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gepflogenen Gesprächs eingedenk, verbesserte er sich. solcher in gesezten Jahren natürlich.. Sie lieben ja das Gesetzte."
Franziska blickte darauf hin ihren Vater an und dieser in höchster Verwirrung seinen Teller. Das Stück Braten auf demselben hatte natürlich mit seiner schuldbewußten Miene nichts zu tun, und Franziska hatte den Zusammenhang erraten. Sie drohte dem Papachen lächelnd mit dem Finger.
Nun, nun," bruminte der Gutsbesitzer mit der alten Militärs eigenen Bonhommie, angejahrte Herren wie wir sind, gnädiges Fräulein, dürfen sich wohl schon mal einen zeitgemäßen Scherz crlauben, und zeitgemäß wäre es, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, im höchsten Grade, wenn...
wenn
,, Wenn wir Herrn Staudius unter die Haube brächten," so war ihm der Justizrat rechtzeitig in die Parade gefahren. Und nun war das große Wort gelassen wiederholt worden. ,, Richtig... richtig... er soll also schon verheiratet sein, dieser Tausendsassa."
Der Justizrat glaubte diesem Gerüchte nicht.
„ Er hätte mir davon schon irgend etwas gesagt, und er hätte sich seine Frau auch längst nachkommen lassen. Erich Staudius ist ein Goldmensch..."
Der Gutsbesizer bestätigte diese Ansicht.„ Es ist eine Freude, ihn wirtschaften zu sehen. Gewiß!"
Nur an einem erlaubte sich der Gutsbesizer zu zweifeln. „ Ob er uns die Leute nicht verdirbt."
,, Er behandelt sie menschlich."
,, Das ist eben der Fehler, denn sie danken ihm dafür wie die... wie die..."
,, Vergleiche hinten."
" Das tun sie, wenigstens auf einem Bein, in diesem Falle aber ließe sich schon einer finden, der nicht hinkt, denn unsere Kornträger, Herr Justizrat, das sind eigentlich keine Menschen..."
„ Um so schlimmer. Man muß sie dazu erziehen." ,, Gut, dem gebe ich Beifall, aber im Sand muß man sachte fotren und nicht pleine chase, Hoppel die Stoppel, über Stod und Stein. Die Leute können so schnell nicht folgen. U dann in einem kleinen Boot holt man die Leute einzeln uber, sagt der Fährmann. Der Herr Staudius aber nimmt's ja gleich mit der gesamten Sippschaft auf. Sollt mich nicht wundern, wenn die Kornträger einmal streifen, aber nicht w'e's Mode ist. Er läßt ja nun eine Schnecke bauen, um den Wladimir zu löschen."
,, Eine Schnecke?"
" Ja. Das ist eine Maschine, im wesentlichen bestehend ans einer forkzieherartig gewundenen und schräg emporleitenden Röhre, durch deren Drehung man das lose Korn zwei, drei Stockwerke hoch emporheben kann. Die Träger leben zu. Außerdem hat er noch eine mit Dampf getriebene Neſenklapper in Aussicht genommen, welche das Korn schon va Bord, che es geschneckt wird, einigermaßen lockert, reinigt und lufttrocken werden läßt. Die Sache ist im höchsten Grade rationell... ja, das ist sie. Aber... aber
„ Die Kornträger stecken angesichts dieser Neuerungen die Köpfe zusammen," sagte der Justizrat,„ das ist ja wohl imnier so. Den Erbauer des ersten Dampfschiffes haben sie totgeschlagen. Und heutzutage noch wollen die japanischen trenzieher und Sänftenträger gegen die Einführung der Bug. und Lasttiere rebellieren. Je unmenschlicher die Arbeit, um so unmenschlicher sind die, die sie vollführen."
