Einzelbild herunterladen

] An die biläum, das rte. Papa mer munter

( te bei dieser

er der lette preußischer damals, als preußischer 1815 bis

tlichen Lo­

loffen wor­

upolizeiliche icherheit zu

ird, ist vor­

e Maßregel fen.

Ibgeordneten 80er Jahren Gläubigern abschloß, mit

Vermögen

e aus diesem tanden, fieg Eremits rgleich und Nach dem

orderungen es scheint,

1904. farrer Lic.

Tdentlichen Bandesuni­1904 an

affier der Bingen in Bießen II

rster der Joseph zn fennung 1. April undheit, 1 Anlaß stordens

e von

Landed= ft. 8tg." machung 1. G. 23) efenbant, zur Auss 31/2

2 bom bft Zing­Die Ver im Jahre folgende:

000 M.

000

000

000

000

Н

000

1

000 Mr.

000 M.

000

"

000

11

00

H

00

11

00

"

00 M.

0 M.

0

Н

17

0

11

OM.

Blid.

inten

h zu

orms.

ingen

ben.

befter orbach

dung

Bahn­

bon

Flur

Jorn,

jain

jin)

fich

icht

hen

*

Die Fahrkartenpreise für die Butzbach­Licher Bahn sind dieser Tage festgelegt worden. Danach kostet eine Hin- und Rückfahrkarte 3. Klasse von Buzbach nach Lich 1,35 Mk.

** Im Laufe des Monats Februar findet der Kreisturntag des Mittelrheinkreises in Bad- Nauheim

statt.

** Hofrat Dr. Georg Frhr. v. Liebig, Kgl. bayr. und Großh. hessischer Hofrat, Privatdozent an der Universität München und Badearzt in Reichenhall ist am letzten Tage des alten Jahres in München gestorben. Er wurde als Sohn des berühmten Justus von Liebig am 17. Februar 1827 in Gießen geboren.

* Gestern Mittag ereignete sich bei Rödgen ein Unglücksfall, welcher leicht schlimme Folgen hätte haben tönnen. Ein Fuhrmann, der Sand holen wollte, schlief auf dem Wagen ein und wurde, als die Pferde mit dem Wagen durch eine Bodensenkung fuhren, vom Wagen geschleudert. Glücklicherweise tam er mit einigen Haut­schürfungen davon.

und so sah sich die Behörde veranlaßt, diese für eine Lehrerin auszuschreiben. ie erledigt Stelle wird nun vom 1. Januar 1904 ab von einer Lhrerin einstw tlig verwaltet. Marburg, 4. Jan. Für 1904 sind die hiesigen Märkte wie folgt bestimmt: 2. Februar Krammarkt, 18. Februar Schweinemarkt, 10. März Vch- und Schwneiemarkt, 24. März Pferdemarkt, 25. März Krammartt, 21. April Schweinemarkt, 2. Mai Krammark, 19. Mai Vieb- und Schweinemarkt, 16. Juni Schweine morft, 1. Juli Krammarft, 7. Juli, 11. August und 1. September Vieh- und Schweinemarkt, 13. September großer Pferdemarkt mit Verlosung, 29. September Krammarft. 24. November Schweinemarkt und 31. Dezember Krammarft.

