Einzelbild herunterladen

vom 12. Dirjenigen Luruswagen, Wagantoma

Betr.: Die Aus

lich aufgeftel werken, welche entrichtet haben Ende Febru richtung de

diesem Termine

Die Groß

und Radfahrtar Kreises werden

Gießen, d und sodann dre üblich befonnt n

19

Unter der zu Geilshausen hoftiperre ange

Betr.: Schwein

Gießen,

6

Dorf- G Bei einem

Betr.: Rollauf

Schweinerotlauf

Siegen,

,, Sage den Herren, ich ließe bedauern, sie nicht anneh­men zu können. In den Stunden, da mein Bruder, Mr. Ermshagen, in Geschäften abwesend sei, empfinge ich keine Herrenbesuche. Du hast richtig verstanden, und wirst wörtlich bestellen, nicht wahr? Ich weiß, auf dich kann ich mich verlassen!"

-

Tommy hob sein intelligentes Gesicht mit einem schlauen Blinzeln zu seiner Herrin empor, er hatte sich in der Tat mit der den Japanern eigenen Begabung überraschend schnell in die europäischen Sitten gefunden, die ihm nichts destoweniger immer noch zur innerlichen Verwunderung An­laß boten. Seltsame Menschen, diese Fremden!" dachte der Japaner, während er das Tablett wegsetzte und sich fachte rückwärts schlängelte. Im Grunde imponierte ihm die Kaltblütigkeit, mit der seine junge Herrin zwei so reiche und vornehme Fürsten", von denen Hot- sumi Wunder­dinge zu erzählen wußte, ohne weiteres vor der Tür ab­fertigte, einfach, weil es ihr nicht beliebte, sich sprechen zu lassen! Tommy, der den einstigen Nikadar vollständig ab­gestreift und sich in einen perfekten englischen Diener um gewandelt zu haben glaubte, richtete wirklich die ihm auf­getragene Bestellung Wort für Wort aus, mit ehrbar gesenkten Augen, aber einem malitiösen Schmunzeln um die Lippen. Als die Herren davongingen, grinste ihnen Tommy vergnügt nach. Er amüsierte sich gut.

Bei Tisch fand Hilda, als der dröhnende Ton des ,, Gongs", der großen, im Flursaal aufgehängten Erzplatte, sie in das luftige Speisezimmer gerufen hatte, zwei Kuverts mehr als gewöhnlich gelegt, und eine unbehagliche Vor­empfindung sagte ihr, daß diejenigen, die sie vor einer guten Stunde abgewiesen hatte, ihr jetzt bei Tisch gegenüber ſizen sollten.

So war es in der Tat, und es war, nach allgemeinen Be­griffen, weiter nichts Merkwürdiges dabei. Die Herren hatten Empfehlungsbriefe aus London an Norden ſenior gehabt, und dieser hatte sie, als sie ihm dieselben am späten Vormittag überbracht, ohne weiteres zu Tisch gebeten, wie er das mit zahllosen Europäern schon zuvor getan hatte. Die Herren waren auf Yokohama fremd, sein Londoner Ge­schäftsfreund bat ihn gewissermaßen, für sie zu sorgen, sein Haus übte stets Gastfreundschaft im erschöpfendsten Maß und fand dies nicht mehr wie selbstverständlich eine Einladung zum Familiendiner war nur der Anfang der Höflichkeiten, die Frizz Norden den beiden Reisenden zu erweiſen_ge­dachte.

Hilda kam rasch über ihre unangenehme Empfindung hinweg. Einmal am Ende mußte eine erste Begegnung statt­finden, da war es besser, es geschah vor Zeugen, als unter vier Augen. Als jetzt die Erwarteten durch die gegenüber­liegende Tür eintraten, gewahrte sie hinter denselben Hell­mut Norden, und als sein Blick ihr unruhig und erwartungs­voll entgegenflog, lächelte sie ihm zu, und dies Lächeln hieß, in Worte übersetzt: Sei ruhig! Du hast nichts zu be­fürchten!"

Norden senior erledigte die Vorstellung der neuen An­fömmlinge in seiner stattlich- höflichen Manier, Demeter Vanescu ließ ihn ruhig aussprechen, dann trat er auf Hilda zu.

-

Ich nehme das Recht einer alten Bekanntschaft für mich in Anspruch, Miß Ermshagen!" sagte er in französischer Sprache und beugte sich tief auf die Hand der jungen Dame herab. Frizz Norden horchte gespannt auf bei dieser Er­tennungsszene und heftete einen hoffnungsvollen Blick auf das bei einanderstehende Paar; als er Hildas kalten Ausdruck und ihr konventionell höfliches Gesicht sah, seufzte er fast unmerklich in bitterer Enttäuschung und wandte sich dann ab.

