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Das ist aber start," ,, Gott, sei still, Mar,
„ Und Mit dem ,, Wann kommt Der Hauptmann „ Schwan?" fragte " Ja, ja, mein Mann hat mir „ Na, lesen Sie doch! Heute Hätte ich Dich nicht so gut gepflegt, dann „ so sei gedankt, mein lieber ,, Hier, liebe Erna, hast Du es schon gedruckt: von Werner, - Du fannst ihn immerhin noch einige Jahre ,, Na, Gott ja, May, das ist doch nun mal nicht zu ändern, Humoreske von Alexander Wilke. position gestellt, und mit der Führung der Geschäfte als Hauptmann im Infanterie- Regiment von Barsdorf zur DisBezirksoffizier beim Landwehrbezirk Schluckwitz beauftragt." ,, May, Du bist schon zu bequem, ganze die ganze Schuld an diesem Ausgang Deiner Karriere trifft wärst Du nicht so dick geworden, daß Dich kein Percheron Der Hauptmann von Werner seufzte. mehr zu tragen vermag. Na, und sich mal, Du hattest doch auch in letzter Zeit den Frontdienst gründlich satt, und da Du den bunten Rock so liebst, den Du trägst, so ist ja auch Schluckwitz heißt das Nest, ausgerechnet nach Schluckwitz kommen wir, ganz in den Osten des großen Deutschen Reiches, wo man wahrscheinlich alle Abend an die Haustürschwelle Giftbrocken für die Wölfe auslegen und den ge= So schlimm wird es ja nicht sein, May, wir sind freilich ladenen Revolver auf'm Nachttisch liegen haben muß!"— „ Ja, ja, Herr Virke, es kommt' n Theater hier etwas verwöhnt, aber fahren wir einfach dieser Tage Jm Grünen Schwan", dem ersten Hotel des Städtmal hin nach Schluckwitz, sehen wir uns das Städtchen an, chens Schluckwitz, saß der Besizer, Herr Emil Matschke, mit seiner Gattin Auguste und dem Herrn Katastersupernumerar " Ja, mit dem fam er angefahren!" nisse und Neuigkeiten. Haben Sie schon den Brief gelesen, Birke vereint, im Gastzimmer, und besprach die TagesereigHerr Birke?" fragte Herr Matschke und reichfe diesen über „ Unsinn, Auguste, das war ja bloß im Was Sie sagen, gnädige Frau!" staunte der Herr Katastersupernumerar; er war sehr gebildet und sagte zu den verHeirateten Schluckwitzerinnen daher immer gnädige Frau", Cyklus, gnädige Frau, heißt es; also Schauspieler, sehen Säße zu sprechen!" lachte Frau Erna. vorhin die Geschichte erst vorgelesen,' n ganzen Ziehklos von Her nach Schluckwitz!" erzählte die behäbige Frau Auguste. Der wird doch zu uns heute nicht auch etwa mit da sind wir denn bald im Klaren. Sie mal an, wie ich voriges Jahr in Berlin war, sah ich Vorstellungen werden die Schauspieler hier geben!" ,,' n wirklicher? Mit dem kam der Theaterdirektor angefahTheaterstück! Sagen Sie, Herr Birke, das Stück könnte man wollte er noch kommen, scheint aber nicht angelangt zu sein. Es kommt zwar um zehn Uhr noch ein Zug, aber der um hier in Schluckwitz vielleicht auch aufführen? Schwan", sang Herr Birte entzückt. Direktor werde ich mal darüber reden!" wodurch er sehr beliebt war. er?" fragte Herr Birke. 8 1hr müßte bald da sein. Wagners Lohengrin" stöhnte: ,, M. W. 1" doch nur mich. Herr Matschke. dafür gesorgt, den Tisch. tragen. cinem ren?
gnädige Frau, lese ich eben.
fragte Frau Auguste.
„ Wie hieß der Direktor?" „ Direktor Wilhelm Hauptmann,
„ Du, Auguste, geh', schließ'
,, Mar, rufe Machen Sie doch ,, Richtig, ja, werde mal Der alte Matschte trat ans „ Gräßlich, Erna, gräßlich, und „ Du, Max, da drüben scheint das Gasthaus zu sein, da wo die Fenster erleuchtet sind," sagte Frau von Werner zu ihrem Gatten. Sie waren soeben mit dem Abendzuge in feine Droschte auf dem Bahnhofe, und ich habe doch ge= „ Pst, pst, Wirtschaft!" rief er und klopfte mit dem schrieben, daß ich ankomme. Ja, hier ist„ Grüner Schivan"; komm, Erna, den Koffer wird der alte Gepäckträger Hoffent ' rangehen," sagte der Hauptmann, der sich natürlich in Zivil bitte mal auf! Wir wollen hinein," rief Herr von Werner. lich bald nachbringen. Bum! Verschlossen!" Na, was ist denn los?" doch mal zu dem Fenster hinein. Stocke auf das Fenstersims. Schluckwitz angelangt. Fenster. befand.
die Haustür ab, tommen tut ja doch niemand mehr! Der Herr Birke steigt ja zum Fenster raus, wenn er dann nach Hause geht!
