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ben Zutritt zuin Palast verweigerte. Erst als die britische Ge­sandtschaft vom Feuer bedroht war, erzwangen die britischen Matrosen den Zutritt. Für die Feuerwehr war es zu spät, um den übrigens längst baufälligen Palast zu retten, mit dem auch die Baracken der nahen Regierungsbureaus mit ihrem Aftenmaterial verbrannten. Der Kaiser von Korea zeigte sich vährend des Brandes besorgt, daß keine Menschenleben um­famen. Die japanischen Gendarmen und Mannschaften ar­beiteten angestrengt und ihnen ist auch mit die Rettung des Kaisers zu danken, wofür sie sich den Dank des Hofes erwor­ben haben. Desgleichen haben ihnen die fremden Diplomaten ihre herzliche Anerkennung für die Hilfe ausgesprochen, die sie bei der Sicherung der in der Nähe des Feuerherdes ge­legenen Gesandtschaftsgebäude geleistet haben.

Port Arthur von den Japanern genommen? Gine sensationelle Meldung ist über Petersburg in Berlin eingetroffen: Port Arthur soll sich be= reits in den Händen der Japaner befinden. Selbst wenn es den Japanern gelungen sein sollte, gedeckt durch den Angriff ihrer Flotte, unbehelligt einen größeren Truppentransport auf der Kwentung- Halbinsel zu landen, so ist damit immer noch nicht Port Arthur gestürmt. Die Landbefestigungen dieses starken Plazes fönnen auch einen überlegenen Gegner geraume Zeit Stand halten. Die Nachricht vom Falle Port Arthurs eilt deshalb den Angriffen beträchtlich voraus. An­zunehmen ist jetzt, wo die Japaner unbestritten die Vorherrschaft zur See besitzen, allerdings wohl, daß sie sich zum Sturm auf Port Arthur, das Haupt­bollwerk des Feindes, von Land- und Seeseite zu­gleich vorbereiten und wir in den nächsten Tagen schon von schweren Kämpfen hören können. Was aus englischer Quelle über einen neuen Angriff der japanischen Flotte verlautet, bei dem das russische Schlachtschiff Senastopol" untergegangen und ein zweites beschädigt sei, ist wohl nur auf die Phantasie eines sensationslüsternen Reporters zurückzuführen. Von russischer amtlicher Seite werden diese neuen Verluste bestritten. Der Untergang der" Petropolowsk" wird jezt vom japanischen Admiral Togo in einem amtlichen Bericht auf eine Mine zurückgeführt, die seine Torpedo­boote gegen Mitternacht vor den Küsten unbemerkt ausgelegt hatten.

Die Politik.

tage ote gegemettige Absperrung ausgeben. Diesbezügliche vorbereitende Verhandlungen sind denn auc bereits mit mehreren Bundesstaaten mit Sachsen und Hessen eingeleitet worden." Der Finanzminister legi dann weiter dar, daß er aus finanzpolitischen Rücksichten nie. mals für eine Freizügigkeit der bundesstaatlichen Lotterien zu haben sein werde, wohl aber für eine Interessengemein schaft derselben. Hoffentlich erfüllen sich die Erwartungen des Ministers, und wir haben bald eine Interessengemem. schaft der Lotteriestaaten statt des gegenwärtigen unhaltbaren Lotteriekrieges.

Mit einer Erhöhung der Arbeitslöhne der Gefangenen hat die preußische Justizverwaltung einen Versuch gemacht. Der Anstoß dazu ging von dem Oberstaatsanwalt bein Rammergericht aus, der in den ihm unterordneten Gefäng nissen die Arbeitslöhne durchweg erhöhen ließ. Allen Unter nehmern, die in die Erhöhung der Löhne nicht willigen woll: ten, wurde der Vertrag gekündigt; fast alle Unter­nehmer haben aber die Lohnerhöhung angenommen. allgemeinen haben die Arbeitgeber gegen die geplante Lohn­erhöhung nur einen Wunsch geäußert, daß ihnen nämlich ge­stattet werde, noch mehr Kraftmaschinen einzustellen. Grund­säklich wurde es jedoch abgelehnt, in den Gefängnisdienſt noch weitere Kraftmaschinen einzustellen. Auch der Antrag eines Fabrikanten, daß den Gefangenen bei Mehrarbeit( über das vorgeschriebene Tagespensum) besondere Prämien bewilligt werden sollen, wurde von dem Oberstaatsanwalt nicht genehmigt. Dagegen wurden besonders die Arbeits­löhne der an den Kraftmaschinen beschäftigten Gefangenen erhöht. Die Lohnerhöhungen sind allgemein in Höhe von 20-30 v. H. erfolgt. Für die einzelnen Gefangenen wur­den bis jetzt täglich 75-80 Pf. bezahlt; dieser Lohn wurde nun auf eine Mark erhöht. Der gleiche Lohn muß für die Gefangenen gezahlt werden, die als sogenannte Kalefaktoren ( Reiniger und Diener) benutzt werden. Bei den an den Kraft­maschinen beschäftigten Gefangenen tritt eine Lohnerhöhung bon 50 v. H. ein. Diese Lohnerhöhung ist nicht nur im In­teresse der Gefangenen, sondern auch in dem der Gewerbe­treibenden willkommen zu heißen, denen dadurch die Konkur­renz der allzu billigen Gefängnisarbeit gemindert wird.

