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derselben Stelle das Wasser aufwirbeln und die Kreise darum größer werden. Vorsichtig die Rute hochhebend und den Vorteil, den mir der von hinten wehende Wind gab, ausnügend, ließ ich die Fliege gerade in den Mittelpunkt des Kreises fallen. Sie berührte das Wasser nur leicht und schoß mit der Srömung fort, als plötzlich das Wasser aufwirbelte, die Fliege verschwand, die Leine straff anzog, die Schnur abhaspelte, und ich an einem Fische hing. Diesmal war es ein wirklicher Lachs und kein Irrtum! Weiter Itef die Schnur, die Rute frümmte sich plötzlich lockerte sich die Leine, und in die Luft sprang ein glitzernder Zehnpfünder!
Was nun folgte, war wie ein aufgeregter Traum! Was ich tat, wie ich die Rute handhabte, wie es zuging, daß der Fisch vom Hafen nicht loskam, ob ich ihn oder er mich am Strand auf und ab führte: das sind Fragen, die niemals werden beantwortet werden können. Ich weiß nur so viel, Saß ich nach einem wahren Herentanze, der über eine Stunde dauerte und währenddessen ich alle Arten von Todesangst durchzukosten hatte, triumphierend an der Leiche meines ersten Vachs stand, der aus tiefer Wunde, die ihm Andreas' Harpune zugefügt hatte, blutend zu meinen Füßen lag.
,, Habe ich es Euer Gnaden nicht gesagt?" rief Andreas frohlockend.„ Er hat gewiß seine elf Pfund oder noch mehr, und Euer Gnaden haben ihm gut aufgespielt! Sagen Sie mir nicht, daß Sie ken Angler sind, Herr; es war eine Freude Ihnen zuzusehen."
Ich wußte recht gut, daß der Schlingel mir nur schmeichelte, aber ich war so erfüllt vom Stolz des erfolgreichen Sportsmannes, daß ich nur beistimmend lächeln konnte. Ich mag wohl wie ein Soldat ausgesehen haben, der wegen vor dem Feinde bewiesener Tapferkeit von seinem Generale vor der Front belobt worden ist. Zitternd und triefend vor Schweiß, an allen Kleidern naß und mit Schmutz und Schlamm bedeckt- denn mehr als einmal hatte ich dem Fiſch ins Wasser folgen müssen, und ich war auch ein paar Mal gestrauchelt und hingefallen, warf ich mich dann auf das nasse Heidekraut und erquickte mich durch einen kräftigen Zug aus der Flasche. Wohl noch nie ist ein edler Trunk mit so viel Behagen geschlürft worden!
Wir suchten zwar nochmals den Teich ab, aber ein solch großer Triumph, wie er mir zu teil geworden war, bietet sich nicht leicht zum zweiten Male. Meine Kunst holte noch ein paar Forellen hervor; aber einen Lachs bekamen wir an diesem Tage nicht mehr zu Gesicht.
,, Es wird noch mehr Regen kommen", erklärte Andreas, ,, und der Wind schlägt nach Nordwesten um. Die großen Fische erwarten einen Sturm."
Als wir vom Flusse fortgingen, hatte der Wind ganz nachgelassen und es war furchtbar schwül geworden. Im Wasser aber wurde es lebendig, die Lachse sprangen aus dem Wasser hoch in die Luft, das es zischte und wallte, und auch die Forellen versuchten sich in großen Sprüngen.
,, Heute beißt fein Fisch mehr an", meinte Andreas, ,, wir können nach Hause gehen."
Fräulein Craig hatte versprochen, mir ihre Geschichte zu erzählen, und sie löste ihre Versprechen pünktlich ein. Der Abend des nächstfolgenden Tages fand mich im Empfangs salon des Schlosses Craig, wohin mich ein Briefchen gerufen hatte.