Herr Matschfe.
„ Das Stück „ Ich kann Du, hör' mal, der Frau Matschke hatte Der Hauptmann sah ,, Sagen Sie, Herr Wirt, haben ,, Rotwein wollen Sie? Na, ich hätte ja welchen, ,, Gott, was wollen wir machen?" be= „ Das ist köstlich, Mar, hier gibt man sich Mühe, uns zur Sie wenigstens einen guten Rotwein, den Sie uns empfehlen fönnen?" fragte der Hauptmann. Herr Matschte trat wieder aber da müßte ich erst in den Keller runtergehen, trinken Sie nur unser Lagerbier, das ist frisch und ist auch billiger!" Mit diesen Worten nahm der Wirt zwei Gläser und schenkte ,, Sagen Sie mal, Herr Hauptmann," meinte Matschke, sie voll, ohne sich auf eine weitere Diskussion einzulassen. " Du, das wird mir aber bald zu arg, Erna!" rief Herr von ruhigte ihn seine Frau, der die Sache viel Spaß bereitete. indem er die Gläser hinstellte, wir sprachen vorhin eben Frau Matschke brachte nun das Pökelfleisch und „ So, Herrschaften, na, da werden Sie wohl drüber, was meinen Sie, könnte man hier in Schluckwitz um nicht laut zu lachen. Matschke merkte es und zog sich seine Frau verstört an. Frau Erna biß sich auf die Lippen, fennen Sie wohl gar nicht mal!" meinte er geringschäßend. -„ doch, Herr Wirt," lachte Frau von Werner, aber ich glaube nicht, daß man hier solch' große Opern aufführen davon satt werden!" ,, Donnerwetter," dachte der Hauptverletzt an den Tisch zum Herrn Birke zurück. nicht den„ Lohengrün" aufführen?" mann ,,, ich bin's schon vom Sehen." Sparsamkeit anzuhalten!" Werner erregt. die Rühreier. fann!" näher.
Frau ' n bißchen .." Dies Na, Sie wollen wohl „ Ja, wenn es weiter „ Heda, Sie, Herr Schwanen,, Du, Erna; das scheint eine „ Erna, hast Du's gehört, zum Fenster „ Nun höre bloß, Ernal" Frau von Werner freute sich.„ Sage doch, daß „ Na, ich habe Ihnen doch geschrieben, daß ich ' ne Speisekarte gibt's bei uns nicht," sollen wir reinkriechen, das scheinen ja nette Zustände hier „ Na, da sein Sie ja!" öffnete Frau Matschke, „ Das ist zu drollig, May, hier wärst mal sah man drei Gestalten neugierig ans Fenster treten. ,, So," rief der alte Matschke, wer sind Sie denn überHeute komme, ich bin der neue Hauptmann!"„ Hast Du's gehört, Matschte, der Theaterdirektor ist es mit der Frau, der den Ziehklos hier aufführen wird!" rief Frau Auguste grobe Gesellschaft hier zu sein, die Alte sagte so was von Ziehklos, wie sie mich sah, wahrscheinlich, weil ich so korpuwirt, das geht nicht, ich habe meine Frau mit „ gehen Sie nur da rechts rein!" Guten Abend," grüßte Schön, jeh, Auguste," sagte der Wirt.„ Die Herr von Werner ,,, komm, Erna, sezen wir uns! Ich möchte sagte Herr Matschke nähertretend, ich kann Ihnen auswendig faltes Pöfelfleisch von Mittag wird noch da sein und Rührnichts gibt, dann bitten wir um zwei Portionen," meinte Portion kostet 75 Pfennige, daß Sie sich nachher nicht wunsagen, was Sie eventuell noch fricgen können. cier könnten Sie gerade noch dazu bekommen!" Du sicher nicht so dick geworden!' nicht?" mahnte Herr Matschke. Du eine Dame mit hast!" und lief, um aufzumachen. dern!" rief er dann hinüber. gern die Speisekarte!". von Werner lächelte. lent bin!" zu sein!" Frau Erna. Haupt?"
ihn ja mal fragen!" sagte Matschke.„ Sagen Sie, Herr Hauptmann," rief er hinüber, was wollen Sie denn hier in Schluckwitz für' ne Rolle spielen?"
dicke Direktor, ob der auch mitspielen mag?" sich wieder neben ihren Mann gesetzt.