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Oefterreich- Ungarn.

Es bestätigt sich, daß Kaiser Franz Josef im Juni den englischen Hof besuchen wird. Das Programm des Besuches soll während des bevorstehenden Aufenthalts des Prinzen von Wales in Wien festgesetzt werden.

Frankreich.

Die jüngste staatlich approbierte Bilderstürmerci" in Frankreich, die Entfernung der Heiligenbilder und kirchlichen Embleme aus den Gerichtsgebäuden hat an vielen Orten zu Rundgebungen Aninß gegeben. In Mois don bei Nantes hatte der Friedensrichter das Kruzifir aus dem Gerichtssaal entfernen lassen. Der Maire der Ortschaft, Graf Ginour- Defermon, ein Deputierter, begab sich, von seinem gesamten Gemeinderat begleitet, in das Gerichtsgebäude, ließ sich den Saal öffnen, in dem das Kruzifiy beseitigt wor­den war, und brachte es wieder an Ort und Stelle. Der Staatsanwalt von Chateaubriand hat nun die Angelegenheit in die Hand genommen. In Vertou bei Nantes weigerte sich der Friedensrichter, das Kruzifiy aus dem Gerichtssaale zu entfernen, er erklärte, er finde keinen Arbeiter, der sich dazu hergebe. Es mußte ein Polizeikommissar von Nantes nach Vertou geschickt werden, der das Kruzifir entfernte, das in die Mairie gebracht wurde. Darauf hin nahmen der Frie densrichter und seine beiden Stellvertreter ihre Entlassung. Auch in Air in der Provence reichte ein Richter seine Ent­lassung ein, weil das Kruzifir aus dem Gerichtssaale entfernt worden war.

An einer halbamtlichen Erklärung des preußischen Fi­nanzministers Frhrn. v. Rheinbaben finden sich einige bemerkenswerte Erklärungen zu dem neuen preußischen Lotteriegesetzentwurf. Es heißt da: Der Entwurf steht nicht mit der von dem Abgeordnetenhause gefaßten Resolution im Widerspruch. Die Bildung einer Lotteriegemeinschaft der beteiligten deutschen Staaten wird durch den neuen Gesetzent­wurf keineswegs beeinträchtigt, vielmehr wird er dazu bei­tragen, daß die Lotterieſtaaten über die Gestaltung ihrer Staatslotterien oder deren Vereinigung und über die Art des Vertriebes ihrer Lose sich verständigen und auf dieser Grund­

Der Wildhirt.

Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Jedoch war is damit nicht getan, daß man sich bloß in der Hütte aufhalten konnte; man wollte auch leben, Tiophel hatte ja nun soviel, daß er selbst nicht zu hungern brauchte; aber der Hangcurt wollte doch auch essen. Hier wußte nun sein Verführer guten Nat und zwar einen solchen, auf den Hangcurt niemals ver­fallen wäre. Er stellte ihm vor, daß sein Vater eine gute Ernte gemacht und eine Menge Frucht auf den Scheunenböden liegen habe. Er müsse doch wissen, wie man dazu gelangen fönne, was liege denn dem alten Vierer an etlichen Si cn Frucht; wenn man bie ihm entwende, das merker gar nicht.

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Hus den Parlamenten.

