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stehen zu wollen, so ist es nicht mehr als billig, daß Sie die ganze Geschichte erfahren."

,, und wollen Sie sie mir erzählen?"

" Ja, aber nicht jetzt."

Ich hatte ihr Vertrauen gewonnen, und das genügte mir. Da ich merkte, daß unsere Unterredung in Anbetracht ihres leidenden Zustandes lange genug gedauert hatte, erhob ich mich, um zu gehen. Ich hatte mich bereits verabschiedet und schon die Türe in der Hand, als sie mich zurückrief.

Ist es nicht sonderbar", sagte sie, indem sie mich ge­dankenvoll ansah. Ich kenne noch nicht einmal Ihren Namen."

Ich überreichte ihr meine Karte. Ihren Blick von der selben auf mich gerichtet, sagte sie nachdenklich: Noch immer bin ich im Zweifel, ob wir uns nicht früher schon einmal be­gegnet sind!"

Meines Wissens haben wir uns erst im Eisenbahnzuge fennen gelernt; ich hoffte jedoch, daß uns dies nicht hindern soll, gute Freunde zu werden."

Von neuem näherte ich mich der Türe, und schon hatte ich sie geöfnet, als sie mich nochmals zurückhielt.

,, Deswegen glaubte ich, da wir schon einander begegnet wären, weil, als wir uns gestern im Zuge trafen, auch Ihr Benehmen so sonderbar war. Sie erkannten mich wieder, nicht wahr?"

" Ich glaubte allerdings, Sie wiederzuerkennen."

Wie ist dies aber möglich, wenn es unsere erste Be­gegnung war?"

Einen Augenblick zögerte der Graf mit seiner Antwort, da er aber fühlte, daß auch seinerseits vollkommene Offenheit notwendig war, wenn er ihr unbedingtes Vertrauen gewinnen wollte, erwiderte er: Auch ich habe eine Geschichte zu erzäh­len, und ich will sie Ihnen erzählen, aber nicht gleich. Jetzt müssen Sie mir gestatten, von dem Vorrechte des Arztes Ge­brauch zu machen, und als solcher verordne ich Ihnen voll­fommene Ruhe."

Diesmal fonnte ich zur Türe hinauskommen.

Draußen suchte ich Bridget auf und gab ihr genaue An­weisungen, wie sie ihre junge Herrin zu behandeln habe. Da meine bisherigen Anordnungen den erhofften Erfolg gehabt und meiner ärztlichen Kunst Vertrauen eingetragen hatten, so konnte ich mich darauf verlassen, daß die getreue Haus­hälterin sie auf das gewissenhafteste ausführen würde, und als ich ihr mitteilte, daß ich des Fräuleins wegen eine Zeit lang in Mylrea bleiben würde, kannte ihre Dankbarkeit keine Grenzen.

4.

Wenn der geneigte Leser eine Karte von Irland zur Hand nehmen will, so wird er bemerken, daß sich die Grafschaften Galway und Mayo viele Meilen lang an den Küsten des At­lantischen Ozeans hin erstrecken; im Süden, am Meer, an der Mündung eines durch Lachsfischerei berühmten Fluſſes, liegt die Stadt Galway, und im äußersten Norden, an den Ufern des Sligo, erhebt sich der kleine Marktflecken Ballina. Zwischen diesen beiden Städten erstreckt sich halbinselförmig nach Westen und Nordwesten ein weites Gebiet von See, Moor- und Gebirgsland, das nur ab und zu durch einen Hau­fen kleiner Hütten, dem man den stolzen Namen eines Dor­fes" zulegt, unterbrochen wird. So einſam iſt es in jener Gegend, daß ein Fußgänger sogar auf der Landstraße einen ganzen langen Sommertag dahin wandern kann, ohne daß er auch nur eine einzige Menschenseele triff. Ueberall ist Wasser zu finden, denn wo die See nicht einen Arm ins Land hineinstreckt oder eine Bucht bildet, machen ihre Quellen friſchen Waſſers und Süßwasserteiche aller Größen, von dem mächtigen Lough Conn bis zu den kleinen, mit Schilfrohr bestandenen Tümpeln, die sich inmitten des Moorlandes be­finden, die Herrschaft über das feste Land streitig. Ja, der Boden selbst ist von dem nassen Element durchdrungen und der Fuß des die Gegend durchstreifenden Wanderres findet als gefährlichen Halt nur schlüpfrigen Sumpf. Da ich einige Meilen südlich von Ballina ausgestiegen war, hatte ich die Wüste zu meiner Linken gelassen und das Gebiet der Graf­schaft Sligo betreten. Mylrea liegt gerade auf der Grenz­linie der beiden Grafschaften Sliga und Mayo.

