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Nr. 22.

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daß sein Vater dies Interesse so gar nicht teilte, Senior verhielt sich der Musik gegenüber ganz gleichgiltig. Wunderlich erging es dem Junior, wie er hier stand und lauschte. Er hatte mit seinen schönheitsdurstigen Augen Hilda Ermshagen reizende Erscheinung bewundert, das war selbstverständlich gewesen. Indessen, es hatte ihn nicht so sehr darnach verlangt, ihr näher zu treten, er wartete es ruhig ab, bis etwas mehr Ruhe und Gleichmäßigkeit in die jetzt hochgehenden Wogen des geschäftlichen Treibens ein­treten und sein Dienst bei der jungen Dame beginnen würde. Denn nach allem, was er bis jetzt von ihr gesehen, crschien sie ihm falt, viel zu ruhig und beherrscht für ihre Jugend, und das gefiel ihm nicht, er liebte die impulsiven Frauen, die findlich heiter, gefühlvoll, meinetwegen etwas fcntimental sein konnten, die sichere Geschlossenheit von Hildas Wesen zog ihn nicht an. Sie ist wirklich ganz wie eine richtige Amerikanerin," hatte er oft bei sich ge­dacht, es muß in ihrem Innern alles der Anschauungs­weise einer solchen entsprechen, daß sie sich in den paar Jahren, die sie in San Franzisko verbracht hat, so vollstän­dig zu entnationalisieren vermochte! Schade! Ich möchte wissen, wie sie früher gewesen sein mag! Die amerikanischen Frauen sind nie mein Fall gewesen!"

Nun, da er sie singen hörte, erfüllte ihn zuerst eine Art ungläubigen Erstaunens. Hätte er es nicht genau gewußt, es könne nur Miß Ermshagen" und niemand anderes sein, er würde geglaubt haben, sie sei gar nicht die Sängerin. Zum erstenmal nannte er sie jetzt in seinen Gedanken nicht Miß Ermshagen", sondern sagte Hilda zu ihr. Und nun fiel es ihm auf einmal wieder ein, wie damals auf dem Schiff sich alle die Kinder um sie gedrängt, sie geherzt und gefüßt hatten, und wie sie das erwidert hatte, und dann, wie beim letzten Rückblick die schönen Augen feucht geworden waren und sie mit hastiger Hand den Schleier darüber zog. Diesen Augen, diesem Gesichtsausdruck glaubte man auch die weiche, dunkle Stimme, die hier das kleine Volkslied fang!

Als es zu Ende war, rührte der stille Zuhörer sich nicht; er hatte Strafe verdient und wollte sie leiden, aber nun kam es schon auf dasselbe heraus, und wer konnte wissen, wie bald es ihm wieder so gut wurde, denn es war sicher anzunehmen, daß das junge Mädchen ganz anders sang, wenn sie ein Publikum hatte!

Was nun folgte, war ein schwermütiges Schumannsches Lied mit Tertesworten von Eichendorff:

Aus der Heimat, hinter den Blitzen rot, Da kommen die Wolken her,-

Aber Vater und Mutter sind lange tot, Es kennt mich hier keiner mehr"

Wie seltsam das klang und wie tief-, tieftraurig, hier im fernen Japan, wo die Tropensonne durch die Fenster sah und die Palmenwipfel in der Glut erzitterten!

,, Wie bald, ach, wie bald kommt die stille Zeit, Da ruhe ich auch, und über mir Rauscht die schöne, tiefe Waldeinsamkeit, Und keiner kennt mich mehr hier!"

Es griff ihm ans Herz, die Worte, die Melodie, die Stimme, er dachte nichts weiter, sondern trat hervor und streckte der Sängerin in wortloser Ergriffenheit die Hände entgegen.

Hilda schien weder erstaunt noch erschrocken zu sein, sie war langsam aufgestanden, legte ihre beiden falten Hände in die Hellmuts und sah mit ihren leuchtenden blauen Augen zu ihm empor, als wolle sie sagen: So sieht es aus in mir, verstehst du mich jetzt besser, als bisher?

