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Fortf. folgt

Lokales.

13. Junt 1904. ** Der Großherzog und Prinz Heinrich bon Preußen trafen gestern früh in Automobile in Frankfurt ein, machten bei der Firma August Ulrich mehrere Einkäufe von Automobilteilen und begaben sich sodann auf Die Gordon Bennett- Strecke, wo dieselben die Rennstrecke abfuhren, um sich den Schauplaz des sportlichen Ereignisses anzusehen. Für die Sicherung der Strecken werden natürlich allenthalben die umfassendsten Vorbereitungen getroffen.

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Privattelegramm. Bei der heute statt­gefundenen Biehung der 1. Klasse der 4. Hessisch- Thüring. Staatslotterie wurden gezogen: 25 000 Mt. auf Nr 89618 ( Darmstadt), 5000 Mt. auf Nr. 26 778, 2000 t. auf Nr. 89 470 und 1000 Mt. auf die Nummern 21 982, 23 480, 29 215 und 58487.

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*** Die Tagesordnung für die nächste Sigung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, den 16. Juni, nachmittags 4 Uhr, ist: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen des 1892er Anlehens. 2. Dispens. gefuche: a. von Birkenstock& Schneider wegen eines Back­fteinmacherhäuschens, b. von Jakob Hartmann II. für die Kreisstraße nach Heuchelheim, c. von Heinrich Winn füc die Bestanlage. 3. Gesuch des Heinrich Mary dahier um Erlaubnis zur Anbringung eines Firmenschildes am Hause Seltersweg 34. 4. Quellfassung beim Pumpwerk Queck­Born. 5. Beschaffung von Bohrzeug. 6. Beschaffung eines Steinbrechers. 7. Beschaffung von Feuerlöschgeräten. 8. Beschaffung von Dienstkleidern für die städtischen Taglöhner und Straßenfehrer. 9. Stiftung des Kommerz­enrat Wilhelm Gail zur Unterhaltung der Grabftätten von Dr. Mahla und Karl Sail und zur Verschönerung des Friedhofs am Nahrungsberg. 10. Unterhaltung des Fillmann'schen Erbbegräbnisses auf dem Friedhof am Nahrungs­berg. 11. Unterhaltung der Grabstätte der Luise Becker auf dem Friedhof am Robtberg. 12. Aenderung des§ 13 der Friedhofsordnung( Höhe der Grabeinfassungen).- 13. Auffüllen von städtischen Grundstücken zwischen Eisenbahn und Lahn. 14. Herstellung eines gepflasterten Uebergangs am Justizgebäude. 15. Vorlage der Rechnung der Stadt 16. Vorlage und des Verwaltungsberichts für 1902/03. der Rechnung des Stadterweiterungsfonds für 1902/03. 17. Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1902/03. 18. Vorlage der Rechnung des Elektrizitäts­werts für 1901/03. 19. Revisionsbemerkungen zur Rechnung der Stadt für 1901/02. 20. Verlängerung der Wasserleitung im Leihgesternerweg. 21. Verlängerung 22. Ver­der Wasserleitung in der Frankfurterstraße. sorgung des Felllagers von Gebrüder Rosenthal an der Krofdorfer Kreisstraße mit Wasser und Licht.- 23. Be schaffung einer Uebersichtskarte des Gießener Stadtwalds. 24. Genehmigung von Handabgaben aus dem Stadtwald. 25. Herstellung von Wegen im Stadtwald.- 26. Wict­schaftsplan des Gießener Stadtwalds. 27. Die Kanali­fierung der Lahn.

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+ Stadttheater Gießen. Wie uns soeben mitgeteilt wird, wird die für heute Abend angesezte Auf­führung des Bigeunerbaron" nicht stattfinden. Der Grund hierfür ist uns unbekannt.

