Einzelbild herunterladen

gr.

Unter der

die Dichtung

poetische Ab Hochzeitsliede mündlic zuheben. De Trochäen ged und Sumpig alter Zeit ber Rhapsodien

bis in die

und Ueberblick lassen soll und mich doch aus den hiesigen Unternehmungen allgemach ausscheidet!

Es blieb ihm etwas nachdenkliches im Blick, trotzdem er so lebhaft sprach, Walter Ermshagen bemerkte es sehr wohl und hatte darüber seine eigenen Gedanken. Er war tein sehr scharfer Beobachter, auch nahm seine sich immer wichtiger und verantwortlicher gestaltende Stellung sein bolles Interesse in Anspruch,... aber trotz dessen konnte es nicht ausbleiben, daß ihm die sichtbare Veränderung, die in dem Benehmen der beiden Norden, Vater und Sohn, Plaz gegriffen hatte, auffiel. Walter, eine mehr fühle, positive Natur, hatte zu Anfang seines Aufenthalts in Yokohama, zuweilen ein wenig spöttisch dreingeblickt, wenn er in dem Verhältnis zwischen Vater und Sohn dasjenige wahrnahm, was er übertriebene Sentimentalität, gut für die Weiber" zu nennen gewöhnt war. Selbst nie durch Liebe und Zärt­lichkeit verwöhnt, derselben auch nicht gerade bedürftig, mutete es ihn seltsam an, hier zwischen zwei Männern so oft dem Ausdruck derselben zu begegnen. Bei Hellmut mochte es noch hingehen; er war jung und, trotz seiner frischen Männ­lichkeit und unleugbaren Energie, von weicher Gemütsart,

Meer,

mal ich in meiner feßigen Stellung, die dir vollen Raum gebauten Belvedere, das den schönsten Umblid auf Gebirge und die um den Hafen in weit geschwungenem Halb­freise hingelagerte Stadt gewährte. Das Belvedere bestand aus mehreren Abtcilungen, die oberste, die nur eine schmale Brüstung aufwies und vermittelst einer ziemlich steilen Treppe zu erreichen war, hatte gewöhnlich keine Besucher, aber Helmut und Hilda waren beide schwindelfrei, liebten diesen höchsten, freiesten Standpunkt vor allem und hatten überdies noch den Vorteil, dort gänzlich unbelauscht und unbeobachtet zu sein. Sie stiegen auch heute die eng auf­einander folgenden Stufen empor und standen nun droben, sich bei der Hand haltend, wortlos, entzückt! Wirklich war der Anblick, der sich ihnen hier bot, einzig schön! Vor ihnen blaute das Meer, weit, unermeßlich... es wiegte träume­risch die stille Flut, nur am Strande murmelte die Brandung, wie in leisem Selbstgespräch, und zerschäumte am sandigen Ufer. Rechts lag die Mississippi- Bai, eine einsame Bucht des Meerbusens, in friedsamer Abgeschlossenheit, und flog der Blick drüber fort, so gewahrte man das herrlich belebte Bild des Hafens von Yokohama, mit seinen stolzen Schiffen, den zahllosen Segelbooten und flinken, kleinen Barken, den statt­lichen Uferbauten, den grünen Anpflanzungen, aus welchen leuchtend weiß die Häuser hervorsahen. Wandte man sich aber der gegenüberliegenden Seite zu, dann verschwanden Menschenwerk und Menschenkunst wie durch Zauberschlag, und man sah der unentweihten Natur in das gewaltige Antlig, denn drüben am Meer zog das Gebirge sich hin in seiner stolzen Herrlichkeit. Hoch über die anderen Berg­häupter empor ragte der imposante Gipfel des Fusi- Yama, auf welchen die Japaner mit Recht so stolz sind, den sie be­singen in ihren Liedern, den sie den Fremden preisen als ihr schönstes Besitztum. Der Riese trug ewigen Schnee auf seinem Haupt, das er kühn in die Wolfen hob, ein Herr­scher über alle, die neben ihm standen. Gerade schickte sich die Sonne zum Untergang an, da badete der heilige Berg seinen weißleuchtenden Scheitel in der Rosenglut, die als sanfter Abglanz auf den Wellen des Meeres schwamm, hinter der dunkeln Gebirgsmasse griff es am Himmel empor wie mit feurigen Armen, zuckte blendend hinauf zu den ge­fiederten Wölkchen, die rasch zu erröten begannen, und streute purpurnes Gefunkel auf die scharfen Felskanten, die sich in riesenhafte Rubinadern verwandelten. Von den letzten Ausläufern der sonnenbestrahlten Wolken, die wie feuer­gewebte Riesenbanner am Himmel hingen, träufelte es nieder wie schmelzendes Gold in die Schneekrone des heiligen Berges. Und jetzt nahm das Meer das farbenglühende Bild in seinen feuchten Spiegel auf und strahlte es in verdoppelter Schönheit zurück; bis zur schäumenden Brandung zog sich die goldrote Flammenstraße, in brennenden Farben, während die Federwölfchen langsam zu erblassen begannen.

