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plötzliches Ende dadurch, daß die Flügel des Anemo­meters losgerissen wurden, nachdem das Instrument 16.000 Kilometer registriert hatte, die von dem Winde mit einer mittleren Geschwindigkeit von 84 Kilometer durcheilt wurden. Ueberhaupt ist die Station von Point- Reyes ausgezeichnet durch die Heftigkeit und lange Dauer der bort wehenden Winde.

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Schwankungen des Meeresspiegels. H. W. Pe= arson glaubt auf Grund mühsamer Untersuchungen den Satz aussprechen zu dürfen, daß es periodische Zyklen von Aenderungen in der Höhe des Meeres­niveaus gebe, und daß die einzelnen Perioden eine Länge von ungefähr 640 Jahren haben. Er behauptet ferner, daß auf der nördlichen Hemisphäre in den Zeiten des Wasserhochstandes der Betrag der schein­baren Landsenkung gegen Norden stetig zunehme, und daß wir augenblicklich im Norden ein allmähliches An­steigen des Wasserspiegels erwarten müssen. Marima des Hochwasserstandes sollen zwischen den Jahren 1475 und 1500 und um die Jahre 875, 350 nach Chr. und 250 vor Chr. nachweisbar sein. Minima sollen um 1175, 600 und 80 nach Chr. geherrscht haben. Soll­ten diese Ergebnisse auch von anderer Seite bestätigt werden, so würde es sich, wie Prof. Wilh. Salomon bei seiner Besprechung der Pearsonschen Abhandlung

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im Neuen Jahrbuch für Mineralogie, Geologie usw. mit Recht bemerkt, um eine außerordentlich bedeut= same Entdeckung handeln.

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Als ideale Sprengstoffe bezeichnet Raoul Pictet die verflüffigten Gase. In erster Linie kommen Wasserstoff und Sauerstoff in Betracht, doch ist man aus technischen Gründen gezwungen, Mischungen von flüssigem Stickorydul mit Methylalkohol, Petroleum oder Aethylen vorzuziehen. Unter Umständen kann das Stickorydul durch Ammoniumnitrat ersetzt werden. Zusäße von Ammoniak, Ammonium farbonat und Wasser dienen dazu, um den Sprengstoff verschiedenen Verwendungsarten anzupassen. Eingehend untersucht wurden die folgenden Kombinationen: 1. Reines Stick­orydul, 2. Stickorydul und Methylalkohol, 3. Stick orybul, Methylalkohol und Wasser, 4. Ammonium­nitrat und Methylalkohol, 5. Wasserstoff, Sauerstoff und flüssiges Wasser, 6. Ammoniumnitrat mit Am­meniat. Die neuen Explosivstoffe wurden in eisernen und kupfernen Röhren durch einen glühenden Stahl= draht oder den elektrischen Funken zur Explosion ge= bracht, wobei die Röhren zertrümmert, aber kein Rauch sichtbar wurde. Erhitzen bis 600 Grad, ebenso wie starte Stöße bewirkten keine Explosion.

Speifepilze. Da die Pilze größere Mengen Ei­weiß und andere Nährstoffe enthalten, ist ihr Nähr­wert, wenn nicht gerade groß, so doch beachtens­wert, und es wäre zu wünschen, daß die Pilze eine Volkskost würden, wie sie es verdienen. Beim Sam­

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Fig. 4. Schnelldampfer ,,, Deutfchland."

hat, daß bei Einspritzung des Giftes in den Blut­freislauf der Schlangen nur eine geringe torische Wir­tung eintritt, daß dagegen bei Injektion in die Schä­delhöhle das Gift sich für die Schlangen ebenso tod­bringend erweist, wie für andere Tiere.

