Einzelbild herunterladen

Aus den Parlamenten.

* Die parlamentarische Fraktion der Polen des Reichstages wie des preußischen Abgeordnetenhauses will bald nach Ostern eine Aktion gegen den neuen Erlaß des Justizministers in Sachen der Schreibweise der polnischen Namen veranstalten.

Das Herrenhaus tritt am 15. d. Mts. zusammen, um sofort die neue Ansiedelungsvorlage im Plenum auf Grund der Beschlüsse zu beraten, die die Kommission ad hoc unter dem Vorsitz des ersten Vizepräsidenten Freiherrn b. Manteuffel vor den Osterferien gefaßt hatte.

Deer und flotte.

Ueber die Gesundheitsverhältnisse in der deutschen Marine ist ein von der Medizinalabteilung des Reichsmarineamts bearbei­teter Sanitätsbericht erschienen. Seit 1879 sind die Krankheits­berhältnisse in der Marine ständig besser geworden. Durch­schnittlich wurde jeder Kranke der Marine im Jahre 1899/1900 17,8 Tage und im Jahre 1900/01 18,6 Tage behandelt. Im Jahre 1900 betrug die Dauer nur 9,4 Tage. In der deutschen Marine war jeder Mann der Kopfstärke durch Krankheit durchschnittlich 14 Tage lang dem Dienste entzogen.

Nab und Fern.

Zur Eröffnung der neuen Rheinbrücke bei Mainz, die am 1. Mai erfolgen soll, wird jetzt zuverlässig berichtet, daß sowohl der Kaiser als auch der Großherzog von Hessen den Feierlichkeiten beiwohnen werden. Da die neue Brücke auch militärischen Zwecken dient, soll später auch noch eine mili­tärische Uebung auf derselben abgehalten werden.

Prinzessin Lonise von Coburg. Aus Wien ging bei der Dresdner Polizei die Nachricht ein, daß der frühere öster­reichische Oberleutnant Mattachich, vermutlich in Begleitung eines Redakteurs aus Wien, in Dresden oder dessen Um­gebung weile. Er beabsichtige die bekanntlich in der Pierson­schen Heilanstalt in Coswig intergebrachte Prinzessin Louise von Coburg bei passender Gelegenheit im Automobil zu ent­führen. Die volitische Abteilung der Dresdner Kriminal­polizei fahndete letzter Tage auf den Genannten, konnte je­doch seinen Aufenthalt nicht entdecken. Wie verlautet, wurde der Befreiungsplan von einem in das Geheimnis gezogenen Gastwirt verraten.

Dippold II. Ein angeblicher Schriftsteller Greiner, der sich auch Leutnant der Reserve" nennt, hatte vor einiger Zeit bei einer am Großneumarkt in Hamburg wohnenden Frau einen elfjährigen Knaben in Pension gegeben, wäh­rend er selbst in der Nähe für sich ein Zimmer mietete, um dem Knaben ,, Unterricht" zu erteilen. Dort wurde bei dem Jungen die berüchtigte Dippoldsche Lehrmethode angewandt; der Aerniste mußte sich entkleiden, wurde von seinem Lehr­meister geschlagen und à la Dippold behandelt resp. gepei­nigt. Die Einzelheiten dieser Behandlung sollen so haar­sträubender Natur sein, daß sie nicht wiederzugeben sind. Der Gemißhandelte, der so eingeschüchtert worden war, daß er sich bei niemand zu beklagen wagte, hat jetzt alles ein­gestanden. Auf erfolgte Anzeige wurde der Herr Reserve­Ieutnant sofort festgenommen. Der Verhaftete hat früher in Berlin mit der Mutter des Knaben ein Verhältnis unter­halten; er ist verheiratet und wohnt in Eppendorf bei Ham­burg. Die Affäre erregt am Orte begreiflicherweise großes Aufsehen. Die behördliche Untersuchung dürfte das Weitere ergeben.

Mogelei beim Abiturienten- Examen. Aus Beuthen ( D.- Schl.) wird gemeldet, daß sich einer der dortigen Gym­nasial- Abiturienten nach bestandenem Examen gerühmt habe, daß er eine schriftliche Arbeit unter Benutzung eines ge­gedruckten Buches gefertigt hätte. Bald darauf ging dem Gymnasialdirektor ein anonymes Schreiben zu, in welchem ihm jener Vorfall gemeldet wurde. Der betreffende Abi­turient wurde ins Gebet genommen und gestand die Täuschung. Die Folge davon ist, daß ihm das Abiturienten­zeugnis vorenthalten wurde. Nachträglich ist festgestellt worden, daß nicht weniger als 12 Abiturienten bei der schrift­lichen Prüfung unerlaubte Hilfsmittel benutzt haben. Die Atten hierüber sind der Behörde eingereicht, deren Ent­scheidung noch aussteht.