A Die zweite diesjährige Schlußprüfung der Kandidaten der evangelischen Theologie hat gestern Montag Vormittag in den Amtsräumen des Großh. Ober­fonsistoriums ihren Anfang genommen. Es beteiligen sich daran 6 Examinanden, von denen 4 aus Oberhessen und 2 aus Rheinhessen sind.

(:) Bahnprojekt Alsfeld- Ulrichst ein. Gegenwärtig weilt ein Landmesser im Auftrag der Firma Lenz& Co. in Berlin in Alsfeld, welcher die Strecke Als­feld- Ulrichstein abgeht.

* Der Marstallzug des Kaisers mit 20 Be­amten, Kutschern und Reittnechten, sowie 25 Pferden, Equi­pagen 2c. ist heute, am 14. Juni, früh in Homberg ein getroffen.

+ Die Wanderer"( Gießener Rafahrer­Gesellschaft) veranstalten auf dem Sportplage an der Hardt am 26. Juni ein großes Radwettfahren. Den Ehren- Vorsitz im Wettfahr- Ausschuß haben bereitwilligst übernommen die Herren: Dr. Brauns, Rektor der Landes­universität; Dr. Breidert, Provinzial- Direktor; Kullmann, Landgerichts- Präsident; von Gräveniz, Oberst und Regiments Kommandeur; Mecum, Oberbürgermeister. Es finden sechs Rennen statt, teilweise mit Motorführung, für welche kostbare Ehrenpreise vorgesehen sind. Die offizielle Ausschreibung ist bereits erfolgt, sie enthält folgendes Programm:

1) Erstfahren( 2000 Mtr.), offen für Fahrer, welche noch keinen ersten Preis im Bahnrennen errungen haben. 1. Preis: Ein engl. Anzugkoffer. 2. Preis: Ein silbernes Schreibzeug. 3. Preis: Ein Weinpokal. 2) Sportplagfahren( 2000 Mtr.), offen für alle Fahrer. 1. Preis: Ein großer silberner Teller mit Staffelei. 2. Preis: Ein Gemälde Psyche am Wasserspiegel" von Schumann. 3. Preis: Eine Krystall- Bowle.

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3) Motorfahren( 6000 Mtr.), offen für Fahrer aus der Stadt und dem Kreise Gießen mit nur einspurigen Motoren; Licenz nicht erforderlich. 1. Preis: Ein großer silberner Weinfühler. 2. Preis: Ein silberner Weinkelch. 3. Preis: Ein Wein- Service.

4) Vorgabefahren( 2000 Mtr.), offen für alle Fahrer. 1. Preis: Eine Standuhr in echter Goldbronce. 2. Preis: Eine Kiste Söhnlein, gestiftet von der Firma Söhnlein& Co. in Nierstein( Vertreter: Herr Aug. Wehn- Gießen). 3. Preis; Ein Barometer auf fupfernem Sedel. 5) Tandemfahren( 4000 Mtr.), offen für alle Fahrer. 1. Preis: Zwei Krystall- Blumenvasen, in Altsilber gefaßt. 2. Breis: 8wei Gemälde:" Fröhlich beim Wein" und" Fröhlich beim Bier". 3. Preis: Zwei filberne Bokale.

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6) Niederrad- Hauptfahren mit einspuriger Motor| von 500 Mark ausgesett. Dem Ermordeten waren

führung( 25 000 Mtr), offen für alle Fahrer. 1. Preis: Eine große silberne Jardiniere mit Frücht­schaale. 2. Preis: Ein silberner Humpen. 3. Preis: Ein silberner Becher mit eingelegten Steinen. Auf ganz besonderen Wunsch von einheimischen Motorfahrern ist das Rennen Nr. 3 eingelegt, es fann sich hieran Jeder­mann von Gießen und Umgegend mit seinem Motorrade beteiligen. Es dürfte dies ein hochinteressantes Rennen mit zahlreicher Beteiligung geben.- Die Einfäße betragen für Rennen Nr. 1 und 3 Mt. 1, für Rennen Nr. 2, 4, 5 und 6 pro Rennen und Fahrer Mt. 2. Alle Nennungen unter Angabe der Licenznummer und Beifügung der Einfäze find bis spätestens Montag, den 20. Juni, abends 6 Uhr, zu richten an den Vorsitzenden des Sport- Ausschusses Herrn Gustav Mund( Hotel Victoria) in Gießen. Spätere Meldungen müssen sagungsgemäß zurückgewiesen werden.

vier Revolverschüsse beigebracht worden.