Das amerikanische Widderkaninchen stammt aus Spanien, wo es andalusisches Kaninchen genannt wird. Von hier aus wurde es nach England und Amerika verpflanzt, wo man es auch unter dem Namen Bulldogg- Kaninchen kennt. Es ist empfindlich gegen Kälte und Nässe. Es wird in der Regel 12 bis 16 Pfund schwer und erreicht sogar bisweilen ein Ge­wicht von 20-22 Pfund. Es ist sehr fruchtbar, da es öfters bis zu 12 Junge wirft. Sein Fell ist hasengrau. Seine Ohren hängen schlaff an den Seiten herunter und sind so lang, daß sie mit ihren Spigen stets am Boden aufliegen. Es wurde bereits mit Erfolg in Deutschland gezüchtet, doch ist dasselbe noch wenig verbreitet.

meln oder Einkaufen von Pilzen muß man nur sorg- salix auf experimentellem Wege jetzt dahin entschieden fältig darauf achten, daß unter die eßbaren Pilze nicht giftige geraten, die leicht das Leben gefährden tönnen. Solche Pilze, die an sumpfigen und feuchten Stellen und unter Birken gewachsen sind, haben eben­falls oft nachteilige Folgen beim Genuß. Ja man sollte die Vorsicht soweit ausdehnen, daß man Pilze, die in anhaltendem Regen gestanden haben und wässrig geworden sind, ausscheidet. Auch diejenigen Pilze halte man für schädlich, welche beim Durchschneiden einen milchähnlichen Saft ausfließen lassen, unange= nehm riechen, lebhafte Farben haben oder schwarz, blutrot oder blaugrün gefärbt sind. Der sicherste Schutz gegen Vergiftung ist einzig und allein die ge­naue Kenntnis der Pilze In manchen Gegenden ist die Meinung verbreitet, daß man sich vor Vergiftung durch Pilze schützen könnte, wenn man Zwiebeln mit der Pilzspeise mitkochen ließe oder einen silbernen Löffel in dieselbe legte; würde beides schwarz, so wäre die Speise vergiftet. Sollten sich nach dem Genuß von Pilzen Merkmale der Vergiftung zeigen, so ist sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Be= vor der Arzt kommt, lasse man den Patienten beständig lauwarme Milch trinken, oder man gebe, was noch besser ist, ein Brechpulver. Solche Pulver sollte man namentlich auf dem Lande stets vorrätig halten. Sämtliche Pilze müssen sofort gereinigt und spätestens innerhalb 24 Stunden genossen werden. Beim Rei­nigen schneide man alle weichen und ungesund aus­sehenden Teile heraus. Die bei den einzelnen Mahl­zeiten übriggebliebenen Pilze dürfen nicht aufgewärmt werden, sondern sind fortzuwerfen. Ganz falsch ist es, die Pilze erst in Wasser oder in Essig auszukochen, dann auszudrücken und den Saft fortzugießen. Durch dieses leider weit verbreitete Verfahren gehen die wichtigsten, leis löslichen Eiweißstoffe verloren und auch der Wohlgeschmack wird vermindert. Die besten Speisepilze sind diejenigen, welche ihren Hut noch ge= schlossen oder noch nicht ganz ausgebreitet haben. Die meisten Pilze bleiben beim Zerschneiden weiß. Man darf sich jedoch bei der Ziegenlippe, beim Kapuziner oder Sandpilz nicht beirren lassen, wenn sie bläulich oder grau anlaufen; dieselben sind trotzdem genießbar.