Demeter Vanescu hatte eine eher kleine und ziemlich schmächtige, dabei aber nervige Gestalt, der sich große kör­perliche Gewandtheit zutrauen ließ, sein schmales gebräuntes Gesicht wurde von einem Paar unruhig funkelnder schwarzer Augen belebt, Haar und Bart waren gleichfalls tiefschwarz, mit bläulichen Schattierungen durchsetzt, das Gesicht, das man nicht ohne Interesse ansehen konnte, zeichnete sich durch ein merkwürdig zuckendes, bewegliches Mienenspiel aus, man konnte darauf schwören, daß es innerhalb einer Minute mehrmals den Ausdruck wechselte. Die Kleidung war, ob­gleich gewählt, doch von einer gewissen studierten Nachlässig feit, was um so mehr auffiel, als der Earl of Stratmore sich einer auffallend korrekten äußern Haltung und Gewan­bung befleißigte. Aeußerlich boten die beiden Freunde die stärksten Gegensäge: des Engländers Gesicht erschien unbeweg­lich, wie aus Holz geschnitten, seine Bewegungen waren ge­messen, Haupt- und Barthaar so weißblond, daß man Mühe

zu

hatte, ihr Dasein überhaupt entdecken. Dieser Kerl sieht aus," dachte der unehrerbietige Koßmann bei sich, wäh­rend er seinen Platz am untern Ende der Tafel einnahm, wie in meiner ostpreußischen Heimat ein Gebäck mit Namen Zwieback, das man über und über in dünne Milch getaucht hat. Geht mir mit euren Millionen! Unser Junior hat vielleicht deren drei oder vier weniger als ihr, aber dafür hat ihm unser Herrgott auch einen ganz andern Empfeh­lungsbrief ins Angesicht geschrieben. Wäre ich ein Frauen­zimmer, ich verliebte mich ja Hals über Konf in ihn, und,

ich weiß nicht so wenig ich auch unsere schöne Miß Hilda persönlich fenne... fast traue ich ihr den guten Ge­schmack zu, daß sie das auch fertig bekommt!"

Indes war eine ganz herkömmliche Konversation zu stande gekommen, über die Reise der beiden Herren, über die Vorzüge ihrer Jacht, das neue englische Hotel, in welchem sie hier in Yokohama logierten, und sonstige naheliegende Dinge, aber während dessen flackerten die unruhigen Augen des Ungarn unausgesetzt von Hilda zu Hellmut Nor­den, von diesem wieder zu ihr zurück. Im übrigen machte Demeter Vanescu hier ebensowenig wie in Hamburg aus seinen Gefühlen für das schöne Mädchen ein Hehl. Er rich­tete seine Reden fast ausschließlich an sie, ließ seine Blicke eine sehr unzweideutige, beredte Sprache führen und trug seine Leidenschaft so offen zur Schau, daß die ganze Tafel­runde notwendigerweise davon Kunde bekam. Den wenigen Herren vom Nordenschen Geschäft, die zur Tafel zugezogen wurden, machte das Schauspiel, dessen Zeugen sie waren, ungeheures Vergnügen, sie hatten sich, mit Ausnahme des einen jungen Mannes, der seine Braut in Europa hatte, ſamt und sonders für die schöne Hilda begeistert, nur plato­nisch natürlich", da sie alsbald merken mußten, daß sich ihnen keine Chancen boten, aber die Tatsache, daß ein Anbeter ihretwegen bis nach Japan kam, war doch wirklich romantisch und des Erlebens wert!

Im Lauf der Unterhaltung teilte Fritz Norden seinen Gästen mit, daß am folgenden Tage eine kirchliche Bere­monie in Ossatuse, einem Stadtviertel Tokios, stattfinde, die für sie, als Fremde, vielleicht von Interesse sei, man beschloß, in pleno hinüberzufahren, um sich das merk­würdige Schauspiel anzusehen.

und

Und während man lebhaft sprach und disputierte, zuletzt über die Religion der Japaner, tauschten Hellmut und Hilda dann und wann einen kurzen, warmen Blick, nichts weiter, aber er genügte ihnen. Der Bann, der über ihnen gelegen, war gebrochen wie durch Zauber war mit dem Erscheinen des Ungarn ein köstliches, stilles Einverständnis zwischen ihnen aufgewacht, und indessen Hellmut das Glau­bensbekenntnis des japanischen Volkes, das aus einer Mi­schung des Buddhismus und Confucius besteht, ausein­anderzusehen bestrebt war, und wirklich gut und anschaulich sprach, sandten seine Blicke eine rasche und verstohlene Bot­schaft nach der andern zu Hilda hnüber, und in diesen schönen Augen war wieder der goldene Sonnenstrahl eingefangen, der sich so leicht die Herzen gewann.