,, So eine „ Aber bezahlen Der Hauptmann Die beiden erhoben sich... Bitte, uns " Ich meine," fuhr Herr Matschte fort,' ne große Rolle wir gehen dann bald hinauf!" besänfigte Frau Erna. Unverschämtheit," Inirschte Herr von Werner ,,, komm, Erna, ,, Wollen Sie denn schon gehen?" fragte Frau Auguste erunser Zimmer zu zeigen!" rief der Hauptmann barsch. " Danke, der Appetit ist uns vergangen!" brummte Herr von müssen Sie deswegen doch, das macht eine Mark fünfzig, und staunt und erhob sich ,,, Sie haben ja gar nischt gegessen?" Bier vierzig, zusammen eine Mark neunzig, Logis können Sie ja auch bald bezahlen, Sie werden sich ja doch in der Stadt morgen' ne Wohnung suchen. Logis macht zwei Mart, können Sie doch wohl nicht mehr spielen?" zog sein Portemonnaie und warf ein Zwanzigmarkstück auf Werner. Der alte Matschke trat näher. zusammen alles drei Mark neunzig!" wir gehen hinauf!"
fuhr der Hauptmann entrüstet auf.
mene piacen
und
auch
meine
rejic,
an
gewissengast ich erſtere ausübe, ſo ſtreng verlange ich auch die Anerkennung der letzteren. Ich habe mein Wort verpfändet; du wirst es einlösen, alle Folgen kann ich mit ruhigem Gewissen verantworten."
Du bestehst wohl nur deshalb so sehr darauf, weil du Unfrieden zwischen mir und meiner jungen Stiefmutter fürch test," sagte Irma, die sich erhoben hatte und furchtlos in das hochrote Antlig ihres Vaters schaute.
„ Du weißt, daß ich immer ein folgſames Kind gewesen bin, auf deſſen Liebe du vertrauen durfteſt," fuhr Irma zu ihrem Vater fort,„ von mir hast du wahrlich keine Störung deines häuslichen Friedens zu fürchten. Und wenn du ehrlich sein willst, so wirst du zugeben müssen, daß hier von einer glärzenden Partie kein Rede sein kann, denn der Maler v. Weisweiler hat nichts und ist nichts, wird auch nie mehr werden als ein mittelmäßiger Maler, der mit seinent Einkommen kaum sein Taschengeld bestreiten kann. Wenu er zum Hofmaler ernannt wird, so erhöht ihn das in meinen Augen nicht, denn nicht seinem Talent und seinen Leistungen, sondern nur den Bitten seines Vaters würde er diese Stellung verdanken, die einem Besseren gebührt."
„ Was soll das alles?" brauste der Direktor wieder auf..
„ Oho!" rief ver water mit einem decemvenven Senti
blid auf seinen Begleiter.„ Wer hat dir das verraten?"
„ Mein Vater," antwortete Guſtav ruhig.„ Ist es nicht deine Absicht?”
„ Einstweilen ist es noch ein Projekt unſerer Väter,“ wich Ottokar einer bestimmten Antwort aus.
„ Mit dem du einverstanden bist."
Weshalb sollte ich es nicht sein?"
" Ich würde dir sicherlich keinen Vorwurf daraus machen, indessen meine ich, es wäre richtiger gewesen, wenn du dir zuvor das Jawort Irmas gesichert hättest."
Wieder blickte der Maler auf, ein Anflug von Hohn lag jetzt in dem Ausdruck ſeines Geſichts.
„ Sprich dich offen aus," sagte er, wenn ich voraus weiß, daß ich das Jawort nicht erhalte, so werde ich nicht der Narr sein, mir einen Korb zu holen."
" Ich bin nicht ermächtigt, dir diese Erklärung zu geben," erwiderte Gustav;„ aber willst du einen guten Rat annehmen?"
„ Sehr gerne."
( Fortsetzung folgt.)))