Von der Bergstraße, 13. Juni. Die Kirschenernte fällt vorzüglich aus. In 8wingenberg wurde von Händlern das Pfund mit 12-14 Bfq. bezahlt.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 15. Juni. Zeitweise wo.fig, bei milderer Nacht tags­über wärmer, vielenorts Gewitterregen.

Näheres durch die Gießener Wetterfarte. Marktberichte.

Gießen, 13. Juni Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per Pfd 90-1.00 Mr., Hühnereter per Stück 5-6 Pfg., Enteneter St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfa.. Tauben per Paar 1. 0.80-1.00, Hübner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse der Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per fd. 70-80 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pf Schweinefleisch 60-72 19. Sa meine fletsch gesalzen per Bfund 0.76 fg., Kalbfleisch per Pfd. 68-76 Big., Hammelfleisch per fd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 Mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 7.00-10.00, Kirschen 25-30 Pf. per Pfd. Aepfel per Centner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Pfa. Dauer der Marktze von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Gegen flände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhantt nicht, und während der ersten dret Stunden der Markt­

zeit im Umherziehen feilgeboten werden.

* Vom Frankfurter Obstmarkt. Die Zentralstelle für Obstverwertung teilt mit: Das Geschäft war in letter Woche befriedigend. Es wurden einige Abschlüsse in Stachel­beeren, Pfirsichen, Kirschen und Himbeeren gemacht. Die eingelaufenen Angebote und Nachfragen in allen Sorten hielten sich ziemlich die Wage. Die Durchschnittspreise be­trugen: Kirschen 20-30 Pfennige je nach Sorte, Erdbeeren 40-50 Pfennige, grüne Stachelbeeren 18-20 Pfennige, alles per Zentner.

Lollar. Die freiwillige Feuerwehr feierte in den Lokalitäten des Gastwirtes Fr. Weinrich am vergangenen Sonntag ihr 28 jähriges Stiftungsfest. Es ist allge mein bekannt, daß, so oft die freiwillige Feuerwehr eine Uebung oder Festlichkeit veranstaltet. dann regnet es. Wird nun eine Uebung wie in der Regel drei Tage vorher bekannt gemacht, sofort wird es trüb, und so war es auch bei dieser Feter. Sonntag Vormittag war das schönste Wetter, um 2Uhr wurde allamiert, sofort wurde es wolkig and trüb und als gegen 23 Uhr der Festzug aufgestellt wurde, die Musik anfing zu spielen, regnete es schon so heftig, daß der Zug nicht ausgeführt werden konnte, sondern mitten im Orte in ein Lokal, um nicht ganz durchnäßt zu werden, flüchten mußten. Nach einer Pause hellte es sich wieder auf, es fonnte weiter marschiert werden nach der Wohnung des Herrn Kommandanten Feller, wo die Fahne abgeholt wurde. An dem Festorte angekommen hielt Kommandant Feller eine furze Ansprache begrüßte die anwesenden Direttor Steinecke, welche zu dieser Feier erschienen Gästen, insbesondere die Herrn Kreisamtmann He chler und waren. Hierauf überreichte Kreisamtmann Hechler an drei Feuerwehrleute, welche 25 Jahre der freiwilligen Feuerwehr ihre Kräfte geopfert, das von Se. Königl. Hoheit gestiftete Ehrenzeichen für 25 jährige Dienstzeit und zwar Herrn Fr. Weinrich, Lud. Rohrbach und Aug. Fize. Die Feier verlief bis zum Schlusse aufs Beste und wünschen wir der freiwilligen Feuerwehr Lollar ein weiteres Blühen und Gedeihen. Nur möchten wir den Wunsch aussprechen, daß sich besonders die jungen Mitglieder mehr der guten Sache 22.50, 5o. 1, Mr. 19.50-20.00, do. 2, Mt. 15.00-16.00, Ales widmeten durch fleißige Teilnahme an den Uebungen, worüber sehr geklagt wird. Wir bemerken noch, daß Herr Direktor Steinecke Ehrenmitglied der freiwilligen Feuerwehr ist und dem Chor schon die Summe von 1200 Mt. ge­stiftet hat.