Viehmarktbericht Gießen. Der erste Viehmarkt im neuen Jahre hatte als Januar- Markt einen recht starken Auftrieb. Es waren etwa 1000 Stück Groß vieh und 250 Kälber zum Verkauf vorhanden. Der Handel in frischmelkenden und tragenden Kühen war nicht schlecht. Der Handel in Gangvieh, deren Vorrat nur flein sich ge­stellt hatte, fam faum merklich in Gang. Die etwa vor­handenen 14-18 Baar Fahrochsen gingen so nebenbei mit fort. In Fettvieh und Kälbern war recht erhebliche Nach­frage. Frankfurter, Wiesbadener und Koblenzer Einkäufer machten einen guten Markt und als in der Mitte unsere heimischen Megger fräftig in das Geschäft eingriffen da entstand auf dem Fettvieh- und Kälbermarkte eine förmliche Hezze. Es wurde nicht nur gute Ware schnell und ohne langes bandeln abgenommen, sondern auch überaus hoch be­zahlt. Nur fette Kühe waren schwer unterzubringen. Der Vorrat in allen Vichgattungen wurde fast geräumt. Die Verkäufer, welche ihr Vich auf den Markt bringen, flagten gestern überaus lebhaft ein Mal wieder über die überaus langsame Abfertigung seitens der Sanitätsbeamten bei Aus­übung der sanitären Kontrolle auf unseren Märkten. Die Leute hatten teilweise 1-2 Stunden mit dem aufzutrei­benden Vieh auf der Straße zu warten bis die Kontrolle ausgeführt war, um dann erst das Vieh auf den Markt auftreiben zu können. Die Handelsleute sind der Ansicht, daß bei einigermaßen guten Willen der Kontrollbeamten diese Wartezeit sehr viel abgekürzt werden könne und er­flären, daß ihnen, durch den verzögerten Auftrieb auf den Markt, die wertvollste Zeit zum Handel zu ihrem Schaden verloren gehe. Gehandelt wurde Mischvieh pro Stück

1. Sorte 420-475 Mt., einzelne gute Tiere auch höher, II. Sorte 340-400 Mt., III. Sorte 270-320 Mt. Ver­

fauft wurde der Ztr. Schlachtgewicht: Fette Rinder I. Qual. 68-70 Mt., II. Qual. 65-66 Mt., fette Kühe 50-55 Mt. Kälber I. Sorte 70-75 Mt., II. Sorte 65-68 Mt., III. Sorte 60-52 Mt. Nächster Markttag am Dienstag den 9. Februar d. J.

Kirchhein, 5. Jan. Gestern fand in der hiesigen Feldmart große Treibjagd statt, zu welcher ca. 30 Schüßen erschienen waren. Das Resultat ergab 39 Hasen und blieb hinter den gehegten Erwartungen zurück.

Klein- Linden, 6. Jan. Nach den Standesamtsaus­zügen der hiesigen Gemeinde beträgt die Zahl der Geburten im abgelaufenen Jahre 56 und die Totenzahl 15. Lettere hat seit 29 Jahren feinen so niedern Stand aufgewiesen wie jetzt. Ein sprechender Beweis, daß die hiesigen flimatischen Verhältnisse für den Gesundheitszustand äußerst günstig sind. Nimmt man noch die Zahl der Zuzügler mit etwa 20 hinzu, so ergibt sich eine Bevölkerungszunahme von mindestens 60 Bersonen. Eine ähnliche Zunahme hat auch in legten Tagen stattgefunden, obgleich die Totenziffer in denselben einen höhern Prozentsatz aufzuweisen hatte. Die Einwohnerzahl unserer Gemeinde ist auch daber im letzten Viertel des der= flossenen Jahrhunderts von 967 auf. 1800 gestiegen.

** Offenbach a. M., 6 Jar. Zwei Schulmädchen sind seit einigen Tagen verschwunden. Sie haben sich aus Furcht vor Strafe entfernt.

Mainz, 5. Jan. Vor der hiesigen Straffammer haben heute die Verhandlungen gegen 24 Metzger aus Worms begonnen, die beschuldigt sind, den von ihnen angefertigten verkauften Würsten abgebrühte Fasselköpfe und Fasselhäute beigemengt zu haben. Die Staatsan­waltschaft beantragte gegen die Angeklagten Geldstrafe bon 150-200 Mt. Das Gericht erklärte in seinem Urteil, daß die Fasselhaut als Nahrungsmittel unzu­lässig se, sprach aber die Angeklagten frei, da sie in gutem Glauben gehandelt hätten. Diese haben übrigens ihre ganze Kundschaft verloren.

Groß- Karben, 4. Jan. Beim Schlittschuhlaufen ertrant gestern der 14 Jahre alte Gymnasiast Grünebaum in der Nidda.

Ebsdorf, 4. Jan. In der Nacht vom Sonnabend auf Sonntag wurde im Stalle des Landwirts Löwer ein Pferd von einem andern so geschlagen, das es, damit das Fleisch von dem Gießener Pferdemezger noch benutzt werden fonnte. Sonntags geschlachtet werden mußte.

