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mächtig wurde, wenn er mit leerem Magen über die Berge
Klettern mußte, um Kranke zu besuchen. Geistige Getränke genießt er überhaupt nicht, und so fehlt ihm bei seinem angestrengten Leben auch diese Erfrischung.
,, Aehnelt ihm sein Bruder?" fragte ich. Pater Johannes schüttelte den Kopf. Durchaus nicht; die beiden Brüder sind wie Tag und Nacht, und Michael konnte man, ehe er ins Unglück kam, wohl mit dem Tage vergleichen, während Anton die Nacht war. Michael war immer ein fröhlicher Bursche, trieb allerlei Sport: Jagd, Fischen, Angeln, und im Tanze mit den jungen Mädchen war er gewiß nicht der lezte. Er war die Seele jeden Kirchweihfeſtes und der Mittelpunkt aller Vergnügungen. Anton dagegen war immer mehr für ſeine Bücher und das Studium eingenommen, darum paßte er auch eher zu einem Geistlichen."
Ich möchte wohl wissen, was ihn so sehr bekümmert... Sollte das einzig und allein die Sorge um den Bruder sein?"
,, Nun, ganz gewiß, und das ist auch kein Wunder," meinte Pater Johannes, daß die Scham und der Kummer, daß ein schimpflicher Verdacht auf Michael gefallen ist, ihm das Herz brechen und ihn töten werden. In der Nacht, in der er die Verhaftung seines Bruders erfuhr, lief er umher wie ein Mann, den ein Messer ins Herz getroffen hat, und seitdem hat er sein Krankenbett noch nicht verlassen."
Ich war noch nicht ganz befriedigt, konnte mich jedoch nicht über meine Gedanken äußern.
Sie werden doch den Armen wieder herstellen, Herr Doktor?" sagte darauf der Pfarrer in bittendem Tone.
Jedenfalls will ich mein Bestes tun," antwortete ich. Wie ich Ihnen schon sagte, ist er ja für jetzt außer Gefahr. Darf ich Sie vielleicht bis Mylrea in meinem Wagen mitnehmen?"
Pater Johannes schüttelte verneinend den Kopf.„ Danke, Herr Doktor! Ich werde hier übernachten, da ich noch weiter oben im Gebirge einen Besuch zu machen habe."
In diesem Augenblicke ging die Tür auf und der Wirt trat ein:„ Ich bitte um Entschuldigung, aber draußen steht eine Frau, die Euer Hochwürden sprechen will."
„ Wer ist es, Shamus?" fragte der Pfarrer. Kathleen Bournes aus dem Gebirge, und sie möchte sich gern nach dem Befinden des Paters Antonius erkundigen." Während der Wirt diese Auskunft gab, erschien eine weibliche Gestalt in dem Rahmen der Türe. Sie trug einen jener langen Mäntel, wie man sie bei den Landbewohnerinnen Frlands häufig sieht; über den Kopf hatte sie eine Kappe gezogen, die zwei große schwarze Augen erkennen ließ, die verlangend nach mir blickten.
Was gibt es Mädchen?" fragte Pater Johannes rauh. Mit leiser, aber nicht unschön klingender Stimme antwortete das Mädchen sofort: Ich wollte mich nach Pater Antonius erkundigen, Hochwürden, und Shamus meinte, daß hier ein englischer Doktor ist, der ihn besucht hat." Jawohl, und was weiter?"
Ich hätte gern gewußt, ob er bald wieder besser sein wird, Hochwürden?"
Die Frage war zwar ganz einfach, aber die Art, wie sie gestellt wurde, bekundete hohe Aufregung, und noch immer waren die schwarzen Augen ängstlich auf mich gerichtet.
" Ich habe ihn eben verlassen," antwortete ich, und er ist außer Gefahr."
Gott sei dafür gepriesen!" rief inbrünstig das Weib. ,, Glaubt Euer Gnaden, daß er bald wieder ausgehen darf?" Indem ich mich zum Gehen anschickte, sagte ich:„ Ich hoffe, er wir in kurzer Zeit wieder ausgehen dürfen."
