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r. 116.

Bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., n's Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

Battebetlagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Geifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Donnerstag, den 19. Mai 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­heffen, die Kreise Mezlar und Marburg 10 Pfa fonit 15 kg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Rebattion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Beifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Der Dreibund und England. Zumi angekündigten Besuch König Eduards in Kiel.

I Die deutsch- feindliche politische Presse des Auslandes machte 1. 3. aus leicht erkennbaren Gründen sehr viel Auf­hebens von dem Besuche des Prinzen von Wales am Wiener Kaiserhofe und der geplanten Englandfahrt des Kaisers Franz Josef, die dann mit Rücksicht auf das hohe Alter des chrwürdigen Greises unterblieb und an deren Stelle jetzt eine Zusammenkunst zwischen dem Kaiser und König Eduard in Marienbad tritt. Es paßte so bequem in das Bild von Deutschlands Vereinsamung, daß der Berliner Hof allein keine Besuche zu erwarten habe. Dieses Gaudium ist nun den deutschfeindlichen Elementen arg gestört worden, denn König Eduard hat seinen Besuch zur Kieler Woche angekün­digt und dieser Fürstenbegegnung ist, wie von einem her­borragenden deutschen Staatsmann in einem unserem CB.Mitarbeiter gewährten Interview ausgeführt wurde, eine große politische Bedeutung beizumessen. Die verwandtschaftlichen Beziehungen, die zwischen dem deutschen Kaiserhause und dem englischen Königshause be­stehen, so äußerte sich der Gewährsmann unseres Mitarbei­ters, könnten es rechtfertigen, diese Fürstenbegegnung als ein unpolitisches, familiäres Ereignis zu bezeichnen. Allein angesichts der gegenwärtigen politischen Lage wäre eine solche Auffassung doch vollständig unrichtig, namentlich, da König Eduard in Betracht kommt, der seit Antritt der Regie­rung stets darauf bedacht war, seine persönlichen Inter­essen hinter seine Aufgaben zurücktreten zu lassen und dessen Besuche bei fremden Staaten immer einen politischen Hinter­grund hatten selbst den Verkehr mit der russischen Kaiser­familie nicht ausgeschlossen, obgleich hier die Erfolge weit. hinter den Wünschen des Königs zurückblieben. Der poli­tische Charakter dieser Fürstenbegegnung tritt um so schärfer hervor, als seit der Erkaltung unserer Beziehungen zur Themseregierung tatsächlich auch der Verkehr zwischen den Höfen von Berlin und London ein geringerer geworden ist. So bedeutet dieser Besuch nichts anderes, als die Bestätigung für das Mißlingen der Isolierung Deutsch= lands. Diesem Ziele sollte, darüber ist man in einge­weihten Kreisen durchaus nicht mehr in Zweifel, das eng­lisch- französische Abkommen dienen. Bei dem Besuche des Prinzen von Wales am Wiener Kaiserhofe bestand die offen­fundige Absicht, Desterreich vom Dreibunde abzusplittern, während Italien gegenüber Frankreich die gleiche Aufgabe übernommen hatte. Wäre dieses Ziel gelungen, dann war allerdings Deutschland in eine ähnlichen Lage, wie Fried­rich der Große im Siebenjährigen Kriege, so daß es allein stand in einer waffenstarrenden Welt von Nachbarn. Dieser Tage hat es indes der österreichische Minister des Aeußeren Graf Goluchowski den Gegnern des Dreibundes gegenüber ausgesprochen, wie es auch in der italienischen Kammer und vom deutschen Reichskanzler im Reichstag, betont wurde, daß der Dreibund unverändert als das feſteſte Bollwerk des Friedens in Europa weiterbestehe.

