Einzelbild herunterladen

Bett: Die

Die Gro

an

Mir b

Außer bie am 1. 2 fofort nam punkte für e

Gehilfe not

Bei de

Lahn in Pf höften des S

ift Bläschen

Gieße

das wußte er genau, seinem Vater die Ankunft des Ham burger Freundes rechtzeitig gemeldet.

Gerade jetzt legte eine stattliche, große Barke beim Dam­bfer an. Ein Mann in japanischer Tracht saß beim Steuer, ein paar Engländer hatten die Ruder gehandhabt, und ein alter, gemütlich aussehender Herr in einer bequemen, aus japanischen und europäischen Moden zusammengestellten Kleidung fing an, die Landungstreppe des Dampfers zu ersteigen, mit einer Gewandtheit, die auf häufige Uebung schließen ließ. Während des Emporklimmens sah der Herr in die Höhe und gerade in die auf ihn gerichteten Augen des Beobachters an Bord.

" Hallo!" rief er in behaglichem ostpreußischem Dialekt hinauf. Um Verzeihung, von Hamburg?" ,, Von Hamburg!"

Herr William Hendrichs?"

" So ist mein Name! Sie sind doch nicht etwa- nein - nicht Herr Norden senior?"

Bewahre! Bloß der alte Koßmann, Ihnen vielleicht dem Namen nach bekannt?"

,, Sehr wohl bekannt sogar!"

" Angenehm! Da wären wir!" Die Herren trafen zu­sammen und schüttelten einander die Hand. Ich soll Ihnen eine Entschuldigung und einen Gruß von meinem Chef aus­richten, Herr Hendrichs, Sie müssen schon gütigst als Emp­fangsfeierlichkeit mit mir vorlieb nehmen, denn der Prinzi­pal ist leidend, wie er Ihnen sagen läßt; bedenklich krant ist er, wie ich hinzufüge, und dieser Mai, obschon erst ganz im Anfang, macht einem in Japan schon höllisch warm, das fann sich ein franker Mensch nicht mehr gut bieten. Früher,

du liebe Zeit, was hätte da dem Senior ein japanischer Mai getan! Im Juni und Juli konnte er bei der sengendsten Hize heraus, jezt ist das eben alles anders geworden! Jedenfalls, da bin ich, Sie im Namen des Hauses Norden herzlich willkommen zu heißen, Herr Hendrichs, und Sie als geehrten Gast bei uns einzuführen."

Der Kaufherr machte eine überraschte Geberde. ,, Gast? Ich beabsichtige im Zentralhotel" ,, Nichts da, verehrter Herr! Das läßt sich der Chef um feinen Preis nehmen! Und es wäre auch wunderlich! Seit unser Junior von uns fort ist,"- die Lippen des alten Mannes zitterten ein wenig- ,, da haben wir ja Plazz in unserem Hause die Hülle und Fülle, ganze Familien könnten bei uns unterkommen. Nein, nein, das dürfen Sie meinem Prinzipal nicht antun! Soweit er sich überhaupt noch freuen fann, hat er sich auf diesen Ihren Besuch gefreut! Fill, James! Come along! The luggage of Mr. Hendrichs!" In die für ihn hergerichteten Zimmer geführt, Hell­muts ehemalige Wohnung sah sich Hendrichs wohlgefällig darin um. Alles war so reich und behaglich, den Verhält­nissen angepaßt, nichts Ueberladenes, kein prahlerischer Lurus, und wie vieles erinnerte ihn an seine Hamburger Einrichtung, die Hellmut mit Glück aus dem Gedächtnis kopiert hatte! Ein Bad, eine leichter Imbiß und eine Stunde der Ruhe auf einer der breiten, niedrigen Diwans, und der Kausherr war bereit, seinem Gastgeber den ersten Besuch abzustatten.

Ein englischer Diener erschien auf sein Klingeln und führte ihn über den breiten, luftigen Korridor in seines Herrn Arbeitszimmer, das vor nun fast einem Jahr Zeuge der erschütternden Erkennungsszene zwischen Hilda und dem Vater ihres Gatten gewesen war. Das Gemach trug jetzt übrigens seinen Namen nur noch der alten Gewohnheit zu liebe, denn gearbeitet wurde längst nicht mehr darin. Tat­sächlich war Walter Ermshagen Inhaber und selbständiger Vertreter des Geschäftes- Norden and Sohn" liehen nur noch ihren Namen dazu her.