Von Andacht und Glaubensfreudigkeit war nichts auf den Gesichtern der eleganten europäischen Gesellschaft zu lesen, die am folgenden Tage in Ossatusa, einem ziemlich abgelegenen Stadtteil Tokios, anlangte, um sich in den da­selbst befindlichen großen japanischen Tempel zu begeben. Wie sollte es auch anders sein! Steht doch der protestan­tische Gottesdienst mit seiner ernsten Würde, seiner vollständig nach innen gekehrten Richtung im strengsten Gegensatz zu dem lärmenden Prunk und den grellen Aeußerlichkeiten, aus denen sich der Kultus der Japaner zusammensetzt! Nur Neugier und staunendes Befremden malten sich in den Blicken, welche jetzt auf einer langsam heranziehenden, weißgekleideten Pilgerschar ruhten, die, Gebete murmelnd und mit den von ihren Gürtein niederhängenden Glocken läutend, vorüber­ging, gesenkten Auges, ohne die beiseite stehenden Frem­den" auch nur eines flüchtigen Blickes zu würdigen.

Der spanische Vizekonsul samt seiner mißmutigen Gemah­lin war selbstverständlich auch von der Partie, aber diesmal gelang es Herrn O'Vegas nicht, an Hildas Seite zu kommen, Demetrius Vanescu nahm sie ganz und gar für sich in Be­schlag, und dies mit einer Beharrlichkeit und Geschicklichkeit, daß die junge Dame, ohne vor der ganzen Gesellschaft ge­radezu unhöflich zu sein, sich seinen in feinster Form dar­gebrachten Aufmerksamkeiten gar nicht entziehen konnte. Demetrius Vanescu schien den ganzen Ausflug zum Tempel von Ossafusa für weiter nichts als eine gute Gelegenheit zu nehmen, sich der Dame seines Herzens zu weihen, und, nach seinen unternehmenden Anstalten zu schließen, schien er ge­

sonnen zu sein, heute einen entscheidenden Sturm auf die schöne Festung zu versuchen. Offenbar hatte der ungarische Herr auch Hilfstruppen dazu geworben, denn sein englischer Freund, der Earl of Stratmore, machte es sich zur Aufgabe, die übrige Gesellschaft zu unterhalten und möglichst von den beiden abzuziehen, was ihm überraschend gut gelang. Er hatte so viel zu sehen, zu fragen, so viele überraschte D's" und A's" auszustoßen, so oft seine Säße mit Wie ist" und Was bedeutet" zu beginnen, daß er die ganze Gruppe in Atem erhielt und Sennora O'Vegas, die an seinem Arm ein­herging, in ihrem apathischen Geist zu der stillen, verwun derten Frage veranlaßte, wie es doch käme, daß ein reicher Engländer von Familie sich für solche Dinge interessieren

könne!

Eine sauber gepflasterte Straße führte direkt auf das mächtige Tempeltor hin. Die Gesellschaft schritt zwischen Teebuden und Hausierständen aller Art, die dem Ort jede Ehrwürdigkeit nahmen und ihn einem deutschen Jahrmarkts­plaz ähnlich sehen ließen, bis zum Vorhof, von welchem eine steile, unbequeme Treppe in die Vorhalle des Tempels führte. Gerade über dem Haupteingang erhob sich, durch Holzgitter­werk abgeschlossen, das Allerheiligste, ähnlich einem Altar, von vergoldeten Säulen getragen und umgeben. Feierlich leuchteten auf diesem Altar die heiligen, immer brennenden Lampen, und zu beiden Seiten fauerten in weißen und braunen Gewändern die kahlgeschorenen japanischen Prieſter über ihren glühenden Kohlenbecken. Gerade als die Euro­päer unter das Portal traten, erhoben diese Diener der Gottheit ihre Stimmen, um in monotoner, näselnder Tonart ihre Gebete abzusingen. Erschrocken fuhr Hilda zusammen, als mächtige, dröhnende Schläge an ein in der Nähe des Altars hängendes riesenhaftes ehernes Gong diese Gebete begleiteten, in immer rascherem Tempo, um dann plötzlich zu verstummen. Ein zitterndes Nachsummen ging durch den Tempel, irnd jetzt schlüpften gebeugte Gestalten, zumeist ärmlich gekleidete Greise, alte Frauen und abgezehrte Leidens­gestalten, an den Fremden vorüber, von einigen Krüppeln gefolgt, die sich nur langsam fortzubewegen vermochten. Sie gingen alle zum Opferstock, einem dem Altar in der Vorhalle gegenüberstehenden vergitterten Holzkasten, der unaufhörlich unter einem Regen von Kupferstücken erklingt. Hier halten auch die Diener der japanischen Priester Orakelsprüche, auf pergamentartige Papierstreifen geschrieben, Amulets und Räucherwerk feil, letzteres fräuselt sich in blauen Rauch wölkchen aus wunderlich geformten Bronze- Urnen empor und verſchleiert die kleinen, hier und da angebrachten Hei ligenſchreine, deren Gößenbilder bis zur Unkenntlichkeit abgegriffen erschienen, da zahllose Hände sie berührt haben; die Bilder stehen im Ruf der Wundertätigkeit, und die Kranken und Elenden kommen weither, sie anzurühren.

