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em Herzen Luft zu machen. Selbstbewußt und wenig reundlich sagt er: Meent ehr, ehr könnt mer Uehr ahle Böt, do sinn jo ald Blötschen drenanhange? Ich well cine Hot, ald geknutsch es." Jetzt wurde dem biederen Bandmanne ein altes Fasson, welches entgegen der neuesten Dode nicht eingedrückt war, vorgelegt und von ihm sofort jefauft. Mit der größten Befriedigung zog er ab mit der Bemerkung: Dem die geblötschte Höt loß 30 wäde, möt ehr Lech doch enen dommere Boor ussöche!"

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A[ Der Tunnel zwischen Europa und Afrika] macht wie­ber von sich reden. Vor etwa zwei Jahren veröffentlichte der Ingenieur Berlier, der Schöpfer der Pariser Stadtbahn, inen Plan, die Straße von Gibraltar zum Zweck einer Eisenbahnverbindung zwischen dem europäischen und dem frikanischen Festland zu untertunneln. Jetzt ist sogar ein Ausschuß gebildet worden, der die Ausführung des Projekts in die Wege leiten soll. Vermutlich hält Berlier die Ge­legenheit, seinen Plan zu betreiben, jezt nach Abschluß des nglisch- französischen Abkommens über Marokko für beson­bers günstig. Die spanische Regierung hat sich bereits für as Projekt erklärt, was freilich weniger wunderbar ist, als Denn sie sich auch für die Deckung eines erheblichen Teils der Baukosten verpflichtet hätte. Der Nachweis, daß der Tunnel u einem Preise gebaut werden kann, der eine Rentierung es Unternehmens gestatten würde, ist noch nicht erbracht vorden.

[ Die weiße Fahne.] Die Japanerfreundlichkeit der Engländer wird von den japanischen Blättern mit Zinsen rwidert. Die Zeitungen in Tokio wimmeln von Kompli nenten an die Briten, deren Edelmut sie in einer dem japa ischen Volkstum angepaßten Weise jetzt in folgender rühr. amer Geschichte ins helle Licht zu setzen suchen: Bei der Ab. ahrt eines Truppentransportes standen zwei Engländer mit iner Dame am Bahnhof in Tokio und riefen lebhaft Banzai!" mit. Als der Zug sich in Bewegung setzte, be. festigte einer der Gentlemen sein Taschentuch an seinem Spa. ierſtocke und winkte hinter den abziehenden Kriegern her. Da trat ein japanischer Jüngling auf die Fremden zu und agte: Tun Sie doch das Taschentuch fort; es gehört sich icht, japanische Truppen mit einer weißen Fahne zu rüßen!" Der Engländer nahm sein Taschenmesser, schnitt ich in den Finger und ließ das Blut auf das Taschentuch aufen. Dann schwenkte er das Tuch von neuem in der Luft, ndem er erklärte: So! Jetzt ist es feine weiße Fahne nehr!" und schrie weiter tüchtig: Banzai!" Der junge Ja­paner war ganz still geworden, und die Menge blickte mit anverhohlener Bewunderung auf den Fremden. Glück­liche Reporter, die ihrem Publikum solche Mären auftischen bürfen!

zu der Schreckenstat eines wahnsinnigen Karabiniere in Bordighera werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: Ehe man den Wahnsinnigen, einen Sizilianer namens Maida, der schon vier Personen erschossen hatte, unschädlich machen fonnte, verwundete er noch drei Bersaglieri schwer. Er handhabte den Karabiner vom Fenster der Kasernenstube, in der er sich verbarrikadiert hatte, mit großer Meisterschaft. Endlich ließ der Bersaglierioberst, der den Angriff seiner Leute auf die isolierte Kaserne persönlich dirigierte, eine Leiter kommen und erkletterte mit einem Sergeanten und einigen Soldaten das Dach der Kaserne, das sie mit Be­troleum übergossen und in Brand steckten. Durch die so ent­Handene Deffnung schossen dann alle auf den Untenstehenden, der getötet wurde, ehe er die mörderische Waffe nach oben zu richten vermochte.

Lokales.

24. Junt 1904.

** Der Großherzog hat zum 24. Juni den Wirklichen Geheimerat, ordentlichen Honorarprofessor an der Universität Göttingen Dr. Gottlieb Planck, der sich um die Entstehung des Deutschen Reiches, troßdem er Hannoveraner ist, und um das B. G.-B. hoch verdient gemacht hat, und heute seinen 80. Geburtstag feiert, das Komturkreuz I. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen verliehen. Bland ist seit 1874, also ungefähr seit dem Beginn seiner Tätigkeit für das Bürgerliche Gesetz buch, vollständig erblindet.