Um die Isolierung Deutschlands durchzuführen, wäre außer der Zersplitterung des Dreibundes auch ein Interessen­ausgleich mit Rußland notwendig gewesen. Die verwandt­schaftlichen und intimen freundschaftlichen Beziehungen, die den König Eduard mit dem russischen Zarenhause verbinden, sowie der mächtige Einfluß der verwitweten Kaiserin von Rußland, die eine Schwester der englischen Königin ist, hätte diesem Ziele ganz gewiß die wichtigsten Dienste geleistet, venn die Verhältnisse nicht oft mächtiger wären, als der Wille der Herrscher. Nirgends zeigt sich dies deutlicher, als bei dem ostasiatischen Krieg, mit dem das russische Volk belastet wurde, trotzdem der Zar den Frieden mit aller Kraft zu erhalten wünschte. Rußland und England sind Gegner und müssen es bleiben, so lange die russische Politik ihre Macht auszubreiten sucht und so lange sie sich nicht auf das eigentliche Rußland beschränkt. Die russischen Staatsmänner haben deshalb vor furzem die guten Dienste Englands als Vermittler zwischen Rußland und Japan entschieden abgelehnt in der richtigen Erkenntnis, daß England nichts anderes bezweckte, als die Zurückdrängung Rußlands aus Ostasien, um desto gesicherter in dem Besize Indiens zu sein und um desto leichter die Er­oberung Tibets durchzusehen, wo ebenfalls mit der Zeit ein­mal die russisch- englischen Gegensäge aufeinander plazen müssen, zumal wenn das Zarenreich seine Position in der Mandschurei behaupten sollte. Weiterhin bleiben die Gegen­fäße bestehen zwischen England und Rußland in Afghanistan und im Balkan, wo ohne die Mitwirkung Englands die orien­talische Frage durch Rußland und Desterreich gemeinsam und unter freundlicher Förderung durch Deutschland im Sinne der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts gelöst wird. Zu all diesen Mißerfolgen der englischen Diplomatie gesellt sich auch noch die Schwierigkeit, die Frankreich bei der Durchführung feines maroffanischen Abkommens findet. Be­fanntlich war zwischen England und Frankreich die Einfluß­sphäre so geteilt, daß England freie Hand in Egypten, Frank­reich aber den Haupteinfluß auf Marokko haben sollte. Dieser sollte allmählich ganz nach egyptischem Muster mit Hilfe einer finanziellen Abhängigkeit des Sultans verstärkt werden und au diesem Zwecke stellte die Bank, von Frankreich und die

Niederländische Bank dem Sultan eine Anleihe zur Ver­fügung. Dieser aber ist ein geriebenerer Diplomat, als die Drahtzieher des englisch- französischen Abkommens wohl ge­ahnt haben mögen, denn er lehnt das Danaergeschenk ab und bereitet innere Reformen zum Zweck der Ersparnisse vor. Im wesentlichen bestehen sie in einer Vereinfachung der Hof­haltung und in einer Abschaffung der kostspieligen Reiterei bei dementsprechender Vermehrung des Fußvolkes. So hat das ganze Delcassésche Abkommen einen Rechenfehler, der es wertlos und Englands Position weniger glänzend macht, als es vor kurzem schien. Deutschland ist immer noch der mächtige Faftor, mit dem man an der Themse ernstlich rechnen muß und den man tatsächlich nicht unterschätzt. Der beste Beweis dafür ist der angekündigte und auch sicher zu erwartende Besuch des Königs Eduard von England.

Von den Herero gehetzt.

Die letzten Grüße eines Pior deutscher Kultur, der als eines der ersten Opfe des Hereroaufstandes sein junges Leben aushauchte, bringt uns ein Werk, das in den nächsten Tagen im Verlage von Friedrich Rothbarth( München) erscheint. Es enthält die interessanten Briefe des Ansiedlers Wesendong an seine Pflegeschwester und sein letztes Vermächtnis, sein Notizbuch, das er bis zum Augenblick fortführte, als er verwundet und hilflos, im Dickicht versteckt, jede Minute das Herannahen der blutdürstigen Feinde zum letzten ver­zweifelten Kampfe erwartete. Diese Aufzeichnungen, die in Anbetracht der Situation, in der der Schreiber sich befand, eins der erschütterndsten Dokumente menschlichen Leidens dar­stellen, lauten im Auszug:

Farm Brun ist nicht mehr. Alle sind erschlagen: Mann, Frau und Kinder, und ich bin auf der Flucht vor den Mord­gesellen. Ich schreibe dieses in mein Notizbuch, vielleicht findet es seinen Weg in deine Hände als letzten Gruß von mir.

Am 10. Januar machten Brun und ich einen Ritt nach Waterberg zu. Trotzdem uns von Seiten der Behörden und der Missionäre völlig beruhigende Nachrichten zugegangen waren, begegneten uns auf dem Heimweg verschiedene Trupps bewaffneter Herero.

Die Herero sind unruhig," sagte Brun, als er mit der grinsenden, unterwürfigen Bande einige Worte gewechselt hatte. Besser ist besser! Ich reite schon voraus, meine Frau könnte belästigt werden durch unverschämte Käufer. Der Schwarze kann bei Ihnen bleiben, obgleich Sie ja hier Be­scheid wissen." Nachdem ich noch versprochen hatte, mich jeden­falls am Abend auf der Farm einzufinden, sprengte Brun davon.

Es war ein herrlicher Abend, und ich beeilte mich auf meiner Rückkehr zur Farm durchaus nicht, sondern machte unterwegs noch Jagd auf Strauße. Schon war ich an den Kreideklippen angelangt, die etwa eine Viertelstunde Weges von meinem Ziel entfernt liegen, als Samuel, mein Herero­junge, neben mir aus dem Busch sprang. In seinem Kauder­ielsch berichtete er: Die Farm ist von Herero überfallen, Bruns sind erschlagen, die Diener geflohen, und man ist da­bei, den Store zu plündern.."

