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Seidelberg aufhält. scheint ein sehr Ternbegieriger junger Mann zu sein. Täglich besucht er industrielle Etablissements in Heidelberg, Friedrichsfeld, Mannheim und läßt sich über alles, was er dort sieht, genau unterrichten.

* Streifunruhen in Nizza. Zwischen ausständigen Straßenbahnern und der Polizei kam es in Nizza zu schwe­ren Zusammenstößen. Nach der Polizei wurde mit Steinen geworfen; es fielen mehrere Revolverschüsse, wodurch 15 Personen, unter ihnen 4 Polizisten, verwundet wurden. Mehrere der Verwundeten wurden ins Hospital geschafft.

Ungeheure Erdrisse verursachen in dem Dorfe Baume ( Französischer Jura), wo sich umfangreiche Kohlengruben be­sinden, große Aufregung. 500 Familien schweben in Lebens­gefahr, da viele Häuser Risse aufweisen und einzustürzen drohen; die gesamte Habe der Betreffenden ist verloren. Die Bevölkerung kampiert im Freien.

A Gine Massenvergiftung durch Pilze, die unter drama­tischen Umständen stattfand, wird aus Wien gemeldet. m Dornbacher Walde wurden vier Knaben, die einen Ausflug gemacht hatten, unter schweren Vergiftungserscheinungen auf­gefunden. Sie hatten Pilze gesammelt und einen Teil roh gegessen. Als die Vergifteten sich erholt hatten, erzählten fie, daß noch ein fünfter Snabe mit ihnen gewesen sei, doch konnten sie über seinen Verbleib keine Auskunft geben. Erst am nächsten Morgen wurde der Vermißte im Dickicht gefun­den, wo er die ganze Nacht bewußtlos gelegen hatte. Er schwebt in Lebensgefahr, während seine Gefährten auf dem Wege der Besserung sind.

Das Ende eines Haremsromans. Der frühere Schwiegersohn des Sultans, Kemaleddin Pascha, wurde nachts von Konstantinopel mit einem Separatdampfer fort­gebracht. Er ist nach Brussa verbannt worden. Kemaleddin hatte, wie erinnerlich, mit der verheirateten Kousine seiner Frau ein Liebesverhältnis angeknüpft. Am Nachmittag vor der Abfahrt nahm ein Bataillon unter dem Kom­mando des Marschalls Schefket Pascha im Innern des Jil­diskiosk Aufstellung, und es sollte die Degradation Kemaled­dins vorgenommen werden. In demselben Augenblicke machte die Prinzessin Naime, die frühere Gattin Kemaled­dins, einen Fußfall vor ihrem Vater, wobei sie denselben anflehte, mit Rücksicht auf ihre zwei Kinder von der ent­ehrenden Degradation abzustehen. Der Sultan belieẞ in­folgedessen Komaleddin den Marschallsrang und seine Bezüge. In Brussa wurde ein Konak für Kemaleddin gemietet. Er wird vom Major Mustavha Ben und zwei Leutnants begleitet, die für ihn verantwortlich bleiber

Die Kieler Woche.

orhanden, daß der deutsche Jachtti! ub auch in diesem Jahri vieder gut abschneiden wird. Heute kann man schon mit oller Berechtigung von einer deutschen Jachtflotte sprechen. das konnte mon vor zehn Jahren noch nicht.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Welfischer Erbschaftsprozeß. Der zweite Senat des Braunschweiger Oberlandesgerichts verwarf gestern die Be­rufung des Grafen Civry gegen das Urteil des Landgerichts oom 8. Juli vorigen Jahres, durch welches seine Ansprüche gegen die Erben des Herzogs Wilhelm von Braunschweig, den Herzog von Cumberland und den König von Sachsen, sowie gegen die Stadt Genf als Universalerbin des Herzogs Karl von Braunschweig abgewiesen worden waren.

