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Provinzen tatkräftig bestrebt ist, die Errungenschaften von Wissenschaft und Praxis zu nützen und so in Hartem Kampfe die Erträge des heimatlichen Bodens zu mehren. Mit umso größerer und schmerz­licher Teilnahme erfüllte mich die Heimsuchung mehrerer östlicher Provinzen, namentlich Schlesiens, durch verheerende Hochwasser. Zur Linderung der Schäden sind Staatsmittel in erheblichem Um­fange bereitgestellt worden, für deren Verwendung Ihre nachträg­liche Zustimmung eingeholt wird.

Den Gegenstand meiner besonderen Fürsorge bildet das Be­streben, die Hochwassergefahren durch Ausbau der Flüsse und zweckmäßige Gestaltung ihres Ueberschwemmungsgebietes dau­ernd zu vermindern. Daher wird Ihnen ein Gesezentwurf alsbald zugehen, worin für eine Verbesserung der Vorflut an der untercu Oder und Havel sowie an der Spree die Mittel gefordert werden Ein weiterer Gesegentwurf für die Regelung der Hochwasserver­hältnisse an der oberen und mittleren Oder ist in Vorbereitung. Er wird Ihnen nach Fertigstellung vorgelegt werden. Auch eine allgemeine gefeßliche Regelung der Freivaltung des Ueberschwem­mungsgebietes der Flüsse ist beabsichtigt.

Ferner wird von Ihnen die Bewilligung der Kosten für die notwendigste Ergänzung des Neyes der Binnen= wasserstraßen beantragt werden. Im Hinblick auf die erheb­lichen Staatsmittel, die der unaufschiebbare Schutz gegen Hochwasser­gefahren erheischt, beschränken sich diese Forderungen auf den Ausbau der dringlichsten Wasserstraßen im Osten und Westen der Monarchie, und zwar auf den Ausbau des Großschiffahrtsweges Berlin- Stettin, die Kanalisierung der Oder von der Mündung der Glazer Neiße bis Breslau, die Verbesserung der Oder- Weichsel- Wasserstraße ein­schließlich der Warthe und auf die Herstellung einer Schiffahrtsstraße vom Rhein bis nach Hannover. In der Ausführung dieser Vor­lagen erblicke ich eine der volkswirtschaftlich wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Zwei großen Staatsinteressen soll in gleichem Maße gedient werden: dem Schuß und der Förderung, deren die Land­wirtschaft bedarf, wie der Sicherung und Befestigung der Stellung, welche Handel und Industrie in rastloser Arbeit sich errungen haben. Mit Vertrauen und Zuversicht sehe ich dem Verlauf Ihrer Beratungen entgegen. Die beiden Häuser des Landtages wird fortan ein Heim vereinigen; möge der gemeinsamen Arbeit an gemeinsamer Stätte ein voller Erfolg beschieden sein!

Die Verlesung wurde mehrmals durch den Beifall der Abgeordneten unterbrochen, so bei der Ankündigung der guten Finanzlage, der Meliorationsvorlage, der Bewilligung für die Ueberschwemmten, die Säße, die von der neuen Kanalvorlage sprechen, ohne jegliche Rundgebung angehört. Am Schluß erscholl stürmisches Bravo. Es galt der Per­son des Monarchen. Der Alterspräsident des Abgeordneten­hauses, Schaffner, brachte jetzt das Hoch auf den König aus, der dann mit einer Verneigung vom Throne herab­stieg, um unter Vorantritt der Wappenherolde und der Hof­chargen den Saal zu verlassen. Auch die Abgeordneten und Herrenhausmitglieder verließen den Weißen Saal, um sich nach ihren Sitzungsräumen zu begeben. Schon eine Stunde nach dem Beginn der Feier im Weißen Saale fand die

erste Sigung des Abgeordnetenhauses

statt. Sie war nur sehr kurz. Mit einem Hoch auf den König eröffnete der Alterspräsident, Abg. Schaffner, die Sigung, berief ein provisorisches Bureau und schlug vor, die nächste Sizung am Dienstag um 11 Uhr abzuhalten. Nach kurzer Debatte wurde dieser Vorschlag angenommen. Ungleich lebhafter ging es in der

ersten Sihung des Herrenhauses

Frau geäußert, ihr Mann sei ein Zump. Biermann ist be fanntlich wegen Beleidigung des Ministers zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

