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Mit dieser Bemerkung übertrieb der Juwelier übrigens, denn der Baron hatte sich im Vorbeigehen den Schmuck nur einmal zeigen lassen. Die Verkäufer stießen sich heimlich an und blickten sich verständnisvoll an: der Chef verstand den Rummel, denn er war ein ganz gerissener Fuchs!

Wiebicl?" fragte Frau Delprat nachlässig.

25 000... und das wäre der äußerste Preis, meine Gnädigste, wenn Sie sich gleich entschließen würden... denn dem Herrn Baron, der morgen wiederkommen will, habe ich 28 000 als aufpreis genannt."

Frau Delprat machte eine fleine schmollende Bewegung des Mundes, wie eine Frau, die sich klar macht, daß ihre Launen doch ein bißchen kostspielig sind.

Sie schob das Stollier zu 25 000 mit der Hand beiseite und besah durch ihre Lorgnette ein anderes.

Der Juwelier begann wieder: Dieses Halsband ist wunderbar!"

" Ich nehme doch das erste," erklärte Frau Delprat; ,, können Sie es zu mir bringen lassen?"

,, Aber selbstverständlich, gnädige Frau!"

" Ich möchte es meinem Manne zeigen. Wollen Sie es einem Ihrer Herren übergeben, der dann mit mir kommen fann? Vielleicht können Sie sogar das zu 25 000 mit den beiden anderen zu 18 000 und 12 000 in eine Kassette legen lassen; die gefielen mir auch, und mein Mann kann dann selbst wählen und bestimmen."

Aber selbstverständlich, gnädige Frau!"

fahren."

Mein Wagen wartet vor der Tür, wir können gleich Es geschah, wie Frau Delprat es gewünscht hatte, und einer der Verkäufer stieg mit ihr in den Wagen. Auf seinen Knieen hielt er die kleine Kassette mit den Schmucksachen

*

*

Die Anstalt des Direktors Delprat befindet sich in Passy. Von der Straße aus sieht man durch das Gitter in einen großen, schattigen Garten, und im Hintergrund erblickt man ein Gartenhaus. Dieses Gartenhaus bewohnt der Arzt; zu ebener Erde liegt ein elegantes Arbeitszimmer, das mit kost­baren Teppichen dekoriert ist. Das Gartenhaus steht durch einen langen, verdeckten Gang mit dem Gebäude in Ver­bindung, wo die unglücklichen Pflegebefohlenen des Arztes untergebracht sind.

übrigens genehm wäre, könnte ich heute Nachmittag, so gegen 3 Uhr mit ihm kommen. während Sie ihm behilflich sind, seinen Ueberzieher abzulegen, wird er seine Kassette neben sich stellen; ich will versuchen, sie zu nehmen und dann einen Augenblick damit ins Nebenzimmer gehen... Sie werden so­fort die Wirkung sehen!"

Wütendes Schreien und schrilles Lachen dringen manch­mal bis in das Gartenhaus, so daß die Vögel erschreckt in ihrem Gezwitscher anhalten... aber der Arzt regt sich wegen so etwas nicht auf... ist es die Macht der Gewohnheit oder geschieht es, weil jedes Schreien, jedes Lachen von einem Kranten tommt, für den die Angehörigen dem Arzt täglich 33 Francs zu zahlen haben?

Der Arzt war mit dem Plane einverstanden, und die Konsultation wurde auf 3 Uhr nachmittags festgesetzt.

Punkt 3 Uhr hielt ein elegantes Gefährt vor dem Maison de Santé" des Dr. Delprat. Zur selben Zeit freute sich der Juwelier in der Rue de la Paix, daß er ein Kollier, das kaum 15 000 Francs Wert besaß, für 25 000 verkaufen würde; der Doktor freute sich in Erwartung eines neuen Kranken und überschlug, daß, wenn das Geschäft so weiter blühte, er bald einen Nachfolger suchen und sich zur Ruhe sehen konnte und eine elegante Frau, die an derartige Streiche gewöhnt, freute sich, daß sie bald den Erlös für die Perlen in üppigem Wohlleben irgendwo in einem vornehmen Kurort würde berjubeln können!

An besagtem schönen Frühlingstag nun saß der Doktor in seinem Arbeitszimmer, und nachdem er seine Rechnungen durchgesehen, zündete er sich die erste Morgenzigarette an. Da brachte der Diener auf silberner Platte eine Visitenkarte, auf der stand: Komtesse Saint- Pol de l'Estoureillon."

Der Doktor warf seine Zigarette fort, nahm den Parfumzerstäuber und nachdem er damit seinen blonden Bart besprengt, befahl er: Lassen Sie die Dame näher treten."

