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auf meiner Hut bin, werden die Schurken auch bald erfahren,

daß ich mich zu verteidigen verstehe."

Nachdem wir uns von dem Pfarrer verabschiedet hatten und ich ihn recht herzlich aufgefordert hatte, mich recht bald wieder zu besuchen, ging er nach seiner Wohnung, während wir der Küste zuschritten.

Nur wenige Worte wechselten wir unterwegs. Es war ein schöner, sternenheller Abend. Das einsame Moorland glänzte im Dämmerlichte, vom wolkenlosen Himmel leuchteten die silbernen Mondstrahlen, und nur das Rauschen der Wogen, die sich im Gestade brachen, unterbrach die friedliche Stille.

Am Schlosse angekommen, zog sie ihren Arm aus dem meinigen und reichte mir die Hand.

Gute Nacht, Herr Doktor!" sprach ihre sanfte Stimme. Gute Nacht, gnädiges Fräulein, Gott beschütze Sie!" antwortete ich.

Meine Erwiderung schien sie zu beunruhigen. Flehend erhob sie ihre Augen zu mir." Glauben Sie, daß noch Hoffnung vorhanden ist für ihn?"

Wir müssen immer noch Hoffnung bewahren," entgeg= nete ich. Wie könnten wir Menschen ohne Hoffnung die Schicksalsfälle des Lebens ertragen? Und, offen gestanden: für mich beginnt sich jetzt auch das Dunkel zu lichten." Glauben Sie wirklich?" fragte sie hastig.

" Jawohl, aber bitte, fragen Sie mich heute nicht weiter, gnädiges Fräulein. Für heute nur das eine: ich bin nicht müßig gewesen, und ich hoffe, eine Spur gefunden zu haben." " Gott sei Dank!" rief sie, mir freudig erregt in die Augen sehend. Dann wünschte sie mir nochmals gute Nacht und trat in das Schloß.

Ich hatte sie nicht getäuscht, als ich ihr sagte, ich hoffte eine Spur gefunden zu haben. Die Vorfälle der beiden letzten Tage schienen mir in die Dunkelheit Licht bringen zu wollen, und ich hatte mir fest vorgenommen, meine Nach­forschungen nach einer ganz neuen Richtung hin fortzu setzen.

Die Aufregung, welche der erfolgte Anschlag gegen mein Leben sofern ein solcher Anschlag überhaupt beabsichtigt war in der ganzen Gegend verursacht hatte, begann sich allmählich zu legen. Man machte auch keinen weiteren Ver­such, mich irgendwie zu belästigen, und ich fand keine Ge­legenheit, meinen Revolver zu gebrauchen.

Inzwischen hatte der Winter in seinem hier üblichen stürmischen Gewande seinen Einzug in die Grafschaft Mayo gehalten. Die Luft wurde schwerer und kälter, ein scharfer Frost ließ die offenen Gewässer zu Eis erstarren, und ab und zu fiel auch Schnee, der jedoch rasch wieder wegschmolz. Die Kartoffelernte war schlecht gewesen, und die armen Landbe­wohner, schlecht genährt, schlecht gekleidet und in ihren elen­den Hütten schlecht vor der Kälte geschüßt, hatten fürchterlich zu leiden. Viele hätten tatsächlich Hungers sterben müssen, wäre ihnen nicht ihre Gutsherrin, Fräulein Ellen Craig, bei gestanden. Selbst in ihrem eigenen großen Kummer und Unglück vergaß diese gute Seele nicht ihre Pflicht gegen die Armen. Die Zeit war jetzt nahe herangekommen, wo gegen ihren Geliebten auf Kod und Leben verhandelt werden sollte, und es wäre wahrhaftig kein Wunder geweſen, wenn ihr Herz nur bei Michael in seinem Gefängnisse geweilt hätte. Soweit ich es vermochte, versuchte ich sie zu trösten und die Hoffnung, die ich in ihr erweckt hatte, beständig zu erneuern.

