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Dabei hob sich Friz Nordens breite Brust in starken, tiefen Atemzügen, und während er verbindlich zuhörte, jetzt lächelnd eine Ansicht berichtigte, nun wieder artig beipflich tete, spähte sein Blick unausgesetzt unter den blauen Gläsern hervor, und es flang fast wie ein Seufzer der Erlösung, als Hellmut das Gespräch beendete und sich erbot, die neuen Freunde in ihre Wohnung zu führen. Ein paar höfliche Abschiedsworte hier wie dort, und der Sohn des Hauses zeigte den Neuangekommenen ihren zukünftigen Wohnsitz im Mittelbau des weitläufigen Hauses. Jedes der Ge­schwister fand zwei zweckmäßig und hübsch ausgestattete Zimmer für sich, außerdem war noch ein gemeinsamer großer und luftiger Salon, sowie ein kleines Vorzimmer vor handen, in welchem sich ein japanischer Diener und eine junge Japanerin aufhielten, zum speziellen Dienst der An­kömmlinge beſtimmt, beide der englischen Sprache einiger maßen mächtig und zur größeren Bequemlichkeit auch mit den englischen Namen Tommy und Nell versehen.

Glauben Sie diesem glattzüngigen Halunken keine ein­zige von all den Ergebenheitslügen, die er jetzt über Sie ausschüttet," bemerkte Hellmut lachend, in deutscher Sprache, als Tommy unterwürfig seines neuen Herrn Hände füßte, sich bis zur Erde neigte und eine ganze Blumenlese guter Wünsche und treuherziger Versprechungen vom Stapel ließ, ich bin leider gezwungen, Ihnen sofort eine Warnung bezüglich des japanischen Volkscharakters zugehen zu lassen, denn ich erachte es als meine Schuldigkeit, Fremde, die noch dazu meine Hausgenossen, hoffentlich meine guten Freunde werden sollen, vor Schaden und Enttäuschungen nach besten Kräften zu bewahren. Ganz ausbleiben kann das doch immer nicht! So bitte ich Sie denn inständigst, Ihr Eigentum unausgesezt unter Schloß und Riegel zu hal­fen, nie einer noch so kräftig vorgebrachten Versicherung oder Beschwörung Glauben zu schenken, sondern unter allen Umständen stets selbst den Sachverhalt zu prüfen und nur Ihren eigenen Augen und Ohren, niemals aber denen Ihrer Diener zu trauen, nicht in Erstaunen zu geraten, wenn Ihre striktesten, deutlichsten Befehle unausgeführt, Ihre strengen Ermahnungen unbeachtet bleiben, sondern in sol­chem Fall einfach sofortige Entlassung anzufündigen, und endlich nie den Versuch zu machen, den Japanern gegen= über mit einem Begriff zu operieren, den wir bei uns in Europa Chrgefühl nennen, da Sie nur auf die äußerste Verständnislosigkeit im besten Fall,- im andern auf die Gefahr, sich lächerlich zu machen, stoßen würden! Ich spräche nicht so zu Ihnen, hätte ich nicht so schrecklich viel Lehrgeld zahlen müssen,- ja, eigentlich, genau genommen, zahle ich das noch täglich, da es mir, einem geborenen Sanguinifer, unglaublich schwer fällt, fortwährend erziehend zu wirken und selber das zu befolgen, was ich anderen so eifrig anempfehle! Sie werden fragen, warum wir uns feine englischen Dienstleute halten! Erstens gibt es nicht übermäßig viele gute englische Bediente in Yokohama, die meisten suchen möglichst rasch etwas zu ersparen und machen dann, daß sie wieder fortkommen, vielen bekommt auch das Klima nicht, und dann zweitens: der japanische Dienst­bote kann so viel, er kann sogar besseres leisten als der englische, wenn er nämlich will! Die Leute besitzen un­glaublich viel Geschicklichkeit, Nachahmungstalent, Intelli­genz, aber sie wenden all das ganz nach Willkür, nach ihrer augenblicklichen Laune, an, und keine logischen Vorstellungen, Bitten, Drohungen und Strafen wirken auf sie ein! Sie, gnädiges Fräulein, werden es mit Nell leichter haben; die Japanerinnen sind nicht nur anstellig und liebenswürdig, sie sind auch anhänglicher als die Männer, nur freilich Wahrheit und Ehrlichkeit dürfen Sie auch hier nicht suchen! Sie lügen und stehlen alle, mit dem einzigen Unter­schied, daß manche es im großen, andere im kleinen betreiben, einige es aus Prinzip, andere aus Malice tun, jene eine tomische Naivität im Eingestehen solcher Dinge, diese eine bedenkliche Fertigkeit im Ableugnen derselben besigen!"

