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Uniformkoften einft und jetzt.

Die hohen Kosten der Offiziersequipierung, über die all­gemein geklagt wird, erfahren in folgender Tabelle, die der Schles. Ztg." von hoher" Seite zur Verfügung gestellt wird, eine herbe Beleuchtung. Die Tabelle, die ihre Ziffern auf die Preisliste des Warenhauses für Heer und Maring stüßt, in der Weise, daß die höchsten und niedrigsten Preise für die einzelnen Uniformstücke nebeneinander gestellt werden, beschränkt sich auf Subalternoffiziere des 1. Garde- Regi­ments 3.., cines normalen Linien- Infanterie- Regiments und des Grenadier- Regiments Nr. 7( Liegnitz), welches durch die Neueinführungen der letzten Jahre besonders belastet wurde.

Waffenrock.

Normale Stickerei Ueberrock

Pompon

Subalternoffiziere.

I. Garde- Rgt.

Gren- Rgt. Nr. 7.

Linien Infanterie.

Lange Tuchhose.

Helm

3. F. 73,00 39,50 73,00 39,50 73,00 39,50 21.00 21,00 85,00 55,00 85,00 55,00 85,00 55.00 31,00 18,50 31,00 18.50 31.00 18,50 30,00 27,00 16,50 14,50 16,50 14,50

Parademüße mit

Busch- Aufsatz.

Haarbusch.

Achselstücke( 3 Paar)

45,00 45,00 2,75 2,75 2,75 2,75 2,75 20.00 15,00 20,00 15,40 20,00 4,50 4,50 4,50 4,25 4,50 11,00 11,00 4,75 4,00 4,75 15,75 6,75 15.75 6.75 15,75 92,00 56,00 92,00 56,00 92,00

140,00 13,00 140,00

Porteépée

do. für Armeetrauer

Halsbinde( 3)

2,75 15,00 4,25 4,00 6,75 56,00 13,00 8,50 3,50 8,50 3,50 3,25 3,25 3,25 3,25 3,25 3,25 37,25 24,75 37,25 24,75 37,25 24,75 10,50 8,00 10,50 8,00 10,50 8,00 17,00 11.50 17,00 11,50 17,00 11,50 10,50 3,00 10,50 3,00 10,50 30)

13,00 140,00

3,50 8,50

Dienstmüße

Epaulettes.

Baletot.

Schärpe

Degen

Degenkoppel. Tornister

Weiße Handschuhe

( 3 Paar)

19,50 9.00 19.50 9.00 19,50 9.00 Summa Mt. 1677,50 376,75 590,55 292,25 1590,55 292,25

38,00 29,50 38,00 29,50 38,00 29,50 7,25 3.75

Neu cingeführt:

Galabose

Schild zum Helm

Umhang

63,00 33,00 63,00 33,00 63,00

Grane Litewka

Feldbinde

StoteHandschuhe( 2ẞaar)

Stiefelhose

Hohe Lackstiefel.

75,00 55,00 75,00 55,00 75,00 14,00 8,00 14,00 8,00 14,00. 8,50 6,50 8,50 6,50 31,00 21,50 31,50 21,50 31,50 60,00 45,00 60,00 45,00

8,50

60,00

33.00 55 00 8,00 6,50 21,50 45,00

Stickerei am Waffenrock

Helm neuer

Namenszug

Wat. 1296 75 202 25 1289 50 198 50

61,00 56,50 6,00 4,00 2,50 250 359,00 261,50

Heutige Gesamt! fosten. Mr. 1974 25 579.00$ 80,05 490,75 949,55 553,70

Eines besonderen kommentars bedarf diese Aufstellung nicht. Am charakteristischsten tritt die Verteuerung bei der billigen Zusammenstellung des Grenadier- Regiments Nr. 7 hervor. Dort betragen die früheren Gesamtkosten 292,25 Mark, die Kosten durch die Neueinführungen 261,50 Mark, die jetzigen Gesamtkosten also fast doppelt so viel wie früher.

Es wäre zu wünschen," so schließt der hohe" Korrespon dent der Schles. 3tg.", daß nun eine Pause in dergleichen Neueinführungen einträte, damit es nicht bei weiterer Ver­teuerung der Uniformen gerade denjenigen Kreisen unmög­lich gemacht wird, Offizier zu werden, die bisher das beste Kontingent der Offizierforps stellten: den Söhnen aus Offi­ziers- und Beamtenfamilien!"

