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Nr. 48.

bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

Satisbetlagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Gotfenblasen( wöchentlich).

Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Freitag, den 26. Februar 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Jusertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Ob heffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonft 16 Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88 Fernsprechanschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Beim Reichskanzler zu Gaste. Ueber den letzten parlamentarischen Abend beim Reichs. Kanzler, zu dem auch unser parlamentarischer Mitarbeiter eine Einladung erhalten hatte, berichtet dieser in folgendem Stimmungsbild: Der Reichskanzler hatte für gestern abend Gäfte zu sich gebeten, etwa 500 an der Zahl, viel Zivilisten, aber auch diese zum größten Teil mit Sternen und Kreuzen geschmückt. Unter ihnen sah ich die Staatssekretäre Graf Posadowsky und Freiherr v. Richthofen, die Minister Dr. Studt, Dr. Schönstedt, Freiherr v. Rheinbaben, Freiherr b. Hammerstein, v. Podbielski und Budde, mehrere fürstliche Persönlichkeiten, die Präsidenten der beiden Parlamente, Männer der Wissenschaft und der Kunst und Vertreter der Presse. Der Reichskanzler begrüßte im Vestibül die ihm zum Teil erst vom Chef der Reichskanzlei, Conrad, und dem vor­tragenden Rat Dr. Hammann, wie dem Legationsrat Ester­naur vorgestellten Herren und wußte für jeden ein paar liebenswürdige Worte des Willkommens zu finden.

Schon die reiche Fülle von Geladenen bringt es mit sich, daß solch ein parlamentarischer Abend ein bei weitem förm­licheres Gepräge trägt als s. 3t. die auf einen verhältnis­mäßig fleinen Kreis beschränkten Bismarckschen Früh­schoppen. Trotzdem entwickelte sich bald ein lebhaftes, un­gezwungenes Treiben, als sich die Schar der Gäste nach den Innenräumen bewegte, wo ein reichhaltiges Buffet aufgestellt war und wo Bier, Wein und Sekt nach Belieben fredenzt wurde. Das alte Bismarczimmer verwandelte sich bald zum Honoratiorenstübchen, in dem der Reichskanzler präsidierte. In seiner Nähe bemerkte ich einen Mann, der schon zu den Beiten des ersten Kanzlers vielfach dort geweilt haben mag: Professor Dr. Schweninger. Der Reichskanzler unterhielt sich zwanglos mit seinen Gästen und hatte namentlich mit

Vertretern der Kunst längere Unterredungen. Die te mahlin des Reichskanzlers machte im Damenzimmer Honneurs, zog sich aber gegen 11 Uhr zurück.

Ein buntbewegtes Treiben herrschte in dem Winter­garten, der seit alten Zeiten als der Biertunnel" des Reichs­fanzlerpalais bezeichnet wird. Hier wurde in einzelnen trau­lichen Ecken recht scharf gezecht, wie es in der Bismarckschen Zeit nicht kräftiger der Fall gewesen sein kann. Die Gruppen, die sich dort im Zeichen Sanft Gambrini zusammenfanden, zeigten manchmal ein buntes Konglomerat der verschiedensten Parteifärbungen. Aber die Diskussion hat hier jede Schärfe berloren, und manche Dissonanz aus den Reichstagsdebatten löst sich in freundschaftliche Harmonie auf. Die Versamm­lung war ungefähr vier Stunden bei dem Reichskanzler zu Gaste. Nach 12 Uhr entfernten sich die letzten Gäste; aber noch lange leuchteten die Fenster des Reichskanzlerpalais in die Nacht hinein, und hinter den Gardinen sah man die Schatten der Diener, die das festliche Arrangement in der Nacht noch beseitigten, so daß sich heute das Reichskanzler­palais wieder im alten Aussehen vor der Außenwelt prä­ſentiert

Der Krieg in Oftafien.

Wie es bisher stets mit den Sensationsmeldungen aus Ostasien gewesen ist, so verhielt es sich auch mit der letzten Nachricht über eine angebliche schwere Niederlage der japa­nischen Flotte vor Port Arthur: Vor dem Lichte der offi­ziellen Berichterstattung hält auch sie nicht stand. Allerdings ist, wie der Statthalter Alerejeff telegraphiert, ein Angriff der Japaner auf Port Arthur abgeschlagen, doch sind dabei keine japanischen Kriegsschiffe zerstört worden. Es handelte sich um einen verwegenen Handstreich der Japaner, der in dem

Versuch der Sperrung der Hafeneinfahrt

gipfelte. Das amtliche russische Telegramm berichtet darüber folgendes:

Am 24. Februar 23 Uhr früh machte der Feind einen neuen Versuch, das Panzerschiff Netwisan" mit mehreren Torpedobooten anzugreifen und in der Hafeneinfahrt große mit Explosivstoffen gefüllte Dampfer zu versenken. Der Retwisan" bemerkte die Torpedoboote alsbald und er­öffnete ein heftiges Feuer auf sie, dabei unterstützt von den Hafenbatterien. Zwei der japanischen Dampfer, die direkt auf den Retwisan" losfuhren, wurden zerstört; der eine derselben fuhr auf die Klippen am Leuchtturm, und der andere scheiterte bei dem Berge Zoletoi. Das Feuer gegen die Torpedoboote wurde fortgesetzt. Bei Tagesanbruch bemerkte man auf der Reede vier zerstörte Dampfer und acht Torpedoboote, die zu den Schiffen, die sie auf der hohen See erwarteten, flohen. Die Mannschaften waren dabei, sich auf Booten zu retten. Ein Teil der ertrunkenen Mannschaften ist vielleicht von den feindlichen Torpedo­booten aufgesammelt worden. Ich lasse die Küsten ab­suchen. Die Hafeneinfahrt ist frei. Ich schreibe die völlige Vereitelung des feindlichen Planes dem brillanten Wider­stand und dem vernichtenden Feuer des Retwisan" zu. Ein japanischer Dampfer brennt noch. Auf der Reede sieht man noch schwimmende Torpedos. Der Feind zieht in zwei Abteilungen ab. Ich lasse drei Kreuzer, die zur Ver­folgung des Feindes ausgesandt waren, zurückkommen, um

zunächst die auf der Reede schwimmenden Torpedos zu be seitigen. Unsererseits keine Verluste.

Die Russen haben immerhin, trotzdem es sich offensicht­rich bei den zerstörten Schiffen um alte unbrauchbare Kästen handelte, einen hübschen Erfolg errungen, indem sie eine große Gefahr von sich abwendeten. Denn gelang es den Japanern, diese Fahrzeuge in der engen Hafeneinfahrt zu versenken, so war der Hafen vorläufig sicher blockiert. Die russische Meldung zeichnet sich übrigens nicht gerade durch große Klarheit aus.

Drei japanische Offiziere als Räuber gehenkt. Unsere Vermutung, daß die Angriffe der Chunchusen­banden auf die sibirische Eisenbahn unter der Leitung von japanischen Offizieren stattfänden, wird jetzt amtlich bestätigt. Drei als Kulis verkleidete Japaner wurden von der russi­schen Grenzwache gefangen genommen, als sie sich gerade anschickten, die Brücke über den Sungarifluß in die Luft zu sprengen. Die Untersuchung ergab, daß es japanische Offi. ziere waren, nämlich Oberst Assai, Torpedo- Leutnant Zonki Ascha und Leutnant Kasurata, sämtlich vom Generalstabe. Sie wurden unverzüglich vor ein Kriegsgericht gestellt, zum Tode verurteilt und innerhalb 24 Stunden nach ihrer Ver­haftung an derselben Brücke aufgehängt, die sie in die Luft zu sprengen beabsichtigten.

Die Politik.

+ Gine neue amtliche Liste der Opfer des Hereroauf udes ist zur Vervollständigung früherer Mitteilungen jetzt vom Gouverneur Leutwein den Berliner amtlichen Stellen über­mittelt worden. Danach sind am 13. Februar im Otjotunde­revier ermordet worden: Tischler Herbst, Karibib, Ansied­ler Hoth, Orutiiwa, Bur Mar Donald, Okombahe ,. schinger, Johannes Meinz, Otandtii, Müllerl Lehrke, Drutiiwa, Farmer Böhme, Obomperera, und Frank. Gefallen sind am 14. Februar: Matrose Karle, Seesoldaten Mahnke aus Tespe, Luttermüller aus Brackwede( Westfalen), Schneider aus Weiden( Oberpfalz), Landwehrmann Berleth. Außerdem weist die Liste eine Anzahl Schwerverwundeter und Leichtverwun= deter auf. Unter letzteren befinden sich auch zwei Frauen: Frau Lange und Fräulein Müller. Eine weitere Vervoll­ständigung der Liste bezeichnet Gouverneur Leutwein zur Zeit als unmöglich.