Man war indessen in die für Hilda bestimmten Zimmer gelangt, und sie stieß einen Ruf freudigen Erstaunens aus beim Anblick der überaus lichten, freundlichen Ausstattung dieser Räume und der reizenden Aussicht, welche dieselben durch die tiefgehenden, breiten Fenster auf den im vollen Sonnenglanz daliegenden Garten mit seinen immergrünen Eichen, schlanken Palmen und dunklen, feingefiederten

auch

Zedern boten. Hellmut, dem diese Zimmer bis dahin immer sehr gut gefallen hatten, dachte er jetzt für sich, daß sie für eine so schöne Einwohnerin doch lange nicht gut genug wären, und er überlegte ernstlich, was er zu ihrer Aus­schmückung in unauffälliger Weise tun könne.

Hier," sagte er, und hob ein zierlich lackiertes Tisch­chen, sowie ein vaar leichte Stühle von der Stelle, hier kann zunächst Ihr Pianino stehen, was meinen Sie, gnädiges Fräulein?"

Ohne Zweifel! Ich habe da das beste Licht und brauche nicht gegen die Wand zu singen."

" Das eben habe ich auch bedacht! Vergessen Sie aber ja nicht, jedesmal, wenn Sie musiziert haben, den Schlüssel abzuziehen und wegzustecken, Tommy und Nell könnten sich versucht fühlen, ihrerseits auch Studien vorzunehmen. Habe ich doch meinen Hot- sumi einstmals dabei betroffen, wie er mein Pianoforte mit den beiden Fäusten bearbeitete, da die Finger ihm offenbar zu wenig Effekt machten. Nun aber ziehe ich mich zurück, hier ist die Glocke für Ihre Diener­schaft! Auf Wiedersehen, sobald es Ihnen beliebt! Mein Vater, sowie ich, stehen für heute und morgen, Sonntag, ganz zu Ihrer Disposition!"

Hellmut grüßte freundlich mit Augen und Hand und verließ die Geschwister. Es trat eine kurze Pause ein. Walter Ermshagen sah nach der Tür, durch welche der junge Norden gegangen war, und sagte endlich: Nirn,

ich finde, Hendrichs hat uns von seinem Lieb­ling nicht zu viel vorgeschwärmt. Das ist in der Tat ein ungewöhnlich reizender Mensch! Girl, findest du das nicht auch?" Hilda lächelte gedankenvoll vor sich hin. Ja, langsam.

ungewöhnlich reizend!" wiederholte sie

Indessen war Norden senior, nachdem die drei andern ihn kaum verlassen hatten, mit haſtigen Schritten in sein Arbeitszimmer gegangen, um daselbst sofort vor den in die Mittelwand eingelassenen großen Spiegel, der einen Teil der üppigen Tropenlandschaft von draußen ins Zimmer verlegte, zu treten, die Brille abzunehmen und seine Gesichts­züge einer genauen Musterung zu unterwerfen.

( Fortsetzung folgt.),

Die ruhige Wohnung.

Humoreske von Leopold Guttzeit.

( Nachdruck verboten.))