Kaum fühlte ich mich in dem Hause meiner Wirtin einiger maßen heimisch, als ich auch nachzudenken begann, wie ich meine Zeit an einem Orte, an dem es weder gesellschaftliche noch andere zerstreuungen gab, am zweckmäßigsten verbrin­gen fönnte. Zwar hatte ich ein paar Bücher mitgebracht; in der Erwartung der Nachrichten über Schloß Craig, die mir

zuteil werden

sollten,

befand ich mich nicht der Stimmung, mich hinzusetzen und zu lesen. Ich befragte daher Andreas was sich hier tun ließe, und er schlug mir vor, ich split angeln gehen.

in

Ich war fein geübter Angler, indessen man ist ja nie a alt, um noch zu lernen, und so nahm ich denn Andreas' Vo schlag ohne Bedenken an. Eine Schwerigkeit war allerdings noch zu überwinden: ich hatte weder Rute noch irgend welch sonstiges Angelgerät.

" Das will ich Euer Gnaden schon besorgen", meinte An­dreas. Und er tat es auch, denn es dauerte keine Stunde, als er wiederkam und eine fürchterliche Lachsangelrute nebſt der zugehörigen Leine mitbrachte, die er sich auf dem Schloſſe geliehen hatte.

Das gnädige Fräulein läßt sich Ihnen bestens empfeh­Ien", sagte er mit einem Lächeln, und Euer Gnaden viel Glück wünschen."

" Ja, aber wo sollen wir denn fischen?" fragte ich in mei­ner Unkenntnis ,,, und was werden wir denn wohl fangen?" Na, dort unten am Flusse. Gestern gab es eine schöne Flut, und das Wasser läuft jetzt ab. Die Teiche sind voll mit frischen weißen Forellen aus der See, und wenn wir Glück haben, können wir auch einen Lachs fangen."

Wir machten uns auf den Weg durch das Moorland. An­dreas nahm die Rute und das andere Angelgeräte auf die Schulter und ging voran, ich marschierte hinter ihm, bis wir das Ufer des Flusses erreichten. Von den Bergen kam ein feiner Staubregen herunter, und von Westen blies ein hef­tiger Wind, der ab und zu in sturmartigen Stößen daher­fuhr. Meiner unbefangenen Meinung nach sah das Wetter freilich nicht sehr verlockend aus, Andreas versicherte mir aber, daß gerade ein schöner Tag sei, an dem die Fische an­beißen würden.

Ungefähr eine Meile oberhalb des Dorfes befand sich ein großer, tiefer Teich, durch den in raschem Laufe der Fluß strömte, um sich dann am anderen Ende in einem rauschenden Falle über Steine und Felsen zur See hinunter zu stürzen. Am Rande dieses Teiches nahm ich meinen Standpunkt, und ich versuchte, die Angel auszuwerfen. Kaum hatte ich aber die Rute hochgehoben, als auch schon die Schnur der Gnade und Barmherzigkeit des Windes preisgegeben war. Es war mir ganz unmöglich, das Wasser damit zu treffen; immer und immer wieder versuchte ich es von neuem, und jedesmal vergeblich. Andreas sah mich ganz verwundert an, gab mir aber einen Wink, und erst als es mir geglückt war, die Schmur um einen Baumstamm zu werfen, der vom andern Ufer in das Wasser hineinragte, meinte er mit einem schlauen Augenzwinkern:

Euer Gnaden sind wohl aus der Uebung. Fest ist die Leine diesmal, aber leider nicht an einem Fische!"