eben dies Gemisch, verbunden mit seinem glücklichen Aeußern, bildete den Kernpunkt der Anziehungskraft, die er auf seine gesamte Umgebung ausübte! Daß eine solche Natur mit dem ernſten Vater, der ihm gegenüber von schrankenloser Güte war, eine Art von Kultus betrieb, war am Ende natürlich. Wie aber ein älterer, gereifter Mann von der in sich geschlossenen, zurückhaltenden Art des Senior diese weiblich zarte, behütende, ängstlich sorgende Liebe für den Sohn hegen und da und dort zum Durchbruch gelangen lassen konnte, das begriff Walter um so weniger, je mehr ihm das kaufmännische Genie, das sichere Auftreten und die Reserve des Mannes imponierten. Man konnte stolz sein auf einen Sohn, wie Hellmut Norden, man konnte ihn auch lieben, aber die Art des Senior barg etwas von heimlicher Vergötterung, von unablässiger Unruhe in sich, die nicht zu ihm stimmte, und für Walter in das sonst so scharf und deutlich umrissene Bild dieses Mannes einen ihm unerklär­lichen Schatten warf.

Plößlich und unvermittelt nun war dieser Schatten ge­schwunden, aber eben das erregte des Beobachters Befremden. Seit dem Frühlingsfest zu Üyeno war eine sichtliche Ver­stimmung eingetreten, der eine wich dem andern aus, diese beiden Männer, die sich sonst nichts lieberes wußten, als in den freien Stunden bei einander zu sein, gingen nun absichtlich ihre eigenen Wege,-es kam vor, daß sie sich bei dem Geschäftspersonal wie beiläufig erkundigten, wohin der eine sich begeben hatte, damit, wie sich später heraus­stellte, der andere ihm um so sicherer ausweichen konnte.

Seitdem Hellmuts Verlobung mit Hilda Ermshagen eine offenfundige Tatsache war, hatte der Riß sich noch er­weitert. Keine Fürstin hätte sich größerer Ehrerbietung und Aufmerksamkeit von Seiten ihres fünftigen Schwieger­vaters rühmen können, als Norden senior sie der Braut feines Sohnes erwies, und fürstlich waren auch die Geschenke, welche er ihr überreichte, förmlich im Wetteifer mit dem Bräutigam, der unablässig bemüht war, für sein Kleinod die herrlichste Fassung zu finden. Hilda sah sich mit den fostbarsten Stoffen, den seltensten Kunstgegenständen über­schüttet, sie erhielt Schmucksachen und eine Perlenkette, deren sich eine Prinzessin von Geblüt hätte freuen dürfen, aber ein warmes, herzliches Verhältnis wollte sich nicht zwischen den neuen Verwandten einfinden.

Arm in Arm machte sich eines Tages das Brautpaar auf den Weg, sehr langsam, denn die Jahreszeit war nun bereits vorgeschritten und der japanische Sommer von drücken­der Schwüle. Nur die Morgen- und Abendstunden gestat teten den Aufenthalt im Freien, während des Tages war es nicht ratsam, das Haus zu verlassen.

Leichten Schrittes ging Hilda neben ihrem Verlobten her. Sie war in ihrem weißen Foulardkleide, ohne jeden Schmuck, sehr lieblich anzusehen, und das glückstrahlende Lächeln, der berklärte Blick ihrer schönen Augen unter den breiten, weich und dunkel beschatteten Lidern hervor, gab ihrem Antlitz einen ganz neuen, unbeschreiblich süßen Reiz.