( Von unserem Spezialberichterstatter.) O Kiel, 23. Juni. Das große sportliche Schauspiel, das die Freunde der edlen Segelkunst aus aller Welt jährlich nach der Föhrde lockt, hat seinen Anfang genommen: Die Kieler Woche" ist gestern durch eine Wettfahrt von 28 Segeljachten eröffnet worden, bei deren Kaiser und Kronprinz mitsegelten. Der Kronprinz steuerte seine Jacht Angela" persönlich, konnte aber keinen Preis erringen. Heute folgte das übliche Wett­fahren der Kriegsschiffsboote. Der scharfe Wind, der heute mehte, brachte es leider zuwege, daß die Freude, unsere braven Blaujacken sich in fröhlichem Spiel messen zu sehen, durch bedauerliche Unfälle getrübt wurde. Mehrere Bar­fassen und Kutter kamen beim Manöverieren zu nahe an­einander und stießen zusammen. Wenn auch die folgenden Dampfpinassen sofort bei der Hand waren, um die im Wasser umherschwimmende Besagung der Boote aufzunehmen, so heißt es doch, daß zwei Mann von der Gig der Kommandan­tur von Friedrichsort vermißt werden. Hoffentlich bestätigt sich das Gerücht nicht. Aber selbst, wenn es wahr sein sollte: Man wird die Opfer des Unfalls aus vollem Herzen be­trauern, trotzdem aber mit männlichem Gleichmut dem nervenstählenden sportlichen Kampf mit Wind und Wogen weiter obliegen.

Der Landwirt.

pg Winke für Schweinemäster. Wer auch immer irgend welche Ware an den Markt bringt, hat darauf zu achten, daß er denselben aufnahmefähig findet; sonst geht er des größten Teiles des Lohnes seiner Arbeit verlustig. Das beachten die Randwirte leider viel zu wenig; sie legen zu wenig Wert dar­auf, auch ein bischen Kaufmann zu sein. Wie steht es z. B. mit der Schweinemast? In der letzten Zeit sind die Schweine. preise bekanntlich sehr gefallen; die jetzt erzielbaren lassen die Schweinemast vielfach nicht mehr lohnend erscheinen, und jo liegt es nahe, eine abermalige Beschränkung der Schweine. ast und der Schweinezucht in Aussicht zu nehmen. Dieses wige Auf" und Nieder" ist aber ungünstig für alle Teile, und eine solche Maßnahme erscheint auch aus dem Grunde nicht angebracht, weil eine Erhöhung der Schweine- und be­sonders auch der Schmalzpreise in Amerifa zu erwarten ist. Tritt, aber eine solche ein, so ist es sicher, daß sie auch auf die Schweinevreise in Deutschland einwirken wird. Amerika­nisches Schmalz würde dann natürlich auch bei uns im Preise anziehen und überhaupt der Druck gemildert werden, welchen die ermäßigten Schmalzpreise der Vereinigten Staaten von Amerika auf unsere Schweinepreise ausüben. Ohnehin setzt bei uns gegen Ende Juli jedes Jahres ein Anziehen der Schweinepreise ein, und in der Regel bringt uns der Monat August die höchsten Schweinepreise des Jahres. In den letzten vier Jahren war der Preis für vollfleischige Schweine im August stets etwa 5-7 Mark höher, als im Juni. Die jetzigen schlechten Schweinepreise sollten also die Schweine­mäster nicht bestimmen, die Schweinemast aufzuheben oder cinzuschränken, sondern sie vielmehr bestimmen, darauf sich einzurichten, daß sie gerade im August und September ichlachtreife Schweine an den Markt bringen können. Dann werden sie höhere Erlöse erzielen, als gegenwärtig.