Ueber mein Ungeschick selbst herzlich lachend, zog und riß ich an der Rute, deren Leine sich wohl doppelt herumge­schlungen hatte.

Warten Sie einen Augenblick, Herr!" rief da Andreas, und ohne sich die Zeit zu nehmen, Stiefel und Strümpfe aus­zuziehen oder sich die Hosen aufzukrempen, sprang er ins Wasser und watete bis über die Kniee darin zum andern Ufer an die Stelle, wo mein Haken sich feſtgebissen hatte. Er machte die Schnur los, und sich die seichten Stellen auf­suchend, beeilte er sich, wieder auf meine Seite zu kommen. Nun erneuerte ich meine Anstrengungen, und indem ich den Anweisungen meines getreuen Knappen folgte, gelang es mir auch bisweilen, den Teich mit meiner Schnur zu tref­fen, aber sie fiel so heftig auf das Wasser, als wollte ich es damit peitschen, und ich erzielte keinerlei Erfolg. Nur einmal gab es gerade dort, wo mein Köder lag, eine leichte Wallung im Wasser und ich sah dort etwas schwimmen, das wie der glänzende Rücken eines Fisches aussah.

,, Das war ein Lachs, Euer Gnaden!" rief Andreas. Ein Lachs!" wiederholte ich, infolge der Anstrengung an allen Gliedern zitternd. Hat er an der Fliege ange­bissen?"

" Na, er hat wenigstens darauf hingesehen", antwortete Andreas gemütlich." Versuchen Sie es nochmals, Herr, lassen Sie ihm die Fliege sachte auf die Nase fallen!"

Ich versuchte, sie sachte fallen zu lassen, aber sie fiel so schwer, als sei sie ein Stück Blei. Immer von neuem warf ich den Köder aus, und immer hatte es dasselbe traurige Er­gebnis, bis ich schließlich, an allen Gliedern zitternd, schweiß­triefend und ganz außer Atem, denn die Rute war schwer, und mein Rücken schmerzte heftig, verzweifelnd inne hielt. ( Fortsetzung folgt.

Die Wahrheit liegt doch wahrlich klar uns auf der Hand: Wie wir das Leben immer auch betrachten, Es mit Humor genießen erfordert mehr Verstand, Als es mit Weltschmerz chnisch zu verachten.

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Der Bauberspruch.

Novelle von May Hoffmann.

( Nachdruck verboten.) Rattata, Rattata, Rattata! rasselten emsig die vier Näh­maschinen

Die behäbige Frau Becker die Inhaberin der Krawatten­Arbeitsſtube, ſtand ſeitwärts hinter dem Plättbrett und prüfte die einzelnen Selbstbinder, von denen ganze Stöße vor ihr lagen. Und unter den flinken Händen der acht jungen Mädchen, die dort saßen, entstanden immer mehr dieſer für den Schmuck stolzer Männlichkeit beſtimmten Halsstreifen. Da aber warf Frau Becker einen raschen Blick nach der großen Schwarzwälder Uhr, und in demselben Augenblick schnarrte dieſe, als wenn es ihr von der umsichtigen Frau befohlen worden wäre, neun laute Schläge. Sofort legten die jungen Mädchen ihre Arbeit aus der Hand, eine jede wickelte ihr mit­gebrachtes Frühstücksbrot aus, und eine lebhafte Unterhaltung begann. Auch Frau Becker, die sich aus der Küche eine Tasse Kaffee und ein Brötchen geholt hatte, beteiligte sich daran.

Was für schöne Muster wir jetzt haben!" rief Dortchen Finger. Ich muß doch gleich einmal nachsehen, wo die eigent­lich hinkommen." Sie betrachtete das Firmenzeichen, das immer auf der Innenseite eingenäht werden mußte, und sagte träumeriſch: nach Smyrna! Wie mag's dort aussehen? Da wachsen gewiß lauter Palmen und Apfelsinenbäume, und die Feigen sind so billig, daß man für zehn Pfennig eine kleine Kiste voll bekommt."

