Ausgabe 
27.2.1904 Zweites Blatt
 
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Fräulein v. Derendorf, die ihr Beide kennen werdet, ist geneigt, mir ihre Hand zu reichen. Durchlaucht billigt und wünscht diese Verbindung, wir werden in den Adelsstand er hoben werden, sobald meine Verlobung veröffentlicht ist. Ich bedarf in meiner Stellung einer Gemahlin, die mein Haus zu repräsentieren versteht. Du kannst das nicht, Irma, und wirst es auch niemals lernen, es ist das eine Naturgabe, die nicht jeder Frau verliehen wird. Außerdem aber und in diesem Punkte verlange ich von euch beiden die ſtrengste Dis­kretionist mein Vermögen ziemlich zusammengeschrumpft. Ich konnte das nicht vermeiden, es lag in den Verhältnissen. Mein Gehalt ist nicht bedeutend, gleichwohl zwang meine Stellung mich, ein großes Haus zu machen. Wer gesehen werden will, darf sich nicht in den Schatten stellen, ich würde am Hofe bald vergessen gewesen sein, wenn ich nicht durch ein offenes Haus immer wieder mich in Erinnerung gebracht hätte. Ich tat das alles weniger meinetwegen, als um eurer Zukunft willen, und wie gesagt, ich habe mein Vermögen da bei zum größten Teile zugesetzt. Meine zukünftige Gattin nun bringt mir neuen Reichtum mit, der auch euch zugute kommen soll, das ist ebenfalls ein Grund, der für diese Heirat spricht. So, nun wißt ihr, was euch zu wiſſen nötig iſt; ich verlange und erwarte Verschwiegenheit, bis die Verlobung Tatsache geworden iſt.

Nur in einem Punkte muß ich dir widersprechen," sagte Irma mit zitternder Stimme. Ich kann das Wort nicht ein­lösen, das du dem Hofrat gegeben hast, es iſt mir unmöglich, Vater, ich bitte dich dringend"

Weshalb unmöglich?" fiel er ihr barsch in die Rede. ,, Weil ich den Maler nicht liebe."

,, Ah bah, hat deine Schwester Anna ihren Gatten vor der Verlobung geliebt?"

,, Nein," erwiderte Irma, und ihre Stimme klang jetzt ſcharf, sie liebt ihn auch heute noch nicht, und du weißt wohl ſelbſt nicht, wie unglücklich ihre Ehe ist."

" Davon habe ich noch nichts bemerkt," wars Gustav ein, im Gegenteil, Hermann spricht stets mit großer Liebe von seiner Frau."

Unglückliche Ehe?" erwiderte der Vater spöttisch. Un­sinn! Anna hat sich bei mir noch nicht beklagt, sie muß ihren Mann nehmen, wie er ist, und in ihren Wünschen nicht un­bescheiden sein. Es ist Pflicht des Vaters, über das Wohl seiner Kinder zu wachen, er hat das Recht, den Lebensge­fährten für seine Tochter zu wählen und sorgsam zu prüfen, ob seine Wahl ihr zum Heile gereicht, und hat er diese Pflicht gewiſſenhaft erfüllt, dann darf er auch von seinem Kinde Ge­horsam verlangen."

" In allen anderen Dingen, nur in diesem Punkte nicht," antwortete Irma, um deren Lippen ein Zug lag, der auf unerschütterliche Entschlossenheit deutete. Ich könnte dir sagen, daß auch das Herz Rechte habe, die in erster Reihe be­rücksichtigt werden müßten, aber du wirst solche Antwort in dieser Stunde schwerlich gelten laſſen, ich kenne ja dein zähes Festhalten an dem einmal Beſchloſſenen.

Ich werde diese Antwort niemals gelten lassen!" rief ihr Vater, auf deſſen Stirne die Adern anschwollen. Ich kenne meine Pflichten und auch meine Rechte, und so gewissenhaft ich erſtere ausübe, ſo ſtreng verlange ich auch die Anerkennung Der letzteren. Ich habe mein Wort verpfändet; du wirst es einlösen, alle Folgen kann ich mit ruhigem Gewissen verant­

worten."