Es war dies ein großes Zimmer, dessen Erkerfenster auf das Gebirge ging. Die Einrichtung war altmodisch und sogar abgenutzt. Im Salon stand ein Piano und eine Harfe mit den zugehörigen Noten, sowie ein elegantes kleines Bücherspind, das eine gewählte Bibliothek von Romanen und Werken der Dichtkunst enthielt. Es war um die Dämmerstunde; der Himmel, der den ganzen Tag über ein aschgraues Aussehen zeigte, hatte sich mit einem dunkeln Rot überzogen, das dem trüben Sumpflande eine lebhaftere Farbe gab und die alten baufälligen Lehmhütten recht malerisch erscheinen ließ. Ueberall herrschte Ruhe und Frieden.
Ich ging vom Fenster weg und zog mir einen Lehnstuhl an den Kamin, denn es wurde kühl draußen. Auf dem weißen Fell, das als Teppich zu meinen Füßen lag, streckten sich zwei lebhafte irische Windspiele, die dem verstorbenen Herrn des Schlosses gehört hatten, und die seit seinem Tode fortwährend unruhig hin und her liefen, als ſuchten sie ihren Herrn. Sie hatten versucht, sich mir anzufreunden; aber ich genügte ihnen nicht, denn mitunter winselten sie kläglich und sahen mich bedeutungsvoll an, als wollten sie mich um etwas bitten.
Wohl ein paar Minuten mochte ich so gewartet haben,
war is summer getreten.
Ich erhob mich, um ihr entgegenzugehen, sie nötigte mi jedoch, styzen zu bleiben. " Ich möchte Ihnen die versprochene Geschichte erzählen, und es wäre mir ganz angenehm, wenn Sie diesen Platz behielten; ich will mich hierher sezen."
Sie rückte einen Stuhl an den Kqmin und setzte sich. Dann faltete ſie die Hände im Schoß und blickte mir ins Gesicht.
,, Sie müssen wissen, Herr Doktor", begann sie,„ daß ich so immer mit meinem Vater zusammen saß... Ach, glauben Sie nicht, daß es mir weh fut, von ihm zu sprechen, im Gegenteil, es tut mir sogar wohl. Immer, wenn ich mit Ihnen von ihm gesprochen habe, ist es mir leichter ums Herz geworden. Ich habe niemanden, mit dem ich mich aussprechen könnte, als Bridget, und wenn ich mit ihr plaudern will, so bittet sie mich, ruhig zu sein. Sie wundern sich wohl, wer eigentlich Bridget ist? Nun, sie ist meine Pflegemutter. An dem Tage, wo ich geboren wurde,- es sind jetzt zwanzig Jahre her, starb meine gute Mutter in ihren Armen. Bis zu meinem zehnten Jahre war ich hier bei Bridget und bei meinem Vater. Dann kam ich nach Dublin in eine Anstalt, mein Vater ging ins Ausland, und sieben Jahre lang blieb das Schloß verwaist. Nur Bridget hauste hier als ungestörte Herrin des ganzen Gutes."
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,, Kamen Sie denn nicht bisweilen auf Besuch nach Hause?" " In diesen sieben Jahren nicht. Mein Vater besuchte mic in der Anstalt, auch Bridget tat dies, ich kam aber nicht nach Mylrea."
Ein paar Augenblicke hielt sie inne, um dann mit leicht geröteten Wangen fortzufahren:„ Während meines Aufenthaltes in Dublin wurde ich mit Michael Creenan, jenem jungen Manne bekannt, der jetzt unter der schweren Anklage der Ermordung meines Vaers im Gefängnisse sint."
Ich sagte nichts. Nach einer abermaltgen Pause fuhr sie fort: Michael und sein Bruder Anton waren in Dublin auf der Schule, und wir lernten uns im Haufe einer befreumdeten Familie kennen. Nachdem wir ein paar mal zusammengetroffen waren, erwähnte Michael, daß auch er in der Grafschaft Mayo zu Hause sei, und daß sein Geburtsort nur fünfzehn Meilen von unserem Gute entfernt liege. Ueberrascht und erfreut, erklärte ich ihm, das wolle ich meinem Vater bei seinem nächsten Besuche erzählen; Michael bat mich jedoch, es lieber nicht zu tun, und ich willfahrte ihm auch.
