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Türe. Mannes auf das seiner Schwester. wollen, jetzt, wo mein Bruder frank ist!"" Hinaus mit Euch, Anton Linney!" rief sie. Euch ähnlich, hierherzukommen und mich brandschazen zu deutete ſie mit einer bezeichnenden Handbewegung auf die von dem Gesicht des im liegenden Iranfen als wir eintraten ,, Das sieht

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Mr. 90.

Bonnementsprets: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

Belbettagen: Oberheffifche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Coifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Montag, den 18. April 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Betttzeite für ganz hefsen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 16 Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg Fernsprechanschluß Nr. 363.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Hrbeitgeber und Arbeitnehmer.

Man schreibt uns aus Unternehmerkreisen: Unter der Füh. Serang des Zentralverbandes deutscher Industrieller ist in Ber. Elin ein Verband der Arbeitgeber zusammengetreten, der die Interessen der Unternehmerschaft gegen die organisierten Ar­briter wahrnehmen will. Bedauerlicherweise tritt in dieser Organisation der Kampfzweck etwas zu deutlich hervor und feine Aufnahme bei der Arbeiterschaft zeigt denn auch, daß zu­mit wenigstens der neugeschaffene Verband kaum eine fried­lilche Wirkung haben wird. Das ist deshalb doppelt bedauer­Itch, weil die Schaffung solcher Vereinigungen, wie man bei dem Buchdruckergewerbe mit Deutlichkeit sehen kann, unter Llanstän den den Gegensatz der Interessen in friedliche Bahnen Tomten tann. Man kann sie am besten als die Kriegsrüstun­ggn beufs Sicherung des Friedens bezeichnen und zum Ver­al eich auf die augenblickliche Weltlage hinweisen, die eben da­daard gekennzeichnet ist, daß die Nationen bis an die Zähne 3Lm Kriege gewappnet sind, daß aber der Friede gerade durch Den Umfang der Rüstungen am besten gesichert wird, weil der Cinsatz für die einzelnen Nationen bei einem etwaigen blu­Figen Würfelspiel zu groß ist. Aehnlich liegen auch die Dinge bizi den Organisationen zweier gegensätzlichen Interessenten. Allerdings werden sie durch den Kampf und die Möglichkeit Me Kampfes geboren, aber die Konzentration der beiden Fampfparteien hat vor allen Dingen die Wirkung, daß an die Stelle des Einzelvertrages der sogenannte Kollektivvertrag treten Eann.

führen.

il

von Paul Arnold.

( Nachdruck verboten.)

Fritz Hersfeld lehnte sich in seinen Seſſel zurück und rich­Les schien ihm aussichtslos, diesen Kampf noch länger au

tete feine Blicke auf eine

Bahllose Gemälde, Wertile Ecke des Ateliers.

Bruſt nom.

as been batte, Die Aufmerkſamteit des großen Publi

fums auf jich zu lenfen.

Die

herhängnisvollen Ein schönes Gesicht rasch an ihnen vorüber. nur ein Gesicht im Nebel, auf das der Schein einer Laterne Es war fühn, ia jogar herausfordernd. recht beifällig auf, jagte aber, daß fie in Stil, Behandlung und Auffassung nichts ungewöhnliches wären und ging des­Seritif nahm seine Werke ja genau so, wie er es an jenem Brichstonsbrücke gesehen Es war

wegen neuestes Werf war aber ganz anders als seine bis­

herigen.

bei deren Anfertigung seine

fiel.