Das Barometer als Maẞitab. Ein französischer Gelehrter, Professor Gadot, hat nach der Berg- und hüttenmännischen Zeitung den Vorschlag gemacht, die Barometerröhre als wissenschaftlichen Längenmaßstab zu benutzen. Der Druck unserer Atmosphäre ent­spricht bekanntlich demjenigen einer Quecksilbersäule von 760 Millimeter oder dem einer Wassersäule von 10.33 meter. Eine lange Reihe von Beobachtungen des Barometers an einem bestimmten Ort, bei be= tannten Temperaturen und im Niveau des Meeres würde eine Höhe ergeben, die als natürliche Längen einheit zu verwerten wäre. Als solche Einheit emp= fiehlt Gadot den 10. Teil der Länge einer baromete= rischen Wassersäule. Die Einheit würde fast mit der Länge des Meters übereinstimmen, dessen Grundlage, der zehnmillionte Teil des Viertels eines Erdmeri­dians, nach den heutigen Anschauungen als wissen= schaftlich genügend nicht mehr betrachtet werden kann. Professor Gadot hat nach seiner Längeneinheit ein System von Maßen und Gewichten aufgestellt, das sich als Ergebnis scharfsinniger Ueberlegung darstellt. Ob die Schlangen gegen ihr eigenes Gift immun sind, ist eine wiederholt aufgeworfene Frage, die Phi­

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sationsaufgaben bei unserer Versicherungsgesetzgebung be­lastet, die im Interesse einer technischen Vervollkommnung und einer ökonomischen Ersparnis unter eine Centralver­waltung gestellt werden sollen. Diese Reorganisation wird dann endlich auch eine seit langem schwebende Frage, die Ausdehnung der Zwangsversicherung auf die Heimarbeiter, lösen.

Der Herero- Aufftand.

Keine Bestätigung der gestrigen englischen Sensations­meldung, dafür bessere Nachrichten aus dem Hererogebiet! Das ist das erfreuliche Facit der heute vorliegenden Mel­dungen. Beim Kolonialamt ist folgende Depesche vom Kom­mandanten des Habicht", Korvettenkapitän Gudewill, ringegangen:

Nach neueren Nachrichten aus Otjimbingwe sind die Bastarde treu, am Ort 35 Gewehre, Kronwitter er­schlagen. Es ist sichere Nachricht aus Okahandja, daß Leutnant v. Zülow sich auf Wochen halten kann. Ein Versuch, mit Karibib Verbindung zu erhalten, ist wegen der Zerstörung der Bahn bei Waldau vereitelt. Es ist nachgewiesen, daß 16 Menschen ermordet sind und 70 vermißt werden. Die Reparaturen der Bahn bei Khan werden mindestens noch 4 Tage dauern, ich hoffe dann die Bahnverbindung mit Karibib freihalten zu können. Die Arbeit an der Bahn hinter Karibib ist borläufig eingestellt. Ich treffe Vorbereitungen, um von dort aus zu Fuß vorzustoßen. So schmerzlich die Nachricht von dem Tode der sechzehn Deutschen und dem Verschollensein von siebzig anderen ist,

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Drahtlose Telegraphie. Der Platz für die große Marconi- Station, die zwei Kontinente miteinander verbinden soll, liegt in San Rössene in Italien, wo die Villa Royale dazu ausersehen ist. Diese große Station soll imstande sein, nicht nur mit Argen­tinien, sondern auch mit den Stationen Table Head ( Kanada), Cape Cod( Vereinigte Staaten) und Boldhu( Cornwall) in Verbindung zu treten. Diese dret Stationen sind bekanntlich bereits in Tätigkeit. Mit einer Ausgabe von nicht über 100 000 Sire kann auch mit Massowah( Eritrea) eine Verbindung her­gestellt werden. Drahtlose Telegramme zwischen Italien und England werden voraussichtlich 10 Cen­tefimi für das Wort kosten; für Telegramme nach Kanada und den Vereinigten Staaten wird die Tare 30 bis 40 Centesimi das Wort betragen. Italien inter soll durch diese Station das Centrum der nationalen drahtlosen Verbindung sein.