Als ob diese Auskunft das Weib vollständig beruhigt hätte, wandte sie sich jetzt an Pater Johannes:„ Euer Hochwürden.."
,, Nun, was gibt's?"
st bei Herrn Michael etwas Neues?"
" Nichts, außer daß er jegt in Castlerea im Gefängnisse sitzt und auf seine Verurteilung wartet."
Die Frau erhob ihre Hände zum Himmel und stieß einen durchdringenden Schrei aus, der wohl dem eines gefangenen Raubvogels ähnelte. Verflucht seien die, die ihn dorthin gebracht haben!" Und indem sie ihre Kapuze noch tiefer über das Gesicht zog, verließ sie das Zimmer.
,, Wer ist das Weib?" fragte ich den Pfarrer.
Er zuckte die Achseln. Eine gewisse Kathleen Bournes, und ihr Bruder ist einer der größten Räuber und Gauner in der ganzen Grafschaft."
ver
Wir erhoben uns und traten zur Tür hinaus. Dort abschiedete ich mich mit einem kräftigen Händedruck von Pater Johannes, sprang in meinen Wagen und fuhr auf Mylrea zu. Hinter der letzten Hütte des Dorfes gewahrte ich auf der Landstraße die Frau, die uns in der Schenke angesprochen hatte. Nur mühsam konnte ich in dem Regen, der jetzt in Strömen herabgoß, vorwärts kommen. Als wir an sie herangekommen waren, befahl ich Andreas, zu halten. ,, Gehen Sie unseren Weg?" fragte ich.„ Dann steigen Sie auf!"
Indem sie faum ein wenig den Kopf erhob, gab sie mir in der melodischen Stimme, die mir vorhin schon aufgefallen war, zur Antwort:„ Ich gehe ins Gebirge diesseits von Milsyth. Fahren Euer Gnaden nur ruhig weiter und kümmern Sie sich um neinesgleichen nicht!"
Ich bestand jedoch auf meinem Willen, denn ich wußte, daß ihr Weg durch Mylera führte, und ich war entschlossen, sie bei solchem Wetter nicht zu Fuß gehen zu lassen. Meinem Drängen endlich nachgebend, setzte sie sich auf den Bock neben Andreas. Ich bemerkte dabei, daß sie noch jung und keineswegs häßlich war.
Während unserer Fahrt versuchte ich zu verschiedenen Malen mit dem Mädchen eine Unterhaltung anzufnüpfen, aber sie murmelte nur zum Kutscher einige unverständliche Worte, und ich erhielt nur einsilbige Antworten von ihr. Sie schien mir unfreundlichen, ja rohen Charakters zu sein. Als wir an meiner Wohnung angekommen waren, wurde ich einige Minuten mit dem Zuſammennehmen meiner Sachen und dem Heraussuchen meines Arzneibestandes und meiner chirurgischen Instrumente in Anspruch genommen, während Andreas an die Tür pochte. Als ich mich umwandte und dem Mädchen ein freundliches Wort zum Abschied sagen wollte, war sie schon verschwunden, doch konnte ich noch sehen, wie sie auf der Landstraße sich langsam im Regen weiterschleppte. „ Ein sonderbares Mädchen!" sagte ich lachend zu Andreas. ,, Das will ich meinen!" war die Antwort.„ Die einen sagen, sie sei ganz verrückt, andere meinen, sie hätte unglücklich geliebt und sei davon übergeschnappt." Ich lachte und trat hinein.
Zu Hause fand ich eine Karte von Fräulein Craig vor, worin sie um meinen sofortigen Besuch bat. Eiligst begab ich mich auf das Schloß und traf dort das Fräulein in großer Aufregung. Sie hatte die Erlaubnis zu einem Besuche bei Michael Creenan erhalten und war gerade im Begriff, nach Castlera zu fahren. Sie machte mir nun den Vorschlag, sie zu begleiten.
