Art dieser Schiffe dem eben beschriebenen„ Ever" an Größe auch nicht bedeutend überlegen, so besitzt sie ihm gegenüber doch den Vorzug größerer Seetüchtigkeit und Schnelligkeit. Säufig weist diese klasse von Fahrzeugen in der Bauart eine Zierlichkeit und Ele= ganz auf, welche fie befähigt, unter günstigen Windverhältnissen den gewöhnlichen Frachtdampfer an Schnelligkeit zu übertreffen. Wem find die Piratenge= schichten aus der Jugendzeit nicht in der Erinnerung, in denen, wenn man den Verfassern Glauben schenken darf, von solchen Schiffen wahre Wunder verrichtet wurden und die in den Herzen ihrer Leser den sehnlichsten Wunsch erweckten, einst auch an solchen Aben= teuern teilnehmen zu können? An diesen Schilderungen ist vielleicht nur richtig, daß es schon zu jener Zeit Schiffe von großer Schnelligkeit gegeben hat, welche meistens der Klasse der Schuner angehörten und in deren Herstellung sich namentlich französische Werften hervortaten. Fielen diese Schnellsegler bet irgend einer Gelegenheit in die Gewalt der Piratenbanden, so wur: den sie natürlich der Schrecken der Meere, denen es da= mals noch an ausreichendem Schutz gebrach.
Wie auf vielen Gebieten, so hat auch im Schiffbau Stahl und Eisen das Holz verdrängt. Die Schiffe erhalten durch die Verwendung dieses Materials statt des Holzes größere Stabilität und Leichtigkeit; auch spielt hierbei die Raumersparnis eine bedeutende Rolle.
Wie aus unserer Tabelle( Fig. 2) weiter ersichtlich ist, nimmt die Größe der Schiffe mit der Zahl der Masten zu. Wiederum abhängig hiervon ist die Anordnung der Takelung und die Zahl der Segel. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß z. B. der sogenannte Gaffelschoner, welcher in unserer Abbildung mit zwet Masten ausgestattet ist, mitunter 3, 4, auch 5 Masten trägt; jedoch trifft man ihn in dieser Art seltener an. Im allgemeinen stellen die Schiffsklassen vom Schoner bis zum Barkschiff den am häufigsten vorkommenden Schiffstyp dar, während die größeren Klassen, als Vollschiff, Vier- und Fünfmaster, nur von größeren Reedereien gebaut werden. Abbildung 3 stellt den
der Hamburger Firma Lacisz gehörigen Fünfmaster " Potosi" dar. Wir gelangen nun zum Dampfer. Hier ist das Holz als Baumaterial ganz verschwunden. Wohl bei keinem Beförderungsmittel hat der Fortschritt der Technik und Industrie einen so machtvollen Ausdruc gefunden, als auf dem Gebiete des Dampferbaues.
Man unterscheidet Dampfer, deren Hauptzweck die Beförderung von Passagieren ist, und solche, welche Den zur Bewältigung von Massenfrachten dienen. genannten Arten schließen sich dann noch die Viehtransportdampfer und die Tankdampfer an. Herrscht bei den dem Personenverkehr dienenden Dampfschiffen der schlank und scharf gebaute Schiffskörper vor, so finden wir bei allen übrigen Dampferklassen eine Form vertreten, welche mehr darauf berechnet ist, das Ladevermögen zu erhöhen als die Schnelligkeit zu be= günstigen. Naturgemäß wird der schlank und spit gebaute Schiffskörper dem Wasser und den treibenden Maschinen weit weniger Widerstand entgegensetzen als der breit und ausladend gebaute Rumpf eines Frachtdampfers und demzufolge die Fahrgeschwindigkeit bet den ersteren auch größer sein als bei den letzteren. Nach dem heutigen Stande der Schiffsbautechnik beträgt die höchsterreichte Fahrgeschwindigkeit der größten, deutschen Schnelldampfer bei Maschinenleistungen von 35 600 bezio. 35 000 Pferdefräften durchschnittlich 23,5 Seemeilen oder annähernd 43 Kilometer in der Stunde. Im Gegensatz hierzu
Evet
schwankt die Fahrgeschwindigkeit der modernen Frachtdampfer zwischen 16-19 Seemetlen, also 27 bis 32 Kilometer die Stunde.
