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Giessener Concert- Verein. Sol- Bersteigerung

Fünftes Konzert

Sonntag, den 7. Februar 1904, abends 5 Uhr. mit einer Hauptprobe vormittags|| Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins:

Beethoven- Abend

Dirigent: Herr Grossh. Universitäts- Musikdirektor G. Trautmann. Solist: Fräulein Mina Rode( Violine)

Orchester: Das verstärkte Vereinsorchester( Kapelle des Inf.- Regiments ( Nr. 116, Kaiser Wilhelm II.).

1. Ouverture zu Leonore Nr. 2.

2. Konzert in D- dur für Violine.

Eintrittskarten

PROGRAMM.

4. Symphonie Nr. 6( Pastorale).

3. a) Romanze, G- dur. b) Romanze, F- dur.

sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachfolger), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der Kasse zu haben Zum Konzert: Sperrsitz Mk. 4.-, Eintrittskarte Mk. 2,50, Studentenkarten 1 Mk. Zur Hauptprobe Eintrittskarte 1 Mk., Schülerkarte 50 Pfg. Oeffnung des Saales 4 Uhr.

Turn- Verein Giessen.

Samstag, den 6. Februar, abends 8 Uhr 1 Min.

Gr. Maskenfest

( Carneval à la Venecia)

in sämtlichen, nach orientalischem Geschmack ausge­schmückten Räumen der Turnhalle.

Nach der Demaskierung

BALL.

Eintrittskarten gültig nur für Mitglieder á 50 Pfg. nebst 2 Beifarten. Weitere Beifarten á 30 Pfg. gültig nur für Damen find im Vorverkauf zu haben bei Louis Althoff, Wallthorstraße 16, R. Buchacker, Neuen Bäue 11, Uhrmacher Mary, Seltersweg 34.

Jeder Besucher erhält beim Eintritt eine Mark gratis zum Verzehren.

Der Vorstand.

Für Magenleidende.

Men denen, die sich durch Erfältung oder Ueberladung des Magens. durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, gut heißer oder zu talter Speisen ober durch unregelmäßige, Lebensweise ein Magenleiden, mie:

Magentatarrh, Magenkramps, Magen­schmerzen, schwere Verdauung oder Vers schleimung

migezogen baben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, deisen vorzügliche Heilsame Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt find. Es ist dies das

Verdauungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ulrich'sche Kräuter- Wein.

Dieser Kräuter- Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Weine bereitet und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuter­wein beseitigt alle Störungen In den Blutgefässen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachen­den Stoffen und wirkt fördernd auf eine Neubildung gesunden Blutes.

Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter- Weins werden Mogenübel meist schon im Reime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, äßen­den, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie Kopfschmerzen, Bufftoßen, Sodbrennen, Blähungen, Webelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen( beralteten) Magen leiden um so heftiger auftreten, werde. oft nach einigen Mal Trinken beseitigt.

Stuhloerstopfung wie seklemmung, Solikſchmerzen,

und deren unangenehme Folgen,

Herzklopfen, Schlaflosigke t, sowie Blutanstauungen in Leber, Wilz und Pfortaderfystem( Hämorrhoidalleiden) werden durch Kräuter- Wein rasch und gelind beseitigt. Kräuter- Wein belebt jedwede Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhi alle untauglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen.

Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftigung sind meiſt die Folge schlechter Ver­

dauung, mangelhafter Blutbildung und eines frankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Baspannung und Gemütsver­Bimmung, sowie häufigen Bopfschmerzen, schlaflosen Kächten, ftechen oft solche Kranke langsam dahin. Kräuter- Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. Kräuter- Wein steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel fräftig an, beschleunigt und berbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Bräfte und neues Leben Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies. Bräuter­Wein ist zu haben in Flaschen à Mt. 1.25 und Mf. 1.75 in den Apotheken von Gießen, Großen- Linden, Wylar. Fro hausen, sraunfels, Buhbach, Brandoberndorf, Gladenbach, Weilburg, Großen­Buseck, Allendorf, Grünberg, Lich, Hungen, Laubach, Bad- au­heim, Marburg u. f. w., sowie in allen größeren und kleineren Orten ganz Deutschlands in den Apotheken.

Auch versendet die Firma Hubert Ullrich, Leipzig, West­strasse 82", im Engiosverkauf 3 und mehr Flaschen Kräuter­mein zu Originalpreisen nach allen Orten Deutschlands porto­und fistefrei. Mindeftquantum im Engrosversand also drei Flaschen.

Vor Nachahmung wird gewarnt. Man verlange ausdrücklich Hubert Ullrich, schen

Kräuterweln.