Du bestehst wohl nur deshalb so sehr darauf, weil du Un­frieden zwischen mir und meiner jungen Stiefmutter fürch test," sagte Irma, die sich erhoben hatte und furchtlos in das hochrote Antlitz ihres Vaters schaute.

Du weißt, daß ich immer ein folgsames Kind gewesen bin, auf dessen Liebe du vertrauen durfteſt," fuhr Irma zu ihrem Vater fort, von mir hast du wahrlich keine Störung deines häuslichen Friedens zu fürchten. Und wenn du ehr­lich sein willst, so wirst du zugeben müssen, daß hier von einer glänzenden Partie kein Rede sein kann, denn der Maler v. Weisweiler hat nichts und ist nichts, wird auch nie mehr werden als ein mittelmäßiger Maler, der mit seinent Einkommen kaum sein Taschengeld bestreiten kann. Wenn er zum Hofmaler ernannt wird, so erhöht ihn das in meinen Augen nicht, denn nicht seinem Talent und seinen Leistungen, sondern nur den Bitten seines Vaters würde er diese Stel­lung verdanken, die einem Besseren gebührt."

Was soll das alles?" brauste der Direktor wieder auf.

Ich will dir nur beweisen, wie wenig Ottokar v. Weis. weiler in meinen Augen gilt, ich kannte ihn schon in meiner Kindheit, als wir noch im Hause des Hofjuweliers wohnten. Ich mochte ihn derzeit schon nicht, und er ist derselbe geblieben, der er damals war. Du willst mich aus diesem Hause ent­fernen, Vater, ich zürne dir deshalb nicht; geſtatte, daß ich mir eine Stelle suche, dann ist uns allen geholfen."

The der alte Herr eine Antwort geben konnte, hatte Irma das Speisezimmer schon verlassen.

Verstehst du das?" wandte er sich zu seinem Sohne, der noch immer mit der größten Gemütsruhe Haselnüsse knackte. Nur dann, wenn ich annehme, daß sie einen anderen liebt," erwiderte Gustav achselzuckend.

Und wer sollte dieser andere sein?"

" Ja, das weiß ich nicht, Irma hat mich nie in ihre Ge. heimnisse eingeweiht. Es wäre ja möglich, daß er höher ſtände und uns bessere Garantien bieten könnte, als der Maler v. Weisweiler-"

" Dann würde Irma schon jetzt seinen Namen genannt haben," warf Spangenberg ein. Ich habe mein Wort ge­geben, ich muß es einlösen, wenn der Hofrat nicht aus eigenem Äntriebe darauf verzichtet. Ich verlange Gehorsam und nun genug davon! Sprich mit Hermann nicht über meine Projekte, er erfährt sie früh genug, wenn sie zur Ausführung gelangen."

Mit ironischem Lächeln blickte Guſtav auf die Tür, hinter der sein Vater verschwunden war.

Hermann hat dein Projekt eher gekannt, wie du selbst," ſpottete er, aber von unserer Allwissenheit brauchst du nichts zu erfahren."

Er füllte sein Weinglas noch einmal und trank es aus, dann verließ er das Haus, und eine Viertelstunde später trat er in das Café, in dem er täglich nach dem Mittagessen mit einigen Freunden zusammenzukommen pflegte.

Sie saßen auch heute an dem gewohnten Tisch, der Maler mitten unter ihnen, der in gewohnter Weise durch seine Wize und mitunter boshafte Neckereien sich bemerkbar machte.

Stadtneuigkeiten wurden besprochen, politische Ereigniſſe oberflächlich beurteilt, Personen und ganze Familien vor das richterliche Forum geladen und dabei Albernheiten und Bosheiten zu tage gefördert, die jeden ruhigen, verständig denkenden Menschen mit Widerwillen erfüllen mußten.