Der treue Kerl hatte es mir nicht vergessen, daß ich sein Leben rettete, und wollte mir nun auch beistehen. Trotz seines Flehens, mit ihm zu fliehen, näherte ich mich auf Schleichwegen der Farm, nachdem wir unsere Pferde in einem Versteck geborgen hatten. Ich mußte mich davon überzeugen, daß niemand mehr zu retten war. Nach Herein­brechen der Dunkelheit schlich ich, immer gefolgt von meinem treuen Schwarzen, durch den Garten auf die Veranda. Dort lagen meine Freunde erschlagen, und ich überzeugte mich, daß kein Leben mehr in ihnen war. Auf der Schwelle der Haus­tür lag der treue Klaas, man hatte ihm den Kopf abgeschnit­ten. Vom Store her erklang wüstes Geſchrei. Auf dem Hofe brannte ein großes Feuer, und allerlei Fleischreste und geleerte Flaschen lagen umher, ein Zeichen, daß die Kerle ein Festmahl gehalten hatten. Nun warf man noch Feuer­brände auf das Rietdach des Stores, und ich wandte mic) endlich auf die erneute Bitte Samuels zur Flucht, denn diese Riesenfackel drohte unseren Rückzug zu verraten.

Wir erreichten ungesehen die Stelle, wo die Pferde ge­borgen waren, und saßen auf. Es galt, eine freie Strecke zu passieren, dann konnten wir uns im Buschwald verbergen. Ein flüchtiger Blick rückwärts zeigte mir das hell auflodernde Dach der Farm, aber auch die dunkelen Gestalten, die uns zu folgen schienen. Die Jagd begann. Man schoß blind­lings hinter uns her, und unsere Pferde brachen zusammen. Ein wildes Geheul belehrte mich, daß die Kerle uns dicht auf den Fersen saßen und den Erfolg ihres Feuers nur zu gut erkannt hatten. Jede Deckung benußend, gelang es uns, den Buschwald zu erreichen, wobei ich noch im letzten Augen­blick ins Bein getroffen wurde.

Zwei Tage irren wir jetzt schon in der Wildnis umher. Meine Wunde hat sich derart verschlimmert, daß ich nicht mehr weiter kann. Vielleicht geht es morgen besser. Mein treuer Schwarzer sorgt für mich, so gut er kann. Soeben kommt er zurück, er war auf Kundschaft aus, um zu erfahren, ob bei einem Händler, dessen Pontok ganz in der Nähe liegen soll, Schutz und Unterkunft zu finden sei.

Alles verbrannt und verwüstet, der Mann erschlagen, lautete die Meldung. Ich hatte nichts anderes erwartet.

Das Unglück ist über die Kolonie hereingebrochen, das so mancher vorausgesagt hat. Die Herero haben die günstige Lage benutzt und sind in vollem Aufruhr. Ich werde ihnen wohl kaum lebend entkommen. Die Wunde am Bein macht mich hilflos.

Wie durch ein Wunder sind wir bis jetzt den Bestien ent­gangen. Jeder Augenblick kann ein Zusammentreffen bringen. Ich werde mein Leben teuer verkaufen, doch die letzte Kugel, die den Lauf verläßt, trifft mein Herz. Lebendig bekommen mich die schwarzen Teufel nicht. Samuel hat Befehl, dies Buch bei der ersten Behörde, die er erreicht, abzugeben. Als Lohn erhält er alle Barschaft, die ich bei mir führe. Ich glaube, der brave Kerl hat den festen Willen, meine Bitte 311 erfüllen...

Samuel hat den letzten Willen seines unglücklichen Herrn getreulich erfüllt.

Der Krieg in Oftafien.

Die Japaner haben wiederum große Truppenmassen im nordöstlichen Winkel des Golfes von Liautung gelandet und rücken auf Taschitschau und Niutschwang vor. Ueber die

neue Landung der Japaner liegt nachstehender telegraphischer Bericht aus Petersbu¨g bom 17. Mai vor:

Wie Generaladjutant Kuropatkin dem Kaiser am 16. Mai meldet, näherten sich gegen 12 Uhr mittags 17 Dampfer Sseniutschen und eröffneten ein Feuer auf die Stadt, während 51 Dampfer am Ufer anzulegen beganne: 1, Um 1 Uhr 30 Min. nachmittags zeigten sich am Kap beint Dorfe Guantsiatun drei große Dampfer; um 3 Ur 20 Min. landete der Gegner beim Dorfe Guantsiatun und begann in der Richtung auf Kaitschou vorzurücken.