§ Der Dolch". Ein überraschendes Ergebnis hatte eine Gerichtsverhandlung in Wien. Richter( zum Angeklagten): " Sie heißen?"-Angekl.( deklamierend): Net viel und Josef Novak." Richter: Wohin sind Sie zuständig?" Richter:" Sie, ich Angekl.: Natürlich nach Wien." würde Ihnen raten, hier einen anderen Ton anzuschlagen!" Angefl.( zum Gerichtstische vortretend, in gütigem Tone): Mein lieber Herr kaiserlicher Rat, ich ich muß mich doch verteidigen können!" Der Angeklagte soll in einer dunklen Nacht des vorigen Monats ein dunkles Verbrechen versucht haben, indem er auf einen harmlosen Passanten einen blitzenden Gegenstand" ohne jeden Grund zückte. Der Passant lief davon und Novak glaubte, da müsse er ihm nachlaufen. Er schrie, er müsse den Pülcher" un­bedingt haben. Damals war es reiner Alkohol, der Novak rebellisch gemacht hatte. Er war nachmittags ausgegangen, um einen verlorenen Sohn" zu suchen. Er suchte auch einige Zeit und ging dann seinen gewohnten Weg ins Wirtshaus. Angefl.( entrüstet): Aber einen blitzenden Gegenstand,( nachdenklich) einen blißenden Gegenstand? Ah, der hat meine Schnapsflasche für einen Dolch gehalten. Ja, ja, die blitzt immer."-- Der Richter fragt den Zeugen, ob es möglich ist, daß es sich um eine Flasche gehandelt hat. Der Zeuge sagt verwirrt, das wisse er nicht. Richter ( zum Angeklagten): Was haben Sie denn mit der Flasche wollen?" Angefl.: Ich hab' sie am Nepomuk Vogl- Plat herausgenommen, um g'schwind einen Schluck zu machen." -Der Richter sprach den Angeklagten, der sich zu einer Rede anschickte, rasch frei. Der strafbare Tatbestand ließ sich ja nicht nachweisen.

zu. Das Herrenhaus ist bekanntlich mit dieser Legislatur­periode in sein neues Heim auf dem Landtagsgrundstück, wo auch das Abgeordnetenhaus sich befindet, übergesiedelt. Aus diesem Anlaß war die erste Sipung in dem neuen Hause mit besonderer Feierlichkeit umkleidet. Im Sigungssaale ordenbesäte Uniformen und seltene Gäste wie den General Grafen Haeieler, den Generalfeldmarschall Grafen Walder­see, Generaloberst v. Hahnke und viele andere militarische und zivile Würdenträger, die sich selten blicken lassen. Daneben die dunklen Fracks der Oberbürgermeisterfraktion und als einziger im schwarzen Gehrock Fürst Herbert Bis­marc. Die Tribünen dicht besett, in der Hofloge einige Prinzen, in der Diplomatenloge die Gräfin Bülow. Ihre Anwesenheit ist stets ein Zeichen dafür, daß eine Rede ihres Gatten bevorsteht. Und so fam es denn auch. Kurz vor Beginn der Sigung erschien das gesamte preußische Staats­ministerium, der Kriegsminister, Staatssekretär v. Tirpik und Herr v. Podbielski in Uniform, die übrigen Minister im einfachen schwarzen Frack, ohne jede Ordensauszeich­

mmg.

An Stelle des erkrankten bisherigen Herrenhauspräſi­denten Fürsten zu Wied eröffnete der erste Vizepräsident Freiherr v. Manteuffel die Sigung mit einer An­Sprache. Er gedachte zunächst der Krankheit und Genesung des Kaisers, rühmte die Behaglichkeit und Brauchbarkeit des neuen Hauses, dankte dem Baumeister und schloß mit einem Hoch auf den Könia.