Opfer des Meeres. Der in Hamburg erscheinenden Statistik der Meeresopfer zufolge sind in den Stürmen des Februar 87 Schiffe vollständig verloren gegangen, darunter fünf deutsche; außerdem wurden 516 Schiffe beschädigt, darunter 49 deutsche.

Falsche Ein-, Zwei- und Fünfmarkstücke sind in Münster in großer Anzahl im Umlauf betroffen. Auf die Ermittelung

Der Wildhirt.

Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Eben war der Tanz zu Ende und die Burschen schickten sich wieder an, in der Schenkstube um den Burkhennersch herum Plaz zu nehmen. Auch der Lange kam aus der Tanzstube, wo er zugesehen hatte. Im Vorbeigehen warf er einen spöttischen Blick nach Hangcurt, indem er sagte:

"

Mit dem Elsche is nichts mehr der hat's!" " Das sein Deiner Sorge nit!" erwiderte Hang cu

gereizt.

In der Tür der Schenkstube noch blieb der Lange stehen, warf an ein drohenden Blick nach Hangcurt indem er den Kopf mehrmals auf und abwiegte, und sagte:

Ich denke als! Sei nit so vorwißig, Kerlche!" Na, wirst doch nit denke, daß ich mich vor Dir fürcht' 2" Das Großmaul!" fügte Tiophel den Worten Hangcurts noch mit einer Miene der Geringschäßung hinzu.

Auf den Wildhirten hatte ja nun der Lange einen besonderen Groll, weil er ihn im Verdacht hatte, daß er ihm seine Büchse gestohlen, von deren Versteck der Tiophel jedenfalls auf irgend eine Weise Kunde erlangt. Wahrscheinlich hatte der ungefeben ihn dabei beobachtet, wie er seine Büchse in der an Behmtaute versteckte. ,, Was willst Du?" ctef oer Lange dem Tiophel entgegen, mit Dir bab' tch and abzurechnen, Du Gänsejunge, Du Spigbub. Du-

der Falschmünzer, von denen angenommen wird, daß sie in Minster selbst ihr Handwerk treiben, ist eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt worden.

Ein Eldorado für Steuerzahler ist der Kreis Sorau in der Niederlausitz, denn er besitzt keinerlei Schulden. Wie auf dem dieser Tage stattgefundenen Kreistage mitgeteilt wurde, hat auch der Abschluß des letzten Geschäftsjahres einen Ueberschuß in Höhe von 33 000 Marf ergeben.

Zwei Hundertjährige. In Kulm feierte am ersten Osterfeiertage die Witwe Ziemer, geb. Reich, ihren 101. Ge­burtstag; die alte Frau erwirbt sich noch jetzt durch Strumpf­stricken mühselig ihren Unterhalt. Einen Tag später be­ging die im Kaiser Friedrich- Siechenhaus zu Wittenberg wohnende Witwe Dietrich die Vollendung des 100. Lebens­jahres. Bei der Feier saß das geistig rüstige Geburtstags­find, eine stattliche Frau mit vollem grauen Haar, auf einem blumenbekränzten Lehnstuhl. Der Kaiser gewährte der Greisin ein Gnadengeschenk von 300 Mark.

Weinpantscherei. Die in Württemberg geführten Untersuchungen wegen Verfehlungen gegen das neue Reichs­weingesetz nehmen immer größeren Umfang an. Im Stutt­garter Kontrollbezirk sollen bereits 47 Fälle zur Anzeige gebracht sein.

+ Glaubenswechsel. Eine Aufsehen erregende Meldung aus den höchsten Gesellschaftskreisen Dresdens wird mitge­teilt. Hiernach soll der Prinz Ulrich von Schönburg, der geschiedene Ehegatte der Prinzessin Alicia von Bourbon, Tochter des spanischen Kronprätendenten Don Carlos, wie­der zur evangelischen Kirche überzutreten beabsichtigen, um eine völlige Aussöhnung mit den hochbetagten Eltern herbei­zuführen. Prinz Ulrich trat seinerzeit gegen den Willen der Eltern und auf Wunsch seiner Gattin zur katholischen Reli­gion über. Er mußte infolge seines Uebertrittes auch den sächsischen Heeresdienst verlassen und trat dann in die baye­rische Armee ein.

Eine Lawine überraschte, wie aus Innsbruck gemeldet wird, sechs Touristen beim Aufstieg zum Griesfogel im Ober­inntal. Drei Mann konnten sich retten und zwei wurden später ausgegraben.