* Die zu Uebungen eingezogenen Landwehrleute und Reservisten sind, woran erinnert sei, für die Zeit ihrer U- bungen bei der Truppe von der Zahlung der Staats­einkommen- und Gewerbesteuer befreit. Diese Befreiung wird gewährt für die vollen Monate, in die die Uebung entfiel und nur auf Antrag, der unter Beifügung des Militär­passes nach der Uebung bei der Gemeindebehörde einzureichen ist. Die Beträge werden bei der nächstfälligen Steuerquote gutgerechnet.

M. Die bei den nächsten Sonntag zu Gießen statt findenden Rad- und Motorfahren zur Verteilung kommenden Preise sind seit heute bei der Firma Fleisch mann, Kreuzplatz, zur Ausstellung gelangt. Die wunder­vollen Preise erregen das Aufsehen aller Passanten, haben doch daraufhin noch verschiedene Herren aus Gießen ihre Meldung zum Motorfahren abgegeben; außer den bereits gestern angedeuteten verschiedenen Meisterfahrern haben noch gemeldet: Das beste deutsche Amateur- Tandempaar die Gebr. Hausen in Kopenhagen. Wir wollen nicht verfehlen, an dieser Stelle auf einen Besuch der Rennen aufmerksam zu machen und einen solchen zu empfehlen. Näheres im Inseraten­teil der morgigen Ausgabe d. Bl.

> Eine überaus rege Bautätigkeit herrscht gegenwärtig in Gießen. An erster Stelle stehen die staatlichen Neubauten der Universitätskliniken. Die seit Jahren geplanten Ohren-, Augen- und chirurg

ischen Aliniten sind seit 8 Tagen in Angriff genommen, während die voriges Jahr begonnenen veterinär­medizinischen Kliniten im inneren Ausbau begriffen find.

Die neue Universitäts- Bibliothek in der Stephanstraße geht ihrer Vollendung entgegen, und im botanischen Garten wurde ein großes Ueberwinterungs­gebäude dieser Tage fertig gestellt. Obige Bauten wurden vor einigen Tagen von Regierungsvertretern aus Darmstadt besichtigt, ebenso der von der Stadt vorgesehene Bauplatz für die Provinzial Irrenanstalt an der Licherstraße und der oberhessischen Bahnstrecke. Wie man hört, soll mit

der& bauung baldigst begonnen werder. Von städtischen Bauten wurde dieser Tage die Klärbeckenanlagen für die Kanalisation in Angriff genommen. An der Karalisation selbst wird in allen Teilen der Stadt sehr eifrig gearbeitet. Die Erbauung der Töchterschule steht bevor, der Umbau des alten Schlosses wird bis Herbst vollendet sein und auf dem Friedhof ist der Bau eines israelitischen Kulthauses beschlossen. Zu diesen zahlreichen Bauten kommt noch der Neubau der katholischen Kirche, die jetzt im Innern ausgebaut wird. Der Umbau des Bahnhofsgebäudes ist voraussichtlich Herbst 1905 beendet. Der stattliche Neubau der Engelapotheke auf dem Marktplatz soll im September bezogen werden. In wenigen Jahren wird unsere Stadt um eine Anzahl impo­santer Gebäude reicher sein.

Feuer. Gestern Abend gegen 7 Uhr brach in dem Lumpenmagazin der Firma Hermann Heß in der Ederstraße in Gießen Feuer ous Trogdem die hiesigen Feuerwehren alsbald an der Brandstelle erschienen, fonnte das Feuer nicht gelöscht werden. Die Feuerwehr war die ganze Nacht sowie am heutigen Vormittage am Blaze, ohne das Feuer ersticken zu können. Das Feuer war durch fleine Jungen an einem unverschlossenen Fenster angelegt worden.

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** Durchgebrannt ist gestern Nachmittag in der Grünbergerstraße in Gießen das Pferd eines Bäckermeisters. Der Kutscher, der an der Molkestraße anscheinend abzu­springen versuchte, stürzte vom Wagen und zog sich eine startblutende Wunde an der Stirn zu. Tas Pferd wurde in der Nähe des Ludwigsplatzes zum Stehen gebracht. Glücklicherweise haben Pferd und Wagen feinen Schaden gelitten.

** Ein Kursus für Stotterer vom Sprach­Lehrinstitut Direktor E. Schmeling aus Köln wird z. 3t. in Gießen, Nordanlage 9 abgehalten. Jeden an diesem Uebel Leidenden ist die leicht faßliche und vielfach empfohlene Methode, durch die bereits viele Erfolge erzielt sind, wärm­stens zu empfehlen.