Die Nation alliberalen haben im Reich 3- tage eine Resolution eingebracht, die den Reichstanz­ler ersucht, in den nächsten Etat Mittel einzustellen, um im Ausland den deutschen Konsuln zur Unterstützung in wirtschaftlichen Angelegenheiten einen aus deutschen Kaufleuten gebildeten sa chverständigen Bei­rat zur Seite zu stellen.

* In der Gemeindekommission des preußischen Abge­ordnetenhauses wurde bei der Beratung von Peti­tionen, die sich auf eine Aenderung des Sch I ach tha us= gesetzes und die wiederholte gebührenfreie Untersuchung von Fleisch in Gemeinden mit Schlachthauszwang bezogen, von einem Vertreter der Regierung folgende für Kommunen sehr wichtige Erklärung abgegeben: Die Regierung habe eine Enquete veranstaltet über die Wirkungen, welche die Gebüh­renfreiheit für schon untersuchtes Fleisch, das bei der Ein­führung in eine Stadt mit Schlachthauszwang nochmals un­tersucht wird, auf die finanzielle Lage der Kommunen haben könnten. Es sei eine Denkschrift darüber bereits ausge­arbeitet worden. Diese besage, daß den Kommunen fein ir­gendwie nennenswerter finanzieller Schaden durch die Ge­bührenfreiheit erwachse. Deshalb sei die Regierung ent­schlossen, entgegen dem Wunsche der Städte an der Gebühren­freiheit der nochmaligen Untersuchung schon untersuchten Fleisches festzuhalten.

Das, was Hangcurt vor etlichen Tagen noch mit Abscheu von sich gewiesen hätte, stel jetzt leider auf einen günstigen Boden bei ihm. Allerdings fam hierbei auch die Erbitterung und Enttäuschung in Betracht, daß seine Eltern feinen Schritt taten, ihn wieder zurück­zurufen und ihm seine Fehltritte zu verzeihen. Er übersah aber hierbei, daß daran allein sein Verkehr mit dem Tiophel die Schuld trug, den ihm seine Eltern niemals bergeben fonnten, und ferner, daß diese auf den ersten Schritt zur Versöhnung seinerseits rechneten. Dies fonnten sie um so eher aus dem Grunde, als sie doch annehmen mußten, daß er keine Existenzmittel habe, um auf die Dauer sein Fecnbleiben vom Hofe durchsezen zu können. Es war also Trot gegen Troß, den man

Deutfcher Reichstag.

( 68. Sigung.)

CB Berlin, 16. April.

nach äußerte sich der Abg. Dr. Wolff von der wajas Vereinigung noch einmal ausführlich über die Not der Lar wirtschaft, insbesondre auch in Württemberg; Dr. Krzymin wiederholte noch einmal die Klagen der Polen, und Vetterlé verlangte noch einmal die staatsrechtliche Gleich lung Elsaß- Lothringens mit den Bundesstaaten. De Wiederholungen vermochten die anwesenden Abgeordneten es waren ihrer im ganzen vielleicht vierzig nicht genüg zu fesseln. Hingegen gelang es dem konservativen b. Oldenburg die erschlaffte Aufmerksamkeit des Hauses he der wach zu rufen, obwohl auch er nichts neues mehr vor bringen hat; es gelang ihm, weil er die Gabe hat, alte Ged fen wenigstens in neue mehr oder weniger derbwißige men zu fleiden. Die Forderungen, die er aufstellte, was trie immer: erhöhter Schutz der Landwirtschaft und tr schärfter Kampf gegen die Sozialdemokratie. Aus dem we ren Verlaufe der Sigung, die sich bis zum Abend hinzog, noch zu erwähnen, daß in später Stunde der Reichskanz Graf Bülow erschien, um Herrn v. Oldenburg kurz, ab energisch zu antworten. Wenn es als eine Legende bezeich werde, daß er etwas für die Landwirtschaft getan habe, se klär er, daß er den Zolltarif für eine Tat im Interesse Landwirtschaft erachte. Im übrigen wolle er nur bemerk daß es doch nicht so leicht sei, die Geschäfte des Landes leiten, wie es Herr v. Oldenburg sich vorzustellen schei Wenn Herr v. Oldenburg ihm Mangel an Pessimismus geworfen habe, so antworte er ihm, daß der Kanzler sehr nüs tern urteilen müsse. Nichts würde dem Reiche schädliche sein, als ein nervöser Kanzler.