Schwarze Diamanten" bei Port Arthur. In der Umgegend von Port Arthur sind große Kohlenlager entdeckt. Die Kohle soll ein der Cardiffkohle ähnliches Produkt sein.

Ein großer Silberfund wurde in Nordjütland gemacht. Man fand eine Urne mit mehreren hundert alten Silber­münzen, massiven Armbändern und Brustnadeln.

Angenehme Vergnügungsreise. Bei Copley( Kalifor­nien) hielten vorgestern drei Räuber einen Zug der Southern Pacafic- Bahn auf, töteten den Beamten des Expreßwagens, Sprengten die Stahlkammern des Wagens mit Dynamit und flüchteten dann mit ihrer wertvollen Beute.

Bunte Chronik. Professor Robert Soch hat mit seiner Gemahlin von Bulawayo( Südafrika) aus die Rückreise nach Deutschland angetreten.

Für den Bau eines Kinderheims in Mülheim( Ruhr) schenkte Frau Witwe Hugo Stinnes 100 000 Mark.

Die Auswanderung über Bremen betrug im ersten Vierteljahr 25 991 Personen( im Vorjahre 44 228), davon im März 11 811( bezw. 18 252).

-Auf der kaiserlichen Werft in Danzig wurde wegen Mangel an Arbeit 50 Arbeitern mit sechswöchiger Frist von Anfang April ab gekündigt. Die Entlassungen würden noch größeren Umfang angenommen haben, wenn im Schiffsbau­ressort nicht bereits die tägliche Arbeitszeit um zwei Stunden herabgesetzt worden wäre.

Sämtliche Bauhandwerker in Bremerhaven, Lehe und Geestemünde sind gestern in den Ausstand getreten.

Kunft und Wiffenfchaft.

HW Das Schicksal der Polar- Expedition Toll. Nach einem Telegramm aus Petersburg hält der russische Leutnant Roltschak, der im Auftrage seiner Regierung nach dem Ver­bleib des Grafen Toll forschte, die Expedition für ver­loren. Zoll verließ Bennetland bei 45 Grad Kälte und ungenügender Bekleidung. Er hatte nur für zwei Wochen Proviant, und seitdem sind 18 Monate verflossen.

GF Das Geburtshaus Ludwig Tiecks in Berlin, Roß­straße 1, wird demnächst abgebrochen werden. Damit fällt das letzte alte Berliner Haus, in dem ein hervorragender Dichter das Licht der Welt erblickt hat, nachdem im vorigen Jahre Karl Guzkows Geburtshaus, das alte Marstallgebäude in der Universitätsstraße, abgerissen worden ist. Ludwig Tied wurde in dem Hause, das noch die schlichte Bauart früherer Zeiten aufweist, am 31. Mai 1783 als der Sohn eines Seilermeisters geboren.

" Selbst' n Spigbub!" ciel der Tiophel gelassen, aber in seinem Gesicht fam das Tigermäßige wieder zum Ausdruck. Wenn ich mal in die Eisen komm', bann leist' Du mir a'wiß Gesellschaft!"

,, Was hast Du gejagt? fragte der Bange halblaut, vährend er auf Tiophel zutrat. Ich wär'n Spizbub?" " Ja, das biste!"

Der Lange schlug mit der Faust nach Tiophel, welcher zurückwich, so daß er kaum noch auf die Stirn getroffen wurde. Aber im nächsten Augenblick war er in die Schenkstube gesprungen, hatte ohne weiteres Feder: lesen vom Tische der zechenden Burschen eine gefüllte Flasche ergriffen und wandte sich nun zurück, um wieder hinauszueilen. Aber in der Türe traf er bereits auf seinen Widersacher, der nach ihm suchte, da er ihm zu geschwind entwischt war.

Ein dumpfer Schlag, ein Klatschen und ein klirren war fast eins der Tiophel hatte den Langen die Flasche dergestalt auf den Kopf geschlagen, daß sie in Stücke sprang. Der Lange taumelte und stürzte zu­sammen wie ein hingeworfener Kartoffelsack.

Der Tiophel hätte ja nun gern die Flucht ergriffen, da er wohl gewahrte, daß er keine Veranlassung mehr hatte, etwa zu sagen: hier ist gut sein, allein es war zum Reißausnehmen keine Zeit, da ihn bereits einer ber anderen Burschen am Stittel festhielt und dabei rief: Kommt' raus, ich hab'n; ich halt'n fest!"