Als der Maler nach einiger Zeit Abſchied nahm, erhob auch Gustav sich.

Wir gehen wohl eine Strecke zusammen?" sagte er, wäh­rend er den Freund hinausbegleitete.

Ich habe nichts dagegen," antwortete Ottokar spöttisch. Es ist zwar kein angenehmes Gefühl, ein Mitglied der Polizei neben sich zu haben, aber du trägst ja keine Uniform."

,, Hast du kein reines Gewissen?" unterbrach ihn Gustav ironisch.

Ein reines Gewissen kann man schon haben und dennoch die" Polizei fürchten; es geschehen ja hier mitunter unglaub­liche Dinge."

Dann verstehe ich nicht, daß du Bedenken trägst, mein und des Polizeirats Appel Schwager werden zu wollen."

Oho!" rief der Maler mit einem befremdenden Seiten­blid auf seinen Begleiter. Wer hat dir das verraten?" Mein Vater," antwortete Gustav ruhig. Ist es nicht deine Absicht?"

,, Ginstweilen ist es noch ein Projekt unserer Väter," wich Ottokar einer bestimmten Antwort aus.

Mit dem du einverstanden bist." Weshalb sollte ich es nicht sein?"

" Ich würde dir sicherlich keinen Vorwurf daraus machen, indessen meine ich, es wäre richtiger gewesen, wenn du dir zuvor das Jawort Irmas gesichert hättest."

Wieder blickte der Maler auf, ein Anflug von Hohn lag jetzt in dem Ausdruck ſeines Gesichts.

Sprich dich offen aus," sagte er, wenn ich voraus weiß, daß ich das Jawort nicht erhalte, so werde ich nicht der Narr sein, mir einen Korb zu holen."

Ich bin nicht ermächtigt, dir diese Erklärung zu geben," erwiderte Gustav; aber willst du einen guten Rat an­nehmen?"

Sehr gerne."

( Fortsetzung folgt.)

Der Bund der 10000 Hoffnungen. großer Gile zu sein und etwas Wichtiges vorzuhaben. Als

Aus den Erinnerungen

eines anglo- chinesischen Geheimpoliz isten. ( Nachdruck verboten.) Schon mehrmals war ich von der Regierung in Peking mit geheimen politischen Missionen betraut worden. Ich bin von Geburt Engländer, war aber schon als Kind nach China gekommen und sprach das Chinesische wie ein Eingeborener. Eines Tages empfing ich eine wichtige Botschaft vom Ministerium. Man teilte mir mit, daß Seine kaiserliche Majestät, der Sohn des Himmels, meiner Dienste bedürfe. Demütig, wie es einem Sterblichen, den die Götter ehren, geziemt, lauschte ich in der Audienz den Worten des ersten Ministers. Wir haben erfahren," sagte er, daß in Nanking eine geheime Gesellschaft besteht, die sich der Bund der zehn­tausend Hoffnungen" nennt. Das wissen wir, aber weiter fonnten wir nichts herausbekommen. Der Gouverneur von Nanking meint zwar, daß seine Feinde die Angelegenheit stark übertrieben hätten. Aber wie ich aus anderer Quelle höre, ist die geheime Gesellschaft ziemlich gefährlich. Sind Sie nun bereit, die Zwecke und Ziele des Bundes zu er­forschen?"

,, Gerne."

" Sie begeben sich unverzüglich nach Nanking und sprechen bei dem Gouverneur Chung- Ki vor. Sie werden ihm diesen Brief überreichen und dann herauszufinden suchen, in welcher Weise Sie am wirkſamſten zusammen arbeiten."

Ich war entlassen.

Nun begann ich zu überlegen. Ich wußte, daß die Pro­vinz mit geheimen Gesellschaften übersät war. Die Mehrzahl strebte danach, die Mandschu- Dynastie zu ſtürzen.

