Nr. 48
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Wodurch könnte ich ihn erlangen?" unterbrach ihn Sabine, der aufhorchenden Tante einen bedeutungsvollen Blick zuwerfend.
"
Sie werden wissen, gnädiges Fräulein, daß dieser Titel nur verheirateten Damen verliehen wird."
,, Also durch eine Heirat?" lachte Sabine, mit dem goldenen Armband spielend, an dem Edelsteine funkelten. Haben Sie schon einen Kandidaten, der sich des alten Mädchens erbarmen will?"
,, Aber- Sabine!" sagte die Baronin unwillig. ,, Verzeihung, liebe Tante, mir kommt die Sache so drollig vor. Durchlaucht ließ gestern abend bei der Besichtigung meines Porträts auch einige Aeußerungen fallen, die auf meine baldige Vermählung hindeuteten, und ich weiß in der Tat niemand, der in den letzten Jahren sich geneigt gezeigt hätte, mich als seine Gemahlin heimzuführen. Früher- ja, da habe ich wohl manches Jünglings Herz gebrochen; nun, sie werden alle sich getröstet haben, nun aber muß ich bitter dafür büßen. Indessen macht mir das keinen Kummer," fuhr sie heiter fort,„ ein freies, fesselloses Leben hat ja auch seine Reize."
Bis zu einer gewissen Grenze, gnädiges Fräulein," sagte der Hofrat in warnendem Tone. Ich gebe Ihnen ferner zu bedenken, welche bevorzugte Stellung Sie an der Seite eines Gemahls an unserem Hofe einnehmen würden."
In den Augen Sabinens blizte der Schelm auf.„ Ihre Worte lassen mich vermuten, daß Sie mir dies alles im Auftrage eines anderen sagen," erwiderte sie.„ Reden Sie offen, wählen Sie den geradesten Weg, die diplomatischen Winkelzüge liebe ich nicht."
Der alte Herr hatte seine Dose aus der Tasche geholt, er steckte sie ebenso rasch wieder ein, es schickte sich nicht, im Boudoir einer vornehmen Dame zu schnupfen.
Nun wohl, Sie wünschen es, so werde ich denn offen reden, aber ich vertraue dabei auf die Diskretion der Damen. Sie fennen Herrn v. Spangenberg?"
,, Nein," antwortete Sabine, deren Lippen flüchtig ein ironischer Zug umzuckte.
,, Den Direktor unseres Museums?"
,, Er heißt Joachim Spangenberg."
„ Sehr wohl, aber sein Adelsdiplom wird in den nächsten Tagen unterzeichnet werden."
,, So, so, nun ja, ich kenne diesen Herrn, ich bin am Hofe und auch bei anderen Gelegenheiten mit ihm zusammengetroffen."
„ Darf ich fragen, ob er einen günſtigen Eindruck auf Sie gemacht hat?"
Das leugne ich nicht, indessen berechtigt ihn das doch nicht zu Hoffnungen, die-
Verzeihen Sie, gnädiges Fräulein, daß ich mir erlaube, Sie zu unterbrechen," fuhr der Hofrat fort, ich möchte einen übereilten Entschluß verhüten, der später Reue im Gefolge haben könnte. Herr v. Spangenberg, so darf ich ihn unter uns ja wohl schon nennen, ist mein guter Freund; er hat mir vertrauensvoll mitgeteilt, daß er Sie liebe, und ich gab ihm den Rat, in dieser delikaten Frage sich Seiner Durchlaucht anzuvertrauen. Wir alle wissen, wie hoch Herr v. Spangenberg in der Gunst des Fürsten steht, und diese Gunst leicht sinnig zu verscherzen, wäre unverzeihliche Torheit. Ich sah mich in meinen Erwartungen nicht getäuscht, Durchlaucht äußerten mir gegenüber den Wunsch, daß diese Verbindung zustande kommen möge. Und daß die Erfüllung dieses Wunsches zu Gnadenbezeugungen Anlaß geben wird, brauche ich wohl nicht zu erwähnen."