,, Ach, und süße Mandeln!" fügten mehrere hinzu. Und der Himmel ist da immer ganz blau!"

" Ja, und hängt voller Geigen!" bemerkte Frau Becker ironisch. Glauben Sie mir nur, ich als erfahrene Witwe weiß das besser: Freude und Sorge ist überall zu Hause, da braucht man sich gar nicht nach fernen Ländern zu sehnen." Meinen Sie, daß es da auch Sorgen gibt, Frau Becker?" fragte Lina Maiwald. Sie schaute nachdenklich vor sich hin, und eine leichte Röte überzog ihr feines, blasses Gesicht.

,, Aber gewiß! Es gibt überall gute und schlechte Menschen, helle und dunkle Tage. Das wissen wir ja auch aus unseren Romanen."

,, Ach ja! Der Roman!" riefen alle durcheinander. Heut kommt der Schluß. Wir haben noch eine gute Viertelstunde Zeit. Wer liest denn heute vor? Fräulein Lina! Fräulein Lina, Sie müssen lesen, Sie lesen doch so wunderschön."

Lina Maiwald nahm das hingehaltene Zeitungsblatt und las den mit Spannung erwarteten Schluß des Romans, während die anderen aufmerksam lauschten. Als sie geendet hatte, atmete alles erleichtert auf.

" O", brach Dortchen Finger das Schweigen, das war doch recht rührend. Aber ganz befriedigt doch solche Geschichte nie. Ich möchte immer gern wissen, wie es noch weiter mit den Leuten wird, die darin vorkommen."

Nein", fiel Minna Schramka, ein kleins, schnippisches Dämchen ein, ich bin gar nicht damit zufrieden. Warum muß sich denn nun die Vera gerade erschießen? Ich hätte es viel hübscher gefunden, wenn sie eine große Schauspielerin geworden wäre."

Aber die Katja hat doch ihr Glück gemacht", hielt ihr Lina Maiwald vor. Sie bekommt den furchtbar reichen Millionär. Ob das wohl im wirklichen Leben vorkommt?"

Warum denn nicht?" bemerkte eine kleine häßliche Person selbstbewußt. Wenn man hübsch genug ist! Man kann nie wissen."

Einige fingen an zu kichern; aber Frau Becker wies jetzt nach der Uhr und mahnte: Halb zehn, meine Damen!" Und sofort setzten sich die flinken Nadeln wieder in Bewegung.

Lina Maiwald war die Fleißigste und Geschickteste von allen. Von ihrem färglichen Verdienst lebte sie zusammen mit ihrer kränklichen Mutter, die eine kleine Invalidenrente bezog..

Hier Mutti", so kam sie dann Sonnabends immer ganz vergnügt nach Hause, hier ist Geld! Nimm nur und wirt­schafte damit! Du verstehst ja alles aufs beste einzuteilen."

Die Mutter feufzte.

Ach, diese Not! Wie Vater seliger noch lebte, da hatten wir doch unser gleichmäßiges Ein­kommen. Aber jetzt!" ,, Laß nur gut sein!" beschwichtigte das muntere Mädchen die weinerliche Mutter. Wir sind ja bis jetzt noch nicht ver­hungert!"

Die klagende Stimme der Mutter erklang aber schon wieder: Ich weiß nicht, wie du immer so fröhlich sein kannst! Unser Leben ist doch rein zum Verzweifeln. Und es iſt auch gar keine Aussicht für dich, daß du dich verheiraten kannst. Was soll denn mit dir werden, wenn ich erst nicht mehr da bin?"

Die Tochter schüttelte heftig ihre dichten braunen Locken und sagte: Ach, Mutterchen, du lebst noch viele, viele Jahre. Und paß nur auf, ich werde schon mein Glück machen!" Nein, was solch Mädchen sich einbildet!" klagte die Mutter." Ja ja, die Jugend!"

Aber sie warf doch einen zärtlichen Blick auf ihre reizende Tochter und sagte sich innerlich, daß sie mit ihrer schönen, schmiegsamen Gestalt, ihrem feinen, klugen Gesicht, ihrer ganzen lieblichen Erscheinung eine prächtige Braut abgeben müßte.