Sehr erstaunt war ich, Pater Antonius, den ich das Tettemal ernstlich krank verlassen hatte, bei meinem neuen Besuch wohlauf zu finden und wahrzunehmen, daß er sich mit ungewöhnlichem Eifer seinen geistlichen Pflichten und der: Werken der Barmherzigkeit widmete. Ein böser Husten quälte ihn, und von seinen Wangen verschwanden die hek tischen Flecken nicht; aber als ich ihm Vorstellungen machte und ihn auf die Gefahren hinwies, denen er sich bei seinen Strapazen in dieser scharfen Winterfälte aussetzte, beachtete er meine Einwendungen nicht.

Am meisten wunderte ich mich, daß Pater Antonius durch aus keine Anstalten treffen wollte, seinem Bruder im Ge­färgnis einen Besuch abzustatten. Eine Ueberraschung war es auch für mich, zu entdecken, daß er in der Ausübung seiner geistlichen Pflichten sich nicht auf seinen eigenen Sprengel beschränkte, sondern das einsam gelegene Haus, in dem Rory Bournes sich in meiner Behandlung befand, gleichfalls in den Bereich seiner Wirksamkeit zog. Zweimal trat ich hier dem jungen Geistlichen Aug' in Aug' gegenüber, und beide mal war es spät am Abend. Das erstemal verließ er in größter Eile das Haus, gerade, als ich es betreten hatte;

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daß mein Patient merkwürdig erregt und daß das Antlitz seiner Schwester Spuren frisch ner Tränen zeigte. Ein paar Abende später traf ich ihn wieder dort, aber anstatt mir wiederum aus dem Wege zu gehen, wartete er in der Küche, bis ich die Untersuchung meines Patienten beendet hatte. Als ich das Haus verließ, ging auch er weg und bot mir seine Begleitung an.

Eine Zeit lang gingen wir schweigend zusammen. Es war eine stille Mondscheinnacht, und die Straße war voll­ständig leer. Plötzlich unterbrach Pater Antonius das Schwei­gen mit der Frage:

" Sagen Sir mir die Wahrheit, Herr Doktor, wird der Mann am Leben bleiben?"

Ich zuckte mit den Achseln. In solchen Fällen ist es immer schwer, ein sicheres Urteil abzugeben; ich fürchte in­dessen, daß er sterben wird."

Seine nächste Frage schien mir recht sonderbar. Wann? Bald? Wie viele Wochen vermag er wohl noch längstens zu leben?" fragte er mit einem Eifer, der mich zu der Gegenfrage veranlaßte:

Wünschen Sie vielleicht, wie seine Schweſter, auch seinen Tod herbei?"

Vollkommen ruhig antwortete er: Warum sollte ich den Tod irgend eines Menschen wünschen? Sie tun gewiß Ihr bestes, Herr Doktor, ihn am Leben zu erhalten, so unwürdig er auch sein mag."

Ich tue gern alles, was die ärztliche Kunst dazu vermag, aber Sie selbst hindern mich daran." Inwiefern?"

Ich finde, daß Ihre Besuche ihn aufregen."

Er antwortete nicht, und ich fuhr fort: Sie scheinen an dem Manne ein großes Interesse zu nehmen?"

" Ich interessiere mich für alle, die in Kummer und Not sind", antwortete er ruhig.

,, Gewiß; aber seine Wohnung gehört doch nicht mehr zu Ihrem Sprengel, und ich muß gestehen, daß ich sehr über­rascht war, Sie noch auf so große Entfernung Ihr Amt aus­üben zu sehen."

Er gehört zu meinen alten Pfarrkindern", entgegnete er. Ich kenne ihn seit Jahren und..."

Heftig am ganzen Körper zitternd hielt er inne, und mich rauh am Arme packend, rief er aus:

Doktor, ich weiß, daß Sie mir mißtrauen, daß Sie mich in Verdacht haben, Gott weiß in welchem, aber ich bitte Sie inständigst, haben Sie Geduld mit mir. Glauben Sie mir, wenn Sie es können, daß ich nur bestrebt bin, meine Pflicht zu erfüllen und mich bemühe, Licht in die Finsternis hinein­zutragen. Schenken Sie mir Vertrauen und beten Sie, daß der Herr mich errettet und mich nicht wahnsinnig werden läßt."