Doktor Frizz Stillermann, ein junger Gymnasiallehrer, war aus dem westpreußischen Städtchen, in dem er zuletzt gewirkt hatte, nach der Hauptstadt verzogen, wo er den frei gewordenen Posten eines Oberlehrers an dem Kant- Real­gymnasium erhalten hatte. Fritz arbeitete an einer auf sieben Bände berechneten Geschichte der alten Deutschen von den Cimbern und Teutonen bis zur Völkerwanderung", und hoffte, in den Berliner Bibliotheken das Studien­material zu finden, das er in dem westpreußischen Städt­chen vermißt hatte.

Fritz war ein herzensguter Mensch, der mit seiner Gattin und seinem Töchterchen in glücklichster Ehe lebte. Das Paar hatte eine zwei Treppen hoch belegene Wohnung in der Großbeerenstraße gemietet. Die Wohnung, aus drei Stuben, Küche und Zubehör bestehend, war recht freund­lich, gut im Stande und bot eine gefällige Aussicht nach der Straße, feine üble nach dem sauber gehaltenen Hof mit hübschen Anlagen. Auch die Leute im Hause, soweit Stillermanns mit ihnen in Berührung famen, waren sehr nett, der Wirt jovial und tolerant, der Portier höflich und nicht auf Trinkgelder verpicht. So ließ sich alles gut an. Nur verschiedene störende Geräusche machten sich überall in der Wohnung bemerkbar. Saß Fritz vorn in seinem Ar­beitszimmer, das zugleich als Salon diente, über seinen alten Deutschen, so wurden seine Gedanken durch anhal­tendes Klaviergepauke über seinem Haupte zerstört. Begab er sich ins anstoßende Wohnzimmer, so wurde er durch das Poltern und Schnurren einer über ihm arbeitenden Nähmaschine aufgescheucht. Dies alles machte ihn allmäh­lich mißmutig, Essen und Trinken wollten nicht recht schmecken, sein ehedem so gesunder Schlaf wurde unruhig,

er, der früher nicht gewußt hatte, was Nerven sind, wurde nervös. Frau Grete sah bekümmert die mit ihrem Manne vorgehende Veränderung und sann auf Abhilfe. Eines Tages kam sie zu einem Entschluß, sie ging zu dem Haus wirt hinab und klagte ihm ihre Not. Der joviale alte Herr lachte:" Ja, liebe Frau Doktor, das ist nun einmal so in Berlin, da wird nichts zu machen sein. Ich kann den Leuten, die über Ihnen wohnen, das Klavierspielen und die Nähmaschine nicht verbieten."

Verstimmt schlich Frau Doktor Stillermann zu ihrem Gatten zurück. Es bleibt nur eins übrig," meinte sie, ,, wir müssen ziehen." Als neun Monate vergangen waren Stillermanns hatten einen Jahreskontrakt gemacht schickte der Herr Doktor dem Hauswirt einen eingeschrie­benen Brief mit der Kündigung.