auch

Abend quf

Da nit ist aber für die Arbeitnehmer sehr viel gewonnen, Menn wenn die Arbeiterschaft in ihrer Gesamtheit auftritt, ist ilia, was der einzelne niemals sein kann und niemals werden mird, eine Macht, die dem Unternehmertum vollwertig gegen­ier steht. Professor Leris, ein hervorragender Kenner des 06 itererzeugungsprozesses, ist der Ansicht, daß die Verbitte­mang der Arbeiterkreise und die scharfe Form des Klassen­gdanfens lediglich aus dem Gefühl der Isolierung entstanden sen und daß die schroffe Form des Lohnkampfes in dem Maße bericht inde, als an die Stelle der Lohnbewegung in den ein­3nen Unternehmungen die Lohnbewegung der ganzen Ar­Eleiterfategorie trete. Bei dem Buchdruckergewerbe, das wir Elereits oben erwähnt haben, ist tatsächlich seit Beseitigung der betalen Ausstände durch die Einführung des Kollektivvertrages Friedert und ein ersprießliches Zusammenwirken zwischen Är­Eitgeber und Arbeitnehmer eingetreten. Erforderlich für die Entwickelung solcher erfreulichen Verhältnisse ist aber auch die Beneig theit zu einer schiedsgerichtlichen Erledigung schweben­der Streitfragen, die bei der neuesten Schöpfung des Zentral­urbanides deutscher Industriellen allerdings vollständig zu len scheint. Diesem hätte das Organisationsstatut des Ver­brandes der Textilindustrie, das nach der Erledigung des immitschauer Weberstreikes zustande kam, zum Muster die­en sollen. Danach verfolgt der Verband folgende Zwecke: 1 Objektive Information über die Lage des Arbeitsmarktes und Feststellung der Mittel zur Abwehr eines etwaigen Lohn­hempfes. 2. Sicherung der loyalen Innehaltung etwaiger nit der Arbeiterschaft geschlossener Lohnverträge, bei Ver­fittung der Mitgliedschaft durch illoyale Unternehmer. 3. Lo Ealisierung der Ausstände. 4. Grundsäßliche Bereitwilligkeit Für einen schiedsgerichtlichen Ausgleich. 5. Paritätischer Ar­Beitsnachweis und 6. nur im äußersten Falle, die Vorbe eitung eines Lohnkrieges. Hier tritt die friedliche Tendenz er Organisation deutlich hervor und auf die Dauer wird auc ie beruhigende Wirkung auf die Arbeiterschaft nicht aus Tiberi. Möge sich der Zentralverband ebenfalls nicht der ebre von Crimmitschau entziehen.

Der Herero- Hufftand.

In kolonialen Kreifen und auch darüber hinaus im ganzen Sachen Volke beginnt man mehr und mehr Besorgnisse zu hdegen über das Schicksal der Kolonne Glasenapp, von der na seit dem 2. April nichts gehört hat. An diesem Tage ford das so verlustreiche Gefecht der Kolonne bei Okaharui stat; Major v. Glasenapp wollte am nächsten Tage den ge­genen Herero nach Norden, auf Otjikuara zu, folgen. Ob em getan hat oder nicht, weiß man nicht. Man weiß nicht, be er jetzt steht und was er inzwischen ausgerichtet hat. Ueberhaupt erregt die

Spärlichkeit der Berichterstattung

iba die Vorgänge in der Kolonie nicht nur im Volke, sondern aham amtlicher Stelle Befremden und Unwillen. So hat 38 am 13. April wieder ein neues Gefecht mit den erero bei Okatumba-- 9 Kilometer südlich von Salapja stattgefunden, über dessen Verlauf an amtlicher elle bisher nichts bekannt ist! Die zuständigen Stellen in Serkolonie haben es nicht für nötig gehalten, mehr als die erlust li ste nach Berlin zu telegraphieren, sie weist an ten zwei Offiziere, den Hauptmann v. Bagensky und den Serleutnant Reis, und sechs Mann auf, ferner acht Schtver­und fünf Leichtverwundete. Kein Wort über das Gefecht bt findet sich in der Depesche; man weiß nicht einmal, belche deutsche Kolonnen an dem Gefecht teilgenommen ben.. Nur die Tatsache, daß der gefallene Oberleutnant dis zum Stabe des Oberst Dürr gehörte, läßt darauf

schließen, daß die Kolonne Dürr an dem Gefecht beteiligt war. Ob neben ihr auch die Kolonne Estorff oder die vielleicht aus dem Norden zurückgekehrte Kolonne Glasenapp mitgefochten hat, läßt sich nicht sagen.

Diese völlig ungenügende Berichterstattung, die Besorg­nisse und Unmut erregt, hat, wie unser Berliner CB- Mit­arbeiter hört, das Kolonialamt veranlaßt, die zuständige Stelle in Südwest aufzuweisen, über alle Vorkommnisse in der Kolonie ausführlich telegraphisch zu berichten.

Einstweilen ist man, wie gesagt, lediglich auf Vermutun­gen über das Gefecht bei katumba angewiesen. Da die Hauptabteilung oder doch ein Teil von ihr an diesem Gefecht teilgenommen hat, muß sie dem nach dem Gefecht bei Ongan­jira nordwärts abgezogenen Feinde auf dem Fuße gefolgt sein. Ob nur dieser sich der Kolonne bei Okatumba gestellt hat, oder ob die dort von früher her noch lagernden Leute des Hererohäuptlings Tjetjo ebenfalls gegen die Weißen ge­fochten haben, diese Frage läßt sich ebenso wenig beantworten, wie die weitere, ob vielleicht auch die Kolonne Glasenapp in das Gefecht eingegriffen hat.

