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Nr. 122.

bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

Destisbetlagen: Oberheffifche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Getfenblasen( wöchentlich).

Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Freitag, den 27. Mai 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober heffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfa. sonst 15 fg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernfprechauschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Beitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Konfeffions- oder Simultanfchule?

( Von einem Pädagogen.) Innerhalb der nationalliberalen Partei ist eine heftige Meinungsverschiedenheit über die Frage, ob Simultan- oder Ronfessionsschule die zweckmäßigere sei, ausgebrochen, veran­Maßt durch den Beschluß der preußischen Abgeordnetenhaus­fraftion, worin für Preußen die Konfessionsschule als herr­schende Norm anerkannt wird. Darin sieht ein großer Teil caße und der der Partei eine Verlegung der liberalen Grundsäße und es wird wegen wird mit großer Dringlichkeit hervorgehoben, daß eine freie heute an bis Weltanschauung nur dann zu erreichen sei, wenn die An­hänger verschiedener Konfessionen schon in ihrer Jugendzeit ahrradverkehr durch die Schule miteinander in Verbindung gebracht werden und dadurch im Geiste der Duldsamkeit aufwachsen.

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Daß eine tolerante Verkehrsform zwischen den einzelnen Ronfessionen tatsächlich einen nicht zu unterschätzenden sozialen Bert hat, wird man kaum bezweifeln können. Ob aber die Simultanschule wirklich eine Garantie für die Entwickelung eines toleranten Geistes bietet, ist denn doch außerordentlich zweifelhaft. In dieser Frage entscheidet der persönliche Eir­fluß der Lehrer oder der Schulleiter oft einzig und allein über weiteres für den Frieden innerhalb der einzelnen Schulanstalten. Auch in einer Simultanschule kann jemand in konfessionellem Ucbereifer selbst in den nicht religiösen Unterichtsdisziplinen Gelegenheit zur Entfesselung des konfessionellen Gegensatzes finden, während eine im humanen Geiste geleitete Konfessions­schule unter Umständen dent sozialen und fonfessionellen Frie­den anschäßbare Dienste leisten fann. Auch auf dem Schul­gebiete gibt es eben keine absoluten Werte und es wird dem­gemäß für den Staat aus Gründen der Staatsraison fast un­möglich sein, sich unter allen Umständen auf ein bestimmtes Syftem zu verpflichten. Die zwangsweise erfolgende Einrich­tung der Konfessionsschule ist ebenso falsch wie die zwangs­weise erfolgende Einrichtung der Simultanschule.

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Es darf eben nie vergessen werden, daß die Schule von Haus eine Gemeinde anstalt ist. Demgemäß sollte es auch den Gemeinden wahlfrei überlassen werden, welches System sie bevorzugen wollen. Vor allen Dingen aber muß auch da, wo die Simultanschule bereits besteht, den Konfessio­nen das Recht zugebilligt werden, allerdings aus eigenen Kräften, fonfessionelle Schulen zu errichten, weil erfahrungs­gemäß die Abwehr solcher Bestrebungen geradezu elementare Stirine über die einzelnen Gemeinden hervorruft und dem fozialen Frieden außerordentlich gefährlich ist. Wo sonach eine neue Schulverfassung angestrebt wird, wäre es am zweck­dien lichsten, wenn jede Einseitigkeit vermieden würde und den Gemeinden der unbeschränkte Einfluß über die Wahl des Schulsystems zufiele.

*

*

Wesentlich anderer Ansicht über die obige Frage als der Berfasser des vorstehenden Aufsages ist der Vorstand des preußischen Landeslehrervereins, der ge­legentlich der Deutschen Lehrerversammlung zu Königs­

beiten. Br. Dazu Stellung nahm er beſchloß in nichtöffent­tengasse in

icher Sigung, gegenüber dem Schulkompromiß sein Bedauern

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ber die Außerachtlassung aller Schulintereſſen in einer Reſo­

lution an die Unterrichtskommission des Abgeordnetenhauses auszusprechen. In dieser Resolution erklärt der Vorstand,

bekämpfe alle Bestrebungen, welche darauf hinzielen, ledig= lich fonfessionelle Einflüsse mächtig werden zu lassen.