Wenige Tage nach dem Quartalswechsel machte sich Frau Grete auf die Suche nach einer neuen, ruhigen Wohnung. Diesmal fangen wir es flüger an," sagte ſie ſiegesbewußt zu ihrem Gatten, und als dieser sie fragend ansah, fuhr sie fort: Wir mieten eine Wohnung im vierten Stock, da haben wir keine Menschenseele über uns und keinen Lärm zu fürchten." Richtig, richtig!" gab Frizz freudig zurück, daß ich auch daran nicht gedacht habe." Nach wochen langen Bemühungen Frau Gretes wurde denn auch die ge­wünschte Wohnung gefunden. Wirklich verlief der erste Tag ungestört, fein Klaviergepauke, keine Nähmaschine, so daß sich die Eheleute abends beglückwünschten und Fritz in der Vorstellung schwelgte, daß seine Geschichte der alten Deut­schen nun rasch fortschreiten würde. Um zehn gingen beide zu Bett und waren bald eingeschlafen. Plötzlich es mochten mehrere Stunden vergangen sein wachte Frizz auf. Ein merkwürdiges Geräusch machte sich vernehmbar. Vald klang es flagend, seufzend, bald knarrend, rasselnd. Bald schien es von oben zu kommen, bald von der Seite. Allerlei wirre Gedanken an Geisterspuk schossen Friz Stiller­mann durch den Kopf, doch lächelnd wies er sie wieder ab. Endlich weckte er seine Frau. Hörst du nichts?" Frau Grete richtete sich im Bette auf und horchte gespannt. Eine Wetterfahne!" entschied ſie dann. Nach ſtundenlangem, ärgerlichen Wachen schlief das Ehepaar wieder ein, doch früher als gewöhnlich wurde Doktor Stillermann dem süßen Schlummer abermals entrissen. Mit dröhnenden Schritten gingen einige Menschen über seinem Kopfe auf dem Boden hin und her, schwere Gegenstände, wie Kisten und Kästen, wurden gerückt, aufgehoben und wieder fallen gelassen. Eine schöne Bescherung," seufzte Friz, als das Chepaar beim Morgenkaffee saß. Vielleicht wird die nächste Nacht besser," tröstete die Gattin. Aber es wurde im Gegenteil noch schlimmer. Es mochte etwa vier Uhr morgens sein, als Fritz durch ein eigentümliches Klopfen und Hämmern geweckt wurde. Diesmal war kein Zweifel möglich, es tam aus der Wohnung im Nachbarhause nebenan. Das verwünschte Klopfen und Hämmern, Scharren und Stoßen klang wie der Lärm einer Schlosser werkstatt. Der Spektakel dauerte über eine Stunde, dann ward es still. Frizz kam auf den Gedanken, daß daneben eine Falschmünzerbande ihr Wesen triebe. Am fünften Tage ging er zu dem Vizewirt Kulicke, der im Parterre einer Viktualienhandlung vorstand, um mit ihm über alles, was er auf dem Herzen hatte, zu sprechen. Er begann mit der Wetterfahne" und dem Spektakel auf dem Boden. Der Vizewirt, ein Herr von etwas derben Umgangsformen, glozie den Oberlehrer mit wenig verbindlichen Mienen an: " Wat, eene Wetterfahne? Jiebt's ja gar nicht. Det Ding uf dem Dache, das Sie meeren, is so' ne Maschinerie über'n Schornsteen, uf daß die Sonne den Rauch nich runter drückt. Wird wohl kaput sind und deshalb knarrt er. Und der Lärm auf dem Boden?"" Det macht der Trödler­fritz von über'm Flur. Der hat da oben sein altes Gerümpel untergebracht." Nun rückte Frizz mit dem Hauptpunkt seines Beschwerdeprogramms, den Falschmünzern, heraus, aber da kam er schön an." Wat, Falschmünzer? Na, Männecken, Sie sind woll nich von hier!" Indigniert schritt Doktor Stillermann hinaus und über den Flur zu dem Laden des Trödelfriß". Der aber ließ ihn gar nicht ein, sondern fertigte ihn in der halb geöffneten Türe ab. Ob man nicht wenigstens die Arbeit auf dem Boden um einige Stunden verschieben möchte, fragte Doktor Stillermann sehr höflich.

Nanu, das fehlte auch noch," lautete die Antwort des Trödelfriz. Werd' mich gerad' nach Ihnen richten.

Halte ich, wie ich will." Und damit flog die Tür krachend zu. Fritz war empört, beruhigte sich aber schnell wieder, da er sich sagte, daß er von diesem ungebildeten Menschen nichts besseres verlangen könne. Aber die Sache mit den Falschinünzern mußte er weiter verfolgen, und beschloß, zu­nächst im Nachbarhause zu rekognoszieren.

Vorsichtig stieg er die wenigen Stufen zu dem Kohlen­keller hinab, aus dem seine Gattin ihr Heiz- und Brenn­material bezog. In dem dunklen Raum befand sich nur die Frau des Kohlenmannes. Ihr erzählte Frizz Stiller­mann seine Erlebnisse, wobei er auch nicht mit seinen Ver­mutungen, bezüglich der Falschmünzerbande, hinter dem Berge hielt. Die Frau wiegte ungläubig den dicken Kopf.