Es war vielleicht unrecht, daß ich Sie belauscht habe, aber ich vermag nicht, es zu bereuen!" sagte Hellmut end lich mit etwas umflortem Ton, denn es war, als hielte ihm etwas die Stimme fest. Wie heißt das Lied, das Sie zuletzt sangen?"

In der Fremde!"

Er sah sie zärtlich und traurig an. Sie haben Heim­wch?" fragte er leise und mitleidig.

Hilda bewegte langiam den Kopf hin und her. " Ich weiß es nicht! Habe ich denn eine Heimat? Mein Bruder het Ihnen doch sicher erzählt er ist in Mainz

geboren, ich in Nürnberg, an das ich keine Erinnerung

bewahre. Als junge Kinder kamen wir zu dem Ohein nach Elberfeld, dann wurde er versekt: nach Koblenz, nad Würzburg, nach Frankfurt,- ich habe aber nirgends Wurzel fassen können!"

Das verstehe ich gut! Aber gestehen Sie sich nur selbst, Fräulein Hilda, hier im fernen Japan, faßt Sie doch die Sehnsucht nach dem Ganzen, den Sie angehören, es ist keine Vaterstadt, es ist das ganze Land, Deutsch­land!"

Sie schien in ihrem Innern zu suchen, ob er recht haben könne, schüttelte aber zweifelnd den Kopf." Ich weiß es nicht!" sagte sie wieder, wie zuvor, und es klang hilflos und beklommen.

In dem hellen, schönen, luftigen Gemach, das richtig, durch Hellmuts Fürsorge, mit allem Lurus und jeder reiz­vollen Eleganz ausgestattet worden war, standen die zwei auf den glatten, fühlen Mattengeflechten und sahen ein­ander in die Augen. Die neugierigen Sonnenfunken, die durch die Fenstervorhänge hereinblizten, hatten lange nichts so schönes zu sehen bekommen, als diese beiden!

Der junge Norden war es, der sich zuerst zu fassen wußte.

Sie sind so liebenswürdig gewesen," begann er in hei­terem Ton, mich gar nicht nach der Ursache meines unbe­fugten Eindringens zu fragen. Darf ich sagen, weswegen ich hierher gekommen bin?"

Ich bitte darum! Wollen Sie sich nicht sehen?" Hilda sprach nun auch freundlich und ruhig und machte eine ein­ladende Handbewegung.

,, Nein, danke! Die Arbeit hält uns alle jeßt wie mit eisernen Fangarmen fest, ich habe mir nur gerade ein Weil­chen abgemüßigt, um Ihnen eine Mitteilung zu machen, die Sie vielleicht freuen wird, und das wollte gerade ich tun, weil Ihnen der Artikel Freude bisher in Yokohama ungewöhnlich knapp zugemessen war! In einigen Tagen

ich denke, es werden fünf oder sechs sein feiert man im Tempelpark zu Uyeno das berühmte Blumenfest. Sie haben noch nichts davon gehört?"

,, Nein! Ich weiß nicht einmal, wo dies Uyeno liegt." ,, Bei Tokio! Wir fahren mit der Bahn in einer Stunde hinüber, und dort aber, nein, ich mag Ihnen nichts borweg nehmen, gnädiges Fräulein! Sie sollen mit eigenen Augen sehen, mit eigenen Ohren hören, beides ist der Mühe wert, ich versichere Sie dessen! Ich, seitdem ich zum ersten­mal als dreizehnjähriger Bube, wahrhaft trunken von Schau­Lust und Entzücken, dies Fest mit angesehen, habe mich all die Jahre hindurch dem Zauber, den es ausübt, nicht ent­ziehen können, es erfaßt mich jedesmal, wenn das Früh­lingsfest nahe ist, etwas von der erwartungsvollen Unruhe des deutschen Kindes, das den Weihnachtsbaum im Hause weiß. Wer, wie Sie, Phantasie und Sinn für alles Schöne und Poetische hat, muß einen unvergeßlichen Eindruck von dieser Feier empfangen."