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Niederofleiden, 11. Juni. Gestern Mittag wurde in der Ohm zwischen hier und Erfurtshausen die Leiche eines Unbekannten gelandet. Papiere wurden bei derselben nicht gefunden, dagegen eine Barschaft von 45 Pfennigen. Die Kleidung und das aufgeschnallte Ränzchen lassen darauf schließen, daß der Dahingeschiedene ein reisender Handwerker war. Ob ein Verbrechen vorliegt, oder er lebensmüde mit Absicht den Tod gesucht, oder ob er ein Opfer der Unacht­samkeit oder seines Schicksals geworden ist, das ist in völliges Dunkel gehüllt. Schon geradezu ungezählte Merschenleben Dunkel gehüllt. Schon geradezu ungezählte Merschenleben hat die bezeichnete Gegend der Ohm gefordert, sodaß die ge­nannte Brücke bei den Bewohnern der Gegend in keinem guten Rufe steht.

§ Eudorf, 12. Juni. Heute Abend tagte im Pfeiffer'schen Saale eine flattlich besuchte Protestversammlung gegen die Aufhebung des§ 2 des Jesuitengefeßes. Vorträge und An­sprachen wechselten miteinander und ergänzten sich gegenseitig. Das Ergebnis war die Gründung eines Zweigvereins des Evangelischen Bundes mit 37 neuen Mitgliedern.

Bad Nauheim, 11. Juni. In der abgelaufenen Woche sind 1490 Rurgäste angefommen und beträgt die Gesamtfrequenz bis zum 9. Juni 1904 7932( 1903: 7653), wovon an genanntem Tage noch 5404( 1903: 5376) anwesend waren. Bäder wurden bis zum 9. Juni 1904 78808( 1903: 72454) abgegeben.( Bad. Nauh. Anz.)

× Frankfurt a. M., 13. Juni. Der 41 Jahre alte Zimmermann Georg Häfner aus Deusdorf geriet in ver­gangener Nacht am Main mit dem Schlosser Joseph Schödel aus Zweibrücken und einem anderen, der den Vornamen Georg und den Spitznamen Lude" führt, in Streit. Plötz­lich ergriffen die Zwei den Häfner und warfen ihn über das Gelände in den Main. Häfner ertrank. Schödel, den Hin­zukommende erkannt hatten, wurde festgenommen.

[:] Frankfurt a. M., 13. Juni. Das Schwurgericht verurteilte den städtischen Vollziehungsbeamten Heinrich Wag­ner wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung unter An­nahme mildernder Umstände zu 1 Jahr Gefängniß, 1 Monat wird auf die erlittene Untersuchungshaft angerechnet.

Frankfurt und Offenbach. Die Verhandlungen mit Frankfurt wegen Ankaufs der elektrischen Bahn Frank­furt- Offenbach sind so weit gediehen, daß am 1. Oktober der Betrieb der Bahn an die Städte Frankfurt und Offenbach übergehen dürfte. Gezahlt werden für die Anlage und Konzession 425,000 Mart. Frankfurt hat die Absicht, all­mählich den Dreiminutenverkehr mit Offenbach einzurichten.