Später aber zerbrach ich mir den Kopf darüber, warum das geheim bleiben sollte. Ich konnte mir nicht denken, daß mein Vater etwas dagegen haben könnte, wenn ich mit jungen Leuten Freundschaft schlösse, besonders mit Nachbarn von uns, und bei nächster Gelegenheit bat ich daher Michael um Aufklärung. Erst sträubte er sich dagegen; aber als ich merkte, daß mir etwas verheimlicht werden sollte, drang ich so lange und so eifrig auf ihn ein, bis er schließlich nachgab und mir erzählte, daß unsere Familien infolge eines alten Zwistes schon seit langen Jahren auf gespanntem Fuße ständen und wir Nachkommen nach dem natürlichen Lauf der Dinge eigentlich Todfeinde sein müßten.
„ Aber mein Vater wird doch an solchem Unsinn nicht feſthalten", meinte ich.
„ Er tut es doch", antwortete Micheal.„ Dein Vater haẞt mich und meinen Bruder ebenso sehr, wie seine Vorfahren die Meinigen gehaßt haben."
,, Und haßt du meinen Vater, Michael?" fragte ich.
Gott behüte!" entgegnete er, ich hasse niemanden, am allerwenigsten könnte ich aber gegen jemanden aus deiner Verwandtschaft ein feindliches Gefühl hegen..
Ihre Stimme versagte, und mit der Hand fuhr sie sich über die Augen, als wollte sie sich die Tränen wegwischen.
" Ich verstehe", warf ich ein. Ich habe schon erzählen hören, daß in Irland die Blutrache noch in Blüte steht, und Ihre Erzählung bietet wohl ein Beispiel davon?"
Ein alter, dummer Streit", fuhr sie fort, der vor einer halben Ewigkeit stattfand und in dem ein Craig getötet wurde, war die Ursache dieser Feindseligkeit. Nun, ich war noch jung. Es dauerte keinen Tag, und die Aufregung, in die mich die Erzählung versezt hatte, war bereits verschwunden und mein Herz voller Freude über die große und erhabene Aufgabe, zu der ich mich durch meine Freundschaft mit michael und Anton Creenan berufen glaubte. Ich war völlig überzeugt, daß ich der Friedensstifter werden würde. Ach, hätte ich nur geahnt, was folgen würde, hätte ich's nur geahnt!" ( Fortsetzung folgt.)
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In der Jugend träumt man von tausenberkel Jerfahrten, Nöten und Abenteuern, die man im Leben, das vor einem liegt, zu bestehen haben wird; und wenn man im Alter auf die durchlaufene Bahn zurückblickt, siehe da, so hat man dies alles innerlich bestanden, im Herzen.
( Schluß.)
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Der Bauberspruch.
Novelle von Mar Hoffmann.
( Nachdruck verboten.) Herr Steinberg lächelte wohlwollend dazu, hielt es aber für angebracht, ſeinen Geschäftsfreund an das in Aussicht genommene Frühstück zu erinnern, und die beiden Herren entfernten sich mit freundlichem Dank.
Als Lina am andern Tage mit ihrer Freundin zum Mittagstisch ging, sagte diese beim Heraustreten aus dem Hause zu ihr:„ Sieh mal bloß, Lina, da drüben steht der Grieche und guckt in einem fort hier herüber! Was mag er nur wollen?"
,, Es ist ja gar kein Grieche", verbesserte Lina.„ Es ist ein echter Deutscher."
"
Mag fein. Jedenfalls ein reizender Herr, findest du nicht auch?"
,, Vielleicht!" entgegnete Lina ausweichend. Sie fühlte, wie ihr schon wieder das Blut nach dem Kopfe schoß, und bemühte sich, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben.