„ Aber um so besser werden sie bezahlt," hatte der Gast bemerkt, da läge der Hase im Pfeffer."
a wohl und um so weniger wüßten sie das Geld zu bendigen. Die Lebensweise dieser Leute wäre eine... eine freefliche. Sie heizten sich wie die Maschinen und wären aud seclenlos wie diese. Nach den furchtbaren Anstrengun gen des Werktages legten sie sich auf die Bank in den Schenken und verschlemmten den reichlichen Lohn, bis der Trunk ihrer Bart rcccarriène ein frühzeitiges Ziel sezte. Bettelnde Bagabunden dieses Standes wären so gewöhnlich wie die Leierfasten- Invaliden und eine wahre Landplage."
„ Das stimmt, das stimmt," sagte der Gutsbesizer;„ sie Steden einem die Scheune an, wenn man sich nicht auf gute rt mit ihnen abfände," und daß der gesamte Stand ein Hebel wäre, wenn auch leider ein notwendiges, darüber maren alle durchaus einig. Nur die Boofkes selbst sähen das micht ein. Sie schrieen über Verrat, obwohl sie mit dem Auf
wären, welche die erhöhte Tätigkeit der Firma Riez nötig machte.
Und wenn sie um Arbeit in Not wären, dann nähme der ,, Vulkan" sie auf," fügte der Nat hinzu;„ nein, Herr Amtmann, lassen Sie den Erich Staudius nur machen. Seine Schnecke ist ein unschuldiger Versuch, aber seine Bemühungen, unsere Arbeiter zu heben, auf die lasse ich nichts kommen. Wir verlangen von ihnen neben physischer Kraft auch einige Intelligenz und Geschicklichkeit, und gegen diese Anforderung wehren sie sich. Sie fühlen sich durch die Einführung der Schnecke in ihrer Würde beleidigt, aber wir werden ihnen auf eine andere Weise Genugtuung geben.”
„ Dann will ich nur hoffen, daß Ihnen der Kuckuck kein Ei ins Nest legt," schloß der Rittergutsbesizer;„ Herrn Staudius und Ihr gemeinsames Wohl, Herr Justizrat," er stieß an und trank; einstweilen ist ja auch wohl das Gros ganz gut zu menagieren; Herr Staudius weiß die Leute zu behandeln, er spricht mit ihnen wie ein Digger mit dem anderen; ich muß gestehen, ich könnte es nicht, und er verschmäht es nicht, auf seinem eigenen Rücken einen Dreischeffelsack Weizen, das sind nahe an drei Zentner, die Bodentreppe hinaufzutragen."
,, Und das können Sie auch nicht."
Nein; aber ich hatte einen Volontär, Herr Justizrat, der konnte das; gut bekommen ist's ihm nicht. Solche Kraftproben dienen als Reizung; nachher bilden sich die Leute ein, sie müßten es auch einmal auf andere Weise versuchen." ,, Bei Erich Staudius nicht."
Er hat eine Bulldogge im Speicher und einen Bulldoggrevolver in der Tasche, sonst stünde ich für nichts, denn einige dieser Leute, die er entlassen hat, laufen im Lande umher und drohen, sie würden es ihm schon anstreichen, daher zu kommen von den Goldgruben und sich als den Herrn über alles aufzuspielen."
,, Betrunkene Subjekte, die er ausgemerzt hat."
Ja, unter anderen der wilde Robert, der stärkste Mann des Jahrhunderts; der tyrannisiert die Leute, daß sie vor ihm kriechen, aber trinken tun sie alle, und Spiritus, der nicht getrunken wird, der wäre besser Kartoffel geblieben," lachte der ländliche Herr, der natürlich auch Brenner war.
Dann ging das Gespräch wieder auf das andere Thema über, welches ja eigentlich das leitende war.