,, Nein," sagte die Baronin, deren Blick nun voll ungeduldiger Erwartung auf dem schönen Antlitz Sabinens ruhte, Durchlaucht haben sich nie undankbar bewiesen. Von einem Befehl kann natürlich keine Rede sein, es ist nur ein Wunsch, dessen Erfüllung in deinen Händen ruht. Herr v. Spangen berg steht im besten Mannesalter, vor ihm liegt vielleicht noch eine glänzende Karriere, nur eines wäre auszusetzen: sein allzu junger Adel."
„ Das ist ein Fehler, der mit jedem Tage sich verbessert, gnädige Frau," scherzte der Hofrat,„ überdies würde auch Durchlaucht voraussichtlich nicht abgeneigt sein, einen hohen Titel seinem Günstling als Hochzeitsgabe zu verleihen."
Sabine blickte schweigend vor sich hin, das ironische Lächeln umspielte noch immer ihre etwas trozig aufgeworfenen Lippen.
" Sind Sie beauftragt, eine entscheidende Frage an mich zu richten?" fragte sie nach einer Bause, während der die
Baronin sich mit dem Hofrat durch Blicke daß der Fürst auf sie zählen dürfe.
verständigt hatte,
" Durchaus nicht," er viderte der alte Herr mit einer leichten Verneigung. So sehr erwünscht mir auch schon jetzt eine Ani ort von hren schönen Lippen wäre, halte ich mich doch nicht bereutigt, sie zu fordern, ich will das Herrn von Spangenberg überlassen. Im übrigen bitte ich Sie, gnädigstes Fräulein, auf die Wahrheit und Aufrichtigkeit der Versprechungen, die ich gemacht habe, zu vertrauen; was ich sagte, waren die eigenen Worte Seiner Durchlaucht."
" Nun denn, so will ich diese Versprechungen ernst und reiflich überlegen," sagte Sabine, nun wieder den heiteren Ton anschlagend, aus dem leise Fronie Klang, ich erwarte den Besuch Ihres Freundes erst dann, wenn ich ihm ein Zeichen schicke, daß er mir willkommen ist."
Der Hofrat warf der Baronin einen fragenden Blick zu, der den Wunsch erkennen ließ, daß sie ihm beistehen möge; sie schüttelte leicht das Haupt, er mußte sich also mit der Antwort, die er erhalten hatte, begnügen.
" Für Sie selbst knüpft sich an die Ausführung dieses Projekts wohl die Hoffnung auf einige Gnadenbezeugungen?" fragte Sabine, während er sich erhob, um Abschied zu nehmen.
,, Glauben Sie das nicht," erwiderte er rasch, ich schäße mich glücklich, wenn ich einen Wunsch Seiner Durchlaucht erfüllen kann. Was auch könnte ich noch hoffen und erwarten? Ich bin ein alter Mann und kenne nur noch den Ehrgeiz, anderen zu dienen."
" So würden Sie mit derselben Bereitwilligkeit die Güte haben, auch mir einen Wunsch zu erfüllen?"
,, Stellen Sie mich auf die Probe, gnädiges Fräulein!" " Ich wollte zu meinem Juwelier fahren, um ihm diesen Brillantschmuck zu überbringen, der gereinigt werden soll," fuhr Sabine fort, indem sie ein Etui vom Tisch nahm,„ nun aber möchte ich zu Hause zu bleiben, um ungestört über Ihre Worte nachzudenken. Wollen Sie die Güte haben, dieſes Etui dem Juwelier zu übergeben?"
„ Dem Hofjuwelier Kassel?" fragte der alte Herr. Jawohl."
" Nun, das ist kein großer Dienst, gnädiges Fräulein, mein Weg führt mich an dem Hause vorbei. Habe ich dabei noch einen besonderen Auftrag von Ihnen auszurichten?"
,, Nein, ich danke Ihnen, Herr Kassel weiß es bereits, daß die Steine gereinigt werden sollen. Also Geduld, Herr Hofrat. Sie werden ja begreifen, daß ich einiger Zeit bedarf, um meine Entscheidung zu treffen.“
,, Gewiß, gnädiges Fräulein," erwiderte er, indem er ihre Hand an seine Lippen zog,„ nur möchte ich mir erlauben. nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß Durchlaucht"
" Ich weiß, was Sie sagen wollen, indessen darf auch der Wunsch des Fürsten mich nicht zu einer übereilten Entschei dung verleiten, da von ihr mein eigenes Wohl und Wehe abhängt."