Durch die herabgezogenen Stores herrschte eine halb Dämmerung im Zimmer, aber alsbald erhob sich beim Ein treten des Gastes etwas mühevoll eine hohe Männergestalt aus einem der tiefen Sessel neben dem Kamin und kam dem Eintretenden mit ausgestreckter Hand entgegen.

Wir zwei sind einander keine Fremden mehr, Herr Hendrichs, und wenn ich Sie von Herzen in meinem Hause willkommen heiße und Sie bitte, es ganz als das Ihrige zu betrachten, so ist das keine Redensart, und jedes meiner Worte hat buchstäblich die Meinung, welche es vertritt!"

Das Klang für Norden senior auffallend warm und freundlich, in der Tat war aber auch Hendrichs' ganze Persönlichkeit eine so einnehmende, in dem guten und klugen Blick seiner Augen lag so viel Vertrauenerweckendes, daß,

Hellmuts Freundschaft und enthusiastische Vorliebe für diesen Mann dazu genommen, selbst Fritz Nordens gewöhnliche Reserve nicht davor standzuhallen vermochte.

Aber Hendrichs hatte alle Mühe, seine Erschütterung beim Anblick dessen zu verbergen, der ihm so oft von anderen, zunächst von dem eigenen Sohn, geschildert worden war und dem er doch jetzt zum erstenmal in seinem Leben Aug' in Auge gegenüberstand. Wie? War das der von Hellmut gerühmte stattliche, stahlkräftige Vater? Diese hohe, ge­beugte Gestalt, das gänzlich erblichene Haupt- und Bart­haar, die hohlen, tiefliegenden Augen, die Stimme, die wie gebrochen klang, die Hand, die fieberheiß und brennend in der des Gastes lag, all dies gab demselben die Ueber­zeugung, daß er in der Tat einen schwerkranken Mann vor sich habe, für den es die höchste Zeit war, eine durchgreifende Veränderung herbeizuführen.

" Solcher Empfang im fremden Lande tut wohl!" er­widerte Hendrichs mit seiner vollen, sonoren Stimme. Doppelt wohl, wenn er von jemand ausgeht, der uns durch die Erzählung lieber, befreundeter Menschen gewissermaßen näher gebracht und vertraut ist. Es wird Ihnen nichts Neues und nichts Wunderbares sein, Herr Norden, aber ich muß es Ihnen doch sagen: ich habe Ihren Hellmut sehr lieb,- nächst meiner Familie am liebsten von allen Menschen auf der Welt!"

( Fortsetzung folgt.)

Das Amulet. Erzählung von B. Rittweger.

( Nachdruck verboten.)

Die Schulmeisterin von Eichfeld hatte in der ganzen Woche nur zwei ruhige Stunden, die eine am Sonntag­morgen in der Kirche, wo sie während der Predigt mitunter einnickte und, wach werdend, krampfhaft an ihrem Blumen­sträußchen roch, um sich völlig zu ermuntern, die andere am Sonntagnachmittag im Pfarrhaus. Da saß sie in Ruh und Frieden, ungestört von ihren acht Kindern, in der netten Stube der freundlichen Pfarrerin oder im Sommer im wohl­gepflegten Garten und schüttete der teilnehmenden Frau ihr Herz aus. Das Herz einer Mutter von acht Kindern, einer tätigen Hausfrau, ist immer voll, und die Schulmeisterin hatte sonst niemand, bei dem sie sich hätte aussprechen kön­nen. Ihr Mann? Du lieber Gott! Der war ja so ent­setzlich unpraktisch, mit dem konnte sie weder beraten, ob das neue Kälbchen angebunden") oder lieber verkauft werden solle, ob man gut tue, noch Flachs zu bauen, oder ob man Paar Höschen für Gottfried und Hermännle gäbe nichts ihn besser kaufe, noch ob der Mantel der Franzi wohl zwei derartiges fonnte sie mit ihm besprechen. Und mit der Franzi, der ältesten, schon siebzehnjährigen Tochter, war eben auch nichts anzufangen. Das Mädchen war im Gegen­teil jetzt der schwerste von all den Sorgensteinen, die der geplagten Gattin und Mutter das Herz bedrückten. Und wes das Herz voll ist, des geht der Mund über! So ging's auch an diesem Sonntagnachmittag der Schulmeisterin. Nach dem die erste Tasse Kaffee bei der Frau Pastorin getrun­ken war, nachdem die Lehrerin pflichtschuldigst die herz­bewegliche" Predigt des Herrn Pfarrers vom heutigen Vor­mittag nach Kräften gerühmt hatte das bißchen Kirchen­schlaf hatte das Verständnis offenbar nicht gestört- fam die Nede auf diesen Sorgenstein.