Am Abend war das Wetter wunderschön, und sie beschloß deshalb, heute ihren weiten Weg zu Fuß zurückzulegen. Das große Menschengewühl auf der Straße war ihr gerade will kommen, sie fonnte sich dabei so recht ihren Gedanken hingeben. Und merkwürdig, diese Gedanken beschäftigen sich nur mit Herrn Neumann aus Smyrna. Ob er wohl schon wieder abgereist war? Und wenn dies nicht der Fall war, warum war er dann nicht wieder da und schaute herüber? Sie ließ ihre Blicke suchend nach der anderen Seite hinübergleiten und wäre dabei beinahe von einem vierschrötigen Fußgänger umgestoßen worden, der mit dem mahnenden Buruf: Immer hübsch die Augen offen halten, Fräuleinchen!" weitereilte. Ihre Handtasche war ihr bei dem Zuſammenprall zur Erde gefallen, und sie wollte fich eben danach bücken, als sie ihr von einem Herrn mit den höflichen Worten: ,, Bitte sehr, Fräulein!" überreicht wurde. Sie sah den Sprecher verwirrt an. Gab es denn noch Wunder auf der Welt? Das war ja Herr Neumann! Wo war er so plötzlich hergekommen? Aber er klärte das selbst ganz offenherzig auf.
" Ich habe hier auf Sie gewartet", erzählte er, als sie beide nebeneinander weiterschritten. Ich mußte Sie unbedingt allein sprechen. Ich danke recht schön für Ihren freundlichen Gruß."
" Sie- Sie haben das gelesen?" brachte sie beſtürzt leiſe
hervor.
Freilich! Und Sie können sich kaum vorstellen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Mir altem, vertrocknetem Junggesellen da unten zwischen den Türken und Griechen hat das Herz gehüpft vor Freude über diesen lieben Gruß aus Der Heimat."
Sie sah ihn freundlich von der Seite an. O, alt war er nun eigentlich nicht und vertrocknet schon ganz und gar nicht!
" Ich nehme die ganze Sache wirklich für einen ernsthaften Wink des Schicksals", plauderte er unbefangen weiter." Und ich meine es ganz ehrlich, liebes Fräulein. Ich bleibe nur noch bier Tage hier; denn allzu lange darf ich nicht abwesend fein. Und wenn es Ihnen recht ist, stelle ich mich noch heute hren Eltern vor-"
„ Ich habe nur noch eine Mutter", flüsterte sie.
Also schön, Ihrer Frau Mutter. Wissen Sie, Fräulein, hon seit Jahren lechze ich förmlich danach, mir einen eigenen Bausstand zu gründen; aber wie soll ich das da unter dem fremden Volk anfangen? Und hter bietet sich nun für mich bte schönste Gelegenheit, die ich sogleich beim Schopfe fasse. lerdings", fügte er kleinlaut hinzu, vielleicht mißfalle ich zonen"
.nein, gar nicht!" versicherte sie treuherzig.
Ich danke Ihnen von Herzen. In diesen drei Tagen erden wir uns ja noch genauer kennen lernen. Und ich darf mich um Ihrer Frau Phutter vorstellen, nicht wahr?"
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Morgen ext", Bat fle.ch muß sie doch ein wenig vorbereiten." Er dankte wieder mit großer Freude und verabschiedete sich an der Haustür mit der höflichen Versicherung, sie am anderen Abend wieder abzuholen.
Die Mutter war ganz erstaunt und schüttelte besorgt ihr Haupt, als Lina ins Zimmer sprang und ihr erklärte, daß sie von morgen ab Braut sei. Jawohl, Mutti", rief sie ,,, er ist gekommen, er ist da, der Prinz aus dem Märchenland, und wird mich entführen." Und sie erzählte ihr alles...