Ich bin Ihnen dankbar für die gute Meinung, die Sie von mir haben, Herr Norden; da Sie mich persönlich so wenig fennen, so darf ich wohl fragen: Hat mein Bruder sie Ihnen beigebracht?"

Nein, leider spricht Ihr Bruder sehr selten über Sie!" Das leider" kam Hellmut vollkommen unbefangen über die Lippen. Eine vorgefaßte gute Meinung muß jeder über Sie haben, der offene Augen hat! Ihr Gesang hat sie be­stätigt, das ist alles!"

Sein offener Blick drückte so unverhohlen Bewunderung und Freude an ihrer Schönheit aus, daß Hilda sich ein wenig verwirrte.

Es ist gütig von Ihnen, mich zur Teilnahme an dem deſt aufzufordern, und ich freue mich darauf," begann sie etwas haſtig und nahm ein paar von den langen, herab­hängenden Atlasschleifen ihres weißen Kleides auf, mit denen sie spielte, aber wird Ihre Arbeit es auch zulassen, daß Sie mitkommen? Oder sind nicht alle dabei?"

Alle!" erwiderte Hellmut nachdrücklich. Die ganze Firma! Wer könnte daheim bleiben, wenn man in Uyeno den Frühling seiert? Das wäre ebenso, als wollte man in Deutschland jemand fragen: Bist du am Weihnachtsabend frei? Die gestrenge Herrin, die Arbeit, muß warten. Die Japaner sind vollends sanatisch mit ihrer Feier des Lenzes! Geben Sie nur acht, wie Ihre Bedienung unzuverlässig, ja

geradezu unsichtbar

wird in diesen Tagen. Es ist zum Lachen, die Leute leisten faktisch nichts, und sie sind so er staunt, wenn man es ihnen vorhält, wenn man etwas von ihnen verlangt. Rügen Sie die offenbarste Nachlässigkeit und Unordnung, so sieht der Bediente Sie förmlich vor­wurfsvoll an, wie Sie jetzt dergleichen Dinge von ihm ver­langen können! Sie schelten ihn aus, Sie herrschen ihn an, er antwortet mit kaum unterdrücktem Lachen: Was tut's! Die Kirschen blühen! Damit ist alles gesagt, er findet sich genügend entschuldigt."

Gut, daß Sie mich vorbereiten! Meine Nell ist ohne­hin kein Muster von Pünktlichkeit und Ordnungsliebe!"

" Ja, das will ich Ihnen glauben!" Hilda lächelte, und Hellmut fand, daß ihr dies entzückend zu Gesicht stand; es trat eine kleine Pause ein.

Warum gehe ich jetzt eigentlich nicht?" fragte Hellmut plötzlich laut, soeben hatte er sich ganz dasselbe leise ge­fragt. Seine Augen trafen in Hildas, und beide lachten herzlich. Sie schüttelten sich, wie gute Kameraden, die Hände, und dann ging er wirklich.

Hilda verspürte in den Tagen, die dem Frühlingsfest orangingen, auch etwas von der erwartungsvollen Unruhe des deutschen Kindes, das den Weihnachtsbaum im Hauſe veiß.

( Fortsetzung folgt.)

Hrme Mama! Novellette von Charles Foley.

( Nachdruck verboten.) Durch die halbgeöffneten Vorhänge drang ein Sonnen­trahl in das Schlafzimmer, als die Witwe Bremieux, eine jute, kleine Rentiere, die Augen aufschlug. Ihre Gedanken varen noch ganz verworren, und sie erinnerte sich an nichts; Der ganze Körper war ihr falt, die Schläfen wie von einem Eisenringe zusammengepreßt, und sie atmete nur mit furcht­jar schmerzhaftem Herzklopfen. Ihr ganzes Wesen war er­tarrt und fühllos, und nur mit Mühe richtete sie sich auf und ah sich erstaunt um. Sie lag nicht mehr zwischen den Decken, ondern einfach auf ihrem Bett und trug ein langes, weißes Morgenkleid, das sie schon seit Jahren nicht mehr angezogen hatte.