Mit Staunen gingen Hildas Blicke im Innern des Tempels umher, wo sie wunderbare Dinge bemerkte: ein langes, schartiges, ganz von Rost zerfressenes Schwert, das von vielem Opferrauch geschwärzte Bild eines auf hoher See gegen den Sturm anfämpfenden Schiffes, ein zer­mürbtes Obergewand. Hellmut Norden, der unbemerkt hinter sie getreten war, erklärte ihr mit flüsternder Stimme, es wären dies Dankopfer gläubiger Seelen, welche mit der Rettung der Ihrigen aus Lebensgefahr ihren Zusammen­hang hätten.

Unter den Gruppen der Beter, welche sich im Tempel be­fanden, waren es namentlch drei, welche Hildas Aufmerksam teit fesselten. Ein junges Mädchen, mit einem für eine Japanerin selten regelmäßig und edel geschnittenen Gesicht kniete in der Nähe des Altars nd hob ihr blasses Antlitz zum Allerheiligsten empor; schwere Tränen rannen unauf­hörlich aus den mandelgeschnittenen Augen, das weiß- und gelbseidene Obergewand, das die junge Brust verhüllte, hob sich krampshaft unter den angstvollen Schlägen des Herzens.

" Ich kenne sie zufällig," flüsterte Hellmuts Stimme von neuem an Hildas Ohr, sie ist eine von den Blumen" Tokios, eine berühmte Schönheit, und war mit einem tapfern Soldaten versprochen, eine gegenseitige glühende Leiden­schaft, was hier zu Lande eine große Seltenheit ist! Ihr Verlobter aber ist ein Rebell, er ist unter die Aufständischen gegangen, die den seit einigen Jahren von ihren Besitztümern vertriebenen Fürsten, den Daimios, anhängen darum hat man ihn als vogelfrei erklärt, einen Preis auf seinen Kopf gesetzt, und vielleicht steckt jetzt, während die schöne Braut um sein Leben fleht, sein abgeschnittenes, entehrtes Haupt schon irgendwo am Panger. Sehen Sie, dort rechts die alte Frau, das ist seine Mutter!"

Sie weinte nicht, die Alte, in ihren dürren Händen drehte sie unausgesetzt den Rosenfranz, ihre Lippen zitterten wie im Fieber, und ihr Haupt, unter dem unigemidelten Seiden­tuch, machte immer eine schüttelnde Beweging, die wen: fie sagen wollte: Nein- nein- nein das ist nicht mög­licher ist nicht tot- kann nicht tot sein!" Jedesmal. wenn das Gong erdröhnte und die Priester ihre Stimmen zum Gebet erhoben, beugte sie sich tiefer zur Erde, daß ihre Stirn fast den Boden berührte, und wieder schüttelte der Fieberfrost ihre Glieder.- Wer litt wohl größere Schmer­zen, das junge Mädchen oder die alte Frau?

Und hinter den beiden ſtand, wie die verförperte Race, eine Gruppe von kräftigen Männern; ehemalige Soldaten waren es, man sah es an ihrer friegerischen Haltung, an den langen Schwertern, auf die sie ihre geballten Häuſte ſtützten. Sie machten nicht offene Rebellion, sie waren zit klug dazu, da sie einschen mußten, es sei nuplos, aber mit ihren glühenden Blicken flehten sie zum Gott der Schlachten und des Feuers, er möge das Sonnenreich" wieder her­stellen in alter Macht und Herrlichkeit, er möge den ver­triebenen Fürsten zu ihrem Recht verhelfen und die ver­haßten Fremden vertilgen, die das Heilige Japan" über­fluteten, seine Tempel entweihten, seine Feste entheiligten ( Fortsetzung folgt.) und sein Volk verdarben!