Bevor ich auf diesen merkwürdigen Erguß noch antworten konnte, hatte er mir die Hand gedrückt und war mit einem leisen Wehruf in der Dunkelheit der Nacht verschwunden. Ich rief ihn an, er antwortete aber nicht. Mehr als je beunruhigt, kehrte ich tief in Gedanken nach Mylrea zurück.

Nach dieser Begnung schienen die Besuche des Geistlichen bei Rory Bournes aufzuhören, wenigstens habe ich ihn dort nicht mehr getroffen. Dagegen beobachtete ich nun meinen Patienten und seine Schwester, und je mehr ich von ihnen sah, desto mehr wuchs mein Interesse. Seit unserem ersten Waffengang war zwischen dem Mädchen und mir nichts weiter vorgefallen. Während meiner Anwesenheit bewahrte sie ein mürrisches und trotziges Schweigen. Sie lehnte es noch ganz entschieden ab, durch irgend etwas die Genesung ihres Bru­ders zu unterstützen, tat aber auch nichts mehr, diese aufzu­halten. Merkwürdigerweise schien er gegen mich denselben Widerwillen zu empfinden wie sie, während ich doch alles, was in meiner Macht stand, tat, um ihn am Leben zu erhalten.

Von dem Verlangen beseelt, mehr über das seltsame Paar zu erfahren, fragte ich Andreas aus, aber er wußte anscheinend selbst nichts mehr, als er mir bereits erzählt hatte. Da entdeckte ich in meiner eigenen Wohnung die Per­son, die mir die gewünschte Auskunft geben konnte, und zwar war dies meine Wirtin. Von der Witwe Marcrac er­fuhr ich, daß Kate oder Kathleen Bournes eine Zeit lang als eine Art höherer Dienstbote im Haushalte der Frau Creenan, und zwar noch bei Lebzeiten von deren Gatten, tätig gemeien war. Dann war sie von Frau Creenan weggegangen, um ihrem Bruder, der vor kurzem erst aus Amerika zurückgekehrt war, die Wirtschaft zu fühen. Von da an wohnten sie in ihrem jezigen Hause. ( Fortsetzung folgt.)

Sorgen sind meist von der Nesseln Art, Sie brennen, rührst du sie zu zart

-

Fass sie an nur herzhaft,

So ist der Griff nicht schmerzhaft.

Der sammel.

Militär- Humoreske von Alexander Wilke. ( Nachdruck verboten.) Es war 12 Uhr nachts. Und doch gab es in dem Städt­chen Molkwitz nur wenig bürgerliche Seelen, die in friedlichem Schlummer lagen. Die Garnison war eben alarmiert worden. Dumpf dröhnten die engen Straßen von den Tritten der aus­rückenden Truppen. Es war stockdunkel. Nur hin und wieder kam der Mond hinter schwarzen Wolfen hervor und warf sein fahles Licht auf die schwarzen Scharen, unter denen der alte Schimmel des Hauptmanns Zettdorf wie ein Ge­spensterpferd sichtbar wurde.

Einige Kilometer von Molkwitz entfernt entwickelte sich das Nachtgefecht. Gewöhnlich endet es ja damit, daß man den Feind gar nicht getroffen hat und wieder still nach Hause marschiert, nachdem man einige Stunden erwartungsvoll auf dem Bauche gelegen und die hin und wieder sich vornüber­senkenden Helmspißen von der durchaus friedfertigen Ge­sinnung der Kriegerschar Zeugnis abgelegt hatten. Heute sollte es anders fommen. Am Rande eines Waldes, rechts und links von der Chaussee hatte die Kompagnie des Haupt­manns Zettdorf als Spitze in Schützenlinie Aufstellung ge­nommen. Die üblichen Patrouillen waren ausgeschickt und man erwartete nun Nachricht vom Feinde oder diesen selbst. Hauptmann Zettdorf stieg soeben von seinem Gespenster­schimmel.