Sein Anwalt ist gerade heute in der Stadt, und ich glaube, es wäre ganz gut, wenn Sie die Freundlichkeit hätten und ihn besuchen würden. Sie könnten dadurch ja am besten erfahren, wie die Angelegenheit steht."
Nichts konnte mir erwünschter sein. Wir vereinbarten, daß wir sofort nach Castlera fahren, dort übernachten und am Vormittag des folgenden Tages unseren Besuch im Gefängnisse abstatten wollten. Wir fuhren erst am späten Nachmittag von Mylrea weg, und die Entfernung, die wir zurückzulegen hatten, betrug etwa zwanzig irische Meilen; unsere beiden Pferde hielten sich jedoch recht tapfer, so daß wir noch vor einbrechender Nacht in Castlera eintrafen.
Im Königlichen Wappen", einem am Markte gelegenen kleinen Gasthofe stiegen wir ab. Wie fast alle Herbergen auf der grünen Insel zeichnete sich auch diese durch Mangel an Bequemlichkeit und schlechtes Essen aus. Ein trauriges Zimmer, Salon" genannt, war für Fräulein Craig bestimmt worden, und hier wurde uns von dem unansehnlichen Oberkellner, der ein Auge verbunden hatte, das Abendessen aufgetragen. Dafür, was uns an Bequemlichkeit abging, entschädigte uns aber die von allen Seiten entgegengebrachte Teilnahme; denn jeder im Gasthofe, vom Wirt bis zum Hausknecht, wetteiferte in dem Bestreben, der jungen Dame zu dienen, deren Vater bei seinen Lebzeiten ein ständiger Gast in diesem Hause gewesen war.
Am folgenden Vormittage begaben wir uns in das Gefängnis. Der Vorsteher, ein alter Freund des ermordeten Gutsherrn, empfing uns. Er begrüßte zwar Fräulein Craig sehr freundlich; ich fand jedoch bald heraus, daß er ihren Glauben an der Unschuld des Verhafteten nicht teilte. Nach ein paar liebenswürdigen Worten ließ er uns in Michael Creenans Zelle führen.
( Fortsetzung folgt.)
Sobald man in Gesellschaft ist, so nimmt man vom Herzen den Schlüssel ab und steckt ihn in die Tasche; die welche ihn stecken lassen, sind Dummköpfe.
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Pie Furcht.
Novellette von Guy de Maupassant.
( Nachdruck verboten.) Nach dem Essen gingen wir auf die Schiffsbrücke hinunter. Vor uns lag das Mittelländische Meer wie ein klarer, glatter Spiegel. Das große Fahrzeug, auf dem wir uns befanden, glitt dahin und verdunkelte den sternenbesäten Himmel mit seinem schwarzen Rauche.
Wir waren sechs bis acht Personen und bewunderten die herrliche Landschaft. Der Kapitän, der seine Zigarre rauchte, nahm plötzlich die Unterhaltung vom Diner wieder auf und sagte:
" Ja, ich hatte an jenem Tage Furcht. Mein Fahrzeug saß, vom Sturme gepeitscht, sechs Stunden lang auf den Sandbänken feſt. Glücklicherweise wurden wir gegen Abend von einem englischen Schoner, der uns bemerkte, aufge
nommen.
Jezt nahm ein großer Mann mit sonnenverbranntem Gesicht und ernſtem, schwermütigem Ausdruck, dem man auf den ersten Blick ansah, daß er viele Länder gesehen und viele Gefahren bestanden hatte, das Wort:
" Sie sagen, Herr Kapitän, Sie hätten Furcht gehabt, aber das glaube ich nicht. Sie täuschen sich über die Bedeutung des Wortes und über die Empfindung, die Sie gehabt. Ein energischer Mann hat angesichts der Gefahr niemals Furcht. Er ist bewegt, erregt, ängstlich, aber Furcht ist etwas ganz anderes."