Die verwitwete Frau Stadtbaumeisterin Kruſe behauptete nämlich fest und steif, daß Erich verheiratet wäre, denn er esse gern Gemüse und steche nicht mit der Gabel durch die Servietten. Er, der Gutsbesizer, wäre vor kurzem auch in einen kleinen Kaffeeklub von Stiftsdamen erster Klasse geraten, welcher die Reihe herumging und wo die Beteiligten bald bei der einen und bald bei der andern Witwe dieselben Butterkringel einſtippten und meist auch dieselben geehrten Mitmenschen. Da wären furchtbare Dinge publiziert worden. Die eine dieser Damen hätte Erichs Großmutter noch gekannt und behauptete, der junge Staudius hätte damals schon, ehe er als Schiffsjunge durchbrannte, eine Liebschaft gehabt. Er neigte seit je zum Ehestande und ein solcher Mensch hielte das ledige Leben nicht lange aus.
,, Nein, diese Damen, diese Damen!"
„ Und besonders diese Stiftsdamen erster Klasse!" " Und wissen Sie, wer es gewesen ist... seine damalige Geliebte?"
,, Gewesen sein soll?"
" Soll... ja, gewiß...soll. Nun also, das war oder soll" gewesen sein die Bäckermeisterstochter Klara Riesopp in der Heiligengeiststraße beim damaligen Kloster dicht um die Ecke, die sogenannte Räuberbraut, denn sie machte damals auf den Wällen mit den Burschen die verwegendsten Spiele mit, und eins der am liebsten betriebenen Repertoirestücke derselben pflegte das Räuber- und Ritterspiel zu sein. Klara Riesopp wäre dabei gewöhnlich als Edelfräulein geraubt und hin- und hergerissen worden, daß es nur so eine Art gehabt hätte."
Und Erich war wohl gemeinhin der Räuberhaupt
mann?"
" So wenigstens behauptet die verwittwete Frau Salzmagazin- Direktorin Schönebeck in Stift." ( Fortsetzung folgt.)
Das weiße Haus am Wall.
Skizze von Frit Schott.
( Nachdruck verboten.) Draußen vor'm Tor zieht sich ein grüner, mit bunten Wiesenblumen bedeckter Wall um die eine Seite der alten Hansestadt. Vielleicht ist er einmal höher gewesen, als er noch ein Schutz gegen feindliche Eindringlinge war. Jetzt sieht er aus, als sei es einzig seine Pflicht, das gelbe Wasser des alten Stadtgrabens, der neben ihm langsam dahinzittert, freundlich zu umsäumen, und der jungen Kinderwelt, welche sich hier den ganzen Tag tummelt, ein herrlicher Sportplatz zu sein.
Oben auf seiner Höhe zieht sich zwischen blühenden Akazienbäumen die Wallstraße hin, die vornehmste des Ortes. Elegante Villen, von wohlgepflegten farbenfrohen Vorgärten umrahmt, reihen sich aneinander, weit geöffnete Fenster geben Luft und Sonne Einlaß, und fröhliche, gepuzte Menschen, die hier ein- und ausgehen, atmen reiche Lebensfreude.
Am Ende der Straße erhebt sich der Wall zu einer kleinen Anhöhe. Die jungen Afazien machen alten, hundertjährigen Blutbuchen Play, deren braunrotes Laub im Sonnenlichte glüht und glänzt.
Hinter ihnen dehnt sich weit und schattig ein sorglich gepflegter Park, mit stillen verschwiegenen Wegen, heimlichen Lauben und Grotten, durch ein hohes, kunstvolles Eisengitter abgeschlossen von dem Verkehr der Straße.
In der Mitte dieses Parkes steht versteckt hinter Bäumen und fremdländischen Pflanzen ein Haus. Auf weißen Marmorsäulen ruht der Vorbau des einzigen Stockwerkes, und breite, weiße Marmorstufen führen über die Vorhalle durch eine schwere, eisenbeschlagene, kunstvoll gearbeitete Eichentür in das Innere dieses Hauses. Trotz des seltsam grünen Geranks, von dem Säulen und Vorbau umsponnen sind, und trop des Sonnenlichtes, das oft und gern auf dem weißen Marmor ruht, wirkt der Anblick des Hauses düster und kalt. Denn seine Fenster bleiben geschlossen, Tag für Tag, und dicke, schwere Vorhänge wehren der Sonne den Eintritt.