" Pferdehalter her!" rief er halblaut, da große Stille an­gezeigt war. Der Hornist Jfaz eilte herzu.

" Hier, fat, nehme er mal das Pferd und führe er es etwas weiter die Straße in den Wald zurück."

Zu Befehl, Herr Hauptmann," murmelte der biedere polnische Trompeter und schlug sich seitwärts in die Büsche. Auf einem Chausseestein abseits von der Kompagnie ließ sich tatz nieder. Er war recht müde und ihm war der nächtliche Alarm höchst unerwünscht gekommen. Die Zügel des Pferdes hatte er vornübergenommen und sich um den Arm gefnotet. Nun gedachte er einen kleinen Nicker zu tun. Doch er hatte die Rechnung ohne das weiße Rößel gemacht. Dies war heute merkwürdig unruhig, bald machte es einen Satz nach rechts, bald nach links und ließ den müden Trom­peter nicht zur Ruhe kommen.

Ikat versuchte zunächst in Güte den Schimmel, der auf den Namen Oskar" hörte, zu besänftigen.

,, Hoho, stehen doch, altes Oskar, brr, brr," murmelte er mit gesenkten Augenlidern und versuchte wieder einzunicen. als ein neuer Seitensprung ihn fast vom Chausseestein riß. Nun wurde Jkazz ungemütlich).

Alter, krummer Luder, schlechter, gewöhnlicher," ereiferte sich der Pole und versuchte, sein verlorenes Gleichgewicht wieder herzustellen. Da kam ihm eine Idee. Er zog Oskar näher, stellte sich auf den Stein und mit einem kühnen Satz schwang er sich in den Sattel.

So, Oskar, wenn willst du ja hundertundsiebenundfünf­zig Pfund mehr auf den Puckel, da hast du ja!"

In der Tat schien der Schimmel ruhiger zu werden und Roß und Reiter zogen gesenkten Hauptes den Waldweg langsam auf und nieder. Doch plötzlich schreckten beide in die Höhe. Von fernher, von feindlicher Seite, er­tönten schnell hintereinander Schüsse und bald darauf er widerte ein regelrechtes Schüßenfeuer vom Waldrande her. ,, Aha", dachte Ikatz im Stillen, hat ihm ja schon!" Nach kurzer Zeit hörte das Feuern auf. Doch was war das? Der alte Schimmel spitte die Ohren. Von einem ab gelegenen Hügel erschallte plötzlich laut und deutlich der Sig­nalruf: Die berittenen Herren Offiziere."

Hauptmann Zettdorf sah sich um, von seinem Pferde war nichts zu sehen.

kab, fab, kat!" schrie er in den Wald hinein, wo steckt der Lümmel blos?"

Aufgeregt näherte er sich der Straße und versuchte den Wald hinunter zu blicken. Nichts zu sehen. Da plötzlich kam

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es die Straße in wilber the Herangalopplert. der Mond hinter dem Gewölf hervor, und nun sah der Hauptmann den edlen Reiter herangesprengt kommen, schon war er heran. Ein wilder Fluch schwebte dem Häuptling auf den Lippen. Doch was sich nun begab, ließ ihn starr und offenen Wundes verharren. Wie das Geisterpferd aus der seligen Leonore sausten Roß und Reiter an ihm vorüber. ,, Und hurre, hurre, hopp, hopp, hopp, gings fort in sausendem Galopp, Daß Kies und Funken stoben und Roß und Reiter schnoben!"

" Ikatz, Himmelhund, will er wohl?" schrie nun Zettdorf. Ikatz wollte wohl, nicht so Oskar". Der hatte den Offi­zierruf vernommen und kannte seine Pflicht. Immer wieder schallte das Signal von der entfernten Anhöhe herab. Ikas riß aus Leibeskräften am Zügel. Vergebens, Oskar reagierte darauf nicht. Wenn Hauptmann Zettdorf erregt war, riß er stets so ohne Ursache am Zügel, das kannte Oskar schon, und mit den Jahren hatte sich um das Gehege seiner Zähne eine derbe Hornhaut gebildet, die ihn für derlei Attentate unempfindlich machte.