§ Ein Rosendieb wurde in der vergangenen Nacht von einer Schußmannspatrouille aufgegriffen. Derselbe hatte in einem an der Nordanlage zu Gießen gelegenen Garten einen Strauß Rosen entwendet.

]: Aufdringliche Person. In der Nacht auf Donnerstag fand ein Bewohner der Landmannstraße in Gießen eine ärmlich gekleidete Frauensperson, auf einem Holzklog hinter seinem Hause sißend, vor. Auf die Frage, was sie wolle, erklärte sie, daß sie bei Nachbarsleuten zu Besuch meile, dieselben aber die Haustüre verschlossen hätten. Als nun der Nachbar geweckt wurde, stellte es sich heraus, daß ihm die Frauensperson vollständig fremd war. Da dieselbe sich nicht bewegen ließ, das Haus zu verlassen, mußte sie mit Gewalt auf die Straße gesetzt werden. Am anderen Morgen wurde sie dabei ertappt, wie sie an einem Hoftor der Landmannstraße ein Säckchen mit Brötchen stahl und damit das Weite suchte. Die Beute wurde ihr aber sofort wieder abgenommen.

*** Das 40. Jahresfest des hessischen Landes­vereins für Innere Mission findet voraussichtlich am 18. und 19. September d. J. in Darmstadt statt.

* Die Zahl der evangelischen Theologen des Großherzogtums, die in den letzten Jahren das Schuleramen beflanden haben, reicht nicht aus, um die vakanten Stellen zu besetzen. Das Oberkonsistorium ist deshalb genötigt ge­wesen, in verschiedenen Fällen Pfarrstellen nichthessischen Theologen zu übertragen.

Klein- Linden, 23. Juni.( Unglücksfall.) Das vierjährige Töchterchen des hiesigen Holzhändlers Jung war im Hause seiner Tante und befand sich gerade in der Küche, als ein älteres Mädchen in der Mittagezeit im Herd das Feuer anzündete. Durch einen entstandenen Luftzug schlug die Flamme aus dem geöffneten Türchen der Feuerstelle und traf unglücklicherweise das Kind. Auf sein lautes Schreien eilten Leute herbei, die dem Kinde die brennenden Kleider vom Leibe rissen. Das durch Brandwunden, namentlich an Kopf, Hals und Rücken, schwer verletzte Kind wurde alsbald in die Klinik verbracht.

+ Rodheim a. d. B., 24. Juni. In unserem Ort regt sich's schon allerwegen, um die nächsten Sonntag hier stattfindende Fahnen weihe des Männerturnvereins auch durch Schmücken und Flaggen der Häuser zu einer be­sonders örtlich- allgemeineren Feier zu gestalten, den aus­wärtigen Gästen aber auch zu zeigen, daß in vielen Kreisen des Orts der Männerturnverein treue Freunde und An­hänger hat. Es kommen Turner von Gießen, Lollar, Laung bach, Krofdorf, Heuchelheim etc. und besonders zu erwähnen ist auch das Erscheinen des Kriegervereins von Crumbach. Unseren Einwohnern wird es darum mit besonderer Freude nachgesagt werden, wenn sie den Gäften ein recht herzliches Willkommen bereiten.- Die neue Fahne ist, soweit uns bekannt, recht nett in ihrer Ausführung und soll nun auch, hoffentlich bei gutem Wetter und fröhlicher Festesstimmung, übergeben werden.

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Hungen. Die Lehrer Redel'sche Imkerei ist am vorigen Freitag total niedergebrannt, wobei 16 wertvolle Bienenvölfer und viel Honig verbrannten. Mit Mühe konnten einige außerhalb steh nde Schwärme gerettet werden. Entstehung des Feuers ist nicht bekannt, der Geschädigte nicht versichert.

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*** Sungen. Hier findet Sonntag, den 26. Juni, nachmittags 22 Uhr, im großen Saale des Gasthauses Zur Traube" eine Landes Versammlung des Bundes der Landwirte Abteilung Hessen statt. Als Redner sind vorgemerkt: Der Vorsitzende des Bundes der Landwirte Herr Gutsbesitzer Dr. Roesicke- Görsdorf, der stellvertretende Vorsitzende des Bundes Herr C. Lucke= Batershausen und Herr Generalmajor z. D. von Kloeden­

Wiesbaden.

× Usingen, 23. Juni. Der Telegraphenarbeiter Emil Nickel, der am Sonntag durch den Automobilrennwagen des Belgiers Hautvast in Graevenwiesbach überfahren isi seinen Verlegungen erlegen.