Der Viehtransportdampfer ist ebenfalls eine Errungenschaft der Neuzeit. Wurden früher die Tiere in großen Holzverschlägen auf dem Verdeck des Schiffes untergebracht, so hat man ihnen bei dem modernen Schiffe den Plaz unter dem Verdeck eingerichtet. In der Schiffswand sowie auch im Ver: deck angebrachte Fenster sorgen für ausreichendes Licht. Mit Maschinen betriebene Spülvorrichtungen ermög= lichen die weitgehendste Sauberkeit.
Tankdampfer nennt man diejenige Klasse von Dampfern, welche zur Beförderung von flüssigen Stoffen, hauptsächlich Petroleum, dienen. Große Behälter, die im Schiffskörper eingebaut sind, nehmen das Petroleum direkt auf. Abbildung 4 zeigt den größten Schnelldampfer der er in Hamburg- Amerita- Linie Deutschland", wie voller Fahrt die Wogen des Ozeans durchschneidet. Erst dem zwanzigsten Jahrhundert ist vorbehalten geblieben, einen Gedanken zur Reife zu bringen, den Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst von Brandenburg, aus Anlaß der Gründung der Brandenburgisch- Ostindischen Kompanie zu Pillau im Jahre 1646 zum Ausdruck brachte. Die betreffende Stelle seines Erlasses lautet wörtlich:" Der gewisseste Reichtumb und das Aufnehmen eines Landes kommen von dem Commercium her, Seefahrt und Handlung sind die furnehmsten Säulen eines Etats, wodurch die Unterthanen beides zu Wasser als auch durch Manufacturen zu Lande ihre Nahrung und Unterhalt er= langen."
Mannigfaltiges.
Die Jungenzahl der Fledermäufe. In den meisten naturgeschichtlichen Werken findet man die Angabe, daß die Fledermäuse immer nur zwei Junge, vielfach sogar nur eins aufziehen, da sie dieselben im Fluge umhertragen müssen und meist nur zwei Brustwarzen haben, an denen die Jungen hängen. Man wußte indessen, daß einige Arten vier Brustwarzen haben, wie 3. B. die in der Umgebung von New- York lebende Atalapha novaboracensis oder Lasiurus borealis. Bei solchen Arten ist die Frage jedenfalls berechtigt, ob sie nicht auch drei bis vier Junge zugleich sängen. Nun ist es, wie Promotheus" berichtet, dem amerikanischen Zoologen W. Lyon in der Tat gelungen, bei der oben genannten New- Yorker Fledermaus das Vorkommen von drei bis vier Jungen festzustellen. Er hatte schon bei der Sektion dieser und einer anderen Art derselben Gattung jedesmal drei Junge gefunden, und kürzlich wurde dem New- Yorker American Museum aus kolumbien ein lebendes Exemplar der oben genannten Art gesandt, das an jeder seiner vier Brustwarzen ein Junges trug, wobei Haarbüschel der Mutter, welche die Jungen mit dem Maule mit ergriffen hatten, anscheinend das Festhalten erleichterten. Lyon wog die Jungen und fand sie zusammen 12.7 Gramm schiver, während der Körper der Mutter 11 Gramm wog. Sie trug also in ihrer Nachkommenschaft eine Last, die ihr eigenes Körpergewicht übertraf.
Die Gipfeldürre der Fichten. Im Frühling 1902 wurden in bayerischen Forsten zahlreiche Fichten, auch eine Riefer und eine Lärche, mit kahlen, abge= storbenen Gipfeln beobachtet, während einige Monate unterhalb der Baumspike sich jedes Krankheitszeichen verlor und der Stamm, seine grünen Aeste und die
Fig. 1. Ever.
Wurzel vollkommen gesund waren. Man hatte an: fänglich die Borkentäfer in Verdacht, mußte aber bald diese Vermutung als irrig aufgeben. Vielmehr kam v. Tubeuf auf Grund der früheren Untersuchungen Hartigs über die Wirkungen der Blitzschläge auf Bäume zu dem ebenso unerwarteten tote interessanten Resul tat, daß die Gipfeldürre die Folge von elektrischen Ausgleichungen ist, die während der Vegetationsruhe zwischen den Baumgipfeln und den Wolken statt= fanden. Es handelt sich also hier um eine vollständig neue Erscheinung, die nicht nur durch ihre Ausdehnung und praktische Bedeutung Interesse beansprucht, sondern auch deshalb, weil sie die Vermutung nahe legt, daß dieselbe Krankheit schon oft vorkam, aber anderen Ursachen zugeschrieben wurde.