Der Verabredung gemäß war kein Diener im Vestibül des Gartenhauses zu sehen, und Frau von Saint- Pol de l'Estoureillon führte in höchst eigener Person den Angestellten des Juweliers in das Arbeitszimmer... ihres Gatten. Man verneigte sich gegenseitig.

Es war eine sehr diffizile Sache, die die Komtesse Saint­Pol de l'Estoureillon zu dem Doktor führte. Seit einiger Zeit bemerkte sie bei ihrem Gatten Anzeichen von Geistes­trübung und sie möchte gern, daß der Arzt ihn einmal beob­achte. Er habe ganz sonderbare Manieren, die erst voll­tommen unverfänglich schienen, die aber, sowie ihm der leiseste Widerspruch entgegengesezt wurde, oder selbst, wenn er nur glaubte, daß man ihm widersprechen wolle, zu wahren Wutanfällen führten; dann war er vollständig sinnlos, kannte niemand und war zu allem fähig.

Während der Verkäufer über so viel Freundlichkeit ganz verwirrt dem Doktor seinen Ueberzieher, Hut und Stock über­ließ, trat die junge Frau auf ihn zu und nahm ihm ohne jedes Zögern die Kassette aus der Hand, um damit hinter einem Vorhang zu verschwinden.

,, Wissen Sie, Herr Doktor," fuhr die Komtesse fort, ,, was seine letzte Manie ist? Seit 6 oder 6 Tagen führt er eine feine Kassette mit sich herum und bildet sich ein, daß dieselbe voller kostbarer Schmucksachen sei. Er vergißt Essen und Trinken darüber. Wenn man ihm gut zureden win, glaubt er, daß man ihm seine Kostbarkeiten stehlen will und feine Wut steigert sich zu unglaublicher Höhe! Nachts ver steckt er die Kassette in seinem Bett; bei Tisch behält er sie auf den Knieen und legt seine Serviette darüber. Falls es Ihnen

Einen Moment herrschte Schweigen.

Der Verkäufer sagte nichts.

Aber Frau Saint- Pol de l'Estoureillon kam nicht

wieder.

Endlich sagte der Verkäufer: Wird Ihnen Madame nicht den Inhalt der Kassette zeigen?"

Aha! Da wären wir ja bei der fixen Idee angelangt," dachte der Doktor. Und statt aller Antwort fing er an, von der Kunst­ausstellung zu sprechen, die eben eröffnet worden war. ,, Madame wollte Ihnen drei Perlenkolliers zeigen." ,, So viel steht fest, daß die jeßige Malerei... ,, Aber, Herr Doktor, darum handelt es sich doch nicht!" rief der Verkäufer und stand auf. Meine Kassette, Herr Doktor, die Kassette, welche Madame genommen hat..

" Ja, ich kenne die Geschichte," sagte der Doktor leise für sich. Und er drückte auf eine elektrische Klingel.

Herr Doktor," sagte der Verkäufer, der ganz blaß geworden war, ich muß Sie ersuchen, mir sofort die Kassette zurückzugeben, oder..."

Die elektrische Klingel erschallte als Antwort und gleich darauf erschienen drei stämmige Leute, die den Verkäufer gebunden hatten, bevor er noch wußte, wie ihm eigentlich ge­schehen.

Er schrie wie ein Verzweifelter, aber er wurde in die Zwangsjade gesteckt und darauf in eine dunkle Gummizelle geschleppt. Während der Unglückliche fortgebracht wurde, ging der Doktor ins Vestibul, um die Komtesse zu rufen. Dort war sie nicht.

Na nu! Was hat denn das zu bedeuten," sagte sich der Doktor.

Die Komtesse war wahrhaftig fort; sie war hinaus­gegangen, in ihren Wagen gestiegen und davongefahren. Dem Arzt kam ein Verdacht. Er stürzte zu dem unglücklichen Ver­käufer, der bittere Tränen vergoß.

Die Herren verständigten sich mit einigem Hin- und Herreden..

Und so erfuhr der Doktor, daß die Komtesse Saint­Pol de l'Estoureillon, die ihres kranken Gemahls wegen seine Wissenschaft in Anspruch nehmen wollte, sich bei dem Ju­welier als seine Gattin eingeführt hatte.

*

Zwei Tage darauf wurde die junge Schwindlercin, die in Wirklichkeit Fräulein Rosette Gruchot hieß, in einem hauptsächlich des Nachts sehr frequentierten Restaurant fest­genommen. Aber von den Perlen war keine Spur mehr vor­

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13. Jahrgang.

nspaltige Betitzeile für ganz Ob 1d Marburg 10 Pfg. fonft 15 Betitgeile 30 rep. 40 g.

igsliste No. 3269.

1: Gießen, Seltersweg 88 jauschluß Nr. 362.

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und Umgebung n Oberhessen.