Mehrere Wochen später gab's in der Arbeitsstube eine große Aufregung. Es klingelte, und als Frau Becker geöffnet hatte, hörten die Mädchen, daß sie mit der größten Freund­lichkeit im Korridor sagte: Welche hohe Ehre, Herr Stein­berg! Bitte, wollen Sie nicht hier eintreten?"

Sie hatte die Tür zu ihrem Wohnzimmer geöffnet; aber der Angeredete sagte eifrig: Nein, danke sehr, Frau Becker. Es ist ja eine Geschäftssache, die mich zu Ihnen führt, und wenn Sie geſtatten, so sehe ich mich einmal in Ihrer Arbeits­stube ein wenig um."

Sie zerfloß fast vor Freundlichkeit, als sie den Chef der großen Kravattenfabrik, für die sie arbeitete, hereinnötigte. Der kleine, wohlbeleibte Herr trat langsam ein, setzte sich den goldenen Kneifer auf die Nase und muſterte freundlich lächelnd die Schar der jungen Mädchen.

Hm, ja, ja, sehr schön, Frau Becker", sagte der Chef und fuchtelte mit dem Kneifer, den er wieder in die Hand ge­nommen hatte, hin und her. Nämlich, es handelt sich um eine besondere Sache, zu der ich doch erst Ihre Zustimmung haben muß."

Frau Becker kniyte geschmeichelt. Ein Geschäftsfreund aus Smyrna, der gerade in Berlin ist, hat mich besucht. Sie haben ja auch schon für dort gearbeitet, Neumann in Smyrna, sehr feine Firma, größtes Warenhaus an jenem Plak. Er hat mich gebeten, ihm doch einmal den Betrieb bei uns zu zeigen, und will auch außerhalb meines Hauses gern eine Arbeitsstube besichtigen. Und da dachte ich, Frau Becker, wird die Ihrige die geeignetste sein. Wie ich sehe, ist es ja recht nett bei Ihnen."

Sehr liebenswürdig, Herr Steinberg!" versicherte Frau Becker. Also, dann könnte ich morgen mit dem Herrn hier einen hineinwerfen?" " Gewiß, Herr Steinberg. Es wird uns allen eine große Ehre sein..."

Blick

Am nächsten Vormittag erschien der Chef mit seinem Gast, der gar nichts Ausländisches an sich hatte und ganz geläufig deutsch sprach. Dem ſtattlichen Herrn mit dem schönen dunkelblonden Vollbart schien diese kleine Werkstatt außerordentlich gut zu gefallen, und er unterhielt sich nicht bloß mit Frau Becker, er ließ sich auch die jungen Mädchen, deren Toilette heut von besonderer Sorgfalt zeugte, einzeln vorstellen. Er scherzte sogar und erzählte lachend, er habe von Herrn Steinberg erfahren, daß die letzte Sendung, die er erhalten habe, in diesem Kreise hergestellt worden sei. Sehen Sie, meine Damen", fügte er hinzu, ich scheine das schon geahnt zu haben. Denn sieht es nicht aus, als wenn ich Ihnen zu Ehren dieses Wunderſtück hier angelegt habe?" und er wies stolz auf die Krawatte hin, die er umgebunden hatte.

Lina Maiwald fuhr erschrocken zusammen, wurde dunkel­rot und beugte ihr Gesicht dicht über ihre Arbeit. Herrn Neumann, der die jungen Mädchen scharf im Auge behalten hatte, entging das nicht, und er wandte sich ſofort an Lina Maiwald. Vielleicht ist dieser Schmuck meiner Sie nickte verlegen. Person gerade aus Ihren zarten Händen hervorgegangen?

Ich danke Ihnen sehr dafür, mein Fräulein."

( Schluß folgt.)

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Schwerver berg aus

Danach lautet die Gefallen:

bei Uelzen, Leu Werneburg, K aus Jagenow

der 4. Feldko

Regiment, e Liedtke de ftein, Schuß der 4. Feldko

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Leidjtver Unterarm; S Bucherbronn, freiwilliger b Schuß durch

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