Der amtliche Bericht über das letzte Gefecht ist jetzt endlich eingelaufen. Hauptmann Fiedler schickt aus dem stellvertretenden Hauptquartier in Okahandja folgende Gefechtsdepesche des Gouverneurs Leutwein, die infolge einer Betriebsstörung der Heliographenlinie erst am 16. April früh 7 Uhr dort eintraf:

Am 13. April rückte ich vom Otjosafu gegen die bei Okatumba stehenden Hereros vor. Letztere wichen bis in die Gegend von Oriumbo zurück, wo sie ihrerseits angriffen. In zehnstündigem schweren Gefecht überlegener Gegner abgewiesen. Letztere zahlreiche Verluste. Da Heranziehung, Munition und Verflegung nicht möglich, weiteres Vorgehen in diesem Gelände auch keinen Erfolg versprach, ging ich nach Otjosafu. Diesseitige Verluste: Hauptmann Bagenski, Oberleutnant Reiß und sieben Reiter tot, Leutnant Findeis, sieben Reiter schwer, sechs leicht verwundet.

Die offizielle Darstellung bestätigt, was befürchtet wurde, daß große Opfer gebracht werden mußten, ohne daß irgend welcher nennenswerte Erfolg aufzuweisen ist. Der Feind ist nicht geschlagen und in die Flucht geworfen worden, sondern seine mit überlegenen Kräften ausgeführten Angriffe konnten nur zurückgewiesen werden, und unter schweren Verlusten unsererseits. Hoffentlich gelingt es unseren getrennten Kolonnen bald, die nötige Fühlung mit einander zu bekommen, um durch gemeinsames Vorgehen dem Feind eine ent­scheidende Niederlage beizubringen!

Nach einer uns von Berlin aus übermittelten Privatmeldung trifft der Woermann- Dampfer mit dem erkrankten Obersten Dürr an Bord bereits am 28. April in Deutschland ein. Dürr befände sich demnach schon längst auf dem Heimwege, ohne daß amtlich darüber etwas befannt gegeben ist.

Der Krieg in Oftalien.

Die Meldung von einem neuen Angriff der Japaner auf Port Arthur hat sich inzwischen bestätigt. Doch auch diese neue Beschießung hat, wie alle vorherigen, der Festung und ihrer Besatzung keinen nennenswerten Schaden zugefügt.

Der Verlauf des Bombardements

wird von russischer Seite in einem Bericht vom 15. d. Mts. folgendermaßen geschildert:

Heute früh 6 Uhr erschien am Horizonte ein kleines feindliches Geschwader, entfernte sich jedoch bald wieder. Um 10 Uhr kamen 23 feindliche Schiffe in Sicht, die sich in 2 Gruppen teilten; die eine nahm Aufstellung hinter Liautieschan und beschoß das Ufer und die Tigerschwanz­Halbinsel, die andere beschoß von der Reede aus den golde nen Berg und die übrigen Batterien. Das Feuer dauerte mit Unterbrechungen bis 1 Uhr nachmittags. Unsere Schiffe antworteten mit indirektem Feuer; ein Schuß beschädigte einen japanischen Kreuzer; nach anderen Meldungen er litten 2 japanische Schiffe Beschädigungen. Den Befesti gungen und der Stadt fügte der Feind keinen Schaden zu: getötet wurden einige Chinesen, verwundet 2 Chinesen und 2 Russen.

Wozu die vielen Beschießungen?

Man muß sich nun fragen, welche Zwecke die Japaner mil diesen recht kostspieligen Attacken eigentlich zu erreichen hoffen. Mit einiaer Sicherheit kann nun angenommen wer

den, daß es nicht die Absicht der Javaner sein Tann, sich durch einen Angriff von der See in den Besitz des befestigten Bori Arthur zu setzen. Sowohl die Flottenangriffe auf Sebastopol wie auch die Beschießungen der Uferbefestigungen von San tiago durch die amerikanischen Kriegsschiffe haben die voll ständige Nutlosigkeit solcher Unternehmungen dargetan und die schließliche Ueberlegenheit der Küstenverteidigung nachge wiesen. Die eigentliche Absicht der Japaner bei den Attacken gegen Port Arthur dürfte zweifellos die sein, die russische Es­fadre in Schach zu halten, damit sie die japanischen Landungen an der koreanischen Küste nicht störe; der Plan gelingt in jeder Weise, allein es wird von vielen Seiten behauptet, daß die Japaner sich selbst dabei durch ihre Munitionsverschwen­dung empfindlich schädigen, indem erstens die schweren Ge­schütze durch die scharfe Inanspruchnahme leiden und es zwei­tens an Munition fehlen dürfte, wenn es einmal zu einer großen Seeschlacht kommen sollte. Die Japaner müssen star! mit der Möglichkeit rechnen, daß sie eventuell die Rohre ihrer Geschütze werden auswechseln müssen, was bei der Nähe hei mischer Werften, zurzeit wenigstens, nicht allzu schwierig sein dürfte.