Stadt und Hafen wimmeln von Fremden, trotzdem bei weiten Kreisen die Höhe des Interesses erst am Ende dieser Woche erwachen wird, wenn König Eduard von England zum Besuch kommt und die aktive Schlachtflotte ihre Ma­növer abhalten wird. Aber die gestrigen Feierlichkeiten in der Marineakademie und vor dem Kaiserlichen Jachtklub boten auch dem Nichtsportsmann, für den die Segelwett­fahrt manchmal etwas langweilig wird, des Sehenswerten die Hülle und Fülle. Der Kaiser, begleitet vom Kronprinzen, dem Prinzen Heinrich, dem Reichskanzler und großem Ge­folge, erschien gestern um Uhr in Admiralsuniform auf der Terrasse der Akademie und übergab die dort neu auf­gestellten Büsten der Admirale Prinzen Adalbert und Brommy dem Inspekteur des Bildungswesens, Vizeadmiral v. Arnim. Vor dem Kaiserlichen Jachtklub fand später die Enthüllung des Denkmals für Friedrich Krupp statt, der sich stets als ein freigebiger Förderer des Segelsports erwiesen hat. An der Feier nahmen Witwe und Töchter des Ge­feierten teil. Der Kaiser legte als erster einen Kranz von weißen Rosen am Denkmal nieder. Abends um 7 Uhr traf die Kaiserin, von Plön kommend, hier ein und wurde vom Kaiser, dem Kronprinzen und dem Prinzen Heinrich am Bahnhof erwartet. Später fand auf der Hohenzollern" eine große Festtafel statt.

Vermifchtco.

nem Herzen Luft zu freundlich fagt er: Bot,-- do finn jo al fcine Sot, da ald gel Bandmanne ein altes Mode nicht eingedriid getauft. Mit der gro Bemerkung: Dem bi Med dodj enen domme A[ Der Tunnel 3 der von fid reden. B Engenieur Berlier, einen Plan, die St Bifenbahnverbindung afrikanischen Festland Musichuß gebildet wo in die Wege leiten legenheit, feinen Pla mglifch- franzöfifchen fers günftig. Die f as Projekt erklärt, n venn sie sich auch für Baufosten verpflichtet einem Preise geba es Unternehmens ge borden.

Das Ganze war, so lange Menschen lebten, Ein Feind des Lichts, doch hold der Poesie; So Viel' es auch zu unterdrücken strebten, Es wandelte sich oft, doch starb es nie. In seinen Formen liegt der treue Spiegel Der Bildung und der Sitten aller Zeit, Ja, es entschließt sein mitternächtlich Siege Dir selbst die Ahnung der Unendlichkeit. Die Auflösung lautet Aterglauben". Trotzdem S große Friedrich Schiller 1810 schon seit fünf Jahren im Gra ruhte, schreibt ihm der Entdecker des Gedichtes dieses mit völliger Seelenruhe zu. Er findet für den sonderbare Umstand, daß Schiller somit nach seinem Tode noch gedige und geschrieben hätte, die geschraubte Erklärung, daß Sch das Gedicht vordatiert hätte, wie er manchmal auch in sa nem Kalender Einträge, u. a. von mutmaßlichen Einnahmen auf lange Zeit hinaus, vorschrieb". Das letztere ist nicht Wunderbares, das tun andere Leute, die wie Schiller mi ihren Einnahmen zu rechnen haben und sehnsüchtig den Tag erwarten, wo sie einlaufen, auch. Wenn der Entdecker der Charade keinen besseren Beweis für die Autorschaft Schiller beibringen kann, so wird er mit seiner Behauptung wenig Glauben finden.

[ Einen Anzug für zwei Millionen Mark] trug bei einem Empfange am englischen Hofe eine amerikanische Milliardärin, Mrs. Lars Anderson aus Boston. Das ganze Gewand war reich mit Stickereien von Weizenähren bedeckt, die mit echten Perlen verziert waren. An den silbernen Granen des Weizens hingen Tautropfen aus Diamanten. Ueber das ganze Kleid ausgebreitet ist ein feines Gitter­werk von Perlen und Diamanten. Der strahlendste Glanz aber ging von der Korsage aus, deren Juwelen leuchtende Strahlen entsandten und zusammen mit den Brillanten des Schulterschmucks ein flimmerndes Glänzen hervorriefen. Breite Lichtströme fluteten von dem Kopfschmuck hernieder zu den Schuhen, die ebenfalls mit Juwelen bestickt waren. Der Preis des Kleides allein mit den Perlenstickereien betrug 100 000 Mart, und mit den Diamanttautropfen auf den Aehren noch 100 000 Mt. mehr. Die Smaragden an der Korsage kosteten 190 000 Mt., die Federn im Haar 2000 Mt. und der Fächer 2400 Mt., jeder der Diamantenschuhe 4000 Mark, so daß mit dem Kollier, den Armbändern und der Tiara, die einen Wert von 1 600 000 mf. repräsentieren, der ganze Anzug über 2 Millionen Mark kosten.