Die Leute, welche draußen auf der Wallpromenade spazieren gehen, und nie müde werden durch das Gitter in den stillen Park zu blicken, nennen ihn den Marmorpark, und das einſame, weiße Haus, das er umgibt, das Tempelhaus. Und der Frieden eines Tempels scheint von ihm auszugehen, sich zu erstrecken über die alten Baumriesen und die steifen Tropengewächse, mit denen der Park bepflanzt ist. Keine leuchtende Blüte, keine Blume, so weit der Blick reicht. Nichts als furz gehaltener sattgrüner Rasen, Epheu, Cypressen und Palmen.
Ab und zu knirscht leise der Kies im Wege unter lang= samen Schritten. Ein alter, ergrauter Gärtner ist es, der bedächtig seine Arbeit verrichtet, oftmals von zwei weißen, langhaarigen Windhunden begleitet, die in eleganter, zier licher Gangart, wohlgepflegt und wohlerzogen ihm folgen. Bisweilen tut sich auch die kleine Hinterpforte des Parkes auf, die ganz von wilden Wein umsponnen, zur Stadt führt, und von der Dienerschaft benutzt wird. Denn so totenstill und einsam das Tempelhaus aussieht, schließt es bewegtes Leben ein. Nur daß es lichtscheu ist und vor den Blicken der Welt sich verbergen möchte.
Hat sich die Sonne geneigt, ist es still und menschenleer auf dem Wall geworden, dann öffnen sich alle Abend die breiten, schweren Eichentüren hinter den Marmorsäulen und langsam steigt eine Frau die Stufen herab, in den schweigen den, dunklen Park. Weiche, schleppende Stoffe umhüllen ihren Körper, und wie eine schwere Bürde zieht sie sie mit sich. Scheu betritt die Frau die dämmerigen Wege, aber sobald der Sand unter ihren Sohlen fniſtert, springen die Hunde aus ihrer Hütte, drängen sich zärtlich an ihre Herrin, die nun hastiger dahingeht. Auf und ab auf und ab- immer dasselbe Stück Weges, das von Haus zur Gartenpforte führt. Immer, wenn diese erreicht ist, legt die Frau ihre Hand auf die Klinke der fest verschlossenen Tür, neigt das Ohr lauschend ein wenig vor und blickt hinaus auf das Dunkel der Straße. Bisweilen klingt aus der Ferne eine Menschenstimme, oder es naht jemand. Dann kommt heftige Bewegung über die Herrscherin, lebhaft rüttelt sie an der Gartentüre und erregt ruft sie einen Namen, leise, dann laut und lauter, bis eilig von der Vorhalle die Wärterin kommt und sie ins Haus zurückführt.
Erschöpft, als habe sie schwere Tagesarbeit hinter sich, sinkt sie im Zimmer in ihren Sessel und läßt es willig geschehen, daß die alte Dienerin Haare und Bänder löst, und sie bettet wie ein Kind.
Nach einer Weile tiefer Ruhe und völliger Teilnahmslosigkeit pflegt dann plötzlich bei ihr laute Heiterfeit auszubrechen. Hastig springt sie auf und befiehlt, daß die Dienerin sie ankleide und schmücke. Mit großer Hast wählt sie unter dem kostbaren Bestand ihrer Garderobe das leuchtendste Gewand und legt es mit kindischer Freude an. Der Schnitt des Kleides läßt Hals und Arme frei einen dürren, gelben Hals, magere, eckige, gelbe Arme. Aber die Frau ist glücklich in ihrem Buzz. Lächelnd nimmt sie vor den großen Toilettenspiegel Plaz, läßt sich die farblosen Haare künstlich aufstecken und dunkelrote Blüten hineinflechten. Auch kostbares Geschmeide legt sie an, und wird nicht müde, ihr Spiegelbild lächelnd zu betrachten. Dann läßt sie sich von der Dienerin durch eine Reihe hell erleuchteter Zimmer in den großen Speisesaal führen.