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Usingen, 22. Juni. Im ,, Taunusboten" lesen wir folgende hübsche Gordon- Bennett- Wize. Im Volksmunde wurde schon lange das Rennen geläufiger: Kordel­Bännel- Rennen" genannt. Als am Donnerstag die Luisenstraße in Homburg von Automobilfahrzeugen aller Art sehr belebt war, fragte ein Ueberhöchster Bäuerlein eiren Kollegen, mit dem er zu dem Schauspiele hergereist: Wozu habbe dann die Wage all noch so en große Ring hinne ffgebunne?"- worauf der andere antwortete: Na du dumm Dos, daß se sich rette fönne, wenne se ins Wasser falle; des is doch e Schwimmgürtel!"

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+ Wohnbach, 21. Juni. Der Bullenwärter Stephan wurde von einem bösartigen Fasselochsen so schwer verletzt, daß er om nächsten Tage starb. Er war verheiratet und hinterläßt Familie, die nun auf Grund des§ 833 des bürgerlichen Ges zbuches an die Gemeinde als Tierhalterin Entschädigungsansprüche geltend macht.

= Vilbel. In unserer Nachbargemeinde Groß- Karben wurde eine Landwirtschaftliche Bezugs- und Absagenossen­schaft, e. G. m. u. H." gegründet.

*** Mainz, 23 Juni. Gegen den flüchtigen Wein­großhändler Friß Haas, Inhaber der Weingroßhandlung Frit Sacs& Co. wurde ein Steckbrief erlassen, da sich herrausgestellt hat, daß er sich betrügerische Manipulationen hat zu Schulden tommen lassen.

Höchst a. M., 23. Juni Ueber die Zuckerfabrik Maingau in Hattersheim wurde am 21. auf ihren Antrag vom hiesigen Amtsgericht der Konturs verhängt.

Kassel, 23. Juni. Die faiserliche Familie wird voraussichtlich am 26. Juli auf Wilhelmshöhe eintreffen. + Kassel, 23. Juni. Die Sprengung der hiesigen Festungemauern hat begonnen.

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Pferdemusterungen

finden in den nächsten Tagen statt: Montag, den 27. Juni, nachmittags 22 Uhr, zu Homberg, in der Nähe des Bahn­hofs, für die Pferde aus den Orten Homberg, Wälders­Häuser Hof, Gontershausen, Haarhausen, Niederofleiden und Oberofleiden. Dienstag, den 28. Juni, vormittags um 93/4 Uhr, zu Nieder- Gemünden, in der Nähe des Bahnhofs, für die Pferde aus den Orten Nieder- Gemünden, Burg­Gemünden, Ehringshausen mit Oberndorf, Otterbach und Rülfenrod. Donnerstag, den 30. Juni, nachmittags

2 Uhr 50 Minuten, zu Station Mücke, für die Pferde aus den Orten Flensungen, Ilsdorf, Lehnheim, Merlau und Kirschgarten. Kirschgarten. Donnerstag, den 30. Juni, nachmittags 312 Uhr, zu Nieder- Ohmen, am Ausgang nach Station Mücke, für ie Pferde aus den Orten Nieder- Dhmen und Elpenrod. Donnerstag, den 30. Juni, nachmittags 5 Uhr, zu Ruppertenrod, am Ausgang nach Flensungen, für die Pferde aus den Orten Ruppertenrod, Ober- Ohmen und Wettsaasen. Freitag, den 1. Juli, vormittags 83 Uhr, zu Groß- Felda, für die Pferde aus den Orten Groß- Felda mit Klein- Felda und Schellnhausen, Kestrich, Bellbach, Ermenrod, Hainbach und Windhausen.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

4. Sonntag, nach Trinitatis, den 26. Juni. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Bugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten der Matthäus­gemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde.

Pfarrer Schwabe.

In der Johanneskirche. Vormittage 8 Uhr: Siehe Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Möller von der deutschen Seemannsmission in London.

Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die Lutasgemeinde. Pfarrer Euler. Besondere Kollekte für die Seemanns­mission.

Sonntag, abends 8 Uhr: Vortrag des Pfarrers Möller von der deutschen Seemansmission in London, im Kon­firmandensaal der Johanneskirche.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 25. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 26. Juni. 5. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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Die zweite heil. Messe. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Sabbath feier am 25. Juni 1904. Freitag Abend: 8.00 Uhr. Samstag vormittags: 8.00 Uhr. Nachmittags 4 Uhr.

Sabbathausgang 9.40 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 8.00 Uhr.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 25. Juni. Zurächst noch heiter, später wolkig und vielenorts Regenfälle mit Gewitter, schwül und wärmer, dann etwas fühler. Aussicht auf Gewitterregen.

Näheres durch die Gießener Wetterfarte.

Verantwortlich: für den volitischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein Gießen; für den lokalen Tell Karl Klose, Grünberg.