plögliches Ende baburd b meters losgeriffen wurden 16.000 Rilometer registrier mit einer mittleren Geschm durcheilt wurden. Ueberb Point- Reyes ausgezeichnet lange Dauer der bort web Schwankungen des arfon glaubt auf Grunb den Sah aussprechen zu Byllen von Wenberungen niveaus gebe, und da bi Länge von ungefähr 640 30 ferner, daß auf der nörb Zeiten des Wafferhochftanb baren Landfenfung gegen baß wir augenblidlich im N fteigen des Wafferspiegels e des Hochwasserstandes follen und 1500 und um die Jah 250 vor Chr. nachweisbar 1175, 600 und 80 nach Ch ten diese Ergebnisse auch b werden, so würde es fich, bei seiner Besprechung ber
Schon Hartig hatte beobachtet, daß vom Blize getroffene Nadelhölzer durch den Geruch des an solchen Bäumen stets ausschwitzenden Terpentins die Bortentäfer anloden.
Die Zusammensetzung des Meeresbodens. J. Thoulet hat Grundproben des nordatlantischen Ozeans untersucht. Dabei hat sich nach einem Bericht im Neuen Jahrbuch für Mineralogie, Geologie usto. ergeben, daß die Menge des feinen Schlammes und des darin enthaltenen, wie des überhaupt vorhandenen Kalkes um so mehr abnimmt, je tiefer man in den
Gaffelschoner
Ak
Dreimastschoner
Raaschonen
Bark
Schonerbark
ALL
Vollschiff
Fig. 2. Chiffstypen.
ozeanischen Untergrund eindringt, während gleichzeitig die Menge der reinen Sandkörner, wie der Körner überhaupt zunimmt, ebenso die Menge des in dem feinen Schlamme enthaltenen reinen Tones. Diese Gegensätze scheinen sich um so mehr auszuprägen, um je größere Meerenstiefen es fich handelt. Thoulet hält es für sicher, daß sie von Veränderungen des dar über befindlichen und namentlich des Oberflächenwaffers herrühren.
Die Periode der Sonnenflecke und die Schwantun gen der mittleren Jahrestemperatur der Erde. Auf Grund einer Vergleichung der Jahresmittel der Erdtemperatur, wie sie aus den Beobachtungen zahlreicher über die ganze Erde verstreuter meteorologischer Stationen für die letzten 30 Jahre berechnet wurden, mit der Häufigkeit der Sonnenflecke ist der französische Astrophysiker Charles Nordmann zu dem interessanten Ergebnis gelangt, daß die mittlere Temperatur der Erde einer Perioder unterworfen ist, die mit der= Jenigen der Sonnenflecke übereinstimmt, und zwar der= gestalt, daß mit der Zunahme der Sonnenflecke die mittlere Erdtemperatur fintt.
Die größte bisher beobachtete Windgeschwindigkeit ift am 13. Mai 1902 auf der 55 Kilometer nördlich von San Franzisko gelegenen Station von PointReyes gemessen worden. Die Geschwindigkeit des Windes betrug damals 163 Kilometer in der Stunde und steigerte sich zeitweise zu dem enormen Werte von 194 Kilometer. Die Beobachtung fand
schließlich ein
Brigg
im Neuen Jahrbuch für mit Recht bemerkt, um ei fame Entbedung handeln. Als ideale Sprengitoffe die verfläffigten Gase. Wafferftoff und Sauerstoff aus technischen Gründen ge flüffigem Stidorydul mit oder Aethylen vorzuziehen. das Stickogydul durch Amm Zusäße von Ammoniat, Wasser dienen dazu, um de Verwendungsarten anzupa wurden die folgenden Komb orybul, 2. Stidorhdul un orydul, Methylalkohol und nitrat und Methylalkohol, und flüssiges Wasser, 6. 2 moniat. Die neuen Explof und kupfernen Röhren dur draht oder den elektrischen bracht, wobei die Röhren zer fichtbar wurde. Erhizen starte Stöße bewirkten tein Speifepilze. Da die P
weiß und andere Nährstoff wert, wenn nicht gerade wert, und es wäre zu wi
Voltstoft würden, wie sie e
bald in Hendrichs'schen den mir fonnte das recht sein. hier ließ sich meiner Schwester, gleich zu Anfang des Festes, lich nie darein gewilligt haben! Sie besuchte aber sehr wenig Gesellschaften und betrug sich dann so gletscherhaft, daß sie Hause, in welchem wir viel verkehrten, und Ruf einer hochmütigen Prinzessin kam. Ihr und Da aber gab es einen Ball im
fuhren. Selbst wenn sie das gewollt hatte, ich wurde natur
ein
Magnat- Demetrius Vanescu war sein Name Geschmack und Farbensinn hatte sie ja immer, sie war also sehr aber doch so, was die Frauen interessant nennen, man welche Toilette sie an dem Abend trug, aber einen feinen beim ersten Blick auf Hilda Feuer. Ich weiß nicht mehr, wußte man ihm nichts nachzusagen. Nun, dieſer ungarische ihn allgemein für stark verwöhnt und erzentrisch, im übrigen guter Familie, im Banat reich begütert, nicht gerade ſchön Der Herr vorstellen, der wegen Regulierung einer für einige Wochen dort lebte. Er war aus fing gleich
ziehen."