Ach, Sie glauben gar nicht, Frau Pfarrer, was ich für ein Uebel hab' mit der Franzi! Das Mädel ist nun schon siebzehn Jahr, aber eine ordentliche Hilfe hab' ich nicht an ihr, troßdem sie in manchen Dingen recht ge­schickt ist. Zu allem, was Puz und zierliches Wesen betrifft, ist sie gar anstellig. Aber einen tüchtigen Strumpf zu stricken, dazu krieg' ich sie nicht. Und wie man ein Schwein aufzieht keine Ahnung hat sie davon, und kein bißchen Sinn dafür. Und so ist's mit allem, mit allem, sag' ich Ihnen! Da ist die Liese ganz anders, die ist erst fünf­zehn, aber die wird! Die fennt sich jetzt schon aus in Hof und Stall, und sie geht mir zur Hand bei aller Ar­beit, während die Franzi mit ihrem Vater um die Wette Gedichte liest und Klavier klimpert. Was soll nun aus dem Mädchen werden? Ich bin ratlos. Sie ist zu fein ge­

1) Anbinden= aufziehen.

ardanseren Haushalt, und ihr Vater bestärkt sie noch inty aparten Wesen. Was soll ich nun anfangen? Banken den ganzen Tag, das tut's auch nicht." Meine liebe Frau Kugler, ich habe schon oft darüber nachgedacht. Die Franzi ist im Grunde gut geartet und fleißig, ich hab's ja beobachtet, wenn sie bei mir saß und nähte und stickte. Aber es ist ihr einmal nicht gegeben, Freude an der Dekonomie und an groben Arbeiten zu finden. Jeder Mensch hat seine besonderen Anlagen. Der Franzi ihre sind fürs Feinere. Wissen Sie was? Tun Sie das Mädchen' mal eine Zeit lang aus dem Haus, an einen Play, wo sie ihre natürlichen Anlagen verwerten, wo sie sich weiter ausbilden und noch lernen kann, in die Stadt, meine ich. Sehen Sie, der Gedanke liegt so nah. Die Liese ist nun auch heran und wird Ihnen eine tüchtige Hilfe, und es wäre gut, wenn Platz im Haus würde."

Das weiß der Himmel, die Kinder wachsen, aber das Häuschen wächst nicht mit. Die Franzi könnt' schon ab kommen, aber das ist leichter gesagt, als getan. Man will doch sein Kind nur in gute Händ' geben. Die Franzi mit ihrem hübschen Gesicht ich darf's wohl sagen und mit ihrem lebhaften Sinn, die muß unter ordent­liche Aufsicht, und wer ist einem gut dafür bei fremden

Leuten?"

mit ihnen im Park und in den Anlagen spazieren zu gehen, die Zimmer abzustäuben und dergleichen, das kam ihr wie ein Spiel vor gegen die Arbeiten, die zu Hause von ihr gefordert worden waren. Ihr schönheitsdurstiger Sinn fand reiches Genügen in der Stellung, die sie nun hatte, und wenn sie des Abends in dem Kinderzimmer sizzen und zum Strickzeug ein hübsches Buch lesen durfte, dann war sie in ihrem Innersten vergnügt. Die volle Heiterfeit ihres Wesens kam zum Durchbruch in der ihr zusagenden Umgebung und Tätigkeit. Ihre Briefe nach Hause lau­teten immer fröhlich, und die Eltern dankten der Pfarre­rin jedesmals auf's neue, daß sie so gut für Franzi ge­sorgt hatte.