Ueber den Maulwurf hat. G. Adams Unter­suchungen veröffentlicht, deren Ergebnisse die geläufi= gen Anschauungen über die Lebensweise dieses Tieres in verschiedener Hinsicht modifizieren. Von den etwa 300 Maulwurfsbauten, die Adams aufgegraben hat, glich nicht einer völlig dem andern und am aller­wenigsten den in den naturgeschichtlichen Lehrbüchern enthaltenen Zeichnungen. In sumpfigem Boden lag das Nest stets über der Erde in einem Erdhügel, sonst 2 bis 6 Zoll unter der Oberfläche. Von dem Nest aus führt nur ein fürzerer oder längerer, häufig schraubig gewundener Gang aufwärts, durch welchen der Maulwurf die ausgegrabene Erde nach oben schiebt. Nicht selten jedoch finden sich aufwärts füh= rende Gänge, welche von den aus dem Bau hinaus­führenden Laufröhren ausgeben und ebenfalls zum Hinausschaffen der Erde dienen. Dieselben durch­setzen den Hügel und, falls der Bau in diesem liegt, auch denselben, wodurch verwickelte Gebilde entstehen. Das Nest ist entweder mit Gras oder trockenen Blät tern oder gemischtem Material ausgetolstert. In der Regel hat jedes Nest außer den übrigen Ausgängen cine am Boden desselben beginnende Laufröhre. Rät­selhaft erscheint ein von Adams häufig angetroffener, zuweilen 3 Fuß langer, in die Tiefe führender Schacht. Adams vermutet, daß diese Schächte zur Aufbewahrung von Nahrungsvorräten dienen. Zu­weilen finden sich mehrere Nester dicht beleinander,

das in einen russisch- japanischen Krieg hineingezogen zu wer­den fürchtet, hat sich an die Gesandten Frankreichs, Englands und Amerikas in Pefing gewandt und sie um die Ueber­nahme der Vermittlerrolle gebeten. Die Gesandten haben indessen die Chinesen über die Unmöglichkeit aufgeklärt, zwei Mächten eine Vermittelung anzubieten, die keine von beiden offen gewünscht und die eine bereits als un annehm- bar bezeichnet habe. Die Anregung, die übrigen Mächte zu einer Vermittelung aufzufordern, ist übrigens von dem russischen Gesandten ausgegangen. Wenn es zum Kriege kommt, dürfte den Japanern am Ende doch klar werden, daß ihre Kriegslust vom Uebel war.

Die Politik.

* In parlamentarischen Kreisen gehen Gerüchte um, die Stellung des preußischen Ministers des Innern, Freiherrn v. Hammerstein, sei erschüttert. Als Grund wird ange­führt, der Kaiser habe an einer gelegentlichen Aeußerung des Ministers persönlich Anstoß genommen. Als Nach­folger des Freiherrn v. Hammerstein wird der Vizepräsident des Herrenhauses, Freiherr v. Manteuffel, genannt.

Der neue Erzbischof von Köln, Kardinal Fischer, ist am gestrigen Kaisergeburtstage aus besonderem Vertrauen als lebenslängliches Mitglied ins preußische Herrenhaus berufen worden. Außer ihm widerfuhr die gleiche Ehrung den Herren Generaloberst v. Wittich, Admi­ral Hollmann, Professor Hingpeter, Generalsuperintendent D. Faber, Banfier Megler- Frankfurt a. M.

+ Ueber die Verleihung des Professortitels an die Ober­lehrer ist in Preußen ein neuer Ministerialerlaß ergangen. Danach sollen für die Reihenfolge, in der die Oberlehrer der höheren Lehranstalten zur Verleihung des Profeſſortitels

13. Jahrgang.

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und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg.