Unter den 98 Jachten, die zu Segelregatten der Kieler Woche" gemeldet sind, befinden sich 26 Rennboote, 57 Kreu­zer und 15 Boote der Sonderklasse. Es sind keineswegs nur neue, moderne Boote, die sich an den Wettfahrten beteiligen. Das älteste, die französische Jacht Andree", ist bereits 1868 erbaut, also schon 36 Jahre alt. Die russische Jacht Alkelda" ist 1873, die englische Jacht Vol- au- vent" 1875 gebaut wor­den. Die älteste deutsche Jacht, Wendur", stammt aus dem Jahre 1883. Komet" und" Iduna" wuren 1887 erbaut. Alle sechs Boote sind Kreuzer, gehören also zu jenem Typ, dem die Zukunft im Jachtsport gehört. Das Alte wird immer wieder modern. Die älteste Rennjacht stammt aus dem Jahre 1895; es ist die bekannte Hertha". An zweiter Stelle folgt der 1896 erbaute Orion". Das älteste Sonder­klassenboot wurde 1900 erbaut. Im ganzen stammen fünf­zehn Boote aus den neuziger Jahren. Drei Viertel der gan­zen Flotte sind aber in den letzten fünf Jahren gebaut worden, nämlich 77 von den gemeldeten Booten, darunter 8 im Jahre 1900, 6 im Jahre 1901, 16 im Jahre 1902, 19 im Jahre 1903 und 28 im laufenden Jahre. Die Zahl der Reubauten, die sich mit den alten Booten messen werden, ist also sehr statt­lich. Mit besonderer Freude kann festgestellt werden, daß es fich meistens um deutiche Boote bandelt. Es ist alle Aussicht

[ Japanische Bornamen.] Jedes europäische Kind kann, falls es nicht stumm ist, ohne Zögern die Frage beant­worten: Wie heißest du?" Ein kleiner Japaner muß hier­über aber immer erst etwas nachdenken, weil er zu verschie­denen Lebenszeiten mit verschiedenen Vornamen benannt wird. Den ersten erhält er, wenn er einen Monat alt ist. Bei dieser Gelegenheit werden drei Namen auf je ein Stüd Papier geschrieben und dann in einem Tempel unter Gebeten in die Luft geworfen. Das Kind bekommt denjenigen Namen, der zuerst zu Boden fällt, und es behält ihn drei Jahre lang. Im fünfzehnten Jahre wird der Name abermals gewechselt und dann nochmals bei der Hochzeit. Die Chinesen machen es ähnlich, wie ja die alten japanischen Volkssitten ganz auf den chinesischen beruhen.

[ Noch besser.] Einen hübschen Vorgang auf dem Truppenübungsplatz Munster, wo unsere Südwestafrikaner vor ihrer Ausreise mit der Kampfweise der Herero vertraut gemacht werden, schildert ein Augenzeuge mit folgenden Wor ten: Die direkt aus der Truppe übergetretenen Freiwilligen sind durchweg erstklassige Menschen", viele, namentlich jüngere Bauernsöhne, haben die Nebenabsicht, sich drüben alle zusiedeln, aber die meisten treibt die dem Deutschen im Blute steckende Freude am Kriegshandwerk hinaus. Da steht z. B. ohne Rock, in schneeig weißen Hemdärmeln, ein patentes Kerl chen und versucht sich, nach Anweisung eines Unteroffiziers, im Schweiße seines Angesichts im Pferdestriegeln. Mein Einjährig- Freiwilliger. Gefreiter und Dr. jur., sein Vater war mein alter Kommandeur", erläuterte mir der Haupt mann, und redet ihn freundlich an, den er schon als Kind gefannt hat: Ja, ja, licher H., Pferdeputen ist nicht so leicht, wie eine Dissertation über den eventuellen Dolus. Uebrigens, Sie haben doch nicht vergessen, Offiziersabzeichen mitzuneh men?"" Die habe ich nicht mitgenommen, Herr Haupt mann." Nanu, so wenig Selbstvertrauen?" Ueber das hübsche Gesicht des Gefreiten und Dr. jur. geht ein schelmischer Zug: Ich hab mir gleich die ganze Equipierung nach Swa Topnund nachbestellt." und wann denken Sie sie zu braus chen?" Wenn ich noch lebe, nach den ersten Gefechten. Ter Hauptmann nickt ihm gütig zu: Soll mich freuen, und empfehlen Sie mich zum Abschied noch Ihrem Herrn Vater!"