Der Untergang der Petropawlowst"

hat noch immer nicht eine endgültige Klarstellung gefunden Die russische Presse gibt jetzt der Ueberzeugung Raum, daß es ein japanisches Untersecboot gewesen sei, das den verhängnis vollen Torpedoschuß auf den Panzer abgegeben habe. Groß fürst Wladimir, der Vater des mit genauer Not dem Tode ent ronnenen Großfürsten Kyrill, sprach sich dem Petersburge Korrespondenten des Pariser Figaro" gegenüber in dem gleichen Sinne aus. Das Unterseeboot dürfte einen Tor pedo abgeschossen haben," sagte er, der das Panzerschiff bein Maschinenraum getroffen und eine Explosion der Dampfkessel herbeigeführt hat. Wir wußten, daß die Japaner zwei Un­terseeboote besaßen, konnten aber nicht annehmen, daß sie die Tollheit begehen würden, diese kleinen Schiffe so weit von ihrer Flotte fortzusenden. Das Unterseeboot ist sicherlich mit untergegangen." Man tut gut, dieser Unterseebootsgeschichte gegenüber sich vorläufig recht skeptisch zu verhalten.

Die schweren Verluste an Menschenleben

bei dem Untergang der Petropawlomst" erscheinen den Laien kaum faßlich. Wie war es möglich, daß sich von der großen Besagung so wenige retten konnten? Bestehen dock die modernen Schiffe, wie jeder weiß, aus vielen einzelner wasserdichten Abteilungen, so daß ein schnelles Sinken dock eigentlich ausgeschlossen sein müßte? Erfahrungsgemäß ge nügt jedoch ein derartiger Explosionschoc, wie er die Betro pawlowsk" traf, um auch bei Schiffen, welche doppelter Boden besitzen, ein großes, nach vielen Metern im Gevier messendes Leck zu reißen, in welches dann das Wasser ein­bricht und im Handumdrehen das ganze, eventuell auch das benachbarte Kompartiment mit Wasser füllt. Durch diese ungeheuere einseitige Belastung von mehreren tausend Kilo. gramm aus dem Gleichgewicht gebracht, mag sich dann die Petropawlowsk" start auf die Seite geneigt haben, worau der Aufbau das Uebergewicht erhielt und seine Besatzung binnen wenigen Sekunden in die Tiefe niederzog. Wie die naritime Chronik zu berichten weiß, gibt es in solchen Fällen fast keine Rettung für die Bemannung, denn selbst die auf Deck befindlichen Offiziere und Mannschaften werden, da sie sich schwimmend zu retten trachten, durch den entstehenden Wirbel leicht in die Tiefe gerissen.

Es bestätigt sich, daß der berühmte Schlachtenmaler Was­sili Wereschtschagin bei dem Untergang der Petropawlowsk" den Tod gefunden hat.

Der Wachsamkeit der Russen gelang es, einen

Anschlag gegen die mandschurische Eisenbahn glücklich zu vereiteln. Aus Charbin wird gemeldet, daß wie­derum zwei japanische Generastabsoffiziere nahe vom Schie­nenstrang gefangen genommen wurden. Beide trugen die Kleidung tibetanischer Lamas und versuchten zunächst zu ent­fliehen. In ihrem Zelte fand man 30 Kilo Pyrorilin, drei Schachteln Bitfort- Zündschnüre, Dynamit und Geräte, um Schienen loszuschrauben usw. Wahrscheinlich beabsichtigten sie, die Brücke über den Fluß Nonna zu sprengen. Beide Ge­fangene gestanden äußerst kaltblütig ein, daß sie die Eisen­bahnlinie zerstören wollten.

Eine Landschlacht?

Von einem großen Kampfe zu Lande, der für die Ja­paner einen sehr schlimmen Ausgang genommen habe, weiß der Londoner Standard zu berichten. Admiral Logos Flotte esfortierte eine Anzahl Transportschiffe nach einem Punkt westlich der Mündung des Jalu, wo die Ausschiffung der Ex­pedition begann, ohne daß die Japaner bemerkten, daß die Russen im Hinterhalt lagen. Als 12 000 Mann japanischer Truppen gelandet waren, wurden sie von Russen angegriffen und zu den Schiffen zurückgetrieben, wobei sie schwere Verluste in Mannschaften und Geschüßen hatten. Die Nachricht ist mit großer Vorsicht aufzunehmen, ebenso wie die von einem neuen Auftauchen des Wladiwostok- Geschwaders.

Der koreanische Kaiserpalast abgebrannt.

In Söul ist, wahrscheinlich infolge von Brandstiftung, der Palast des Kaisers von Korea abgebrannt. Der Kaiser rettete sich in die Bibliothek. Das Feuer griff sehr schnell um sich, veil die Leibaarde des Kaisers der japanischen Feuerwebr