Der mit Spannung erwartete Gesezentwurf betr. Maß­nahmen zur Regelung der Hochwasser-, Deich- und Vorflut­verhältnisse an der oberen und mittleren Oder ist jetzt an die Deffentlichkeit gelangt. Nach dem Entwurf hat der Ober­präsident von Schlesien für die Oder von der österreichischen Grenze bis zum Eintritt in die Provinz Pommern für die Ufer und das natürliche Ueberschwemmungsgebiet nach An­hörung eines zu bildenden derausschusses einen Plan zur Regelung der Hochwasserverhältnisse u. s. w. auf­zustellen. Dieser ist in der von dem Oberpräsidenten zu be­stimmenden Reihenfolge auszuführen. Die Gesamtkosten der Oderregulierung werden auf 60 Millionen Mark beziffert; von denen 39 735 000 auf Schlesien und 20 265 000 auf Brandenburg kommen.

Einige Ueberbleibsel aus dem preußischen Kulturkampf sind jetzt beseitigt worden: Der Kultusminister hat meh­rere gegen katholische Schülervereinigungen gerichtete Erlasse aufgehoben. U. a. soll fortan die Bildung von Schülerver­einen mit religiösen Zweden mit Genehmigung des Provinzial- Schulkollegiums zulässig sein. Genehmigte Schü­lervereine unterliegen der Beaufsichtigung durch den Direktor, dem es obliegt, zu verhüten, daß Schüler unmittelbar oder mittelbar zur Teilnahme an solchen Vereinen genötigt werden, und darüber zu wachen, daß das gute Einvernehmen unter den Schülern und das friedliche Verhältnis unter den Kon­fessionen feinen Schaden leidet.

*

Die Einwanderung italienischer Arbeiter nach Deutsch, land scheint in diesem Jahre ausnahmsweise groß zu werden. Während die Italiener, die kurz vor Weihnachten in ihre Heimat ziehen, sonst erst im März oder April zurückzukehren pflegten, hat die Einwanderung diesmal schon im Januar begonnen. Allwöchentlich kommen Tausende Südländer in Konstanz mit Extrazügen und Extraschiffen von Bregenz an, um sofort die Weiterreise nach den verschiedensten Plätzen Deutschlands anzutreten.

Türkei.

Einen bösen Streich planen die Komitatsais. Ihr Hauptkomitee hat, wie verlautet, beschlossen, die Eisenbahn bon Ue sk üb bis zur serbischen Grenze zu zerstören. Hoffentlich wird die türkische Gendarmerie unter der Führung westeuropäischer Offiziere in der Lage sein, den Herren Komitatschis gehörig auf die Finger zu flopfen. Der Albanesenaufstand bei Djakov a darf anscheinend als be­endet gelten. Nach einem Berichte Schafir Paschas, der mit 18 Bataillonen bei Djakova steht, sind die Feindseligkeiten eingestellt und Verhandlungen zu einer gütlichen Beilegung der Streitfragen eingeleitet worden.

Deutfcher Reichstag.

( 42. Sigung.) CB. Berlin, 25. Februar. Zunächst wird der Etat der Reichseisenbahnen erledigt. Das Bemühen der Abgeordneten aus dem Elsaß, das Inter­esse ihrer Heimatkreise an dem Ausbau von Bahnhöfen und Bahnlinien gegen Bauverzögerungen zu wahren, blieb er­folglos. Die Mehrheit des Hauses beſtätigte die Kom­missionsbeschlüsse, die ein ungewohnter Anblick am Be­richterstattertische durch den Abgeordneten Bebel vertreten wurden. Der

Beratung des Justizetats,

die sodann begonnen wurde, hatte man mit einem gewissen Grauen entgegengesehen. Wie bei dem sozialpolitischen" Etat des Reichsamts des Innern, pflegt auch der Bewilligung des Gehalts des Staatssekretärs Dr. Nieberding, des Chefs der Reichsjustizverwaltung, eine wirr durcheinanderlaufende Diskussion voranzugehen, und auch diesmal befinden sich in dem Ragout von Fragen, die hier zur Verhandlung kommen, inhaltlich so weit auseinanderliegende Stoffe, wie u. a. die Heimstättengesetzgebung, die Automobilschaden, die Behand­lung politischer Gefangenen, der Schutz der Bauhandwerker, die Konkurrenz der Gefängnis- und Zuchthausarbeit, wozu dann noch die Sozialdemokraten zur Fortsetzung der Russen­debatte des preußischen Abgeordnetenhauses das Fremden­recht und den Königsberger Geheimbundsprozeß zur Sprache bringen wollen. Erfreulicherweise aber einigte man sich da= hin, eine jede dieser Fragen für sich gesondert zu verhandeln und damit die Beratung einheitlich zu gestalten. Sie begann mit der von den beiden konservativen Parteien, dem Zentrum und der nationalliberalen Partei eingebrachten Resolution auf Vorlegung eines Heimstättengeseßentwurfs, die der kon­servative Abg. v. Riepenhausen, unter dessen Namen die Resolution geht, mit warmen Worten sehr eingehend begrün­dete. Die Vorwürfe, die sich gegen die verbündeten Regie­rungen richteten, sie stände den Bestrebungen, den ansässigen Bauernstand zu schützen, den kleinen Grundbesitz vor Zer­splitterung zu bewahren und die Familie zu kräftigen, an­scheinend teilnahmlos gegenüber, veranlaßten Staatssekretär Dr. Nieberding zu einer scharfen Erwiderung. Er verwies auf die ablehnende Haltung der Mehrheit der landwirtschaft­schaftlichen Betriebsvereine und auf die Stellung des Land­schaftsrats, die die Regelung dieser Materie der Landes­justiz zuweisen. Dies ist auch der Standpunkt der verbün­deten Regierungen. In der Debatte erklärten sich die Frei­sinnigen und Sozialdemokraten gegen ein solches Gesetz, weil sie eine Bindung des Grundbesiges nicht wollen. Dr. Bachem sprach dafür, ebenso Gamp( Rp.) und Wolf( Bbd.). Die Re­solution wurde schließlich angenommen.

Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten.

( 27. Sizung.) RK. Berlin, 25. Februar. Der bekannte Kampf zwischen dem einstigen Führer der Freisinnigen Vereinigung, Dr. Barth, und dem Ersten Staatsanwalt in Röslin kam heute im Abgeordnetenhause zur Erörterung. Der Justizminister gab eine Erklärung ab, die das Verhalten der in der Sache in Bewegung gesetzten staatsanwaltlichen Behörden verteidigte. Die alten Klagen über die lange Dauer der Prozesse und Mißstände im Prozeßwesen bildeten den Rest des parlamentarischen Menus. Recht übel mitgenommen wurde der Staatsanwalt im Kwilecfiprozeß. Dr. Müller, für den sich indes der Justiz­minister ziemlich ausgiebia ins Reug legte.

Serbiens Hundertjabrfeier.

Belgrad, 24. Februar. Eigentlich sollte man meinen, die Lust zu großen Jubi­läen müßte den Serben vorderhand vergangen sein. Indes, man kann es ihnen am Ende nicht übel nehmen, wenn sie auf den schlauen Plan ihres neuen Königs sich einließen, der die Feier eines Hundertjahrjubiläums angeordnet hat, das vor allem der Verherrlichung seines Hauses dienen mußte. Denn das Jubiläum, das in Serbien heute allerorten gefeiert wird, ist nicht nur ein Jubiläum der Karageorgiewitsch, der jüngsten europäischen Dynastie, sondern es ist zugleich das Jubiläum der Befreiung Serbiens von der türkischen Herr­schaft.

Auf Tag und Stunde genau ist die Feier nicht. Der eigentliche Jubiläumstag war der 14. Februar. Denn an diesem Tage vor hundert Jahren vereinigte sich im Walde bei Droschatz ein kleines Häuflein serbischer Gauhäuptlinge und Heiducken, um den Freiheitsfampf Serbiens gegen die Türken zu eröffnen. Seit 1791, wo nach dem österreichisch­türkischen Kriege in Serbien der türkische Pascha Hadschi­Mustafa ein mildes, ja ein türkenfeindliches Regiment führte - srbska majka( serbische Mutter") nannte ihn das Volk seit 1791 hatte Serbien nicht gegen die Türkei revol­tiert. Als aber Hadschi- Mustafa von den durch ihn aus Serbien vertriebenen Janitscharen auf Geheiß des Scheich­ul- Islam- des obersten türkischen Priesters ermordet wurde und eine wüste Janitscharenherrschaft im Lande be= gann, bereitete die Rajah", der serbische Adel, den Aufstand wider die Türken vor.

Wodurch könnte ich ihn erlangen?"

unterbrach ihn

zuwerfend. Sabine, der aufhorchenden Tante einen bedeutungsvollen Blick

,, Sie werden wissen, gnädiges Fräulein, daß dieser Titel

daß der Fürst auf sie zählen dürfe. So sehr erwünscht mir auch schon jetzt eine

Berneigun aus nicht," er viderte der alte Herr mit einer leichten

Baronin fich mit dem Hofrat durch Blicke verständigt hatte,

Bur Urgeschichte

der Kochkunft.

Kulturhistorische Plauderei von Dr. A. Heilborn.

( Nachdruck verboten.)

ofen

offenen Herde eine Grube in der Erde mit Asche zu füllen Borfahren war sie nicht fremd. Einerseits behielten die Nord­man stese Röstmethode mehrfach angetroffen, und auch unseren geschlossen wie Lippert hervorhebt, die Gewohnheit bei, vor dem

wird. Auch in Afrika und Südamerika hat