Torpedodootszerstorer, der am ort Said eintraf, dort in Dod tal die Vergünstigung der schnellen aiser Wilhelms- Kanal wird die n. Unsere Regierung hat sich der ßen können, daß wir als neutrale Weg jetzt nicht gestatten dürfen. gilt als deutsche Binnenwasser­n kriegführender Staaten ebenso­, wie Landtruppen durch einen dürfen. Die russische Verstärkung, eldungen aus den drei Panzer­nder III." und" Suwaroff", sowie n Transportdampfer ,, Samschatka" dmirals Wesselago besteht, mußte zeitraubenden Umweg durch das

r die Mandschureifrage.

ing der chinesischen Diplomatie, ert haben, kann nicht besser ge­Durch einen Brief, den der schlaue nach Unterzeichnung des Pefinger ben hat. Wenn wir die Mand­jerlassen, so kalkulierte der ,, chine­garnichts, weil dann die Japaner werden, und wenn sich dann die Rußland, an der Grenze zwischen i berühren werden, und jeder der t versuchen wird, die Grenze auf r hinauszuschieben, dann werden jen; scheint es dann im Falle Japan den kürzeren ziehen, dann allen Kräften, Japan vernichten. ins dann die Russen sicherlich die nd Korea für sich behalten. Sieht Rußland im Kriege mit Japan vir einfach die russischen Truppen austreiben, indem wir vorgeben, erden auf diese Weise ohne große üderhalten. Jetzt die Mandschurei t sehr schwer. England legt großes cei, aber daran brauchen wir uns and mit Gewalt nichts ausrichten utral, Frankreich sieht aus weiter chweigt still." Lihungtschang hat ie heutige Situation ziemlich flar

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Litören, Mund

foarnis bis zum foftenlos. Hans auenzienstr.20.1.

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nene zerstreut. Die Rheinische Mission wirkt hier seit geraumer Zeit und besigt unter den Hereros Die Stationen Otjimbingue, Otjifango, Dfahand­ja, Otjosazu, Otombahe, Omaruru, Omburo und Walfischbai mit 2580 Gemeindemitgliedern.

Ueber die Ursache des jeßigen Aufstandes ist man verschiedener Ansicht. Ein Herr, der die Verhältnisse fennt, spreibt darüber: Als ich vor

Schulden im Betrage von 20000 Mt. mit rück. fichtsloser Energie ein, so daß der Kapitän sich ge­nötigt sah, anstatt des fehlenden Bargeldes den Hänolarn große Rinderherden auszuliefern. Da­bet joll harter wang mit Prügeln stattgefunoen haben. Auf die Klage des gemaßregelten Häupt­lings berief nun der Oberlapitän Mahárero jene Häuptlingsversammlung ein, in welcher nach Bei.

Erzielung günstiger Zensuren wirft, anstatt, daß man auch noch das persönliche Moment zur Hilfe nimmt und das jugendliche Gemüt dazu aufreizt, nicht bloß gute Zensuren zu erzielen, sondern auch noch seinen Nebenbuhler zu über­flügeln. Vielleicht wird der bedauerliche Berliner Fall in Fachkreisen auch von dieser Seite aus einmal betrachtet. Soweit die beachtenswerte Zuschrist. Interessante Auf­schlüsse über den Seelenzustand des Knaben vor der un­seligen Tat gab seine eigene spätere Aussage. Er hatte, als an ein und demselben Vormittag die zweite Maßregelung erfolgte, bevor er sich heruntersette, einem Mitschüler zuge­flüstert: Was wird denn nun meine arme Mutter dazu sagen?" Dann so erzählt der Junge ist vor dem Zeichnen die große Pause gekommen, ich hatte gerade das Messer aufgeklappt, um meinen Bleistift zu spizen, als der Lehrer rief: Alle herunter!" Ich ging aus der Bank und sah, daß der Lehrer, der nach Hause gehen wollte, an mir vor­überkommen mußte. Da bin ich heruntergesprungen." ,, Und hast ihn mit dem Messer gestochen?"- ,, Das weiß ich nicht. Dann ist mir meine Mutter eingefallen und meine Geschwister, und da habe ich zu schreien angefangen. Der Lehrer hat sich nach mir umgedreht und gesagt: Junge, du bist wohl verrückt geworden?" Ich habe ihn darauf gefragt: Darf ich mich wieder Zweiter seßen?" Man sieht die fire Idee, die sich nur um den einen Punkt, die vermeintliche Schande des Heruntergeseztwerdens dreht.