Mein Kräuterwein ist fein Geheimmittel; seine Bestand­teile sind: Malagamein 450,0, Weinsprit 100,0, Glycerin 100,0, Rotwein 240,0, Ebereschenfaft 150,0 Kirschfaft 320,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, amerit. Kraftwurzel, Enzian­wurzel, Kalmuswurzel aa10,0. Diese Bestandteile mische man

Bekanntmachung.

i. Gießner Stadtwald. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wo­nach die Garten- und Feldbesizer die ihren Grundbesit Donnerstag, d. 11. Februar an öffentlichen Fahr oder Fußwegen einfriedigen­vormittags 92 Uhr beginnend, werden im Gießener den Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf Stadtwald in den Distrikten 1,25 Mtr. Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden Heingesboden, Hubertusbrunnen haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffent­

und Utersbrunnen versteigert.

71 Rm. Eichen- Scheitholz Buchen= Nadel­Eichen- Knüppel

Buchen­

"

81

"

10

"

69

"

25,5

"

106

34,8

16

"

47

Buchen:" Nadel­

Nadel­

Eichen- Stockholz

3800 Wellen Eichen- Reisig

880 1120

lichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Artikels 31 des Feldstrafgesetzes mit Geld­strafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden.

Gießen, den 3. Februar 1904.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Die hiesigen Geländebesitzer, welche dieses Frühjahr

( Durchforstung) Schafe zur städtischen Heerde beitreiben wollen, haben dieses bis zum 20. d. Mts. auf der Bürgermeisteret zu

Buchen- Reisig H Nadel­"

Die Zusammenkunft ist auf der melden. Straße an der Grünberger Happelswiese.

Gießen, am 4. Februar 1904. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

Holzversteigerung

in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Es sollen versteigert werden:

Montag, den 8. Februar,

in den Distrikten Erlesberg und Langeberg:

Spätere Anmeldungen finden keine Berücksichtigung Grünberg, am 3. Februar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer.

Verdingung.

Der für die Zeit vom 1. April 1904 bis 31. März 1905 erforderliche Bedarf an Besen für die Kehrmaschine ( etwa 20 Säße) sowie an Piassavabesen( etwa 300 Stück) soll

Angebote auf den Satz

a) im Distrikt Erlesberg( Zusammenkunft vorm. Montag, den 15. Jebrnar d. J., vorm. 11½ Uhr 91/2 Uhr am Teich): 29 Rm. Kiefern Knüppel, 1060 öffentlich verdungen werden. Kiefern Wellen, 29 Stück Fichten- Stamm- u. Stangen- bezw. das Stück, ſowie Muster sind bis zum obenge­nannten Zeitpunkt mit entsprechender Aufschrift versehen

holz II. l= 1,90 Fſtm.

Städtisches Tiefbauamt.

b) im Distrift Langeberg( Zusammenkunft vorm. an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 2. Februar 1904. 11 Uhr auf der neuen Chauffee Niederbessingen- Langs­dorf beim Eingang in den Wald von Muhlsachsen her): 1 Rm. Eichen Knüppel, 8 Nm. Nadelholz Knüppel, 80 m. Nadelholz Stöcke, 1900 Gichen 2c. Wellen( 1. Durchforst­ung), 250 Nadelholz Wellen.

Dienstag, den 9. Februar

in den Distrikten Graudern, Mühlberg 2c.: Buchen: 4 Rm. Scheiter, 101 Rm. Knüppel, 17 Rm.

Braubach.

Verdingung.

Die Räumung von Flutgräben in der Gemarkung Gießen soll

Montag, den 15. d. Mts., vorm. Uhr

Stöde, 6870 Wellen; Eichen: 2 Rm. Scheiter, 116 Rm. öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen Knüppel, 7340 Wellen; Birken: 26 Rm. Scheiter( Werk- während der Dienſtſtunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 holz, rund), 29 Rm. Knüppel, 10 Rm. Stöde, 250 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst Wellen; 130 Fichten Wellen; 1818 Fichtenstangen aller erhältlich, sind spätestens bis zum obengenannten Zeit­Sorten 15,25 Fstm.( darunter 900 Stück schönster punkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 3. Februar 1904. Bohnenstangen).- Die Buchen- und Eichen- Wellen sind Städtisches Tiefbauamt. meistens erstklassige Forstwellen. Braubach.

=

Die Zusammenfunft ist vormittags 9 Uhr auf

der Chaussee Lich- Steinbach, wo der Weg einläuft, an Verdingung v. Fuhrleistungen.

welchem die Kastanienbäume stehen. Die Chaussee ver­läßt hier den Walddistrikt Konzebühl.