Nach zwei Stunden hatte ich Pefing bereits verlassen, befand mich auf dem Wege nach Tientsin, wo ich einen Dampfer nach Schanghai bestieg. Als Chinese betrat ich das Schiff, als Engländer verließ ich es. Es war mir leicht, als ein Chinese zu gelten. Der Schnitt meines Gesichtes ist etwas orientalisch. Ich besitze nicht allein dunkle Augen, son­dern sogar hervorspringende Backenknochen. Ohne diese Eigentümlichkeit wäre meine Nationalität schwerlich zu ver­bergen gewesen. Selbst das Haar ließ ich nach chinesischer Manier wachsen. Als Europäer trug ich eine Perücke.

In Nanking besuchte ich sogleich den Gouverneur Chung­Ki. Er war ein Mann von mittlerer Größe, sehr mager und hatte ein Gesicht, von dem man die Verschmißtheit ablesen fonnte. Dem Manne entging sicherlich nichts, nicht das Ge­ringste meiner Kleidung, noch meines Gesichts oder meines Auftretens.

Ich habe es nicht erwartet, Sie wie einen Europäer gekleidet zu sehen," begann er, meine Person musternd.

" Ich kleide mich gewöhnlich, wie man es am wenigsten erwartet," war meine Antwort.

,, Verzeihung, mein Herr," fuhr er fort, Sie sprechen zwar äußerst fließend chinesisch, haben aber dennoch einen fremden Accent."

Diese Bemerkung wird mir heute zum erſten Male ge­macht, Exzellenz."

Seltsam," murmelte er.

Ich hatte nämlich einen etwas fremden Accent beim Sprechen aus ganz bestimmten Gründen angenommen.

" Wahrscheinlich ist Euerer Exzellenz Intelligenz größer als die anderer Leute," sagte ich höflich.

Er lächelte kühl.

In dem Brief hier," sagte er, werde ich ersucht, alles, was ich über den Bund der zehntausend Hoffnungen" in Erfahrung gebracht habe, Ihnen mitzuteilen."

Nach den Meldungen, die Sie gemacht haben," bemerkte ich, wissen Sie wenig zu berichten. Erzellenz müssen jedoch nicht glauben, daß wir annehmen, Sie wüßten nicht genau, was um Sie her vorginge. Hat die Gesellschaft politische Zwecke?"

,, Unbedingt."

" Halten Sie den Bund nicht für gefährlich? " Nein. Gar nicht. Es sind nur einige Kulis, die sich von Geistern inspiriert glauben."

Ich konnte nichts Vernünftiges über den Bund aus dem Gouverneur herausbringen und ging. Nach meiner Gewohn. heit, auf der Straße alles, was um mich vorging, zu beob­achten, bemerkte ich plötzlich, daß auch ich beobachtet wurde. Ich sah einen Kuli in einer grauen Bluse. Er schien in

er ungefähr dreißig Meter von mir entfernt war, blieb er stehen, chte etwas unter seiner Bluse, und da er es nicht fand, ging er über den Damm und verschwand in einer Allee. Ich wandte mich um und erhaschte mit dem Blick einen an­deren Kuli in einer grauen Bluse, der in das Haus schlüpfte. Jetzt wurde die Sache interessant, was sollte die Ver­folgung bedeuten?

Nachdem ich etwa zwei Stunden, immer gefolgt von einem Kuli, umhergelaufen war, suchte ich das Wirtshaus auf, wo ich ein Zimmer genommen hatte. Als ich eintreten wollte, sah ich den ersten Graublusigen am Eingang der Straße gehen. Ich hatte dem Gouverneur meine Adresse nicht angegeben, folglich war mir der Kuli nur auf seinen Befehl nachge­

gangen.

Auf einem schmalen Gang, zu dem eine schmuzige Treppe führte, lag mein Zimmer. Ich zündete mir eine Pfeife an und begann, mir die Situation klar zu machen. Dabei blickte ich zum Fenster hinaus auf schmußige Hinterhöfe und schräge Dächer. An eine Flucht war nicht zu denken.