Der Krieg in Oftalien.

darauf richten,

Die Russen, die in diesen Tagen ihr Hauptaugenmerk den Hafen von Port Arthur gegen er­neute Angriffe von seiten der Japaner möglichst zu sichern,

Ide, uches

in Otjosondjupa unter Versicherung freundschaft. lichster Gefühle die Hand füßte. Während meines dortigen Aufenthalts gewahrte ich 20 Dvambo, . die nachts mit großen Körben aus Dvamboland eingetroffen waren und nach der Meinung eines gerade anwesenden Händlers und deren Zwischen. träger. Die Dvambo, mit Gewehren und Munition ( Schluß folgt.) versorgt wurden.

geringes Maß reduziert wird. Damit recnen oenn auaj die Japaner stark, deren sehr günstig gelegene Kohlen­werke die japanische Flotte mit völlig ausreichenden Kohlen­mengen versehen können, die allerdings der englischen Kohle an Wert nicht gleich sind, aber doch vollständig genügen, um die Manövrierfähigkeit der japanischen Flotte in jeder Weise zu sichern. In russischen Marinekreisen hegt man die größte Besorgnis, daß das Hilfsgeschwader, bestehend aus dem Panzerschiffe Deliaba" und den Kreuzern ,, Dmitri Donskoi" und" Aurora", begleitet von zehn Torpedobooten und einem Kohlentransporte, dem Dampfer Saratom", das sich jetzt noch im Indischen Ozean befindet, abgefangen wird. Die Gefahr für diese Schiffe beginnt nämlich schon auf dem Breitengrade von Formosa, den Pescadoren und den Liu- kiu- Inseln, in deren Buchten wohl zahlreiche japa­nische Torpedokreuzer ihre Beute erwarten werden.

Neue russische Verstärkungen zur See,

die sich vom heimischen Ostseehafen Kronstadt aus nach Ost­asien begeben sollen, werden selbstverständlich auch mit großen Schwierigkeiten betreffs der Kohlenversorgung zu kämpfen haben, da sie ihre Kohlenvorräte in neutralen Häfen nur soweit ergänzen dürfen, daß sie imstande sind, den nächsten russischen Hafen zu erreichen. Deshalb sind die Japaner stets in der Lage, ihre Bewegungen zu kontrollieren und ihnen einen Hinterhalt zu legen. Die Aufsicht, die die Engländer am Suezkanal üben, ist äußerst streng. Das österreichische Kohlenschiff" Java", das für einen Kohlen­transport nach Port Arthur gemietet war, ist auf Anweisung des Auswärtigen Amtes in Kairo für ein Schiff der krieg­führenden Mächte erklärt worden und sollte sofort den Hafen Port Said verlassen. Das Schiff löschte daher die Kohlen. Ebenso hat die äabbtische Regierung das Ersuchen Rußlands

2r Reichstag.

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CB Berlin, 13. Februar.

} über freie Aerztewahl, Kassen­sich endlos weiterspinnt, wurde gung durch Wahlprüfungen rhaltsam war das Zwischenspiel Braun( Soz.), Wahlkreis Frank­Kommission für ungiltig zu er­ial nachträglich beinebracht worden eber( 3tr.) Zurückweisung der ( prüfungsfommission. Darüber geredet, worauf der An­nommen wurde. Sodann kam das schon zu Tode gehezte Kapitel Reichsgesundheitsamt" wieder an die Reihe. Die Debatte ist weder interessanter noch belangreicher als gestern. Höchstens wäre die Aus­einandersetzung zwischen dem Sozialisten Stadthagen und dem Freisinnigen Mugdan zu erwähnen. Ersterer behaup­tet, die Zahl der Toten und Verwundeten in der Industrie sei im letzten Jahre mit 120 000 größer, als die der Ge­samtzahl der Toten und Verwundeten im deutsch- franzö­fischen Kriege auf deutscher Seite. Abg. Mugdan weist die maßlosen Uebertreibungen des Vorredners zurück. Die Sozialdemokraten überschütteten die bürgerlichen Parteien mit den heftigsten Vorwürfen und seien doch selbst die größten Feinde aller Sozialpolitik. Das war der Clou" der heutigen vierstündigen Sitzung!

Dic Politik.

Wenn nicht alle Zeichen trügen, ist der Zehnstunden­Arbeitstag im Anzuge; vorläufig allerdings bloß für er­wachsene Arbeiterinnen. Der Bunderat hat bereits den Einzelstaaten anheimgegeben über diese Frage Erhe­bungen anzustellen. Als Grundzüge sind hierbei angenom­men worden die Herabsetzung der zulässigen täglichen Arbeits­zeit von 11 auf 10 Stunden und am Vorabend der Sonn­und Festtage auf 9 Stunden. Bei Bewilligung von Ueber­arbeit soll die tägliche Arbeitszeit an Wochentagen 12 Stun­den und am Vorabend von Sonn- und Feiertagen bei Ar­beitsschluß spätestens 7% Uhr 9 Stunden nicht überschreiten. Die Beschäftigung von Wöchnerinnen soll vor Ablauf von sechs Wochen nach ihrer Niederkunft überhaupt nicht und während der folgenden zwei Wochen nur dann gestattet wer­