Die nun schon fünf Tage währende zweite Beratung des Etats für den Reichskanzler und die Reichskanzlei knüpfte bei ihrer heutigen Fortsetzung unmittelbar an den Schluß von gestern an. Das Zentrum schickte den Abg. Dr. Bachem vor, in der vom Abg. Blumenthal gegebenen Darstellung des Falles Fameck entgegenzutreten. Der häufig so temperament­volle Redner vom Rhein sprach diesmal, abgesehen von eini­gen ungemein scharfen Wendungen gegen die Person Blumen­thals, sehr ruhig. Er warf dem demokratischen Gegner vor, daß er seine Sache wie ein Winkeladvokat geführt habe, denn er habe nur den Tatbestand mitgeteilt, von der Rechtslage aber kein Wort gesagt. Diese Lücke bemüht sich Dr. Bachem durch lange Auseinandersetzungen auszufüllen. Seine Aus­lassungen gipfelten in der Behauptung, daß die Beerdigung eines Protestanten auf dem Friedhof in Fameck zu Unrecht erzwungen worden sei. Deshalb habe ihn Bischof Benzler mit dem Interdikt belegt, er habe es getan, nicht, um den Frieden zu stören, sondern um ähnlichen Rechtsbrüchen vorzu­beugen. Außerdem erklärte der Redner, daß seine Partei die Resolution, betreffend die Fristbestimmung für die Annahme von Reichstagsbeschlüssen durch den Bundesrat, ablehne. Dar­

Preussifcher Landtag.

Herrenhaus.

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( 10. Sitzung.) RK Berlin, 16. April. Die Abstimmung über das neue Ansiedelungs. gesetz wurde heute zu Ende geführt. Ueber einzelne graphen gab es noch kurze Erörterungen; so namentlich § 13a, der bestimmt, daß die Ansiedelungsgenehmigung erforderlich ist, wenn infolge der Umwandlung eines Lan gutes in mehrere ländliche Stellen innerhalb einer im sammenhange gebauten Ortschaft ein Wohnhaus er richtet werden soll. Dieser Paragraph wurde verschiedent angefochten, aber schließlich genehmigt. Das glei war der Fall mit§ 13b. Dieser bestimmt, daß der Regierung präsident, bevor die Ansiedelungsgenehmigung erteilt with eine Bescheinigung darüber auszustellen hat, daß die Ansied lung mit den Zielen des Gesetzes nicht im Widerspruch steh Beschwerde ist beim Oberpräsidenten zu führen, der en gültig entſcheidet. Die übrigen Paragraphen gaben zu e heblicheren Beanstandungen keinen Anlaß. Es folgte die ratung und Genehmigung einzelner kleinerer Gesetzesvor lagen lokalen oder provinziellen Charakters.

sich mit zäher Ausdauer und Starrköpfigkeit bot. Wer am meisten darunter litt, war natürlich Frau Glohr; denn sie würde gern den Versuch gemacht haben, ihren Sohn durch Bitten und Vorstellungen von seinem Verkehr mit dem Tiophel abzubringen, und sie wußte, daß ihr dies auch gelingen würde. Dies duldete jedoch der Pierer nicht. Der wollte um feinen Preis nach­geben, sondern abwarten, bis Not und Elend seinen Sohn zwingen würden, um Verzeihung bittend zu ihm zurückzukehren. Tat er dies nicht, dann mochta er eben berkommen, sterben oder verderben.

Es war eine rauhe stürmische Herbstnacht, etliche Tage nachdem Hangcurt den elterlichen Hof verlassen. Es war noch nicht sehr spät und im Dorfe lagen schon alle in den Federn, was wohl darin seine Ursache hatte, daß man sich von der eben erst überstandenen Kirmeß, die gewaltige Anstrengungen erfordert hatte, erholen und ausruhen wollte. Darauf hatten jedenfalls auch die beiden Nachtwandler, die sich spähend um Pierers Hof herumtrieben nämlich Hangcurt und Tiophel- ihren Plan gebaut.

Die nächste Tagung des Herrenhauses soll vom 9. 14. Mai stattfinden.

Haus der Abgeordneten.

RK Berlin, 16. April.