nee, das ist wohl nicht möglich.... I nee." Im Ernst, liebe Frau," beteuerte Friz. In diesem Augenblick kami der Kohlenmann hinzu, dem seine Frau berichtete, worum es sich handelte. Der Mann verzog sein Gesicht zu einem breiten Grinsen, dann wurde er verlegen und kraute sich hinter dem Ohr. Ja, wissen Sie, lieber Herr, das werd' ich wohl selber sein. Ich bearbeite und verstaue nämlich des Morgens um die Zeit meine Kohlen für den folgenden Tag." Enttäuscht, aber doch froh, daß er nicht die Polizei alarmiert und sich nicht noch ärger blamiert hatte, entfernte sich Frik. Das Ende vom Liede war, daß nach einem halben Jahre Stillermanns hatten glücklicherweise nicht länger Kontrakt-- wieder gezogen wurde.

Dann ging's aufs neue auf die Suche. Sie war von dem schönsten Erfolge gekrönt, denn das betreffende Haus war faum glaublich, aber wahr von lauter kinder­losen Ehepaaren bewohnt, ein Klavier war ein unbekanntes Möbel, Gesellschaften gab kein Mensch.

Hier nun bezog unser vielgeprüfter Oberlehrer mit ſeiner Familie eine niedliche Wohnung im ersten Stock. Wahrlich, die Ruhe, die in dem Hause herrschte, war muster­haft. Aber o weh! Die Elektrische" fuhr am Hause vor­über und die Züge der Wannsee- und der Potsdamer Bahn verkehrten in nächster Nähe. Natürlich wurde nach einem halben Jahre wieder gezogen.

Sie müssen nach einem Vorort hinaus," hatte zu unserem bedauernswerten Helden ein Bekannter gesagt. Der Bekannte war auch so freundlich, dem Oberlehrer eine, wie er sagte, in jeder Beziehung unübertrefflich günstig be­schaffene Wohnung zu vermitteln.

Es ist erreicht!" rief Fritz Stillermann selig, als er einzog. Aber noch war das Maß des Leidens nicht voll. Fritz schlief in der ersten Nacht so gut, wie lange nicht, aber des Morgens, so zwischen drei und vier Uhr, fuhr er mit einem jähen Ruck in die Höhe! Kickerici! Kickerici! Kickericki!" erscholl es von irgendwo in der Nähe und immer lauter, immer durchdringender, immer vielstimmiger. Fritz ächzte und griff sich krampshaft in die Hare. Aber er wollte der Sache auf den Grund gehen. Notdürftig gekleidet lief er auf den Hof hinaus. Ja, da war nichts zu sehen. Er kletterte auf einen Handwagen und sah über den Zaun in den Nebenhof und was er da sah, machte sein Blut beinahe erstarren. Auf der großen, weiten Fläche wimmelte es von Hühnern und Hähnen, Allmächtiger! Eine Hühnerzucht!" entrang es sich mühsam Stillermanns Brust und halb ohn­mächtig brach er zusammen.

Ein Vierteljahr später sehen wir unsere Freunde wieder auf der Wohnungssuche. Sie wollen in die Stadt zurück und finden sich von ungefähr in der Großbeerenstraße. An einem Hause- es kommt ihnen seltsam bekannt vor hängt ein Zettel aus, der verkündet, daß eine Wohnung von drei Zimmern, Küche und Zubehör zu vermieten sei. Du, Frik, ist das nicht das Haus, in dem wir zuerst gewohnt?" Allerdings, mir scheint es so."" Im Grunde war es hier noch am ruhigsten."" Wie wär's, wenn wir hier wieder mieteten?" Sie steigen hinauf und ihr erster Wirt, der alte joviale Herr, empfängt sie auf's herzlichste. Als sie ihm ihre Leidensgeschichte erzählen, lacht er, daß ihm die Tränen die Backen herabrollen. Ob ich Ihnen Ihre frü­here Wohnung- denn die ist es, die leer wird, wieder vermieten will? Na, natürlich! Sie sind ja charmante Herrschaften. Noch eins, die Leute mit dem Klavier und der Nähmaschine sind längst nicht mehr da. Jetzt werden Sie wirklich ruhig wohnen!"