Das Ziel, dem Hellmut und Hilda zustrebten, war ein schönes Etablissement, hart an dem hier steil zur See herab­fallenden Ufer errichtet, ungefähr eine gute halbe Stunde von Yokohama entfernt, bequem zu Fuß zu erreichen und da her ein allgemein beliebter Spaziergang. Auch jetzt wurde das Brautpaar von verschiedenen Gruppen überholt, andere maren bereits weit voraus und standen auf dem hinaus­

Die beiden standen stumm, in andächtiges Staunen ber­loren, kein bewundernder Ausruf kam von ihren Lippen, aber ihre Augen trafen in einander. Mit dir," stand in ihnen zu lesen, und Hellmuts Blicke hingen in selbstver­gessenem Entzücken an dem schönen, bräutlichen Antlitz, das der Widerschein der flammenden Abendröte in lieblichste Rosenglut tauchte.

,, Wie oft," begann endlich Hilda leise, und wie im Selbstgespräch fielen die Worte von ihren Lippen, stand ich in San Franzisko an jenem herrlichen Aussichtspunkt auf der berühmten Klippe und sah zu, wie die Sonne lang­sam im Meer versank; es war ein schönes, ein großartiges Schauspiel, gewiß, und ich empfand es als solches, nie aber hat es mir so an die Seele gegriffen!" Sie faßte Hellmuts Hand feſter, und wieder tauschten die vier Augen einen langen, zärtlichen Blick aus.

Hast du in deiner Kinderzeit schon das Gebirge kennen gelernt, oder empfingst du den ersten Eindruck davon als erwachsenes Mädchen?" fragte Hellmut, da er Hilda bewun­derungsvoll nach dem schneegekrönten Gipfel des Fusi- Yama hinüberschauen sah.

als

Nein, ich war ein Kind, neun Jahre alt etwa, meine Verwandten mit uns einen ganzen Sommer, bis in den Spätherbst hinein, in den bayerischen Bergen zubrachten. Ter Onkel war überarbeitet, auch Walter rasch gewachsen und schonungsbedürftig; es war eine schöne, romantische Gegend, in der wir wohnten, und der erste Eindruck der Gebirgsnatur auf mich ein tiefer. Allein im übrigen knüpfen sich für mich an jene Zeit und jene Gegend keine guten Erinnerungen,... ich erkrankte dort lebensgefährlich, in­folge eines Ereignisses"

Nur?" fragte Hellmut, als sie stockte. Erstaunt nahm er wahr, wie bleich sie geworden war.

,, Erlaß mir heute die Mitteilung, wozu uns den schönen Tag verderben? Später einmal vielleicht ich denke mit Schaudern daran zurück, und meine Verwandten hielten das Ganze für eine Vision, den Anfang meiner schweren Krankheit, da ich in meinen Fieberphantasien unaufhörlich davon redete, ich aber weiß nur zu genau, daß es entsetz­liche Wirklichkeit war-"

Mein Liebling, wie unheimlich klingt das! Nein, nein, du sollst dich nicht aufregen, sollst nicht diesen verdüsterten Blick, diesen schmerzgespannten Zug um die Lippen haben. Ich will dein liebes Lächeln wieder haben und deine schönen, leuchtenden Augen! Nur das eine möchte ich wissen: was sagte Walter damals? Hat auch er dir nicht geglaubt?" Nein! Walter lachte mich aus, und das kränkte und berdroß mich so, daß ich später nie mehr auf diesen Vor­fall zurückkam die Erinnerung werde ich freilich bis in mein spätestes Alter bewahren! Als ich älter und einsichts­voller wurde, lernte ich Walter und auch meine Verwandten besser verstehen und entschuldigen, ich wurde nach jenem Vorgang besinnungslos, infolge eines Sturzes von beträcht­licher Höhe, aufgefunden; es war wie ein Wunder, daß ich mit dem Leben davongekommen war, und meine Umgebung berwies natürlich alles, was ich in der Raserei meiner Fieberhitze durcheinander wirrte, wenn auch immer mit dem nämlichen Ausgangs- und Endpunkt, ins Bereich der durch den jähen Fall bedenklich erschütterten Gehirnnerven und ihrer frankhaften Erscheinungen. Damals aber war ich so empört, als ich, gesund geworden, keinen Glauben für meine Erzählung fand, daß ich später, wie gesagt, nie mehr der Sache Erwähnung tat. Walter und ich standen damals überhaupt in feinem erquicklichen Verhältnis zu einander, er ist sechs Jahre älter, als ich, war also gerade in dem Stadium, wo vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe"; er fand es für angezeigt, seine kleine Schwester mit einer Art von überlegenem Mitleid zu behandeln, und mir, einem dummen, einsichtslosen Geschöpfchen, fehlte naturgemäß jedes Verständnis dafür. Mit der Zeit besserte sich das, jeder von uns ist in seiner Weise stolz auf den andern und hält viel von ihm, aber ein sehr inniges geschwisterliches Verhältnis existiert zwischen uns, wie du bemerkt haben mirst, leider nicht, und ich muß die Schuld wohl bei mir suchen; an mir wäre es gewesen, Walters fühle, vernünftige Ruhe allmählich aufzutauen, statt dessen empfand ich wohl einen Mangel, machte aber feinen energischen Versuch, ihm abzuhelfen. Es iſt, als ob mein sehnsüchtig stummes Herz nur durch dich aufgeweckt werden sollte! Du hast viele Menschen, die du lieben kannst,... ich habe keinen, als dich!" ( Fortsetzung folgt.)