„ Ach, kommen Sie doch ruhig zum Fenster rein!"
brummte
der 10000 Hoffnungen. großer Gile zu sein und etwas Wichtiges vorzuhaben. Als
us den Erinnerungen - chinesischen Geheimpol iz isten. ( Nachdruck verboten.) als war ich von der Regierung in Peking mit jen Missionen betraut worden. Ich bin von
er, war aber schon als Kind nach China prach das Chinesische wie ein Eingeborener. empfing ich eine wichtige Botschaft vom Nan teilte mir mit, daß Seine faiserliche ohn des Himmels, meiner Dienste bedürfe. 3 einem Sterblichen, den die Götter ehren, ich in der Audienz den Worten des ersten : haben erfahren," sagte er, daß in Nanking ellſchaft beſteht, die sich der„ Bund der zehn gen" nennt. Das wissen wir, aber weiter ts herausbekommen. Der Gouverneur von zwar, daß seine Feinde die Angelegenheit hätten. Aber wie ich aus anderer Quelle eime Geſellſchaft ziemlich gefährlich. Sind die Zwecke und Ziele des Bundes zu_er
sich unverzüglich nach Nanking und sprechen neur Chung- Ki vor. Sie werden ihm diesen i und dann herauszufinden suchen, in welcher › irkſamſten zuſammen arbeiten.“
assen.
ich zu überlegen. Ich wußte, daß die Proen Gesellschaften übersät war. Die Mehrzahl ie Mandschu- Dynastie zu stürzen. Stunden hatte ich Peking bereits verlassen, if dem Wege nach Tientsin, wo ich einen Schanghai beſtieg. Als Chinese betrat ich Engländer verließ ich es. Es war mir leicht, zu gelten. Der Schnitt meines Gesichtes iſt h. Ich besitze nicht allein dunkle Augen, sonvorspringende Backenknochen. Ohne diese wäre meine Nationalität schwerlich zu verSelbst das Haar ließ ich nach chinesischer Als Europäer trug ich eine Perücke. besuchte ich sogleich den Gouverneur Chung Mann von mittlerer Größe, sehr mager und t, von dem man die Verschmißtheit ableſen Nanne entging sicherlich nichts, nicht das GeAleidung, noch meines Gesichts oder meines
s nicht erwartet, Sie wie einen Europäer n," begann er, meine Person musternd. mich gewöhnlich, wie man es am wenigsten meine Antwort.
mein Herr," fuhr er fort,„ Sie sprechen ießend chinesisch, haben aber dennoch einen
erkung wird mir heute zum ersten Male ge
„ Saqum, murmelte er. Ich hatte nämlich einen etwas fremden Accent beim Sprechen aus ganz bestimmten Gründen angenommen.
„ Wahrscheinlich ist Euerer Erzellenz Intelligenz größer als die anderer Leute," sagte ich höflich.
Er lächelte kühl.
In dem Brief hier," sagte er, werde ich ersucht, alles, was ich über den Bund der zehntausend Hoffnungen" in Erfahrung gebracht habe, Ihnen mitzuteilen."
„ Nach den Meldungen, die Sie gemacht haben," bemerkte ich,„ wissen Sie wenig zu berichten. Erzellenz müssen jedoch nicht glauben, daß wir annehmen, Sie wüßten nicht genau, was um Sie her vorginge. Hat die Gesellschaft politische Zwecke?"
„ Unbedingt.“
" Halten Sie den Bund nicht für gefährlich?"
" Nein. Gar nicht. Es sind nur einige Kulis, die sich von Geistern inspiriert glauben."
Ich konnte nichts Vernünftiges über den Bund aus dem Gouverneur herausbringen und ging. Nach meiner Gewohnheit, auf der Straße alles, was um mich vorging, zu beobachten, bemerkte ich plötzlich, daß auch ich beobachtet wurde. Ich sah einen Kuli in einer grauen Bluse. Er schien in
er ungefähr dreißig Meter von mir entfernt war, blieb er stehen, jachte etwas unter seiner Bluse, und da er es nicht fand, ging er über den Damm und verschwand in einer Allee. Ich wandte mich um und erhaschte mit dem Blick einen_anderen Kuli in einer grauen Bluse, der in das Haus schlüpfte. Jetzt wurde die Sache interessant, was sollte die Verfolgung bedeuten?
Nachdem ich etwa zwei Stunden, immer gefolgt von einem Kuli, umhergelaufen war, suchte ich das Wirtshaus auf, wo ich ein Zimmer genommen hatte. Als ich eintreten wollte, ſah ich den ersten Graublusigen am Eingang der Straße gehen. Ich hatte dem Gouverneur meine Adresse nicht angegeben, folglich war mir der Kuli nur auf seinen Befehl nachge
gangen.