*

*

Lohra, 4. Jan. Die bereits mit dem 1. Oktober 1903 verwaiste dritte Lehrerstelle wurde bisher von den bei den Lehrern versehen. Troß wiederholten Ausschreibens fonnte die Stelle wegen Lehrermangels nicht befrẞt werden,

Mainz, 6. Jan. Der hiesige Kranken- und Sterbe­verein besitzt ein seltenes Mitglied in dem Schuhmacher Hein­rich Eder, der dem Vereine 50 Jahre als Mitglied und 25 Jahre dem Vorstand angehört. Dabei war Eder nie franf und hat nie einen Pfennig Kranfenrente bezogen.

*

*

Hanau, 6. Jan. Im Ostbahnhofe wurde gestern Abend ein Rangiermeister überfahren. Der linke Fuß wurde vollständig zermalmt und mußte amputirt werden.

Theater- Verein Gießen.

Hedda Gabler.

Schauspiel in 4 Aufzügen von Heinrich Jbsen.

und wie um sich selbst zu quälen, wie geistesabwesend muß er hervorsprudeln: Ja, hörst Du es in tausend Stücke - und sie hinausgestreut in den Fjord- weit hinaus". In Form einer forrekten Ausrede muß dieses erdichtete De­fenntnis notürlich unendlich verlieren. Schlicht und einfach und deshalb vollkommen richtig gab Frau Fischer die Tante Jule und Herr Teleky gestaltete seinen Gerichtsrat Brack, troßdem er auf die üblichen Intrigantenhilfsmittel verzichtete, recht wirkungsvoll. Dem Gaste wurde am Ende des zweiten Aftes ein Bouquet überreicht, das, vereint mit dem herzlichen Beifall, wohl das Seine dazu beitragen wird, die beliebte Künstlerin zum baldigen Wiederkommen H. H. zu bestimmen.

Litterarisches.

Unter den Blusen Albums, welche sich in den letzten Jahren zu den Modejournalen gesellt haben und überall so liebenswürdige Aufnahme finden, nimmt das im Verlag von Hoffmann u. Ohnstein in Leipzig erscheinende Album Blouses Modernes einen hervorragenden Plaz ein. Das Heft Nr. 1 bringt 62 elegante und geschmackvolle Variser Blusenmodelle und Aermel und 12 hochaparte Vorlagen für Kostüm- und Gesellschafts­röcke mit verbindendem deutschen Text. Außerdem ist diesem Heft ein elegant koloriertes Modenkupfer mit 6 neuesten Blusenmodellen beigefügt, sodaß der Preis von nur M. 1. pro Album mit 80 Modellen ein außer­gewöhnlich wohlfeiler ist.

Der gestrige Abend war vom Gießener Theaterpubli­fum schon seit Wochen mit Spannung erwartet: Irene Triesch gastierte. Nach ihrer noch unvergessenen Nora ist das starfe Interesse, die Künstlerin auch in einer von dieser so grundverschiedenen Nolle wie Hedda Gabler zu ſehen, aewiß gerechtfertigt. In dem einen Stücke ein gläubiges dewiß gerechtfertigt. In dem einen Stücke ein gläubiges Weib, die nun einer Enttäuschung Willen aus der Welt geht, in dem andern eine Frau, die ihrem ehemaligen Ber­trauten die Pistole in die Hand drückt u d ihn schwärmerisch anfleht in Schönheit, nur in Echönheit zu sterben." Irene Triesch hat sich bei der Hedda Gabler nicht so strenge an die Intentionen des Dichters gehalten, aber wo sie von ihnen abwecht, da ist dies so fein und geistvell begründet, daß die Bewunderung für die Künstlerin in demselben Maße steigt, als sie ihre eignen Wege wandelt. Sie errang dann gestern Abend auch wieder einen vollen Erfolg, der um so höher anzuschlagen ist als Hedda Gabler im Gegensatz zu Nora ja fast nichts bietet, das dem Zuschauer wirk­lich menschlich näher gehen könnte. Dieses Schauspiel ist zwar nicht für, aber auch nicht aus der Welt geschaffen. Recht anerkennenswert hielten sich neben dem Gaste unsere Künstler. Namentlich hatten wir an Herrn Achterberg als Jörgen Teßmann unsere Freude. Das war ganz der forrefte Fachgelehrte, der im Studiren und Sammeln der Welt gegenüber äußerlich und im Herzen ein Kind geblieben ist, der gute Mensch, welcher da Liebe sieht, wo man ihm Haß entgegenbringt. Herr A. hat damit unsere Erwar­tungen weit übertroffen. Das Gleiche läßt sich auch von Frl. Hellberg sagen, welche die Frau Elvstedt in selten schöner Weise spielte und für die herzenswarme Wiedergabe der armen verschüchterten Person wirklich alles Lob verdient. Herr Sandorff war durchweg wohl etwas zu ruhig. Besonders die Szene im dritten Afte, als er seiner Mit­arbeiterin erklärt, die Manuskripte zerrissen zu haben, da durfte er nicht ruhig, wie verlegen, dastehen. Wohl sucht er auf die an ihn gestellte Frage eine Antwort, doch wie er die gefunden hat, da erfoßt ihn der Gedanke plößlich auch,