Im Anschluß hieran seien die wichtigsten Beschlüsse der Deutschen Lehrerversammlung aufgeführt. Sie betreffen erstens die Universitätsbildung der Volks­schullehrer, für die folgende Leitsätze aufgestellt und an­

eben werden. genommen wurden: 1. Die Universität, als Zentralstelle

bissenschaftlicher Arbeit, ist die geeignetste, durch keine andere he, als auch einrichtung zu ersetzende Stätte für Volksschullehrerbildung. ehen können, 2. Für die Zukunft erstreben wir daher Hochschulbildung für

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lle Lehrer. 3. Für die Jeztzeit dagegen fordern wir, daß jedem Volksschullehrer auf Grund seines Abgangszeugnisses bom Seminar die Berechtigung zum Universitätsstudium er­d. Lda. ab eilt werde. Der zweite Punkt ist die Schulaufsichts- nftattfindet. ir ag e, bei der die Versammlung ihre Wünsche in folgender En liegen im Resolution niederlegte: 1. Jm Interesse der Schule ist die 9, Zimmer fachmännische Schulaufsicht einzuführen. 2. Die Volksschulen

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find unmittelbar den Kreisschulinspektoren zu unterstellen; die fofalaufsicht ist zu beseitigen. 3. Die Kreisschulinspektion im Nebenamte ist aufzuheben. Zu ständigen Kreisschulinspek­for en find Schulmänner, die sich im Volksschuldienst bewährt haben, zu berufen.

Der Herero- Aufstand.

Ein neues größeres Gefecht mit den Herero, viel­leicht das entscheidende, scheint bevorzustehen. Gouverneur Leutwein meldet aus Windhuk:

Die Hauptabteilung wird Anfang Juni marsch­bereit sein. Die Nordabteilung 3 ülow habe am 23. von Outjo den Weitermarsch angetreten. Kolonne Estorff steht bei Okamatangara, die Hauptmasse des Fein­des anscheinend bei Waterberg.

Führer der Hauptabteilung ist, nach der Heimreise Dürra

der Gouverneur selbst. Er scheint zu Anfang Juni ein kouzentrisches Vorgehen gegen die Herero,

die offenbar bei Waterberg gegenwärtig von den deutschen Kolonnen eingetreist werden, zu planen, und es ist leicht möglich, daß Generalleutnant v. Trotha die Hauptarbei getan findet, wenn er am Kriegsschauplatz eintrifft. Dori wird er etwa in den 12. Juni erwartet, falls er pünktlich am 7. Juni in Swakopmund eintrifft. Immerhin wird auch er noch eine recht ausgiebige Aufgabe vorfinden, da nach der Niederzwingung des Hereroaufstandes noch mit den wieder aufsässig gewordene Bondelzwarts energisch wird abgerechnet werden müssen, und da auch die schleunige

Unterwerfung der Ovambo

unbedingt erforderlich ist, die von der deutschen Herrschaft noch ganz unabhängig sind Neuerdings werden Stimmen lant, man solle den Ovaribofeldzug mit Rücksicht auf die Malaria­und Schwarzivasserfiebergefahr im Ovambogebiet vertagen. Indessen ist diese Gefahr nicht so groß, und dann findet sich auch kaum so bald wieder eine so günstige Gelegenheit wie jekt, wo wir eine starke Truppenmacht in der Kolonie haben, um dort ein für allemal reinen Tisch zu machen.

In weiteren Kreisen wird es mit Befriedigung begrüßt werden, daß General v. Trotha für die Operationen in der Ko lonic die

ansgiebige Verwendung von Kriegshunden plant. Bekanntlich hat schon der jüngst abgegangene Trans­port drei Kriegshunde mitgenommen. Jetzt veröffentlicht Leutrant v. Damm, 2. Feldregiment für Südwestafrika, Trupvenübungsplatz Münster bei Hannover, einen Aufruf an alle Besizer guter Wach hunde, durch unentgeltliche Ab­gabe an die Kruppe ihr Interesse für unsere braven Südwest­afrikaner zu betätigen. Rasse u. s. w. kommt nicht in Be­tracht. Die Hunde sollen von mittlerer Größe, kräftig und ge sund, von mittlerein Lebensalter, glatt- oder stockhaarig sein. Deutsche Schäferhunde feine Collies und Spitze, die letzteren geschoren, würden am geeignetsten sein, aber auch jeder beliebige Firföter, sofern er nur sehr wachsam ist.

Die Grausamkeit der Herero.