Unbewußt fuhr die alte Dame mit mechanischer und ver­trauter Bewegung, so schnell sie bei ihrem erschöpften Zu­tande dazu im stande war, mit der Hand nach dem Halse und uchte die goldene Kette mit dem silbernen Medaillon, die sie feit ihrer Kindheit trug. Doch sie fand nichts; träumte sie? Eine heftige Angst befiel sie aufs neue und veranlaßte sie, sich noch weiter aufzurichten und sich genauer umzublicken. Auf dem Bett, an der Wand, an der Erde lagen Blumen in Sträußen und Kränzen.

Noch etwas anderes fiel ihr auf, und sie wurde immer bestürzter. Trotzdem es heller lichter Tag war, brannten sechs Kerzen auf großen Leuchtern, die aber nicht auf dem Tische oder dem Kamine, sondern auf der Diele standen.

In der ganzen Wohnung herrschte eine außergewöhnliche Ruhe, selbst die Stuzuhr, die vertraute Freundin der ein­samen Stunden, wagte nicht mehr zu atmen, ein diskreter Finger hatte den Zeiger angehalten.

Madame Bremieux versuche das alles zu verstehen und lich zu erinnern, doch sie vermochte es nicht. Die grausamen Zuckungen ihres Herzens zerrissen die auftauchenden Ge­danken, der scharfe Duft der Blumen in dem warmen, ge­schlossenen Zimmer verursachte ihr Schwindel, und die Ge­danken fingen an hin und her zu schwanken. Trotzdem ließ s'e sich in verzweifelter Aufwallung, in unbewußter Lebens­lust, während ihre bedrückte Brust feuchend nach Luft suchte, aus dem Bette gleiten, trat die Blumen mit Füßen, ging wankend zwischen den Leuchtern durch und schritt mit den Manieren einer Nachtwandlerin, wie im Traume die beiden Arme tastend vorgestreckt, als wolle sie die Schattenschleier gerreißen, vom Alkoven bis zum Fenster, wie sich ein ster­bendes Tier aus dem Dunkel ins Licht schleppt.

Mit matter, schlaffer Hand drehte Madame Bremieur an den Fensterhaken, und das Fenster öffnete sich halb unter e'n m Hauche scharfer Luft, die sie gierig mit offenem Munde und voller Brust einsog; diese reine Luft stärkte sie, be­

rauschte sie und erfüllte sie bis auf den Grund ihrer Seele mit einer plötzlichen ungeheuren Freude darüber, daß sie noch am Leben war.

Das Klopfen ihres Herzens ward regelmäßiger, der eiserne Ring auf ihren Schläfen erweiterte sich, und sie begann sich zu erinnern.

Sie war, wie schon oft vor Tagesanbruch, ohnmächtig ge­worden; doch diesmal hatte die Ohnmacht, der einStarrframpf gefolgt war, jedenfalls stundenlang gedauert, und diese düsteren Vorbereitungen bewiesen ihr, daß man sie für tot gehalten hatte.

Jetzt, da sie neues Leben fühlte, wandte sich Madame Bre­mieux dem Kamin zu. Hier fand sie ihre Kette mit dem sil­bernen Medaillon, die sich in der Watte einer kleinen, neuen Schachtel wie eine goldene Schlange um sich selbst gerollt hatte. Zu welchem Zweck? Madame Bremieur wollte nicht erraten. Sie ergriff die Kette und legte sie sich wieder um den Hals. Dann stieß sie mit zitternder Hand den Zeiger an und lächelte vor Behagen, als hätte der der Pendule wie­dergegebene Atem auch ihr neue Lebenskraft verliehen. End­lich schob sie die Blumen bei Seite, beugte sich über die Leuch­ter und löschte die Kerzen eine nach der andern. Sie wollte eben die letzte auslöschen, als sich in der tiefen Stille zwei Stimmen erhoben, die sie erzittern ließen.