hatte, verabschiedete er sich. über Farbe der Haare, der Augen, des Teints 2c. gegeben aus, und nachdem er mir noch die erforderlichen Andeutungen In überschwenglichen Worten drückte er mir seinen Dank Angriff zu nehmen, damit er es mit sich nehmen könne. Ausland gehen wollte, versprach ich ihm, das Bild sosort in schließlich nachgab. Da er in ungefähr vierzehn Tagen ins Herr Beyersberg drang indessen so lange in mich, bis ich
und ich daher lieber auf die Bestellung verzichten möchte. graphie weder mir selbst noch dem Bilde genug tun könnte Ich erklärte ihm, daß ich beim Malen nach einer Photo
dächtnis zurückrufen kann. Sie war meine Frau." graphie ist alles, was ich habe, das mir ihre Züge ins Cc,, Kann mir die Dame nicht selber sizen?" fragte ich. ,, Leider nein," antwortete er, sie ist tot und diese Photo
ich hoffe dann die Bo
zu fönnen. Die Ar borläufig eingestellt. dort aus zu Fuß So schmerzlich die Deutschen und dem Ve
bei Khan werden m
Ben de scrutiny
fationsaufgaben bei u Lastet, die im Interesse und einer ökonomische waltung gestellt werde dann endlich auch ein Ausdehnung der Zwa
lösen.
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Keine Bestätigung meldung, dafür beffer Das ist das erfreulich
dungen. Beim Kolonic mandanten des„ Habid
eingegangen:
Nach neueren Na Bastarde treu, am O schlagen. Es ist sic daß Leutnant v. 3
Ein Versuch, mit Ka wegen der Zerstörung Es ist nachgewi
find und 70 vermikt
ich jetzt meine Frage. ,, Kannten Sie das Original dieses Bildes?" wiederholte
Bilde haben konnte. Kopf, welches Interesse wohl Frautem Hansen an diesem terte ich mir den e Sache fing an, Atelier vor den itte es nicht für mand hatte bis hatte ihm verals einen verte mir erklärt,
Meine liebe, gute Myra!" Ob ich sie gekannt habe! Ach, meine arme Myra!
Plötzlich aber hörte sie auf zu weinen und sie begann: und auch ich fühlte mich außer Stande, ihr Trost zuzusprechen. Ich führte sie zu einem Sessel und sie weinte bitterlich
mann in Genua niedergelassen, wo er meine Mutter, die Mein Vater stammt aus Deutschland und hatte sich als Kauf„ Hören Sie, ich will Ihnen eine Geschichte erzählen:
Gesicht, daß auch sie den Namen nicht zu kennen schien. nicht aus, doch zeigte mir ein Blick auf Fräulein Hansen's ,, Kannten Sie denn Frau-?" Ich sprach den Namen
sie uns noch enger aneinander brachten. nügt, wenn ich Ihnen sage, daß sie furchtbar waren und daß und Not will ich Sie nicht belästigen, Herr Professor; es geMit den Einzelheiten unserer vielen Kämpfe gegen Hunger ständig verlassen und standen in der weiten Welt allein da. Tante vor Kurzem gestorben war. Wir waren somit jetzt vollals wir in Bremen angekommen, erfahren mußten, daß meine einzigen Schwester meines Vaters zu suchen. eine ältere, unverheiratete Dame, die in Bremen wohnte. „ Wie groß war aber unser Schmerz und unser Schreck, wir nach Deutschland, um hier Schutz und Beistand bei der war sie neunzehn Jahre alt und ich fast un vier Jahre jündemie, die damals in Genua wütete, dahingerafft wurden, Da wir in Italien keine Verwandte hatten, so tamen und als Vater und Mutter zu gleicher Zeit von einer EpiSchwestern betrachtet, hingen auf das Innigste an einander, sind aus der Ehe meiner Eltern nicht entsprossen." Wir beiden Schwestern, denn wir hatten uns immer als Zwei Jahre später wurde ich geboren, und weitere Kinder so lieb gewann, als wenn es ihr eigenes Kind gewesen wäre. war ein hübsches, kleines Mädchen, das meine Eltern bald nahmen dann eine zweijährige Waise an Kindesstatt an. Es Ehe kinderlos. Das machte ihnen viel Kummer und sie eine Italienerin war, heiratete. Zehn Jahre lang blieb ihre Es war das
ger.