Der alte Herr verneigte sich schweigend und nahm mu einem vielsagenden Blick von der Baronin Abschied; m:! einem triumphirenden Lächeln auf den Lippen verließ er das Boudoir.
Er war seines Sieges bereits gewiß. Sabine hatte nicht abgelehnt, die Baronin sogar dem Projekt zugestimmt, seine Versprechungen waren nicht ohne Eindruck geblieben.
Die Bedenken zu widerlegen, die jetzt noch auftauchen konnten, durfte er getrost der welterfahrenen Baronin überlassen, er war überzeugt, daß Joachim Spangenberg fidi schon jetzt als den Verlobten Sabinens betrachten durfte.
In dem reich ausgestatteten Laden des Juweliers fand er zwei junge Damen, die mit Kassel plauderten: da, die Schwester Martin's, eine hübsche, lebhafte Brünette, und Irma Spangenberg, eine hohe, schlanke Blondine, deren äußere Erscheinung einen wahrhaft imponierenden Eindruck machte.
Beim Eintritt des Hofrats wurde das Gespräch plötzlich abgebrochen, ein ernster, fast verächtlicher Zug glitt über das Antlitz Irma's, während Martin rasch dem alten Herrn entgegenging und ihn freundlich begrüßte.
Ich komme im Auftrage des Fräuleins v. Derendorf," sagte der Hofrat, indem er dem Juwelier das Etui überreichte, dann begrüßte er die beiden Damen; die kühle Höflichkeit, mit der Irma seinen Gruß erwiderte, schien er nicht zu bemerken.
( Fortsetzung folgt.
Bur Urgeschichte der Kochkunst.
Kulturhistorische Plauderei von Dr. A. Heilborn. ( Nachdruck verboten.)
Einstweilen, bis den Bau der Welt Philosophie zusammenhält, Erhält sie das Getriebe
Durch Hunger und durch Liebe. Man kann die beiden Angelpunkte, um die sich unser ganzes Dasein dreht, gar nicht bündiger charakterisieren, als es unser großer Dichter in den Versen tut, die wir dieser Plauderei als Motto vorangestellt haben. Hunger und Liebe ſind die bedeutsamsten Kulturfaktoren in dem Kampfe aller gegen alle, den wir Leben nennen. Und mehr noch als die Liebe ist der Hunger der wahre Herrscher dieser Welt: er hat Reiche gegründet und Reiche zerstört, er schuf die erhabensten Triumphe menschlichen Geistes, er führte die blutigsten Kriege. Die Mutterpflicht, die Natur so übt, ist oft unsäglich grausam. Hunger ist der beste Koch, sagt ein altes Wort, und wir müssen wohl annehmen, daß der Mensch der Urzeit, von Hunger getrieben, alles gegessen haben wird, was ihm in die Hände fiel, in gleicher Weise Vegetabilien wie Fleischkost, die Rispen der Gräser und Wurzeln der Pflanzen, den Wurm wie die Schnecke, den Fisch wie den Vogel. Ja, die Geschichte einzelner Leckerbissen deutet darauf hin, daß auch viel später noch Hunger der einzige Koch gewesen ist. Was wohl, wenn nicht der grimmigſte Hunger, hätte den Menschen dazu bewegen können, die erste Auster, das erste Salanganennest, die erste Schildkröte zu verspeisen?
Und wie das Tier wird der Mensch jegliche Nahrung zunächst roh verzehrt haben, bis er in den Besitz des Feuers kam. Der Mensch ist, wie der griechische Philosoph betont, ein feuerzündendes Wesen. Ja, der Besitz des Feuers ist vielleicht der markanteste Unterschied zwischen Tier und Mensch, und das Feuer ist in gewissem Sinne die Mutter jeglicher höheren Kultur, der mächtigste Motor der Zivilisation.