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( 54. Sitzung.) Die Stilllegung der kleinen Zechen im Ruhrrevier dur die größeren Zechen hat dem Zentrum Veranlassung gegeben, an die Regierung eine Interpellation zu richten, in der sie ge fragt wird, was sie gegen diese Praxis tun wolle. Diese Inter pellation kam heute zur Debatte. Der Zentrumsabg. Stöbel begründete sie, indem er auf die wirtschaftlichen und sozialen Schäden der Stilllegung der Zechen hinwies. Er betonte, daß diese kapitalistische Praris Zehntausende von Arbeiter brotlos und heimatlos mache, und forderte zum Schluß die Regierung auf, ihr Veto einzulegen. Handelsminister Möl ler erklärte die Darstellung Stößels für übertrieben. Es den höchstens 12 500 Arbeiter durch die Zechenstilllegung bro los, und gegen die Stilllegung unrentabler Zechen lasse si nichts tun. Die Regierung wolle aber zusehen, daß die Uebe gangszeit sich möglichst schonend vollziehe. Die weitere De batte förderte die verschiedensten Auffassungen über Berech gung oder Unzulässigkeit der Zechenstilllegung zutage.

Lautlos schlichen sie dicht an den nach der Straße gelegenen Wänden eines langen Stallgebäudes dahin bis zur Einfahrt, durch welche sie den Hof betraten. Es war alles ruhig wie auf einem Kirchhof. Hangcurt wußte natürlich Bescheid und er wußte auch, daß jezt eingesackte Frucht hinten in einer der Scheunen herum­stehen mußte. Er stieß auch alsbald auf eine Anzahl Säcke, die jedenfalls im Laufe der nächsten Tage auf den Wagen geladen und zum Verkaufe gebracht werden ollten.

Die Katastrophe auf dem Miffouri"

Der furchtbare Unfall an Bord des amerikanischen Kriegs schiffs Missouri", dem 31 Menschenleben zum Opfer fielen wird wahrscheinlich niemals voll aufgeklärt werden. G scheint sich aber weniger um eine plötzliche Explosion, als un einen Brand gehandelt zu haben, der mit einer Explosion ch schloß. Die Pulverladung eines zwölfzölligen Geschützes hi sich, wie es scheint, entzündet, ehe der Verschluß geschlo war. Das aufflammende Pulver übertrug das Feuer i einen anderen Raum des Schiffes, wo vier Ladungen zwölfzöllige Geschütze in Brand gerieten und eine derarte Hize entfalteten, daß selbst die metallenen Vorrichtungen n den Wänden geschmolzen wurden. Der Unfall trug sich ei Gelegenheit eines Wettkampfes im Schnellfeuern zu, unde ist Berechtigung zu der Annahme vorhanden, daß die Geschi

,, Hätten m'r nur einen erst glücklich drauß," meintee Das is' ne Kleinigkeit," bersetzte Tiophel. Ta Schalterloch geht doch in den Garten; ich mach' m ctt' naus und Du läd'st mir den Sack durch das auf den Rücken. D'nach machen m'r uns durch d Gärten oben auf den Weg, der nach der Wildhütt' gelt

Damit öffnete er vorsichtig das Schalterloch in stieg hinaus. Draußen stellte er sich mit dem Rüde bor die Oeffnung und wartete, bis ihm Hangcurt de Sack aufgehalst hatte. Dann eilte er, so rasch er font durch die Gärten, deren Hecken ja vielfach Lücken zeige dem Felde zu.

Hangcurt stieg darnach ebenfalls durch das und war bald an der Seite Tiophels. Beide tru dann abwechselnd den Sack bis zur Wildhütte.

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" Weißte was, hier dürfen m'r nit bleiben d'rmt sagte Tiophel, als sie sich von der schweren Last, b ihnen weit vom Dorfe her so arg zu schaffen gemab ausruhten. Wennse' s g'wahr wer'n und uns d Gensdarmen auf'n Hals schicken, fann's uns d'ena schlecht geh'n. M'r müssen die Frucht' nüber in d Lehmkaut schaffen." Das wurde nun bewerkstelligt. Nachdem sich d Burschen eine Zeitlang geruht, trugen sie abwechse den Sack nach der bezeichneten Stelle, wo sie ihn unt Steingeröll und einer Ecdaufschüttung verbargen. De Das is geraten", meinte Tiophel befriedigt. 2 Sack findense nit, wennse' s überhaupt merken, daß einer fehlt. Ich halte d'rfür, daß a'r die günstig Gelegenheit, wo ihr die Frucht noch in der Sche ſt hn habt, benutzen und uns noch'n paar Säd lange M'r können ja dann auch welche verkaufen."( Forts. fol

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