Dann nahm der preußische Ministerpräsident das Wort. Graf Bülow erinnerte an die Begrüßungsworte, die Fürst Hohenlohe vor fünf Jahren bei der Eröffnung des neuen Abgeordnetenhauses gesprochen. Graf Bülow sagte u. a.:

Der größte Staatsmann, den Preußen und den Deutschland hervorgebracht hat, Fürst Bismarck, hat ein­mal gesagt, daß das Herrenhaus der Träger sein müsse einer Politik, die sich nicht leicht beeinflussen lasse durch die Strömungen des Tages, sondern die den Re­gulator und den Ballast des Schiffes bil­den möge, daß noblesse oblige" auch fernerhin die Signatur Ihrer Beratungen und Ihrer Beschlüsse bleibe. Möge dieses hohe Haus immer den Blick gerichtet halten auf das große Ganze, auf die Fundamente der preu­ßischen Monarchie als des Grund- und Ecksteins des deutschen Reiches. Möge dies hohe Haus immer ein Vorbild sein preußischer Gesinnung und preußischen Geistes. Möge es immer die Gesinnung betätigen, die ich zusammenfasse dahin: Der König in Preußen voran, Preußen in Deutsch­land voran, Deutschland in der Welt boran!"

Die Rede wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Freiherr v. Manteuffel sprach dem Grafen Bülow den Dank des Hauses aus. Dann trat das Haus in die Tagesord­nung ein. Auf dieser stand die Wahl des Vorstandes. Sie hatte folgendes Ergebnis: Zum ersten Präsidenten des Herrenhauses wurde Fürst zu Inn- und Knyp= hausen, zum ersten Vizepräsidenten Freiherr v. Man­teuffel und zum zweiten Vizepräsidenten Oberbürger­meister Dr. Be cer- Köln gewählt. Alle drei nahmen die Wahl an. Dann wurde die Situng auf Montag 1 Uhr vertagt.

Aus dem Gerichtsfaal.

Nab und fern.

Fürstliches Ehezerwürfnis. Der Prätendent Herzog Philipp von Orleans soll sich an den Papst gewandt haben, um die Ungiltigkeitserklärung seiner seit acht Jahren be stehenden Ehe mit der österreichischen Erzherzogin Maria Do­rothea zu erwirken, und zwar mit der Begründung, daß er zur Eingehung der Ehe gezwungen wurde, ihm also die Freiheit des Willens fehlte. Den orleanistischen Partei führern gegenüber berufe er sich auf die Kinderlosigkeit seiner Ehe, die den Pflichten eines Prätendenten wider spreche, ein Argument, das diese aber nicht gelten lassen. Es scheint, daß dem Prinzen, der sehr lustig lebt, seine schöne, aber strenge Gemahlin lästig geworden ist.

§ Der oldenburgische Justizminister Ruhstrat wurde wegen Veleidigung des Redakteurs Biermann zu 20 Mark Geld­strafe verurteilt. Minister Ruhstrat hatte zu Biermanns

Einem kühnen Gaunerstreich fiel ein in dem Pariser Vorort Neuilly wohnender Sentier zum Opfer. Er er­hielt neulich mit der Morgenpost einen Brief, worin ihm mitgeteilt wurde, das Finanzkomitee der anarchistischen Par tei habe seinen Beitrag für das Jahr 1904 auf tausend Franken angesetzt. Wenn dem geehrten Herrn und Bürger an seiner Haut gelegen sei, so möge er innerhalb der näch ſten drei Tage ein Kuvert mit der angegebenen Summe unter die Strohmatte seiner Wohnungstür legen. Tue er es nicht, so werde er mit Dynamit Bekanntschaft machen. Herr A. war davon keineswegs erbaut. Als er dann beim Mittagsmahle saß, fam ein Herr, ein Sendbote des Direk­tors der Geheimpolizei, der von dem Treiben der Anarchisten gehört hatte. Dieser riet ihm, das Kuvert mit den tau­send Franfen unter die Strohmatte zu legen, was ihm Nuhe verschaffen werde. Die Polizei werde aber wachen, den Erpressern auflauern, nachgehen, das Geld wieder abneh­men und ihm getreulich zurückerstatten. Der Rentier tat, wie ihm geheißen war, das Kuvert wurde abgeholt, aber von dem liebenswürdigen Besucher sah der Mann, der nun die Polizei benachrichtigte, nichts mehr.

