner wird dich rufen lassen und du mußt dich dann recht vorteilhaft präsentieren.

Es war am Morgen eines trüben, neblichten Tages und der junge Mann war gerade im Begriff, in das Geschäft zu gehen. Als er sich zum Abschiede mit seiner Frau noch etwas unterhielt, taumelte sie und sie wäre hingestürzt, wenn er sie nicht noch rechtzeitig in seinen Armen aufgefangen hätte. Auf das Furchtbarste erschrocken, trug er sie auf ihr Bett und sah sie ängstlich an. Eine geisterhafte Blässe bedeckte ihr Gesicht und es war das erstemal in ihrem Leben, daß sie eine Ohn­macht befallen hatte. In Todesangst lief der unglückliche Gatte die Treppe hinunter zu einer älteren erfahrenen Frau, die eine Treppe unter ihnen wohnte und mit der die junge Frau Freundschaft geschlossen hatte, und mit Hilfe einiger Reizmittel gelang es den beiden, sie wieder ins Bewußtsein zurückzurufen.

Trotz der Versicherung der jungen Frau, daß sie sich jetzt wieder vollkommen wohl und nur etwas abgespannt fühle, wurde doch der Arzt gerufen. Mit ernsthafter Miene be­trachtete dieser die abgezehrte Gestalt, die vor ihm im Bette lag, und holte dann sein Stethoskop hervor. In stummer Angst beobachtete der junge Mann sein Gesicht, aber in den gütigen Augen, die sich jetzt noch tiefer über die Patientin gebeugt hatten, konnte er nichts erkennen.

,, Gute und sehr kräftige Nahrung, viel Bouillon und Portwein, und wenn's Wetter es erlaubt, eine Reise nach dem Süden Sie werden sehen, das wird Sie in ganz kurzer Zeit wieder herstellen," erklärte er. Und tun Sie mir den Gefallen, mein liebes Kind, machen Sie sich keine Sorge und feinen Kummer," schloß er in väterlichem Tone.

Dann schickte sich der Arzt an, das Zimmer zu verlassen, und der junge Mann begleitete ihn.

In teilnehmendem Tone, aber in Worten, die keinen Zweifel aufkommen ließen, sagte ihm der Doktor die ganze Wahrheit.

Der Zustand Ihrer Frau ist sehr bedenklich. Infolge ungenügender Nahrung hat ihre Konstitution stark gelitten, und ich bedaure aufrichtig, Ihnen erklären zu müssen, daß sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Soweit es Ihnen möglich ist, halten Sie jede Aufregung und jeden Kummer von ihr fern, denn bei ihrem schwachen Organismus könnte jede Erschütterung des Nervensystems einen verhängnisvollen Ausgang nehmen." ( Schluß folgt.)