Lachend erwiderte der Kapitän:
Nun, ich bürge Ihnen dafür, daß ich Furcht hatte." Der Mann mit dem sonnenverbrannten Gesicht fuhr mit langsamer Stimme fort:
Gestatten Sie mir, mich näher zu erklären. Die Furcht ( und die furchtlosesten Menschen können Furcht haben) ist etwas Entsetzliches, eine gräßliche Empfindung, sozusagen ein Krampf des Herzens und der Sinne, aber diese Empfindung kann bei einem tapferen Menschen weder bei einem Angriff, noch bei dem unvermeidlichen Tode, noch bei allen bekannten Formen der Gefahr eintreten. Sie tritt nur ein unter gewissen anormalen Umständen und unter bestimmten geheimnisvollen Einflüssen. Die wahre Furcht ist gleichsam die Erinnerung an längst vergangene Schrecknisse. Ein Mann, der an Geister glaubt und sich in der Nacht einbildet, er sehe ein Gespenst, empfindet die Furcht wirklich in ihrer ganzen entsegenerregenden Größe. Ich habe die Furcht vor ungefähr 10 Jahren am hellen Tage kennen gelernt, dann ist sie mir erst wieder im letzten Winter in einer Dezembernacht begegnet.
Und doch habe ich viele Gefahren überstanden, die tödlich auslaufen konnten. Ich habe mich oft geschlagen, Räuber haben mich überfallen die mich für tot liegen ließen. Ich wurde als Aufständischer in Amerika zum Tode verurteilt und in China von einer Schiffsbrücke in das Meer geworfen. Jedesmal, wenn ich mich verloren geglaubt, war ich aufs äußerste gefaßt, ohne die geringste Furcht zu empfinden.
Die Furcht lernte ich in Afrika kennen, und ich will Ihnen Die Geschichte nicht vorenthalten.
Afrika ist eins der seltsamsten Länder der Welt. Sie haben wohl alle von den unendlichen Sandwüsten gehört. Nun denken Sie sich einmal den Ozean, anstatt aus Wasser, aus Sand bestehend. Denken Sie sich einen Orkan, anstatt aus Wellen, aus gelbem Staube. Diese Wellen sind berghoch, ja noch größer, und fluten dahin, wie der Grundbegriff des entfesselten Elements.
Auf dieses furchtbare Meer gießt die verzehrende Sonne ihre entsetzlichen Gluten herab, und durch diese Sandhügel muß man schreiten, unaufhörlich, ohne Ruhe, ohne Rast. Die Pferde schnaufen, sinken bis an die Knie in den Sand und straucheln beim Ueberschreiten der stets sich neu bilden den Sandberge.
Wir waren zwei Freunde, in Begleitung von acht Spahis und vier Treibern mit zwei Kamelen. Wir sprachen nicht mehr, denn wir erlagen unter der Hitze und der Ermüdung. Plötzlich stieß einer der Männer einen Schrei aus, wir machten Halt und blieben unbeweglich, überrascht von
einem unerklärlichen Phänomen, das den Reisenden jener öden Gegenden bekannt ist.
Von irgend einer Seite, von unbestimmter Richtung her hörten wir ein Trommeln, das geheimnisvolle Trommeln der Sanddünen; bald stärker, bald schwächer, hielt es von Zeit zu Zeit an, um sein phantastisches Rollen dann wieder aufzunehmen.
Die Araber sahen sich entsetzt an, und der eine sagte in seiner bilderreichen Sprache:
,, Der Tod schwebt über uns."
In demselben Augenblick fiel mein Freund, den ich wie einen Bruder liebte, vom Sonnenstich getroffen, vom Pferde und blieb tot im Sande liegen. Zehn Stunden lang, während ich vergebens versuchte, ihn wieder zum Leben zu erwecken, hörte ich dieses unerklärliche Trommeln und fühlte, wie die Furcht, die wahre, die entseßliche Furcht mich beschlich und die Haare sträubten sich mir beim Anblick des geliebten Leichnams in diesem von der Sonne ausgebrannten Erdenwinkel. An jenem Tage begriff ich, was es heißt, Furcht haben, und noch beſſer habe ich es ein zweites Mal erfahren." Der Kapitän unterbrach den Erzähler:
,, Verzeihung, mein Herr, wissen Sie etwas näheres über das Trommeln?"