Lokales.

18. Januar 1904.

Der Großherzog empfing am 16. Januar den Professor Dr. Buchhold von Gießen, den Rechnungsrat Brücher, den Zahnarzt Koch von Gießen, den Landgerichts­direktor Dr Meisel, den Lehrer Albach von der Realschule Gi ßen, den Pfarrer Heinebach von Groß- Linden und den Pfarrer Kehr von Romrod.

und sollen die ron febenen Tiere bei bie Ende Fe lung, einer Schau unterzo Nachteile aufmerffa bewahren. Eine um ein Verlofung

zu

Ebenfalls von einem durch eine ameritonif von ca. 22 Mt. G Versammlung an no regt angenehm Freiwill 15. April und 15. willige in Unteroffi eingeftellt. Der dauert in der Reg zwei Jahre, der borschule zwei Jah offizierschule müff jedoch das 20. Leb Ginzustellen den in der Regel beim

* 8ugentgleisung. Am Samstag Abend ent gleiste auf der Nebenbahn Grünberg- Londorf- Lollar der um 6,32 Uhr in Lollar fällige gemischte Zug zwischen Dau­bringen und Lollar, ein Kilometer vor der Badenburg. Glücklicherweise ist die Entgleisung ohne großen Schaden abgelaufen; zwar ist Materialschaden entstanden, die Passagiere und das Zugpersonal fam jedoch mit dem Schreck davon. Wie die Entgleisung entstanden ist, darüber werden zwei Auslegungen gemeldet, die eine besagt, der Bug sei, da er Verspätung gehabt, zu schnell gefahren; während die andere Meldung von einem Dammrutsch spricht, welche Be­hauptung zutrifft, fonnten wir nicht feststellen. Der aus Gießen requirierte Hilfszug war sehr schnell zur Stelle, was besondere Anerkennung verdient. Der Verkehr konnte, wenn auch mit Verspätung des nächsten Zuges, aufrecht er­halten werden.

Von einer schrecklichen Seefahrt kann der jetzt in die Heimat zurückgekehrte Kapitän Ueberfeld aus Sagard aus Rügen berichten. Er befand sich mit seinem Dampfer in den indischen Gewässern. Seine ganze Ladung bestand aus Petroleum in Kisten. Plötzlich brach an Bord Feuer aus, und während sich die gesamte Mannschaft an die Löscharbeit machte, erfolgte im Mittelschiff eine starke Ervlosion, und ein Flammenmeer ergoß sich über das ganze Schiff; die Be­fatung flüchtete so eilig an Deck, daß es nicht mehr möglich war, die Maschinen zum Stillstand zu bringen und infolge­dessen eilte das Schiff steuer- und führerlos vorwärts; von der Besatzung waren bereits 19 Mann teils durch die Explo­sion umgekommen, teils durch die Flammen getötet, und aus dem Innern des Schiffes ertönten fortgesetzt neue Explosionen. Das Rettungsboot schlug voll Wasser, cs es kaum herab­gelassen war. Zum Glück hatte es Korkbekleidung und wurde dadurch flott gehalten, der Kapitän und der Rest der Mann­schaft rettete sich auf Bambusflöße und schließlich wurden die Schiffbrüchigen von einem englischen Dampfer bemerki und aufgenommen.