Sichtlich erfreut über den Glanz und das Leuchten nimmt die Hausfrau an der Tafel Platz und verzehrt mit Hast die ihr zugeteilte Suppe. Dann erst bemerkt sie ihre Tischgenossen. Es ist der Hausarzt und eine Diakonissin, die sich scheinbar gar nicht um die Hausfrau fümmern. Beide tragen Kleider in lebhafter Farbe, ebenso die Dienerschaft. Es iſt, als könne die Hausfrau nicht genug der grellen Farben sehen.
Der vierte Platz an der Tafel bleibt leer. Er ist überreich geschmückt und mit seltenem Trinkgeschirr besetzt. Der zweite Gang wird gereicht. Da scheint ein langsames Erinnern über die Hausfrau zu kommen; erregt lehnt sie es plöglich ab, davon zu nehmen, und heut- wie seit zehn langen Jahren als der Gatte die Unglücksfahrt auf seiner Segeljacht unternahm, und nicht wieder heimkehrte- befiehlt sie, daß man mit dem Essen warten solle, bis der Herr da sei.
Und dann wartet sie. Mit leeren weiten Augen blickt sie nach der Tür, bis die Spannung steigt, zur Angst wird und sich in heftigem Weinen ausläßt.-
Ein Diener kommt herein mit der frommen Lüge: der Herr ließe um Entschuldigung bitten, er käme später- man sollte nicht mit dem Essen warten.
Das beruhigte die Frau, und für kurze Zeit zerstreut der Fortgang der Speisefolge ihre Gedanken. Bald aber kommt die alte Angst um den Verbleib des Gatten. Auf den Arm der Wärterin gestützt, sucht sie das einst bewohnte Zimmer des Hausherrn auf, nimmt in seinem großen Arbeitsstuhle Platz und blickt unausgesetzt zur Tür, daß sie sich öffne, der Ersehnte eintrete und sich zu ihr neige, wie einst vor langer, langer Zeit.
Aber die Tür bleibt geschlossen, kein Schritt naht, kein liebevoller Arm legt sich um die Einsame.
Fröstelnd kauert sich die Frau zusammen. Die Dienerin bringt warme Tücher, weiche Pelze, und hüllt den elenden Körper darin ein.
Still, regungslos verharrt die Unglückliche in ihrer Stellung, aufhorchend, wartend, sich sehnend.
Bisweilen weht der Wind ein Blatt ans Fenster oder ein Nachtvogel kreist um die hellen Scheiben dann huscht ein glückliches Lächeln über die verfallenen Züge des einst so schönen Gesichtes, die Augen füllt flüchtiger Glanz- aber nach wenigen Minuten erlischt er das Hoffen war trügerisch.
Und weil die stete Enttäuschung Furcht erzeugt, und dieser das Grauen folgt, deshalb kleidet sich zur dunklen Nachtzeit das ſtille, weiße Haus in helle, grelle Farben und bleibt wach, während sonst die alte nüchterne Stadt mit ihrem gesunden Menschenschlag den Schlaf der Gerechten schläft. Regt sich aber draußen beim Tagesanbruch das Leben, dann erlöschen langsam die vielen Lichter drinnen.
Abgespannt, ermüdet schleppt sich dann die unglückliche Frau zu ihrem Lager und langer, tiefer Schlaf pflegt Gelft und Körper zu beruhigen. Bis mit dem Erwachen Schmerz und Sehnsucht wieder laut wird.
„ De lütt Fru Konsuln is dösköpsch", sagen die Leute und zeigen mit dem Finger nach der Stirn.
Aber bisweilen huscht in der Abenddämmerung am Parkgitter ein Liebespaar vorbei. Dann zögert es ein Weilchen im Weitergeh'n schlingt die Arme fester umeinander und flüstert leis von Lieb' und Treue.
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