Die soeben hier eingetroffene Deutschwestafrikanische Zei­lung wendet sich gegen diejenigen, die den Charakter der Herero auf Kosten der deutschen Ansiedler und Händler in allzu günstigem Lichte darstellen. Das Blatt führt aus, es iei bekannt, wie die Grausamkeit der Herero sich in den Kämpfen mit den Namaqua offenbart habe. Ein Herero be­richtete über seine Teilnahme an Nicodemus' Zug gegen Hendrik Witbooi:

Auf dem Rückwege fanden wir noch einige Hottentotten im Felde, die von uns nichts wußten; die machten wir natürlich tot. Bei einem habe ich mitgeholfen. Wir schnitten ihm erst die Ohren ab und sagten ihm: Du sollst keine Damaraochsen mehr brüllen hören." Dann schnitten wir ihm die Nase ab und sagten: Du soilst auch keine Damaraochsen mehr riechen." Dann stachen wir ihm die Augen aus und sagten: Du follst auch keine Damaraochsen mehr sehen." Dann schnit­ten wir ihm die Lippen ab und sagten: Du sollst auch keine Damaraochsen mehr essen." Dann schnitten wir ihm die Kehle a b."

Das war die Praris der Herero gegenüber den Hotten­otten. Wie viel grausamer war sie noch gegen die ihnen noch verhaßteren Weißen! Wie die Herero diese beurteilen, darüber macht das Swakopmunder Blatt einige interessante Mitteilungen. Es schreibt:

Man braucht nur die Bezeichnung zu betrachten, die die Herero für die Weißen haben: o virumbu, d.h. gelbe Dinger, oder ovatua, dasselbe Wort, das auch für Sklaven angewandt wird. Weiß ist den Herero die ge tünchte Band, die Farbe des Europäers ist ihnen fahl, gelb: rumbu. Er will, wie der Kenner der Hererosprache weiß, damit ausdrücken, daß er diese gelben Wesen nichi als Menschenschätzt.

Die Brero betrachten die Weißen also von vornherein burbus eicht als höher stehende Wesen, denen mit Respeft oder Zurdt zu begegnen sei, und es ist deshalb nicht erforder. lich weiber Gründe zu suchen, weshalb sie, menu fie fich cir mal erhoben, der natürlichen Granianfeil bere Chantiers mud tem Griben regenüber die Alighiero eben

Der Krieg in Oftafien.

Der Stillstand in den japanischen Landoperationen hat jetzt sein Ende gefunden. Die japanischen Heeressäulen rücken von allen Seiten gleichmäßig vor. Ueber die

Operationen auf der Liautung- Halbinsel liegt folgender Bericht aus Tschifu vom 26. d. Mts. vor:

Eine Dschunke, die Dalny am 23. d. M. verlassen hat, berichtet, die japanische Armee hätte Sanshilipu, die zweite Eisenbahnstation von Port Arthur erreicht, wobei die Russen dem Vorrücken hartnäckig Widerstand leisteten. Am 22. d. M. soll bei Sanshilipu eine Schlacht stattgefun­den haben, deren Resultat noch unbekannt ist. Bei Talien­wan seien die Russen bereit, die Stadt beim Anrücken der

Japaner zu zerstören. Nach den besten zur Verfügung stehenden Nachrichten seien die bei Kintschau gelandeten Japaner an der Eisenbahn entlang im Vorrücken begrif­fen, während diejenigen, die in Pizewo gelandet seien, an der Ostküste der Halbinsel entlang auf Dalny vorrücken. In der letzten Nacht wütete im Golf von Petschili ein hef= tiger Sturm.

Die Japaner fahren auch fort, Port Arthur zu beschießen. Nach dem Breicht eines Franzosen wurde am 24. Mai die Festung von acht japanischen Schiffen eine ganze Stunde lang unter heftiges Feuer genommen.

Die Lage bei Fönghwanghtscheng,

wo die Armee General Kurokis ihren Vormarsch von neuem langsam angetretn hat, ist bisher nicht wesentlich verändert. Bei Fönghwanghtscheng selbst stehen 40 000 Japaner, bei Pyamyn 4 Linienregimenter mit 50 Geschützen. Von hier aus schiebt Kuroki allmählich seine Vortruppen nach Ssinjan bor. Bei Sihutschindse kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Kosaken und japanischer Infanterie, wobei drei russische Offiziere und 30 Kosaken verwundet und getötet wurden. Ueber die Verluste der Japaner liegt keine Nach­richt vor, doch werden sie sehr gering sein, da sie den Russen einen Hinterhalt gelegt hatten. Die japanischen Vortruppen schieben sich auch in der Richtung auf Quanmiau am Unter­lauf des Tajangho vor und besetzten den Liaolinpaß.