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rlehrer dienst alter ist an­d der ein Kandidat nach erlangter ter höheren Lehranstalt beschäftigt cend der er als anstellungsfähiger Verfügung des Provinzialschul­Auch die Zeit einer Beurlau= t anzurechnen, sofern der Urlaub des Kandidaten, sondern zugleich sse, zum Beispiel zu seiner besseren

ist. Schließlich soll auch die Zeit end deren der Kandidat nicht zur Ischulkollegiums stand, soweit sie n Schuldienst Preußens tärdienst, der nach erlangter tet ist, wird ebenfalls an= m Oberlehrerdienstalter entscheidet sfähigkeit, bei gleichem Datum der atum des Lehramtszeugnisses, bei ramtszeugnisses das Datum der

Landtage zugegangene Novelle ärztlichen Ehrengerichte u. s. w. geäußerten Wünschen der Aerzte­erungen dieses Gesezes. Unter eltende Bestimmung, daß auch der e Arzt zu den Beiträgen an die n wurde, beseitigt werden. Fortan welche weder eine ärztliche e auf der ärztlichen Wissenschaft De Tätigkeit ausüben, von der Bei­fern sie dem Vorstande der Aerzte­e schriftliche Erklärung abgeben. Birkungspflicht tritt mit dem Ab­n welchem die Erklärung an die r. Bei Beanstandung der Erflä­räsident. Das Wahlrecht und r Aerztekammer erlischt für I von der Wirkungspflicht. In Beitragspflicht befreiten nicht= erzte fallen jedoch die Professoren medizinischen Fakultäten nicht, rein theoretischen oder rein prak= zinischen Wissenschaft beschäftigen. er Beitragspflicht befreit die Ver­n und der Berufsversicherungs­nichtpraktizierenden Medizinal­

Dauer des planmäßigen Dienstes f den preußischen Staats­einer dem preußischen Abgeord­lebersicht für 350 371 Beamte und cht Stunden täglich waren 30 598 is neun Stunden 35 544, neun 68, zehn bis e If Stunden 85 745, 67 109, zwölf bis dreizehn bis vierzehn Stunden 7144, Stunden 3371 und fünfzehn bis 7. Weiter werden noch Angaben planmäßigen Ruhetage für iesen erhalten monatlich mehr als zwei Ruhetage monatlich 72 753, anoerigaw ɲuyeuge 10 412, einen Ruhetag im Monat 6871 Beamte. Diese Statistik weist gebieterisch auf die Notwendig­keit der Entlastung einer großen Anzahl von Beamten hin. Ist diese im Interesse des Dienstes nicht durch Verkürzung der Arbeitszeit möglich, so muß die Zahl der Ruhetage der belasteten Beamten erheblich vermehrt werden. Ein Be­amter, der täglich 16 Stunden Dienst tut, hat Anspruch auf einen vollen Ruhetag in der Woche, außer dem Sonn­tag, oder er leidet Schaden an seiner Gesundheit.

Oefterreich- Ungarn.

Aus Olmük wird berichtet, Erzbischof Dr. Kohn sei zum Rücktritt entschlossen. Wie verlautet, will der Erz­bischof sich in ein Kloster begeben. Seine Ernennung zum Kardinal kommt nicht in Frage.

Anen.

Das

Kürzlich wurde von blutigen Grenzkonflikten zwischen Turkmenen und der persischen Besabung von Astrabad in Persien berichtet. Der Gouverneur von Astrabad erlitt bei Zusammenstößen mit den turkmenischen Grenz- Khans mehrere schwere Niederlagen. Nach neueren Nachrichten nehmen die Feindseligkeiten immer ernſtere Dimensionen an. Persien machte 2250 Mann reguläre Truppen und 2000 Mann vom Landsturm mobil. Haupthindernis für ein energisches Eingreifen Persiens liegt in der Korruption der persischen Offiziere, die die für die Truppen bewilligten Gelder unterschlagen. Die Turkmenen drohen, falls ihre Wünsche wegen Zollermäßigungen uner­füllt bleiben, sich unter russische Oberhoheit zu stellen. Man kann heute schon mit Gewißheit voraussagen, daß das Ende vom Liede das russische Protektorat über die Turkmenen sein wird.

Amerika.

Mit fieberhafter Anstrengung arbeiten die Yankees an der Verstärkung ihrer Flotte. Nach einer Meldung aus