29

Eine Mädchenlaune.

Aus dem Englischen von H. Gerhardt.

( Nachdruck verboten.) Vor der Tür eines kleinen Bauernhauses in Südrußland stand die Besizerin desselben, die Witwe Paskowajo Pe­trowna, mit ihrem Knecht Christoph Werner, einem Deutschen, der lange Jahre schon seit dem Tode ihres Mannes in ihrem Dienste stand und eigentlich die ganze Bewirtschaftung des Bauerngutes leitete.

Die beiden unterhielten sich lebhaft über das Unglück, das sie in letzter Zeit betroffen, verschiedene Mißernten und große Verluste an wertvollem Viet, das ihnen die Wölfe und Bären geraubt. Vor einigen Tagen noch war die beste Milch­kuh der ganzen Herde von einer Bärin fortgeschleppt worden.

,, Gott schüße uns!" rief Werner plößlich aus und deutete auf eine Troika( russisches, mit drei Pferden bespanntes Fuhrwerk), die sich in rasender Gile dem Gehöft näherte.

Ja, Gott schüße uns!" sagte Petrowna mit ängstlichem Gesicht, denn für russische Bauern bedeutet vornehmer Be­such selten etwas Gutes.

Unterdes war die Troika herangekommen und hielt vor dem Hause. Zwei in kostbare Pelze gehüllte vornehme Herren saßen in dem Wagen. Eilig sprang der neben dem Kutscher sigende Diener ab und half den Herren beim Aus­steigen.

Die beiden letzteren, Graf Feodor Alexandrowitsch und Baron Balduin von Swan, waren trotz ihrer Verwandtschaft grundverschieden, im Aeußeren sowohl, als im Wesen und Charakter. Alexandrowitsch, der echte Typus eines sich all­mächtig dünfenden altrussischen Aristokraten, war eine unter­sezte breitschulterige Gestalt, mit einem start geröteten Ge­

sicht, in welchem sich lächerlicher Hochmut, gepaart mit bru­taler Roheit, ausprägte. Baron von Swan dagegen, ein junger Edelmann aus den von Deutschen bewohnten Ostsee­Provinzen, war eine wahrhaft vornehme Erscheinung. Seine Gestalt war mittelgroß und schlank, und das edelgeformte Gesicht mit dem braunen Vollbart, belebt von einem Paar Intelligenz, wie eine wirklich adlige Gesinnung. dunklen, schwärmerisch blickenden Augen, verriet ebenso hohe

während Petrowna in das Haus geeilt war, um sich zu über. Christoph Werner ging den Herren höflich entgegen. zeugen, daß das gute Zimmer" auch in genügender Ord­nung war, um so vornehme Gäste zu empfangen.

Grüß Gott, lieber Freund," rief der Baron in herz­lichem und herzgewinnendem Tone, es tut mir leid, Eure wollen nämlich eine Bärenjagd unternehmen, denn eine Ruhe zu stören, aber wir müssen bei Euch absteigen. Wir junge Dame, die Schwester meines Vetters hier, verlangt von mir, daß ich ihr einen jungen Bären verschaffe, den sie als Schoßtierchen aufziehen will, und ich habe geschworen, Tier zu bringen, und sollte ich mein Leben preisgeben." ihr als Beweis meiner aufrichtigen Verehrung ein solches

Aber, Balduin," sagte Alexandrowitsch, die Nase rümpfend, in näselndem Tone und dem deutschen Bauern­sohn einen verächtlichen Blick zuwerfend, wie kannst du nur so vertraulich mit diesem schmutzigen Bauerngesindel sprechen!"