Der Hauptmann und seine Gattin waren ebenfalls der Tante Pfarrerin sehr dankbar für die Franzi noch nie waren die Kinder so gut aufgehoben gewesen, so hübsch unterhalten worden, als in dieser Zeit, und durch doppelte Freundlichkeit suchten sie dem Mädchen ihre An­erkennung zu beweisen.

Teray szelletuse een Rat, rau Kug frühstückte. Eben stand sie auf der Fensterleiter, und ihre

Nichte, die Frau Hauptmann Holleben in der Residenz, fragte mich fürzlich, ob ich ihr nicht ein junges beschei­denes Landmädchen aus besserer Familie empfehlen könne, zur Hilfe im Haus und bei den Kindern, besondere Aus­bildung sei nicht nötig, nur guter Wille und gute Ma­nieren. Nun, die hat die Franzi."

Wenn sie will, ja," seufzte die Mutter, das könnt wohl für sie passen, in ein so feines Haus zu kommen, in schöne Umgebung ja, das wäre ein Plan, aber ob sie halt genug fann für so einen Platz?"

" Das glaub ich doch, Franzi hat so viel natürliches Geschick, sie hat immer gut verstanden, die kleinen Ge­schwister zu unterhalten, mit ihnen zu spielen und das genügt schon in der Hauptsache. Und glauben Sie mir, eine ihr zusagende Tätigkeit wird das beste Gegengewicht sein für ihren Hang zu ungesunder Schwärmerei. Sprechen Sie mit Ihrem Mann, Frau Kugler, und sagen Sie mir Bescheid, dann schreibe ich gern an meine Nichte und vermittele die Sache."

Sie sind so gut, Frau Pfarrer, ja, ich will mit meinem Mann reden, so kann's nicht fortgehen mit der Franzi, sie taugt nicht in unseren Haushalt, sie verküm mert mir hier, und ich ärgere mich jeden Tag über sie, so lieb ich auch meine Welteste hab'. Ihr Vater wird freilich schwer drangehen, er ist so stolz auf das Mädel, sie hätt' nen so hellen Kopf, meint er. Nun, den kann sie brauchen in der Stadt. Und nun leben Sie wohl, Frau Pfarrerach, wenn ich Sie nicht hätt'! Mir ist's allemal leichter, wenn ich von Ihnen geh', und ich hab' mehr Mut zu meinem Geschäfte. Und mit der Franzi, das wär' halt gar zu schön, wenn sich das so fügen wollt', daß sie zu Ihrer Frau Nichte kommen könnt', hier tut's nicht mehr gut."

Seit einem Jahr schon war Franzi Kugler in der Residenz im Haus des Hauptmanns Holleben. Die kluge Pfarrerin hatte richtig prophezeit, daß das ein passender Platz für das junge Mädchen sein würde. Hier war die lebhafte, phantasievolle Lehrerstochter in ihrem Element. Der Hauptmann und seine Gattin waren gut und freund­lich gegen sie, die beiden bildhübschen, kleinen Mädchen, mit denen sie das Schlafzimmer teilte, hingen wie Kletten an ihr, und mit den Dienstboten stand sie sich ebenfalls gut, da sie gerne eine oder die andere Arbeit für sie über­nahm. Sie lebte auf in der hübschen Umgebung, die ihr ganz neue Seiten des Daseins erschloß. Hollebens be­wohnten eine reizende Villa in der Vorstadt, nicht zu weit von der Kaserne, und sie lebten sehr gesellig. Wenn auch Franzi nichts von dieser Geselligkeit hatte als die Arbeit, 10 bereitete es ihr doch unendlich viel Freude, der gnä bigen Frau bei Herrichtung eines eleganten Teetisches oder einer glänzenden Festtafel zur Hand zu gehen. Nie­mand verstand die Schalen mit Früchten, die Vasen mit Blumen so anmutig zu ordnen, als Franzi, das stand fest. Und was ihr sonst für Pflichten oblagen, die feine Garderobe der kleinen Mädchen in Ordnung zu halten,