Wie in Breslauer militärischen Kreisen mit Bestimmtheit verlautet, ist der Verfasser des Artikels in der Schles. 3tg." niemand Geringeres als der Erbprinz Bernhard von Sachsen- Meiningen, der bereits mehrfach mit Reformbestre­bungen hervorgetreten ist. So erließ er als Oberbefehls­haber des schlesischen Armeekorps seinen bekannten Erlaß gegen den Alkoholmißbrauch und die Soldatenmißhandlungen im Heere.

Hus den Parlamenten.

Die Reichstagsersawah I im 22. sächsischen Wahlkreise Reichenbach- Auerbach, die durch den kurz nach der Wahl erfolgten Tod des sozialdemokratischen Abgeordneten Hofmann notwendig geworden war, hat mit dem Siege des neuen sozialdemokratischen Kandidaten, des unter dem Namen " Zehngebote- Hoffmann" bekannten Berliner Stadtverord­neten, geendet. Nach den bisherigen Zählungen wurden für Hofmann( S03.) 13 864 und für den Gegenkandidaten Grafen Hoensbroech( Natl.) 8682 Stimme. abgegeben.

* Der Führer der Konservativen im Reichstag und Land­tag, Graf Kanig, hat in einem offenen Briefe an den preußischen Ministerpräsidenten und Reichskanzler die Bitte ausgesprochen, er möge mit der Einbringung der Kanal­vorlage im preußischen Landtage warten, bis er das von ihm persprochene Gesetz zum Schuß der Arbeitswilligen im Reichstage durchgesezt habe. Graf Kanik begründet diese Forderung damit, daß die Ausführung der Kanalbauten eine Förderung der Großindustrie bedeute, damit aber auch zu­gleich die sozialdemokratische Gefahr erhöhe. Die Regierung jolle, wenn sie diese unerwünschte Konsequenz verhüten wolle, erst den Schutz der Arbeitswilligen herbeiführen.

* Bei Beginn der ersten Tagung der 20. Legislaturperiode werden in das preußische Abgeordnetenhaus ein­ziehen: die Konservativen mit 143 Abgeordneten( darunter 28 Reichstagsmitglieder), die Freikonservativen mit 59 ( darunter 11 Reidstagsmitglieder), die Nationalliberalen mit 79( darunter 11 Reichstagsabgeordnete), die Freisinnige Volkspartei mit 24( darunter 11 Reichstagsabgeordnete), die Freisinnige Vereinigung mit 8, das Zentrum mit 97 ( darunter 42 Richstagsabgeordnete), die Polen mit 12 ( darunter 5 Reichstagsabgeordnete) Mitgliedern. Bei teiner Partei sind 10 Abgeordnete; ein Mandat( Schrimm­Schroda- Wreschen, Pole) ist erledigt. Insgesamt sind 106 Doppelmandate für Reichstag und preußisches Abgeordneten­haus vorhanden, von denen das Zentrum fast die Hälfte stellt.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Ein Riesenprozeß à la Nardenkötter wird demnächst die Straffammer in Tilsit beschäftigen. Dem ,, Magnetopaten" Mar Schröter, der sich seit etwa zwei Jahren in Unter­suchmugshaft befindet, ist jetzt die 106 Seiten umfassende Anflagrichrift zugestellt worden. Zu der Hauptverhandlung find etwa 300 Beuaen und 75 Sachverständige geladen.

Für die Verhandlung des umfangreichen Prozesses sind, dem Vernehmen nach, vorläufig drei Wochen in Aussicht ge­

nommen.