Laß das, Feodor," sagte der Baron, als er sah, daß bei den beleidigenden rohen Worten des Grafen ein Schatten über die Züge Werners glitt. Du weißt, ich hege in dieser Hinsicht andere Ansichten."

Der Graf war verstimmt, aber, ohne darauf zu achten, fuhr der Baron, zu Werner gewendet, freundlich fort:

Lieber Freund, haben wir Aussicht auf eine erfolgreiche Jagd hier, d. h. worauf es mir gerade ankommt, auf den Fang eines jungen Bären?"

Dazu kann Rat werden, Euer Gnaden," erwiderte Werner, eine Bärin hat vor wenigen Tagen unsere beste Kuh zerrissen und fortgeschleppt, und wir brauchen nur die Spuren zu verfolgen bis zu ihrem Lager; aber die Sache ist gefährlich. Ein Bär ist ein schlimmer Gegner, und wenn junge Bären in der Höhle sind, ist das Abenteuer doppelt gefahrvoll."

Ich fürchte nichts," sagte der Baron, im Gegenteil, je größer die Gefahr, um so größer die Ehre, und Gräfin Pau­lowna wird dann um so fester von der Aufrichtigkeit meiner Gesinnungen überzeugt sein."

Wollen die Herrschaften nicht eintreten und uns die Ehre geben, ein bescheidenes Mahl einzunehmen, wie es der Bauer bieten kann?"

,, Gern nehme ich die herzliche Einladung an," sagte der Baron in seiner leutseligen Weise, während der russische Graf das Gesicht verzog und leise zu seinem Gefährten flüsterte:

,, Aber, Balduin, ich begreife dich nicht! Diese Bauern­hütten hier sind schmutzige Viehställe, und die Menschen darin, die wenig über dem Tier stehen, werden uns ein unsauber zubereitetes Essen vorsetzen, das Leute wie wir nicht genießen können. Ich wenigstens kann schon vor Ekel und Abscheu gegen dieſes ſchmußige Bauernpack nichts zu mir nehmen."

" Feodor," erwiderte der Baron unmutig, tue mir den Gefallen und betrage dich, wie man es von einem Kavalier erwartet, und verletze diese braven gastlichen Leute nicht durch dein beleidigendes Wesen. Mach' du, was du willst, ich bleibe hier. Ueberdies gibt es in der Nachbarschaft Bären mit Jungen, und der junge Mann, der mir übrigens außer­ordentlich gefällt, wird uns gewiß gern führen und uns beistehen, nicht wahr, mein Freund?" fügte er, sich zu Werner wendend, hinzu.

Ich stehe Euer Gnaden zur Verfügung für jeden Dienst, und ich darf sagen, ich kenne die Bären und ihren Schlupf­winkel."

,, Nun, das freut mich," sagte der Baron vergnügt ,,, dann werden wir um so bessere Freunde."

Der russische Graf lächelte verächtlich, und, den Knecht mit zusammengefniffenen Augen musternd, sagte er zu seinem Gefährten:

Ich habe bereits für bessere Hilfe gesorgt. Was ver­steht denn so ein Bauernlümmel von der edlen Bärenjagd? Ich habe durch den Starosten erfahrene Forstbeamte auf­bieten lassen, die uns nacheilen und uns am Saum der Wal­dungen treffen sollen, wo wir halt machen und den Anbruch

Beit

liefert. De

mühungen

ſcher

Männer

die

Eine Lege

nen Gefänge

Ganzes herz meln und

diejem uralter

lichen Gedid folgenden W

30"

eines Tages,

ein schmaler

aus Lapplan

hainen,

m

einen dem Runen

alten Wäin

über Weis Klugheit

wollt, und

fich befiegt fo

er: Went

Weisheit ni

Schwert a

D, alter M nen, o Ru

mit dem

Mund, laß unjer Schm und unsere

der Greis,

rung, und

jhone Lied nicht den S

Schlummerl

eines raube weder die Teil reifer

Wainan

die Erde

a

barften mi

stürmend

und Mei

Die Bed

nicht auf

Folge m

Nach

ihrem eig

Berge ge

folgte Gn

expedition

einen fräf

Schn

fie wird d 3u erteiler tende Ani Bu folgen

Bingung

Expedition

Pferde

über die

tat, bedau

faners,

Truppe t