[ Von der Sekundärbahn.] Ein süddeutsches Blatt bringt folgendes nette Kleinbahnidyll: Ort der Handlung: Bahnhof Neuffen am Hohenneuffen. Zeit: 20 Minuten nach ber vorgeschriebenen Abfahrtszeit des Zuges. Der Zug, führer hat schon zweimal Abfahre" gerufen; die Lokomotive tößt unaufhörlich kurze grelle Pfiffe aus, bewegt sich aber nicht vom Fleck. Endlich reißt zweien der drei anwesenden Bassagiere die Geduld, und entrüstet wenden sie sich an den Schaffner: Warum fahrt's Zigle net ab?"-" Warum pfeifet se denn so?" Ja, wir müsse auf de Lokomotiv­führer warde; der sitzt noch beim Veschbere; drum weise mer im jet, daß Zeit isch."

+[ Wie Schiller nach seinem Tode dichtete.] Der Heraus­geber der Wartburg- Korrespondenz" entdeckte in einem aus dem Jahre 1810 stammenden Fremdenbuch der Wartburg eine mit Schiller" unterzeichnete

Charade.

Zwey Silben, und du nennst ein Wort­Bedeutend oft, doch öfter unbedeutend;, Beleid'gend hier, erfreuend dort, Stets widersprechend, selten doch entscheidend. Die Seele der Gesellschaft ist's, der Tod Der herrlichsten Entwürfe, Lebensbrod Der streitenden Justiz; und seine Not Hat Jeglicher damit!- Zwey Sylben wieder Und ein Gefühl nennst du, das dich beglückt, Das, zieht der Wahn, der Zweisel dich hernieder Dich allem Trug, der Erde selbst entrückt; Das dich begeistert zu erhabnen Dingen, Das Göttliche fest in dein Inn'res drückt Und, selbst wenn Tod und Leben in dir 1. Noch deinen Geist mit füßem Troft entzückt.

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mer Dame am Bahn Banzai!" mit. Als ftigte einer der Gentl ierftode und winkte Da trat ein japanische agte: Tun Sie doch

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ih in den Finger un aufen. Dann schwent ndem er erklärte: mehr!" und schrie weit aner war ganz still mberhohlener Beround ide Reporter, die ihre hürfen!

[ Der Bienenschwarm als Verkehrshindernis.] Auf der Andrassystraße zu Budapest gab es ein außerordentliches Ver. fehrshindernis. Von einer Seitengasse war ein großer, dich ter Bienenschwarm in die Straße eingedrungen. Die Lenter der zahlreichen daherkommenden Wagen wagten es aus Angst vor Bienenstichen nicht, die Strecke zu passieren, und so trat plötzlich eine Stockung des lebhaften Wagenverkehrs ein. Im nu stand eine ganze Wagenkolonne unbeweglich da; zu beiden Seiten der Straße hatte sich eine große Menschenmenge postiert, welche die furchtsamen Kutscher verhöhnte. Endlich wurde einem an der Straßenecke postierten Sicherheitswach mann die Geschichte zu bunt. Er zog vem Leder und suchte durch Herumfuchteln mit seinem Säbel dem Bienenschwarm cine andere Richtung zu geben. Doch da kam er schön an. Der Schwarm warf sich auf ihn und zerstach ihm das ganze Gesicht, das bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde. Da eilte ein Mann, der in der Nähe die Straßenaufsprißung besorgte, herbei, richtete den Schlauch gegen den Bienenschwarm und siehe da, das Mittel half, die Bienen flogen davon und die Passage der Andrassystraße war wieder frei.