Es soll hier nun nicht untersucht werden, auf welche Weise der Mensch in den Besitz des segenspenden Feuers gelangte: ob es ein Funke des Blizes ihm vom Himmel brachte, wie die Prometheussage und ähnliche zu lehren scheinen; ob er es an dem glimmenden Fuß der Lava zünden lernte, wofür gleich falls viele Mythen sprechen. Genug- schon sehr frühzeitig kennt der Mensch jene Himmelskraft, und sehr frühzeitig versteht er es auch schon, Feuer zu erzeugen, sei es durch Aneinanderschlagen von Steinen, sei es durch Reiben von Hölzern, und seiner Ernährung dienstbar zu machen.
Die Küchengemäße Zubereitung der Speisen hat einen doppelten Zweck: sie will die Speisen einmal schmackhaft machen, sodann aber die Nahrungsmittel in einen Zustand überführen, der den Kauwerkzeugen die Arbeit erleichtert und den Verdauungssäften möglichst große Angriffsflächen bietet. Schwerlich haben solche wissenschaftlichen Erwägungen den Urmenschen dazu geführt, seine Speisen dem Feuer zu nähern. Die praktische Erfahrung, daß das Feuer das Fleisch trocken und so haltbar mache, daß Feuerhitze die harten Hülsen trockner Samen sprenge, führten ihn dazu, und das Feuer wurde ihm zunächst ein Aequivalent für die Sonne, ein Aequivalent, daß den großen Vorteil hat, daß man die Zubereitung der Speise zu jeder Zeit vornehmen und durch Steigerung der Glut auch beschleunigen kann.
Das Trocknen des Fleisches ist der älteste Zweig der Kochkunst. Geschah es ursprünglich mit Hilfe der Sonnenstrahlen oder mittelst von der Sonne durchglühter Steine, so löste doch sehr bald das Feuer die Sonne ab. Zunächst legte man wohl das zu röstende Wildbret einfach ins Feuer- und so tun noch heute die Australier, machte dabei aber die unangenehme Erfahrung, daß größere Fleischpartien durch Verkohlen rerdorben werden. Dann erhitzte man im Heuer Steine und röstete auf diesen das Fleisch, und diese Röstmethode finden mir( in mancherlei zweckmäßiger Abänderung) bei den meisten Naturvölkern verbreitet. Die Hirten im Ostsudan ' egen Steine auf das zusammengetragene Brennmaterial, auf denen sie, wenn die Lohe erloschen, das in flache Stücke geschnittene Fleisch rösten. Genau so bereiten noch heute die Samaritaner ihre Passalämmer. Die Südseevölker erhitzen die Steine in einem Erdloch; ist das Feuer heruntergebrannt, so kommt das Fleisch, in Bananenblätter gehüllt, in die Vertiefung, die nun mit Laub, Erde und Steinen zu einem Back
ofen geschlossen wird. Auch in Afrika und Südamerika hat man diese Röstmethode mehrfach angetroffen, und auch unseren Vorfahren war sie nicht fremd. Einerseits behielten die Nordländer, wie Lippert hervorhebt, die Gewohnheit bei, vor dem offenen Herde eine Grube in der Erde mit Asche zu füllen und in dieser zu kochen. Grue" hieß die Vorrichtung bei den Dänen, und unser Grude- Kochen" ist unschwer in Brauch und Wort zu erkennen. Andererseits ist unser Backofen, in dem man in ländlichen Gegenden nicht nur bäckt, sondern auch brät, nichts anderes als eine verbesserte, dauerhaft gemachte Form des Erdloches der Südseevölker.
Braten und Backen sind im wesentlichen dieselben Tätigkeiten, und nur dem Gegenstande nach verschieden. Wie das Nösten des Fleisches zum Braten führte, so mußte das Rösten von Körnerfrüchten zum Backen führen. Es brauchte ja nur das durch Zermalen der geröſtteten Körner erhaltene Mehl vielleicht unbeabsichtigter Weise etwa durch einen Regen in einen zähen Brei verwandelt zu werden, und der Mensch dann auf den Gedanken kommen, den Brei gleich dem Fleisch zu konservieren. Das so entstandene Brot der Urzeit ist nichts anderes als ein„ vegetabilisches Dörrfleisch". In glühender Aſche, auf erhitztem Steine oder im Erdloche wurde so das ungesäuerte Brot gebacken. Genau so buken auch die alten Egypter ihre Brode. Freilich kannten sie, die Vierliebenden, schon den Sauerteig, und von ihnen ist diese Kenntnis zu allen Kulturvölkern gelangt- der Uebergang vom Braten zum Kochen ist einer der bedeutsamsten Fortschritte der Menschheit auf dem Gebiete der Ernährungsfrage und wenn viele Völker der Kunst des Kochens auch sehr nahe gelangten, so haben doch nur wenige sie erfunden. Der Mangel geeigneter Kochgeschierre ist wohl der Hauptgrund für diese merkwürdige Tatsache.