§ Die sensationelle Flucht des Kölner Stadtverordneten Bauer bildet den Hintergrund eines interessanten Prozesses, der sich zur Zeit vor der ersten Strafkammer des Kölner Landgerichts abspielt. Die Ehefrau Adolf Bauer, der Schutz­mann Hermann Schnißler, die beiden Söhne Bauers, Kauf­mann Eugen Bauer und Handelsschüler Hans Bauer, und Rechtsanwalt Simon Mayer, sämtlich aus Köln, sind vor­sätzlicher Beihilfe zur Flucht Bauers beschuldigt. Nachdem Bauer, der Landwehr- Hauptmann und Vorsitzender des Ehrenrats des Offizierkorps des Kölner Landwehrbezirks war, wegen Unterschlagung von 18 000 Mart und Verleitung zum Meineide bereits verurteilt und in Haft genommen war, beschloß bekanntlich in einer noch schwebenden Anklage­sache wegen Unterschlagung von 30 000 Mart das Gericht, und zwar auf Antrag der Verteidigung, daß der Angeklagte bei der Prüfung seiner Bücher durch die Sachverständigen anwesend sein und zu diesem Zwecke in das Haus des Bücher­revisors Gelsam geführt werden solle. Unter Bewachung des Schuhmanns Schnitzler geschah dies zwölf Mal, bis Bauer die angeblich von langer Hand vorbereitete Flucht von seiner Wohnung aus am 3. November gelang. Er flüchtete mittels Automobils in Begleitung seiner Frau nach Belgien. Am 1. Dezember 1903 gelang es aber, den Flüchtling in Paris zu verhaften. Die Auslieferungsverhandlungen sind noch nicht beendet. Sogleich nach geschehener Flucht wur­den der Schußmann Hermann Schnipler und Frau Adele Bauer verhaftet. Der Angeklagte Schußmann Schnitzler gab an, etwa beim vierten Mal habe er dem Bauer zuerst erlaubt, nach Hause zu fahren, nachdem er ihm sein Ehrenwort abgenommen, daß er keinen Fluchtversuch mache. Bauer habe gesagt: Seien Sie nur ruhig, es soll nichts passieren, ich will nur die Wäsche wechseln." In der Bauerschen Wohnung, berichtete Schnißler, wurde mir stets ein Hinterzimmer angewiesen. Der ganze Aufenthalt dauerte gewöhnlich eine halbe Stunde. Der Sohn Hans war meistens auch da. Das wiederholte sich mehreremal. Am 3. No­vember, dem Tage der Flucht Bauers, wurde ich ausnahms­weise freundlich aufgenommen und wieder in das hintere Zimmer geführt. Es wurde nun getrunken und angestoßen. Zuletzt war ich mit Hans Bauer allein im Zimmer, und ich sagte zu ihm: Es ist jetzt Zeit, sagen Sie Ihrem Vater Be scheid. Hans Bauer meinte, die anderen und sein Papa müßten in den hinteren Näumen sein. Ich klopfte an, aber die Tür war veridhlossen, und alles andere war leer. Ich lies zum Kriminalbureau und von da zum Hauptbahnhof, wo ich auf Wunsch der Priminalbeamten drei Depeschen aufgab. Der Angeflagte befundete noch, daß er sich durch den Haupt­mannsrang Bauers habe bewegen lassen, dessen Wunsch zu erfüllen. Der Angeklagte Rechtsanwalt Meyer bestreitet, daß es sich um eine Gefangenenbefreiung handle. Der Land­gerichtsrat Rothschild habe die Anklage für hellen Blödsinn erklärt. Der Prozeß kann sich noch mehrere Tage hinziehen.

Nab und fern.

Die Beziehungen des sächsischen Hofes zur Ex- Kron prinzessin, der jetzigen Gräfin Montignoso, erfahren in einem offiziellen Kommuniqué eine eingehende Beleuchtung. Ent gegen dem kürzlich verbreiteten Gerücht von einem Glück­wunschwechsel zwischen Kronprinz und König einerseits und der Gräfin andererseits anläßlich des Weihnachtsfestes wird konstatiert, daß ein solcher Austausch von Briefen nicht statt­gefunden hat. Ebenso wird die Möglichkeit einer Wiederauf­nahme direkter Beziehungen zwischen dem Kronprinzen und seiner geschiedenen Gemahlin ein für allemal energisch in Abrede gestellt. Dagegen wird bekannt gegeben, daß das seitherige exemplarische Verhalten der Gräfin die Gesinnung des Königs nach einer Richtung hin gemildert hat: Vom 1. Januar d. J. ab werden der Gräfin vierteljährlich amt­liche Berichte über das Befinden und die Entwickelung der fronprinzlichen Kinder durch Vermittelung ihres Rechtsbei standes zugestellt werden. Die letzte Verfügung erscheint indirekt zugleich als ein Dementi aller Meldungen, die davon wissen wollten, daß die geschiedene Kronprinzessin ihre Kinder von jetzt an ab und zu sehen dürfe.

O Der frühere Reichstagsabgeordnete Seyboth, welcher bekanntlich wegen Wechselfälschung zu einem Jahre drei Monaten Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt worden ist, wurde, wie aus München gemeldet wird, trotz des hohen Strafmaßes auf freiem Fuße belassen. Er hat nämlich seinerzeit eine namhafte Kaution bei Gericht hinterlegt, die ihn vor einer längeren Untersuchungshaft bewahrte. Ob Seyboth gegen das Urteil die Revision einlegen wird, ſteht noch dahin.