Zu der Schrecker in Bordighera werden The man den Wahnsinn der fon bier Persone fonnte, berwundete e bandhabte den Karabin der er sich berbarrikad Endlig ließ der Beri Leute auf die isoliert Reiter tommen und e einigen Soldaten das

[ Die Linkshändigkeit in Europa und Afrika.] Eine sonderbare Gesellschaft, die sich in England zur Förderung des gleichmäßigen Gebrauchs beider Hände beim Menschen ge bildet hat, scheint wenigstens manche interessante Forschungen an die Deffentlichkeit zu ziehen. Auf der letzten Versamm lung des Vereins sprach Fräulein Werner über den Gebrauch der rechten und linken Hand bei gewissen afrikanischen Völ fern. Obgleich dieser Frage bisher nur wenig Aufmerksam feit zugewandt worden ist, läßt sich im allgemeinen sagen, daß auch von den afrikanischen Völkern die rechte Hand vor zugsweise zu solchen Verrichtungen benutzt wird, die lediglich oder in der Hauptsache nur eine Hand erfordern. Immerhin liegen Anzeichen dafür vor, daß die Verhältniszahl der links händigen Leute in Innerafrika größer ist als in Europa. Besonders beachtenswert ist eine Untersuchung dieses Gegen irandes durch die Sprachforschung. Die Ausdrücke, die in den verschiedenen Dialekten der Bantuneger bez. für die rechte und linfe Hand gebraucht werden, beweisen mittelbar, daß im all gemeinen der rechten Hand ein Vorzug gegeben wird. Die Bantuleute nennen nämlich ihre rechte Hand die essende" oder auch die Wurfhand", zuweilen auch die große" oder die männliche" Hand. Im Gegensatz dazu wird die link hier und da als weibliche" Hand bezeichnet. Andererseit weist das Studium gewisser Sprachen aus Innerafrika darauf hin, daß bei den betreffenden Volksstämmen dieses Gebietes ein ähnlicher Rangunterschied unter den Händen nicht gezogen und entweder beide Hände gleichmäßig oder sogar die link mcr gebraucht wird.

* Tas nene Automobil des Kaisers,] das gelegentli des jüngsten Kaiserbesuches in Homburg v. d. H. zum ersten Male in Benutzung genommen wurde, ist in derselben helle Elfenbeinfarbe lackiert, wie der kaiserliche Hofsonderzug; weist auch dieselben blauen Ränder auf. Mit einer Erfen nungsnummer ist der Motorwagen nicht versehen, dagegen ist an der Stelle, wo sonst die Nummer zu sein pflegt, die fönigliche Prone angebracht. Das Führerpersonal tra braune Livree; Jackenkragen und Müße sind mit breite goldener Adlertresse besetzt. Der eine, auf der rechten Seite dez Führersitzes befindliche Fahrer, trägt auf dem rechten Nermel seiner Jacke eine doppelte goldene Adlertresse. Die Mühe mit der Adlertresse wird von dem Führerpersonal m dann getragen, wenn der Kaiser sich im Wagen befindet, be anderen Fahrten trägt das Personal die Müze ohne Tressen

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der getötet wurde, eh zu richten vermochte.

[ Die verkannte Mode.] Zu einem heiteren Vorgang gab dieser Tage in einem Kölner Hutgeschäft die neue Hut mode Anlaß. Ein Bäuerlein kaufte sich dort einen Stroh hut. Bei der Auswahl wurden ihm die neuesten Fassons vorgelegt, für welche es jedoch nicht sehr schwärmte, und die es jedesmal mit einem" Hot mag ich nit" zurückwies. Schließlich wurden dem bereits unwillig gewordenen Käufer einige neueste Fassons ganz besonders empfohlen. Da war nun der Zeitpunkt gekommen, den er für aeeianet hielt sai.

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