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Einladung.

Die Vertreter der Vereinsgemeinden werden zur

ordentlichen Haupt- Versammlung,

Bekanntmachung.

Betr. Ausführung des Gesetzes betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben.

Nach§ 10 des rubrizierten Gesetzes- abgedruckt im Gießener Anzeiger Nr 150 vom 23. Dezember 1903 haben die Arbeitgeber, die Kinder(§ 2) in gewerb­lichen Betrieben regelmäßig, wenn auch nur in Zwischen­

welche Freitag, den 19. Februar 1. I, nachmittags Uhr im Saale der höheren Mädchenschule zu räumen wiederkehrend, beschäftigen, vor Beginn der Be­Gießen( Schillerstraße) stattfindet, ergebenst eingeladen.

Tagesordnung:

1. Mitteilung des Ergebnisses der Oberrevision der Rechnung für 1901 durch Großh. Ober- Rechnungskammer. 2. Desgleichen des Ergebnisses der Vorprüfung der Rechnung für 1902 durch den bestellten Revisor. Entlast­ung des Rechners.

3. Mitteilung des Ergebnisses der stattgehabten Kassenrevision.

4. Verteilung des Reingewinns und Bewilligung der Mittel a) zur Prämiterung von Dienstboten,

b) zur Prämiierung von Sparern,

c) zu wohlthätigen und gemeinnüßigen Zwecken.

5. Bewilligung der Kosten für die Pfennig- Sparkasse..

6. Beratung und Festsetzung des Voranschlags für 1904. 7. Wahl von Verwaltungsratsmitgliedern.

8. Wahl von drei Sparkassenvertretern.

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9. Die Hessische Landeshypothekenbank, hier: Beteiligung der Sparkassen als Aktionärin. med Gießen, den 30. Januar 1904.

Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen.

,, Contentia"

( Wohltätigkeitsverein.)

Wiener.

Sonntag, den 7. Februar, s Ubr, 11 min. abends

Grosser Maskenball

mit Jahrmarktsrummel

in sämtlichen festlich dekorirten Räumen des., Neuen Saalbanes." Nur Mitglieder und eingeladene Gäfte haben Zutritt. Erstere haben Vereinsabzeichen zu tragen, leßtere Einladungskarten vorzu zeigen. Geheimkarten für Obige sind beim 1. Vorsitzenden C. Wagner, Ebel­straße und beim Kaufmann E. Borrmann, Neustadt zu haben. Nicht­mastierte haben sich am Saaleingang mit Maskenabzeichen zu versehen. Der Vorstand.

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schäftigung diesbezügliche schriftliche Anzeige bei uns zu erstatten. Diese Verpflichtung liegt sowohl den Arbeit­gebern ob, die fremde Kinder beschäftigen, als auch solchen, die eigene Kinder für Dritte beschäftigen( cf.§ 3). Die Anzeige muß enthalten die Angabe über: 1. Vor- und Zunahmen des Kindes;

2. Tag und Jahr der Geburt des Kindes;

3. Letzten dauernden Aufenthaltsort des Kindes; 4. Name, Stand und letzten Wohnort des gesetzlichen Vertreters( Vaters, Vormundes 2c.);

5. Art des Betriebes des Arbeitgebers;

6. Beschäftigungsart des Kindes.

Unterlassungen werden in jedem Falle nach§ 26 des Gesetzes mit Geldstrafe bis zu 30 Mt. geahndet. Grünberg, den 30. Januar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer.

Bekanntmachung.

Betr.: Maßregeln zur Abwehr der Maul- und Klauen­seuche, sowie der Schweinepest.

Mit Rücksicht auf erneutes Auftreten der i. Gießner Stadtwald. Schweinepest in benachbarten Kreisen wird das Ber­Freitag, d. 5. Februar 1904 bot des Hausierhandels mit Schweinen für den vormittage 9 Uhr Kreis Gießen zunächst bis zum 1. April 1. Js. ver­beginnend, werden im Gießener längert. Stadtwald in den Distrikten Gießen, den 30. Januar 1904. Waldshute, Oberhag

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Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler.

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Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 4. Schneise. Gießen, am 27. Januar 1904. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

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W. Peppler I, Rodheim a. d. Bieber.

Gießen, den 30. Januar 1904.

Das Großherzogl. Kreisamt Gießen

an sämtliche Ditspolizeibehörden des Kreises. Wir beauftragen Sie, die vorstehende Bekanntmach­ung in Ihrer Gemeinde alsbald in ortsüblicher Weise zu beröffentlichen. J. V.: Dr. Kranzbühler.

Verdingung.

Das Seßen und Reinigen der Defen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1904/05 foll Montag, den 8. Februar d. Js., Vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bet uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der Städt. Wohnungsnach- baselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin bet uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 1. Februar 1904.

weis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Geschäftsstunden von 8-1 und bon 3-6 Uhr

Es sind zu vermiet.: 50 Wohnung von 1 bis 9 Zim., 3 möbl. 3im. 0 unmöbl. Zimmer, Zimmer zur Aufbewahrung von Mobiliar. Zu mieten gesucht: 30 Wohn­ungen von 1 bis 7 Zimmern.

Die Vermieter haben eine Ein­schreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mr. einschließlich 0.20 Mr., von mehr als 300 Mr. bis 500 mt. ein­schließlich 0.50 Mt., und von mehr als 500 Mt. 1.00 Mt.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1.00 Mt. zu hinterlegen.

Mark.

Zöpfe, Scheitel, Frisets, Toupe werden naturgetreu an­gefertigt und aufgear­

beitet.

Städtisches Hochbauamt.

J. V.: Gerbel.

Ackerverpachtung.

Die 2 neulich verpachteten Pfarräcker, für die rechtzeitig Nachgebote eingelegt worden sind, sollen noch­mals verpachtet werden.

Es sind die Aecker:

qm

1. Acker am Altenfeld, Flur 15, Nr. 127, 5254 q 2. Acker, die Leimenfaut( unweit des Feldschlößchens, an der Rodheimerstraße) Flur 38, Nr. 236, 3829 qm.

Die Verpachtung soll stattfinden am nächsten Mitt­woch, den 3. Februar, vormittags 11 Uhr, im Kon­firmandensaale der Johanneskirche. Gießen, den 30. Januar 1904.

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AUS FERNEN ZONEN

Nr. 25.

Dienstag, den 2. Februar

1904.