Im Nu waren sämtliche Burschen, die mit dem Langen um den Burthennersch gesessen hatten, im Hausgang und hingen an dem Tiophel, den sie in der Mitte hatten und niederdrückten, wobei sie ihn würgten und mit Fäusten schlugen. Ein Glück war es für ihn.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Kognak- Fälschung. Der Kaufmann Friedrich Bolladals es gany

alwar, wenn er fi

aparteien befannte.

epartei zum

rid

erftenm

berg- Büding

Köln hatte ein Getränk in Verkehr gebracht, dem er auf de Etiketten die Bezeichnung eau de vie de Cognac b legte. Die Staatsanwaltschaft erblickte hierin ein Vergehe gegen§ 10 Abs. 2 des Nahrungsmittelgesetes, weil Bezeichnung beigelegt habe, und erhob gegen ihn Anklage Die Straffammer des Kölner Landgerichts verurteilte Angeklagten wegen vorsätzlicher Nahrungsmittelfälschung 50 Mk. Geldstrafe. Das Urteil der Strafkammer führ u. a. aus: Das von dem Angeklagten in Verkehr gebrad Getränk besteht nach Aussage der Sachverständigen Wasser, Sprit, Ingredienzien und weniger als 10 Pr

wissentlich nachgeahmtem Rognak eine zu Täuschung geeigneten Ruppel, der i

ale

brem damaligen Sieg daft hat er aber badurah in hohem M bm; eine Folge b erorfammlung in G fchen Lehrer beru

Weindeſtillat. Da echter Kognak ausschließlich aus Wemt vorstehen, destillat und Wasser besteht, handelt es sich um ein demselpum Rücktritt.

nachgeahmtes Getränk. Der Angeklagte sei deshalb pflichtet gewesen, den Zusatz, den er seinem Getränk gege erkennbar zu machen, wie durch die übliche Bezeichn Façon- oder Verschnitt- Kognak". Die Bezeichnung de vie de Cognac" sei für die große Masse des Publit unverständlich und kläre es in keiner Weise darüber auf, in dem Getränk Sprit enthalten sei. Das von P. angeruf Oberlandesgericht erachtete die Rechtsausführungen

be ihm leicht werbe

Der Vorstand b Bweigvereinen du He Wirtschaft im Klubb

Vorderrichters in allen Teilen für zutreffend und vermat Die diesjährige

die Revision.

Lokales.

7. April 1904.

April wieder ständig Et der Verein durch lirf erhalten, der fi felb ftattfinden. Die Oberför Galt nächsten Montag, eintbollyberfteigerung in weid Brühl, Buchwa

*** Zum Nachfolger des zurückgetretenen ordentl. B Difattan der Forstwa fessors der Mineralogie und Leiters des mineralogis tritas 9 Uhr am

Instituts und Museums an der Universität Kiel Dr. Johan Lehmann ist der Ordinarius für Mineralogie und Ge ( mit besonderem Lehrauftrag für førstliche Bodenfund Gießen, Dr. phil. Reinhard Brauns ausersehen. Bran

Forfer Schaaf zu Be

Am Dienstag, den 12

mike polzberfteigerung

in Berms feld. För

( geb. 1861 zu Eiterfeld, Bezirk Rassel) eröffnete see hierzu nähere Auskunft

R- B. Am 18.

( Sem) eine von der Wis un ar( Mecklenb

Franterberg zu girier ogelsberg Tamusflub" zu Fr abends 99 Uhr Herr aus Darmstadt über: holidge Schönheit de und Ovenwald".

afademische Laufbahn im Jahre 1887 als Privatdozent in Marburg. Am 1. April 1894 wurde er ordentlicher Bro fessor an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. S 1. April 1895 lehrt er in Gießen als Nachfolger von Probabhängige R fessor A. Streng. Er wird im Herbst 1904 nach Ritung amid beschränkten übersiedeln. Der Privatdozent für alte Geschichte an de werd. Wechsel auf Universität Bonn, Professor Dr. phil. Mox Strack ist, wie bont angekauft. Die schon berichtet, als außerordentlicher Professor auf die neue außerordentliche Professur für alte Geschichte an die Uni­versität Gießen berufen worden. Strack wirkt seit 1896 als akademischer Lehrer. Geboren am 9. September 1867 zu Hamburg, erhielt Strack seine Vorbildung an der Ge lehrtenschule des Joharneums seiner Vater stadt und studierte in Tübingen( 1885-87) und Bonn( 1887-92. Am 21. März 1892 erwarb er sich in Bonn auf Grund einer Dissertation:..De rerum prima belli Peloponnesiaci parte gestarum temporisbus" die philosophisch. Doktorwürde. Am 25. April 1897 habilitierte er sich in Bonn mit einer Schrift: Die Tynastie der Ptolemäer" für alte Geschichte. Ende 1903 erhielt er den Brofessor- Titel. Strack, der u. a. hervorragender Numismatiker ist, ist korrespondierendes Mit­glied des Kaiserlichen deutschen Archäologischen Instituts