Sseniutschen ist Station der Bahn Port Arthur- Kaitschou -Haitscheng- Liauschang- Mukden, außerdem liegt der Ort an der Heerstraße, die von Port Arthur über Kaitschou nach Inkau und Niutschwang führt. Beides gilt auch von dem einige Kilometer weiter nördlich gelegenen Dorfe Gua:- tsiatun. Nach Londoner Meldungen haben die Japarer Taschitschau bereits besetzt. Niutschwang( auf deutsch Kuh­marft) mit seinem Hafen Inkau( zu deutsch Fliegenfack", da der Ort wegen der unglaublichen Mengen von Fliegen be­rüchtigt ist, die es dort im Sominer gibt), ist der eigentliche Schlüssel zur Mandschurei.

Ein Angriff auf Port Arthur

soll ebenfalls bereits im Gange sein. Dalny soll bombardiert und Truppen dort gelandet worden sein. Ob das Gerücht begründet ist, muß abgewartet werden. Jedenfalls müssen schon die nächsten Tage Klarheit darüber schaffent, welchen Entschluß die japanische Kriegsleitung bezüglich Port Arthurs gefaßt hat: ob sie sich damit begnügen will, die Festung her­metisch abzuschließen und ihre Besatzung in Schach zu halten, in welchem Falle sie das Gros der auf der Halbinsel Liao­tung gelandeten Truppen für die Operationen gegen die rechte Flanke der Stellungen des Generals Kuropatkin ver­wenden könnte, oder aber ob sie plant, die Festung energisch anzugreifen und zu stürmen. Das erstere wäre zweifellos raisonmäßiger, aber für das letztere spricht ein wichtiges politisches Moment. Die Eroberung Port Arthurs war im Kriege gegen China bekanntlich die erste Heldentat des japa­nischen Heeres, und nichts hat in Japan so sehr geschmerzt, wie die Tatsache, daß es die mit so viel Blut erkämpfte Festung unter dem Drucke der Mächte ausliefern mußte, damit später Mußland den wichtigsten Stützpunkt seiner Herrschaft in der Handschurei daraus machte. Nun wäre die Gelegenheit da, die Festung wieder zu erlangen, und wenn die japanische Heeresleitung die Wälle Port Arthurs mit aller Wucht be­rennen ließe, würde sie damit unendliche Begeisterung im ganzen Volke entfesseln.

Weiter wird vom Kriegsschauplatz mir noch über un­bedeutende Scharmüßel nördlich vom Jalu berichtet, bei denen auf beiden Seiten kleine Verluste waren.

Der Zar nahm auf seiner Rundreise bei den mobilisierten Truppen mehrere Paraden ab und flößte den Kriegern in längeren Ansprachen Mut und Hoffnung ein.

Die Politik.

Wie aus Deutsch- Südwestafrika verlautet, sollen die Herero noch für zwei Jahre mit Munition versehen sein. Da erhebt sich doch die Frage: Woher haben die Schwarzen diese Mienge Munition sich beschaffen können? Sollten unsere lieben englischen Vettern iynen dazu behilflich gewesen sein? Oder warens die Portugiesen?

Institut

In Wiesbaden tagt gegenwärtig das colonial international" unter dem Vorsitz des Herzogs Jo­hann Albrecht von Wiecklenburg. Es wurde u. a. beschlossen, als neue Publikation eine Sammlung der Materialien über die Formen und Organisation der kolonialen Gesetzgebung in den verschiedenen Staaten zu veranstalten.

ihre Hände darauf und sagte energija):

wissen.

auf die Erde, ftützte

buen geltern und heute Schlimmes miderfahren iſt alles Das ist Ihrer nicht würdig. Ich weiß, was Sie haben schwarze Gedanken, Sie find in Ver­Herr Doftor, mit Ihnen geht etwas vor. Ich will es

zweiflung.

für Sie gutgefagt,

empfinden müßten. Hand eines Mädchens, das Sie fchaft habe ich für Sie übernommen aus diesem Grunde Sehen Sie, lieber Freund, diese Bürg­Hilfeleistung ohne fleinlichen Stola mit Sie eine solche aus der

Freuden annehmen würden, währen, als eine Demütigung

der Freundschaft eine Sie aus meiner Hand, aus der Hand

Wohin

man sich auch

immer fehrt.

Nie darf man frei sich wähnen: Der Mann gebietet mit dem Schwert,

Das Weib befiehlt mit Tränen.

Da zudt sie zusammen, der Bernhardiner Hund kommt

feuchend heraufgesprungen.

an sein Versprechen, freundlicher zu dem Befiber des Tieres Die Frau drückt leise ihres Mannes Arm, wie um ihn

311

rinnern