Die Gefährdung der Schiffahrt durch Seeminen beschäftigt die leitenden Marinefreise fast sämtlicher See­mächte. Besonders in Washington ist man eifrig dabei, Er­hebungen über diesen wichtigen Punkt in die Wege zu leiten. Die amerikanischen Marineattachees haben diesbezügliche Weisung erhalten. Das Petersburger Auswärtige Amt ver. hält sich in dieser Frage sehr entgegenkommend. Man meint, nach Beendigung des Krieges würde Rußland sich einem etwa von Amerika oder England ausgehenden Vorschlage, die Frage der schwimmenden Minen zu beraten, gewiß an­schließen. Vielleicht wird sie dann dem Haager Tribunal unterbreitet werden. Mit Recht wird darauf hingewiesen, daß das Legen von Seeminen überall da völkerrechtlich un­tersagt werden müsse, wo direkte Gefahr vorhanden, daß diese Minen in das offene Meer oder aus dem den Krieg­führenden gehörigen Gebiete hinaus in neutrales Wasser ge­trieben und so wie gegenwärtig bei Port Arthur zu einer internationalen Gefahr werden könnten. Uebrigens haben die Russen ihre Minenlegung auch wohl reichlich zu weit bemessen. Wenn beispielsweise der japanische Kreuzer Hat­suse" 10 Seemeilen vor Port Arthur, das sind rund zwanzig Kilometer, auf zwei Minen geraten ist, und ebenso ein an­derer Panzer, so ist der durch Minen gefährdete Rayon von den Russen sehr weit ausgedehnt. Geschieht das aber, so haben sie dafür zu sorgen, daß die Minen so gut befestigt sind, daß sie fich nicht losreißen können und so im freien Meere die Schiffahrt bedrohen. Dasselbe gilt in erhöhtem Maße von den Japanern, die vor Port Arthur nachts sogenannte Streu­minen auslegten, die an sich schon leichter von der Meeres­strömung fortgetrieben werden.

Kostspielige Truppentransporte.

Die Nachricht, daß der Baikalsee jetzt eisfrei ist, wird von der russischen Heeresverwaltung mit erleichtertem Aufátmen begrüßt werden. Wenn man in den Listen der russischen Ver­waltung, wo die Ausgaben der letzten Monate verzeichnet stehen, alle Posten anstreichen und summieren würde, die mit­telbar oder unmittelbar durch das Vorhandensein des Baikal­sees entstanden sind, so würde ein recht nettes Sümmchen herauskommen. Im ersten Monat des Krieges wurde der gefrorene See mit Schlitten befahren, und vom 29. Januar bis zum 25. Februar passierten ihn 60 000 Mann in 300 Troikas, die von 3000 Pferden gezogen wurden. Für die Ueberfahrt über die 44 Kilometer breite Eisdecke zahlte die russische Regierung 4,25 Mark für jeden Offizier mit seinem Gepäck und 1,60 Mark für jeden Soldaten. Werden nun die Transportkosten für Munition und Lebensmittel hinzu­geschlagen, die auf etwa 2 Pfennig für das Kilogramm zu be­rechnen sind, so kann man schon eine annähernde Vorstellung von den Ausgaben gewinnen, die den Russen durch dies ver. wünschte Wasserbecken verursacht worden sind. Es bestand allerdings von anfang an der Plan, die Sibirische Bahn von den Launen dieses Gewässers unabhängig zu machen, aber die Umgehung des Baikalsees erwies sich als so außerordentlich schwierig, zeitraubend und kostspielig, daß man, um die Voll­endung des ganzen Werfs nicht aufzuhalten, vorläufig auf die Umgehungsbahn verzichtete und sich damit begnügte, den Transport über den See mittels Fähren zu bewerkstelligen. Wahrscheinlich wird in Rußland keine der vielen Versäumnisse, Die man sich in den Kriegsvorbereitungen hat zu schulden kom­en lassen, jetzt so bitter bereut wie die Aufschiebung der Bai­albahn. Allerdings wird die Umgehungsbahn gerade auch sicht billig zu stehen kommen. Sie wird etwa 110 Millionen Mark kosten bei einer Länge von nur 244 Werſt.

Die Politik.

Heute findet in Hannover eine Konferenz der Tenschen­Randesversicherungsanstalten statt. Hauptthema der Koerenz st die Frage einer Verschmelanng der Krankenverf.cherung