Die

Wetterbericht.

( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.)

Verlauf der Witterung von Dienstag bis Mittwoch. Das südwestliche TIEF ist unter starker Abflachung nordostwärts gezogen, wobei das öftliche HOCH etwas zu­rückgewichen ist. Flache Teiltiefs sind mehrfach über Deutsch­land entwickelt, sodak bis jetzt noch fein Aufflaren eintreten fonnte. Ein neues TIEF lagert nord westlich Irland. Das HOCH scheint nach dem nunmehr raschen Abzuge des Teil­tiefs sich wiederum etwas mehr über unser Gebiet auszu­breiten; daher voraussichtliche Witterung für Donnerstag und Freitag

teils heiter, teils trüb, ruhig, Frost wieder an Stärke zu­nehmend.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Gartenstraße 2.

Es können eingestellt werden:

1 landwirtschaftliche Magd, 1 Schlosser, 1 jüngerer Schmied, 1 Friseur, 1 Schriftfeßer, 2 jüngere Haus­burschen, 1 Fuhrknecht, 10 Dienstmädchen hier und auswärts.

Lehrlinge: 2 Schreiner, 1 Metzger. Es suchen Arbeit:

1 Erdarbeiter, 1 Schlosser, 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Mälzer, 1 Metzger, 1 Bäcker, 1 Waschfrau, 1 Lackierer, 1 Kassierer, 1 Portier oder Diener, 1 Fuhrknecht, 4 Ausläufer, 1 Köchin, 1 Laufmädchen, 2 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen, 2 Bureaugehilfen.

Gieven, 7. Januar. Aus dem geutigen womenmacti topeten Buttet per Pfd. 0 90-0.95 Mt., Hühnereter 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneier St. 8 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Big., Linien per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar

. 0.80-1.00, hühner per Stüd Mr 1.30-1.40, Hahnen, per Etüd C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Ganie per Bld. 68-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 kg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Bfd. 66-76 fc. Schweine­fletsch

Big., Dammel fleiſch ver£ 10. 96 14. Kalbfleich der Efd. 70-76

Kartoffeln pro 100 Kilo 5.50 6.00 m., Zwiebeln ber 3t. Mr. 4.50-5.00, Alepfel per Centner 16-20 Mr. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände dest Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhan nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Ilm­herziehen seilgeboten werden.

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Ceffentlichen Eprechscal": Fr. Oppermann AMTLICH GLÄNZEND BEGUTACHTET:

NUR

25

Pfd

SALUTARIS

TOILETTE- FETT- SEIFE

NUR

25 Pf

Unübertroffen für Haut- u Ceintpflege: Rein, mild, sparsam.

C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M.

Redaktion u. Haupt- Expedition

be finden sich seit 1. Januar lf. Js.

der

,, Gießener Neuesten Nachrichten"

der

,, Grünberger Zeitung"

des

,, Boten aus dem Ohm- und Feldathal"

und der

,, Turnzeitung für den Gau Hessen"

Seltersweg 83

rechter Seitenbau

im Hause der Eisenwarenhandlung von Brüder Schmidt.