Herr Neumann war ein entschlossener Mann, der in allem die Offenheit liebte, und so machte er auch seinem Geschäftsfreund Herrn Steinberg sogleich Mitteilung von seinem Entschlusse. Und dieſer fand als kluger Geschäftsmann nichts daran auszusehen. Warum sollte dieser reiche und gewandte Kaufmann nicht ein munteres, frisches und gewecktes Mädchen aus dem Volfe zur Frau nehmen? Hatte er doch selbst einst dasselbe getan und war nicht schlecht dabei gefahren!
Schon nach drei Tagen reiste Herr Neumann mit Frau Maiwald und Tochter nach Smyrna ab, und zwei Monate später kam an Frau Becker die schön lithographierte Anzeige, in der sich Herr und Frau Neumann, geborene Maiwald, als Vermählte bekannt gaben. An Linas Stelle in der Arbeitsstube war schon lange wieder ein junges Mädchen getreten, und die Arbeit ging wie sonst ihren gewöhnlichen Gang. Aber zum Romanlesen kam man in der heutigen Frühſtückspauſe nicht. Dazu gab doch diese Neuigkeit zu viel Gesprächsstoff ab. Alle zerbrachen sich die Köpfe darüber, wie so etwas nur möglich sein könne in unserem Lande. Ja, wenn es noch in Amerika gewesen wäre!
„ Vielleicht hat sie ein Zaubermittel angewandt?" sagte die kleine Häßliche.
______„ Ach, das hilft auch nicht", versicherte ein großes, hageres Mädchen. Vor einem halben Jahre schon war ich bei einer Kartenlegerin, und die hat mir ein so schönes Sympathiemittel gegeben, daß ich in vier Monaten verheiratet sein sollte, und es hat doch nichts genußt."
,, Aber, wie kam es nur, daß er gerade auf ſie verfiel?" fragte die Häßliche ärgerlich.„ Uns andere hat er doch auch gesehen!"
die sich bis dahin ſtill verhalten hatte, erklärte jekt:„ Ich weiß, Es kicherten ſchon wieder mehrere; aber Dortchen Finger, wie's zugegangen ist.“
,, Was? Wie denn? Erzählen Sie doch!" riefen alle durcheinander.
,, Wir haben es ganz im Scherz gemacht, und doch ist Ernſt daraus geworden. Die Lina konnte doch immer so hübsch dichten. Also, da hat sie einen kleinen Vers gemacht, und den hat jede von uns beiden mit ihrem Namen drunter in eine Krawatte eingenäht. Und Herr Neumann hat gerade die von Lina Maiwald erhalten und iſt wirklich darauf hergekommen.“ ,, Wie hieß denn der Spruch?" fragten verschiedene eifrig. Dortchen Finger besann sich ein Weilchen und deklamierte: ,, Gott grüß' dich, schmucker Freiersmann, Der eine Hausfrau brauchen kann, Und fühlest du zu einsam dich,
So komm' nur her und hole mich!"
„ Also das hilft?" erkundigten sich alle begeistert. ,, Ach, nicht immer!" versicherte Dortchen betrübt.„ Auf meinen Spruch ist doch niemand gekommen."
„ Aber es kann doch geschehen, wie wir gesehen haben!" riefen alle, und jede nahm sich vor, bei nächster Gelegenheit dieses Mittel zu versuchen.
Frau Becker schien die Gedanken der jungen Mädchen zu erraten und hielt es deshalb für notwendig, eine kleine Ansprache zu halten. Ich möchte mir doch ausbitten, daß keine von Ihnen etwas unnüges in die Krawatten mitt eipnabi. Ich könnte dadurch die größten Unannehmlichkeiten haben Und wenn Lina Maiwald das nicht getan hätte, so hätte fi doch einen Mann bekommen. Auf solche Dinge tomont's fa gar nicht an, sondern auf den Menschen selber. Und auber dem: Dem einen glückt's, dem andern glückt's nicht.- Es ist übrigens halb zehn, meine Damen."
Die fleißigen Hände begannen wieder ihre Arbeit, unk ,, Rattata, Rattata, Rattata!" gingen die Nähmaschinen.