Der Reisende erwiderte:
Nein, niemand weiß es! Die Offiziere, die oft dieses seltsame Geräusch hören, meinen sämtlich, es sei das vergrößerte, vervielfältigte Echo, das aus den Sanddünen kommt, mit andern Worten also eine Fata Morgana des Tones. Das ist alles, mehr kann ich Ihnen darüber nicht sagen und will Ihnen jetzt meine zweite Erscheinung der Furcht erzählen: Es war im leßten Winter in einem Walde des nordöstlichen Frankreichs. Die Nacht brach zwei Stunden früher herein, so dunkel war der Himmel. Ich hatte zum Führer einen Bauern, der an meiner Seite unter den hohen Fichten dahinschritt. Ein entsetzlicher Sturm heulte, und manchmal bog sich der ganze Wald; trot meines mich. Wir sollten bei einem Feldhüter, dessen Haus nicht schnellen Schrittes und meiner schweren Kleidung fröstelte mehr fern lag, Obdach finden; dort wollte ich jagen. Mein Führer hob manchmal die Augen gen Himmel und murmelte: ,, Entsetzliches Wetter!"
nachten sollte. Der Vater hatte vor zwei Jahren einen WildDann erzählte er mir von den Leuten, bei denen ich überdieb erschossen und war seitdem tiefsinnig geworden. Seine zwei verheirateten Söhne lebten bei ihm.
Es war nach und nach tief dunkel geworden, und schweigsam schritten wir in der undurchdringlichen Finsternis einher. Endlich bemerkte ich ein Licht, und bald klopfte mein Gefährte an die Tür des mir zum Nachtlager bestimmten Hauses. Von innen hörten wir kreiſchende Frauenstimmen, dann fragte eine tiefe Männerſtimme:
Wer ist da?"
Mein Führer nannte seinen Namen, und wir traten ein. Ein alter Mann in weißen Haaren und mit wirren Blicken erwartete uns mit geladenem Gewehr in der Mitte der Küche, während zwei mit Aerten bewaffnete große Burschen die Tür hüteten. In den düstern Winkeln lagen zwei Frauen auf den Knieen und weinten.
Der Alte setzte die Waffe beiseite und befahl, mein Zimmer in Ordnung zu bringen. Da die Frauen sich aber nicht rührten, so sagte er zu mir:
,, Sehen Sie, mein Herr. ich habe heute vor zwei Jahren einen Menschen getötet. Im vorigen Jahre wollte er mich holen, heute erwarte ich ihn wieder."
Ich beruhigte ihn so gut ich konnte, erzählte Geschichten und schließlich gelang es mir auch, die Gespensterfurcht der Anwesenden zu verscheuchen.
Am Herdfeuer schlief ein alter, fast blinder Hund. Draußen heulte der Sturm um das kleine Haus, und durch ein winziges, in der Tür befindliches Schiebfenster sah ich plötzlich, wie ein Strauch vom Sturme gepeitscht, grell von Blizen beleuchtet, hin und her schoß.
Troß meiner Anstrengungen, sie zu beruhigen, sah ich doch, daß ein tiefer Schrecken die Leute gebannt hielt. Müde und erschöpft wollte ich eben zu Betie gehen, als der alte Feldhüter plötzlich von einem Stuhle aufsprang, von neuem das Gewehr ergriff und mit wilder Stimme schrie: ,, Da ist er, da ist er! ich höre ihn.
Die beiden Frauen fielen wieder auf die Knie, und die Söhne ergriffen ihre Aerte.
Ich wollte wieder versuchen, sie zu beruhigen, als der bis dahin schlafende Hund plößlich erwachte, den Kopf erhob
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