** Fräulein Irene Triesch hat sich in hoch­herziger Weise bereit erklärt, zur Fördernng des Gießener Theater- Neubaus einen ihrer berühmten Rezitationsabende zu veranstalten. Sie wird am Mitwoch, den 27. d. M., um 7 Uhr in der großen Aula der Universität zunächst Stellen aus dem alten Testament wie sie schon in einer Reihe großer Städte, z. B. Berlin, Hamburg, Köln mit außerordentlichem Erfolg getan hat sodann einige Ge dichte vortragen. Wir freuen uns, unseren Lesern die er­freuliche Mitteilung machen zu können und geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Aussicht, die berühmte Dar­stellerin auch als Rezitatorin kennen zu lernen, und der gute Zwed ihrer Veranstaltung, den Saal Sis auf den legten Platz füllen möge. Die Preise der Pläße sind auf Wit. 3 und Mt. 2 festgesetzt.

Stürme auf See. Die Stürme der letzten Tage, die fich namentlich im Westen und Südwesten Deutschlands be merkbar gemacht haben, sind auch an den deutschen See­füsten sehr heftig aufgetreten. Zahlreiche Schiffsunfälle werden aus dem Kanal und aus der Nordsee gemeldet. Auf der Schelde strandeten die Dampfer Horda und Acan­thus", mehrere Barken sind untergegangen. Dem von Gulfsport mit einer Ladung Holz in Kurhaben angekom­menen spanischen Dampfer Ceres" ist in dem Sturm auf der Nordsee die Decksladung übergegangen. Der Dampfer lag mit der Backbordseite so tief zu Wasser, daß er dem Steuer nicht mehr gehorchte und von Schleppdampfern elb­aufwärts gebracht werden mußte. Der Flensburger Dampfer, Fortuna" von der Bruhnschen Rhederei, von Blyth nach Flensburg bestimmt, ist seit drei Tagen überfällig. Das Schiff ist zuletzt in Sprogoe gesehen worden.

Razzia in Hamburg. Auf der Suche nach dem Olden­burger Doppelmörder, dem die Witwe Mall und ihre Tochter fürzlich zum Opfer fielen, wurden in Hamburg nachts die Herbergen und Kaschemmen gründlich durchsucht. Dabei wurden im ganzen 117 Personen verhaftet, deren Papiere nicht in Ordnung waren, darunter 5 megen Diebstahls steck­brieflich Verfolgte, außerdem zahlreiche Personen, die sich der Polizeiaufsicht entzogen. Der Oldenburger Mörder wurde aber nicht entdeckt.

Hinrichtung. In Duisburg wurde durch den Scharf­richter Engelhardt der Vergmann Johann Neuguß ent­hauptet. Der Delinquent hatte im Juni v. J. in Marsloh seine Braut Anna Arich und deren Eltern erschossen.

jahr erreicht habe alt sein. Anmeld 12 Uhr vormittags furt entgegengen ftimmungen einge erfolgt unentgeltli 8um Shillers rüften fid die geplante Huldigu Bekanntlich wollen neues Denkmal fe Stiftung neue Mi Ehrenfolde an Did erften der Nation Angehörigen und des Volkes zu helf Gedante, das seh Schillerstiftung zu ** Im Mong Großherzogtum eff Alkohol) erzeugt. denen 29 vollständi wendung abgelaffen Hektoliter in den fteuerlicher Kontrol Monals 3341 reifen Verkehr g f Weslar, Pächter dis Sc die Wirtschaft 8 nunmehr den Ga auf 5 Jahre zum Allendorf Saale des Gastwirt des Bauernvereins ftandes vorgenomm des Stiftungstages

Fl.-V. Wie an anderen Drten so werden auch in Gießen in Bälde tinematographische Vorführ ungen aus dem Flottenleben stattfinden. Die Kreis­gruppe Gießen des deutschen Flotten- Vereins veranstaltet dieselben am 11., 12., 13. und 14. Februar in der großen Aula der Universität. Während die Tagesvorstellungen am 11, 12. und 13. für die Schuljugend berechnet sind, wer­an denselben Tagen abends von 8-9 Uhr sowie am 14. ( Sonntag) von 32-4 und 6/ 2-7 Veranstaltungen für Erwachsene diese zum Preisen von 50 Pfennig pro Person stattfinden. Das Nähere wird später befannt gegeben werden.