Heute ging es drunter und drüber bei Hauptmanns. Es sollte am Abend ein Souper stattfinden, die Köchin und das Hausmädchen hatten alle Hände voll zu tun mit Vorbereitungen, und Franzi hatte sich erboten, das Zim­mer des Herrn selbst zu besorgen, während die Familie fleinen Hände gebrauchten das Puzleder mit größtem Eifer. Sie bemerkte gar nicht den Eintritt des Feldwebels, der zum Rapport fam. Erst, als er sich räusperte, fuhr sie herum und wäre beinahe vor Schrecken über das fremde Gesicht von der Leiter gefallen. Der neue Feld­webel, ohne Zweifel! Sie hatte gehört, daß der seitherige in Zivilstellung übergegangen. Der hatte so griesgrämig und finster aufgeschaut, dieser neue konnte einem schon eher gefallen, so flog's ihr durch das Köpfchen, und sie wurde ganz rot unter den bewundernden Blicken des Ver­treters der bewaffneten Macht. Und der Vertreter der bewaffneten Macht wurde auch rot, als er zu dem hüb­schen Mädchen auf der Leiter aufschaute. Die Franzi bot in ihrer Befangenheit aber auch wirklich ein ganz kei­zendes Bild! Die krausen dunklen Löckchen spielten wirr um das rosige Antlitz, die Augen glänzten gleich zwei Edelsteinen daraus hervor, und das feine Näschen zitterte ordentlich. Sie zupfte an ihrem geschürzten Kleid, als geniere es sie, daß der Herr Feldwebel die zierlichen Füße zu sehen bekam. Zögernd stieg sie von der Leiter her­unter, der Feldwebel sprang zu mit den Worten: Vor­sicht, Fräuleinchen, Sie könnten fallen." Dann fragte er: " Wo treff' ich den Herrn Hauptmann?"

Er frühstückt eben, soll ich ihn rufen?" Bewahre, Fräuleinchen, das gibt's nicht. Ich hab' auch gar keine solche Eile. Lassen Sie sich nicht stören, oder unterhalten Sie mich so lange ein bißchen." Franzi lächelte und machte sich einstweilen ans Abſtäuben. Der Feldwebel gefiel ihr immer besser, er hatte solch ein treu­herziges Gesicht und so gute blaue Augen, und er sah sie so entzückt an in aller Bescheidenheit. The zehn Mi­nuten vergangen, wußte Franzi, daß der Feldwebel Anton Moor heiße, daß er schon lange im Dienst und bald zivil­versorgungsberechtigt sei, und der Anton Moor hin­wieder kannte die einfache Lebensgeschichte des hübschen Mädchens von Anbeginn bis auf den heutigen Tag. Und nach weiteren fünf Minuten hatte der Anton die Franzi gefragt, ob sie vielleicht, vorausgesetzt, daß der Herr Haupt­mann und die gnädige Frau nichts dagegen hätten, ein­mal mit ihm in das Theater gehen möchte, und die Franzi hatte freudig zugesagt. Einem Menschen mit so guten blauen Augen konnte sie doch unmöglich eine solche Bitte abschlagen! Und ins Theater! Dahin war sie bis jetzt noch nicht gekommen, o, wenn es doch die Herrschaft er­lauben möchte!

Nun, die Sache nahm ihren Gang. Franzi wußte es mit der allen weiblichen Wesen eigenen Schlauheit einzu­richten, daß sie sehr häufig des Herrn Zimmer säuberte, und zwar stets zu einer Zeit, wo die Mutter der Kom­pagnie" zum Rapport antrat. Und der Anton Moor strahlte jedesmal, wenn er die Franzi erblickte, mit dem ganzen Gesicht, und das Leben erschien den beiden verlieb­ten Leutchen so schön, wie nie zuvor. Natürlich blieb das nicht verborgen. Der Hauptmann und seine Frau be­merkten bald, wie die Sache stand, aber sie ließen den Dingen ihren Lauf. ( Fortsetzung folgt.)

Betr.: An

ein Der

fogenannte

Gemartung

Laftfuhrwer

Bumit

trafgefeges

Gießen

Wo in

ernt: jekar

jatail

nund, od Waterbera

jabe und

Der Kombo Fisenbahn,

einem Ge jede.

beffer berit

ju machen

Expedition Ablösungs Gobabis

Beutwein

5.M.S.

Der Sch

nach Gob Grenze

Aus

ist mit

nicht f wurde.

lich erh

überhau