Mainz, 13. Juni. Die Lohntommission der aus­ständigen Maurer ersuchte den Oberbürgermeister Dr. Gaßner um seine Vermittlung.

Mainz, 11. Juni. Die Verhandlung gegen den Bürgermeistereisekretär Antweiler von Mombach, der wegen Unterschlagungen und Urkundenfälschung angeklagt ist, erreichte gestern ihr Ende. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu 3 Jahren Zuchthaus.

Darmstadt. Als Mörder des erschossen aufgefundenen 67 jährigen Architekten Döring fommt ein Unbekannter im Alter von etwa 30-40 Jahren in Betracht. Er ist von mittlerer Statur, 1,60-1,70 Meter groß und trägt dunklen Sackrock und schwarzen weichen Filzhut. Auf die Ergreifung des Mörders hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung

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Frankfurt a. M., 6. Juni.. Fruchtmarkt, notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiaer und Wetterauer mf. 13.00-13 25, russischer Mt. 13.65-14.50. Gerste, hiesige mr. 17.20-17.30, furhessischer Mr. 17.20-17.30 Roggen, hiesiger Mr. 15.05 bis 15 50, Pfälzer Mt. 15.75 bis 16.00, fränkische Mr. 1570-15.90, Riedgerſte Mt. 15.50 bis 15.75, Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 12.90-14.00, furhessischer Mr. 12.75-13,90, bay­rischer Mr. 12.90-14 00, Mais, Mired Mt. 11.75-12.00. Ales pro 100 Kilo ab hier. Mehl unverändert. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hief. O, mt. 26.00-26.50, feinere Marken, wt. 28.50-29.00, hiesiges Nr. 1, Mr. 24.00 bis 24.50, feinere Marten Mt 25.25-25 75, hiesiges Nr. 2, Mr. 23.00-23.50, feinere Marken Mt. 24.00-24.50, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50, feiner Marten 20.00-20 50, Roggenmehl, hiesiges, 0, t. 22.00­

per 100 Kilo inkl. Sad. Futterartikel g fragt. Weizenschalen Mr. 4.50 4.60, Weizenkleie Mt. 4.50-4.60, Roggenkleie Mt. 4.80-5.00 Weizen futtermehl Mt. 6.75-7.25, Biertreber, getrocknet M. 5.40 b. 5.50, Malzteime 5,30-5.40, Ropsfuchen 5.50-5,75, Balmkuchen 5.60-5.80 mt. Alles per 50 Kilo.

Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 529 Ochsen, 70 Bullen, 648 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 292 Kälber, 196 Schafe und Hämmel, 1491 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen­gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mf. 71-73, b) lämmer. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige aus= funge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mr. 60 bis 63, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 60–63, d) gering genährte jeden Altecs Mr.- Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mr. 63-65, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mt. 60-62, c) gering genährte Mt.-, ühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 69-71 b) voll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) mr. 64-66, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 60-62, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 47-49, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mk. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-'( Vollm.- Mast) und befte Saugfälber( Schlachtgewicht) 84-87 fg.( Lebendgewicht) 50-52 fg., b) mittlere Maft- und gute Saugfälber( Schlachtge= wicht) 77-82 fg.,( Lebendgewicht) 46-49 Pfg., c) geringe Saug­fälber 60-65 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und füngere Masthämmel 68-70 Pfg., b) ältere Masthämmel 60-62 Pfg., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu Jahren ( Schlachtgewicht) 54 Pfg.,( Lebendgewicht) 42% Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 53 Pfg.,( Lebendgewicht) 41 Pfg. c) gering ent­widelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 45-47 fg., Lebendgewicht d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­funft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut. Ueber­stand unbedeutend, Kleinvieh gut, Markt geräumt.

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Verantwortlich: für den politischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein Gießen; für den lokalen Tell Karl Klose, Grünberg.

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