II.

Ihre Tochter und ihr Schwiegersohn waren eben in das Nebenzimmer getreten und unterhielten sich. Der Atem der Madame Bremieux bewegte kaum die Flamme der Kerze, und die alte Dame, die sich schon im voraus freute, wie ent­zückt sie über ihr Erscheinen sein würden, ging auf die Tür zu, um ihrer Tochter in die Arme zu fallen und ihr zuzurufen, indem sie sie mit Küssen und Tränen bedeckte: Ja, ja, ich bin's, mein Herz, ich lebe, ich atme, ich liebe euch!"

Doch das Uebermaß ihrer Aufregung verursachte ihr eine gewisse Schwäche, die Beine schwankten. Stumm, nicht ein­mal zu rufen im stande, mußte sie stehen bleiben und sich an die Wand bei der Tür lehnen. Sie hörte, wie ihre Tochter ihren Namen aussprach, doch diese Stimme sprach nicht heiser und von Schluchzen unterbrochen, sondern klar und deutlich, und mit leichter Mühe konnte sie die Worte verstehen:

Arme Mama! Wenn ich bedenke, daß mein Mann, daß Luzette, meine kleine Tochter, mir in derselben Weise geraubt werden könnte! Es wäre entsetzlich!"

Nun antwortete die Stimme des Schwiegersohnes, falt, gesetzt und vernünftig:

Ja, es wäre entseßlich, denn es wäre anormal. Doch deine Mutter zählte 67 Jahre."

Noch mehr, 68!"

Das ist eine ganz hübsche Zahl; der Durchschnitt des menschlichen Alters ist damit überschritten. Bei ihrem kran­ken Herzen hätte ich garnicht geglaubt, daß sie so lange leben würde. In den letzten Wochen konnte man die entsetzlichen Fortschritte ihres Leidens auf ihrem Gesicht verfolgen, auch ihr Charakter hatte sich sehr verändert."

Sie litt, mein Freund, daher ihre schlechte Stimmung Allzu beschwerlich fiel sie uns aber nicht. Nur für unser kleine Tochter wurde dieses düstere, stille Leben, diese Kranken atmosphäre gefährlich. Die Traurigkeit der alten Leute is ansteckend. Unsere Lucie, die der Fröhlichkeit und der Be wegung anderer Kinder notgedrungen beraubt war, wurd zu blaß, zu vernünftig und zu nachdenklich für ihr Alter das erschreckte mich."

Ich war auch deinetwegen besorgt, meine Liebe. Wi waren gezwungen, uns Neigungen und Gewohnheiten zu fügen, die nicht die unseren waren, und du maßt gestehen wir waren nicht mehr unsere eigenen Herren. Du wagtes nicht mehr, dich zu entfernen, und gingst nirgends hin; selbs in der Nacht schliefst du nur in der beständigen Furcht, plötz lich geweckt zu werden. Deine Gesundheit hatte darunter zi leiden."

Das ist wahr, ich wollte es dir damals nicht gestehen aber ich war stets müde und abgespannt. Noch zwei Wochen und es war aus mit mir. Wenn man so sieht, wie das Leber der Leute, die man geliebt hat, gleichsam so nach und nad zerbröckelt, wenn man fühlt, wie unsere Zärtlichkeit in täg licher und oft widerwärtiger Pflege geringer wird, da ziel man eine unvorhergesehene und brutale Lösung doch noch vor."

,, Auch meine Geschäfte gingen herunter," fügte der Schwiegersohn hinzu. Ich machte es mir zur Pflicht, deine Mutter die Rente ihres Vermögens auszuzahlen, das sie in