* Vor etwa 3 Wochen wurde berichtet, daß ein Megger zu Gießen für das dortige Provinzial- Siechenhaus das Kilo geräucherten Speck zum Preise von 75 Pf. zu liefern sich erboten haben, während das Pfund Speck damals tat sächlich 80 Pf. foftete. Der betr. Mezger behauptet nur mehr, so melden schon aus w. Zeitungen, es sei ihm bei Abgabe seiner Offerte lediglich ein Irrtum unterlaufen. Die Entscheidung der Verwaltungsbehörde, ob sie gleichwohl die Lieferung zu 75 Pf. pro Kilo verlangt oder den Meß ger von der Lieferung gänzlich ausschließt, steht noch aus.

Das Deut

in frankfurt a. S File wird in Fr del Redhofgelände i und Dias Heiliggeift­Weglar, 6.

==

hein, einer 14 8 mit einem Flobert. das Geschoß drang den Bechzung ist eine schm Ermenrod. fatineenden Krieg

-

find de Borbereitur wurde einem leiftung budera, Karussells u. Azenhain.

die Gemeindekasse wo wohne schaft an den famli due Ortseinwoh eppan am Schulh

matum, in der fa gebracht wurden. 5 de Bier als Erqui Die ganze Ausgabe.

* Die Lehrer Hessens haben einen treuen waderen Kollegen durch den Tod verloren. Am Ostermontag wurde Lehrer Heinrich Ruppel, zuletzt Redakteur des hessischenauer Aufführung Schulboten", unter großer Beteiligung seiner Kollegen und Freunde auf dem Friedhof in delsheim zur ewigen Ruhe bestattet. Aeußerst zahlreich waren die Lehrer Hessens erschienen, um dem verdienstvollen Manne das letzte Geleite zu geben; auch die Vertreter der Kreisschulfommission, der Vereine und Stiftungen der Lehrer hatten sich eingefunden. Zahlreiche Kranzspenden wurden mit entsprechenden An­sprachen niedergelegt. Lehrer Ruppel verließ 1866 das Lehrerseminar zu Friedberg und trat in den Schuldienst ein. Er war ein treuer Anbänger der freiheitlichen Sache schon

ebe die 8i nisingen Berei

Land­

him 2. Juli v. mnußige Berei

auft halten fonftitu

daß eine ganze Menge an thm hing, dadurch konnte ihm keiner viel antun, denn da jeder mit der Faust nach seinem Kopf schlug, aber die Prügelnden sich selbst dabei zu viel im Wege waren, so trafen sie fich oft gegenseitig auf die Köpfe.

Der Hangcurt stand noch immer halb betäubt in der Ecke hinter der Tür. Er wußte gar nicht recht wie die Prügelei entstanden, so rasch war sie gekommen Doch hielt er es für seineflicht, dem Tiophel zu helfen da dieser gewissermaßen seine Verteidigung gegen der Langen übernommen hatte. Er schob daher den wirren Knäuel der Kämpfenden nach der Haustür zu, was ihm ja teine große Mühe verursachte, da die Masse beweg lich war und auf den Schiebenden selbst nicht achtete Vor der Haustüre aber befand sich ein Aufgang von etwa sechs steinernen Stufen, der ohne Schutzgelände nach der Hofseite war. Da der Hangcurt drängte, so halfen ihm diejenigen, die ihm zunächst waren, ebenfall bei dieser Arbeit und plötzlich flog der ganze Knäue der sich Balgenden über den Aufgang hinab und lag neben der Treppe auf dem Pflaster im Hof.

Dies bewirkte, daß sogleich eine Lösung des gord schen Knotens herbeigeführt wurde, obwohl er Anfangs chier unauflöslich schien. Etliche waren mit den Köpfen hart aufs Pflaster gefallen, so daß sie Löcher in der Schädeln davon trugen, andere empfanden Schmerzen an Armen und Beinen- aber der Tiophel war fre Er war bei dem allgemeinen Sturz noch am Bester weggekommen, weil er sich in der Mitte des Knäul befunden. Als er sich wieder frei fühlte, machte e sich fix aus dem Staube und war in der nächsten Minute in der Dunkelheit verschwunden.( Forts. folgt.)

den nächster ift es boch

zulegen, warum

in Alter von

Um

Fran

H