ein
Modell. gab, Provinzen und ich ſsich mir nicht mehr so wie früher anvertraute Ein paar Wochen lang antwortete sie garnicht, dann erhielt mir etwas zu verheimlichen. Ich fragte sie, was das wäre. Ton atmeten. Es entging mir nicht, daß meine Schwester kannte ich, daß die Briefe meiner Schwester einen anderen und Erlebnissen erzählten. Vergangenen Herbst jedoch erdenen wir uns gegenseitig von unsern Sorgen, Hoffnungen erhielt eine Stellung als Gouvernante in einer der östlichen Wir schrieben uns lange und zärtliche Briefe, in sam, uns von einander zu trennen. Meine Adoptivschwester wurde das, was ich noch jetzt bin „ Nach verschiedenen Erlebnissen hielten wir es für ratfie schien
nis
Namen ihres Gatten teilte sie mir mit. würde; bald würde sie wieder schreiben. Nicht einmal den ich einen ganz kurzen Brief von ihr, in dem sie mir Kenntdaß sie sich verheiratet habe und ins Ausland reisen
„ Die Zeit
Adresse bekannt war. Ich war sehr um sie besorgt, denn ich wußte nur zu gut, daß verſtrich, aber sie brachte keinen Brief von ihr.
etwas
passiert
fein
früheren wünschte. zu brechen drohte. Schlägen auf. sie eine offene Wunde und ihre Stirn wies Narben von daß sie es fast gar nicht öffnen konnte; an der einen Backe hatte sicht versetzt. Das eine ihrer Augen war so heftig geschwollen, jetzt darbot. Man hatte ihr einen brutalen Schlag ins Gelange ich lebe, werde ich den Anblick nicht vergessen, der sich mir weinend in meine Arme und ich sah gleich, daß ihr das Herz Es war meine Adoptivschweſter. rohte. Ich schlug ihren Schleier zurück, und ſo zu mir herein und sagte, daß eine Dame mich zu sprechen Ste warf sich
Dämmer ime in s Ather is then the job, Tom meine Birdin nicht einmal ihre ute; ich konnte aber nichts tun, da mir ich eines Abends recht trübe und mißgestimmt in der
tanarn
gemein Gatte," antwortete sie unter Tränen. Barmherziger Himmel," rief ich aus,„ wer hat das
„ Wo ist er?"
Sie gab keine Antwort.
beleidigend für dich. machen und seine dann folgenden Liebkosungen sind geradezu Es tut ihm leid! So etwas läßt sich nicht wieder gut
hast du dich mir nicht anvertraut?" diese nicht noch durch meine vermehren wollte." " Weil du selber Kummer und Sorge genug hast und ich „ Du armes Mädchen," suchte ich sie zu trösten ,,, warum
nie, nie wieder kann ich zu ihm zurückkehren." es nur irgend ging, jetzt aber bin ich ihm davongelaufen und „ Ach, liebe Julia, ich habe es so lange ausgehalten, als
Sinnen sein. durch Liebkosungen wieder gut zu machen. aber tut es ihm immer so furchtbar leid und er sucht alles Weißt du, Julia, ich glaube, er muß zeitweise nicht recht bei Um ihn gewissermaßen zu entschuldigen, erzählte sie: Er verliert alle Selbstbeherrschung, nachher
schon Monate lang so schlecht behandelt habe. mir sagen; nur so viel brachte ich aus ihr heraus, daß er sie Weder seinen Namen, noch sonst etwas über ihn wollte sie
zu stehen kommen. Wie heißt denn dein Gatte?" Myra, meine liebe, arme Schwester, das soll ihm teuer