Die Pudelhündin.

Eine pudelnärrische Geschichte von A. Iger- Berlin. ( Nachdruck verboten.) Pudelhündin, jung, stubenrein, Umständehalber zu ver­schenken. Weißenburgerstraße 60, II.

So stand eines Tages in den Lokalblättern unter Ver­mischtes" zu lesen. Ich muß gestehen, die Sache intereſſierte mich. Schon lange ging ich, der ich als eingefleischter Hage­stolz auf Familienfreuden ganz verzichten mußte, mit dem Gedanken um, mir durch einen Vierfüßler die Einsamkeit meines Junggesellenheims etwas erträglicher zu gestalten. So kam das Inserat meinen Wünschen auf halbem Wege entgegen.

Die Stelle betreffs der Schenkung kam mir etwas mystisch vor, und da ich für das Mystische von meiner frühesten Kindheit an ein unüberwindbares Interesse hatte, so setzte ich mich schleunigst in die Elektrische und fuhr dem frei­gebigen Hause zu.

Ich bemühte mich, aus den beredten Angaben des stum­men" Portiers Rückschlüsse auf die Pudelinhaberin zu ziehen. Sie kommen woll von wejen die Pudelhindin? Denn jehn Se man durch'n Hof links dritter Aufjang vier Treppen rechts," rief mir jemand aus einem Kellerfenster zu.

Hof links, dritter Aufgang vier Treppen rechts- Thusnelda Nüte. Eine noch rüſtige Siebzigerin mit Horn­brille, Häubchen und all den Attributen Holder Weiblich­keit dieses Alters versehen.

Zwei schwarze Pudel kommen mir bellend entgegen­gesprungen. Ruhig und gemessen erzählte Thusnelda mir die Geschichte. Wolf", ihr Pudel, sehnte sich nach einer Lebensgefährtin, und so überraschte sie ihn eines Tages mit " Sascha". Die Ehe gestaltete sich aber im weiteren Ver­laufe zu einer höchst unglücklichen. Heulen, Beißen und Krazen standen bald auf der Tagesordnung. Da sie im ſtrengen Gerechtigkeitsgefühl Saſcha als die allein Schul­dige erkannte, so sollte sie das Feld räumen.

Thusnelda Nüte erklärte mir unumwunden, daß ich auf sie einen günstigen Eindruck machte, aber sie müsse doch erst Erkundigungen über mich einziehen, da sie ihren einstigen Liebling in guter Obhut wissen wollte.

Hol dich der Kuckuck, dachte ich, sprang die vier Treppen in Eile herunter, setzte mich auf die Elektrische" und hatte bald die Pudelaffaire vergessen. Aber welche Ueberraschung harrte meiner. Nach einigen Wochen empfing ich eine Post­karte, auf der ich unter kricklichen Schriftzügen die Unter­schrift Thusnelda Nüte" herauslesen konnte. Ist's mög­lich? Das Unzulängliche, hier wird's Ereignis!

Sei es, daß ein widriges Fatum über mir waltete, ſei es, daß irgend ein mir feindlich gesinnter Hausbewohner eine günstige Auskunft über mich abgab kurz und gut, ich soll glücklicher Besitzer der Pudelhündin werden.

Eiligen Schrittes wende ich mich nach der Weißenburger­straße und werde von Fräulein Nüte aufs freundlichste als künftiger Wächter ihrer Sascha begrüßt. Thusnelda hatte

Long fe

Betr.: Die S

Die dies

an 8 Arme der

den. Bewerbur 1904 driftlic Bäue 25, vorzu Gießen, de

( Bonu

Die flein

lungen eingel

fatholischen

Sigung präg

Abgeordneter

daß sie

nicht

34

berumlagern deshalb woh geordneten geimat antr sept weiter,

gesul's®

Im ganze

tatsächlich könnte, denn plenum arbe fann niemals

lungsunfähig

beiten noch

arbeiten g

14 Sitzunge

Interpellati

nur ganz ober

Das gilt inst

frankheit, de

dem preußife

der

abge borwiegend über die Au

bon anderen

Staatsjefreta

war, daß die

ficherungsge

Die Rechtsfäl rungsfeitige