Die Juwelen der Halbweltlerin. Wie aus Lyon ge­meldet wird, sind die reichen Schmuckgegenstände der in Air- les- Bains ermordeten Halbweltdame Eugenie Fougère nunmehr aufgefunden worden. Die Polizei in Lyon war auf das Treiben eines Arbeiters, Robardet, aufmerksam ge­worden, welcher einen Aufwand weit über seine Verhältnisse machte. Eine Hausdurchsuchung bei Robardet in Neuville­sur Saone förderte die vermißten Schmucksachen zu Tage. Robardet hat solche am 1. November an jener Stelle des Saone- Ufers, wo der Mörder Cäsar Ladermann sie vor seinem Selbstmorde versteckte, aufgefunden und sich an­geeignet. Die Kunstgegenstände hat er zerschlagen, um sie bequemer zu veräußern. Der Verdacht, daß Robardet ein Mitschuldiger der Mörder gewesen ist, scheint ausgeschlossen. Er wird auch nur wegen Fundverheimlichung verfolgt.

Eine furchtbare Bluttat wird ihre Sühne finden. Es gelang den galizischen Behörden, drei Strolche zu verhaften, die den Branntweinpächter Engel und seine Frau in Chlopice in der grausamsten Weise ermordet hatten. Sie kamen um Mitternacht in die leere Gaststube Engels, erschlugen diesen und zerhackten seine Frau im Bett in viele Stücke. Dann vergewaltigten und würgten sie die Magd. Als sie sich aber an die Teilung des Raubes machten, gelang es dem Mädchen, das nur betäubt war, zu entfliehen und die Polizei auf die Spur der Verbrecher zu öringen. Die Aermste ist infolge der ausgestandenen Todesangst jetzt irrsinnig geworden. Die Untat wurde von den Mordgesellen aus Rache vollführt, weil sie auf Anzeige Engels wegen Zertrümmerung von Brannt­weinflaschen Arreststrafen erhalten hatten. Die Nachricht von der Ermordung Engels gab zu einer Banik unter der jüdischen Bevölkerung Anlaß, da erst zwei Tage vorher in einem anderen galizischen Dorfe, Pikulice, ebenfalls ein jüdischer Händler grausam ermordet worden war.

[ Der lekte preußische Schweizersoldat.] An die preußische Zeit von Neufchatel erinnert ein Jubiläum, das der älteste Jäger der Schweiz dort fürzlich feierte. Papa Sandoz", ein 86jähriger Nimrod, der noch immer munter dem Waidwerk nachgeht, feierte es, und er erzählte bei dieser Gelegenheit im Kreise der Festgenossen, daß er der letzte Ueberlebende sei, der noch in seiner Jugend als preußischer Untertan preußischen Militärdienst getan habe, damals, als Neufchatel noch als Grafschaft Neuenburg unter preußischer Herrschaft stand. Bekanntlich dauerte diese von 1815 bis 1857.

* Die Schließung von 400 Chicagoer öffentlichen Lo­kalen ist infolge des großen Theaterbrandes beschlossen wor­den. In ihnen allen wird eine peinliche baupolizeiliche Untersuchung vorgenommen, um ihre Feuersicherheit zu prüfen. Wie lange die Untersuchung dauern wird, ist vor­läufig nicht bekannt. Durch die einschneidende Maßregel werden natürlich viele Wirte empfindlich betroffen.

Die Fahrlar Lider Bahn find Danach loftet eine Din Buzbach nach Lich 1,35

*

Im Laufe des

Areisturntag des M

ftatt

Hofrat Dr. bayr. und Großh. beffifd Univerfität München und legten Tage des alten 3 wurde als Sohn des be 17 Februar 1827 in Bie Gestern Mittag Unglüdefall, welde haben tönnen. Ein Fub Schlief auf dem Wagen ei dem Wagen durch eine gefchleudert. Glüdlicher chürfungen davon. Viehmartt Viehmarkt im neuen Jahr recht starken Auftrieb. E vieh und 250 Kälber zum in frischmellenden und tr Der Handel in Gangbieb, ftellt hatte, fam faum m Bandenen 14-18 Baar fort. In Fettvieh und R frage. Frankfurter, Wie machten einen guten Mart heimischen Megger fräftig entstand auf dem Fettoieh Heze. Es wurde nicht langes bandeln abgenomm zahlt. Nur fette Kühe

Zu der Ermordung des ungarischen Abgeordneten Eremits wird weiter berichtet, daß Eremits in den 80er Jahren mit dem Vater der beiden Mörder, der von seinen Gläubigern hart bedrängt wurde, ein fingiertes Geschäft abschloß, mit welchem dieser sein 80 000 Gulden betragendes Vermögen auf Eremits übertrug, der in den Prozessen, die aus diesem Scheingeschäft zwischen den beiden Parteien entstanden, sieg­reich blieb. Nach Beendigung der Prozesse schloß Eremits mit dem Vater der Mörder einen gütlichen Vergleich und zahlte demselben lebenslang ein. Ileine Rente aus. Nach dem Tode ihres Vaters traten die Söhne mit neuen Forderungen an Eremits heran, welche dieser indessen, wie es scheint, zurückwies.