Ortsgruppe Gießen

ber

Das Fahren der städtischen Gießfässer soll für die Zeit vom 1. April 1904 bis 31. März 1905 öffentlich bergeben werden und ist Termin hierfür auf

Montag, den 15. Februar d. J., vorm. 11 Uhr anberaumt. Die Bedingungen liegen während der

Heff. Vereinigung f. Volkskunde. Dienſtſtunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht

IV. Mitgliederabend Montag, den 8. Februar 1904, abends Uhr im unteren Saale des Cafè Ebel. Tagesordnung:

offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

-

Gießen, 2. Februar 1904.

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

1. Vortrag von Pfarrer D. Schulte- Beuern: Die Verdingung von Fuhrlöhnen.

Meicheser Totenfirche, ein altes Bauernheilig­tum in Oberhessen.

2. Mitteilungen von Landgerichtsrat Schmecken becher über die Baumkircher oder Blasiusge= sellschaft zu Laubach, ein Rechtsgebilde aus alter Zeit.

Gäste sind willkommen.

Das Anfahren von Holz 2c. für die städtischen An­stalten, sowie die Leistungen der Tagesfuhren für das Rechnungsjahr 1904/5 sollen

Montag, den 15. Februar, vorm. 10½ Uhr öffentlich verdungen werden.

Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen.- Buschlagsfrist 3 Wochen.

ente frie Frankfurter Bratwürstchen in bekannter auf Vordruck, der daselbst erhältlich, ſind ſpätestens bis

Hente

Richard Buchacker.

geräucherte

à Paar 25, 30 und 35 Pfg. empfiehlt

Friedrich Schreiner, Mekgermeister,

Gieken.

Ziehung schon 5. März

1904.

d.Gross. Geld- Lotterie|

d. Bad. Landesv. v. Roten Kreuz Il Lose 10 M. Los nur 1 Mk.

Prt.u L.25Pfg.

Auszahlbar bar ohne Abzug

3388 Geldgew. 44.000

bar zus. M.

Hauptgew. M. 15 000

1 Gewinn Mk. 15 000

1 Gewinn Mk. 5000

2 à 1000="

2000

"

4 à 500= ,, 2000 30 à 100=" 1 3000 350 Gew. zus. 7000 2800 10000 Lose J.Stürmer erhältlich b.' Gen.- Debit, Strassburg i. E.

" f

Einige

Cigarren- und

W Semmler.

Ph. Weiler.

Selter weg.

Hülsenfrüchte

von ausgezeichneter Kochart als

Linsen

Bohnen, weise Erbsen, gesch. Erbsen, ungesch. Erbs. n, grüne holl.

ferner: Sauerkraut

Salzgurken

Essiggurken empfiehlt

Robert Stuhl

Gießen, Neustadt 23.

Schön l. Zimmer mit oder ohne Pension zu verm. Gieken, Bismarckitrate 17. Möbliertes Zimmer und eine fleine Familien­Neuentea. 31.

Wickelmacher Wohnung zu vermieten

gesucht.

Gießer, Marburgerir. 35. Zuverl. Kindermädchen

Wer Stelle fucht, verl. die gesucht Deutsche Vakanzenpost' Eklingen:

Fran Krämer Gießen, Marktstraße 9.

Gießen, den 3. Februar 1904. Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

Verdingung von Fahrlöhnen.

Die Abfuhr von Straßenkehrricht im Rechnungs­jahr 1904/05 nach verschiedenen städtischen Wiesen soll Montag, den 15. d. Mts., vormittags 10 Uhr öffentlich verdungen werden. Die Abfuhr umfaßt etwa 1720 cbm, die in 3 Lose geteilt sind. Die Bedingungen liegen während der Dienſtſtunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen.- Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 3. Februar 1904.

FRITZ CHELL SE

A

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

Vielfach preisgekrönt. Gesetzlich geschützt.

Unsere Destillate sind in unserer Brennerei aus gesunden französischen und deutschen Weinen gebrannt.

Erste Taunus- Cognac- Brennerei Fritz Scheller Söhne

Homburg v. d. H.

.. Gegründet 1843. 1/1 Flasche M. 1.80. 2.40, 3., 4., 5., 1/2 Flaschen verhältnissmässig. Preise stehen auf den Etiketten.

Niederlagen durch Plakate kenntlich.

eine Laune befriedigt zu sehen, kann es nicht treu und ehr­

rich mit Thr

Nr. 28.

Freitag

Den 5. Februar

1904