Auch bei der Kochkunst können wir noch heute deutlich die Entwickelung aus einer primitiven bis zu der von uns geübten Methode des Kochens wahrnehmen. Eine ganze Reihe von Naturvölkern wußten die Frage des Kochgeschirres geschickt zu umgehen, indem sie das Wasser durch Hineinwerfen glühend gemachter Steine zum Sieden brachten. Und diese einfachste Kochmethode bezeichnet der Kulturforscher als„ Steinkocherei". Hierbei diente beispielsweise den neuseeländischen Maoris ein einfaches Erdloch als Herd und Kessel zugleich, indem sie in demselben zunächst ein Feuer entfachen, es mit Steinen beschweren und, wenn diese glühend sind, Wasser darüber gießen und dann die zu kochende Speise hineintun. Hölzerne Kisten werden von den Kamtschadalen und in NordwestAmerika von den Küstenindianern als Kessel verwendet. Bet anderen Völkern dient bisweilen die rohe Haut des Wild. brets als primitives Kochgeschirr; auch die Skythen pflegten, wie Herodot uns erzählt, das Fleisch eines geopferten Tieres in dessen eigenem Fell zu kochen und auf den( gälischen) He briden kochte man noch im sechzehnten Jahrhundert auf diess Weise. Merikanische Indianer kochen in Kesseln, die aus den Wurzeln der Pechtanne geflochten sind, und auch viele afrt. kanische Völker kochen in ähnlichen geflochtenen Körben. Einen sehr unangenehmen Nachteil hat aber solche Steinkocherei: Durch das unvermeidliche Abspringen fleiner Splitter beim Begießen der glühenden Steine mit faltern Wasser, die dann in die Speise und somit in den Mund des Menschen gelangen, wird unter den Zähnen eine furditbor Verwüstung angerichtet, und Steinkocher pflegen mwiſt eine Abschletzung der Vorderzähne zu zeigen.
Vom Steinkochen bis zum Kochen mit untergelegtem Feuer ist der Schritt, nicht weit. Man behielt zunächst dis einfachen Kessel aus Holz, Flechtwerk und Leder bei und fute ein Ver. brennen dadurch zu verhindern, daß man sie möglichst weit vom Feuer entfernte. Aber ein eigentliches Kochen in unserem Sinne war doch erst durch die Erfindung feuersicherer Roc geschirre möglich. Diese älteren Gefäße waren zunächst No turgegenstände und zwar vornehmlich die Schildkrötenschale und der menschliche Schädel. Aber das bleiben mur og einzelte Erfindungen; der Gang der Entwickelung wirklicher Tongeschirre und Kochgefäße ist ein ganz anderer und ba merkwürdiger. Man benutzte nämlich in Gegenden me fath Ton vorhanden war, diesen zum Dichten der geflechtemen Gefäße. Schon die Bibel erwähnt ja, daß das Binsenkorbchen des Moses mit Ton und Pech gedichtet" war. Indem sun der Mensch der Urzeit sein geflochtenes Kochgeschirr oder feme Kürbisschalen innen mit Ton ausschmierte, mußte er bald ste Entdeckung machen, daß die Tonauskleidung, wenn das Roch geschirr zufällig dem Feuer zu sehr genähert wurde, und die Flechtwerkhülle infolaedeſſen verkohlte. fest und widerstands
Gaste. Na lung war
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palais mie fentiert
noch lange
die Nacht
Nacht noch
gipfelte.
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Torpedo
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