Ich holte aus dem Koffer mein chinesisches Gewand, und dank dem orientalischen Schnitt meines Gesichtes hatte ich mich unerkennbar in einen Chinesen verwandelt. Um die Täuschung vollständig zu machen, setzte ich eine große Horn­brille auf und ging nun hinunter in das Gastzimmer. Drei oder vier Leute tranten Tee und plauderten. Ich ließ mir Sie haben einen Fremden hier?" fragte ich den Wirt. gleichfalls eine Taſſe Tee bringen und setzte mich nieder. " Ja, Exzellenz."

Was wissen Sie von ihm?"

Nichts, Exzellenz. Euere Exzellenz ist wohl auch hinter ihm her?"

,, Auch? Was soll das heißen?"

Möchten Euere Erzellenz nicht lieber dadrüben Ihre Freunde befragen?"

Fünf Minuten lang saß ich ganz still, schlürfte meinen Tee und wagte nicht aufzuschauen. Meine Gedanken_ar­beiteten bligartig. Dann stand ich auf und ging langsam, verfolgt von sechs Augen, hinaus auf die Straße und schlug die Richtung ein, wo ich zuletzt den großen Kuli gesehen hatte. Wirklich stand er noch an derselben Ecke, vor dem­selben Hause. Ich ging an ihm vorbei, nahm den Ausdruck eines grübelnden Philosophen an und guckte verſtohlen dann und wann über die Schulter. Plötzlich sah ich ihn nicht mehr, er war fort. Noch wanderte ich eine Zeitlang, bis es dunkel ward, dann kehrte ich zu meinem Gasthaus zurück, um meinen Koffer zu holen und sogleich mein Quartier zu wechseln.

In dem Gastzimmer saßen nur zwei Leute, als ich ein­trat. Der eine Mann schlief friedlich in einer Ecke. Der andere, ein alter mit einem Back auf dem Rücken, schien ein Hauſirer zu sein. Auch er weilte scheinbar in dem Lande der Träume. Ich nahm Plaz und bestellte zunächst etwas zu essen.

Kaum hatte ich den legten Bissen meines Mahles hinunter­gewürgt, so begann sich der Hauſirer zu regen; dann fragte er mich, welche Zeit es wäre. Ich antwortete, und nun wurde der Alte redselig. Er sei Hausirer und handele mit allerlei Dingen. Da ich ihm nichts abkaufen wollte, sprach er von einem ganz geheimnisvollen Armband aus Jet mit Goldverzierung, das einzig in seiner Art wäre, das ich sehen müßte, aber welches er nicht wagte, öffentlich zu zeigen.

Ich forderte ihn auf, mich in ein Nebenzimmer zu be­gleiten. Als wir beide allein in der Stube waren, packte er zitternd seine Waren aus. Plößlich griff er mit der Hand unter die Bluse, zog ein Messer heraus und, ohne ein Wort zu sprechen, ging er auf mich los. Ich aber packte ihn mit der größten Geschwindigkeit beim Handgelenk, und klirrend fiel das Messer zu Boden.

Mit einem Satz sprang er zur Tür. Aber ich erfaßte ihn beim Zopf. Da hielt ich eine Perücke in den Händen, und nun sah ich, daß es ein junger Mann war, mit dem ich es zu tun hatte. Im nächsten Augenblick rangen wir mit­einander.

Mit einer schnellen Bewegung griff ich ihn von hinten an, und sausend flog er mit dem Kopf gegen die Tür mit solcher Gewalt, daß er sofort niederfiel und regungslos liegen blieb. Nun kam mir ein fühner Einfall. Ich entkleidete den Ster­benden und schleppte ihn unter das Bett. Dann schlüpfte ich in mein Zimmer, legte sein Gewand, seine Perücke an, ſtand bald ganz wie er als Hausirer gekleidet da und ging hinaus

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