Wutschnaubend mußte sich nun Hauptmann Zettdorf zu Fuß auf den Weg machen, dem Rufe des gestrengen Obersten zu folgen. Doch der Weg war weit und der Hauptmann in­folge seiner zunehmenden Leibesfülle ein schlechter Fuß­gänger.

Dem wilden Reiter trat indessen der Angstschweiß auf die Stirn." Brr, Oskar, brr, stopfen stoooopfen," alles war vergebens, ich möcht' ja lieber sein bei Deiwel," ſtöhnte Jkab.

Der Mond hatte sich inzwischen, wohl der kommenden Kritik wegen, zurückgezogen, und tiefe Dunkelheit bedeckte das Erdreich, militärisch Gelände" genannt. Von der Stellung der Zettdorf'schen Kompagnie aus war es wohl am weitestent bis zu dem Hügel, auf welchem der Herr Oberst hielt, vielleicht hatte man dort das Signal auch später gehört, jedenfalls schienen schon alle die Gerufenen um ihr Oberhaupt verjam­melt zu sein, als Oskar angeſprengt kam. Jkazz verharrte ſtill auf dem Schimmel und ließ das weitere über sich ergehen.

" Is ja dunkel wie in strenger Arrest", kam es da plötzlich wie eine Erleuchtung über den biederen Polen, vielleicht sieht mir gar nischt der Herr Oberst!"

Kommen Sie nur, Herr Hauptmann Zettdorf, kommen Sie, gerade auf Sie warte ich noch", ertönte da plötzlich die faz Stimme des Gestrengen. Oskar hielt schnaubend. zitterte. Sollte er sich als durchgegangenen Pferdehalter" melden oder nicht? Doch der Soldat hat nur zu reden, wenn er gefragt wird", dachte er sich dann und hielt schweigend im Kreise der Häuptlinge.

Meine Herren", begann nun der Oberst, ich will mich turz fassen. Mit dem Ausrücken beim Alarm bin ich zu frieden gewesen, mit der Gefechtsentwickelung im allgemeinen auch, bis auf das unverantwortliche Gebahren Ihrer Spize, Herr Hauptmann von Zettdorf. Wie konnten Sie noch darauf Hereinfallen und auf das blinde Feuern einer einzelnen Pa­trouille mit ihrer ganzen Schüßenlinie antworten.- Was haben Sie sich denn dabei gedacht, Herr Hauptmann von Zett­dorf?"

Tiefe Stille. Ikatz drückte angſtvoll und krampfhaft seine Kommißstiefel in Oskars Lenden.

" Ja, was haben Sie sich nur dabei gedacht, Herr Haupt­mann?" ließ der Oberst nicht ab. Ikat drückte immer ener­gischer, bis Oskar mit einem quifenden Laut und einem Wirbel des Schwanzes quittierte.

Ihr Schweigen, Herr Hauptmann Zettdorf, zeigt mir zur Genüge, daß Sie sich eben gar nichts dabei gedacht haben. Sie haben durch Ihr ganz unangebrachtes Feuern vorzeitig dem Feinde Ihre Stellung verraten und dabei das Gefecht zu Gunsten der feindlichen Partei entschieden. Es ist mir einfach unverständlich, um es nochmals zu sagen, Herr Haupt­mann, wie ein sonst erfahrener und befähigter Offizier sich so ins Bockshorn jagen lassen konnte. Ein Blick auf die Karte, meine Herren, würde uns zeigen..." Schon suchte der Oberst dieselbe hervor und mit der anderen Hand schien er nach Streichhölzern zu taſten.

,, Hat einer von den Herren vielleicht Streichhölzer..." Ikatz bebte. Jetzt mußte die Entdeckung kommen.

Schon hielt der Oberst eine Schachtel in der Hand. " Doch nein, meine Herren," besann er sich, ich will morgen Abend bei einem Kriegsspiel Ihnen meine Meinung