Lokales.

7. Januar 1904.

** Der Großherzog hat den Stadtpfarrer Lic. theol. Samuel Eck zu Darmstadt zum ordentlichen Professor in der theologischen Fakultät der Landesuni­versität Gießen mit Wirkung vom 1. April 1904 an ernannt.

** Der Großherzog hat den Bezirkskassier der Bezirkskasse Bingen Georg Philipp Klein zu Bingen in gleicher Diensteigenschaft an die Bezirkskasse Gießen II bersetzt.

Der Großherzog hat den Oberförster der Oberförsterei Gießen, Oberforstmeister Anguft Joseph zn Gießen auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. J. ab, bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, in den Ruhestand versezt und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

** Eine Bekanntmachung, die Ausgabe von Schuldverschreibungen durch die Hessische Landes­Hypothekenbank betreffend, veröffentlicht die Darmst. 8tg." in folgendem Wortlaut: Auf Grund der Bekanntmachung Großh. Ministeriums vom 17. Jan. 1903( Reg.- B1. S. 23) erteilen wir hierdurch der Hessischen Landes- Hypothekenbant, Aftiengesellschaft zu Darmstadt, die Genehmigung zur Aus­gabe von auf den Inhaber lautenden und zu vom Hundert verzinslichen Hypotheken- Pfandbriefen nebst Zing­scheinen im Betrage von 15 Millionen Mark. Die Ver­lofung und Kündigung der Pfandbriefe ist bis zum Jahre 1910 ausgeschlossen. Die Stücke- Einteilung ist folgende: Serie III. 200 St. Buchst. A zu 5000 Mt.= 1000000 M. B 2000 2000000 1300000 500000

500 Stück, im Betrage von. Serie IV. 200 St. Buchst. A zu 5000 Mr.

Borrat in allen Bichgattu Verkäufer, welche ihr Vie gestern überaus lebhaft langfame Abfertigung feit übung der fanitären Ro Leute hatten teilweise 1 benden Vich auf der St ausgeführt war, um dan auftreiben zu fönnen. Di dag bei einigermaßen g diese Wartezeit sehr viel lären, daß ihnen, durch Markt, die wertvollste Bei Gebar verloren gehe.

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1. Sorte 420-475 Mt. II. Sorte 340-400 D fauft wurde der Str. S 68-70 Mt., II. Qual. 6 Kälber I. Sorte 70-75 Sorte 60-52 Mt. Ra 9. Februar d. Js.

*, Klein- Linden, 6. zügen der hiesigen Gemein im abgelaufenen Jahre 56 bat feit 29 Jahren feine Die jetzt. Ein sprechender 2 Berhältnisse für den Geju Rimmt man noch die Bal so ergibt sich eine Bevölk Berfonen. Eine ähnliche tattgefunden, obgleich

Koffenen Jahrhunderts b > Groß- Karben, rtrant gestern der 14 im der Nidda.

Ebedorf, 4. J auf Sonntag wurde im Pferd von einem ander Fleisch von dem Gießen Fonnte, Sonntags geid Lohra, 4. Jan.

1903 verwaifte dritte L Ben Lehrern versehen.

Konnte die Stelle wegen

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Serie V. 100 St., Buchst. A zu 5000 Mt.

5300 Stück, im Betrage von Darmstadt, am 29. Dez. 1903. Großherzoglich Hessisches Ministerium der Finanzen.

Gnauth.

Kaßlick. ** Rascher Tod. Der Mitinhaber der bekannten hessischen Schm- und Stockfabrik Molz u. Forbach zu Worms, Herr Hermann Forbach ist, wie wir der Worms. 8tg." entnehmen, am letzten Samstag, an Magenblutungen unerwartet im Alter von nur 34 Jahren verstorben. Der Verstorbene, ein Geschäftsmann und Charakter bester Art, war ein Bruder des Herrn Bäckermeisters Forbach in Gießen.

< Ein weiteres Bahnprojekt zur Verbindung Schotten Ulrichst ein ist aufgetaucht: Die Bahn­linie soll von Schotten nach dem Lehrerheim gehen, von da durch den Schottener Stadtwald durch die Flur Milschbach( Gemarkung Eschenrod), nach Busenborn, Breungeshain( Hoherodskopf) östlich von Rudingshain vorüber( Station dafür nach dem Gackerstein hin) nach Ulrichstein. Einzelne Ortsvorstände haben sich bereits diesem Projekt zustimmend geäußert, nicht bloß aus technischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.

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