Dynamitexplosion in einem Steinbruch. Bei Hohenelbe fand in dem Geräteschuppen eines Steinbruches an der nach Spindelmühle führenden Straße eine Dynamitexplosion statt. Ein Arbeiter wurde getötet, der Schußmeister verletzt. Der Schuvven wurde teilweise zertrümmert.

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Großer nationaler Gesangs- Wett streit Gießen. Der von dem Maschinenbauer­Gesangverein" veranstaltete Gesangswettstreit erfreut sich einer sehr starken Beteiligung, denn bis jetzt haben sich schon ca. 1600 Sänger gemeldet. Der Verein nimmt noch Anmeldungen bis zum 15. Februar entgegen.

Der Verband der Spenglermeister und Installateure im Großherzogtum Hessen hält in Gießen am 24. Januar eine Versammlung ab, welche den Grundstock zur inneren Organisation des Verbandes legen soll.

Von Herrn Buchdruckereibefizer Bommert in Wies­baden geht uns folgende Berichtigung zu: Wiesbaden, 15. Jan. Der Wiesbadener Generalanzeiger" ( Amtsblatt der Stadt Wiesbaden) wird demnächst mit einem Rapital von 300 000 Mt. in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt, Kommanditäre find Reichs- und Landtags­Abgeordneter Kommerzienrat Bartling und Buchdruckerei­besizer und Verleger des Wiesbadener Generalanzeiger" Emil Bommert in Wiesbaden. Die Immobilien ver­bleiben im alleinigen Besitz des Herrn Bommert, welcher auch die Leitung des Unternehmens in Händen behält. Der parteilose Wiesbadener Generalanzeiger" wird nicht in ein nationalliberales Parteiorgan umgewandelt, wie viele Zeitungen in letzter Zeit behauptet haben, sondern es soll streng an der bisherigen mittleren Linie festgehalten werden, die eine Verständigung aller liberalen Elemente rechtslieberal und linksliberal

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ermöglicht."

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** Der Vogelsberger Geflügel und Vogel­zuchtverein hielt gestern eine gut besuchte Bersammlung im, Wilden Mann" zu Grünberg ab. Die von Rechner P. Decher erstattete Rechnungsablage ergab eine Einnahme von 3513,79 Mt. und eine Ausgabe von 3385,36 Mt., sodaß sich ein Ueberschuß von 128,43 Mt. ergab; der Kassenbe­stand beträgt unter Hinzuziehung einiger Rückstände ca. 150 Mt. Auf Antrag wurde dem Rechner Entlastung erteilt und Tant für seine musterhafte Rechnungsführung ausgesprochen. Die die jährige Lotal- Ausstellung soll in Ulrichstein abge­halten werden, man will damit einen Wunsch der Sektion Ulrichstein gerecht werden und hofft dadurch das Interesse in der Sektion noch mehr zu beleben. Um die Beförderung des Geflügels zu erleichtern, will die Sektion Fuhrwerk zur nächsten Bahnstation stellen. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes, derselbe besteht aus den Herrn Fr. Jöckel- Grünberg, Vorsißender; Theod. Stein­Laßenmühle, stellvertretender Borsißender; Peter Decher­Grünberg, Rechner; Lehrer Dörr- Lehnheim, Schriftführer; W. Schröder- Grünberg, Inventarienverwalter; Söbler- Nieder Gemünden, Geschäftsführer; die Beisiger blieben unter Hin zuziehung der Herren Bürgermeister Schmidt- Bobenhausen und Leibjäger Becker- Laubach dieselben wie bisher. Herr Södler teilte sodann noch einiges aus den Beratungen mit, die aus Anlaß der zu veranstaltenden hess. Landes- Aus­stellung in Offenbach gepflogen sind. Der Vogelsberger Geflügelzuchtverein wird sich an der Ausstellung beteiligen

Ettinghau der ganzen Geme die Beerdigung statt. Der Berf erreichte, war n Airchenrechner Beamter.

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