Auf einem schmalen Gang, zu dem eine schmuzige Treppe führte, lag mein Zimmer. Ich zündete mir eine Pfeife an und begann, mir die Situation klar zu machen. Dabei blickte ich zum Fenſter hinaus auf schmußige Hinterhöfe und schräge Dächer. An eine Flucht war nicht zu denken.
Ich holte aus dem Koffer mein chinesisches Gewand, und dank dem orientalischen Schnitt meines Gesichtes hatte ich mich unerkennbar in einen Chinesen verwandelt. Um die Täuschung vollſtändig zu machen, setzte ich eine große Horn. brille auf und ging nun hinunter in das Gastzimmer. Drei oder vier Leute tranken Tee und plauderten. Ich ließ mir gleichfalls eine Taſſe Tee bringen und ſezte mich nieder. „ Sie haben einen Fremden hier?" fragte ich den Wirt. " Ja, Erzellenz."
Was wissen Sie von ihm?"
Nichts, Exzellenz. Euere Exzellenz ist wohl auch hinter ihm her?"
„ Auch? Was soll das heißen?"
" Möchten Euere Exzellenz nicht lieber dadrüben Ihre Freunde befragen?"
Fünf Minuten lang saß ich ganz still, schlürfte meinen Tee und wagte nicht aufzuschauen. Meine Gedanken_arbeiteten bligartig. Dann stand ich auf und ging langsam, die Richtung ein, wo ich zuletzt den großen Kuli geſehen verfolgt von sechs Augen, hinaus auf die Straße und schlug hatte. Wirklich ſtand er noch an derselben Ecke, vor demselben Hause. Ich ging an ihm vorbei, nahm den Ausdruck eines grübelnden Philosophen an und guckte verstohlen dann und wann über die Schulter. Plöglich sah ich ihn nicht mehr, er war fort. Noch wanderte ich eine Zeitlang, bis es dunkel ward, dann kehrte ich zu meinem Gaſthaus zurück, um meinen Koffer zu holen und sogleich mein Quartier zu wechseln.
In dem Gastzimmer saßen nur zwei Leute, als ich eintrat. Der eine Mann schlief friedlich in einer Ecke. Der andere, ein alter mit einem Back auf dem Rücken, schien ein Hauſirer zu sein. Auch er weilte scheinbar in dem Lande der Träume. Ich nahm Plaz und beſtellte zunächst etwas zu eſſen.
Kaum hatte ich den lezten Biſſen meines Mahles hinuntergewürgt, so begann sich der Hausirer zu regen; dann fragte er mich, welche Zeit es wäre. Ich antwortete, und nun wurde der Alte redselig. Er sei Hausirer und handele mit allerlei Dingen. Da ich ihm nichts abkaufen wollte, sprach er von einem ganz geheimnisvollen Armband aus Jet mit Goldverzierung, das einzig in seiner Art wäre, das ich sehen müßte, aber welches er nicht wagte, öffentlich zu zeigen.
Ich forderte ihn auf, mich in ein Nebenzimmer zu begleiten. Als wir beide allein in der Stube waren, packte er zitternd seine Waren aus. Plötzlich griff er mit der Hand unter die Bluſe, zog ein Messer heraus und, ohne ein Wort zu sprechen, ging er auf mich los. Ich aber packte ihn mit der größten Geschwindigkeit beim Handgelenk, und klirrend fiel das Messer zu Boden.
Mit einem Sah sprang er zur Tür. Aber ich erfaßte ihn beim Zopf. Da hielt ich eine Perücke in den Händen, und nun sah ich, daß es ein junger Mann war, mit dem ich es zu tun hatte. Im nächsten Augenblick rangen wir miteinander.
Mit einer schnellen Bewegung griff ich ihn von hinten an, und sausend flog er mit dem Kopf gegen die Tür mit solcher Gewalt, daß er sofort niederfiel und regungslos liegen blieb. Nun kam mir ein fühner Einfall. Ich entkleidete den Sterbenden und schleppte ihn unter das Bett. Dann schlüpfte ich in mein Zimmer, legte sein Gewand, seine Perücke an, ſtand bald ganz wie er als Hausirer gekleidet da und ging hinaus
zu beseitigen
der vorgefund
Wiesenganges
üblich befannt
Das Pro Beteiligten zu Wiesenborstan dies am Schli
Sollte de sein, so woller rats als bald ein Beamter
In den
mäß Art. 4,
dem Wieseng des Beginnes besonders be
auf dem Am 1. Beltershai
2. Stangenco
3. Rödgen
4. Annerod
5. Garbenteich
6. Bersrod
7. Harbach
8. Nodheim
9. Steinheim
Sie wol


